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#16
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Sorry, ich lese hier normal nur still mir, muss mich nun aber mal zu Wort melden.
Pauschalisiert hat Andreas hier absolut nichts und ich finde es nicht sehr fair, ihm das jetzt vorzuwerfen. Er hat sehr wohl differenziert und ja auch geschrieben, dass die OP oft nötig und sinnvoll ist. Hier geht es doch um den Austausch von Informationen und Erfahrungen. Da sollte es auch möglich sein, solch schlechte Erfahrungen zu berichten, denn auch die können anderen in ihrer Entscheidungsfindung pro oder contra Whipple hilfreich sein. |
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#17
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Hallo Andreas,
Deine Frage nach dem Sinn der OP kann ich gut verstehen, mein angeheirateter Cousin hatte Darmkrebs und ist auf ähnliche Weise vor seinem Tod ein halbes Jahr gequält und verstümmelt worden. Trotzdem komme ich heute aus der Distanz und meiner eigenen Erfahrungen mit Krebs zu dem Schluss, daß es für einen Arzt nicht einfach ist, den Patienten oder die Angehörigen zu palliativen Maßnahmen zu überrede. Welcher Arzt will mit Bestimmtheit eine an Wunder grenzende Spontanheilung ausschließen ? Dazu kommt dann noch die Erwartungshaltung der Angehörigen. Im meinem Fall haben dann die direkten Verwandten im Arztgespräch so suggestiv gefragt "Herr Doktor, es wird doch kein Krebs sein..." oder später dann "Er wird doch nicht sterben...", obwohl doch der Arzt genau darauf hinaus wollte. Ich will damit sagen, daß man auch solche Gesprächsblockaden in Betracht ziehen muß und nicht nur finanzielle Interessen vermuten soll. Für meinen Cousin bin ich dankbar, daß er nach 8 Monaten gehen durfte und ich Gelegenheit hatte, ihn in den letzten Minuten zu begleiten. Mit seiner Urne wurden auch meine letzten Zweifel an seiner Behandlung beigesetzt, zumindest erscheint mir das im Rückblick nach 4 Jahren so. Ich wünsche Dir, daß Du nach einer Phase der Nachdenklichkeit ebenfalls Deinen Frieden mit dem erlittenen Verlust findest. Gruß, Michael
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Malignes Melanom pT4bN0M0, Clark IV TD12mm, Stadium IIC, 20 Jahre verschleppt
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#18
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Hallo!
Man kann sicher nix pauschalisieren. Aber auch ich muss dir zustimmen. Meine Mutter 70 Jahr jung, war bis zu dem Tag andem sie am BSDK operiert wurde Top fit! Wirklich. Sie ist täglich Fahhrad gefahren 50 km, lange spaziergänge und im Sommer hat sie täglich im Meer gebadet. Dann wurde sie am 14.8 09 operiert. Sie hatte vorher lediglich ein winziges Picken im Bauch. Seit nunmehr 15 Wochen geht es ihr absolut dreckig. Im Krankenhaus wurde schlecht gearbeitet (der chefarzt sagt lediglich: ich bedaure es sehr was mit ihrer Mutter passiert ist!). Wir hoffen das sie Weihnachten noch bei uns ist. Es ist alles schrecklich. Wie kann jedmand vonn 100% Lebensqualität bis in so kurzer Zeit auf 5 % runterfahren. Ich verstehe es alles nicht. Ich kann jedem nur raten an ein absolutes Pankreaszentrum zu gehen und sich wirklich mit allen Familienangehörigen aufklären zu lassen. Meine Ma hat es leider alles alleine durchgezogen. Das war ein absoluter Fehler. Ich würde es nie wieder so machen. Aber man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Ich denke an dich und wünsche dir alles erdenklich Gute!
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#19
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ich war bislang nur stille Leserin.. möchte doch aber kurz anmerken meine Mama wurde im Januar 08 nach Whipple operiert es hat danach zwar einen längeren KH Aufenthalt gegeben ca 8 Wochen dann war Sie zu hause und hatte Chemo da schon Lymphknoten und die Aorta vateri befallen waren, das hat man aber auch erst bei der OP gesehen.. Will sagen Sie hatte ein ganz normales Leben bis August 09 dann leider Rezidiv Peritonealkarzinose.. ich bin aber der Meinung dass Sie ohne die Op möglicherweise heute gar nicht mehr unter uns wäre.. so hat jeder seine Erfahrungen mit dieser Standard OP..
in diesem Sinne nächtliche Grüße tanja
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______________________ Das letzte Sandkorn fiel viel zu früh Meine Mama wurde nur 56 Jahre alt: Januar 2008 OP nach Whipple, Chemo 2 Blöcke, Juli 2009 Rezidiv mit ausgeprägter Peritonealkarzinose seit September palliative Chemo. FortschreitenderTumorprogress Dezember 2009, seit Februar wieder Chemo. am 23. September 2010 nach langem Kampf auf ihre letzte Reise gegangen |
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#20
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es ist nicht einfach pauschal zu sagen, ob eine Whipple-OP gut oder schlecht ist. Meine Frau hat 12-Finger-Darm-Krebs. Bei ihr wurde die Whipple angewendet. Sie hatte jedoch keine Metastasten in Organen, sondern "nur" einen Lymphknotenbefall. Im Moment ist sie im Endspurt der Chemo (noch eine Anwendung). Bis jetzt war Whipple bei ihr auf jeden Fall kein Fehler. Nur so konnte der Tumor rückstandsfrei herausoperiert werden. Bei Organ-Metastasen sieht das wahrscheinlich komplett anders aus.
Gruß Detlef
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Meine Frau hatte einen Zwölffingerdarm-Tumor pT4, pL1, pN1 (5/11) , R0, M0, pV0, G2, Stadium III[/SIZE] Operation 06/2009, Chemo 12/2009 beendet |
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