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#11
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Ooooohhh jaaaa, den Satz kenn' ich auch "In einem Jahr wird es wieder wesentlich besser sein - aber so wie früher wird es nicht mehr werden" ![]() Ende August 2008 begann meine Radio/Chemo und ich hoffte, Anfang November wieder arbeiten zu können. Ich konnte mir zu dem Zeitpunkt nicht vorstellen, dass das nicht möglich wäre ![]() Im September 2009 habe ich mit der stufenweise Wiedereingliederung begonnen und festgestellt, dass ich noch immer überfordert war Im Dezember 2009 habe ich dann wieder Vollzeit gearbeitet, allerdings 4 Tage die Woche, weil ich noch endlos viel Urlaub übrig hatte.... Aber an den 4 Tagen war ich jeden Abend völlig im Arsch - sorry für die Ausdrucksweise, aber das trifft genau, wie ich mich gefühlt habe ![]() ![]() Nun ein knappes halbes später fühle ich mich immer besser, stärker, noch nicht voll leistungsfähig wie vor meiner Diagnose, aber wirklich gut, stark und lebensfroh ![]() Am 11.7. haben ich den 2. Jahrestag meiner Diagnose - und ich lebe noch ![]() Asi, ich will Dich nicht shocken, aber ich war und bin kein Weichei, was mich selbst betrifft. Aber ich musste schmerzhaft erkennen und voller Ungeduld und Zorn hinnehmen, dass ich hier am allerletzten bestimme, wann und wie es weiter geht. Ich musste mich den Belastungsgrenzen meines Körpers anpassen und akzeptieren, dass er nicht mehr so funktionierte, wie ich es gewohnt war. Und ich habe erkannt, wie kostbar Gesundheit ist ![]() Ich habe noch heute Schwierigkeiten; bei Wetterwechsel schmerzt mir das Becken. Bei Hitze schwitze ich schneller mal am Kopf. Auch sammelt sich gelegentlich noch Wasser in Bauch und Beinen - aber wirklich moderat. Mein Darm zickt gerne noch mal rum, manchmal mag er nicht, wenn ich auf der linken Seite liege, dann wieder ist er verstopft - oder wenn ich Stress habe, kriege ich superschnell Durchfall. Alles in allem geht es aber. Das alles hat sich wesentlich verbessert! Ich lebe! - und wenn das der Preis ist, den ich zu zahlen habe, dann ist es eben so ![]() Du wirst es schaffen, Asi, wie wir hier auch. Aber es braucht Zeit. Und meiner Meinung nach macht es auch keinen Sinn, Dir hier von blühenden Wiesen zu erzählen, wo keine sind. Ich wünsche Dir so wenig Nebenwirkungen wie möglich. Und ich finde es auch wichtig und gut, dass es hier Menschen gibt, die beschreiben, dass sie kaum Schwierigkeiten hatten oder haben - aber leider sind die hier in der Minderzahl. Nimm' es realistisch an, gehe da durch und erhole ganz in Ruhe. Du wirst Dir Zeit nehmen. Aber das kann Dir jeder hier erzählen.... DU wirst es spüren und dann danach handeln. Ich drücke Dir die Daumen und Wünsche Mut & Kraft. ES SIND NUR 6 WOCHEN!!! Dann ist alles vorbei
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Liebe Grüße Cee © HUNGER, PIPI, KALT - so sind Mädchen halt! Geändert von Cee (07.05.2010 um 12:18 Uhr) |
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