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#16
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Hallo Suzie
Danke für die tollen Infos... werd ich mal meinem Kieferchirurgen mitteilen... hoffe, dass der Wangenfett kennt, hab ich noch nie gehört... werd das auch mit Antibiotikaabschirmung machen lassen... nur ob ich jetzt die Tabletten weiternehme oder nicht... hab jetzt noch keine ultimative Ahnung... Dein Kieferchirurg macht das dann wohl auch so, wenn der Patient noch Bisphophonate nimmt, oder? Link von Christel sagt ja... ♦ Außerdem wird empfohlen, die Gabe von Bisphosphonaten vor und nach Eingriff für mindestens 2-4 Monate zu pausieren, um eine bessere Abheilung zu gewährleisten ...aber was soll das bringen, wenn die Halbwertszeit so hoch ist... kann ja so lange bei meiner akuten Geschichte gar nicht warten. |
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#17
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Zitat
"Bisphosphonate verweilen Monate bis Jahre, eventuell lebenslang im Knochen und werden nicht verstoffwechselt. Ausbildung weiterer Nekrosen trotz Absetzens ist beschrieben." link http://www.prostatakrebse.de/informa...eonekrose.html Also wenn man da so googelt weiss man wirklich nicht, ob man sich richtig entschieden hat ...heute habe ich meine Cousine getroffen, die ich ewig nicht gesehen habe. Sie ist Zahnärztin. Irgendwann habe ich das Thema Bisphosphonate angesprochen und sie sagte mir, daß diese Medikamente eine DAUERHAFTE Veränderung im Knochen hervorrufen. Sie sagte, daß sich diese Bisphosphonate vor allem auch im gesunden Knochen anreichern und dort den Stoffwechsel auf Dauer beeinflussen. Zum Beispiel gibt es keine Osteoporose im Kieferknochen, aber trotzdem lagern sich da natürlich die Bisphosphonate ab! Sie sagte, daß sie auf einem Kongress war und dort hat ein Gesichtschirurg gesagt, daß er "so einen Patienten niemals anfassen würde"!!!! Sie sagte, daß die Knochen überall im Körper auf Dauer verändert seien und daß man nicht nur kein Zahnimplantat einsetzen sollte, sondern auch kein Hüftgelenk oder Kniescheibe oder wasweißich!!!!! ... Geändert von megjabot (11.07.2008 um 18:17 Uhr) |
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#18
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liebe margit,
naja, ich denke mir, wir sollten uns nicht noch mehr angst einjagen lassen. meine freundin hat jedenfalls grade einen zahn implantiert bekommen - unter laufender bisphosphostherapie. also - da werden doch HOFFENTLICH unsere zwei "kaputtniks" gezogen werden können und es wird doch hoffentlich gut gehen. muss aber zugeben, dass ich auch kurz dachte, na dann lassen wir mein ruinchen halt noch drinnen. medikament absetzen: der kieferchirurg meinte, wegen der langen halbwertszeit sei es egal, ob ich es jetzt 6 monate nicht genommen habe. naja. alles liebe suzie PS.: bitte berichtest du, wie es bei dir gemacht wird? |
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#19
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liebe margit,
noch ein nachtrag - dass die bisphosphos so lange wirken, hat für mich auch was beruhigendes - immerhin sollen sie uns vor metastasen schützen und die österreichische studie (von der ja auch kimmy schreibt - abcsg-studie) belegt einen großen nutzen. gibt es denn sonst niemand, der während bisphosphos eine zahnbehandlung hatte? würde mich über weitere erfahrungen freuen. alles liebe suzie |
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#20
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Hallo
Ich bekomme Zometa.Und mir wurde im September 07 zwei Zähne gezogen.Bei mir war das nicht so toll.Es hat sehr lange gedauert bis die schmerzen weg waren. Und im März 08 kam ein stück Knochen hoch aus der Wunde. Der Kieferchirug meinte es kann mal passieren.Ich sollte mich melden wenn ich wieder Schmerzen habe wegen der Kiefernikrose oder so. Mal abwarten dazu muß ich sagen habe ich allgemein ziemlich Probleme mit den Zähnen.Habe oft Zahnschmerzen.Ich hoffe ich konnte etwas Helfen. Lg Mona |
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#21
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Hallo Mona
Mich würde interessieren, ob du mit Zometa dann pausiert hast, oder hast du ganz normal mit den Infusionen weitergemacht? Wie lief bei dir die zahnärztliche Behandlung ab, auch mit Antibiotikagabe oder sonst irgendwelche Vorsichtsmassnahmen? Grüßle |
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#22
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Hallo
Mein Kierferchirurg hat sich jetzt nach Rücksprache mit einem Kollegen aus der Zahnklinik folgendermaßen geäußert: Möchte den Zahn nicht ziehen, wegen zu großer Nekroserisiken. Nun soll nur der Nerv gezogen werden und die bakterielle Entzündung mit Clindamicyn behandelt werden. ![]() Er setzt sich jetzt noch mal mit meiner Zahnärztin auseinander, mal sehen was die beiden verklamüsern. Einen Link nannte er mir noch, vielleicht fängt jemand was damit an. http://www.dgzmk.de/index.php?site=std176 pdf Datei runterladen Grüßle von der total verunsicherten unschlüssigen |
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#23
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liebe margit, verstehe, dass dich das verunsichert. mich auch.
bei mir ist die situation ein bisserl anders, weil ich ja schon 8 monate nach beendigung der bondronat-einnahme gewartet hab - (seit 7.jänner kein bondronat mehr) war heurte nochmals im spital und hab nachgefragt: ja, es wäre besser, den zahn zu ziehen (mit den beschriebenen vosichtsmaßregeln) - denn auch eine entzündung des zahns wäre für den kiefer ein gewisses risiko. ich mache das jetzt, also im september. und HOFFE HOFFE SEHR, dass es gut geht! wie soll es bei dir weitergehen: zahn drinlassen bis bisphosphonat-schluss plus einige monate? oder ist es so, dass der zahn "für immer" drinbleiben kann? da müsste man ja fragen, ob nicht sowieso der erste arzt etwas zu schnell mit dem ziehen war? liebe mona77, hast du antibiotika erhalten? das ganze ist ja doch schon bald ein jahr her, hoffe also sehr für sich, dass das jetzt okay ist. wieso gleich 2 zähne? wielange hast du zometa erhalten? danke für deine antwort! alles liebe suzie PS.: liebe margit, hab mir den link angesehen, hierin wird bondronat ORAL als nicht zu den hochrisiko-bisphosphos gezählt. von einer zeit NACH beendigung der bondronat-therapie ist darin nicht die rede. ein absetzen der therapie wird allerdings nicht empfohlen. Geändert von suze2 (14.07.2008 um 21:47 Uhr) |
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#24
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Hallo
Ich bekomme Zometa seid Januar 07 und soll es zwei Jahre bekommen. Das war ein mißverständnis das ich die Infusion weiter bekommen habe und zwar war ich im Krankenhaus um die Infusion zu bekommen und normalerweise reden wir erst wie es mir so geht dann Untersucht die Ärztin mich und dann bekomme ich die Infusion.Nur diesmal nicht das war total hecktisch im Krankenhaus und dann bekam ich erst die Infusion und danach das Gespräch und als ich sagt das mir vor zwei Wochen zwei Zähne gezogen wurde sagt sie Ärztin meine Güte dann hätten sie die Infusion auf keinenfall haben dürfen. Tja das war nun zu Spät. Nun habe ich soweit keine Probleme ab und zu mal ein ziehen.War ja nochmal beim Kieferchirugen und er sagt wenn ich Probleme habe soll ich sofort vorbei kommen. Auf die Frage warum zwei Zähne dummerweise waren zwei Zähne total entzündet deswegen mußten sie raus. Achja der Kieferchirug wo ich jetzt bin sagt aber auch das er das nicht Gutheißt Zähne zuziehen in meiner Situation.Er hätte die Zähne nur gekapt was auch immer das heißt. Aber wie gesagt ich habe sowieso immer Probleme mit den Zähnen und nun habe ich ständig Schmerzen auf der anderen Seite.Ich glaube ja nicht das es was mit dem Zähneziehen zu tun hat. Lg Mona Hatte kein Antibiotikum bekommen nur Schmerzmittel Geändert von mona77 (14.07.2008 um 23:17 Uhr) Grund: Was vergessen |
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#25
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Liebe Suzie, liebe Kathie, liebe Mona
Danke für eure Beiträge. Werd mich nun doch noch mal dahinterklemmen, ob der Zahn erhaltenswert ist. Heißt denn Nerv ziehen das gleiche wie Wurzelbehandlung? Hab bei meiner Freundin schon schlechte Erfahrungen mit Wurzelbehandlungen gehört, Zahn musste dann doch irgendwann raus Ist denn dann so ein Zahn ohne Nerv ein toter Zahn, und sind tote Zähne nicht auch schlecht für das Immunsystem, Fragen über Fragen. Habe ziemlich stark Paradontose im Oberkiefer, aber schon vor meiner Krebserkrankung und meine frühere Zahnärztin (leider jetzt im Ruhestand), meinte eine Paradontosebehandlung und dann in gewissen Abständen professionelle Zahnreinigung wäre sehr wichtig, wegen der Bakterien. Vielleicht weiss noch jemand was dazu.... Rate jedem sich vor der Bisphosphonatbehandlung mit dem Thema Zähne auseinanderzusetzen..... Aufklärung von Seiten der Ärzte wäre wichtig!.....Ist bei mir leider nicht erfolgt...hab das nochmal nachgeschlagen... Grüßle |
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#26
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liebe margit,
glaube schon, dass nervziehen eine wurzelbehandlung ist. frag doch mal nach! aber der zahn nach wurzelbehandlung kann ja noch jahre drin bleiben. bei mir ist auch die parodontose das haupt-problem (geworden) - deswegen soll der zahn ja raus, weil es da immer wieder zu entzündungen kommen kann. er ist aber auch insofern nicht erhaltenswert, weil er eine riesenplombe hat, die auch nicht gut sitzt. ist sehr schnell gegangen, eigentlich, glaube ich, denn vor 2einhalb jahren, als ich alle zähne kontrollieren ließ (beginn mit bondronat), da war er noch "relativ" okay. danke liebe birke für den link. die empfohlene vorgangsweise ist genau die, die die zahnklinik bei mir anwenden will. und danke auch dir kathi für die info. wichtig finde ich, dass diese vorsichtsmaßnahmen für immer oder mindestens 10 jahre gelten (auskunft auf der klinik). es werden also sicher noch einige menschen davon betroffen sein, denn irgendwann hat doch jede mal eine zahnbehandlung (und die bisphosphos werden auch immer mehr verschrieben!, jetzt eben auch vorbeugend!) alles liebe, viel glück, viel gesundheit und einen schönen tag! s. Geändert von suze2 (15.07.2008 um 14:41 Uhr) |
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#27
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guten Abend,
ich habe die Befürchtungen die ihr habt verfolgt, bin der Meinung die sind nicht unbegründet. Bin selbst betroffen, werde seit 2004 mit Zometa behandelt. Im Dez.06 wurden mir im Unterhiefer 4 Schneidezähne entfernt. Nach 3 Monaten sah ich einen Knochensplitter der am Kiefer war. Beim nächsten Biss in ein Brötchen brach er weg. Zum Zahnarzt, es ist alles ok. Vor 4 Monaten bekam ich Schmerzen und an den Eckzähnen war eine Entzündung. Auf zum Kieferchirugen, dieser versuchte es erst mit Antibiotika, was aber keine Besserung brachte. Auf dem Röntgenbild konnte man sehen das ein Teil des Knochens abgestorbrn war. Dieser Teil wurde unter jeglichen Vorsichtsmaßnahmen entfernt, jedoch keine Besserung. Folge: Überweisung in die Zahnklinik. Hier wurde sofort entschieden der Knochen muß entfernt werden.(Kiefernekrose) Um eine Wundheilung zu verbessern wurde aus dem Zungenbereich und der Lippe Gewebe dazu genommen. Changen das es verheilt liegen bei 50% sagen die Ärzte. Also hoffe ich doch. Bin gestern aus der Klinik entlassen, die Fäden werden am Montag gezogen, hoffentlich bleibt es zu. PS. Habe tägl. 3 Infusionen a 60 mg Antibiotika erhalten, jetzt daheim weiter in Tablettenform. Wünsche Euch alles Gute und das bei Euch keine Komplikationen auftreten. Renate |
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#28
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Hallo Renate
Tut mir leid, dass du von dieser Kiefernekrose betroffen bist, das hört sich ja wirklich nicht gut an. Hoffe sehr für dich, dass es zu bleibt. Bekommst du denn jetzt immer noch Zometa, oder wann wurde das abgesetzt? Der Kieferchirurg hat sich jetzt mit meiner behandelnden Zahnärztin in Verbindung gesetzt, der Zahn kommt definitiv nicht raus. Nerv wird gezogen, ist tatsächlich das Gleiche wie Wurzelbehandlung. Die Zahnärztin soll wohl als Spezialgebiet Wurzelbehandlungen haben... na mal sehen vielleicht komm ich diesmal noch mit einem blauen Auge davon. Montag ist Termin ![]() ![]() Grüßle |
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#29
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Hallo Margit,
die Kieferchirugen sind der Meinung, das ich weiter mit Zometa behandelt werde. Nach deren Aussage ist nach dem Behanlungszeitraum die Kiefernekrose, durch ein absetzen, auch nicht zu stoppen. ![]() Wünsche allen Betroffenen einen sehr guten Behanlungserfolg. ![]() Grüsse Renate |
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#30
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liebe renate, tut mir leid, mit deinen kieferproblemen, ich wünsche dir, dass es gut heilt.
auch sonst wünsche ich dir gute behandlungserfolge!!! und du liebe margit wurdest ja jetzt bereits behandelt, zahnärztlich - wird alles gut gehen, hoffe ich für dich. ich denke, so wie kimmy, dass die vorsichtsmaßregeln, die bei mir jetzt getroffen werden, eben das kleinere übel sind - die ergebnisse der studie, die den erfolg der bisphosphos belegen, sind ja durchaus eindrucksvoll. meine zahnziehtermin ist erst im september - ich hoffe, dass alles gut geht. diese vorgangsweise - eben mit antibiose plus vernähen der wunde - ist genau das, was empfohlen wird, und zwar auch dann, wenn man die bisphosphos NICHT MEHR einnimmt - alles liebe suzie |
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