Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Profil: Angehörige stellen sich vor...
Daeumelinchen
17.03.2012, 19:47
Hallo,
auch ich würde mich hier gerne vorstellen.
Ich heiße Janine und werde im April 22 Jahre alt. Im Oktober werde ich voraussichtlich ein neues Studium beginnen und dann mit ganz viel Glück in 5 Jahren Lehrerin sein ;-)
Das erste Mal mit dem Thema Krebs wurde ich ca. 2002 konfrontiert. Damals ist meine Mama (37) daran erkrankt. Als erstes wurde bei ihr der Brustkrebs diagnostiziert. Die Brust war nicht zu retten und musste ab. Mit 38 ist sie dann dem Krebs erlegen. :sad:
Dieses Thema belastet mich heute noch sehr, weil ich es nie richtig verarbeiten konnte. Doch gestern wurde das ganze jetzt wieder aufgewühlt, weil meine Oma die Diagnose Brustkrebs bekommen hat und ebenfalls die Brust abgenommen werden muss. Meine Oma ist für mich wie eine 2te Mama. Ich will gar nicht daran denken, was passiert wenn ihr was passiert! :sad:
In unserer Familie häufen sich die Fälle von Brustkrebs (Mutter, Oma, Großtante) und anderen Krebsarten (Opa Väterlicherseits Lungenkrebs, Uroma Mütterlicherseits Gebährmutterhalskrebs) weshalb ich demnächst einen Gentest machen werde nachdem ich mir klarheit darüber erhoffe, ob bei uns eine vererbliche mutations des Gens vorliegt.
Ich wünsche euch allen viel Kraft und freue mich auch über Nachrichten von euch. Ich bin gerne zum Reden bereit! ;)
Viele Grüße
mai-regen
18.03.2012, 11:32
Seit meine Mum im September 2011 die Diagnose Lungenkrebs erhalten hat,bin ich hier stille Mitleserin.Es hilft mir sehr und ich habe schon viele Tips zur Linderung ihrer Beschwerden von hier mitnehmen können.
Je weiter ihre Krankheit fortschreitet,umso mehr merke ich,dass auch ich an meine Grenzen komme.Und deshalb wünsche ich mir Kontakt zu anderen in ähnlicher Sittuation.
Ich hab zwar gute Freunde,die mitfühlend sind, aber ich denke,wer noch nie in solcher Extremsittuation war,kann sich gar nicht vorstellen,was dass alles auslöst.
Deshalb hab ich mich jetzt doch registriert und werde bald einen eigenen Tread schreiben.Ich freu mich auf euch.
Ich bin 38 Jahre alt,verheiratet und habe zwei Töchter.
Liebe Grüsse
Sylvia
Enkelchen
21.03.2012, 11:40
Hallo,
mein Name ist Nadine und ich bin 33 Jahre alt. Bin verheiratet und habe 5 Kinder.
Ich bin hier weil meine Oma erkrankt ist und da der Verlauf so rasant ist ... blieb mir keine Zeit in diese neue Lebenssituation hinein zu kommen. Ich finde zur Zeit noch nicht all zu viel Worte.... es sei mir verziehn.
LG Enkelchen
Hallo bin neu hier hab mich gestan hier angemeldtet bin durch zufall auf das forum aufmerksam geworden . Meine mama hatte auch ein Bronchialkazionom mit lynph befall , sie hatte vor 5 wochen ein op ihr wurde alles entfernt , jetzt muss sie bald noch ne chemo machen , aber die macht sie ambulanz ! Ich bin 29 jahre alt hab mich mit sowas noch nie befast in mein leben , erst seit meine mama das jetzt hat intressiert es mich sehr was da alles auf us zukommen kann ich hab sehr grosse angst um meine mama , als wir die diagnose bekammen war es ein schock für die ganze Familie , die haben es per zufall ferstgestellt ihr wurde die schülldrüsse entfernt und in der nach untersuchung mit ultraschall auf der lunge haben sie es gesehen , aber erst war es nur ein verdacht , dann habe ich gleich ein termin gemacht in Heidelberg Toraxklinik eine sehr gute klinik kann ich nur empfehlen da hatte sie dann die ganze untersuchungen und wir wussten aber immer noch nicht was es war , dann haben die Ärtze gesagt sie machen gleiche eine op da sie dachten es kann nicht wircklich schlimm sein doch dann nach der op der schock , wo ich und mein Bruder mit dem chirurgen sprachen und er uns sagte des bösartig ist und der lynph ist auch befallen sie sagten sie haben alles entfernt dann mussten wir 2 wochen warten bis sie uns sagten wie es weiter geht ob sie noch zusätzlich eine chemo bekommt ! Naja als der artz uns dann sagte das sie eine brauch war meine mama am boden zerstört und am ende wir haben sie dann wieder aufgemunter und gesagt das es nicht schlimm sei und es nur eine vorsichtsmassname ist ... Naja am Montag hatten wir dann ein termin bei einen oncodoc in Augsburg wo sie die chemo ambulant machen kann und da möchte sie es auch machen sie fängt jetzt in 14 tagen damit an und ich hab richtig angst was jetzt alles auf sie und auf uns zukommt . Ich hab nur noch meine Mama im kopf ich komm nicht klar mit das was alles passiert ist ich kümmere mich viel um sie weil sie von der op immer noch schmerzen hat und ich mach den ganzen haushalt und helf wo es nur geht , es ist auch nicht ganz leicht für weil ich auch 3 kinder habe und ich alles unter einem hut bringen muss , aber was soll ich machen ich mach es gerne und ich will viel zeit mit ihr verbringen weil ich angst habe um sie , es hat mein ganzes leben verändert diese diagnose , ich bin ein sehr positiver und starker mensch aber sowas haut eine die füsse vom boden weg ! :sad:
Gruss an allen hier !
Safia114
27.03.2012, 00:42
Hallo Ihr Lieben,
ich bin die Safia und 23 Jahre alt.
Im kommenden Monat vor 2 Jahren wurde meiner Mutter Brustkrebs festgestellt und ein paar Monate danach hatte ich mich auch hier im Forum angemeldet.
Mittlerweile geht es ihr gut und Sie hat alles gut überstanden, aber es war kein Zuckerschlecken und mir als älteste Tochter, hat das Forum hier sehr viel gebracht. Man hat sich Trost gespendet, hilfreiche Tipss und vieles mehr,
man hat irgendwie ne kleine Family hier gehabt die einen versteht.... das kann ich jedem hier nur raten.
Ähnlich wie bei meinen Vorschreiberinnen war es bei mir so dass ich die Starke gespielt hat die alle nur aufgebaut hat und die Situation total im Griff hat. Erst nachts wenn ich allein im Bett war habe ich mir still und leise die Augen ausgeheult.
Und dass hat zur Folge dass ich das heute noch ab und zu mache und vor jedem Nahsorge Termin solche Magenkrämpfe habe.
Ich wünsche allen hier die dass alles gerade durchmachen ganz viel Kraft, auch an diejenigen die nicht viel Hoffnung haben, glaubt an euch und macht das Beste aus der Zeit die euch noch bleibt. Vertraut auf Gott denn er entscheidet wann er jemanden zu sich nimmt und kein Arzt der Welt, dass wurde mir oft im Lieben bewiesen....
Eure Safia
Hallo liebes Forum,
ich habe mich auch gestern registriert, da auch mein Leben ziemlich aus den Fugen geraten ist.
Ich lese manche Beiträge von euch und denke da schreibe ja ich. :(
Meine Mutter (wird heute 70) hat vor ca. 6 Wochen die Diagnose bekommen das in ihrer Balse ein Tumor sitzt. Die Blase wurde ausgeschabt und die Probe war sehr bösartig (mind. PT2/G3). Leider hatte meine Mutter extrem lange gezögert zum Arzt zu gehen, ich wollte schon die Rettung rufen, als sie sich noch mit Händen und Füßen gewehrt hat. Gegangen ist sie dann als sie nur mehr Haut und Knochen war, ständig kalt und müde und nichts mehr ging.
Es ist dann das eingetreten was ich befürchtet habe: man sagte meiner Mutter das weder eine Blasenentfernung (weil der Tumor schon aus der Blase heraus gewuchert hat, allerdings nicht in andere Organe gestreut hat) noch eine Chemo in ihrem körperlichen Zustand möglich ist. Op hätte meine Mutter allerdings auch abgelehnt.
Nun gibt es ein Ansuchen um Verlegung in ein Hospitz und das Problem das sie kaum isst und trinkt. Ich selber fühle mich wie im falschen Film und habe mir daher gedacht Austausch tut mir gut.
Alles liebe,
Nadine
Hallo Ihr Lieben,
ich bin ganz neu hier und habe die Hoffnung, eventuell durch Erfahrungsberichte anderer, die eine oder andere Information zu erhalten...:embarasse
Es geht um meine Mama, kleinzelliges Bronchialkarzionom ohne Metas..
Nun werde ich mich mal auf die dafür vorgesehene Seite begeben und diesen Fall schildern.
Viele liebe Grüße
Marooone
04.04.2012, 13:19
Hallo!
Ich bin Marion, 35 Jahre und "Tochter". Ich bin das Nesthäkchen zuhause...
Seit Jahren lebe ich in Sorge um meine Mutter. Sie ist Raucherin und hat COPD, eine recht schwerwiegende Lungenkrankheit. Das es NOCH schlimmer geht, habe ich vor 3 Wochen erfahren. Da bekam sie die Diagnose Pankreaskarzinom -inoperabel.
Ihre Bauchspeicheldrüse ist mittlerweile 30 x 35 cm groß...
(...und nun überwältigen mich meine Emotionen/ Ängste...)
hallo,
ich heiße diana bin 27 jahre alt, verheiratet und habe zwei kids (3 und 4) wohnen tun wir in bielefeld.
meine mama hat letzte woche die diagnose triple-neg brustkrebs mit metastasien ausschüttung in verschiendenen knochenteilen im körper...die behandlung ist noch nicht richtig klar aufjedenfall soll nächste woche die chemo beginnen und evtl. bestrahlung da ihre knochen schon sehr angegriffen sind :sad::sad: wir sind in der sache neulinge..kennen uns nicht viel mit dem thema aus meine oma ist an brustkrebs verstorben vor über 20 jahren...und da war noch alles anders...
ich bin froh hier zu sein um mit anderen angehörigen oder evtl. auch betroffenen frauen zu schreiben und neue freundschaften bzw. beistand zu gewinnen.....
lg
diana
Wonnekind
11.04.2012, 08:53
huhuu, ich bin wonny, 36.
ich lese immer wieder, dass die angst und verzweiflung den tag bestimmt.
was mir "etwas" geholfen hat war baldrian für den tag!
es nahm mir die ständige innere unruhe, die angst und fuhr mein herzschlag etwas runter.
man muss sich das so vorstellen, wenn man prüfungsangst hat und eine nimmt, dann kann man in ruhe die prüfung antreten.
auch für die nacht nahm ich die für den tag.
meine aufgewühltheit beruhigte sich, meine gedanken, ängste und was einem auch immer leitet, hat sich minimiert.
ich konnte einige stunden am stück schlafen und hatte energie für den kommenden tag.
die für die nacht machen nur schlapp und helfen nicht die nerven zu beruhigen.
jedenfalls bei mir und ich hatte den kopf frei um die zeit mit mami besser zu genießen, frei sein für ihre bedürfnisse und probleme.
es ist natürlich kein wundermittel und wohl auch eher lächerlich. aber auch die minimalste hilfe kann helfen, oder?
sind wir nicht alle dankbar für das kleinste glück während wir auf wunder warten..
ich schicke euch den frühling ins herz und begleite euch im herzen..
bussi
nicki5656
11.04.2012, 10:36
Registriert seit: 11.04.2012
Beiträge: 3
Standard Hallo
Hallo......
ich habe jetzt nichts gefunden wo ich mich vorstellen kann deshalb mache ich es jetzt einfach hier und erzähle euch kurz meine geschichte.....ich würde mich sehr darüber freuen wenn sich jemand von euch melden würde mit dem ich gemeinsam vielleicht die trauer irgendwie verarbeiten kann......weil ich versuche es jetzt seit oktober und ohne scheiß ich komme damit einfach nicht klar.....
Also ich bin nicki ich bin 28 jahre alt.....meine mama war an lungenkrebs erkrankt. zuerst war sie normal im krankhaus erhielt chemo aber als sie auf die palliativ kam gingen bei mir schon alle alarmglocken aber irgendwie wollte ich es nicht wahr haben also fuhr ich weiter ohne mir gedanken zu machen dorthin......
dann irgendwann waren die schwestern dran sie sollte doch einen katheter gelegt bekommen ......meine mama war dagegen ich habe sie dazu überredet (ein grund warum ich mir vorwürfe mache)
nun gut sie hat sich das teil legen lassen.......(ich mache mir so wahnsinnige vorwürfe das ich ihr dadurch ihr das letzte bisschen genommen habe....haääte man es vielleivht gelassen vielleivht hätte sie sich noch aufgerafft)
stimmt natürlich nicht aber ich habe das gefühl.......
die chemo schlug nicht an und meine mama sollte tabletten bekommen sie wollte sie absolut nicht nehmen ich versucht sie zu überreden aber meine mama schaltete auf stur ich suchte rat beim pfleger.......dieser sagte mir das die tabletten meiner mama höchstens zwei wochen bringen würden und das wenn sie sie nicht nehmen will ich sie doch lassen soll....(scheiße bin grad an weinen ohne ende.....ich komm einfach nicht damit klar)ich ließ sie dann natürlich.......aber ich wollte doch kämpfen.....scheißegal wie ,hauptsache ich verliere sie nicht......naja das ende vom spiel ist das ich nun alleine dasteh.....nur mit der gewissheit das ich die ganze zeit bei ihr war und ihre hand gehalten habe als sie starb aber trotzdem komm ich mir total hilflos vor.....das alles ist im oktober passiert und ich würde mich sehr darüber freuen wenn sich leute melden mit denen ich gemeinsam die trauer verarbeiten kann.....weil alleine komme ich nicht damit klar.......habe es mit feiern , dem ständigen aufsuchen ihrer grabstätte und alkohol versucht aber nichts hilft......ich habe das gefühl daran zu zerbrechen.....mir entgleitet alles......
*sternchen*
11.04.2012, 17:17
Hallo
nach dem ich schon zig Monate hier mit lese habe ich mich doch getraut anzumelden.
ich bin 23 Jahre alt und meine Schwiegermama in Spee ( 50 ) hat letztes Jahr die Diagnose Brustkrebs mit Lymphknotenbefall und Lebermetastasen bekommen.
Ein riesen Schock für uns.
Ich finde es ist für Angehörige wirklich schlimm denn man steht da und weis nicht was man sagen soll oder wie man helfen soll ( man will etwas tun aber es geht nicht )
Oft versucht man die Realität zu überspielen weil man sie nicht wahrhaben will aber sie holt einen immer wieder ein.
Aber es tut gut hier im Forum lesen zu können wie es anderen geht wie sie mit der situation zurecht kommen.
Als "Neuling in dem Gebiet" kommt einem alles wie ein großer Bahnhof vor...
Nun mache ich mal weiter:
Ich heiße Silvana und bin 32 Jahre alt.Ich habe 4 Kinder im Alter von 12 Jahren,10 Jahre,7 Jahre und 5 Jahre.
Bei mir ist meine Oma an Speiseröhrenkrebs gestorben,mein Opa an Lungenkrebs gestorben.Mein Onkel hat auch Krebs,welchen weiß ich nicht.
Mein Vater hatte erst Kehlkopfkrebs,dann Lungenkrebs und ist 2008 daran nach 2 Jahre Kampf und Leiden gestorben.
Meine Mutter hat auch Krebs am Finger,ihr wurde 2009 gesagt sie habe Gicht und 2010 wurde sie erst an einem Chirurgen geschickt der dann richtig untersuchte und feststellen musste das es eindeutig ein Tumor ist.Ein Jahr lang lief so ohne zu wissen mit einem Tumor herum.Leider lässt sie sich nicht behandeln und ist bis heute noch nicht operiert!
Mitlerweile ist die ganze Hand betroffen,sie hat einfach Angst und daher meidet sie noch immer den OP-Termin und macht erst keinen.
2009 ist meine Freundin an Brustkrebs erkrankt,sie bekam Chemo und Bestrahlung.Dann sah alles wieder gut aus.2011 das böse Erwachen,sie hatte Leberkrebs,es hat in die Leber gestreut,wieder Chemo.
Jetzt im März 2012 das nächste,Tumore hinter den Augen.
Nun folgte eine Bestrahlung,was sie nun extrem mit genommen hat.Sie kann nicht gut reden,Geschmacksverlust,zittert am ganzen Körper durch die ganzen Medikamente,sie sieht einfach schlecht aus.Nun soll sie nächste Woche in eine Hospiz.
Ich finde es schlimm das so viele an Krebs erkrankt und gestorben sind,aber nun soll es meine Freundin sein? Ich muss da wohl durch aber hart ist es dennoch,denn meine Freundin ist doch erst über 40!
regenbogenimwinter
20.04.2012, 05:51
Guten Morgen...
Ich bin ziemlich ruhelos und sehr erschüttert im Moment.
Meine Schwester ist an Brustkrebs erkrankt .Sie ist noch sehr jung und hat ein Kind mit zwei Jahren.
Es ist für mich gar nicht leicht gewesen am Anfang mit ihr zu sprechen.Sie ist so tapfer und mutig. Ein Kämpferherz und so ruhend in sich. Ich war so verzweifelt und oft fehlten mir die Worte. Das komische ist ....das Sie die erkrankt ist mir der Gesunden alle Angst nahm....
Ich habe so eine verzweifelte Wut in mir....Und Sie trägt alles so tapfer...
Was für mich am schlimmsten ist ...und hier jetzt meine Frage darf so etwas 2012 überhaupt passieren.
Sie hat den Knoten schon während der Stillzeit vor 1,5 Jahren entdeckt...
Und obwohl Unterschungen erst Ultraschall vom Hausartzt (der sie in eine Klinik zur Mammografie überwies)...dort wurde von einem Assistenartzt zwar bestätigt dort wäre ein Knoten aber nichts schlimmes sie stille ja auch)...das fatale diese Fehldiagnose....wir haben alles schriftlich bestätigte sich nicht...am liebsten würde ich den Artzt verklagen....Sie sagt sie spürte immer das Sie Krebs hat...Seit Ostern steht fest es war immer Brustkrebs G3 und Lymphknoten sind betroffen....Sie ist für mich die allergrösste kleine Schwester der Welt....(Und ich habe so eine Wut auf diesen Atzt)
Ich heiße Biggi und bin 41 Jahre alt.2002 starb mein Papa und im Dezember 2011 haben wir erfahren das meine Mama Lungenkrebs hat,der leider schon gestreut hat (Gehirn 3 stk.,Nebenniere und Lymphdrüse )Es ist so schwer zu wissen das sie sterben muß!Seit ca 4. Wochen lese ich hier im Forum und es gefällt mir hier sehr gut!
Wünsche Euch einen schönen Abend,liebe Grüße Biggi
Sometimes
25.04.2012, 10:12
Hallo zusammen,
nun will ich mich auch mal vorstellen. Ich bin Lena, 32 Jahre alt und Mutter 2er Söhne. Obwohl ich selber Brustkrebs habe (1. Erkrankung 2008-brusterhaltende OP+Chemo u. Bestrahlung - 2011 Rezidiv und pos. BRCA1 Test - Ablatio beidseitig plus Entfernung der Eierstöcke) habe ich mich erst jetzt hier angemeldet, weil mein Paps vor einigen Wochen die Diagnose Magenkrebs bekam. Ihm wurde der Magen und die Gallenblase entfernt und nach langen 3 Wochen ITS, geht es jetzt langsam aufwärts.
...und ich fühle mich so verdammt hilflos. Ich dachte immer Brustkrebs zu haben ist das schlimmste, was mir passieren konnte, aber ich muss sagen, jetzt so hilflos zuzuschauen, wie mein Vater immer mehr abnimmt und nur noch stückchenweise Essen kann und er sich in seinem Alter (66) jetzt noch einmal komplett umstellen muss - puh, damit komm ich noch viel weniger klar.
Liebe Grüße
Lena
Hallo!
Am Montag dieser Woche wurde bei meiner Mama (60) ein Ovarial-CA festgestellt. Im CT sah man bereits auch eine Veränderung (Metastase?) an der Bauchspeicheldrüse ;(
Kommende Woche Montag haben wir ein Gespräch mit den Ärzten, die sie betreuen/operieren wollen.
Wir wissen zwar noch nicht genau, wie schlimm es ist, aber das es nicht sehr gut aussieht, weiß ich spätestens nach den vielen Informationen, die ich im Internet sammeln konnte.
Mir selbst geht es gesundheitlich auch nicht gut, ich habe eine schwere reaktive Depression (b. rezidivierender Belastungssituation), und für mich ist das jetzt natürlich ebenfalls der Supergau. Ich schreibe das jetzt auch nicht, um Mitleid für mich zu erregen - ich habe einfach nur Wahnsinnsangst, dass ich zusammenbreche - und meiner Mama einfach nicht genug oder nicht richtig beistehen kann. Sie braucht mich doch jetzt!!!!
Bin wirklich sehr verzweifelt...
Traurige Grüße,
AnnaSue
piddel76
03.05.2012, 14:00
Hallo zusammen,:)
mein Name ist Daniela, 36 J. Bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich nach dem Mittel "Carboplatin" und den Nebenwirkungen gesucht habe.
Meine Mutter (62J) ging kurz vor Weihnachten wegen Schmerzen und immer wieder kehrenden Infekten der Atemwege zum Lungenarzt, bei dem sie wegen Asthma in Behandlung ist. Dieser wies sie dann ins Krankenhaus ein, da sich über das Röntgenbild Sorgen gemacht wurden. gefühlte 3 Millionen Untersuchungen später - sie hat einen Tumor (3x7cm) in der Lunge, hinter dem Brustbein. Dieser wurde operiert (März?) und es folgte die erste Chemo (21. April). Es folgte Appetietlosigkeit, ständiger Brechreiz, sodass Sie nichts essen konnte. Am Donnerstag dann der Zusammenbruch. :undecided Zittern und Schaum vor dem Mund. Rettungwagen mitten in der Nacht. 4 Tage ohne Bewusstsein, der Elektrolythaushalt zusammengebrochen. Jetzt wird sie langsam wieder aufgepäppelt.
Leider kann ich meinem Vater (72) nicht wie ich gerne wollte zur Seite stehen (2j Sohn, 11 Wochen alter Hund, Haus, und "nebenbei" Vollzeit arbeiten...) Sein Geburtstag am 01.05. war schon ziemlich traurig, nur sein Enkel konnte ihn einigermaßen aufheitern.
Habe bisher einige Beiträge hier gelesen, die einen schon sehr mitnehmen können aber auch viele mit mitfühlendem Zuspruch, Ich wünsche Euch allen alles Gute.
Dani
Hallo, dann stelle ich mich auch noch vor. Mein richtiger Name ist Anja, ich bin 44 JahrWe alt und bei uns ist mein Mann an Krebs erkrankt. Wir wissen es seit Januar 2012. Bei ihm wurde "kleinzelliges Bronchialkarzinom" festgestellt. Ausserdem hatte er Metastasen in der Lunge (wurde bereits operiert), Befall der Knochen und der Nebenniere. Aus der Krebsklinik wurde er entlassen zur palliativen Weiterbehandlung.
Er hat die erste Etappe mit 22 Bestrahlungen hinter sich gebracht. Gleichzeitig bekam er einmal die Woche Chemo. Dann drei Wochen Pause, weil erst mal nichts mehr ging.
Nächste Woche gibt es dann die nächste Dröhnung
Was uns aber am meisten fertig macht: Wir wissen nicht, wo der Haupttumor sitzt. Der konnte nicht lokalisiert werden. Mein Mann wird sterben und ich weiss nicht, wie ich damit klar kommen soll.
Wie man an der Uhrzeit sieht: Vor zwei oder halb drei Uhr nachts gehe ich nicht ins Bett.
Einschlafen dauert ewig und dann hat man ständig Alpträume. So langsam komme ich an meine Grenzen.
Aber ich brauche doch Kraft; mein Mann schaltet manchmal schon total ab.
Wie soll das nur werden?
hedwig69
07.05.2012, 15:05
Hallo zusammen,
ich bin hedwig,
42 Jahre alt und Mutter zweier Söhne (13 und 14 Jahre).
Ich habe mich hier heute erst angemeldet und bin gespannt was mich an Infos und Geschichten erwartet. Mein Vater hat seit letzter Woche die Diagnose , kleinzelliges Lungenkarzinom mit Lymphbefall und Knochenmetastasen im Kreuzbein- und Hüftbereich. Da er in einem recht schwierigen Gesundheitszustand ist, macht mich das schon ganz schön fertig. Er hat nicht nur ein schwaches Herz und oft viel Wasser im Körper sondern auch noch nur zu 60% arbeitende Nieren. :( Dadurch schließen sich verschiedenste Untersuchungs- und Behandlungsmethoden schon im Vorfeld aus. Ich habe Angst, dass nicht alles mögliche versucht wird. Hoffentlich gibt mir dieses Forum Mut und Infos, die mir helfen, mich nicht so unsicher zu fühlen.:confused:
hedwig
colognepower
14.05.2012, 22:25
Schaue mir gerade das bild meines Enkels an und grüble und grüble dies ist meine geschichte ich bin der Karl 49 jahre 4 kinder 1 Enkel und mein ewig geliebter Engel. I:cry:ch war mit meiner Frau vor ca. 2 wochen in einer Notfallambulanz weil unser Hausarzt den Husten meiner Frau nicht in den griff bekam nach ca 8 std stellte sich heraus das mein Engel einen tumor in der lunge hat und ihr die luftröhre abdrückt sie musste sofort da bleiben und am anderen tag wurde ihr ein Stend eingesetzt jetzt klappt es mit der luft wieder .Nach zahlreichen untersuchungen incl.CT wurden keine Metastasen im Körper Endeckt.Morgen findet nun die Tumorkonferenz im Krankenhaus statt weis zwar nicht was uns erwartet aber werde es auf jeden fall durchstehen möchte auf keine fall mit 4 kindern und einem Enkel ohne meinen Engel sein es hat mir echt gut getan das hier zuschreiben, weil ich es sonst nicht zeigen möchte da ich eigentlich immer alles Verharmlose obwohl ich weis das es nicht so ist.Melde mich sobald es was neues gibt
micky117
14.05.2012, 23:07
Hallo,
auch ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin Michaela, 38 Jahre alt und Mutter von zwei Jungs (8+10 Jahre).
Es geht hier um meine Mutter (63 Jahre alt), sie hat ein Bronchialkarzinom (kleinzellig, schnellwachsend) mit Metastasen in der Nebenniere.
Unmittelbar vor Ostern hat unser Leben sich von Grund auf verändert!
Festgestellt wurde ein Nebennieren-Tumor, der sollte nach Ostern operiert werden, keine Bestrahlung, keine Chemo, alles sollte dann gut sein. Nach der Aufnahme in der Klinik wurde sie auf den Kopf gestellt (sie hatte seit Monaten starken Husten), u.a. wurde ein CT gemacht, auf dem ein kleiner Fleck in der Lunge zu sehen war. Es folgten Biopsie und endlose Tage des Wartens...
Heute, nur wenige Wochen nach der Diagnose nimmt der Tumor die linke Lungenhälfte ein, drängt in den Rücken und drückt auf die Wirbelsäule! Endstadium!
Wir stehen erst am Anfang und sind doch schon völlig am Ende!
Lieben Gruß
Michaela
molüfunidami
15.05.2012, 09:51
hallo!
ich bin dani, 42 jahre alt, verheiratet und mutter einer tochter (11 jahre),
michaela (micky117) ist meine schwester.
das schicksal unserer ma hat micky ja schon kurz geschildert. im forum lungenkrebs habe ich auch schon kontakt zu ganz lieben menschen bekommen.
der zuspruch hilft sehr, man fühlt sich ausserhalb der familie doch ziemlich verloren.
es ist, wie micky schon geschrieben hat, man steht am anfang und trotzdem schon soo kurz vor dem ende!
Hallo,
Ich bin filly und komme aus Hamburg, bin 40 Jahre alt. Ich bin hier weil meine Mutter seit letzte Woche weiß das sie Lungenkrebs mit Metastasen hat, Heilung ausgeschlossen.
Gruß filly
annafynn
19.05.2012, 20:53
Hallo Ihr,
ich bin auch neu hier und wollte mich mal eben vorstellen.
Ich heisse Sonia, bin 30 Jahre alt und wohne in Bochum. Betroffen ist mein Vater, er ist 64 Jahre alt. Seit einer Woche wissen wir, dass er ein Bronchialkarzinom von 3,5cm mit diversen Satellitenkarzinomen in der rechten Lunge hat. Ausserdem ist ein Lymphknoten betroffen. Metastasen im Kopf und im Abdomen konnten zum Glück ausgeschlossen werden. Zur Zeit wird er noch wegen einer Lungenentzündung stationär behandelt, benötigt noch Sauerstoff. Nächste Woche kann er wahrscheinlich entlassen werden, allerdings mit O2. Dann wird ambulant ein PET-CT in Essen gemacht und ein Port gelegt. Er wird nach Auswertung des PET-CTs ein zweites Mal bei der Tumorkonferenz in Wanne-Eickel vorgestellt. Wobei schon feststeht, dass er nicht operiert wird und eine Kombi aus Chemo und Bestrahlung gemacht wird. Behandelt wird er im Augusta Krankenhaus in Bochum.
Die Diagnose hat er nicht sehr gut aufgenommen. Er baut seit er im KH ist extrem ab. Vor drei Wochen konnte er noch arbeiten, hatte keine Atemnot, nur den typischen Raucherhusten. Und nun dauerhaft 2l Sauerstoff, liegt nur im Bett, traurig und ängstlich.
Das wars erstmal von mir.
Lieben Gruss
Sonia
Ich habe mich hier erst angemeldet und möchte mich auch vorstellen.
Mich begleitet das Thema Krebs nun seit etwas mehr als zwei Jahren, denn 2010 ist meine Mutti mit 57 Jahren an Brustkrebs erkrankt. Ich selbst bin 31, habe eine dreijährige Tochter und entbinde in 5 Wochen mein zweites Kind.
Nach einer Chemo und Bestrahung hatten wir damals alle die Hoffnung, dass meine Mutti sich stabilisiert. Aber es kam anders: Nur drei Wochen nach Beendigung der Kur bekam sie heftige Rückenschmerzen. Es hieß: Verspannung durch die Chemo!
Aber es wurde nicht besser und mittlerweile wissen wir, dass es Metastasen in der Wirbelsäule sind. Sie bekam zwei Wirbelsäulenoperationen (Titanversteifung: Wirbelknochen sind zersetzt) Dann traten Beschwerden in der Hüfte auf: Metastasen im Becken! Da waren wir nervlich am Ende.
Nach weitern Bestrahlungen (Wirbelsäule und Becken) hat sich ihr Zustand dramatisch verschlechtert. Das Blutbid ist komplett abgesackt und hat sich nicht erholt. Da hieß es: Geduld; Geduld; Geduld...! Aber nun wissen wir seit zwei Wochen, dass der Krebs auch im Knochenmark sitzt. Die Biopsie hat einen G4 Grad ergeben. Jetzt ist sie zuhause und wird nur noch palliativ behandelt. Es geht uns allen sehr schlecht und wir versuchen gemeinsam das Sterben zu begreifen - wo doch gleizeitig bald mein Sohn geboren wird. Es ist sehr schwer.
Hallo,
dann stelle ich mich auch gleich mal kurz vor.
Ich bin 36 und mein Mann hat ein Bronchialkarzinom. Die Diagnose hat er im Dezember 2010 bekommen. Da hieß es, noch 2 Jahre ca., wenn er nix weiter macht. Zuerst hat er total abgenommen, Atemprobleme gehabt und Blut gehustet. Nach nem halben Jahr gings ihm besser und seitdem hat er eine neue Arbeitsstelle, wir sind umgezogen und er ignoriert das ganze Krebsthema komplett. Es geht ihm soweit gut, er hustet immer wieder Blut, ansonsten gehts soweit. Im Alltag merkt man ihm nix an. Unser Sohn ist nun 4 Monate alt.
LG tenya
knarf_72
05.06.2012, 12:41
Hallo Zusammen,
mein Name ist Frank, ich bin 39 Jahre alt.
Am 21. Mai 2012 wurde bei meiner Mutter (59 Jahre) Lungenkrebs im linken Lungenflügel, kleinzelliges Lungenkarzinom Typ oat-cell, diagnostiziert.
Der „Haupttumor“, ca. 7 x 6 x 6 cm groß, ist mit der Herzscheidewand und der Aorta verwachsen, kann nicht operativ behandelt werden.
Im linken Lungenflügel mehrere „kleinere“ Metastasen von bis 2,5 cm Durchmesser.
Die Klassifikation gem. Bericht der Lungenklinik in W’tal liegt bei cT4 M1…
Seit Freitag, 25.05. bekommt Sie eine Chemo, gem. Bericht der KH W'tal als Palliativ-Behandlung, danach kommt Bestrahlung...
Am 09.06. wird ein MRT ihres Kopfes und am 19.06. ein CT des Abdomen gemacht, um zu schauen, ob sich auch hier Metastasen angesiedelt haben.
Ich bin über die Internet-Suche zum Thema Lungenkrebs auf dieses Forum aufmerksam geworden.
So, das war es erst einmal von mir...
Liebe Grüße
Frank
hallo zusammen,
ich geistere seit ziemlich genau 1 woche durch euer forum und habe in dieser zeit schon so viel für mich hieraus lesen und "mitnehmen" dürfen, dass ich mich fairerweise mal ganz kurz vorstellen wollte bzw. "meine" geschichte!
mein vater ist an lungenkrebs erkrankt, absoluter zufallsbefund, noch wissen wir so gut wie gar nichts, nur dass der tumor im rechten unterlappen von außen an der lunge sitzt, wobei er in die lunge infiltriert und dass er definitiv bösartig ist! in einer woche geht er ins krankenhaus und dann sehen wir weiter, letzter stand ist, dass eine OP angedacht ist, da bronchoskopie aufgrund der lage des tumors sehr ungünstig ist...
auf der suche nach informationen und klinikberichten bin ich dann auf dieses forum gestoßen und möchte euch allen danke dafür sagen, dass ihr alle hier so offen, ehrlich, ungeschönt, mutmachend und lebensbejahend von euch und euren sorgen erzählt und immer die hoffnung trotz des furchtbaren leids im vordergrund steht!
ich habe oft schon weinend hier gesessen und gelesen und all diese sachen im kopf für meinen papa durchgesponnen und am ende hab ich mein notebook aber immer runtergefahren mit ganz viel guten gedanken und großer hoffnung, dass es schon so viele möglichkeiten gibt und dass wir nun diesen weg mit ihm gehen müssen und ihm zur seite stehen werden! er will gesund werden und wir sind -so schrecklich der befund ist- dankbar dafür, dass es zufällig festgestellt worden ist und er so überhaupt die chance hat, diesen kampf aufzunehmen! das leben ist aber ein anderes, von einen auf den anderen tag verändert sich alles! so, nun aber genug von mir, ich bin ja nur die tochter ;-) aber die sorge um meinen papa belastet mich einfach sehr...
euch allen wünsche ich auf euren verschiedenen wegen von herzen, dass ihr die für euch bestmöglichen therapien bekommen könnt, diese auch so schmerzfrei wie möglich vertragt, liebe menschen an eurer seite habt, die euch in dieser schweren zeit begleiten und trotzdem auch mal zum lachen bringen, gleichzeitig mit euch weinen können und ihr niemals die hoffnung aufgebt, dass nicht doch noch alles möglich sein kann!!!
liebe grüße
Friederike-Berlin
11.06.2012, 22:08
Hallo Ihr Lieben!
Ich bin 39 Jahre alt, habe zwei Söhne (4) und (14) und kämpfe an der Seite meines Mannes (51) seit seiner Diagnose »kleinzelliges Bronchialkarzinom« am 1. März 2012 gegen das Krebsgespenst.
Vor einem halben Jahr habe ich mich mit einer kleinen Buchhandlung selbständig gemacht. Dieser Schritt wurde kurz vor Eröffnung des Ladens vom plötzlichen und nahezu unerklärlichen Tod meiner geliebten Mutter überschattet. Ich hatte gerade erst einen Tag bevor mein Mann seine Diagnose hatte die Wohnung meiner Mutter restlos aufgelöst und dachte, jetzt kann ich trauern und bald wieder durchatmen.
Seither ist kein einziger Tag mehr von Durchatmen die Rede. Eine einzige Achterbahnfahrt die bei meinem Mann sofort eingeleitete Chemotherapie.
Die erste Runde überstand er zumindest ohne Übelkeit, bekam jedoch auf halber Strecke eine Lungenentzündung, die ihn direkt wieder ins Krankenhaus beförderte. Dort wurde er wieder ganz gut aufgepäppelt und kam mit einer Woche Verzögerung in Runde zwei.
Die zweite Chemo war anfangs scheinbar leicht, mein Mann war wie ausgewechselt, er half im Laden, werkelte herum, holte den Kleinen von der Kita, machte manchen Morgen für uns alle das Frühstück - ich war geblendet! Nach der ersten Chemo reduzierte sich die Tumormasse laut Ärzteschaft um nahezu 50% in der Lunge, die Metastasen im Bauchraum (Lymphe) wurden minimal kleiner. Nach der nun zweiten Runde, die mein Mann so viel Kraft nach außen strahlen ließ, tat sich in der Lunge nichts, die Metastasen im Bauchraum wurden aber größer und zwei dockten am Dünndarm an, was gefährliche Komplikationen bedeutet!
Außerdem bekam er nach der zweiten Chemo so gravierende Verstopfung, dass er sich tagelang im Bett quälte - ich fühlte mich so hilflos und wollte alles tun, dass er wenigstens ein wenig schlafen kann. Die Verstopfung war so schmerzvoll, dass er noch vor Ende der zweiten Chemo ins Krankenhaus musste, um sich behandeln zu lassen. Dort blieb er dann auch gleich bis zur dritten Chemo, die nun, wegen der schlechten Resultate mit einer anderen Medikation verabreicht wurde (Topo...).
Nach 5 Tagen Chemo-Verabreichung wurde er nach Hause entlassen, wo er noch am selben Abend fieberte. in der zweiten Nacht zu Hause bekam er so heftigen Schüttelfrost, dass er mich nachts zu sich rief und ich voller Angst um ihn nicht weiter wusste, als nachts um 2 seine Station im Krankenhaus anzurufen. Die beruhigten mich halbwegs. Ich gab ihm Fiebertropfen und er konnte ein wenig schlafen. Am Folgetag fuhr er ins Krankenhaus, wo er ohnehin ab sofort seine Blutwerte untersuchen lassen sollte. Die behielten ihn gleich da und seither liegt er jetzt gut 10 Tage im Spital. Das Fieber peinigt ihn fast jeden Tag, die Antibiotika, die er bekommt, scheinen nicht anzuschlagen. Wir sind voller Unruhe, welche Aktivitäten sich gerade in seinem Körper abspielen. Die große Hoffnung ist, dass es mit dem Abbau der Tumormassen zu tun haben kann.
Jeden Vormittag fahre ich ihn besuchen, an den Nachmittagen fahren sehr gute Freunde, damit er das bisschen Kraft, Mut und Hoffnung auf Besserung behält.
Alle hier wissen mehr als viele andere, was Hoffnung bedeutet. Ich hoffe, ich kann diese mit Euch hier teilen, Hoffnung erfahren und selbst welche abgeben. Viele in meinem Umfeld sagen, dass sie mich bewundern, wie ich das alles schaffe. Ich weiß nicht, bewundern... ich brauche Hilfe und Umarmungen, Trost und vermisse es so sehr zu lachen. Ja, lachen und zwar mit meinem Mann, dass ist das Ziel, wenn unser Sohn in die Schule kommt, in ein oder zwei Jahren, dann will ich ein lachendes Familienfoto und das will ich mir mit ihm auch noch anschauen, wenn der Kleene seine erste große Liebe findet.
Die Daten meines Mannes stelle ich noch rein, ich muss den Arztbrief raussuchen. Er wird in der ELK (Evangelische Lungenklinik in Berlin-Buch) behandelt, die aus meiner Laiensicht alles menschenmögliche tun, um meinem Mann zu helfen. Das gesamte Klinikpersonal ist ausnahmslos sympathisch und scheint hoch kompetend. Wenn man mal vom Umstand des Aufenthaltes absieht, ist das Klinikgelände wunderschön: rote kleine Klinkerbauten mit unzähligen Bäumen und Vogelgezwitscher. Der Psychoonkologe ist eine enorme Hilfe und ein großes Glück für meinen Mann, der sich gut mit ihm austauschen kann.
Herzliche Grüße
Friederike
Hallo!:winke:
Ich bin ganz neu hier! Ich bin eine Mama von drei Kindern (7,4,2) und daher momentan Hausfrau.
Ich erhoffe mir, dass ich hier vielleicht von Euch ein paar gute Ratschläge bekommen kann! Der Bruder des besten Freundes meines Kleinsten ist an Nierenkrebs erkrankt. Es ist alles ganz "frisch". Ich habe ein sehr herzliches Verhältnis zu den Eltern und würde von euch gerne erfahren, wie ich nun am besten mit der neuen Situation umgehen kann, wie ich unterstützend wirken kann (Kinder zu mir nehmen mache ich schon). Ich bin allerdings emotional auch ziemlich durch'n Wind. Gestern erst hat mir die Mutter erzählt, dass die Ärzte ihr direkt gesagt haben, dass ihr Sohn vielleicht sterben wird! Das ist sooo schlimm und es tut mir für die ganze Familie unsagbar doll leid!!!
Es wäre schön, von Euch zu lesen!
Danke und viele Gruesse,
LucieLu
Bonita!!
17.06.2012, 18:51
Hallo,
ich bin neu hier. Ich bin 30 Jahre alt, verheiratet. Ich habe einen kleinen Sohn mit 14 Monaten und meine Mutter (geb. 1955) ist an Brustkrebs erkrankt.
Ich habe ein sehr enges Verhältnis zu meiner Mutter, deshalb trifft mich die Diagnose sehr hart. Meine Oma die ich auch sehr liebte ist erst im Februar sehr plötzlich verstorben und ich hab kaum noch Familie, nur meine Eltern und eben meinen Mann und meinen Sohn.
Ich stelle mir einige Fragen und habe zu der Erkrankung auch kaum Ahnung, weswegen ich mir hier etwas Hilfe und Informationen erhoffe, ganz im Sinne von "Wissen bekämpft Angst".
Nette Grüße aus dem Raum Stuttgart
Bonita
Hallo,
ich lese jetzt schon seit längerem in diesem Forum mit ..
Bei meiner Mutter wurde in letztem Jahr Lungenkrebs diagnostiziert und seitdem ist nichts mehr wie es mal war.
Chemo und 10x Bestrahlung hat meine Mutti hinter sich.
Seit Pfingsten ging es ihr körperlich immer schlechter: starke Luftprobleme, so Kraftlos, dass sie jetzt auf einen Gehwagen angewiesen ist, und das Kurzzeitgedächtnis ist sehr schlecht.
Aufgrund der starken Luftprobleme kam Mutti vor 1 1/2 Wochen in die Klinik. Dort fanden auch die Untersuchungsergebnisse stark, was mit dem Tumor ist.
Er ist zwar kleiner geworden, aber nicht weg .. eine weitere Behandlung kommt aufgrund der körperlichen Verfassung meiner Mutti nicht in Frage, auch wenn es ihr zum Glück mittlerweile etwas besser geht ..
Nun wird sie nächste Woche aus dem Krankenhaus entlassen und darf endlich wieder in ihre gewohnte Umgebung ..
In unserer Familie geht jeder auf seine eigene Weise mit dieser Diagnose um, dass der Krebs nun nicht besiegt ist ..
Ich habe Angst, was noch auf uns zukommen wird .. was Mutti noch ertragen muss .. wie mein Vater, mein Bruder und ich stark bleiben können .. wie wir Mutti, aber auch uns selber helfen können ..
Lieben Gruß,
Katie
borntolife
18.06.2012, 18:07
Ich will mich auch mal vorstellen ich heisse Christian bin 48 und Ehemann und Papa zwei kleinen Kindern im Alter von 6 und 8 Jahren.
Wir haben seit 2 Wochen die Diagnose bei meiner Frau BK mit Lebermetas und sehr schlechten Tumormarker.Allerdings geht es ihr total gut ..keine Schmerzen und auch sonst keine Anzeichen einer Erkrankung.
Sie ist eine Kämpferin sie sagt wir seien ihr wichtigstes im Leben und sie wird noch 40 Jahre leben.Ich sehe es positiv das sie so denkt und unterstütze sie überall wo ich kann obwohl ich teilweise ne Sche... Zukunftsangst habe ...ich verberge meine Gefühle vor meinen Kindern und weine die halbe Nacht.Mittlerweile geht es mir schlecht...sehr schlecht .Ich weis nicht was im schlimmsten Fall den ich mir nicht vorstellen will mit meinen Kidz passiert.Wir haben niemanden aus der Verwandschaft der sich um die Kindern kümmern könnte:(
Am Mittwoch werden alle Untersuchungen angeschlossen sein und dann darf sie erst mal wieder nach Hause bis in einer Woche die Therapiebesprechung stattfindet.<Ich habe keine Ahnung was da auf mich zukommt aber ich werde stark sein für meine Liebste und für meine Kidz.was kann ich noch machen um sie bestmöglich zu unterstützen?
Ich hoffe wir schaffen es wir geben nicht auf!:embarasse
meineelfe
20.06.2012, 14:30
Hallo
Bin auch neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 24 Jahre alt und befinde mich noch in Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Vor 3 Tagen hat meine Mama ( 49 ) die Diagnose Bronchialkarzinom gesagt bekommen. Nach einem CT war es klar und deutlich zu sehen, es. Vor 8 Wochen ca. war dies aber noch nicht möglich, jetzt ist es 2,7 cm x 2,4 cm groß. Wie man sich vorstellen kann, hat uns das alle aus der Bahn geworfen. Seid dem wir das wissen fällt es mir schwer darüber zu reden oder auch nur mit ihr allein zu sein. Ich weiss das es völlig falsch ist aber ich habe Angst davor das wenn sie mit mir darüber sprechen möchte völlig in Tränen auszubrechen. Vielleicht könnt ihr mir ja sagen wie ich das alles packen kann und wie ich ihr am besten zur Seite stehen kann!?
LG
bluecat58
25.06.2012, 14:35
Hallo miteinander:)
ich heiße Petra,bin 54 und schon länger angemeldet,leider war es zu diesem Zeitpunkt zu spät um noch Erfahrung oder Rat zu suchen.Meine Schwester ist vor über zwei Jahren mit 34 Jahren an Brustkrebs verstorben.:engel:
Mein Vater mit Mitte 60 ist an Krebs gestorben,:engel:
ein Cousin mit 42 an BSD:engel:
Es geht um meinen Bruder,der eigendlich schon seit zwei Jahren
einen Kampf mit einem Unterkiefertumor führt,
Behandlung noch nicht abgeschlossen,habe auch keine Info über diesen Tumor.
Nun kam die Schreckenshiobsbotschaft,Lungenkrebs:shocked:
die Untersuchungen laufen noch,hoffe diesmal mehr zu erfahren,
von seiner Frau.Er kommt mit dem einen schon nicht klar,
er gibt sich jetzt schon auf,ist mein Gefühl.
Er hat in den letzten zwei Jahren stark abgenommen weil er
kaum feste Nahrung zu sich nehmen konnte.
Nun möchte er nicht das ich dies unserer Mutter sage,
sie lebt seit 1,5 Jahren in einem Seniorenheim für Demenzkranke,
ist aber noch nicht soweit fortgeschritten das sie es nicht realisieren könnte.
Auf der einen Seite hab ich auch Angst das der Schock so schlimm
ist das sich der Zustand ihrer Demenz verschlimmert,wenn ich es ihr
sagen würde.
Diesbezüglich wäre ich für einen Rat dankbar
Nun warte ich erstmal ab,
wünsche allen
Kraft und eine schmerzfreihe Zeit
Liebe Grüße
von einer traurigen Petra
Hallo. Ihr lieben Mitleidenden. Ich sage das so bewusst, wenn ich mich hier als Angehörige vorstelle. Ich denke, Ihr leidet genau so mit, wie ich auch. Das mal vorweg. Wenn manche Leute sagen, man darf nicht mitleiden, frag ich ihn zurück: Wie er nicht mitleiden kann?
Ich suche hier Menschen, die genauso stark mitleiden (es geht doch gar nicht ohne mitleiden, oder?), mit denen ich mich austauschen kann. Ich geh grad selbst grad fast mit kaputt - ich weiß, dass man stark sein muss. Bin ich natürlich, wenn ich mit meiner Ma zusammen bin. Aber wenn ich alleine bin, und das bin ich viel, da Ma weit weg wohnt, klapp ich zusammen. Bin sogar grad krank geschrieben, weil ich tatsächlich das Leiden meiner lieben Ma nicht mehr ertragen kann. Jetzt sagt Ihr vielleicht auch, dass ich zu schwach bin?
Wuschelchen88
06.07.2012, 15:22
Hallo ihr Lieben.
Ich bin 23 Jahre alt und inzwischen hilflos überfordert und hoffe das ich hier ein wenig Unterstützung und vorallem gute Ratschläge / Tipps bekomme.
Im April 2010 wurde bei meiner "Schwiegermutter in spe" festgestellt das sie krebskrank ist. Anfangs wurde auch knallhart gesagt "Ein gutes halbes Jahr gebe ich Ihnen, aber Weihnachten sitzt dieses Jahr ganz bestimmt nicht mehr drin!".
Als dieses halbe Jahr dann doch geschafft war, waren wir natürlich sehr froh. Auch wenn es durch OP´s und Behandlung natürlich für sie, aber auch nicht für meinen Freund als ihren Sohn, seinen Bruder und seinen Vater, leicht war.
Ich habe mich oft gefragt "Was kann ich tun und wie kann ich die vier unterstützen?". Aber gibt es darauf überhaupt eine Antwort?
Das größte Problem daran ist eigentlich, dass es dies ständige Auf und Ab war / ist. Mal schaut es wirklich beschissen aus, dann sind doch wieder gute Tage dabei die Hoffnung machen. Nur inzwischen kämpft sie seit über zwei Jahren gegen diese Sch..... Und weiß doch ganz genau, dass es keine Besserung geben wird. Anfang des Jahres hieß es noch seitens des Arztes "Ich denke einmal werden Sie noch Weihnachten feiern können.", aber auch das wurde inzwischen revidiert.
Dann ist vor zwei Jahren meine Oma gestorben. Plötzlich, man könnte sogar sagen durch so etwas wie Ärztepfusch. Daraufhin war mein Opa dran und musste gepflegt werden. Beide sind bei uns im Haus gewesen. Opa war demenzkrank und starb ein halbes Jahr später.
Wir, mein Freund und ich, haben absolut keine leichten zwei Jahre hinter uns. Und nun hat sich vor 6 Wochen auch noch rausgestellt, dass mein Vater Darmkrebs hat. Er hat wohl "Glück im Unglück" gehabt, wenn man das so sagen kann. Aber natürlich war das auch wieder ein Schlag mitten ins Gesicht.
Inzwischen bin ich aber soweit, dass ich nicht mehr weiß was ich mit meinem Freund machen soll. Er spricht einfach nicht. Das erste Jahr hat er mir über seine Mutter gar nichts erzählt. Nur wenn ich direkt gefragt habe "Was sagen die Ärzte?", "Wie geht es ihr?" usw., dann kamen Antworten. Aber auch so knapp wie eben möglich, damit das Thema beendet ist.
Er ist bei sich zu Hause auch "der Starke", muss alle unterstützen, alles managen usw.
Es wird aber so schlimm, besonders im vergangenen halben Jahr, dass er einfach versucht durch einen 12-14 Stunden Arbeitstag zu Hause rauszukommen, durch einmal besaufen am Wochenende zu vergessen usw.
Wenn ich ihn frage was er sich dadurch erhofft lacht er nur und meint es sei normal. Wenn ich ihn frage was er sich erhofft im Bezug auf seine Mutter, dann kommt als Antwort "das es bald vorbei ist!". Das ist natürlich nicht böse gemeint, aber er ist psychisch wirklich am Ende, aber dadurch das er nicht spricht wird es nur schlimmer.
Er sagte mir auch "Wenn Mama gestorben ist, geht es mir sicherlich besser!".
Er musste sich anhören das seine Mutter Todesanzeige und Gästeliste für den Beerdigungskaffee fertig hat. Wie soll man das uach zwei jahre lang aushalten?!
Aber was soll ich noch tun bevor er noch tiefer sinkt? Er ist inzwischen soweit, es zählt nur noch die Arbeit. Er verkrümelt sich vor seinen Freunden und inzwischen auch vor mir. Will sich sogar trennen. Obwohl er mir noch sagt das er mich liebt.
Ich weiß nicht mehr weiter!?
Petra 56
06.07.2012, 17:28
Hallo,
ich bin die Petra, bin 56 Jahre alt, verheiratet, habe 2 erwachsene Söhne, 5 Enkel, 2 Katzen und 1 Hund. Ich habe mich registriert weil meine Mama seit
15 Monaten die Diagnose Lungenkrebs hat. Nun wurde Wasser in ihrem Bauch festgestellt mit dem Verdacht auf Metastasen im Bauchraum. Ich erhoffe mir von dem Forum einen Austausch mit anderen Usern, die ähnliche Probleme habe und Tips, wie ich meiner Mama (82 Jahre) helfen kann, zumal sie in einem anderen Bundesland lebt als ich. Hinzu kommt, dass auch mein Papa sehr krank ist (Pneumothorax) und tählich mindestens 12 Stunden am Sauerstoff hängen muss. Nun helfen sich die Beiden so gut es geht gegenseitig, aber langsam verlieren Beide die Kraft. Wir haben uns vorgenommen (mein Bruder und ich), unsere Eltern im Pflegefall zu uns zu holen und uns selbst um sie zu kümmern solange es geht. Wir wissen, dass das schwer wird, aber wir werden es versuchen. Nächste Woche werden wir sie holen, erst einmal für 2 Wochen. Danach muss die Mama erst mal wieder nach Hause, da dann die weitere Diagnostik besprochen werden soll.
LG an alle
Petra
tochtervonhoffnung0904
07.07.2012, 15:00
Hallo Zusammen
ich bin 41 Jahre und Mutter zweier Töchter (10 Jahre und 18 Monate).
Meine Mama bekam letztes Jahr im Juli die Diagnose Brustkrebs. Seid dieses Jahr Mai weiß sie, dass sie ein Lokalrezediv mit Knochenmetastasen hat.
Sie ist 66 Jahre.
Es ist schön, dass es dieses Forum gibt, wo man sich austauschen kann und viele Tips bekommt und zudem noch die Möglichkeit hat, sich zu informieren.
Liebe Grüße
Hallo liebe Forumsgemeinde,
ich möchte mich auch einmal kurz vorstellen, Name ist michael und lebe mit meiner Ehefrau im Hunsrück, betroffen ist, seit 2011 meine Ehefrau mit Lungenkrebs im 4. Stadium, ich selbst blicke in diesen ganzen Beschreibungen nicht so richtig durch und es wäre sschön wenn mal hier jemand wäre der mir das richtig erklären würde.
Sie selbst ist 60 Jahre alt hatt sehr grosse Probleme zu atmen, man merkt ihr diese riesige Anstrengung bei jeder kleinsten Bewegung an.
Chemobehandung zur Zeit mit Docetaxel weekly,kompikationen bisher noch keine aber seit Beginn der Behandlung gehen ihr die Haare aus.
würde mich auf ein paar zuschriften sehr freuen
LG.
Michael
bartzelline
13.07.2012, 19:13
HALLO,möchte mich vorstellen.Bin seit 25 Jahren verheiratet,haben 3 Kinder 25,22 und 8 Jahre.Ende Mai,eine Woche nach unserer Silberhochzeit erhielten wir die Nachricht,dass mein Mann und Papa ein Bronchialkarzinom und Lebermetastasierung hat,das war ein Schock!!!Er hat jetzt die 2.Chemo hinter sich und es war schon schwer,6 Chemo's sind angesetzt.Bei der 2. erfuhren wir ,dass am Steissbein auch 2 Metastasen sind.Ich bin nervlich schon ganz schön angeschlagen.Das Schlimme ist mein Mann hat 2 Geschwister an Krebs verloren,das zieht uns ganz schön runter.:( Weiss auch gar nicht wie unser Kleiner das verkraften soll?! :huh: Hoffe,dass ich hier ein wenig Kraft finde!!! LG Kathrin:(
Liebe Angehörige,
endlich traue ich mich auch aktiv zu werden, nachdem ich längere Zeit vieles in diesem Forum mitgelesen habe. Vieles hat mich erschüttert, berührt und beschäftigt. Seit der Diagnose meines Mannes (61), dass er an unheilbarem Lungenkrebs erkrankt ist, befinde ich mich in einer Welt, die so unwirklich, so grausam ist, dass ich es kaum aushalte. Alles ist unerträglich. Innerhalb 1 Woche hatten wir (mit unseren zwei halbwegs erwachsenen Töchtern)erfahren, dass unser Leben einbricht, dass es keine Zukunft mehr gibt, keine Pläne, dass nichts mehr so ist wie sonst. Ich verbiete mir zurückzuschauen, weil es so schmerzt. Vielleicht ging es uns zu gut, ich hatte Vorahnungen, von denen sich die schlimmsten immer wieder übertreffen. Es ist so grausam - das wissen wir als Angehörige - wie sehr sich ein geliebter Menschen, der sonst für sich und andere alles regeln konnte, durch diese Krankheit verändert. Sie ätzt und gräbt sich in unser Leben ein, sie vergiftet alles. Es ist so still bei uns geworden, die Freude ist fort. Und dennoch wächst auch manches zusammen, allem zum Trotz. Man ist eine Familie, die dieses Unglück - mein Mann ist gerade frisch im Ruhestand - zusammen aushalten wird und muss. Aber es ist so schwer, so schwer. Es gibt keine Antwort auf Fragen, man muss diesen Weg annehmen und gehen. Ich bin froh, dass ich nun auch den Schritt gemacht habe, mich in diese Gemeinschaft einzubringen.
Es ist ein Trost, dass man nicht alleine ist.
Mit herzlichem Gruß
Dickie
Hallo,
ich heiße Marina, bin 20 Jahre alt und wahrscheinlich die jüngste in diesem Forum.
Mein Freund hat momentan Chemo weil die Ärzte bei Ihm im März eine Metastase an der Lunge gefunden haben. Er ist wie ich 20 Jahre alt.
Sie hatten bei Ihm damals wie er 17 Jahre war Knochenkrebs am linken Knie festgestellt seit dem hat er ein künstliches Knie und 2 Jahre später die Metastase an der Lunge.
Ich bin zwar "erst" seit 1.1.2012 mit Ihm zusammen und es is manchmal ziemlich schwer immer stark zu bleiben wenn es ihn mal schlechter geht.
Aber er ist ziemlich offen wenn es darum geht und meine ganze familie steht hinter uns sowie wie meine Freunde.
Wenn ich jemanden in meinen Leben nennen müsste von dem ich am meisten Respekt hab und wie ein Vorbild ist, würde ich IHN nennen!
Thomsen0507
17.07.2012, 13:32
Hallo, ich grüße alle Foren-User, alle still Mitlesenden, alle Betroffenen und ihre Angehörigen
Seit dem 21.06., also seit fast 4 Wochen lese ich hier still mit, war immer wieder am Zögern, ob ich mich als Forenmitglied registrieren lasse, oder nicht . . .
Gestern habe ich mich nun dazu entschlossen.
Hier still mitzulesen ist sicher ein legitimes Mittel, um sich selbst Mut zu machen, oder die eine oder andere Information zu erlangen.
Indem ich mich hier aktiv beteilige, möchte ich aber auch gern anderen ein Stück davon zurückgeben. Vielleicht nicht heut, oder morgen, vielleicht erst übermorgen.
Ich bin Thomsen0507 - (62 Jahre), lebe in Süd-Brandenburg, gemeinsam mit meiner Frau (54 Jahre).
Seit dem 18.06.2012 wird nichts mehr sein, wie es einmal war, oder wie wir uns unseren Lebensabend erhofft haben . . .
Von Arbeit kommend, teilte mir meine Frau ihre vorläufige CT-Auswertung mit:
peripher beginnendes Bronchialkarzinom mit den Ausmaßen 5 x 5,5 cm - kraniokaudale Ausdehnung 9,8 cm.
Inzwischen haben wir den genauen Befund:
Pancoasttumor rechts (Adenokarzinom) Stadium M4N0Mx, inoperabel
Im Diagnose-Gespräch im CTK wurde uns mitgeteilt, dass palliativ therapiert wird mit Chemo und Bestrahlung.
Dazu wurde ihr bereits am 05.07. ein Port gesetzt. Vorher erhielt sie die 1. Chemo am 03.07. und am 23.07. folgt die erste Bestrahlung.
Scheinbar hat sie inzwischen ihr Schicksal angenommen . . . ich wohl eher nicht . . .
Sie wird hier niemals mitlesen oder gar mitschreiben wollen und das ist auch gut so, denke ich . . .
Zunächst
traurige Grüße
Thomas
Hallo, ich bin die Jeanette und ich dachte immer Krebs ist weit weg von mir. Ich fand es immer schlimm es zu hören wenn jemand erkrankt war, trotzdem war es immer "weit" weg. Bis jetzt... Bei meiner Schwiegermutter in Spe wurde vor ein paar Wochen ein Tumor im Gehirn entdeckt. Dieser wurde nur teilweise herrausoperiert, da er am Stammhirn genau an einer Aterie sitzt. Nach der Untersuchung wurde festgestellt das es sich um ein Tochtertumor handelt. Meine Schwiegermutter wurde auf den Kopf gestellt und man fand den Verursacher in der Lunge. Ganz klein und hat trotzdem in Kopf und beide Nebennieren gestreut. Außerdem hat er in die lymphdrüsen an der Lunge gestreut. Und wenn ich das richtig verstanden habe auch unter der Haut.... Es wurde eine 10 malige Bestrahlung angesetzt die dem Tumor im Kopf den garaus machen sollte. Da der Tumor in der Lunge als Adeno Karzinom erklärt wurde das sehr langsam wachsen soll wurde erst der Kopf behandelt. Die 10 Bestrahlungen sind rum. Sie hat die Bestrahlung ganz gut überstanden. Bis auf den Haarausfall hat man ihr nichts angemerkt. Vor ca 3 Wochen war die letzte Bestrahlung und am Freitag wurde wieder ein c't vom Kopf gemacht. Heute kam das Ergebnis. Der Tumor ist wieder gewachsen und es hat sich ein zusätzlicher stecknadelgrosser Tumor gebildet. Der Kopf wurde komplett bestrahlt um auch kleine Tumore zu zerstören. Der Arzt im Krankenhaus sagte uns heute das nichts mehr gemacht wird. Der Tumor im Kopf ist so agressiv das der nicht in den Griff zu bekomm ist...
Ich verstehe das alles nicht. Meine Schwiegermutter ist das blühende Leben. Selbst diese Prognose nahm sie gelassen und hat mit uns noch "geschimpft" das wir so geweint haben. Ich will einfach nicht glauben das das schon alles gewesen sein soll? Wie kann ich meinem Freund und seiner Familie beistehen. Diese Verzweiflung zu sehen tut mir in der Seele weh. Sie bedeutet mir so viel und ich will nicht das sie geht. Ich weiß nicht mit wem ich reden kann und ich weiß das es auch nicht so toll ist sowas als selber erkrankter zu lesen aber ich weiß nicht wohin mit mir.
Gibt es wirklich keine Möglichkeit sowas in den Griff zu bekommen?
Vielleicht kann mir jemand helfen? Wie helfe ich meinem Freund?
Danke für eure Antworten.
Lg Jeani
Hallo,
auch ich möchte mich hier als Neuling outen und kurz vorstellen.
Ich bin 39 Jahre alt, alleinerziehende Mutter von 3 Kindern und meine 18jährige Tochter erhielt im Februar die Diagnose kleinzelliges Karzinom mit Metas in Lunge, Leber, Gebärmutter und Lymphknoten. Sie hat 5 Zyklen Chemo mit Cisplatin bekommen, aber die Biester wachsen weiter und nun folgen 4 Zyklen mit Topocetan. Ich würde mich freuen, wenn ich mich mit einigen von Euch über Erfahrungen austauschen könnte.
Liebe Grüße
ckrenz82
20.07.2012, 22:06
Auch bin neu hier als Angehörige.
Ich bin Claudia, bin 29 Jahre alt und Mutter von zwei Töchtern (4 und 2). Am 16.07 hat mein Vater die Diagnose Magenkrebs mit Befall der Speiseröhre bekommen - vom Internisten nach einer Magenspiegelung. Daraufhin ist er zum Hausarzt und der sagte ihm, man könne nichts mehr machen. Der ganze Magen sei ein einziger Tumor. Vielleicht hätte er noch ein paar Wochen oder wenige Monate. Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass keine Metastasen vorliegen. Blutwerte sind in Ordnung. Der Krebs ist bereits in die Magenwand eingedrungen und hat wahrscheinlich auch die Lymphdrüsen angefallen, wobei man das nicht sehen kann. Die Tumorkonferenz ist am Dienstag. Aber so wie es ausschaut, bekommt er lediglich eine Chemo. Hoffentlich kann ich mir hier etwas mehr Wissen aneignen. Er bekommt nächste Woche auch einen Tubus eingesetzt, damit er wieder schlucken kann.
Also wollen wir mal das beste hoffen...
Liebe Grüße
Claudia
Tochter68
23.07.2012, 12:42
Hallo, ich bin Katja und eine betroffene Tochter. Bei meiner Mutter wurde vor 2 Wochen Lungenkrebs diagnostiziert Kat. 3 mit Befall beider Lungenflügel. Eine Bronchoskopie wurde vor 3 Tagen gemacht, Endergebnis liegt noch nicht vor.
OP und Bestrahlung sollen aber auf Grund der Grösse und Lage nicht realisierbar sein.
Ich bin wie überfahren und total geschockt. Ein Riesenproblem ïst, dass ich seit 1 Jahr in Frankreich lebe, liebe und arbeite, so dass ich derzeit nicht vor Ort bin und alles nur über das Telefon erfahre von meiner Mutter selbst.
Sie ist sehr tapfer und realistisch, was ich von mir nicht behaupten kann. Ich fliege in 2 Wochen zu ihr und hoffe dann mehr zu wissen, auch wie es weitergehen kann. Klar ist für mich, dass ich wieder nach Deutschland komme, solange sie mich braucht.
Ich würde mich über Austausch freuen. Vielleicht kann mir auch jemand was zur Pflegehilfe, etc. sagen. Einen Anspruch auf Zuschüsse und Freistellungen irgendwelcher Art habe ich in Deutschland vermutlich nicht mehr. Und in Frankreich auch nicht.
Katja
PS: ich poste das gleich nochmal direkt im Forum.
nicole35
24.07.2012, 16:22
hallo,ich heisse nicole,bin 35.seit 4 tagen verwitwet und wollte mich hier mit anderen selbst betroffenen ,angehörigen und hinterbliebenen austauschen,weil ich glaube,das man mich hier versteht..mein mann starb am 20.07.12 in meinen armen an lk..es tut so unendlich weh,wir haben die letzten 2 jahre so gekämpt..und doch verloren.ich würde gerne auch mal erfolgsgeschichten vom verlauf dieser krankheit hören.lg an alle nicole
Hallo...
Ich heiße Sandra, werde im September die "4. Dimension" kennenlernen - also bin ich im Moment noch 39...
Meine Mum hatte vo 8 Jahren Eierstockkrebs, dieser konnte komplett entfernt werden, sicherheitshalber wurde gleich die Gebärmutter mit entfernt und 3 Nympfknoten wurden testweise entnommen, allerdings alle ohne Befund.
Eine Chemo wurde sicherheitshalber hinterhergeschoben (6 Zyklen Taxol und Carboplatin).
Im September 2004 wurde dann "Entwarnung" gegeben - bis zum 18.07.2012 waren dann auch alle Nachuntersuchungen astrein!
Wir haben alle Mama als "geheit" angesehen.
Am 18.07.2012 war sie dann zu einer Routineuntersuchung bei ihrem Gyn - da war dann mit einem Mal gar nichts mehr ok - der Tumormarker wies einen erhöhten Wert aus und der Gyn riet ihr dies näher abchecken zu lassen...
Damit sie nicht so lange warten muss, hat sie sich am 18.07 in Krankenhaus einweisen lassen - CT, Ultraschall und Darmspieglung ergaben, das sich ein 8,5cm großes Rezidiv im kleinen Becken gebildet hat (ich hoffe ich gebe das alles richtig und verständlich wieder).
Da unser ortsansässiges Krankenhaus eine notwendige Operation nicht durchführen kann - weil diese Operation - falls sie überhaupt möglich ist, die Kapazitäten des Krankenhauses überschreiten würde, wurden wir/ bzw. meine Mum nach Essen verwiesen.
Das Problem ist, der Tumor drückt auf den Darm und könnte einen Darmverschluss verursachen, außerdem ist er an einer Seite im Becken festgewachsen...
Das Essener Krankenhaus hat ihr nun in Aussicht gestellt, das eine Operation zu Entfernung des Tumors versucht würde - eine Entfernung würde bei einem Rezidiv aber nur bei 100% Entfernungschance Sinn machen. Die Chancen liegen bei 51 zu 49% (was für eine blöde Aussage!)
Außerdem wurde ihr mitgeteilt, das es sehr selten wäre, das ein Rezidiv erst nach 8 Jahren auftreten würde - es alber trotzdem auf den ursprünglichen Krebs zurückzuführen sei und sie somit als "unheilbar" gelten würde.
Sie möchte sich in jedem Fall einer Operation unterziehen - ein künstlicher Darmausgang würde in jedem aller Fälle dann sofort gemacht werden - entweder um den Darm nach der Operation zu entlasten, oder aber (falls eine Entfernung des Tumors nicht möglich ist) sicherheitshalber, um zu vermeiden, dass der Tumor weiter auf den Darm drückt und ein Darmverschluss dadurch dann vermieden wird.
Eine Chemo folgt aber in jedem aller Fälle.
Meine Mum hat im Moment keine Probleme - außer, das sie schlecht zur Toilette kann... Das für mich schlimme ist, das weder meine Mum (sie ist 61) noch mein Papa wissen, wie sie mit der ganzen Situation überhaupt umgehen sollen und nur noch weinen, wenn der Andere grade nicht im Raum ist.
Ist "rezidiver Krebs" eigentlich wirklich so aussichtslos?
Ich will mir im Moment eigentlich noch keine wirklichen Gedanken machen, wohin die Reise noch geht - schön wäre im Moment nur, das wenn Mama jetzt naheliegend operiert wird, das sie die Narkose und Operation gut verkraftet und der Tumor entfernt werden kann! Alles Weitere müssen wir sowieso dann abwarten.
Das war jetzt vielleicht nicht das richtige Forum für meine Vorstellung, denn dann hätte ich nach 2 Sätzen aufhören müssen, aber ich hoffe ihr verzeiht mir meinen Bericht - ich suche grade nur nach einer Stelle, wo ich mich aussprechen kann und vielleicht auf Ratschläge und Verständnis stoße, weil mein "Freundeskreis" mit Krankheitsgeschichten wahrscheinlich überfordert ist... und auch weil ich mit Kommentaren wie - das wird schon wieder - im Moment nicht soviel anfangen kann!
LG bis bald und hoffentlich noch ganz lange in der momentanen familiären Konstellation!
wildcat2505
30.07.2012, 23:33
Hallo zusammen,
nun bin ich auch hier im Kreise der Angehörigen. Ich will mich kurz vorstellen...mein Name ist Rika, bin verheiratet, 48 und habe einen 9jährigen Sohn. Mein Mann ist an Malignem Melanom erkrankt...Erstdiagnose am 22.6.10
Inzwischen sind wir im Klinischen Stadium IV angekommen...Metas in der Lunge, LK und aggressive Leber-Metas. Vor 1 Woche hat er mit Zelboraf angefangen.
Je weiter wir mit der Krankheit fortschreiten, umso grösser werden meine Ängste...nicht um mich (ich beiss mich schon irgendwie durch)
aber mein Sohn...wie bringt man einem 9jährigen bei, wie krank der papa wirklich ist, geschweige denn, was noch kommen kann.
Ich will diese Gedanken zwar nicht zulassen...aber sie begleiten mich. Ich fühle mich manchmal schon richtig als "Verräterin", dass ich an sein Leiden und vielleicht Sterben denke - wo er doch immer sagt, ich schaffe das, ich hab noch lange nicht aufgegeben.
Vielleicht könnt ihr mir hier ja einen Tipp geben, wie man den Pessimismus durch durchgehenden Optimismus ersetzen kann.
Ich bin jedenfalls an einem Punkt angekommen, wo es mir schwer fällt, optimistisch zu sein.
LG Rika
Hallo Ihr lieben
Dann will ich mich auch mal vorstellen mein richtiger Name ist Silke ich bin am 24.06.1980 in Kiel geboren, bin Mutter von Drei kindern und verheiratet. Ich bin in dieses Forum gekommen weil mein Vater an Speiseröhrenkrebs erkrankt ist. Ich habe bissl rumgestöbert und fand dann dieses Forum. Ich bin sehr froh darüber hier angekommen zu sein da ich noch verrückt werde. Hier kann ich mir alles von der Seele schreiben.
Vielen Dank
Hallo ich heiße Daniela, meine Mama hat am 19.07.2012 die Diagnose Lungenkrebs mit Lymphknoten- und Lebermetastasen bekommen. Nicht operabel, sie ist grade 55 Jahre geworden! Ich selbst bin 33 und habe eine kleine Tochter 1 Jahr geworden diesen Monat. Das tut alles so weh, die erste Woche habe ich nur geheult und hatte Bauchweh und Kopfschmerzen. Jetzt kann ich gar nicht mehr weinen und habe fast ein schlechtes Gewissen deswegen. Ich bin selbst Krankenschwester und habe leider schon viele Menschen an Krebs sterben sehen, was es nicht leichter macht. Ich wünschte ich wüsste nicht so viel darüber!!! Danke für's lesen ( zuhören ) .
Daniela:(
carlchen
06.08.2012, 09:13
http://www.cosgan.de/images/more/bigs/a170.gif (http://www.cosgan.de/smilie.php)
Hallo, hier im Forum nenne ich mich carlchen.
Vor ein paar Jahren war ich schon mal hier, wenn nur als Leser.
Mein Thread nennt sich Poohs Corner, ein etwas andere Bezeichnung zu Hilfe
und ich bin verzweifelt. Die Krankheit Krebs verfolgt mich eigentlich seit meiner Kindheit. Die bislang traurigste Erfahrung war die mit meinem Papa.
Ich arbeite im Kranken haus in der Röntgenabteilung, macht sie Sache schwerer aber auch leichter. Genauso die Reaktionen, ach wird schon nicht so schlimm sein. Vor 5 Jahren hatte ich selbst einen Tumor, war zum Glück ein Lipom und ich hatte 1 Jahr später ein Rezidiv. Das mit dem Lipom war irgendwie Zufall und ich wollte es schnell loshaben. Und dann, ach, wird nicht schlimm sind ist doch "meistens" gutartig. Nun gehört mein Mann seit Mai offiziell auch zu den 5 %. Der 1. Chirug schickte ihn wieder nachhause mit den Worten erst einmal ein MRT und hammerhart ich ziehe um. Ich rief den Chirug bzw. die Praxis an, welche mein Lipom entfernt hatte, einen Tag später hatte mein Mann ein Termin und der Doc hat sich um einen Termin gekümmert. Es folgten 4 Wochen hin und her. Man wurde zur Chefsache erklärt. Die Biopsiewunde entzündete sich und so dauerte es etwas länger bis das Ding draußen war. Zum "Glück" lag es ziemlich günstig und konnte mit einem Sicherheitsabstand entfernt werden. Am Ende nach dem 3. Pathologiebericht ist es nun ein Leiomyosakrom G3. http://www.cosgan.de/images/midi/muede/p020.gif (http://www.cosgan.de/smilie.php)
Meinem Mann geht es heute nicht gut, 2. Runde Chemo hinter sich.
Eine Freundin von mir, hatte mit 17 Non Hodgkin hatte mich vorgewarnt, Menschen die Chemo bekomen können schon man "anders" sein.
Der Mensch der hier am Meisten enttäuscht ist mein Schwiegervater, vielleicht kann er auch nicht anders. Denn ist ja nicht sein Sohn der Krebs hat, sondern auch meine Schwägerin und seit letzter Woche noch ein Onkel.
Puh, ganz schön lang. Man könnte ja einenBlog eröffnen, so als Therapie.
http://www.cosgan.de/images/midi/muede/k020.gif (http://www.cosgan.de/smilie.php)
carlchen
lillyfee07
08.08.2012, 19:07
Ich bin Lilly 29 j meine Mama hat lungenkrebs das wissen wir und sie seid 5 wochen doch ihr zustant ist übel befund T4 N2 Mo IIIB.... ich denke jede min an sie wie kann ich helfen und was heisst das III B ????
Hallo,
ich habe mich angemeldet, weil mein Vati Lungenkrebs hat und vorher viele Beiträge im Forum gelesen habe, die mir zugesagt haben, weil sie tröstend und hilfreich sind und viele hier ähnliche Probleme haben. Schön - dass es solch ein Forum gibt!
Mit den speziellen Ausdrücken kenne ich mich nicht aus. Im September 2011 wurde bei ihm ein Tumor festgestellt, ca. 6 cm groß. Dieser wurde im November operativ entfernt (der ganze Lungenflügel, weiterhin 31 Lymphknoten, wovon 6 befallen waren). Es folgten Bestrahlungen, ca. 20 Stück. An einem Tag sogar zweimal.
Die ganze Zeit bis zur OP und danach ging es auf und ab, mal eine gute Nachricht (Rippenfell nicht betroffen), mal eine schlechte, bei der Op nicht alles restlos entfernt. Je nachdem war der Zustand meines Vatis. Manchmal hat er mich nur abgefertigt.
Er bekommt schlecht Luft (hat gleich im September 2011 mit dem Rauchen aufgehört, war sehr starker Raucher).
Die Untersuchung im Mai war in Ordnung und vorige Woche hat er mitgeteilt, dass etwas mit den Nieren nicht in Ordnung sei. Am Dienstag war er zur Untersuchung im KH, es ist was in der Leber gefunden worden. Nächste Woche wird er stationär aufgenommen. Es ist kaum möglich, ihm Trost zu spenden, alle Worte erscheinen lapidar.
Er hatte sich so schön aufgerappelt, wenn auch stark untergewichtig und kurzatmig. Dabei schwört er auf die Schulmedizin und lehnt alle anderen Behandlungen - auch begleitend zur Schulmedizin - ab.
Ich wünsche ihm so sehr noch ein paar schöne Jahre, aber wie es aussieht, kommt der Krebs zurück, nach so kurzer Zeit! Wer hat ähnliches erlebt und kann mir den Verlauf - positiv als auch negativ - mitteilen?
Danke Adina
kirschebj64
09.08.2012, 23:50
Hallo,
ich heiße Kerstin und bei meiner Mutter 79 wurde ein Tumor in der Lunge festgestellt alles noch ganz frisch erst am Montag ins Krankenhaus gekommen das schlimme ist er hat wohl schon gestreut sind Metastasen in der Leber Niere und die ganze Wirbelsäule ist betroffen.....
Ich weis überhaupt nicht wie ich damit umgehen soll und nächste Woche ist Befund Besprechung mit meiner Mutter.....
Lieber Grüße Kerstin
Hallo ich bin Tochter der wundervollsten Mutter der Welt.
Doch sie hat bleider Brustkrebs!
Zum Glück hat er nicht gestreut und auch die Lymphe sind frei.
Aber es gibt trotzdem Chemo:angry:
Sie hat heute die erste überstanden.
Es geht ihr nicht so gut.
Ich hab schwer zu kämpfen mit meiner Angst.Hab dises Machtlose Gefühl.Wie werdet ihr damit fertig???
Larimari
22.08.2012, 19:39
Hallo! Ich hab mich hier angemeldet, weil vor einigen Tagen bei meinem Vater ein kleinzelliges Bronchialkarzinom festgestellt wurde. Anfangs hieß es, es gäbe keine Metastasen, doch das haben die Ärzte nun auch revidiert. Es ist etwas in seinem Kopf. Genaues wird ein mrt am Freitag sagen.
Mein Vater ist 74 und war sein Lebtag lang starker Raucher. Dennoch bin ich von der Diagnose total überfordert.
Er hat momentan keine Beschwerden, außer Husten. Die avisierte Behandlung ist Chemo in Kombination mit Bestrahlung.
Ich habe hier einige Beiträge gelesen, und allein das Gefühl, nicht alleine zu sein auf der Welt, und die kleinen Geschichten der Hoffnung haben mir gut getan.
Hopefullness
24.08.2012, 23:49
Hallo,
nachdem ich heute das Forum hier quergelesen habe, hier meine Vorstellung.
Mein Name ist Anita und bei meinem Freund wurde vorgestern die Diagnose kleinzelliges Karzinom gestellt.
Er kam sofort, d.h. gestern in die Klinik in Essen. Heute wurde er das erste Mal mit einer Platinchemo behandelt. Soweit wurden erstmal keine Metas festgestellt, das Ergebnis von der MRT Kopf steht aber noch aus. Heute wurde nochmal eine Bronchioskopie gemacht, morgen kann ich erst gegen Abend mit ihm sprechen. Leider nur am Telefon. Er wollte Ende des Jahres seine Praxis zumachen, ist jetzt 64, war bis vor 8 Monaten starker Raucher. Lebe auf Teneriffa und somit sind wir raeumlich getrennt, was alles nicht einfacher macht. Wuerde jetzt gerne nach Deutschl. fliegen, habe aber meine 76 jaehrige Mutter und unseren Hund hier, das geht auch nicht so einfach. Auf der anderen Seite moechte er auch nicht das ich dort bin, was ich aber eigentlich moechte. Es ist alles durcheinander, im Kopf und in der Seele.
Da er dort kein Internet hat, versuche ich mich schlau zu machen und die Prognosen sind ja nun mehr als schlecht. Bin kurz vor dem Verzweifeln und versuche jetzt hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
lg
Anita
hallo ich bin die ela. bei meinem papa ( 58 J ) wurde im april LK mit knochenmetatasen in der wirbelsäule und am schädel entdeckt. drei der wirbel sind bereits gebrochen. die bestrahlungen sind bereits abgeschlossen. er hat auch schon die zweite chemo mit ciplatin und pemetexred bekommen.
bei der ersten chemo ging es ihm sehr schlecht. er hat überwiegend geschlafen ( in den ersten 5 tagen war er zusammen nur 1 stunde wach ).
weshalb wir dann mit ihm im krankenhaus waren. dort wurde eien blut untersuchung gemacht. die ärzte sagten das die krebszellen im blut schon zurückgegangen sein.
nun hat er heute die zweite chemo bekommen und hat noch gar keine nebenwirkungen.
nun meine frage: bedeutet das das die chemo nicht o gut, oder sogar garnichtschlägt??:confused:
Higgi776
26.08.2012, 13:47
Hallo Zusammen,
jetzt stell ich mich auch erstmal vor, da ich schon seit längerem *unerkannt* hier Beiträge und Schicksale verfolge.
Ich heiße Heike, bin 36 Jahre alt,verheiratet, zwei Kinder mit 12 und 10 und arbeite den halben Tag im öffentl. Dienst.
Anfang Juli zog es mir den Boden unter den Füßen weg.
Meine Mama, gerade 60 Jahre alt, merkte, dass sie Wortfindungsstörungen hatte. Sie konnte kein Kreuzworträtsel mehr machen und eine normale Unterhaltung war von 0 auf 100 nicht mehr möglich. Durch eine Freundin bekamen wir recht schnell einen Termin im MRT.
Am 3.7.12 die Diagnose: Zyste im Kopf.
Es folgten nun Täglich Routinefacharztbesuche, so dass sie momentane Situation wie folgt aussieht:
KLeinzelliges LK im linken Lungenlappen mit Hirnmetastasen
CT2aNoM1b Stadium IV
Natürlich ist dies noch nicht genug und es wurde noch Copd Grad II diagnostiziert.
Tja und dann stand man da mit der Diagnose. Es folgten schlaflose Nächte, stundenlange Internetrecherche, Angst, Tränen und Hoffnungslosigkeit, wie bei den Meisten.
Es wurde umgehend, am 25.7.12 mit einer Chemo ( Carboplatin und Etoposid begonnen ). Nach zwei Wochen gingen die Haare aus. ansonsten war noch alles gut.
Nach der zweiten Chemo am 14.8.12 war die Situation eine völlig andere. Meine Mom hat seither unerträgliche Rückenschmerzen, oft Nasenbluten, einen wahnsinnig offenen Mund und kaum mehr Appetit. Sie war immer eine selbstständige Frau, aber davon ist nichts mehr zu sehen. :cry:
Am 25.8.12 rief mich nachmittags mein Vater an und sagte mir, er würde mit meiner Mom wegen Fieber in die KLinik fahren. Das war gestern. Als ich heute morgen mit ihr telefoniert habe hat sie mir erzählt, dass sie die schlimmste Nacht ihres Lebens hatte. Sie hat 4x in ihr Bett gemacht, weil sie durch die Medis so Durchfall bekam. Das war ihr enorm peinlich. Sie hat sehr geweint und ich habe gemerkt, dass ihr das Sprechen schwer fiel.
Jetzt ist mein Vater und mein Bruder bei ihr und morgen werde ich fahren. Ich hoffe nur, dass auf dem Röntgenbild keine Knochenmetastasen zu sehen sind. Oder kann es sein, dass die Rückenschmerzen von der Chemo kommen?
Soweit ist momentan unser Drehbuch geschrieben.....morgen sehen wir weiter.
Ich bin auf jeden Fall froh, auf dieses Forum gestolpert zu sein.
Vielen Dank fürs zuhören, tat irgendwie gut!
Schönes we trotzdem noch allen.
Heike
Hallo ,
mein Name ist Natalie bin 33 Jahre alt und wohnhaft in Niedersachsen .
Ich bin auf dieses Forum gestoßen vor 6 Wochen ca. und war stille Leserin.
Nun zu meiner Geschichte :
Meine Schwiegermutter ist seid einen halben Jahr in Behandlung gewesen Aufgrund "Gallensteinen" da wohl die Gallenflüssigkeit immer nicht richtig abfloss wurden immer Stends gesetzt und das alle 4 Wochen . Jetzt hatte Anfang Juli Termin zur entnahme der Gallenblase ,dort wurde dann einen Gallenblasenkarzinom festgestellt und operativ entfernt . Sie war dann 4 Tage auf normaler Station im KH und dann kam es zur Notop da Gallenflüssigkeit in den Bauchraum floß.und 2 Wochen intensiv Station wo sie eine Woche im künstlichen Koma lag . Sie trägt nun einen künstlichen Leberausgang ( Wo Gallen oder Leber flüssigkeit in einem beutel läuft so genau weiß ich es nicht) . Zur Zeit ist sie zu Hause und es soll nächste Woche Chemo angefangen werden . Worum es mir eigentlich geht ist der Befund den hat sie gestern bekommen pT3 pN1 (1/4) M2 L0 V0 .Ihre Hausärztin selber meinte sie hätte zumindest eine Chance aber was heißt eine Chance 1 Jahr mehr oder weniger . Ich erhoffe mir hier eine ehrlich Antwort auch wenn es noch so schlimm ist wieviel Zeit man zusammen hat ,sicher kann man es nicht hundert Prozentig sagen aber ich denke es gibt sicher Erfahrungen . Mit liegt es nur sehr am Herzen wieviel Zeit man noch zusammen hat ,denn 2003 verlor ich meinen Vater an Lungenkrebs ,damals war ich so blauäugig,jung und dachte ach der schafft das und hatte mich auch nicht informiert wielange man zusammen noch hat . Er hat nach der Diagnose noch 1 Jahr gelebt .Ich würde mich nun über jede Antwort freuen die ich von euch bekomme und hoffe das ich es hier richtig reingesetzt habe !
LG Natalie
geraldine88
03.09.2012, 21:16
Hallo,
Dann stelle ich mich auch mal vor.
Ich heiße Geraldine bin 24 Mutter einer 4 jährigen
Tochter lebe seit 6Jahren mit dem Vater meiner Tochter
Zusammen.
In Jahr 2004 starb mein Opa an darmen und Leber krebs
er hat sehr viele ops über sich ergehen lassen hat sehr lange
gekämpft und am 11.04.2004 den Kampf zuhause verloren. Wir waren
die Nacht alle bei ihm. Habe es bis heute nicht richtig
verarbeiten können.
Im Jahr 2008 kam meine Tochter auf die Welt. Meine Oma
hat sie geliebt war ihre tictak Oma sie habe immer die
kinder leider meiner Oma gesungen. Im Juni 2011 bekammen
wir die Diagnose lungenkrebs beiden Lungenflügel voll mit
Metastasen sie bekam morphium damit sie keine schmerzen mehr hat
der Anblick war für mich unerträglich. Am 22.06.2011
Starb sie dann im krankehaus. Ich war die erste die Dar war
doch leider zu spät.
In November 2010 starb die Mama meines Vaters an Nierenkrebs
Im November 2011starb meine cousine im altes von 21an einer
hirnhaut entzündung haben während der op ihren Sohn
Leon per keiserschnitt geholt sie hat ihn nicht einmal
im arm halten können. Im Januar habe ich dann erfahren
das ich schwanger bin habe es leider verloren. Ich vermisse sie alle So sehr
Bis heute kann ich das nicht alles verarbeiten den heute bekennen wir die
Nachricht das der lungenkrebs von meinen Vater wieder da ist
er hat 2010 erst den einen lungenflügel raus bekommen wegen krebs
Sie können ihm mit mehr viel helfen er bekommt jetzt erst mal ne leichte
chemo damit es sich nicht So schnell Vermehrt da sie nicht operieren können
morgen bekommt er nen teil in die speißeröhre gesetzt da er kaum noch was
essen kann da der krebs auf die speißeröhren drückt.
Ich Weiß echt nicht wie ich damit umgehen soll wie ich das alles schaffen soll.
So jetzt kennt ihr meine Geschichte.
An einer hirnhaut
Eval2589
07.09.2012, 14:35
Hallo,
nachdem ich schon einige Zeit stille Leserin in diesem Forum bin, möchte ich mich jetzt kurz vorstellen.
Mein Name ist Eva und ich bin 23 Jahre alt. Ich lebe mit meiner Mama und meinen Großeltern in einem Haus und arbeite 30 Wochenstunden als Bürokraft (Buchhaltung).
Mit dem Thema Krebs bin ich das erste Mal vor etwa 3 Jahren konfrontiert worden als bei meiner Oma (jetzt 71 Jahre alt) Eierstockkrebs diagnostiziert wurde. Sie hatte eine Totaloperation und einige Tage später bekam sie einen künstlichen Darmausgang, da sie einen Darmverschluss hatte. :(
Es folgten mehrere Zyklen Chemotherapie die sie relativ gut vertragen hatte. Wir wussten es gibt keine Heilung, sie können den Krebs nur stoppen. Jetzt hatte sie zwei relativ gute Jahre bis zum Juli diesen Jahres.
Am 1. Juli 2012 mussten wir sie ins Krankenhaus einliefern lassen. Sie hatte eine Lungenentzündung und bei den Untersuchungen stellten die Ärzte fest, dass der Krebs wieder größer geworden ist, außerdem hatte sie Wasser im Bauchraum. Nach 14 Tagen wurde sie entlassen. Am ersten Tag ging es ihr noch relativ gut. Doch am nächsten Tag wurde sie immer schwächer, denn die im Krankenhaus hatten ihr ein zu stark dosiertes Schmerzpflaster geklebt hatten. Wir rufen den mobilen Palliativ und Hospizdienst und sie wurde wieder stabilisiert. Dann musste sie eine Woche in die Onkologie, auf Grund eines Abszesses beim Stoma und allgemeiner Schwäche bekam sie jedoch keine Chemotherapie. Sie kam wieder nach Hause.
Sie war ein paar Tage zu Hause, dann mussten wir sie mit Symptomen eines Schlaganfalles (diese Vermutung hat sich gott sei dank nicht bestätigt) neuerlich ins Krankenhaus einliefern. Sie lag mehrere Tage in der Intensivstation und dann auf der Internen Station. Es wurde festgestellt dass sie 24 Stunden am Tag Sauerstoff braucht. Wir holten sie nach eineinhalb Wochen wieder nach Hause. 2 Tage später (Do. vor einer Woche) musste sie wieder in die Onkologie (das KH in dem die Onkologie ist, ist etwa eineinhalb Stunden von uns zu Hause entfernt). Es wurden Lungenuntersuchungen durchgeführt und Herzuntersuchungen und diesen Montag bekam sie nun die Chemotherapie. Bei den Untersuchungen wurde festgestellt dass die Lunge zu wenig durchblutet ist und daher bekommt sie Blutverdünnung. Heute geht es ihr sehr schlecht und sie musste erbrechen :sad:
:) Eva
8061nina
07.09.2012, 21:55
Hallo, ich bin Nina (32) habe eine Tochter (4) und den dazugehörigen Mann der mir zur Seite steht.
Wir leben in einem 4 Generationen Haushalt.
Da mein Mann und meine Eltern sehr viel arbeiten haben wir uns schon damals vor der Geburt meiner Tochter dazu entschieden hier zu Leben, da ich nach der Geburt ja eh geplant hatte erst mal zu Hause zu bleiben und meine Großmutter schon damals zumindest jemanden brauchte der hin und wieder nach ihr schaut.
Im Letzten Jahr im November ist sie dann gestürzt und hat sich zwei Wirbel gebrochen. Das war direkt nach ihrem 91 Geburtstag. Noch an dem Vormittag stand sie noch im Garten und war am hacken. Jedenfalls stellte sich im KH dann heraus das die Wirbel nur aufgrund vieler Metastasen gebrochen waren. Weitere Metastasen im Schädel und anderen Bereichen des Körpers wurden festgestellt. Da Aufgrund der Metastasen und ihres alters keine Hoffnung auf Besserung bestand, haben wir gemeinsam entschieden das sie so schnell wie möglich nach Hause kam. Als Bettlägeriger Pflegefall. Der Arzt meinte damals das ihre Lebenserwartung wenige Wochen, vielleicht ein paar Wochen und mit viel Glück noch ein halbes Jahr wären. Ich habe mich also bewusst dazu entschlossen sie zu Hause zu pflegen und für sie da zu sein. Sie bekommt seitdem schmerztherpie und diverse andere Medikamente die ihren zustand bis vor kurzem erträglich gemacht haben. Auch ihre ständig zunehmende Demenz war anfangs schwer erträglich für mich aber der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier. Doch jetzt ist sie wie im Delirium. Ich hoffe sie kann bald loslassen. Sie ist nur noch die Hülle ihrer selbst, abgemagert bis auf die knochen, stöhnend vor schmerzen, trotz stark erhöhter Morphindosis.
Das was für mich am schwierigsten ist, ist das ich das Gefühl habe weder genug Zeit bei ihr verbringen zu können, noch mit meiner zuckersüßen Tochter (Die nebenbei total super mit dem Thema umgeht) !
Versteht mich nicht falsch ich Liebe meine Oma über alles, sonst hätte ich die letzten Monate nicht so gestaltet aber ich freue mich wenn sie es bald geschafft hat. Ich werde ihr sterben nicht mehr als Verlust sehen, sondern als eine Gnade! Einen Geliebten Menschen der immer so aktiv war, so leiden und liegen zu sehen zerreist mir das Herz!
:engel:
Marianne19
16.09.2012, 22:41
Hallo Zusammen,
ich bin neu in diesem Forum und wollte mich auch mal vorstellen.
Mein Name ist Marianne und ich bin 32 Jahre alt. Bei meinem Vater (64 Jahre alt) wurde 2007 ein GIST-Tumor am Magen diagnostiziert. Ich muss noch hinzufügen, dass mein Vater aufgrund einer Magen-OP nur noch 1/3 des Magens hat. Dieser GIST Tumor wurde in regelmäßigen Abständen kontrolliert und bis jetzt war dieser nicht allzu groß, sodass laut den Ärzten kein Handlungsbedarf bestand. Jetzt ist der GIST Tumor auf 4,8 gewachsen. Die Ärzte in der Uni-Klinik Köln empfehlen meinem VAter, dass er sich den Restmagen komplett entfernen lässt, da diese Tumorart ab einer Größe von 5 die Gefahr birgt zu streuen. Nach dieser Diagnose waren wir alle sehr geschockt, da man uns keine Alternativbehandlung vorgeschlagen hat sondern direkt eine Komplett-OP vorschlägt. Wir holen uns jetzt erst mal eine Zweit und Drittmeinung ein, da man vielleich mit Glivec den Wachstum zunächst stoppen könnte oder den Tumor zunächst engmaschiger zu kontrollieren bevor man eine Tatal-Op auf sich nimmt. Meine Mutter und meine Geschwister sind der MEinung, dass es eine extreme Belastung für meinen Vater wäre, ohne Magen zu leben. Diese Diagnose hat ihn doch sehr mitgenommen.
Hat jemand Erfahrungen mit der Diagnose GIST-Tumor bei einem Teil-Magen von 1/3 oder einer Magen-OP?
Ich wäre für Eure Ratschläge und Erfahrungen sehr dankbar, da ich einfach auf der Suche nach Alternativen bin...
Marianne
Gabi1964
21.09.2012, 23:20
Hallo, ich bin 48 Jahre. Wir hatten am 13.9. den 21. HOchzeitstag, am 16.09. hatte mein seinen 60. Geburtstag.
Am 31.8.2012 kam das ERgebnis aus Zufall: Nierenzellenkarzinom mit Metas.
Da ich blödsinnigerweise Borderlinerin bin und sowieso schon psychische Probleme hab, hab ich erstmal 4 Tage nur noch geheult. Am meisten weht getan hat es mir eigntlich , dass er sich immer wieder bedankt, dss ich für ihn da bin. Hallo!?!? nach 21 Jahren Ehe!!!!!! Was bitte ist denn dann Ehe!?!?!?
Zwischenzeitlich hat mein Arzt mich medikamentös besser eingestelt. Aber wehe wenn ich die 6 Stunden überspann bin ich wieder ein Nervenbündel. Toll, so hilft man ja dem Betroffenen weiter :mad:
Ok, gestern hab ich ihn im KH abgeliefert, näheren im NZK-Forum. Heute hab ich nach den "geplanten" 4 Stunden OP dann stündlich angerufen bis ich um 16.00 Uhr endlich die MItteilung hatte, dass er auf Intensiv angekommen ist.
Ich war eine kurze Stunde bei ihm. Hab ihm einen kleinen Plüschtiger mitgebracht. Mehr hab ich nicht gepackt, und mich unendlich schlecht gefühlt. Warum schaff ich das nicht??????????? Ich renne gerne für ihn, rede mit ihm und den ärzten. Aber wenn er zwischen dem immer wieder wegschlafen und gar nicht ganz da sein, sich wieder immer wieder bedankt, dass ich da bin, fang ich wieder das Heulen an. Verdammt nochmal (sorry!) am liebsten möchte ich mich zu ihm legen und ihn nur im Arm halten. Und er redet so einen "Schmarrn" daher.
Ich hab ANGST. Ich :1luvu::1luvu: liebe ihn über alles. Ich will ihn nicht verlieren. Bin ich egoistisch???????? :embarasse
LG GABI
Hallo....
Ich habe mich vor ein parr Minuten hier registriert und möchte mich hier ebenfalls vorstellen
Mein Name ist Frank,49 Jahre und Berufskraftfahrer. Vor 6 Monaten habe ich mein lebensfrohes Engelchen hier im Internet kennen gelernt.Ich glaube das war Liebe auf den ersten Blick,obwohl wir beide aus der Vergangenheit sehr "Beziehungsgeschädigt" waren und vielleicht auch noch sind.Glaubt mir...wer diese Frau kennen lernen durfte,errinnert sich immer mit einem Lächeln an sie.Sie hat selbst meine kühlen Seiten im Herzen zum schmelzen gebracht. Nein...es waren nicht ihre Augen,die mich an ihr faszinierten.Sie redete ununterbrochen nur aus ihrem Leben.Ihre Art,ihre Gesten und ihr ständiges Lachen dabei,haben mich gefesselt.Ich kam meist gar nicht zu Wort,aber ich hab es sehr genossen.Im Laufe der Zeit entwickelte sich etwas sehr Großes daraus.Liebe aus ganzem Herzen.Sie ist sehr tierlieb und hat auch für alles und jeden ein sehr großes Herz.Natürlich hat sie mir ihre Krankheit nicht verschwiegen und mir auch erzählt,wie sie anfangs damit umgegangen ist und ich durfte ja auch erleben,wie sie weiterhin damit umging.Man gab ihr vor knapp 7 jahren die Diagnose (sie nannte es immer "vorbestimmtes Todesurteil").Aber sie ließ es sich meist selten anmerken bzw. sie fühlte sich schon als Sieger. Vor ca 1 Woche kam dann so aus dem Nichts der Rückschlag.Ich muss dazu erwähnen,dass wir uns kuze Zeit zuvor etwas heftig gestritten hatten,was eine zeitliche Trennung zur Folge hatte.Glaubt mir...ich habe gelitten ohne Ende,obwohl ich aus Gründen von einigen Missverständnissen das ganze selbst beendet hatte.Ja...Frauen können sehr stur sein,so dass ich schon versuchte sie zu vergessen.Es ging nicht.Ich habe ihr Fehler unterstellt,wo ich heute weiss,dass gerade diese Macken bei solch einer Krankheit als normal zu sehen sind.Sie war in manchen Sachen einfach nur überfordert. Auch wenn sie eine sehr starke Kämpfernatur ist,war sie auch oft erschöpft.Auf Grund meines Jobs (Fernverkehr) konnte ich ihr nicht ständig unter die Arme greifen und sie stand natürlich auch mit vielen Dingen allein da.
Nun also vor 1 Woche der Rückschlag. Die Blutwerte total im Keller,doppelte Menge von Metas als damals. Selbst ihr Arzt musste unter Tränen gestehen,nichts mehr tun zu können.Sie ist also wieder voll in diesem Untersuchungsmarathon.Nur diesmal hat sie der Lebens-und Kämpfermut verlassen. 3 Wochen? 3 Monate? 3 Jahre? Mehr konnte der Artz nicht sagen.Sie hat Angst und ich selbst bin psychisch ebenso schon ein Wrack.Sie redet über meine Zukunft ohne sie. Das ist verdammt hart,aber sie macht mir wiederum Mut weil ich auch noch eigene Kinder hab die mich irgendwann auch immer wieder brauchen.Ich wache Morgens unter Tränen auf und schlafe Abends damit ein. Der da oben will mir mein Engelchen Sanne nehmen??? Sie ist doch erst vor parr Wochen 46 geworden. Wir wollten mindestens 90 zusammen werden.Wir wollten noch soviel zusammen erleben.Wir schlafen kaum noch,weil uns die Zeit wegläuft.Diese Ungewissheit.Ich werde solange wie es möglich ist an ihrer Seite sein und für sie da sein.Ich habe ihr versprechen müssen,nicht zu weinen wenn es dem Ende zugeht.Ich werde los lassen müssen.Ob ich will oder nicht.Aber ich denke,nur dann will und kann sie ruhig und friedlich von uns gehen.Für diese .... 3Wochen? 3 Monate? 3 Jahre? haben wir uns jetzt auch mindestens 3 Ziele gesetzt. Nach 3 Wochen wollen wir feiern,nach 3 Monaten erfüllt sich ihr kleiner Lebenswunsch.Sie möchte nur eine Nacht auf einen Leuchtturm mitten im Meer übernachten.Und in 3 Jahren? Da werden wir verheiratet sein!
Und nun möchte ich Euch noch von ganzem Herzen danken,dass ihr diese Zeilen hier auch bis zum Ende gelesen habt. Ich werde natürlich auch öfter mal hier unter anderen Themen zu lesen sein und mich freuen,Erfahrungen hier sammeln und austauschen zu können.
Engel....lass die Zeit still steh´n
Gruß Frank
Hallo zusammen,
mein Name ist Uwe , bin 53 Jahre alt. Meine Frau (wir heiraten am 02.10.12) hatte in den letzten 2 Jahren
mehrere Ausbrüche (Hormonkrebs) und die leider dazugehörigen Operationen.
Seit dem letzten großen Ausbruch Ostern 2012 eine Dauer Chemo (2 Wochen volle, 1 Woche halbe Medikation)
mit Xeloda und Tyverb ,die geholfen hat, es war hier schon 5 nach 12.
Seitdem Rückgang der Metastasen von Ostern und keine erneuten Ausbrüche aber immer Micro Metastasen
im Körper die von den beiden Medikamenten in Schach gehalten werden.
Das Krankheitsbild, die ständigen Ängste und die Nebenwirkungen von Xeloda und Tyverb auf die Phsyche
Als das und noch viel viel mehr machen meiner Frau körperlich und seelisch sehr zu schaffen
Meine Verlustängste, die Probleme die das Krankheitsbild mit sich bringt und deren Auswirkungen auf
Die Partnerschaft, die ständigen Stimmungsschwankungen durch die Chemo, die eigenen Hilflosigkeit etc.
machen mir sehr zu schaffen gerade weil ich sie so liebe.
Ich lebe damit weil es dazugehört aber es geht doch an meine Seele und hat eine tiefe Grundtraurigkeit
aufgebaut die ich nur mit einer Schicht Johanniskraut zudecken kann. Ich nehme Johanniskraut jetzt schon
Seit mehreren Monaten und komme dadurch mit vielem besser klar.
Würde mich freuen hier Angehörige/Partner für einen Erfahrungsaustausch zu finden denen es
mit Ihrer Frau /Partnerin ähnlich geht (Dauerchemo zu Hause ).
Lieben Gruß
Uwe
hansekind
02.10.2012, 14:11
Hallo,
seit 3 Tagen scheint die Welt für mich einzustürzen.
Seit 2 Tagen lese ich hier mit.
Seit 1 Tag bin ich mir unsicher, was ich hier schreiben soll, wie ich mich und die Situation vorstellen soll...weil es zu wenige Infos gibt. Dafür eine Info umso fataler.
Mich erreichte vor 3 Tagen die Nachricht, dass nach OP 2008 BK mit Chemo, Bestrahlung und Hormontherapie sich nun Metastasen gebildet haben, Knochen+Lunge und die Lebenserwartung noch 4 Jahre beträgt, nachdem der Tumormarker vor 2 Wochen angestiegen ist.
Es geht um eine sehr liebe Bekannte und Freundin, wir hatten uns 2010 - fast zur gleichen Zeit wieder gefunden, davor für ca. 10 Jahre aus den Augen verloren, wir beide hatten 2008 einen Schicksalsschlag, ich habe aber kein Krebs. Aber das hat dann nochmal zusammen geschweißt.
Letztes Jahr waren wir zusammen im Urlaub, wie schon vor über 10 Jahren versprochen, irgendwie schien alles gut zu sein, ich hatte das Gefühl, nach so langer Zeit ist nun endlich Zeit um wieder mehr Kontakt zu haben.
Über das Thema BK haben wir nicht viel geredet, alles war immer gut, sie wollte das auch so, man möchte ja schließlich positiv ins Leben blicken.
Ich muss dazu sagen, sie wohnt nicht in meiner Stadt, auch ich habe mit meiner Krankheit zu kämpfen und so sieht man sich vielleicht 1x im Jahr, telefoniert, mailt, schreibt SMS...
Ich sitze an einer Email für sie, kann sie nicht abschicken. Sie ist ein Kämpfertyp und schreibt mir die Lebenserwartung von 4 Jahren. Aber das kann es doch nicht gewesen sein? Auch Metastasen können doch noch behandelt oder am Wachsen gehindert werden?
Evtl. wollen wir diese Woche telefonieren. Bin mir aber nicht ganz sicher, ob sie auch wirklich anruft. Vielleicht ist es auch noch zu früh.
Ich bin mit den wenigen Infos und dem *BÄM* 4 Jahre Lebensdauer gerade total überfordert.
Schon 2007 habe ich meine beste Freundin verloren, von heute auf morgen. Ich weiß nicht, ob ich das nochmal kann....und ich will es vor allem auch nicht! :cry:
luckycleo
02.10.2012, 20:53
Hallo mein Name ist Daniela,
vor 2 Wochen wurde mein Vater ( 63 J ) mit Verdacht auf Gallenkolik in die Klinik geschickt und nach einigen Untersuchungen haben wir nun seit 10 Tagen die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom mit Lebermetastasen G4, geringe Lebenserwartung.
BUMMM Zusammenbruch....... komplette Weltveränderung nichts ist mehr wie vorher.
Vor 5 Wochen wurde meine Tante ( 54 J ) beerdigt - Lungenkrebs - 7 Monate nach Diagnosestellung Blutsturz aufgrund von poröser Venen (durch die Chemo????)
Die ersten 3 Tage Chemo - Cisplatin + Etoposid hat er nun hinter sich und es geht ihm, bis auf Geschmacksnervenverlust gut.
Bin seit Diagnosestellung nun jeden Tag bei ihm und habe sämtliche organisatorischen Dinge übernommen.
Er selbst will gar nicht so genau wissen worum es sich bei ihm handelt.
Ich selbst - immerschon eher ein leichtgewicht - habe seitdem 3 Kilo abgenommen, wohne 200 km entfernt, habe einen 3 jährigen Sohn und Angst nicht die Kraft zu haben dies alles durchzustehen.
Zumal wir ja erst am Anfang stehen...
LG Daniela
Katrin111
03.10.2012, 17:42
Hallo,
mein Name ist Katrin und ich bin 30 Jahre. Ich wohne in Dresden, komme aber eigentlich aus der Nähe von Chemnitz, wo meine Eltern auch wohnen.
Meine Mutter hatte vor ca. 2 Jahren Brustkrebs. Nach der Behandlung (erst Chemo, dann OP und Bestrahlung) sah es eigentlich ganz gut aus, sie war sogar wieder arbeiten.
Und dann kam im Januar der Schock: Tumore im Bereich der Leber/Lunge, keiner weiß was genaues, aber es ist wahrscheinlich CUP - Cancer unknown primarcy (Mestastasenbildung ohne den Ursprungsherd zu kennen). Ihr Zustand wurde im Februar so schlecht, dass die Ärzte sie aufgegeben hatten. Die Chemo hätte wohl nicht angeschlagen. Aber dann wurde es wieder besser, sie konnte wieder nach Hause und mit der Chemo auch ganz gut leben (wie man da halt so lebt) - 6 Zyklen je 3 Wochen mit 1 Woche Pause dazwischen. Aber eben alles palliativ.
Seit September ist sie nun wieder im Krankenhaus. Sie hat Wasser im Bauch. Die Chemo wurde umgestellt (jetzt Poly-Chemo). Die Nebenwirkungen von der ersten Chemo haben sie aber gleich richtig umgehauen (das übliche: Übelkeit, Erbrechen). Nachdem sich das jetzt wieder etwas gebessert hat, hat sie immer wieder das Wasser im Bauch und der ist auch ziemlich aufgequollen. Die Chemo ist jetzt auch für 2 Wochen augesetzt gewesen, was ja aber auch heißt, dass die Metastasen weiter wachsen. Es ist ein Teufelskreis: entweder sie leidet unter den Nebenwirkungen der Chemo oder der Krebs wächst weiter.
Ich fahre jedes WE hin, bin noch ungebunden. Aber die Belastung nimmt zu.
Ich wünsche mir, dass wir Betroffenen uns hier austauschen können, da wir ja offensichtlich ziemlich ähnliche Gefühle durchleben. Ich hab leider auch die Erfahrung gemacht, dass meine Freunde ni wirklich damit umgehen können.
Ich wünsche euch allen die Kraft, die ihr braucht, wohl wissend wie unsagbar schwer das alles zu ertragen ist.
LG Katrin
mein name ist colle ich habe 2 kinder und bin verheiratet.
2003 hatte mein mann hodenkrebs bekam nach lyphknotenbefall zwei zyklen chemo und gilt nun als geheilt. torztdem bin ich immer froh wenn die jährlichen kontrollen des blutbildes etc. gut ausfallen.
nun wurde vor drei wochen bei meiner schwiegermutter ein tumor an der bauchspeicheldrüse gefunden bisher inoperabel und nun warten wir auf die biopsie ergebnisse damit die chemo endlich beginnen kann. klar wissen wir was dieser bsk heißt aber wir geben dei hoffnung auf noch eine schöne gemeisname zeit nicht auf.
black_bird
09.10.2012, 07:40
Guten morgen,
mein name ist Sandra. Ich bin 34 und Mutter von 3 Kindern (5,8 und 10 jahre).
Im April diesen Jahres wurde meine Mutter mit einer schweren Beinvenentrombose zu einen Venenarzt geschickt der dann ein CT machte. Dort wurde ein Nierenzellkarzinom festgestellt mit Metastasen in der Lunge. Erschwerend kam hinzu das sie die trombose so verschleppt hatte das sie schon eine Lungenembolie hatte.
Der Onkologe der hinzu gezogen wurde sprach von einer Therapie mit Sunitinip, da eine OP wegen der Embolie nicht in frage kam. Ehrlich gesagt habe ich nicht gedacht das es so schlimm um sie steht, weil die nächsten untersuchungen immer ergaben das der Nierentumor und auch die Metastasen nicht gewachsen seien und dadurch noch keine behandlung mit Sunitinip gemacht wird.
Am 09.09.12 bekam sie plötzlich schmerzen in der linken schulter. Sie und auch wir dachten uns nix weiter dabei *wie dämlich*
Am 10.09. rief mein Bruder einen RTW weil sie starke schmerzen hatte und die eine gesichtshälfte leicht herunterhing. In der Klinik dann angekommen, wurde eine Röntgenaufnahme der schulter gemacht, und wir wurden wieder weggeschickt obwohl ich den Arzt 3 mal darauf aufmerksam gemacht habe das ein Nierenzellkarzinom besteht. Er sagte nur das nix zu sehen sei auf der Aufnahme und Verschieb ihr Schmerzmittel.
Danach wurde es zusehens schlechter mit ihr. Sie war sehr schläfrig, der linke Arm und auch das linke Bein waren wie gelähmt. Die rechte Gesichtshälfte hing immer mehr.
Am 24.09 haben mein Bruder und ich sie zum Hausarzt geschleift, bis dahin hatte sie verweigert zum Doc zu gehen. Dort wurde dann wenigstens mal ein EKG geschrieben und wir bekamen die Überweisung in die Uniklinik in GÖ.
Am 25.09 wurde dann zum ersten mal ein CT vom Kopf gemacht und wir bekamen die Nachricht das sie Unheilbar krank ist.
Für uns ist eine Welt zusammen gebrochen. Sie hat 4 gut sichtbare Metastasen im Kopf die zunehmend Wasser angesammelt hatten, dadurch auch die Körperlichen einschränkungen.
Die Ärzte haben sofort mit einer Cortisontherapie angefangen wo sie sehr gut drauf angesprochen hat. Mittlerweile kann sie wieder ohne Hilfmittel laufen und auch das gesicht ist nicht mehr so entstellt.
Letzte Woche haben wir dann ein kurzes gespräch mit nem Onkologen aus der KLinik gehabt, der wird heute eine Gewebeprobe von der Niere nehmen um dann die Tage mit uns das weiter vorgehen zu besprechen. Er sagte nur das er erstmal genau wissen muss um was es sich handelt.
Ich habe eine scheiss Angst!
Ich habe mit 16 meinen Vater auch durch krebs verloren und ich will nicht auch noch meine Mama verlieren.
Alle infos die man im netz findet machen keine große Hoffnung mehr in dem Stadium:weinen:
Ich hoffe das ich hier leute finde mit denen man sich mal austauschen kann.
Lg
Sandra
Hallo...
Mein name ist Judit,und bin in Ungarn geboren.Vorerst enschuldige wegen grammatikfehlern mein deutsch ist nicht perfekt:(.
Ich wohne in der nähe von Hamburg,bin verheiratet hab eine tochter und ein hund.Arbeite bei eine discounter und bin 34 jahre alt.
Vor 1 monat habe ich erfahren das meine mutter lungenkrebs hat mit mehrere tumoren (metastasen) ins gehirn.Seit eine woche ganzhirn bestrahlung und hängt 3-mal am tag am tropfen wegen dem druck ins gehirn.
Aber die ärzte sagen mir nichts,Sie bekommt kein chemo und die lungentumor wird auch nicht weiter untersucht.
Sie ist in Ungarn und ich habe solche angst das ich Sie nicht mehr sehen kann.Aber ich will auch nicht,nein ich kann nicht,zu Ihr gehn weil es würde so endgültig wirken.Ich will mich noch nicht verabschieden! Ich will das Sie wieder gesund wird!
So viel erstmal von mir....
Lg an alle
Judit
Hallo, auch ich möchte mich gerne vorstellen.
Gestern bekam mein Sohn (22) die Diagnose Schilddrüsenkarzinom.
Am Freitag sollte ein gutartiges Adenom entfernt werden. Der Chirurg
hat die OP abgebrochen da er sicher war das es sich definitiv um
einen bösartigen Tumor handelt.
Gestern kam die offizielle Diagnose. Ich habe den Tag verbracht als
sei mein Kopf in Watte verpackt, alles war total unwirklich. Und heute
empfinde ich eine ungeheure Wut auf alles und jeden. Aber da ist natürlich keine Stelle bei der man sich wegen Ungerechtigkeit und Unfairness beschwerden könnte.
Und das Gefühl nichts tun zu können, sondern bis nächste Woche auf den Beginn der Bestrahlungen warten....
Ist das normal sich so zu fühlen - nicht traurig nur wütend ?
Hallo!
Ich bin lele und bin 19 Jahre alt. Meine Mutter hatte vor zwei Monaten einen gutartigen Tumor, der erfolgreich entfernt wurde. Vor dieser OP hatte sie schon wahnsinnige Angst. Letzte Woche wurde bei der Kontrollmammographie festgestellt, dass sie möglicherweise Brustkrebs hat, genaueres weiß man aber noch nicht. Sie war erst mal völlig durch den Wind, hat geweint und sich in Hausarbeit gestürzt. Drei Tagelang sah sie ganz verweint aus und man konnte kaum ein Wort mit ihr wechseln. Ich war so hilflos in dem Moment weil wir sonst so ein inniges Verhältnis haben. Hat jemand von euch Erfahrung mit dieser Situation? Wie kann ich ihr ein bisschen die Angst nehmen und ihr Mut zusprechen und wie soll ich mit ihr und der Situation umgehen? Weiß jemand vielleicht selber was man in dem Moment von seinen Angehörigen erwartet? Wenn es wirklich Brustkrebs ist bin ich damit restlos überfordert...
Bitte berichtet mir von euren Erfahrungen mit dieser Situation!!
Ganz liebe Grüße,
lele
Pearl Montana
25.10.2012, 12:09
Hallo,
vom 1.Oktober bis zur heutigen Anmeldung war ich stille Mitleserin ohne Registrierung. Zur Anmeldung habe ich mich eben entschlossen, weil ich es irgendwie nicht fair fand, nur zu lesen und nichts zu sagen. Andererseits fehlten und fehlen mir immer noch die Worte...
Ich bin 48 Jahre alt oder jung :), habe zwei erwachsene Kinder, die ausser Haus leben. Seit dem 25. September weiss ich, dass mein Bruder unter einem kleinzelligen Bronchialkarzinom leidet, welches eine Metastase in sein Gehirn geschickt hat. Meine Fragen, meine Unsicherheit und meine Ängste haben mich im Internet suchen lassen und so habe ich dieses Forum gefunden. Euer Zusammenhalt, eure gegenseitige Unterstützung schenkt einem schon durch das bloße Lesen als Aussenstehende ein wenig Ruhe!
Liebe Grüße, Pearl
LeoniesMama
02.11.2012, 11:30
Hallo
ich bin Yvonne, 36 Jahre alt, verheiratet und Mutter von 2 Kinder. Bei meiner Mutter wurde im Dez. 11 Lungenkrebs festgestellt mit Metastasen am Kleinhirn.
cT3-4, N2, M1b
Ich hoffe Antworten auf meine Fragen zu finden.
Kurzfassung:
Die Metastasen wurden operiert, danach Bestrahlung am Kopf.
Tumor selbst nicht mehr operabel.
Sie hat 9 Chemos bekommen und befindet sich jetzt in der Reha.
Katzensprung
03.11.2012, 01:08
Ich bin 44 und bei meiner Mutti 68 wurde im März diesen Jahres unheibarer Nierenkrebs diagnostiziert. Eine Niere wurde sofort entfernt, doch es gibt Metastasen, das war die zweite op, im Nacken. Meine Mutti hat nicht mehr lange zu leben, doch sie leugnet es, ist voller Lebensfreude.
Wie kann man damit umgehen?
Ich lache immer mit ihr, alles wird gut!
mit mir darfst du gerne Kontakt aufnehmen, würd mich freuen.
von Menschen in ähnlicher Lage.
Und das war nur ein Thema, denn mein jüngerer Bruder ist psychotischer Alkoholiker und mag sich umbringen.
Nicky0221
04.11.2012, 14:42
Hallo, mein Name ist Dominique, ich bin 24 Jahre alt , lebe,wohne und arbeite in Frankfurt am Main.Von Beruf bin ich Krankenschwester.Ich erlebe jeden Tag viele schlimme Dinge,doch am meisten verwundbar ist man,wenn es in den eigenen Reihen zu Erkrankungen oder Unfällen kommt.Mein Leben wurde schon vor 4 Jahren mächtig auf den Kopf gestellt, ich verlor meinen Vater(45) an Darmkrebs,nachdem er 2 Jahre lang gekämpft hatte ist er am 26.12.2008 zu hause von uns gegangen.:engel:
Nun soll sich alles wiederholen...Meine Mutter(49) ist vor 3 Wochen zum Arzt gegangen weil sie sich nicht gut fühlte und sie hatte einen Abszess am Brustbein,nachdem man diesen entfernt hatte machte man noch ein CT-Thorax :Verdacht Lungen Ca.Sie sollte ein paar Tage später wieder aufgenommen werden im Krankenhaus.Ihr zustand verschlechtere sich in 2 Tagen vollkommen,sie war komplett desorientiert und konnte keine zusammenhängenden Sätze mehr sprechen.Sie kam wieder ins Krankenhaus und die Diagnostik ergab die sichere Diagnose.Kleinzelliges Bronchalkarzinom mit sehr vielen Metastasen in Kopf:cry::lipsrseal...Chemo und nun Bestrahlung-palliativ.Das Leben ist einfach zu unberechenbar.Leider.Ich bin sehr froh das es dieses Forum gibt.Auch ich habe längere Zeit mit gelesen und bin nun bereit auch etwas dazu beizutragen.
Kleinlaut
09.11.2012, 18:44
Hallo,
ich bin auch neu hier und nicht selbst betroffen. Meine Mum hat Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Magen- und Darmkrebs. Es sind auch schon Metastasen im Kopf entdeckt worden. Die Diagnosen wurden im Sommer gestellt. Vermutlich wird das noch nicht einmal alles sein. Leider kann gar nichts mehr getan werden, der Tumor in der Lunge und am Kehlkopf können nicht mehr entfernt werden. Für Chemo und Bestrahlung ist sie viel zu schwach. Sie ist 66 Jahre alt!! Leider warten wir nur noch auf ihre Erlösung. Das ist alles so schwer zu akzeptieren ...
snezienka
15.11.2012, 22:54
Hallo,mein Name ist Katarina und ich bin 31Jahre alt.Bin erst seit 2Jahren in Deutschland,also sorry für meine Gramatiksfehler.
Bei meinem Vater wurde in Dezember 2010 Magenkarzinom fesgestellt.Erfolgte Op,Chemo und Bestrahlung.Nachdem ging es ihm wieder ganz gut,abgesehen von Schwierigkeiten mit dem Essen usw....Dezember 2011 wurde bei meiner Mutter Nierenkarzinom Grawitz festegestellt,erfolgte Op und keine weitere Th war zum Glück nötig.
Danach hat sich aber der Zustand von meinem Vater erheblich verschlechtert,seit April 2012 Metas in Knochen,Leber,Lungen,Retroperitoneum...
Er hat paliative Chemo bekommen und hat sich sehr gut gehalten.War immer ein starker Man,optimistisch...so wie ich ihm sehr liebe...
Diese Krankheit ist aber so verdammt schwer zu kämpfen.Seit einigen Wochen geht es ihm sehr schlecht,hat starke Schmerzen,bekommt Morfin und das alles ist auch für meine Mutter sehr schwer zu ertragen.
Ich wohne leider 1300km entfernt-habe meine Eltern vor kurzem besucht,aber es geht nicht so,wie ich es gerne machen würde...bleiben tägliche Telefongespräche.
Seit gestern ist mein Vater im KHS,sein Zustand ist sehr schlecht.Mein man unterstütz mich zwar,aber irgendwie kann man diese Gefühle nicht verstehen.
Ich bin so dankbar für dieses Forum,das mir letzte Zeit Kraft gibt.
Alles Liebe und viel Hoffnung für Angehörige und Betroffene...snezienka(Schneeglocke)
katrin r.
20.11.2012, 21:03
...guten abend...
...mein name ist katrin, ich bin 42 jahre alt...mein mutter (63) ist seit 15 jahren an osteofilibriose erkankt, weitgehend beschwerdefrei...diese krankheit hat sich lt. diagnosestellung am 09.08.12 in eine aml umgewandelt...seit 09.08.12 liegt meine mutter auf isoaltion, hat bisher 2 chemos a 7 tage 24 stunden erhalten...nach dem ersten block waren die blasten bis auf 10 % runter...nach dem 2. block weg...der lange krankenhausaufenthalt ergibt sich aus der unerwartet langen aplasiephase...letzte woche der hammer: die blasten sind zurück...morgen soll eine neue chemo ausprobiert werden...meine mutter ist am ende....ich bin am ende...
Petra1806
25.11.2012, 14:00
Hallo...
Mein Name ist Petra und ich bin seit 1974 mit meinen Mann verheiratet.Er leidet seit 14 Jahren an Kehlkopfkrebs und dazu an einer Speiseröhrenverengung.Diese wird viertel jährlich behandelt.
Er hat eine Stimmprothese getragen und seit Sommer diesen Jahres wurde diese entfernt und das Loch ist zugewachsen.
und nun hätte ich mal eine Frage.Wer kennt sich mit einer Neuanlage für die Stimmprothese aus.ich würde mich sehr freuen wenn Ihr mir da helfen könntet.
mit lieben Grüßen Petra
redzora66
28.11.2012, 07:36
Hallo:winke:
Mein Name ist Sandra, ich bin fast 46 Jahre jung, Ehefrau und Mutter von 2 zauberhaften Jungs, davon ein "besonderes" Kind.
Nachdem meine Schwiegermutter letztes Jahr völlig unerwartet verstarb bekam mein Sv in diesem Januar die Diagnose Bronchialkarzinom. Die genaue Bezeichnung müsste ich nochmal nachschauen. Es ist nicht operabel, nicht bestrahlbar. Er hat bis Juli diverse Chemos bekommen und ein spezielles Medikament welche getestet wurde. der Tumor ging auf die Hälfte zurück. Mein SV ist Deutscher und lebt zeitweis ein Griechenland. Nun kommt er am Freitag wieder nach Hamburg und meine Sorgen sind groß. Er kann keinen Satz ohne Husten sprechen, hat Schmerzen.
Ich bin ein sehr positiver und optimistischer Mensch, aber das macht mir jetzt Angst. Ich möchte gerne auf alle Möglichkeiten eingestellt sein und viel über den Umgang mit dem Menschen, Möglichkeiten der Pflege usw. wissen.
Er wohnt bei uns im Haus und so interessiert mich auch wie Kinder mit so etwas umgehen, in was man sie mit einbezieht und was man ihnen nicht zumuten sollte.
So nun ist das etwas lang geworden, aber ich bin so aufgewühlt.
LG Sandra
Haltet_die_Welt_an
03.12.2012, 21:50
Hallo zusammen
Mein Name ist Alain (25) und meine Mutter (44) bekam im Juni die Diagnose Gebärmutterhalskrebs über. Wir hatten seither eine intensive,schöne aber auch aufwühlende Zeit mit Hochs und Tiefs. Nun geht es wohl langsam dem Ende zu. Sie ist von den Schmerzmitteln nicht mehr bei sich und sehr verwirrt. Das Ganze ist sehr aufwühlend und zerbricht mein Herz in tausend Teilen, da man so machtlos ist. Der Tumor hat sich im ganzen Körper ausgebreitet und ich hoffe das sie nicht allzulange leiden muss! Ich finde es beängstigend wie schlimm ein "Todesgang" sein kann. Wünsche allen die das durchmachen ganz viel Kraft, Liebe und Wärme!
Tochter73
06.12.2012, 23:56
Mein Name ist Carola, ich bin 39 Jahre alt und habe mich noch nie mit dem Thema " Krebs " auseinandergesetzt.
Seit letzter Woche Freitag weiß ich nun, das meine Mutter an Brustkrebs erkrankt ist.
Am Montag ist sie brusterhaltend operiert worden . Nun hat eine neuerliche Untersuchung auch in der Leber etwas noch undefinierbares hervorgebracht .
Ein CT wird morgen Aufschluss bringen.
Ich wünsche mir hier zahlreiche Informationen über ein für mich bisher unbekanntes Territorium und einen Austausch mit anderen Angehörigen .
LG
Caro
Hallo an Alle,
ich bin "Alwina" , 27 Jahre alt und bin aus Bayern.
Unser geliebter Papa hat Anfang 2011 die Diagnose "Malignes Melanom" bekommen. Er hatte da schon einen riesigen Tumor in der Nasennebenhöhle laufend hinters Auge und in den Kopf bereich. Das Auge konnte in der ersten Operation gerettet werden, es folgte eine Bestrahlung, leider Rezidiv, Tumor wieder riesen groß hinter dem Auge. Auge wurde entfernt, es folgte eine Chemotheraphie, danach wurden Metastasen in Lunge und Schultern sowie Resttumor im Gesicht festgestellt, es folgte eine Immuntherapie, scheinbar hat diese auch nicht geholfen, wie es ausschaut hat er wieder viele Tumore die viel zu schnell wachsen. Man sieht es leider :-( ein MRT / CT wird nächste Woche gemacht und ausgewertet, aber eigentlich ist alles schon klar, so traurig es auch ist, die Prognose ist sehr schlecht und wir haben nicht mehr viel Zeit mit unserem geliebten Papa & Opa.
Die letzten 2 Jahre sind so hart, doch leider wird die kommende Zeit noch schlimmer... :-(
Alwina
Heike1960
08.12.2012, 12:59
Hallo, mein Name ist Heike. Meinen Vater habe ich 2000 schon an Blasenbrebs verloren. Es war fürchterlich!
Nun hat meine Mutter Gebärmutterkrebs G3,pT2,LO,VO,pN1 (3/44), RO!
Sie hat fürchterliche Angst und ich auch!
Wenn ich nur wüsste, was auf uns zu kommt und wie ich ihr helfen kann!:weinen:
Melanie1812
11.12.2012, 01:29
Hallo,
mein Name ist Melanie.
Am 18.12. bin ich geboren, genau wie mein Papa.
Er bekam bekam am 9.11.2012 die Diagnose Darmkrebs.
40 cm Darm sind (im Alfired-Krupp-KKH, Essen) erfolgreich entfernt worden.
Es haben sich mehrere Metastasen in der Leber gebildet. Was genaues wissen wir noch nicht, der Termin mit der Diagnose wird immer wieder verschoben? :(
Jetzt folgt bald Chemo, aber wir wissen noch nichts genaues.
Bin für jeden klitzekleinen Hinweis was Alterniven etc. angeht dankbar.
Kann man sich auf die Ärzte verlassen? Man muss selbst aktiv werden was Alternativen etc angeht, wenn ich das hier alles richtig verstehe? Eine Zweitmeinung also in jedem Fall?
Er vertaut den Ärzten und meint, eine Zweitmeinung ist überflüssig.
Nächtse Woche haben wir beide Geburtstag, er wird 60.
Ich hab einfach nur Angst, erst Recht wenn ich hier lese.....
Bitte, jeden Tipp, den man am Anfangr gebrauchen kann, wo ohr nachher gedacht habt "Hätte ich doch von Anfang an..."
Ich bin einfach nur dankbar.
Es gibt außer seiner Freundin und mir niemanden der sich drum kümmert...
Danke
Melanie
BerlinCityGirl
20.12.2012, 23:21
Hallo,
ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so recht wie ich anfangen soll!
Das jahr 2012 hat es echt in sich. Denn eigentlich bin ich hier im forum aktiv, als brustkrebspatientin. Hab die diagnose dieses jahr im märz bekommen und auch ne ganze menge durch. Mit meinen jungen 28 jahren kann ich definitv nicht mehr so unbeschwert sein wie andere.
Nun ja im September erfolgte jedenfalls meine abschluss-op und ich und meine familie haben gerade begonnen, alles zu verdauen. Das war ja schon ein harter schlag! ja und nun....nun wurde bei meinem geliebten opi kehlkopfkrebs festgestellt und wieder bricht alles über uns herein!!! Wir sind echt am boden und wir sind noch nicht mal ganz aufgestanden...!!! Ich weiß nicht, was wir verbrochen haben, dass wir dieses jahr so hart dran sind.
Mein opi ist 67 und soweit in recht gutem zustand. Der Tumor ist schon relativ weit. T4 und 4 von 5 lymphknoten waren befallen, aber gott sei dank keine fernmetastaen. soweit haben wir das verdaut. heute waren wir zum Gespräch um die therapie zu planen. Mein opi will seinen kehlkopf behalten und das kann ich auch sehr gut verstehen. jedenfalls fahren wir heute nichtsahnend in die klinik um zu besprechen wann wie was los geht und nun sind wir ohne meinen opi nach hause gekommen. jetzt auf einmal müsste doch ein tracheostoma gelegt werden. Eine welt ist für uns zusammen gebrochen und ich habe echt angst ob mein opi damit umgehen kann. kann er damit wirklich sprechen? ich habe heute so viel geweint, und dabei doch noch nicht mal meins verdaut. Mein geliebter opi, der immer da war, der mir die welt gezeigt hat und mir so viel beigebracht hat, sitzt heute ganz hilflos da. Wieder mal. Es zerreißt mir das herz. Ich habe solche angst!!!
Um die Therapie mache ich mir weniger sorgen. Geplant ist Bestrahlung in kombi mit antikörper. Da bin ich recht guter dinge. Und wir machen den krebs auch nochmal platt!!! Das hab ich geschafft und mein opi wird es erst recht schaffen. Allerdings ist er psychisch ganz schön mitgenommen und morgen ist nun die op. ich habe so angst, dass er mit dem tracheostoma nicht klar kommt. Und erstmal kann er ja auch gar nicht sprechen. 1000 gedanken schwirren mir im kopf und ich hoffe auf erfahrungsaustausch. Das brustkrebsforum hat mir immer unwahrscheinlich geholfen. ich freue mich immer wenn ich solche mutmachergeschichten höre. Und trotzdem, immer wieder stelle ich mir die frage, warum sich der körper selbst so schadet...es geht nicht in meine birne rein!!! und ich finde persönlich, dass es irgendwie immer mehr wird mit dieser scheiss verfluchten krankheit....
Liebste Grüße
cicabohna
28.12.2012, 15:13
Hallo mein Name ist Manuela (29)
Ich komme aus der Schweiz. Mein Mann (30)ist an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und wurde im August gewhippelt. Danach Chemo und begleitende Strahlentherapie. Keine Metas aber befallene Lymphknoten und R1 Resektion. Es geht ihm zur Zeit d.U.e. recht gut.
Wir sind erst im Juni Eltern einer wunderbaren Tochter geworden und ich habe sehr grosse Angst vor der Zukunft.
Ich wünsche euch allen viel viel Kraft und Zuversicht!!! :knuddel:
danny295
29.12.2012, 22:00
Hey,
ich bin Danny, 25 aus Berlin.
Seit Oktober müssen auch wir uns intensiv mit dem Thema Krebs auseinander setzen... mein Papa, 66, Speiseröhrenkrebs, inoperabel.
Nach einer versauten PEG OP startet nun Chemo und Bestrahlung am 07.01.13.
Wir (Mama 50, mein Bruder 14 und ich) setzen alle Hoffnung rein und versuchen positiv zu denken.
Papas großes Ziel im nächsten Jahr: mich im Mai zum Traualtar führen...
Mein Papa- mein Held!!!!
Bettina2012
02.01.2013, 20:42
Hey liebe Community,
mein Name ist Bettina und ich bin 24 Jahre alt.
Ich wohne bei und studiere in München.
Bei meiner Mama wurde im August 2012 Leberkrebs festgestellt. Sie wurde seither 2 mal operiert. Einmal wurden Teile der Leber und einmal ein Tumor im kleinen Becken und das befallene Bauchfell entfernt.
Im Moment nimmt sie Nexavar, eine Tablettenchemo, allerdings sind schon wieder zwei neue Hautmetastasen aufgetaucht.
Die Ärzte sprechen von ca. einem halben Jahr.
Und ich hab die Hosen voll :(
DasFröschle
02.01.2013, 22:44
Hallo ihr Lieben,
nachdem ich mich heute gänzlich ungefragt im Angehörigenforum eingeklinkt habe, sollte ich mich vielleicht auch mal vorstellen:
Ich bin 30 Jahre alt/jung, hab' einen knapp zwei Jahre alten Sohn und lebe in der näheren Umgebung von Ulm.
1992 verstarb meine Mutter an einem Non-Hodgkin-Lymphom bzw. an den Nebenwirkungen der Chemotherapie. Ende 2008 erhielt mein Vater die Diagnose Adeno-Karzinom der Lunge mit Knochenmetas und verstarb Mitte 2011 daran - bzw. ebenfalls an den Folgen der Chemo, die ihm aber noch sehr viel "lebenswerte" Zeit verschafft hat.
Im April vergangenen Jahres bekam dann meine große Schwester die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. Juli 2012 wurde eine Whipple-OP durchgeführt, Nachuntersuchungen bislang GOTTSEIDANK ohne Befund, aber natürlich die entsprechenden Nachwirkungen der OP. Sie kann nach wie vor nur schlecht essen, hat heftige Verdauungsprobleme und bekommt seit November hochkalorische Flüssignahrung zusätzlich zu ihrer "Normal"kost...
An neun von zehn Tagen bin ich ganz taff und denke, dass wir alles irgendwie bewältigen werden. Am zehnten Tag sitze ich heulend im Eck und verfluche Gott und die Welt. Es ist unfair. Und ich kann SO ABSOLUT GAR NIX dagegen machen. Nur eben wieder daneben stehen und hoffen und beten und all das lesen und lernen, was meine Schwester nicht lesen und lernen will.
Aber es gibt dieses Forum, und damit bin ich dieses Mal nicht mehr ganz so verlassen. Danke an dieser Stelle.
Ganz liebe Grüße,
das Fröschle
Papa-Sky
05.01.2013, 12:37
Papa-Sky stellt sich vor : Ich bin der Papa von Skylar-Novalie 8/12 Monate jung - ich bin 51 und meine Frau ist 35 Jahre jung . In der 22. SSW als vor 11 Monaten wurde Eierstockkrebs in der Schwangerschaft diagnostiziert. Bis dahin war die Welt für uns i.O. - jetzt ist nichts mehr richtig planbar.
Ich bin selbstständiger Glasbläser - unser Laden läuft ganz gut -es gibt Tage da verkrafte ich alles recht gut und an manchen Tagen bin ich einfach nur Traurig weil es ist wie es ist - und keiner kann es sich raussuchen oder hat sich das gewünscht.
Heute liegt meine Gute wieder nur im Bett und hat Unterleibsschmerzen im Darmbereich. Ein Horror für mich Sie so leiden zu sehen.
elisabetz
07.01.2013, 15:40
Nachdem ich nun schon dabei bin, im Angehörigenforum zu schreiben, will ich mich mal richtig vorstellen.
Ich bin Elisa, mein Papa ist an Magenkrebs erkrankt (5.12.12 Diagnose) im Stadium III, also fortgeschritten, aber ohne Metastasen (zumindest wurden keine gefunden)
Ich wohne leider am anderen Ende von D, es sind 550km Fahrt, bin verheiratet, berufstätig und habe eine schulpflichtige Tochter, es ist also nicht so leicht, da zu sein.
Ich liebe meinen Papa so sehr, dass es mir das herz zerreisst, sein Leid zu sehen, er hat gleich die erste Chemo nicht gut vertragen und musste trotz Planung, dass es ambulant sein sollte, wieder ins KH.
Ich bin sehr traurig über all eure Geschichten und hoffe, dass sie gut ausgehen.
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass mein Papa an dieser Krankheit sterben wird, und jeder sagt, warum hast du denn keine Hoffnung?. Aber wo soll ich sie hernehmen, wenn ich sie eben gerade nicht habe?
Elisa
So ich stelle mich auch mal hier vor...
Mein Name ist Flo, ich habe mich letzte Woche eher aus Verzweiflung hier angemeldet. Mittlerweile hilft es mir sehr mich hier auszutauschen. Ich bin im Moment noch am Studieren und treibe viel Sport, spiele leidenschaftlich Fußball.
Meine Geschichte mit der Krankheit begann 2004 als mein Papa die Diagnose Krebs bekam, der Herd konnte nicht genau lokalisiert werden, es waren schon multipel Organe im Bauchraum betroffen. Natürlich mehrere Chemos, 2 Operationen und und und. Wie durch ein Wunder lebte er noch 2,5 Jahre zum Teil beschwerdefrei und glücklich weswegen man nichts auf irgendwelche Statistiken oder willkürliche Prognosen geben sollte. Als er zum ersten Mal ins Krankenhaus kam und die Diagnose feststand, sagte man uns er würde nicht mehr nach Hause kommen, nur so viel dazu.
An Fasching im Jahr 2012 sollte uns die Krankheit wieder einholen. Meine Mutter brach bei der Arbeit zusammen, eine Woche Krankenhaus, Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom. Metastasen in der Leber und an der Nebenniere. Nach sofortiger Chemo konnte der Kleinzeller eingedämmt werden, die Lebermetastasen leider scheinbar nicht. Seit fast einer Woche ist sie nun sehr schwach mit katastrophalen Leberwerten und liegt im sterben. Nach anfänglicher totaler Hilflosigkeit bin ich nun an der Aufgabe gewachsen und helfe Ihr wo ich kann. Seit gut 2 Monaten leidet auch mein Onkel der starker Raucher ist (war) an Lungenkrebs mit Metastasen in den Knochen. Er musste auch schon 2 Operationen über sich ergehen lassen.
Leider habe ich schon viel mehr Erfahrung mit dieser Krankheit gemacht als mir lieb ist, aber ich lass mich auf keinen Fall davon unterkriegen. Ich versuche wieder aufzustehn und werde das irgendwie schaffen. Ich hoffe für alle hier auch in schweren Zeiten Mut aufzubringen um wieder glücklich zu werden! Das Leben kann auch schön sein, auch wenn man es immer wieder vergisst wenn man von dieser Krankheit irgendwie betroffen ist.
ekirlU1504
08.01.2013, 10:49
Hallo alle zusammen,
ich habe mich nun doch durchgerungen mich hier anzumelden.
mein kopf fährt karusell, total neben der spur.
mein name ist ulrike ( fast 48 J ) , bin mutter von 6 kindern im alter von fast 10, 19,21,24,26 und 29
fangen wir mal an:
opa (vater von meinem vater) hatte einen gehirntumor
großtante mütterlicher seite ist an brustkrebs gestorben
mein vater ist 1998 innerhalb von 5 tagen an krebs gestorben ( der ganze körper war verseucht ) zuerst hatte er " nur " einen tumor auf der brust aber er hat sich nix anmerken lassen und ist nicht zum arzt gegangen.
anfang letzten jahres 2012 bekam mein onkel mütterlicher seite kehlkopf und speiseröhrenkrebs ( das befinden geht auf und ab )
mitte 2012 bekam meine mutter die diagnose lymphdrüsenkrebs ( difuses großzelliges b zell lymphom ) bekommt bald die letzte chemo und dann bestrahlung
ich habe langer zeit unbekannte schmerzen am ganzen körper, warscheinlich
Fibromyalgie aber noch keine genaue diagnose ( erst vordiagnose vom kr haus und hausärztin) bin seit okt 2012 arbeitsunfähig
seit gestern weiß ich das mein bruder ( 49) brustkrebs hat. die brust ist schon ampu und das er mit chemo anfängt.
ich hoffe auf diesem weg leute zu finden die einem ratschläge geben können, wie man helfen kann bzw was man für sich und die kids machen kann, da sich der kreis (mit krebs) ja doch sehr eng zieht.
:confused:
Hallo ich wollte mich nach langer stiller Mitleserei einmal kurz vorstellen. Meine Tochter (21) hat im August 2011 die Diagnose atypisches malignes Melanom bekommen. Diagnostiziert wurde es bei einer vermeintlichen Leistenbruch-OP, die sich als befallene Lymphknoten herausstellten. Stand heute: Metastasenleber, Metastasen Milz + BW, Metastasen in Kiefernhöhle. Therapien: Absetzen der Interferon-Therapie wegen erneuter Metastasen, wegen weiterem progessiven Verlauf Abbruch der Chemo, Testung B-Raf negativ und auch andere Mutationen konnten ausgeschlossen werden, Strahlentherapie Metastase Kiefernhöhle. Aktuell morgen die 4. und letzte Infusion Ipimilumap.
Sie ist nur noch ein Häufchen Elend und lehnt jede palliative Hilfe ab. Bin völlig ratlos. Es tut weh zuzuschauen.
Hallo,
mein Name ist Michael und ich mache mir große Sorgen um meinen Vater:
Im Oktober 2008 begannen die Schmerzen in der linken Rückengegend.
Dezember 2008: CT-> Ergebnis am 22.12.08 Tumor linke Niere
Jänner 2009: radikale Nephrektomie mit Ergebnis pT1 pN0 G2 L1 R0
laufend Blasenspiegelungen: manchmal oberflächliche Karzinome, dann wieder 1,5 Jahre OB
September 2012: muskelinvasives Karzinom Blase
Stageings und Beginn einer neadujuvanten Chemo von 2 Zyklen mit Cisplatin/?
Dezember 2012: radikale Zystektomie mit Ergebnis pT2 G2 N0 M0
-> Zufallsbefund Prostatakazinom: Gleason Score 5
-> Anlage einer Neoblase
Als der Katheter entommen wurde gings ihm relativ gut. Er konnte den Harn schon gut halten.
Bei einer Kontrolle war der Harn nicht sauber, deutete auf eine Entzündung hin und er bekam wieder einen Katheter.
Die Schmerzen wurden unerträglich. Er konnte nicht mehr gehen da die Beinbewegung höllische Schmerzen verursachte.
Er und meine Mutter quälten sich über den Jahreswechsel bis zur nächsten Kontrolle. Da hatten wir aber schon seine Tasche gepackt und er blieb dann freiwillig in der Klinik.
-> hartnäckige Entzündung im Harntrakt: Infusionen, Infusionen,.... aber es wurde besser.
Leider kam dann der wirkliche "Hammer" bei einer Kontroll-CT am 4.1.13: Punkt/Rundherd auf der Lunge rechts unten.
Mein Vater war immer positiv und stark, auch mental! Er war nach jeder OP immer schnell auf den Beinen, sodass er schon einen gewissen Ruf im KH hatte. Selbst zwischen den Chemo Infusionen startete er zum Imbis und holte sich Verpflegung. Die Schwestern hatten gemeint, dass würde er nicht schaffen, und staunten umso mehr als er mit seinem Einkauf zurück war.
Doch nun ist er am Boden! Emotional fertig und erledigt! Vor allem das ans Bett Gefesseltsein ist für ihn schlimm! Nicht mobil zu sein und abhängig sein, macht ihn fertig!
Er lehnt zur Zeit jede Chemo ab und will sich auch nicht mehr "aufschneiden" lassen. Er meint, seine Akkus seien leer!
Gestern hieß es, die Blase sei dicht und es wurde ihm der Katheter gezogen. Vor lauter Glück war er schon wieder vier mal auf und spazierte im Zimmer herum. Auf die Frage wie es mit den Schmerzen aussiegt, meinte er nur, "53 Prozent sind noch da, aber das bekommen wir auch noch hin".
Mittlerweile hat er mit seinem behandelten Arzt vereinbart, dass er sicherheitshalber das WE nich im KH bleibt und ab 14.01.13 nach Hause kann. In einem Monat wieder nocheinmal ein großes CT gemacht und der Fleck auf der Lunge operiert. Bei der Lungen OP wollen sie seitlich unter einer Rippe durch und alles raus holen. Die Ärzte distanzieren sich augenblicklich noch von der Aussage, es sei ein Tumor. Es gibt viele Möglichkeiten und man kann erst nach der OP Genaueres sagen.
Nun heißt es meinen Vater mental auf zu bauen und sich selber auf das Schlimmste gefasst zu machen. Ein Monat, ein langes Monat wird es werden,....
Vielen Dank, dass es dieses Forum gibt. Bei der Bewältigung unseres Schicksals hilft es mir ungemein, hier zu lesen und "nun" auch zu schreiben. Ich ergözze mich nicht an den Lasten anderer, sondern informiere mich über die Krankheit mit der man sich arangieren muss! Die Ungewissheit bringt mich um und raubt mir den Verstand. Ich versuche Zusammenhänge zu verstehen und sehe die Krankheit als Bestandteil seines eigenem Körper. Leider falsch gepolt!
Ich selber bin als Ingenieur in der Medizintechnikbranche tätig und versuche nun noch bewußter und genauer meine Arbeit zu machen. Denn das Ergebnis meiner Arbeit sind funktionieredne Laborgeräte wie sie in der Blutanalyse, Krebsforschung und HIV-Diagnostik uvm. eingesetzt werden.
Ich leide von ganzem Herzen mit euch und sende euch die herzlichsten Grüße!
Hoffentlich darf ich auch bald viele gute Momente mit euch teilen.
Alles Liebe,
Michael
rostlaube43
10.01.2013, 19:37
Hallo,
habe schon was im Forum zum SPK geschrieben und habe erst jetzt gesehen, dass es ein Angehörigenforum gibt.
Ich nenne mich jetzt einfach mal Anna, bin 47 Jahre alt. Mein Lebensgefährte (60 Jahre), mit dem ich seit 6 Jahren zusammenlebe, hat am 17.12.2012 (also sozusagen als Weihnachtsgeschenk) die Diagnose Speiseröhrenkrebs bekommen. Inzwischen ist er im KH und wird komplett durchgecheckt. Inzwischen wissen wir, dass es T3N1Mx ist, also schon etwas weiter fortgeschritten. Ich finde es gut, dass es dieses Forum gibt, wo man sich informieren kann.
Ich wünsche Euch allen ganz viel kraft und hoffe, dass auch ich schaffe, mit der Situation umzugehen ( im Moment gehts mir eher nicht so gut, aber wenigstens habe auch ich gute Ärzte)
Liebe Grüße
Anna
Darienne
11.01.2013, 15:32
Hallo,
ich habe nach einigem suchen dieses Forum gefunden.
Nun will ich mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Monika,ich bin 56 Jahre alt und lebe im Schwarzwald.
Am Montag hat meine Mutter,76,die Diagnose Lungen und Leberkrebs bekommen,und ich stehe dem Ganzen ziemlich geschockt und ratlos gegenueber.
Es wurde die erste Chemo bei ihr gemacht,welche sie bisher gut vertragen hat.
Die Aerzte geben meiner Mutter noch maximal 1 bis 2 Jahre.
Ich denke,sie wollten mir damit,und mit der Aussage,sie solle ihre "Dinge" regeln,andeuten,dass meine Mutter auch sehr schnell versterben kann.
Wie ich damit umgehen soll weiss ich nicht.Da geht es mir sicher wie vielen anderen Angehoerigen hier.
Nun hoffe ich,dass ich im Forum Info's ueber ihre Chemo und den weiteren Behandlungsweg bekomme.
Euch Allen wuensche ich viel Kraft diesen schweren Weg,wie immer er sich auch gestalten mag,zu gehen.
Gruss Darienne
Hallo,
mein Name ist Myriam, ich bin 34 Jahre alt und schreibe als Angehörige/Tochter.
Mein Vater hat diese Woche die Diagnose Lungenkrebs erhalten, Befall von Metastasen bereits in den Knochen, leider sind es schon viele. Dienstag muß er zur Biopsie, damit schnellstmöglich die Behandlung beginnen kann. Angefangen hat es ca. im Oktober, daß er Schmerzen im Bereich der Hüfte/Becken/Oberschenkel bekam. Er war immer wieder beim Orthopäden, da wir auf die Hüfte tippten. Er bekam Spritzen, die nutzen nix. Krankengymnastik, das hat ihm gut getan. Ende Oktober wurde ein Röntgenbild der rechten Hüfte gemacht, dort war nix von Metastasen zu sehen. Evtl. waren sie noch nicht da oder man kann sie nicht erkennen.
Er holte sich nun eine 2. Meinung bei einem anderen Orthopäden und dieser schickte ihn ins MRT. Dort wurde ihm dann mitgeteilt, daß er Metastasen im Beckenbereich hat, rechts wie links. Er müßte sehr vorsichtig sein, daß die Knochen nicht brechen, sonst hätte er noch eine Femurfraktur, das wäre gar nicht gut. Ich muß noch erwähnen, daß mein Papa sonst gesund ist, keine Grunderkrankungen hat, er hat jedoch Übergewicht und ist bereits 82 Jahre alt. Viele Menschen denken vielleicht, ok, er hat sein Alter und er hat sein Leben gelebt.
Auf der einen Seite mag das ja stimmen, als Trost usw. aber mich triftt es hammerhart, es ist und bleibt nun mal mein Papa, da ist es egal, wie alt er ist. Einen Tag später kam er sofort ins CT, damit man gucken konnte, wo der Primärtumor herkommt - er sitzt wohl in der Lunge und ist ca.2 cm groß, wenn ich mich richtig erinnere. Auch dort sieht man schon Metastasen in den Knochen. Den Tumormarker weiß ich noch nicht, der lief gestern noch beim Arzt und jetzt ist Wochenende. Sein Blutbild ist hervorragend, außer 2 Werten, die leicht erhöht sind. Nur leicht, nicht mal sehr auffallend.
Ich weiß leider nicht mehr, wie die Werte heißen, ich weiß nur noch, daß 1 Wert anzeigt, daß etwas mit den Knochen im Gange ist. Ich hab jetzt schon viel gegoogelt und ich kann es drehen und wenden wie ich will: ich fürchte, daß sein Stadium schon das Endstadium ist oder ? Hat jemand Erfahrung damit ? Das kuriose dabei ist, er hat null Beschwerden, außer dem bißchen Beinweh rechts, er braucht keine Schmerzmittel - nix. Es tut ihm auch nur weh, wenn er das Bein belastet. Er kann dadurch halt schlecht laufen und nimmt lieber einen Stock zur Unterstützung.
Er hat Hunger, ißt wie immer, kein Gewichtsverlust, kein Husten, kein Auswurf - nix. Die Hausärztin meinte, er ist in einer sehr guten Konstitution für die Chemo und die Bestrahlungen. Allerdings habe ich inzwischen schon die Befürchtung, daß der Onkologe nach der Gewebsentnahme sagen wird, daß dies alles schon nix mehr bringt. Dass es keine Heilung gibt, ist uns allen klar, auch ihm aber er möchte einfach gerne noch ein bißchen leben - er ist so von einem Tag von kerngesund auf totkrank geworden.
Ich bin unendlich traurig, bin froh, dieses Forum gefunden zu haben und würde mich freuen und wäre sehr dankbar für Infos von Euch, egal ob positiv oder negativ.
Lieben Dank im voraus.
Myriam
Stine1005
15.01.2013, 09:17
Hallo!
Mein Name ist Christina und ich bin 44 Jahre alt. Ich bin heute morgen auf der Suche nach Informationen auf dieses Forum gestoßen.
Die letzte Woche war der reinste Alptraum....
Am Dienstag wurde meine beste Freundin wegen Atemnot in die Klinik eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt hat sie seit 2 Tagen Doppelbilder gesehen.
Am Mittwoch stand fest, dass sie einen Tumor im Kopf hat, der anscheinend auf den Sehnerv drückt. Schnell stand fest, dass dies nicht der primäre Tumor ist.
Am Freitag wurde als Lungenkrebs diagnostiziert und gestern kam Nachricht, dass auch in der Leber Metastasen sind.
Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen, ich hoffe, es kommen nicht noch mehr solcher Nachrichten.
Was mich an dieser Diagnose total erschüttert ist die Tatsache, dass sie seit fast 3 Jahren!!!!!! regelmässig in Behandlung bei einem Lungenfacharzt ist. Seit fast 3 Jahren hustet sie, bekommt schlecht Luft. Irgendwann wurde die Diagnose COPD gestellt. Sie bekam Medikamente aber es wurde immer schlimmer.
Termine bekam sie alle 3-4 Monate, es wurden jedoch keine weitergehenden Untersuchungen vorgenommen. Sie bekam lediglich ihre Medikamente und das war es!! Das letzte Röntgenbild ist mittlerweile weit über 1 Jahr alt.
Wenn es ihr schlechter ging, musste sie in die Notfallsprechstunde. Die war natürlich immer gut besucht, und wenn man dann nach mehreren Stunden Wartezeit drankam, war man nach wenigen Minuten mit der Behandlung fertig. Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass dies eine Massenabfertigung des Arztes war, um das Wartezimmer zu leeren!
Meine Frage ist einfach: wie kann es dazu kommen, dass es trotz Behandlung bei einem Lungenarzt so weit kommen kann!! Der Krebs wird, da er bereits so metastiert ist, ja nicht erst seit gestern im Körper sein!! Meiner Meinung nach wurde da auf ärztlicher Seite geschlampt!
Na ja, jedenfalls hoffe ich, dass ich in diesem Forum viele Informationen finde.
Liebe Grüsse,
Christina
melody91
16.01.2013, 00:06
Hallo. Ich bin 23 jahre alt, mutter eines kleinen jungen (1 jahr alt) mein mann (22) hat 2012 die diagnose ewing sarkom ( weit fortgeschritten) bekommen. Unser sohn war da gerade einen monat alt. Das hat unsere kleine heile welt nicht nur erschüttert sondern komplett aus der bahn geworfen um nicht zu sagen zerstöhrt. Wir mussten umziehen von bregenz nach linz weil das ewing sarkom ziemlich selten ist und er in linz besser aufgehoben wa( bregenz ist ziemlich klein). Auserdem kommt er aus linz und seine famielie wohnt dort. Er hatte von anfang an nicht sehr gute chancen. Der tumor war zwar entfernt worden, aber er hatte schon stark gestreut: er hat methastasen in der wirbelsäule( eine davon ist so groß das sie den 14. Wirbel aufgebrochen hat, was ihm außer starken schmerzen auch noch die motorik ind den beinen und die sehkrfft fast komplett genommen hat.) im beckenauf beiden seiten in den rippen in der schulter( wo sich jetzt auch ein stück von seinem gelenk abgelößt hat.)
Er kämpft jetzt fast ein jaht mit dem krebs. Bis november 2012 ging es ihm aich noch relativ gut...
Aber dann ist der tumor nachgewachsen und hat wieder gestreut- diesmal in die lunge.
davor hatten wir immer am meisten angst.
Seitdem geht es rasend schnell bergab. Jetzt zwei monate später kanner sich kaum bewegen, kann gar nicht mehr sitzen geschweige denn gehn.
Er hat sehr starke schmerzen obwihl er das absolute maximum an morphium und dormicum bekommt.
Anfang jänner 2013 wurde er auf die palliativstation verlegt. Die ärzte haben uns mittgeteilt das er nur noch tage vlt. Wochen hat. Das keine hoffnung besteht.
Ich bin wie in trace. Ich hatte doch viel zu wenig zeit mit ihm.
Wir wollten noch so vieles miteinander erleben.
Er hatte so wenig zeit.
Unser sohn wird seinen vater nie kennenlernen.
Ich weiß nicht weiter... Ich kann nicht mehr..
Ich kann und will ihn niht verlieren.
Das kann doch nicht das ende sein???
sge-mama
19.01.2013, 08:54
hallöchen ich bin auch eine angehörige von krebserkrankten
mein opa hatte lungenkrebs meine oma susanna hatte schilddrüsenkrebs wurde aber ervolgreich behandelt
mein anderer opa Jürgen hatte bauchhölenkrebs wurde im entstadium erkannt davor hiß es immer er habe verstopfung usw nach seinem schlaganfall wurde es in der reha erkannt aber leider zu spät
meine oma helga ihre schwester hatte leugemie wurde ervolgreich behandelt
als ich mit meiner tochter 2009 schwanger war kam von meinen mann seine seite auch 2 hiobsbotschaften meine schwiegermutter hatte in der kinken brust n bösartigen knoten mein schwiegerfater enddarmkrebs mutti hat es schnell und gut gemeißtert nach der entnahme des knotens bekam sie bestrahlung und es half mein schwiegervater haben sie ein stück darm entnommen er lebte 3/4 jahr mit einem künstlichen darmausgang was für uns nicht leicht war ihn so zu sehen aber auch er hat es ervolgreich gemeißtert nun geht mein schwiegervater und ich gemeinsamm immer zum arzt er zur darm spiegelung und ich zur magenspiegelung ( hatte august2012 magengeschwürdurchbruch) bze geplatzter ulkus
mein dad ist am 21.10.2012 an einer lungenimbulie gestorben das ist der einzigste in meiner familie der nicht krebs hatte
ich selber bin 25 jahre alt habe 2 wunderschöne töchter an der hand und 2 sternenkinder bin verheiratet seit dem 1.12.2012
bei fragen könnt ihr gerne fragen
mekasako
20.01.2013, 14:21
Hallo zusammen,
auch ich bin Angehörige eines Krebspatienten. Ich bin 37 Jahre alt und Mama eines wundervollen und sehr tapferen Jungen (5 Jahre, demnächst 6).
Bei meinem Ehemann (39) wurde letztes Jahr im März ein Plattenephitelkarzinom an der Zunge festgestellt. Nach erfolgreicher OP, Bestrahlung, Chemo und anschließender Reha dachten wir er bzw. wir hätten alles überstanden und könnten es hinter uns lassen. Der behandelnde Arzt meinte noch, dass ein weiteres CT nach der OP nicht nötig sei, hätten wir bloß nicht auf ihn gehört. :sad:
Nach der Reha fingen nach und nach die Schmerzen in Rücken und Gesäß an, zum Schluss war es so schlimm, dass er nicht mehr sitzen konnte. Durch Zufall fand er eine Beule am Kopf, die er erst noch für einen Pickel hielt. Als er mir das Ding dann Wochen später gezeigt hat, hab ich erst geschimpft und ihn danach sofort zum Hautarzt geschickt. Die Biopsie ergab ebenfalls einen bösartigen Tumor. Nachdem auch dieser Tumor entfernt war, haben wir uns einen Termin zum Ganzkörper-CT besorgt. Die darauffolgende Diagnose hat uns echt den Boden unter den Füßen weggezogen. Es waren 3 neue Tumore da, einer an der Wirbelsäule, einer am Gesäß und einer in der Lunge. Die Bestrahlung ging sofort los, da die akute Gefahr einer Querschnittslähmung bestand. Nachdem der erste Schock überwunden und die Schmerzen eingestellt waren, ging die Chemo los, am folgenden Dienstag ist die 3. Runde. Er hat mittlerweile 28 Kilo verloren.
Bisher hatte ich soweit alles im Griff, leider musste ich letzten Mittwoch selber unters Messer (Gallenblasen-OP), das hat mich ziemlich ausgeknockt. Seit ca. 2 Monaten kommen meine Schwiegereltern regelmäßig um sich um meinen Mann zu kümmern. Na ja eher meine Schwiegermutter, mein Schwiegervater hat Demenz. Es ist nicht so, dass ich Ihre Hilfe nicht zu schätzen wüsste, aber wie das mit Schwiegertöchtern und Schwiegermüttern so ist.....
Die ganze Situation ist echt belastend, besonders für meinen Mann. Sein Vater geht ihm (und auch mir) mit seinen "Macken" gehörig auf den Geist und meine Schwiegermutter bringt mir meinen ganzen Haushalt durcheinander. Ich weiß, dass sie nur helfen will, aber ich bin nun mal ein sehr penibler und ordnungsliebender Mensch. Durch sie fühle ich mich mittlerweile wie eine Fremde im eigenen Haus und auch so richtig ausgeliefert, da ich mich in meinem derzeitigen Zustand überhaupt nicht wehren kann. Hinzu kommt die Sorge um unser Kind, ständig kriegt er zu hören er soll leise sein, Rücksicht nehmen und wird wegen den kleinsten Kleinigkeiten angeschnauzt. Ich bin dann immer diejenige die den „Beschützer/Vermittler“ spielt. Er tut mir so schrecklich leid, seit ca. einem halben Jahr bekommt er Logopädie (inkl. Psychologischer Betreuung) und das verträgt er ganz gut, aber die Situation zu Hause ist trotz allem angespannt. Mit meinem Mann kann ich darüber nicht reden, er braucht alle Kraft um gesund zu werden. Ich fühle mich so richtig am Ende und erhoffe mir vielleicht ein wenig Hilfe oder Tipps zum Umgang mit der ganzen Situation. Wie gehen andere Angehörige damit um ?
Vielen Dank vorab.
LG
mekasako
Hallo,
ich möchte mich hier auch nochmal kurz vorstellen.
Ich heiße Tanja, bin 34, verheiratet, habe 2 Kinder (8 und 10) und wir wohnen im Kölner Norden.
Seit dem 7.1.2013 wissen wir, dass mein Vater, 62, Lebermetastasen mit derzeit unbekanntem Primärtumor, also CUP Syndrom hat. Ich habe dazu hier im Forum einen ausführlichen Bericht geschrieben, falls jemand Näheres wissen möchte.
Auch wenn es ein trauriger Anlass für uns alle ist, ich bin total froh, dass es diese Forum gibt! :knuddel:
LG
Tanja
Familie Simon
27.01.2013, 20:23
Hallo zusammen,
ich möchte uns "kurz" vorstellen:
Wir, das sind mein Mann (35), unser Sohn (7) und ich (32). Nach zweijährigem Irrweg von Arzt zu Arzt und einer sinnlosen Untersuchung zur nächsten und der ewigen Diagnose "Depressionen" (trotz einschlägiger Symptomen wie Sehstörungen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen,...) wurde bei meinem Mann im Juni 2012 zum Glück und mehr zufällig ein Medulloblastom (hühnereigroß) am Hirnstamm entdeckt. Binnen zwei Wochen wurde er sehr erfolgreich operiert, bis auf einen leichten "Rasen", da der Tumor am Hirnstamm angewachsen war. Keine Metastasen ! Es folgten zweieinhalb Monate stationärer Klinikaufenthalt mit täglicher Bestrahlung des Schädels und der kompletten Neuroachse. Anschließend noch sechs Wochen Reha.
Seit Oktober kämpfen wir uns praktisch ohne fremde Hilfe durch den Alltag. Seit der OP leidet mein Mann unter einer Ataxie der linken Körperhälfte, einer schweren Sprachstörung sowie einer, durch das Platin verursachten Polyneuropathie der Unterschenkel und Füsse, die das freie Laufen praktisch unmöglich macht. Soll heißen, er benötigt mindestens einen Rollator zum Fortbewegen, was durch die Gleichgewichtsstörungen allerdings auch eher ein heikles Unterfangen ist.
Ich arbeite in Teilzeit (24 Std./Woche) als Erzieherin, unser Sohn besucht die zweite Klasse. Da der feine Arbeitgeber meines Mann nach Bekanntwerden der Diagnose im Rahmen der Probezeit gekündigt hat, leben wir quasi von Krankengeld und meinem oppulenten Gehalt. Wirtschaftliche Aussichten sind also eher düster.
Unser Tag beginnt üblicherweise gegen 6 Uhr, Aufstehen, meinen Sohn und meinen Mann fertigmachen. Dann fahren wir unseren Sohn in die 7 km entfernte Schule, meinen Mann betreut während ich arbeite meine 84-jährige (!) Oma. Mein weg zur arbeit sind jeweils 17km. Montags ist Blutabnahmetag, da wird alles etwas knapp. Ich arbeite dann von 10-15 Uhr, sammele meinen Mann wieder ein, hole den Kleinen vom Hort ab, wo er üblicherweise noch KEINE Hausaufgaben gemacht hat. Nach Hause, Hausaufgaben machen, Haushalt irgendwie in Schach halten. Mindestens zweimal die Woche kommen noch Therapietermine oder Arzttermin dazu. Für die Termine, die nicht auf den späten Nachmittag gelegt werden können, muss ich jedes Mal einen Tag Urlaub nehmen, heißt bei diesem Krankheitsbild praktisch den kompletten Jahresurlaub! Ich bin stolz, wenn der Kleine gegen halb neun abends im Bett liegt. Viel länger schafft es mein Mann auch nicht. Und surfe dann meistens (auch dank meiner Schafstörungen) noch bis etwa 0 Uhr/1 Uhr nachts durchs Netz, auf der Suche nach Leidensgenossen bzw. Hilfsmöglichkeiten. Meistens erfolglos.
Wir wohnen in einer (für GESUNDE junge Leute attraktiven) 4-Zimmer-Wohnung im 1. Stock (nur Treppe), haben ein 4 qm kleines Bad nur mit Wanne und einer 50 cm breiten Tür. Ortsrandlage, 50 km bis zur Uniklinik, 20 km zum nächsten KH überhaupt. Für alle Facharzttermine fahren wir ins 60km entfernte Frankfurt am Main.
Wir würden gerne in eine barrierefreie Stadtwohnung ziehen. In der Stadt käme mein Mann mithilfe eines E-Rollis so gut wie ALLEINE zurecht. Hier kann er ohne Hilfe noch nicht einmal die Wohnung verlassen, von einer Teilnahme am normalen Leben ganz zu schweigen !
Als wär´s nicht schon genug, kommen hier meine Eltern ins Spiel, die mit allen Mitteln unseren Wegzug verhindern wollen (schrecken auch nicht vorm Jugendamt zurück). Begründung: wir können dem Kind keinen Ortwechsel zumuten. Nun muss man aber wissen, dass wir bis vor zwei Jahren sowieso in Ffm gewohnt haben, all unsere Freunde dort zurückgelassen haben, um ins Hühnerkaff meiner Eltern zu ziehen.
Wie gesagt: Hilfe durch meine Eltern bzw. meine Schwiegereltern haben wir null. Im höchsten Fall ein bis zwei Nachmittage in der Woche, an denen unser Sohn zu meiner Mutter MUSS, weil wir Termine haben. Meine Eltern können mit der besonderen psychischen Belastung des Kleinen leider garnicht umgehen. Wenn er austickt, weil ihm alles zu viel wird, wird es ausgeschimpft oder kriegt auch schon mal eine gelangt.
ICH WEISS NICHT MEHR WEITER !!!
(Danke für´s Lesen !!!!)
Sabrina mit Mike und Fabian
Hallo
ich bin 37 Jahre, habe drei Söhne im alter von 2-4-6 Jahren. Seit einem halben Jahr ist unser bisher superglückliches Leben auf den Kopf gestellt. Mein Mann hat im Sommer 2012 die Diagnose- Nebennierenkarzinom bekommen. Nach einer nicht ganz leichten OP hatte er mittlerweile 4 Chemoblöcke, dazwischen eine Not OP wegen einer Darmverschlingung und danach noch eine Bauchfellentzündung. Da bei ihm im Januar nochmals eine Metastase gefunden wurde, wurde er jetzt noch einmal operiert. Jetzt hat er vorerst noch 4 Chemos vor sich und wir hoffen und beten das es dann nur noch Bergauf geht.
Da mein Mann Selbstständig ist- jetzt nicht mehr Autofahren darf - er nimmt Lysodren - ist alles was unsere Berufliche und finanzielle Situation angeht alles sehr ungewiss.
Ich habe zum Glück ein sehr gutes soz. Netzwerk mit vielen Unterstützen.
Ich fühle mich trotzdem oft völlig an meiner Grenze, mit meinen Ängsten.
Die Statistik bei der Krebsart ist so niederschmetternd. Ich bin einfach oft am Ende meiner Kräfte als Quasi alleinerziehende mit Zusatzbelastung. Ab Herbst werde ich auch wieder Arbeiten gehen, um unsere finanzielle Situation etwas zu entspannen. Ich weiß noch gar nicht wie das gehen wird.
Gibt es hier im Forum noch mehr Menschen/ Angehörige mit Nebennierenkarzinom, gibt nicht ganz so viele davon.
Ich hatte mich nicht richtig hier herein getraut - ich hatte Angst vor zu vielen schlechten Nachrichten - aber je mehr ich hier lese desto mehr merke ich ich bin nicht allein.
Beate
Brittalein
06.02.2013, 17:16
Nach Fehldiagnose Adenokarzinom Stadium IV
Moins, erst mal was positives der Adeno ist innerhalb von 34 Tabletten Iressa von 38mm auf 21,36mm geschrumpft.
Nun hab ich auch mal wieder Lust was zu Schreiben.
Zur Vorgeschichte
Britta bekam im Juni`12 vor unserem Urlaub starken Husten. Sie wurde erst auf Verdacht einer Brochitis behandelt. Sie war eine Woche krankgeschrieben ist dann aber wieder Arbeiten gegangen sie wollte nicht ausfallen. Im Juli sind dann wir dann in den Urlaub nach Kroatien gefahren und dachte im Mediteranen Klima wird das dann schon besser werden. Wurde es aber nicht, ich hab sie dann nach dem Urlaub zum Lungenfacharzt geschickt der aber erst Termine im Oktober hätte. Sie ist dann auf mein Drängen nochmal zum Hausarzt, der sie abgehört hat und meint da stimmt was nicht und hat ein Röntgen angeordnet. Sie ist dann wieder in die Lungenfacharztpraxis da die Rötgen auch ohne Termin an zwei Tagen in der Woche. Als das Bild erstellt war brauchte Britta kein Termin mehr der Arzt wollte sie gleich sehen da war was auf dem Röntgenbild zu sehen. Der Arzt ordnete eine CT an und machte eine Brochioskopie mit Biopsie. Dieser Befund war Negativ, keine magnilen Zellen. Sie wurde dann mit Verdacht auf einen Abzeß behandelt hochdosiert Antibiose und Kortison. Der Husten ging nicht weg. Britta wurde dann von ihrem Arbeitgeber, Dermatologe gekündigt, sie würde ja Simulieren er wäre ja Arzt und könne das Beurteilen. Das liegt inzwischen bei der Ärtzekammer. Britta wurde dann zu einem Spezialisten ins Marienrankenhaus hier in Hamburg geschickt und der guckte sich nur kurz die Bilder an und sagte das könne Wochen bis Monate dauern bis das Ausheilt. Man vertraut ja auf die Ärzte ! es wurden alle vier Wochen ein Kontrollröntgen gemacht, der Herd wurde nicht größer und nicht kleiner und der Husten nicht besser. Sie wurde dann im Oktober wieder zum Spezialisten geschickt der nur sagte, dann müssen wir das Ding wohl mal rausholen. Ein Glück ist das nicht mehr passiert wer was, was die alles rausgeholt hätten. Wir überlegten dann wie wir das Terminlich am besten hinbekommen, da auch bei mir inzwischen klar war das ich dringend ein neues Kniegelenck brauche.Das war am 17.10.12. Britta hatte inzwischen einen neuen Job, der auch mehr Spaß machte aber über OP Termine brauchten wir nicht lange nachdenken, da Britta in der Praxis in der sie arbeitet am 18.10. kurz vor Arbeitsbeginn mit einem zentralisierten Krampfanfall zusammen gebrochen ist. Sie würde dann mit Lalülala in unser Dorfkrankenhaus gebracht ( anders kann ich das leider nicht nennen ). Ich würde auch angerufen bin dann auch gleich hin, hab dann die Krankengeschichte geschildert und da wurde dann sofort ein CT vom Kopf angeordnet. Sie kam auf die Intensivstation wo sie dann noch einen kapitalen Krampfanfall hatte, dann wirkte endlich das Kortison. Den Arzt hätte ich erschlagen können auf Nachfragen hat man immer nur schwamige Aussagen bekommen, das ist was im Kopf was da nicht hingehört oder sie müssen mit was schlimmen rechnen.Es wurde dann noch einmal eine Brochioskpie gemacht, sie wurde ohne weitere Medikamente auf Normalstation gelegt. Ich bin bald verrückt worden wat für Armleuchter und ich habe dem Klar vermittelt, Hallo ich bin vom Fach !. Nachdem Klar war, da ist was im Kopf ist hab ich dann am Sonntag die Neurochirurgie in der Charite in Berlin erreicht, der Stationsarzt ist da fast in Ohnmacht gefallen als ich ihm den Fall geschildert hatte. Der Neurochirurge hat dann in dem Dorfkrankenhaus angerufen und die da dort erstmal richtig eingenordet, Britta bekam dann sofort Keppra 1000, Kortison und Omep. Ich konnte sie dann Sonntag mitnehmen und wir sind dann am Montag früh nach Berlin gefahren, wir sollten sofort kommen. Die Charite muss ich sagen ist schon eine Hausnummer für sich einfach geil. Britta wurde sofort auf den Kopf gestellt, zur Chefsache erklärt und man ging davon aus das es sich um eine Metastase handelt, was sich schlußendlich auch bestätigt hat. Das Ergebnis der Gewebeuntersuchung kam Dienstag, Verdacht auf Adeno, da ist erstmal unsere kleine Welt zusammen gebrochen. Britta ist 45 !
Hat immer gesund gelebt und dann Lungenkrebs. Ich dagegen 53 Altrocker nicht in die geistlichen Getränke gespuckt, geraucht und Topfit !
Am Mittwoch wurde die Metastase entfernt. Ich durfte die ganze Zeit, natürlich außer OP, bei ihr bleiben. Auf der Neurochirurgie habe ich vom Personal erleben dürfen, was Menschlichkeit ist. Ich hab so bei mir gedacht, am besten Du schickst mal deine Zicken eine Woche hier zur Hospitation damit die das auch mal wieder lernen.
Am Montag drauf wurden wir wieder nach Hause geschickt, Britta hatte das Super weggesteckt und es ging ihr gut. Zur weiteren Behandlung sind wir dann ins UKE hier in Hamburg gefahren, wo eine PET CT erstellt wurde wo gesichert noch eine Metastase auf der rechten Nebeniere von 50mm und eine 1,2cm große Metastase in der rechten Rückenmuskulatur festgestellt wurden.
Alles andere was im Unterbauch geleuchtet hat ist auf ihre Endometriose zurückzuführen da sie seit ihrem Zusammenbruch ihre Visanne nicht mehr genommen hat.
Das Tumorgewebe wurde weiter auf den EGRF Faktor untersucht und sie hat eine ganz seltene Variante des Adenos,Gendefekt in 19 und 20 und wieder ist sie zur Chefsache erklärt worden.
Wir wurden dann aufgeklärt wie es weiter gehen soll. Der nächste Dämpfer war dann Palliativbehandlung was ja auch klar ist Stadium IV, der Onkologe beruhigte uns aber man wolle schon aufgrund des Alters alle Optionen offen halten. Britta wurde dann am mit einem neuen Linearbeschleuniger mit Booster 10 mal am Kopf bestrahlt. Seit Therapiebeginn hat sie 34 Tabletten Iressa genommen. Für das Imunsystem nimmt sie Seelen, Betakarotin, Omega3 ( Fischölkapseln mit Folsäure ) Vitamin A,C,E und Glutatium. Weiter achten wir in der Nahrung auf Antioxidatien wie zum Beispiel Rosenkohl, und man vermeidet freie Radikale.
Die Blutwerte wurden jetzt 2 mal kontrolliert, die sind mehr als Super.
Zu den Nebenwirkungen, nach der Strahlentherapie leichte Müdigkeit und das Haupthaar ist weg. Bei dem Iressa sind leichtes Nasenbluten was auch schon weinger wird durch Bepanthen Augen und Nasensalbe, trockene und rissige Haut hier arbeitet sie mit Präparaten die Rückfettend sind. Da kennt sie sich gut aus, hat über 20 Jahre bei einem Dermatologen gearbeitet.
Heute war nun die erste Controll CT der Adeno ist von 38mm auf 21,36mm geschrumpft näheres erfahren wir Morgen bei dem Oncodoc.
Kurz zu uns Britta ist 45, Beruf Arztfachhelferin, ich bin 53 examinierter Altenpfleger mit Fachweiterbildung PDL / Heimleitung, QM, spiezielle Schmerztherapie und Palliativ Care. Hobbys sind unsere drei Hunde und unser Wohnwagen mit dem wir viel unterwegs sind. Wenn ihr noch fragen habt, einfach fragen.
Ich hoffe ich konnte den Wissensdurst ein bischen befriedigen.
LG
Britta & Peter
PS: Der Tumor ist auf 8mm geschrumpft
***edit by Mod***
Hallo,
Mein Name ist Nine,ich bin 29 Jahre alt,verheiratet und Mama von 3 Kindern,die große ist 5 und meine Jungs sind 3 Jahre alt.
Letztes Jahr bekam meine Mutter (58 Jahre alt) die Diagnose Cervixkarzinom,uns hat das erstmal total aus der Bahn geschmissen,dann sind wir das alles ber zusammen angegangen (meine 26 Jahre alte Schwester und ich haben meine Mutter immer überallhin begleitet),30 Bestahlungen,5 mal Chemo (Cisplatin) und 6 mal Afterloading,dnach hieß es der Tumor wäre komplett weg...
Wir atmeten auf und meine Mutter kam endlich wieder zu Kräften,wir waren sogar wieder im Wald Pilze suchen!Doch dann im Dezember,nur 2 Monate nach beendigung der Therapien und der erlösenden Nachricht,fingen bei ihr die Beschwerden wieder an,sie hatte Schmerzen,fühlte sich schlapp,also ging sie zu ihrer Hausärztin,die tat das ganze allerdings als Nachwirkungen ab und schickte sie wieder nach Hause,da es aber nicht besser wurde ging sie ein paar Wochen später zu ihrer Frauenärztin,die sagte allerdings auch nur das es Nachwirkungen seien.Da aber nichts besser wurde und meine Mama ein ungutes Gefühl hatte,fuhr sie ins Krankenhaus,da kam dann der Schock,wie vermutet sind das keine Nachwirkungen,es ist wieder etwas da!Nach einer Biopsie stand fest das sie mit ihrem Gefühl recht hatte!
Nun stehen wieder ettliche Untersuchungen an und diesmal habe ich wirklich Angst,der Optimismus vom letzten Jahr scheint verbraucht zu sein,dabei bin ich die auf der sich immer alle stützen!
Ich habe wirklich Angst das sie es diesmal nicht schaffen könnte!:weinen:
rebella_chaotik
14.02.2013, 01:22
hallo,
ich heisse katharina bin 25 jahre alt und suche auf diesem weg eine mögleichkeit sich mit anderen darüber auszutauschen wie man damit umgehen soll wenn man weiss das man einen geliebtem menschen (in meinem fall kann man leider damit rechnen) an diese gemeine krankheit verliert.
ich hoffe auf gute gespräche und erfahrungsaustausch der mir und auch anderen mut macht wieder aufzustehen und diese ganze zeit irgendwie zu überstehen.
Hallo ihr alle :)
Wollte mich auch kurz vorstellen:
Mein Name ist Verena und ich bin 20 Jahre alt, Studentin. Ich bin ein totaler Neuling hier, und bisher geht mein "Wissen" über den Krebs nicht über die Basics hinaus... Das sollte sich aber bald ändern, da es meine Schwester diagnostiziert wurde :( Zwar noch nicht sehr weit vorgeschritten, aber trotzdem sehr schlimm für uns - vor allem weil ich nicht weiss wie ich etwas für sie tun kann ._. Naja, und nun versuch ich so viel es geht zu lernen, um ihr zumindest ein bisschen helfen zu können... Vielleicht kann ich hier ja genug lernen, sodass ich auch iwann helfen kann :)
Also ein großes Hallo und einen lieben Gruß an alle :)
Verena
Hallo, ich bin auch neu hier.
Ich bin Mama von einem 2 jährigen Mädel und habe letztes Jahr im März meinen geliebten Mann geheiratet. Es könnte alles so toll sein, wenn meinem Mann nicht im September ein Ewing Sarkom im Schulterblatt diagnostiziert geworden wäre. Er hat jetzt gerade seine letzte Chemo bekommen und die nächsten 2 Wochen haben wir die ersten Vorgespräche für die kommende Operation.
Wir haben noch einen langen Weg vor uns, der hoffentlich in die richtige Richtung geht.
Lg Kattl
gluecksprinzip
15.02.2013, 21:09
Hallo ihr Lieben,
ich heiße Evi, bin 38 Jahre alt und lese schon eine ganze Weile hier mit. Vor 29 Jahren hab ich meinen Papa wegen Krebs verloren und vorgestern meine Mama.
Ist einfach eine Sch*** Krankheit:mad:
LG Evi
Sternschnuppe87
17.02.2013, 16:40
Hallo, ich lese schon ein paar Tage mit und wollte mich jetzt auch einfach mal vorstellen :) ich bin 25, kaufm. angestellte und weiß seit wenigen tagen, dass mein papa an krebs erkrankt ist....morgen sind noch weitere untersuchungen, nach denen wir mehr wissen...ich habe einfach nur schreckliche angst....
ein liebes hallo an alle,ich hoffe auf einen regen erfahrungsausstausch und dass wir uns alle gegenseitig mut machen können :)
pitbull001
20.02.2013, 09:37
Hallo mein name ist Uwe und mein sternchen und ich haben im Mai 2012 erfahren das sie an Lungenkrebs erkrankt ist .raus gekommen ist es dadurch das an Christi Himmelfahrt sie mir umgekippt ist und ich sie in die klinik gebracht habe.Am nächsten morgen wollte ich nach ihr sehn wo man mir dann erstmal erklären wollte sie wäre schon entlassen.Ich muss dazu sagen das wir etwa 200 Meter von einem krankenhaus in oldenburg wohnen.
Da mein schatz natürlich nicht zuhause war hab ich mir riesige sorgen gemacht und bin auf die suche nach ihr gegangen.
kurzr rede ic hwar gerade bei der polizei und wollte sie als vermisst melden als ein anruf von der klinik kam das man sie noch in der nacht in ein anderes kkh verlegt habe und sie dort auf der intensiv station wäre.....ich kam gerade noch rectzeitig um sie kurz bevor sie operiert werden sollte zu sehen.....
nach der op wurde uns gesgt es würdee sich um eine entzündung handeln und haben angefangen mit antibiotika zu behandeln....etwa eine woche später erklärte dann einer der behandeln den ärtze ich könne meinen schatz am freitag mit nach hause nehmen....ich war so happy.....ich arbeite zu dem zeit punkt in der woche ausserhalb und hab mich natürlich riesig gefreut....
ich komme in der klinik an und frag meinen schatz wann wir los können......
ich glaube diese gesicht werde ich nie wieder vergessen können als sie mir sagt....Uwe ich habe Krebs......eine lungentumor und Metastasen im Gehirn.....
(ich muss dazu sagen das mein Bruder am 04.04.2011 nach einem 10 jährigen kampf gegen den krebs starb.....(hey buddy miss you so much every fucking day.......)
wow....ich sitze gerade hier und muss mit meinen meinen tränen kämpfen....
mein schatz und ich haben beide jahre in der Seelischen Hölle verbracht und dann haben wir endlich ein bischen glück für uns gefunden und dann das....
zur zeit ist es die hölle für mich ich kann nicht mehr schlafen habe immer wieder das bild im kopf ich werde wach und sie liegt neben mir und ist gegangen....jeder erzähl mir (selbst mein schatz...alles wird gut)
das schlimme ist das ich nicht weiss wohin mit meinen ganzen emotionen ich will nicht das sie meine tränen sieht .ich hab soviel fragen jede verdammte minute mit ihr versuche ich zu geniessen...seit dem immer wieder kkh...und ich kann diese orte nicht mehr sehen....ich geh arbeiten kümmere mich um unsere minidrachen(mädchen 9 jahre alt die nicht wies wie schlimm es um ihre mama steht) gerade läuft die dritte chemo danach op..........Gott............uhhhhh
Steffi_OWL
21.02.2013, 08:57
Dann will ich mich auch mal kurz vorstellen...
Mein Name ist Steffi und ich habe letztes Jahr einen aussichtslosen, inoperablen Hirntumor besiegt und bin nun völlig gesund, symptom- und tumorfrei und hoffe, dass das lange so bleibt. ich bin 30 Jahre alt und wohne in OWL, grob zwischen Hannover und Bielefeld.
Leider hat es nun meine beste Freundin erwischt. Nach langem Hadern ging sie Freitag abend endlich mit dem RTW ins Krankenhaus, seitdem laufen die Diagnosen.
bisher steht fest: primärtumor unbekannt, multiple Metastasen in Hirn, Leber und Lunge. die Ärzte haben sich zur Prognose nicht wirklich ausgelassen und reden sehr um den heissen Brei herum. Das kenne ich zwar von mir selber, macht mir aber momentan nicht wirklich Hoffnung.
ich habe eine umfassende Vorsorgevollmacht für meine Freundin und habe schon große Angst vor der Verantwortung. Momentan ist sie (noch?) total sicher, dass sie - genau wie ich - nicht sterben wird. Natürlich werde ich ihr diese Zuversicht nicht nehmen, nur teilen kann ich sie leider nicht. :(
Viele liebe Grüße
Steffi
Hallo!
Ich bin Veronika und es fällt mir gerade sehr schwer zu schreiben (wegen:cry:).
Also meine Mama wurde am 21.12.2012 am Kopf operiert. Ein sehr großer Tumor wurde entfernt. Dort sagte man meiner Mama, es seien noch weitere 8 vielleicht auch 9 im Kopf. Heute weiß ich, es sind Metastasen auch der Tumor, der operiert wurde. Wir haben dann erfahren, das es von der Lunge kommt. Es wurde ein MRT (ist das richtig? Ich kenne mich noch nicht so gut mit den Fachbegriffen aus) von der Lunge gemacht. Ergebnis: ein großer böser Lungenkrebs und nochmals 2 Metastasen in der Lunge. 21.01.2013 hatte meine Mama die Erste Bestrahlung am Kopf. Sie wurde 3 Wochen bestrahlt. Und heute 21.02.2013 hatte Sie die Erste Chemo, muss ziemlich lange gedauert haben mein Papa hat mich erst spät am Nachmittag angerufen, dass Sie wieder zu Hause sind. Ich bin verheiratet habe keine Kinder und bin selbst eine Einzelkind. Zur Zeit fahren meine Gefühle Achterbahn.
Hallo mein name ist kathrin,
mein papa ist an lungen und knochenmetastasen erkrankt, soweit geht es ihm ganz gut,hat jetzt schon vier chemos hinter sich.
nur wie geht es denn jetzt weiter?
nur noch krankenhausbesuche und kein normales leben mehr führen?
Moorhexe1976
28.02.2013, 06:38
Hallo,
die Hexe heißt im richtigen Leben Nicole und hat einen Papa an dem sie sehr hängt. Leider hat er im letzten Jahr(Februar) die Diagnose Papillenkarzinom erhalten. Seit dem gleicht Achterbahnfahrt. Erst die gute Nachricht : keine Metas, also Whipple und 80 % wahrscheinlichkeit auf Heilung, nach der OP : Metas in der Leber, deswegen wurde keine Whipple gemacht sondern nur einige davon entfernt sowie die Gallenblase mit Gängen und eine Umleitung gelegt. Nach der Not OP 2 Wochen später wegen Entzündungen im Bauchraum 2 Chemozyklen (palliativ). Danach ging es ihm echt gut und unser Traum vom gemeinsamen Weihnachten wurde wahr. Nach der 2. Chemo keine Metas mehr sichtbar und der Tumormarker im grünen Bereich. Seit Januar wieder Schmerzen und nach 2 monatiger Suche morgen die OP : der Tumor engt den 12 Fingerdarm ein, deswegen Schmerzen und kein Nahrungsabtransport aus dem Magen. Also wird zur Entlastung eine weitere Umleitung gebaut, sprich ein Stück Dünndarm direkt an den Magen genäht. Was dann kommt ? Wir wissen es nicht....:embarasse
Esmeralda00
28.02.2013, 08:38
Hallo,
mein Name ist Esmeralda, eigentlich Jean.
Ich bin 42 Jahre alt und plötzlich Mutter von 2 Kindern (deren Mutter letztes Jahr an Krebs erkrankt ist).
Die Kinder sind von meinem Mann und seiner Ex-Lebensgefährtin. Die beiden sind 9 und 11 Jahre alt und leider - aufgrund der Erkrankung der Mutter - mentale Wracks.
Ihre Mutter leidet an einem seltenen kleinzelligen endokrinen Gebärmutterhalstumor im Stadium IV. Metastasen im Bauchfell und nun auch oberflächlich auf der Leber. Sie kann sich nicht mehr um die beiden Mädchen kümmern, hat sich seit 2 Monaten nicht mehr gemeldet und die Kinder leiden, weinen.
Die Mutter packt es mental nicht, dass sie an diesem Krebs sterben wird und somit will sie auch nicht mehr mit ihren Kindern reden.
Gruß aus München
Jean
sonnenschein22
28.02.2013, 09:33
Hallo mein Name ist Kerstin bin 39 Jahre alt. Mein Mann leider seit ca 2 Jahren an Hautkrebs und ist seit kurzem in der Paliativ Station. Ich versuche Ihn so oft wie möglich zu besuchen, auch wenn es mir nicht immer leicht fällt Ihn in seinem aktuellen Zustand zu sehen. Wie kommt Ihr damit klar euern Parter oder Freund so leiden zu sehen?
Ich bin Barunko und mein Mann (70) wurde 10/2011 an Magenkrebs operiert,
also Magen kompl. entfernt.
Ich würde mich gern mit anderen Angehörigen von Magenkrebs -Operierten
austauschen.
Vielleicht kann ich einige neue Erkenntnisse oder Möglichkeiten von Hilfe-
stellung erkennen .
Aber auch für mich ist Austausch wichtig.
So -alles andere eventuell später.
tschüß barunko
Netti1981
01.03.2013, 21:04
Ich möchte mich auch gern vorstellen. Ich heisse Anett und bin 31 Jahre alt. Meine Mutti hat Anfang Februar diesen Jahres die Diagnose LK Kleinzellig Stadium 4 mit Metas. Magenschleimwand, Lymphknoten und Eierstock. Es traf uns alle wie ein Faustschlag. Zumal sie absolut gar nicht krank ist und das alles auch nur durch Zufall entdeckt wurde. Sie hatte eine Grippe bei der sie Samstags dann Atemnot bekam sodass der Notarzt kommen musste. Es wurden Antibiotika verschrieben und innerhalb von 3 Tagen war wieder gut. Da sie aber Angst hatte wegen der Atemnot drängte sie ihren Arzt dass er sie zum Lungenröntgen schickt. Und dann.......BAAAAAAMMMMMM.......kam der Hammer.:weinen:
Irgendwie kann ich es noch immer nicht glauben. Sie ist Topfit. Den ersten Chemozyklus hat sie super überstanden. Ich kann mir beim besten Willen nicht denken dass sie in kurzer zeit wirklich sehr krank werden kann. Ich meine damit, dass man es auch merkt. Dass sie schwer krank ist weiss ich aber momentan würde man das nicht glauben wenn man es nicht wüsste:confused:
Ich meine ich bin sehr froh über jeden Tag an dem es ihr super geht. Vielleicht gibt es ja jemandem dem es ähnlich geht. Oder auch so freue ich mich über jede Zuschrift. Denn mit wem soll man sich denn unterhalten???Jeder findet es schlimm aber hören will kaum einer was. Verständlich......weil jemand der nicht in der situation steckt sich auch nicht mit dem thema beschäftigen muss.Möchte gerne mit anderen darüber reden und erfahrungen teilen.
lg
Dann stelle ich mich/uns auch hier vor. Meine Mutter, 66, hat vor etwas mehr als zwei Monaten, nachdem sie Silvester im Schnee ziemlich derbe hingefallen war, begonnen, über immer wieder auftretende kurze Schmerzwellen im Bauch und im Rücken zu sprechen.
Sie war immer gesund, hat alle Vorsorgemaßnahmen beständig gemacht, nie wurde etwas gefunden. Mutter hat immer gesund gelebt, sich mit vielen Vitaminen ernährt, hat viel Sport gemacht, Tai-Chi jeden Morgen, seit sie ein Kind war, bis vor fünf Wochen und immer viel meditiert.
Einer ihrer Ärzte, denn sie ging, weil keiner ihr etwas Richtiges sagen konnte, schnell von einem zum anderen, hatte dann plötzlich den Verdacht auf Krebs. Untersuchungen wurden gemacht und die furchtbare Wahrheit: Metastasen - überall. Kleine, feine, aber wo die Ärzte auch hinsahen, sie fanden einen kleinen Schatten, eine Körnung, einen Streifen. Keiner kann genau sagen, was oder welcher Krebs die genaue Ursache war, doch mittlerweile sind sie zu der Übereinstimmung gekommen, das sie wohl schon seit Jahrzehnten einen verkapselten Bauchspeicheldrüsenkrebs gehabt haben musste, der - warum auch immer - plötzlich gestreut hat und so geht alles rasend schnell.
Wir stehen daneben, wissen nicht, was wir machen sollen, sind ungläubig, erstaunt, weinen und können es nicht fassen. Wo kommt der Krebs auf einmal her? Warum konnte man ihn nicht vorher lokalisieren? Hatte sie wirklich nie Schmerzen? Hat sie sie immer unterdrückt? Fragen, so viele Fragen. Und meine Mutter liegt im Spital, verfällt. Jetzt ist sie bei uns zu Hause. Sie hat Pflege, denn sie verfällt stündlich. Eine Chemotherapie oder ähnliches hat sie nach verheerenden ersten Versuchen abgelehnt, genauso wie weitergehende Gespräche über Operationen und meditiert nur noch. Sie will würdevoll sterben und will schneller sein, als der Krebs. Das ist nur noch ihr einziges Ziel.
Mutter hat vollkommen mit ihrem Leben abgeschlossen, was ich ihr auch glaube, da sie immer zu uns gesagt hat, wir sollten alle jeden Tag so leben, als wäre es der letzte Tag auf Erden. Wir sollen immer sofort bereinigen, was uns ärgert, an was wir vergeblich unser Herz hängen oder das uns bedrückt, weil wir denken, wir haben Schuld auf uns geladen. Immer sollen wir bereit sein, in die nächste Welt zu wechseln. Deshalb wäre es für uns alle wichtig, in Frieden und ohne Zwistigkeiten mit der Familie, mit unseren Freunden, mit unserer Umwelt zu leben. Sollte es doch Streit geben, ihn so schnell wie möglich beilegen, aufarbeiten, erledigen. Nichts soll uns davon abhalten, unser Leben zu leben.
Meine Mutter hat sich bereit gemacht. Sie will gehen. Jetzt, solange sie noch die Kraft dazu hat. Und sie versucht alles, es zu schaffen.
Ich komme mir vor, als würde ich in einem Zeitraffer leben, nur ohne die Hoffnung, wieder daraus zu erwachen. Das alles kann doch einfach nicht wahr sein. Sie kann einfach noch nicht sterben. Ich brauche sie doch so sehr!!!
Nun, ich bin ihr jüngster Sohn, 20 Jahre alt, habe noch vier viel ältere Geschwister und meine Mutter ist bei mir, weil die anderen Berufe haben, viel arbeiten müssen. Aber sie unterstützen uns alle, kommen jeden Tag zu Besuch, soweit es möglich ist, telefonieren viel mit ihr, außer in ihren Ruhezeiten.
Dazu muss ich sagen, habe ich das Glück das mein Lebenspartner und seine Mutter - und ja, ich bin schwul - mir sehr helfen. Und das meine Mutter asiatischer Abstammung ist - ich somit auch - und sie viel Wert auf Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung legt. Die ihr mittlerweile immer wieder entgleitet. Ich habe Angst - so furchtbare Angst, das meine Selbstkontrolle mittlerweile am Boden liegt.
Ich höre hier mal auf, es wird zu viel für eine Vorstellung. Danke fürs zuhören/lesen.
Mo_von_Ka
05.03.2013, 08:15
Hallo zusammen,
mein Name ist Mo, ich bin 37 Jahre alt und habe eine 8jährige Tochter.
Mich hat aktuell die Erkrankung meiner Schwiegermutter hierher geführt. Sie hat seit über 6 Jahren Brustkrebs, der zunächst auch mehr oder weniger erfolgreich operiert und therapiert wurde, aber inzwischen ist es so, dass sie Metastasen hat, die scheinbar nicht mehr sehr gut behandelbar sind.
Derzeit wird sie mit Exemestan und Afinitor behandelt und es geht ihr extrem schlecht. Der Mund ist total entzündet, Haut und Knochenschmerzen überall. Sie nimmt leider auch sehr ab dadurch. Zusätzlich bekommt sie einmal im Monat eine Spritze, deren Name ich gerade vergessen habe.
Ich bin hier auf der Suche nach Möglichkeiten ihr zu helfen. Sie ist leider nur in der Uni-Klinik in Behandlung und ich überlege, ob es nicht besser wäre, sie zu einem niedergelassenen Onkologen zu bringen bzw. wann ist es an der Zeit, einen Palliativmediziner hinzuziehen?
Hier ist wahrscheinlich der falsche Bereich für solche Fragen, aber ich lese mich gerade durch die zahlreichen Beiträge, die mich oft hoffnungsvoll, manchmal traurig stimmen.
Ich ziehe meinen Hut vor all den Kämpfern hier.
Ein tolles Forum.
Alles Liebe für alle
Mo
Doris 56
08.03.2013, 12:31
Hallo,
ich möchte mich auch gerne vorstellen. Mein Name ist Doris. Mein Mann wurde vor 4 Jahren an einem Rektum-Karzinom operiert. Im Januar diesen Jahres hat man ein Rezidiv festgestellt, leider zum jetzigen Zeitpunkt nicht operabel. Mit Chemo wird versucht den Tumor zu verkleinern. Innerlich hat mein Mann mit dem Leben abgeschlossen. Ich komme nicht mehr an ihn heran und weiss auch nicht mehr wie ich ihm helfen kann. Es wäre schön von Euren Erfahrungen zu hören
Gruß Doris
supersabs
08.03.2013, 18:59
Hallo,
ich bin auch neu hier, um ehrlich zu sein freue ich mich nicht besonders über diese Forumsanmeldung...
Ich bin 34, verheiratet, Mutter von 2 Kindern.
Am letzten Wochenende wurde mein Vater ins Krankenhaus eingeliefert, wir dachten an einen Schlaganfall, aber CT und MR sagen: Verdacht auf höhergradigen hirneigenen Tumor am Temporallappen...
Das Wochenende darf er jetzt heim, Dienstags muss er ins KH und am Mittwoch ist die OP.
Ich hoffe mal das Beste, vor der OP und dem Pathologiebefund sollte man nichts sagen..aber ich habe wirklich Angst um meinen Vater...und ob er nach der OP anders sein wird...
Danke dass ich mich bei Euch informieren und ausheulen kann...
lg
Supersabs
Ilona 2010
13.03.2013, 08:19
Hallo,
ich bin ja nun schon über 2 Jahre hier im Forum, habe es aber irgendwie nicht hier hin geschafft.
Also, wir sind eine Familie mit zwei Kindern und zwei Hunden. Mein Name ist Ilona und ich bin etwas über 50 Jahre :). Im Nov. 2010 bekam meine damals 14j. Tochter die Diagnose Ewing-Sarkom rechter Unterschenkel und Sprunggelenk. Die Chemos waren der Horror, im April 2011 wurde ihr der halbe Unterschenkel amputiert. Dann gab es die restlichen Chemos. Wir fuhren in Familienreha und ab Ende 2011 ging das normale Leben wieder los. Langsam kehrte Ruhe ein. Das Ganze hat leider nur 8 Monate gedauert. Dann wurde in der Lunge ein Rezidiv festgestellt. Im Sommer 2012 wurde eine Keilresektion vorgenommen, wieder Chemo, jetzt im Januar Hochdosischemo, ab mitte April kommt noch die Ganzlungenbestrahlung. Dann soll wieder Schluss sein, hoffentlich haben wir es dann im zweiten Anlauf geschafft. Mir geht es pchychisch viel schlechter, als meiner Tochter, die ist so stark und für sie ist es auch total klar, dass alles gut ausgeht. Ich bin nicht so zuversichtlich, das macht mich völlig fertig, auch wenn es im Moment überhaupt keinen Grund für diese Schwarzseherei gibt. Man denkt ja nicht mehr rational. Habt ihr das auch?
Hallo
ich wollte mich auch kurz vorstellen, ich bin Bea 38 Jahre alt und mein Papa hat seit ca 1 1/2 Jahren lungenkrebs durch Asbest :( Seit 6 Wochen haben wir noch zusätzlich die Diagnose Gehirnmethastasen und die Bestrahlung ist nun auch durch. Leider hat er jetzt so abgenommen das er auf 1,76 Größe nur noch 59 KG wiegt.
Ich weiß nicht wie es euch geht aber ich bin fix und fertig . Meine Gedanken sind ständig wie auf einem 10 Spurigen Autobahnkreuz.
Schön euch gefunden zu haben
LG
Hallo zusammen,
mein Name ist Andrea, ich bin 33 Jahre alt, verheiratet und habe eine kleine Tochter (3 Jahre alt). Vom Beruf bin ich gelernte Arzthelferin (Innere Medizin und Lungenfachkunde). Im Moment arbeite ich im Betrieb meines Vaters und halte für ihn die Stellung.
Schon seit längerer Zeit lese ich hier still mit, nachdem mein Vater (66 Jahre) letztes Jahr im Mai die Diagnose Lungenkrebs erhalten hat. Nach OP im Juni hat er sich relativ schnell und gut wieder erholt. Die erste Nachsorgeuntersuchung nach 3 Monaten war auch ohne Befund.
Allerdings wurden dieses Jahr im Januar Metastasen in der Lunge und in der Leber festgestellt. Er bekommt nun seinen ersten Chemo-Zyklus, steckt es auch ziemlich gut weg.
Ich habe Angst, vor dem was kommt, wie es weitergehen soll...
Leider habe ich niemanden mit dem ich meine Ängste und Sorgen teilen kann, und schreibe ich heute hier...
Viele Grüße
*Andi*
benedikta
17.03.2013, 14:49
Man nennt mich Biene. Ich bin 50 Jahre alt.Meine Mutter starb vor wenigen Wochen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs im Alter von 80 Jahren. Kurz vor ihrer Bestattung wurde bei meinem Lebensgefährten (54) die Diagnose Magenkrebs gestellt. Darum bin ich hier, denn dies ist eine völlig andere Situation als bei meiner Mutter die ich 9 Monate pflegte. Ich hoffe hier Beratung und Unterstützung zu finden auch wenn ich noch so dumme Fragen habe.
Biene :winke:
Hallo,
mein Name ist Ronny, ich glaube ich habe mich im falschen Forum vorgestellt:
http://www.krebs-kompass.org/showthread.php?t=58895
Hoffe, das ist nicht schlimm.
Mein Paps ist an Prostatakrebs erkrankt: Adenokarzinom G3A > Gleason 4+4=8
Mehr Daten sind noch nicht da.
steffal8287
26.03.2013, 15:31
Hallo ich heiße Stephanie und mein Papa hat Krebs im fortgeschrittenen Stadium... ich schreibe hier weil ich nicht mehr weiter weiß und mit den Gefühlen erst noch umgehen muss die mich gerade überkommen. Diagnostiziert wurde der Bauchspeichelkrebs vor fünf Jahren seitdem hat er drei große Ops hintersich. Jetzt ist der Krebs zurück seit letzten Jahr und der Tumor hat sich um den Darm gewickelt man kann nichts mehr tun keine chemo keine Op . .. Seit letzter Woche freitag redet er schon verwaschen und ist total neben sich.. mit Essen ists auch so eine Sache... Wir haben große Angst das es bald zu ende geht... Wie lang kann dieser Zustand noch andauern? Kann mir da jemand helfen.? lg steffi
Shantaram
30.03.2013, 02:42
Hallo, uns hat es leider vor gerade mal zwei Wochen aus heiterem Himmel erwischt.
Mein Vater (67) kam mit Schlaganfall-Symptomen in die Klinik, kurz darauf stellte sich heraus, dass es sich um mehrere Hinrmetastasen handelt. Eine wurde bereits erfolgreich operiert, die restlichen sollen bestrahlt werden.
Der Ursprungstumor ist noch völlig unklar, Hauptverdächtige sind ein Melanom und die Lunge. Ich weiss nicht, welches von Beidem schlimmer wäre...
VG, Shantaram
tobiwankenobi
02.04.2013, 09:30
Hallo,
meine Schwiegermutter (58) hatte vor knapp 3 Jahren die Diagnose Brustkrebs bekommen. Die Therapie hat sie nach der OP und 2 Chemos abgebrochen. Danach ging es ihr augenscheinlich erstmal wieder ganz gut, seit Herbst gehts ihr aber immer schlechter.
Sie setzt total auf Homöopathie und lehnt jede andere Behandlungsform ab.
Da sich meine Frau nicht traut ;-) wollte ich euch hier mal um eine Einschtzung der Lage bitten und auf eure Erfahrungen zurück greifen
Hallo,
ich möchte mich erstmal vorstellen. Ich heiße Sabine und mein Mann hat Lungenkrebs.
Die Diagnose ist nur durch Zufall gestellt worden, er hat sich bei einer einfachen Bewegung den Arm gebrochen.Die Metastase hat den Knochen angefressen. Er wurde operiert und nach sechs Wochen Pause fing der erste Block mit vier Zyklen Chemotherapie an (Carboplatin und Gemcitabin). Zwischendurch wurden die Metastasen bestrahlt. Das erste CT danach zeigte, daß sich der Tumor in der Lunge leicht zurückgebildet hat.
Wegen schlechter Blutwerte bekam er danach Tarceva. Leider haben bei ihm die Tabletten nicht angeschlagen.
Jetzt bekommt er den zweiten Block Chemotherapie (Vinorelbin). In drei Wochen haben wir den nächsten CT- Termin.
Ab nächste Woche wird auch der Tumor selbst bestrahlt, da er sehr schlecht Luft bekommt.
Ich hoffe hier nette Leute zu treffen und auch mal einen guten Rat zubekommen. Desgleichen werde ich meine / unsere Erfahrungen auch gerne weitergeben.
Auch wenn die Behandlung palliativ ist, machen wir das Beste aus der uns verbleibenen Zeit.
hallo
mein name ist monika. bei meinem vater (63) wurde vor genau einem monat lungenkrebs mit metastasen im rippenfell und kleinhirn diagnostisiert. Hatte 2 wochen zuvor bei arbeiten bzw. schnellerem gehen atemnot. der witz an der sache ist, dass er die letzten 35 jahren keine zigarette geraucht hat, die letzten 25 jahren keinen alkohol getrunken hat und seit den tod meiner mutter (vor 18 jahren, hautkrebs mit 40) sich nur mehr bewusst ernährt hat, viel bewegung gemacht und viele tees und alternativen zu sich genommen hat... und im dez vergangen jahres in pension gegangen...
am freitag beginnt die erste bestrahlung des gesamthirns - ich hoffe inständig, dass er diese gut übersteht - 2 wochen lang - und dann kommt chemo dran...
schau ma mal... euch allen da draussen wünsche ich von herzen alles gute!
lg monika
Julia 2009
12.04.2013, 17:02
Hallo mein Name ist Julia und bei meinem Lebensgefährten wurde gestern ein nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom diagnostiziert.
Es hat noch nicht gestreut , man will nicht operieren da es zu viele Stellen sind , der Herd sitzt im rechten Lungenflügel , links war ein Fleck zu sehen.
am Donnerstag soll mit der Chemo begonnen werden . Ich habe große Angst .
Was für eine Chance gibt es , das die Chemo erfolgreich ist ?
Guten Abend,
ich bin Grisu62 ... und ja, der Name knüpft an die Geschichte des kleinen Drachens an, der immer so gern Feuerwehrmann werden wollte...
Wieder einmal bin ich "Angehörige", aber der Berg, der sich dieses Mal vor mir auftut (oder auch das Loch im Boden), war noch nie so groß, denn es ist mein Mann, der vor einem halben Jahr die Diagnose Lungenkrebs bekommen hat. Zu diesem Zeitpunkt waren die Lymphknoten im Bauchraum beidseitig bis hin zum Schlüsselbein bereits befallen. Der Tumor ist größer als 10 cm. Die verschiedenen Ärzte "streiten" noch darüber, ob er im Stadium IIIb oder doch schon IV ist. Mir ist es ziemlich egal - beides ist verherrend und lässt mich schier verzweifeln, wenn ich mich darauf einlasse.
Wir sind seit fast drei Jahrzehnten zusammen und es war immer klar, dass wir auch die nächsten 30 Jahre zusammen bleiben werden. Ganz schön großkotzig, aber wir waren immer davon überzeugt. Wir haben eine pubertierende (aber ansonsten sehr liebe :D) Tochter. Jetzt stehe ich da und fühle mich manchmal wie im Auge des Sturms: sobald ich mich in eine Richtung bewege, steht alles Kopf. Also bin ich die meiste Zeit wie erstarrt und denke krampfhaft darüber nach, wie es weitergehen soll.
Mein Anliegen stelle ich gleich in einem eigenen Strang vor...
Hallo,
ich möchte mich auch vorstellen. Ich (50) bin allein erziehend und habe einen 18 jährigen Sohn.
Meine Mutter (76) erkrankte im letzten Jahr an Brustkrebs. Sie hat sich der Krankheit tapfer entgegen gestellt und alles ertragen, was an Nebenwirkungen auf sie zukam ( Lymphödem u.s.w.) Jetzt, ein Jahr später, geht es ihr sehr schlecht und ich habe große Angst sie zu verlieren, weil ich glaube, dass sie selbst keine Kraft und keinen Lebensmut mehr hat...aber bevor das hier zu weit ins Detail geht, mache ich vielleicht am besten einen neuen Strang auf...
Lg Amaara
LupusAngelus
28.04.2013, 12:32
Hallo,
auch ich möchte mich vorstellen. Bin 36, habe 3 Kinder, einen ganz lieben Ehemann und einen kleinen Rentner (Hund). Bei uns betrifft es unsere Stiefmama, meinen dazugehörige Geschichte hab ich wahrscheinlich im falschen Forum gepostet:
http://www.krebskompass.de/showthread.php?t=59260
werde sie aber hier wohl auch nochmal schreiben :-/
LG
Lupi
tigerchiri
29.04.2013, 10:43
Hallo mein Name ist Sarah (25J.), ich schreibe hier auch als Angehoerige d.h Tochter.
Es geht um meine Mama, sie ist 58 Jahre alt, am 23.04.2013 hat der Hausarzt sie ins Krankenhaus einweisen lassen. Er hat sie ueber 2 Monate hinweg mit Antibiotika behandelt da er dachte es sei eine Lungenentzuendung. Am 15.04.2013 hatte sie einen Termin zum Lungenroentgen und zu einem CT zum Radiologen geschickt.
Nun wurde die Luft jetzt so knapp das sie sich nicht einmal selbst mehr anziehen konnte, der Tag an dem sie in KH kam musste ich sie morgens anziehen da sie es anders nicht geschafft haette.
Am 23.04.2013 gings im KH nochmal zum lunge roentgen und da sie schon stationaer war machten sie am tag darauf eine Bronchioskopie mit Biopsie, und am donnerstag dann eine CT mit Kontrast mittelgabe.
Ich werde heute alles weitere erfahren, denn mein Vater und ich haben ein gespraech mit der Aerztin gebeten. Dort werden wir denke ich auch mal erfahren wie es weiter geht. Ich weiss bisher nur von einer Chemo die begonnen werden soll und das sie heute ein Schluck Echo bekommen soll.
Desweiteren werden ihr schon folgende Medikamente verabreicht : Morphium (niedrig dosiert) , Paracodein und Prospecerin (??) ich weiss nicht ob ich das letztere richtig geschrieben habe.
Brueckenpflege, Psychoonkologe und Ernaehrungsberater sind eingeschaltet.
Die Aerzte sagen das des Tumor schon gestreut haben koennte.
Ich will einfach nur aufwachen aus diesem Albtraum.
Ich habe eine solche Wut....und bin sehr traurig.
Mein Sohn fragte gestern meine Mama wann sie denn wieder nachhause kommt.
Ich wuensche euch allen von Herzen kraft, so eine Diagnose ist wie ein Schlag ins Gesicht.
Wir schaffen das !!!!!
Regenbogencat
29.04.2013, 13:25
ich möchte mich auch kurz vorstellen,nachdem ich gestern erstmals von meiner Mum geschrieben habe. Ich bin 33,habe Zwillinge (1) und einen lieben Mann.
Letztes Jahr musste ich meine Katze gehen lassen und das Jahr davor meinen Dad. Und seit letztem Jahr kämpft meine Mum mit Lungenkrebs....siehe Beitrag.
Sie war heute im CT und rief kurz an,das es nicht gut aus sieht. Nun muss sie noch in die Lungenklinik.Weiß nicht ob heute noch oder morgen früh !
Ich werde noch Wahnsinnig !! Die Warterei und die Angst,... !!:embarasse:
Suse2004
29.04.2013, 15:07
Hallo, ihr Lieben,
dann will ich auch mal ...
bei meiner Mutter (68) wurde Mitte Februar die Diagnose Darmkrebs festgestellt. Sie wurde mit ca 8 l Bauchwasser ins Krankenhaus gebracht, danach punktiert. Anschliessend Not-OP, da ein Darmverschluss drohte.
Der Tumor konnte nicht entfernt werden, ein künstlicher Darmausgang gelegt. Zahlreiche Metastasen im Bauchfell und der Leber wurden festgestellt.
Sie hatte 2 Chemo-Zyklen, der 2. musste aber bereits abgebrochen werden, da sie immer schwächer wurde. Zeitweise war sie im Krankenhaus, ist jetzt aber wieder zuhause. Sie weiss seit 2 Wochen, dass es keinerlei Chance mehr gibt ... seit 8 Tagen ist sie ganz gelb (Augen und Haut) und wird beinahe täglich schwächer. Mein Vater hat ein Pflegebett organisiert, auch eine Pflegekraft kommt jeden Tag. Eine Palliativärztin begleitet meine Eltern (habe sie kennengelernt, sehr nett und kompetent). Ich wohne weiter weg und fahre zur Zeit 2 x in der Woche hin. Es so unfassbar, wie schnell dieser Verfall geht - sie ist jetzt gerade mal 3 Monate krank ... ich wollte eigentlich mit meinen Kids (7 und 9) nochmal hin, aber meine Eltern wollen das nicht, sie meinten, das würde die beiden so schocken, wenn sie meine Ma jetzt sehen ...
allen ganz liebe Grüsse
Suse
Hallo mein Name ist Jasmina, bin 32 und Angehörige. Am 16.1.13 wurde bei meinem Mann 38 adenocarcinom diagnostiziert. 1st line chemo mit cisplatin/navelbine hat nicht angeschlagen. 2nd line chemo mit alimta. Und jetzt hoffen wir das beste. Am montag
wissen wir mehr.
Die hoffnung stirbt zuletzt....;)
Hallo, ich bin Irmi56. Mein Mann und ich sind seit 36 Jahren verheiratet und haben 2 erwachsene Kinder. Mein mann ist ein Stück älter als ich, er wurde gerade 79 Jahre alt.
2005 hatte mein Mann eine Prostata-Krebs-Op und anschließend 3 Jahre Trenantone-Spritzen. Danach wurde pausiert und wegen eines Anstiegs des PSA-Wertes bekam er seit Mitte 2012 Zoladex, was sofort Wirkung zeigte. Im Januar 2013 war sein PSA 0,17.
Mitte März hatte er eine sehr komplizierte Tumor-OP Er hatte ein Weichteil-Ewing-Sarkom direkt rechts neben der Wirbelsäule vom 3. Halswirbel bis zum 4. Brustwirbel. Das Sarkom war zwischen die Wirbel eingewachsen und an einer Stelle gibt es eine Einbuchtung in die Lunge. Die Ärzte sagen, daß sie in letzter Minute noch eine Querschnittlähmung abwenden konnten. Man konnte aber ein Nervengeflecht des rechten Arms nicht mehr retten, so daß dieser komplett gelähmt einfach locker nach unten hängt und überhaupt nicht bewegt werden kann. (Plexus-Parese) Er hat auch ein Ödem und man muß ihn ständig hochlagern.
Es hat extrem lang gedauert, bis sich die pathologischen Institute auf das Ewing Sarkom festgelegt hatten. Es war auch eine Nierenzelltumor-Metastase im Gespräch, da mein mann eine Zysten-Niere hat, und eine kleine Zyste hat das Kontrastmittel angenommen.
Mein Mann hat nun auch 24 Bestrahlungen einigermaßen gut überstanden und eine nicht lokalisierbare Infektion, die er bei einem einwöchigen KH-Aufenthalt in den Griff bekommen hat. Er ist aber insgesamt ziemlich geschwächt.
Mir bereitet Probleme, daß man über das Ewing-Sarkom im hohen Lebensalter, so gut wie keine Informationen bekommt.
Mein Mann wurde in München-Großhadern operiert, wo es auch eine Sarkom-Sprechstunde gibt. Dort soll er sich aber erst in ca 6 Wochen mit den ersten Nachuntersuchungs.Ergebnissen vorstellen.
Ich hoffe, ich kann mich hier mit Betroffenen austauschen.
princessa
11.05.2013, 16:53
Hallo mein Name ist Beatrice
bei meinem Freund wurde ein Adenonkraziom A3 festgestellt. er wurde vor drei tagen operiert. ich habe mittlerweile soviel darüber gelesen und so wenig Hoffnung auf Heilung. niemand will uns eine genaue Prognose sagen eine die Hoffnung macht.
gibt es keinen bei dem alles gut geworden ist????
guten abend zusammen,
habe gerade dieses forum gefunden und möchte mich einfach mal vorstellen.
also ich bin rolf 46 aus krefeld.
meine mutter ist 1972 nach 2 jahren krebs, an ihrem brustkrebs gestorben.
kann mich nicht mehr sehr daran erinnern, ausser das ich zwischen meiner tante und onkel und meinen eltern gewechselt bin.
1985 ist dann mein vater an lungenkrebs gestorben. das dauerte etwa 6 monate. hatte viel geraucht und getrunken und war 2 jahren vor dem krebsbeginn trocken mit beiden.
und nun weiß meine freundin, seit dezember gebärmutterkrebs hat.
sie wurde im januar operiert und gebärmutter und eierstöcke wurden entfernt.
was jetzt nicht wirklich schlimmwar, haben wir uns gedacht.
dann ging sie in die reha und kam nach 4 wochen wieder zurück.
1,5 monate später stellte man dann einen tumor, der bösartig ist fest , er war in der nähe des darmes.
die erste operation war nun vor etwa 2 wochen. dauerte 10 std und war sehr heftig.
die wunde heilte danach nicht richtig und man hatte sie nun gestern mittag in einer kurzen op noch mal auf gemacht und hat ihr nun wohl den gesamten dickdarm entfernt.
montag werde ich wohl mit dem professor aus kaiserswerth reden, was nun genau gemacht wurde.
suche nun einfach ein paar kontakte aus bzw um krefeld, natürlich auch mailkontakte aus aller welt in deutsch.
freue mich von euch zu lesen.
gruß rolf
Hallo zusammen
Ich bin hier bei Krebs-Komnpass eigendlich nicht so neu. Aber neu im Angehörigen-Forum.
Ich bin 41 Jahre, verheiratet und habe drei Kinder im Alter von 13, 10 und 6 Jahre. Angemeldet habe ich mich hier weil mein Mann an Speiseröhrenkrebs erkrankt ist. Die Geschichte erzähle ich in einem passenden Tread.
Ich selbst habe etwa im Juni 2008 die Diagnose "Morbus Parkinson" bekommen. Symptome hab ich aber schon seit Mai 2003.Mit Hilfe von Medikamenten komm ich ganz gut zurrecht.
Ja,und jetzt hat auch noch mein Mann diese sch.....Krankheit bekommen.
Aber mit Gottes Hilfe schaffen wir das.
LG Moni
Hallo,
ich habe mich eben erst angemeldet, das Forum über google auf der Suche nach Informationen gefunden.
Ich bin 20 Jahre alt und bei meiner Mutter wurde vor 2 Jahren Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Jetzt, wo sich ihr Zustand immer weiter verschlechtert, dachte ich, es wäre vielleicht eine gute Idee, sich mit anderen Angehörigen auszutauschen.
Ich hab in meinem Umfeld niemanden, der meine Situation wirklich versteht..
Hoffentlich finden sich hier ein paar Leute zum Erfahrungsaustausch. ^^
…hallo an Euch.
Ich bin seit heute auch im Forum und möchte mich auch gleich vorstellen: Ich heiße Markus, bin 46Jahre und Krankenpfleger aus Mannheim. Der Grund warum ich hier bin, auch ich bin Angehöriger.
Letztes Jahr um diese Zeit war noch alles in Ordnung, im September fuhren meine Freundin und ich einen Radmarathon. Dann im 14 Tage später, die Diagnose bei meiner Freundin mit 32 Jahren, Mamma Ca.
Die weitere Zeit die es dauerte für die weiteren Untersuchungen (CT, Knochenszyndi usw.) waren eine Qual. Aber es blieb bei zwei Tumoren. Einer in der Achsel und in der Brust. Durch die Aggressivität der Krebses konnte man auch gut behandeln. 6 Chemos, Operation brusterhaltend, und 30 Bestrahlungseinheiten. Wir sahen uns wieder auf der Siegerstraße.
Durch dieses persönliche Schicksal schloss ich mich mit der Deutschen Krebshilfe e.V. zusammen und startete die Aktion : Klettern gegen Krebs. (www.klettern-gegen-krebs.de)
Gemeinsam bewältigten wir die Therapie, ich bereitete mich auf meine Tour vor und nebenbei machte ich auch noch meinen Fulltime Job.
Im April wäre alles vorbei gewesen und wir freuten uns auf die Normalität die nun wieder einkehren sollte.
Aber es kam ganz anders! Nach der letzten Bestrahlung bekam sie unerträgliche Rü-ckenschmerzen und ich musste sie drängen ein MRT zu machen. Knochnmetastasen. Im Knochenszyndi kam die ganze Wahrheit heraus, dass schon 70% des Skelettapperates betroffen sind. Es begann nun wieder Bestrahlung aber die Schmerzen waren grausam. Zum Glück sind wir vom Fach und konnten dann mit den Schmerzmedis „spielen“ um ein einigermaßen Schmerzfreies Fenster zu finden.
Als wäre das nicht genug, wurden vor einer Woche Lebermetas entdeckt. Ich bin ei-gentlich Optimist, aber auch Realist genug um zu wissen, dass es hier kein Happy End mehr gibt. Die Prognose ist nun auf wenige Monate geschrumpft. Trotzdem hat mich meine Freundin eindringlich gebeten, die Tour Klettern gegen Krebs durch zu ziehen und vielleicht so Mut aber auch ein Zeichen zu setzen. Im Juli geht es nun los-es gibt die schwerste und auch traurigste Tour meines Lebens!!
Danach will ich nur für sie da sein, um gemeinsam zu gewinnen oder zu verlieren, zu lachen und zu weinen….
Ganz liebe Grüße an Euch Alle…
Hallo,
ich bin seit heute hier ganz neu im Forum angemeldet bisher habe ich immer nur die Beiträge gelesen, da ich eigentlich dachte das meine Mama den Krebs besiegt hätte. Dem ist aber nicht so wie wir jetzt erfahren haben. 2007 hatte sie Brustkrebs, linke Brust wurde amputiert danach Chemo und Bestrahlung und wir dachten sie hätte alles überstanden. Laut Ärzteauskunft war dem auch so?
Juni 2012 wurden Knochenmetastasen am gesamten Skelett festgestellt.
August 2012 bekam sie Sodbrennen, hatte Magenschmerzen und musste sich manchmal übergeben. Auch das Essen fiel ihr schwer sie musste viele Pausen einlegen und konnte nur sehr wenig noch essen. Auch verlor sie einiges an Gewicht. Eine Magenspiegelung ergab das sie ein Adenokarzinom im Magen hat und das sie ein fleckeförmiges Schleimhauterythem hat. Das alles hat auch schon auf dem Darm übergegriffen was eine Darmspiegelung ergab. Eine OP wäre nicht mehr möglich nur bei einem Darmverschluß. Man könnte nur noch eine Chemo machen, wenn sie das selbst will. Ansonsten gäbe es keine Therapie dafür mehr. Allerdings hat sie die erste Chemo beim Brustkrebs so mitgenommen das sie noch schwanken ist. Eigentlich wollte sie nie wieder eine Chemo machen.
Der Magenkrebs soll durch schlafende Zellen des damaligen Brustkrebses entstanden sein die durch Blut oder Lymphe dahin transportiert wären.
Ich und mein Bruder hoffen jetzt auf ein Wunder das doch noch alles gut wird.:cry::cry: Leider wohne ich auch noch ca. 500 km von meiner Mama entfernt so das ich nicht einfach mal hinfahren kann und das alles mit ihr gemeinsam durchstehen kann. Sie selber hat glaube ich schon resigniert und aufgegeben. Zumindest habe ich den Eindruck wenn ich mit ihr telefoniere. Sie meint wir sollen uns um sie keinen Kopf machen und an uns denken. Das mir das nicht möglich ist versteht glaube ich jeder. Vor allen da ihre Cousine an Brustkrebs mit Metastasen im Gehirn und an den Knochen 2007 verstorben ist.
Am Dienstag kommen alle Ärzte in dem Krankenhaus, wo sie wegen allem behandelt wurde, zu einer Tumorkonferenz zusammen auch ihr Fall wird dann besprochen - ich hoffe das sie noch eine andere Möglichkeit finden außer der Chemo die das Leben meiner Mama rettet. Sie ist doch erst 57 Jahre alt.
Vielen Dank das ich mir das mal so von der Seele reden konnte.
Viele Grüße an alle.
Romana_Vohburg
10.06.2013, 09:10
Hallo mein Name ist Romana , ich bin 32 Jahre alt verh. und habe 3 Kids im alter von 8, 13 und 14 Jahren.
Wir haben letzten dienstag erfahren das mein Vater an Lungenkrebs erkrankt ist.
>Er ist 62 Jahre alt(Jung)
ich erhoffe mir hier einfach Hilfe zu finden da gerade meine Heile welt zusammen brincht.
Alles weitere in meinem Beitrag den ich in Kürze hier eröffnen werde
danke schon mal
lg romana
Hallo stell mich mal vor mein name ist Yvee ich bin 32 jahre alt.
Komme HB.
Lebe mit mein Mann und zwei Kinder zusammen.
Bei meine Mutter wurde anfang des Jahre durch zufall festgestellt das sie an einer Vorstufe Leukemie erkrankt ist.
Lieben gruß Yvyee
Audiobahn
24.06.2013, 05:00
Hallo
ich heise Ferdinand bin 23 Jahre alt und komme aus Schrobenhausen
meine Freundin 19 ist an Morbus Hodking Stadium 3 erkrankt sie bekam die Therapie BRACOPP linker Arm eskaliert
Ich hoff her ein offenes Ohr über gedanken und ängste zu bekommen
happysad
24.06.2013, 12:22
Hallo,
ich bin Tina, Mitte 30, und auch ich bin Angehörige von gleich zwei Krebserkrankten, die mir beide sehr nahe stehen. Momentan weiß ich kaum, wo mir der Kopf steht und versuche, irgendwie den Alltag zu bewältigen. Das ist meine Geschichte:
http://www.krebs-kompass.org/showthread.php?t=59817
Hallo zusammen,
ich bin Zagorka, Mitte 30 und Single. Nach dem Magenkrebs-Tod meines Vaters Anfang 2007 meldete ich mich hier im Forum an, um mich allgemein über das Thema zu informieren und mich mit Menschen auszutauschen, die sich auskennen.
Mein Vater ist seit fast 6,5 Jahre nicht mehr da, aber der Krebs ist umso präsenter. Keine 2 Jahre nach seinem Tod erkrankte meine Patentante (eine sehr enge Freundin meiner Eltern) an akuter Leukämie und starb trotz sehr guter Prognose knapp 5 Monate nach der Diagnose. Keine 1,5 Jahre nach ihrem Tod wurde bei meinem Onkel (Bruder meines Vaters) Lungen- und Rippenfellkrebs im Endstadium diagnostiziert. Von seiner Krankheit habe ich nicht viel mitbekommen, weil seine Frau und meine Mutter sich nie sonderlich grün waren und meine Tante den Kontakt zwischen den beiden Familien verhinderte. Er starb ca. 13 oder 14 Monate nach der Diagnose. Auch diverse Freunde und Bekannte meiner Eltern sowie Väter und Mütter von Personen aus meinem Freundeskreis starben in den vergangenen Jahre an Krebs. Die Leute waren im Alter zwischen 48 und 65 Jahren, nur meine Patentante schaffte "immerhin" 71. Ich kenn´ aber auch Leute, die es "richtig" geschafft haben und heute krebsfrei leben ;).
Der Mann meiner verstorbenen Patentante, der mein Patenonkel war, starb in der ersten Maiwoche. Er war die letzten 25 Jahre immer mal wieder krank, aber hatte nie Krebs. Wir vermuteten anfangs einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Mittlerweile sieht es ganz danach aus, dass er heimtückisch ermordet wurde.
Um ehrlich zu sein hatte ich gar nicht die Möglichkeit, um seinen Tod auch nur ansatzweise zu verarbeiten. 1,5 Wochen nach dem Vorfall fuhr ich wie jedes Jahr an einem Samstag im Mai zu meiner Mutter, weil wir uns in alter Tradition zusammen den Eurovision Song Contest anschauen wollten. Vor der Sendung erzählte sie mir von ihrer Brustkrebs-Diagnose. Das hat mich total umgehauen, denn ich hätte niemals damit gerechnet. Sie ist weder familiär vorbelastet noch fühlte sie sich in den letzten Monaten schlecht. Sie tastete sich immer wieder ab, spürte aber nie einen Knoten in der Brust. Meine Mutter war ganz normal bei ihrer Frauenärztin, sie ließ sich regelmäßig durchchecken (der letzte Termin war vor 1,5 Jahren, da wurde nichts gefunden). Diesmal entdeckte die Ärztin etwas und ließ ihr gleich einen Mammographie-Termin im Krankenhaus vereinbaren, der 2 Tage später stattfand.
Am Mittwoch vor Fronleichnam wurde ihr die Hälfte der linken Brust abgenommen. Sie hatte ein invasiv duktales Karzinom pT2, N0 (0/10), G2, R0, L1, V0, M0. Das L1 und die Größe des Tumors (3,5 cm) waren ein Schock für mich, aber wir sind optimistisch und nehmen es jetzt einfach mal so, wie es ist. Und nun wartet das volle Programm auf sie: Chemo (1 von 6 hat sie schon hinter sich gebracht), Bestrahlungen, Antihormontherapie und Reha.
Für mich ist das Ganze momentan v. a. deshalb sehr belastend, weil ich mich nicht so sehr um sie kümmern kann, wie ich das gerne hätte. Ich arbeite im kaufmännischen Bereich, bin aber als Leasingkraft immer an verschiedenen Arbeitsplätzen eingesetzt. Anfang Mai habe ich eine neue Stelle bekommen, die bis Ende des Jahres befristet ist. Leider muss ich sehr weit mit den Öffentlichen fahren, ca. 100 bis 110 Minuten in eine (!) Richtung... und das auch nur, wenn es keine Ausfälle und Verspätungen gibt. Wegen meines niedrigen Gehalts bin ich auf einen Nebenjob angewiesen, den ich zu Hause am Laptop mache. Außerdem absolviere ich ein Fernstudium, habe eine eigene Wohnung und würde gerne noch ein wenig Zeit für Privates haben, aber die ist gerade rar gesät.
Manchmal macht mich der Stress richtig fertig. Ich war 2 Jahre lang an Depressionen erkrankt und gerade erst wieder auf dem Weg zurück ins Leben, als mich diese Nachricht erreichte. Zum Glück habe ich noch einen Bruder, der mit seiner Freundin im gleichen Ort lebt wie meine Mutter (ich wohne im Nachbarort), besser verdient und angenehme Arbeitszeiten hat. Gemeinsam schaffen wir das bestimmt, denn solche Phasen machen uns stark und fördern den Zusammenhalt in der Familie :).
Liebe Grüße
Zagorka
Knoopers
28.06.2013, 07:01
Hallo!
Mein Name ist Sisi, ich bi.n 30 Jahre alt. Meine Mutter (57) ist seit 27.06.2013 am Korbuskarzinom G 1 erkrankt. Psychisch geht es ihr soweit ok. Am Dienstag wird sie operiert.
Ich habe große Angst um sie und hoffe, dass mir hier jemand Mut zu sprechen kann. Sie ist tough. Ich dagegen bin fertig mit der Welt.
Der Arzt hofft und denkt, dass der Krebs noch nicht im Muskelflesich ist und er das meiste durch die Ausschabung schon entnommen hat.
Meine Angst schnürrt bei mir alles zu.
Mein Vater hatte weißen Hautkrebs vor ca. vier Jahren und vor zwei Jahren einen Herzinfarkt.
Vor sechs Wochen wurde mein Bruder am Knie operiert.
Ich selbst hab seit Jahren eine chronische Gastritis.
Dazu kommt noch, dass mein Freund mich vor 4 Wochen verlassen hat.
Liebe Grüße,
Sisi
Hallo alle zusammen ....
Ich bin durchzufall auf dieses forum gestossen..
Na dan will ich mich auch mal vorstellen ich heisse manda bin 27 jahre und wohne am wunderschönen niederreihn bin seit 2 jahren verheiratet...
das traurige momentan in meinem leben ist das wir november 2012 die die diagnose lungenkrebs bei meinem Papa bekommen haben ... :( leider ist es ein kleinzelliger tumor der schon gewalltig gestreut hat und ich mit der situation total überfordert bin :( und nicht mehr weiss wie das alles weiter gehen soll :(
nun ja ich werde jetzt noch nen bischen beu euch im forum stöbern Lg manda
frau hoffnung
05.07.2013, 16:58
Ich möchte auch anklopfen, weil mir dieser Ort in den letzten Wochen sehr viel gute Informationen gegeben hat.
Wir haben die Diagnose Tumor erhalten und nun die traurige Gewissheit, dass mein Papa es mit einem bösartigen Krebs zu tun hat. Mehr als diese Info haben wir aktuell nicht, da das persönliche Gespräch noch aussteht.
Das Ganze zieht einem - ich glaube das muss ich niemandem beschreiben - den Boden unter den Füßen weg und so fühle ich mich momentan auch sehr hilflos und planlos und weiß überhaupt nicht wohin ich "laufen" soll, was ich tun kann und soll, wieviel man sagen darf oder soll usw.
Krebs ist für mich seit meiner Kindheit das Schlimmste, was es gibt. Ich musste schon früh einen für mich wichtigen Menschen Adieu sagen, weil die Diagnose Krebs lautete. Und nun hat es den ganz engen familiären Kreis auch erwischt. Eine Situation, mit der ich aktuell nur schwer umgehen kann. :embarasse
Hallo,
bei meiner Frau, 45, wurde 2011 als Zufallsbefund ein Sarkom festgestellt. Nach einer Strahlentherapie folgten mehrere OP´s, Lunge, Leber, Nebenniere. Eine Chemo lehn(t)en wir aufgrund der geringen Erfolgsaussichten ab.
Wir haben noch drei kleine Kinder.
Wenn mich jemand fragen würde, was als Angehöriger das Schlimmste ist, so wäre es die Ungewissheit die über einem schwebt wie.....
Dieses tägliche, stündliche auf und ab; wie Achterbahn nur im düsteren Nebel.
Ab der Bekanntgabe der Diagnose änderte sich alles und nichts. Ich wusste nicht mal wie man Leiomyosarkom schrieb. Man macht sich schlau, verzweifelt hofft, glaubt den Göttern in Weiß und lebt.
Zur Ungewissheit gehört auch der ungeplante Urlaub. Reise gebucht, abgesagt, viel Spaß gehabt.
Wie schafft ihr das?? Spart euch bitte "Kopf hoch, oder lebe deinen Tag....
Grüße
Chrimasu
08.07.2013, 22:16
Hallo,
Mein Name ist Christine und ich bin 55 Jahre.
Mein Mann (61)hat Leberzirrhose und HCC, seit 2010 bekannt. Nach erfolgreicher Tace Behandlung 2 Jahre o.B. Jetzt sind aber wieder 4 Tumore da. Nach der Tace sind die Tumore stabil und mein Mann soll auf die Liste für eine Zentrumsleber. Da es ihm eigentlich gut geht, will er das aber nicht.
Erhoffe mir hier etwas Hilfe, blicke aber noch nicht so richtig durch, wie alles funktioniert:mad:
Liebe Grüße
Lisa1987
09.07.2013, 17:13
Hallo,
ich bin 26 Jahre alt, habe gerade mein Studium abgeschlossen und schreibe als Angehörige in diesem Forum. Bei meiner Mama (52) wurden am 17.06. zwei Hirnmetastasen festgestellt. Mittlerweile ist klar, dass der Herd im linken Lungenflügel liegt.
Die zwei Metastasen im Hirn wurden sofort entfernt und sie hat die OP auch sehr gut überstanden. Heute waren wir gemeinsam in der Thoraxchirurgie und der Chefarzt rät dazu, den kompletten Lungenflügel entfernen zu lassen. :confused: Da meine Mama Sängerin ist, ist dieser Plan natürlich furchtbar, aber momentan zählt einfach nur das Überleben schätze ich.
Am 12.07. ist in Jena ein PET-Test angesetzt, der uns wohl letztendlich Aufschluss darüber geben wird, ob noch andere Stellen befallen sind.
Ich glaub ich habe seit der Diagnose nur funktioniert, hab zwischenzeitlich Kraft und Hoffnung geschöpft und bin gerade wieder der Verzweiflung nahe, wenn man die Lebenserwartungen anderer Betroffener so ansieht.
Ich hoffe sehr in diesem Forum Zuspruch und Hilfe zu finden. Ich brauche sie so sehr. Ich habe meinen Vater durch einen Autounfall verloren und meine Mutter ist nun mal DIE Bezugsperson in meiner Familie. Das Leben ist einfach nur schrecklich momentan.
Viele Grüße
Lisa1987
santiano83
12.07.2013, 01:24
Hallo zusammen.
Ich heiße Christian, bin dieses Jahr 30 jahre geworden.
Meine Großmutter verstarb 2008, ca. 4 Monate nach der Diagnose, an meinem 25. Geburtstag. Sie hatte ein kleinzelliges BC.
Gleichzeitig trennte sich meine damalige Verlobte von mir, sie hielt es für nötig, zu ihrem Ex zurück zu kehren.
Dieses Jahr, kurz vor meinem 30. Geburtstag erfuhr meine Mutter (mehr oder weniger zufällig aber mit Vorerkrankung), dass sie ebenfalls an einem kleinzelligen BC mit Metastasen im Knochenmark des Kreuzbeines erkrankt ist.
Hallo!
Mein Name ist Natascha, ich 40 Jahre alt und Mutter zweier Söhne (13 und 15).
Mein Mann (44J.) leidet an der Erbkrankheit M. Recklinghausen. Er hat starke Schmerzen im li Bein und im LWS Bereich. Deshalb suchten wir einen Neurologen auf, der uns zur Aufnahme ins KH schickte um aktuelle MRT Bilder zu bekommen und die Neurofibrome, welche, wie sich herausstellte auf die Spinalnerven im LWS Bereich drückten, neurochir. entfernen zu lassen. So weit, so gut.....
Leider stellte sich heraus, dass mein Mann ein Lungenadenom & Knochenmetastasen, multiple im BWS und diffus im LWS Bereich, hat. Nun haben wir seit 8.07. diese Diagnose, von einer OP bzgl. Grunderkrankung spricht keiner mehr, aber er hat doch so Schmerzen, ein Brustwirbel ist aufgrund der Meta eingebrochen. Außer Unmengen an Schmerzmittel, die den gewünschten Erfolg nicht bringen und Bestrahlung (5x) ist noch nix passiert. Chemo wollen sie nach nochmaliger, genaueren Untersuchung der Biopsie beginnen.
Hat jemand Erfahrung wie es normal weitergehen sollte. Wäre dankbar für Tipps und Erfahrungen. Ich hoffe, das das alles hier unter diese Rubrik reinpasst.
LG (eine noch unerfahrene, hilflose Angehörige)
Natascha
Esperando
22.07.2013, 19:48
Hallo,
ich bin 27 Jahre alt und meine Mutter hat seit Dezember 2011 die Diagnose Brustkrebs mit Hautmetastasen (paliativ), andere Organe waren bisher unbefallen. Nach mehreren Operationen an der Brust und an den Hautmetastasen wurde sie im Frühjahr 2012 mit Chemotherapie behandelt. Anschließend war sie Behandlungsfrei, nur Kontrolluntersuchungen der Hautmetas etc.
Seit Januar 2013 leidet sie nun an Druck im Kopf, der sich Anfang Juni verschlimmert hat, sodass sie seitdem kontinuierlich unter Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen leitet. Gott sei Dank wurden keine Metastasen im Kopf entdeckt, nun besteht nach einer Untersuchung jedoch der Verdacht, dass sie Metastasen an der Wirbelsäule hat, die durch eine weitere Chemo bekämpft werden sollen. Dies ist der Stand Mitte/ Ende Juli.
hm maria
23.07.2013, 09:09
hallo will mich auch vorstellen, mein name ist maria, bin 34 jahre alt habe 2 suesse kinder, von 2 und 4 jahre, komme aus linz a.d. donau und bin seit beina 12 jahren in holland auf einem binnenschiff am fahren, mit meinen mann. mein vater ist im mai 2012 im krankenhaus aufgenommen weil er ganz gelb geworden ist und daraus kamm das er bauchspeicheldruesenkrebs hat, er konnte noch operiert worden und er hatte keine metastasen, danach bekam er eine leichte chemo, zur sicherheit, und er bekam noch 3 nachuntersuchungen wobei die ersten 2 gut waren nichts zu sehen. bei der dritten machten die ein ct wobei heraus kam das er metastasen in der leber hat, aber wie und was weiss ich auch nicht denn genau will er das nicht sagen und meine mama (meine eltern sind leider geschieden) aber die sind noch sehr gut befreundet, wohnen allebeide alleine, und meine mama die hat es auch nicht genau verstanden die war bei ihm bei der diagnose, jetzt muessen wir abwarten denn er bekommt am 5 august eine nachuntersuchung, es ist sehr schwer fuer mich denn wenn ich da wohnen wuerde, dann koennte ich ihn noch ganz oft besuchen und besser dahinter kommen was jetzt genau los ist. schreib zu viel sorry und sorry fuer die schreibfehler, wuensche allen ganz viel kraft zu.
lg maria
hildegard kreuer
27.07.2013, 19:18
Hallo,
ich bin Hilde und schon seit einigen Jahren wegen einer MF hier als Angehörige im Forum.
Leider ist mein Mann (61 Jahre) seit gestern mit der Diagnose" Nachweis eines niedrig differenzierten
Adenokarzinoms, teilweise vom Siegelringzelltyp im Segment 3 rechts"konfrontiert worden. Mit folgender
Beurteilung: Ausgedehntes Bronchialkarzinom rechter Oberlappen mit ausgedehnter, auch auf der
Gegenseite eindeutiger mediastinaler Metastasierung. Hochgradiger Metastasenverdacht im
Mittellappen. Pleuraerguss und interstitielles Ödem als Zeichen einer Verlegung der Lymphbahn.
sieht glaube ich nicht so gut aus...
Kann mir jemand erklären wie ich das verstehen soll..
Kann das operiert werden????
Danke für eine Antwort.
Hallo bin nun auch neu hier.Ich bin Erzieherin,37 Jahre alt. Meine Mama bekam vor vier Wochen die Diagnose Brustkrebs.Nach der Mamo, Biopsy hieß es es ist ein 3 cm Tumor und man operiert sie Brusterhaltend. Es sei nichts weiter befallen und sie hätte super Chancen. In der letzten Woche wurde sie operiert und alles ins Labor geschickt. Nun bekam sie heute die Nachricht der Knoten war 5 cm groß, die Wächterlymphknoten sind nicht befallen und auch sonst keine Metasthasen. Aber der Knoten sei so, das man nun doch die Brust abnehmen müsse und dies wäre nächste Woche dran.
Ich bin völlig fertig, möchte mir dies bei meiner Mama aber nicht anmerken lassen. Sie bekommt dann Chemo kenne mich gar nicht aus, weiß nicht was da kommt und ob ich die Infos positiv werten soll. Viele von außen verstehen meine Ängste nicht und das Thema ist halt unbequem. Es beschäftigt mich aber sehr.
alessiana
01.08.2013, 14:32
Hallo zusammen
Ich heiße Petra, bin 56 Jahre jung, verheiratet und selber Krankenschwester auf Intensivstation.
Bei meiner Mutter, 76 Jahre und noch recht fit, wurde jetzt ein Bronchial Ca T3 N3 M0 Stad. IIIb als Zufallsbefund festgestellt. Wir haben kein sehr enges Verhältnis zueinander, aber sie ist ja trotzdem meine Mutter.
Die Tumorkonferenz hat Kombi Bestrahlung/ Chemo empfohlen. Ich sehe das etwas indifferent ......sie hat null Bescgwerden, geht noch ein bisschen arbeiten, ihr Leben hat Qualität.
Aber....wird sie diese Lebensqualitat auch noch mit der Behandlung ha en ?
Wahrscheinlich bin ich eh grad im falschen Thread. Sie will auch keinen Rat von mir.....aber ich mache mir eben doch so mdine Gedanken, zumal ich ja auch fast täglich mit Tumorpatienten arbeite und eben auch sehe, wohin so viele Therapien führen.
Haselein
12.08.2013, 08:45
Guten morgen,
dann reihe ich mich beim vorstellen ein.
Ich heiße Heike, aber meine Mutti sagt, auch heute noch mit 55 Jahren Haselein zu mir.
Nun hat man bei ihr ein kleinzelliges Bronchialcarzinom diagnostiziert. ( vor 1 Monat)
Metastasen befinden sich im Kopf, Leber und der Ohrspeicheldrüse.
Inoperabel.
Sie bekommt im Abstand von 3 Wo. je 3 Chemos.
Die Ärzte sagten uns das wir sie ca. 6 Monate noch haben dürfen.
So bin ich auf dieses Forum gestossen, denn ich suche Menschen denen es so und ähnlich ergeht, ergo einen nicht auslachen, sondern verstehen.
Ich wünsche uns allen viel Kraft und das uns trotz allem nie die Freude verläßt.
cassandratroja
12.08.2013, 21:53
Hallo an alle,
auch ich möchte mich vorstellen.
Ich heiße Cassy und bin 38 Jahre.
Meine Mutter hat die Diagnose Adenokarzinom im März erhalten. Sie ist Stadium vier.
Chemo 4ter Zyklus ist durch; Metastase Niere kleiner, Leber frei, die angebliche Hirnmetastase hat sich als eine Gefäßaussackung herausgestellt (zum Glück).
Doch der Primärtumor wächst (zwar wenig aber) weiter. Der zweite Lungenflügel ist durch und durch wie ein Spinnennetz durchzogen.
Sie soll in eine Studie aufgenommen werden. Die Chemo hat einfach nicht genug angeschlagen. Aber die Termine sind immer so weit hin. Warten, warten, warten ...
Die Luftnot hat zugenommen.
Sie ist von Natur aus ein pessimistischer Mensch. Das hilft nicht gerade in diesem Stadium und erst recht nicht bei einem Kampf David gegen zweimal Goliat.
Ich selber bin ein Mensch der wissen muss, was auf ihn zu kommt. Ungewissheit macht mich schier verrückt. Ich möchte jetzt alles regeln, um in der letzten Zeit, in der sie mich wirklich braucht, ganz und gar für sie da zu sein. Mit aller Kraft, Liebe und Hilfe die ich aufbringen kann.
Ich wäre über einen Austausch mit Menschen die Angehörige mit dieser Erkrankung (bis zum Schluss) gepflegt haben dankbar.
Ein Hospiz oder ein Krankenhaus kommt für meine Mutter und mich nicht in Frage. Ich bleibe bei ihr - bis zum Schluss.
Danke für Antworten
Cassy
Hallo ihr Lieben,
dann werde ich mich jetzt auch mal kurz vorstellen!
Ich bin 24 Jahre alt und sein einem Jahr verheiratet. Mein Mann kämpft bereits seit 8 Jahren gegen die Leukämie und hat bereits zweimal eine Stammzelltransplantation hinter sich. Die letzte war vor fast zwei Jahren. Leider sieht es momentan so aus, als ob die Leukämie wieder auf dem Vormarsch wäre. Wir müssen aber noch einige Untersuchungsergebnisse abwarten.
Und jetzt ist es für mich Zeit geworden, etwas zu unternehmen und mir meinen Kummer von der Seele zu schreiben und habe mich hier angemeldet.
Liebe Grüße
Sonnee
hazelgpinar
17.08.2013, 09:25
Hallo!
Ich heisse Hazel und mein Vater 58 Jahre alt hat Lungenkrebs.
Er ist schon seit 2 Wochen im Krankenhaus.
Anfang des Jahres wurde bei ihm Lungenkrebs festgestellt.
Nichtkleinzelliges Lungenkarzinom
Adenokarzinom
cT3 N3 M1
Dann hat er Chemo gemacht und das hat ziemlich gut vertragen. Wir habe echt gedacht, dass er es schafft.
Dann kam die Bestrahlung cT3 N3 M0.
Das hat er nicht so gut verkraftet. Immer müde und kein appetit. Schmerzen an der Brust und schluck beschwerden.
Am letzten Tag der Bestrahlung ging ihm überhaupt nicht so. Haben ihm ins Krankenhaus gebracht.
Flüssigkeitsmangel!!!
Das ist jetzt 2 Wochen her. Letzte Woche Sonntag hat er eine Schlaganfall erlitten. Krankenhaus hat uns angerufen und sagte uns, dass er nicht ansprechbar ist und nicht gut aussieht. Ob wir ihm an die Geräte anschliessen sollen, falls er nicht mehr kann. Arzt sagte, er kann in 15 min Sterben.
Wir sind alle ins Krankenhaus gefahren und mein Vater kam wieder langsam zu sich. Was für eine erleichterung!!!
Neue Diagnose gemacht und haben verstellt, dass mein Vater jetzt überall im Körper Metastasen hat. Im Kopfallein insgesamt 30 Stücke. Hilfe!!!
Jetzt fängt er nächste Woche mit der Bestrahlung am Kopf an.
Wir haben alle Angst und mein Vater hat schon mehrmals geweint, er will, dass es zu Ende geht.
Hat er den noch überhaupt einen Chance?
Lg Hazel
Na dann schließe ich mich dem ganzen hier auch mal an.
Ich bin 18 Jahre alt und im Moment Abiturientin.
Im Frühjahr 2009 erhielt meine Mama die Diagnose Brustkrebs. Sie machte viel durch mit Operation, Chemo, Reha...
Dann, letzte Woche Montag erkannte der Arzt beim CT erneut einen dunklen Fleck, der da nicht sein sollte.
Ab gestern herrscht Gewissheit. Meine Mom braucht erneut eine Chemotherapie.
In mir drin ist alles so durcheinander und verwirrt.
Meine Mama ist so eine starke Frau, doch wenn ich an die Schmerzen denke, die sie vor 4 Jahren hatte, habe ich einfach nur Angst um sie.
Auch ich suche hier Menschen, die mich verstehen und meine Ängste teilen.
Grüße,
Alina
Sadgirl1983
30.08.2013, 11:44
Hallo zusammen,
ich finde diesen Thread eine ganz tolle Idee und ich hoffe darauf hier viele Kontakte schließen zu können.
Mein Name ist Susa, ich bin 30 Jahre alt, seit 2 Jahren verheiratet, keine Kinder.
Bei mir sind erkrankt: Mein Mann (31) an Zungenkrebs, mein Opa (84) & meine Oma (86) an Darmkrebs.
Ein Kampf an allen Fronten, der mich manchmal verzweifeln lässt.
Ich hoffe vor allem auf Kontakt von anderen jung verheirateten, wo leider der Partner(in) erkrankt ist, denn das zerrt am meisten an meinen Nerven und da könnte ich oft Ratschläge gebrauchen, wie man es verhindert zu verzweifeln und/oder mal gepflegt auszurasten.
LG,
Susa
tochter02
12.09.2013, 11:22
hallo
ich bin peggy und bin auch eine angehörige. ich bin verheiratet und habe zwei tolle mädels (1 und 8 jahre)
die erfahrung mit krebs begann bei mir schon vor einigen jahren. als ich 16 war erkrankte meine oma an brustkrebs (sehr spät diagnostiziert und oma verstarb sehr schnell) nur 4 jahre später verstarb mein opa an lungenkrebs. vor 4 jahren dann bekam meine mama die diagnose brustkrebs, nach op, bestrahlung und chemo sah alles ganz gut aus, aber so richtig fit wurde sie nicht mehr. sie erkrankte an sarkoidose, aber auch das bekam man einigermaßen in den griff, dann brach ihr aus dem nichts ein lendenwirbel und damit hatte sie dann auch ne ganze weile zu kämpfen (da wurde schon alles untersucht, aber nix gefunden) und nun vor einem knappen monat bekam sie immer schlechter luft. ihr lungendoc meinte es wäre ne cronische bronchitis. als sie dann plötzlich kaum noch luft bekam, rief mein vater den notarzt.
diagnose : pleuraerguss...
es wurde weiter untersucht und festgestellt wurde: Pleurakarzinose, multifokale metastasen des skelettes (sowohl torax als auch schädel), metas in der lunge und im gehirn... und zu allem überfluß soll die krebsart wohl ne extrem agressive variante sein.
das war dann der totale schock für alle:eek:
meine mutter ist eine wahre kämpferin und auch jetzt will sie kämpfen. ich hoffe sie hat noch ein bisschen zeit um das leben zu genießen.
Nina1380
12.09.2013, 11:31
Hallo!
Ich bin Nina, 33 Jahre alt und mein Papa (59 Jahre) ist leider im März an Krebs erkrankt.
Bis zu seiner Erkrankung ist mein Papa nie krank gewesen, er war schon immer ein taffer und sehr aktiver Mann.
Es schien erst alles gut zu laufen, der böse Krebs im Magen konnte entfernt werden und bald schon sollte mit Nachchemo begonnen werden.
Tja und nun der Rückschlag, seit dem 2.9.2013 liegt Papa im Krankenhaus, er hat Aszites. Und das Wasser ist voller Tumorzellen. Wieviel Zeit unserem Papa noch bleibt wissen wir nicht.
Wir sind alle sehr verzweifelt, nichts ist mehr wie es war.
Zum Glück halten wir alle sehr zusammen, ohne meine Brüder und meine Mama wäre ich verloren.
Hallo,
ich bin salix und 37 Jahre alt, ich habe eine Mutter mit metastasierendem Nierenzellkarzinom im Endstadium (Muttertumor entfernt). Ich bin Single und Einzelkind. Ich kommen vom Niederrhein, wohne aber jetzt im Rheinland. Ich arbeite in der Forschung und Entwicklung eines Biotechunternehmens und arbeite tatsächlich teilweise, makabererweise, in der Krebsforschung mit. Ich trage überwiegend schwarze Kleidung würde mich aber nicht zwangsläufig als Goth bezeichnen. Meine Mutter ist von meinem Vater geschieden seit ich 8 Jahre alt bin. Wir haben schon einiges zusammen durchgemacht, so daß wir sehr eng zusammen geschweisst sind. Die Diagnose hat meine Mutter jetzt schon seit ungefähr 4 Jahren und hat die Erwartungen schon bei weitem überlebt.
Wer mehr von mir wissen möchte, der möge sich bitte an mich wenden.
Biologische Fragen werde ich gerne beantworten, habe eine große Expertise bezüglich Zellkultur von Krebszellen (habe so ziemlich jeder häufigen Krebszelllinie schon beim Wachsen zugeschaut), medizinisch habe ich allerdings keine Ahnung.
Petra-Birgit
12.09.2013, 23:03
Der wievielte Versuch ist es nun, mich vorzustellen?
Immer wieder aus der Seite heraus"geklickt", überlegt, verworfen, neu angefangen...
Mein Name ist Petra-Birgit und ich begleite seit April 2011 meine Lebenspartnerin durch deren Krebserkrankung (CUP-Syndrom/Adenokarzinom).
Ich suche schriftlichen Austausch zu anderen Menschen, die "trotz allem" den Humor nicht verloren haben. Wir leben in der Nähe von Hamburg.
Nie hätten wir gedacht, dass UNS so etwas ereilt und leben mit unseren Ängsten, unserer Hoffnung und unseren Gedanken ziemlich isoliert, bedingt durch Chemo und Folgen.
Das war's in Kürze - liebe Grüße und alles Gute für Euch und Eure Angehörigen
wünscht Euch Petra
marita85
15.09.2013, 08:11
Ich bin jetzt auch neu bei Euch. Ich heisse Marita und bin 51 Jahre alt. Ich habe in der vergangenen Woche in der Nacht einen Notarzt holen müssen weil mein Mann Blut gespuckt hat. Das hat eine lange Vorgeschichte. Vor sechs Jahren hat er wie durch ein Wunder eine schwere Hirnblutung überlebt. Davon bekam er eine Depression. Wurde behandelt. Vor ein paar Monaten wurden dann die Antidepressiva abgesetzt. Dann gings los mit der Gewichtsabnahme. Dann kam Druck im Oberbauch. Und der Arzt hat immer nur gesagt ist vom Absetzen. Hätte er doch was unternommen. Freitag dann die Diagnose. Magenkrebs mit Metastasen in Lymphknoten und Knochen. Flüssigkeit im Bauchfell und Rippenfell.
Keine Chance auf Heilung mehr. Nur auf Eindämmung oder stoppen.
Ihr . wißt alle wie ich mich fühle. Bin ständig am zittern. Hab vollkommen den Boden unter den Füssen verloren. Wir sind zusammen seit ich 17 bin. Wie soll ich ohne ihn leben? Das geht n icht.Morgen geht die Chemo los.
Jette2001
16.09.2013, 18:17
Hallo. Ich heiße Kirsten und bin 52 Jahre alt. Mein Lebensgefährte hat seit Mitte Juni die Diagnose Lungenkrebs, mit Metastasenbildung in der Leber. Wir sind seit Jahren ein Paar, leben aber nicht in einer gemeisamen Wohnung. Seit der Diagnose ist nichts wie es einmal war und wir waren sehr verzweifelt. Der Arzt sagte, er hat noch etwa 1 Jahr, aber die Krankheit ist so schnell voran geschritten, dass er nun nur noch ein paar Wochen hat. Ich fühle mich sehr allein mit meinen Ängsten und Sorgen und hoffe hier auf Unterstützung.
tini1981
17.09.2013, 18:39
Hallo, mein Name ist Tina. Ich bin 32 Jahre alt und vor drei Wochen wurde bei meinem Vater ein Rektumkarzinom festgestellt. Zunächst hieß es stadium 3, keine Metastasen, Heilung noch gut möglich. Nach der Legung des Darmausgangs kam es zu Komplikationen und er musste wieder ins KH, um das Stoma zu prüfen. Das CT brachte dabei zufällig Auffälligkeiten auf der Leber, die sich mittlerweile als Metastase herausgestellt haben. Morgen geht es zur Abklärung, ob auch bereits die Knochen betroffen sind. Ich habe so große Angst wie noch nie in meinem Leben. Wir haben bisher nur schlechte Nachrichten bekommen und ich rechne nicht damit, dass wir morgen gute bekommen. Wie sollen wir nur weiterleben?:(
LG Tina
Melbjoern
21.09.2013, 12:03
Ich möchte mich auch vorstellen
Ich heiße Melanie bin 32 Jahre alt habe 3 Kinder bin verheiratet
Bei mir waren es mein Vater der 2012 im Januar die Diagnose leberkrebs bekam
Im November 2012 ist er daran gestorben
Meine Mama ist fast zeitgleich an Krebs erkrankt erst an einem blasen Karzinom
Das entfernt wurde auch 2012 und im Mai diesen Jahres wurde knochenkrebs diagnostiziert
Sie ist am 29.8.2013 auch daran gestorben sie wurde nur 52 Jahre alt und hinterlässt einen noch minderjährigen Sohn der 14 ist :(
Ich bin noch immer geschockt
Für privaten Austausch bin ich sehr dankbar
Lg Melanie
Waltraud48
21.09.2013, 19:23
Dann versuche ich das auch mal.
Ich bin Rentnerin und 65 Jahre. Mein Mann verstarb am 14.05.2013 an einem Lungentumor. Leider Unheilbar. Er wurde 73 Jahre.Wir waren 49 verheiratet.
Jetzt bin ich wieder in dem Land in dem wir beide sehr glücklich waren. Leider muß ich feststellen es ist nichts mehr was es vorher war.
Wo man vor einem Jahr noch gemeinsam Geschwiegen ,oder gelacht hat, ist jetzt nur noch eine fasst laute STILLE. Wenn ich nicht mit mir selber Rede ist es kaum zu ertragen. Die glückliche Zeit ist vorbei.
Frohlein
22.09.2013, 23:12
Dies ist mein erster Beitrag im Forum.
Ich bin Studentin, 25 Jahre alt und habe eine ganz wunderbare Familie.
Vor mittlerweile fast zwei Monaten wurde bei meiner Mama ein großer Lungentumor diagnostiziert. Seitdem ging alles sehr schnell. Eine Woche verbrachte sie im Krankenhaus zur vollständigen Diagnoseabklärung, dann wieder zwei Wochen zuhause und Ende August wurde sie schließlich operiert... Pneumektomie, d.h. Entfernung eines ganzen Lungenflügels. Ergebnis: Tumor konnte vollständig entfernt werden. Insgesamt erholt sie sich von der OP ganz gut, im Oktober beginnt die Chemo, zu der ihr geraten wurde aufgrund von Tumorgröße und Lymphknotenbefall (nur einer). Therapie mit Ziel der Heilung.
Ich bin von ganzem Herzen dankbar dafür, dass so schnell reagiert wurde. An dieser Stelle sei gesagt, dass wir in dieser kurzen Zeit so viele tolle, hilfsbereite und aufrichtige Menschen kennen gelernt haben, die uns stets Mut gemacht haben... DANKE!!!
Nun bleibt noch die Angst vor dem, was noch auf uns und vor allem meine Mama zukommt... ich hoffe sie wird die Chemo gut überstehen und das ohne all zu große Nebenwirkungen. Insgesamt ist sie in einem guten Allgemeinzustand, Sorgen macht mir natürlich die Tatsache, dass sie nur noch einen Lungenflügel hat. Aber sie war schon immer stark und das wird sie auch noch schaffen!
Im Moment kann ich nicht richtig beschreiben, wie ich mich fühle. Ich bin natürlich unendlich dankbar dafür, dass es sich zum "guten" zu entwickeln scheint - das beste Beispiel für "Glück im Unglück".
Trotzdem habe ich so ein Gefühl von Nicht-wahrhaben-wollen, Angst, Hilflosigkeit, Freude, Zuversicht usw. - gibt es dafür EIN Wort??
Ich habe mich quer durch dieses Forum gelesen, habe viele schöne und viele traurige Dinge erfahren, den Kopf darüber geschüttelt, was es nicht alles gibt und gestaunt, wie ihr und eure Lieben mit dieser Krankheit umgeht und lebt.
Betroffene und Angehörige werden durch eine solche Diagnose aus dem Leben geworfen. Oder es kommt einem zumindest so vor. Jedenfalls ist das bei mir so. Ich denke aber auch, dass das kein Zustand von Dauer bleiben darf und jeder für sich einen Weg finden muss, damit klar zu kommen. Mein Weg sieht so aus, dass ich meiner Mama so viel Kraft geben werde, wie es mir nur möglich ist, ich werde alles in meiner Macht stehende tun um ihr zu helfen! Ich kann ihr die Last und die Schmerzen nicht abnehmen, aber vielleicht kann ich es für sie erträglicher machen. Und wenn das geschafft ist, können wir hoffentlich zurückblicken und sagen: es war eine schwere und herausfordernde Zeit - aber sie hat uns stärker gemacht und gezeigt, dass es sich lohnt zu kämpfen!!!!!
Alleinerziehend
15.10.2013, 06:04
Hallo auch bei meiner Mutter wurde vor ca 3Wochen gebärmutterhalskrebs festgestellt. Ich bin 37 Jahre und alleinerziehend mit zwei kleinen Mädchen 6 u 7 Jahre. Arbeite in der Pflege 40std. Also wenn ich arbeiten bin hat meine Mutter die Kinder betreut. Wir wohnen in einem Haus da wir keine Männer haben und unser Verhältnis Super ist. So nun haben wir die Gewissheit das bei meine Mutter am Freitag die Wertheim op gemacht wird, meine Mutti ist 67 Jahre hat schon mit 14 ihre Mutter die an Krebs gestorben ist verloren. Meine Mutters Schwester ist vor 5 Jahren an Krebs gestorben. So nun hoffen wir das die große op gut verläuft, wir haben schreckliche Angst.:mad:
Hallo ich bin auch seit heute hier, bei mir ist es mein Mann der an Blasenkrebs erkrankt ist und nun wahrscheinlich Metastasen in der Lunge hat. Genaues weiß man noch nicht. Aber ich hoffe das man hier Ratschläge und Informationen bekommt die für uns sehr nützlich sein können. Danke:weinen:
Nicolett
22.10.2013, 16:58
Hallo,
mein Name ist Nicole.Mein Mann ist seit 2008 an Schilddrüsenkrebs erkrankt.
Im Mai hat man wieder neue Tumorherde in Hals und Lunge gefunden.
Leider haben die vorangegangenen op's nicht viel gebracht.Nachdem man uns gesagt hat,dass eine Heilung nicht mehr wahrscheinlich ist,brach für mich eine Welt zusammen.Der ganze Kampfgeist war weg und ist es auch noch.Mein Mann ist erst 41Jahre alt und wir haben zwei Jungs ,die 12 und 14 Jahre alt sind.
Der ältere ist auch noch schwerbehindert . Warum immer scheinbar nur wir?
Ich habe eine Therapie angefangen ,aber aus meinen Loch komm ich im Moment einfach nicht raus.
Lg Nicole
Hallo!
Ich bin Anni, derzeit in Elternzeit, da ich eine 8 Monate alte Tochter habe.
Ich bin auch noch ganz neu hier und da ich mich noch nicht ganz zurecht finde
nutze ich die Möglichkeit, mich erstmal vorzustellen.
Mein Vater ist am 14.10. verstorben. Im letzten Frühjahr wurde zunächst
"nicht definierbares" Gewebe in seiner Lunge gefunden. Nachdem
drei Proben aus verschiedenen Stellen entnommen wurden, wurden wir
damit beruhigt, dass es kein Krebs sei. Es wurde nichts weiter getan, man
solle lediglich weiter beobachten. Er kam im Laufe des Jahres mehrfach
"in die Röhre" und alles schien in Ordnung. Im Laufe dieses Frühjahrs
schien er auf einmal wesensverändert. Fragte immer wieder die gleichen
Dinge, schien abwesend und durcheinander. Im Juni bekamen
wir dann die Diagnose Lungenkrebs sowie drei Metastasen im Kopf.
Nach vier Wochen im Krankenhaus ( wo er auch seinen 58. Geburtstag verbrachte)
und Bestrahlung kam er schließlich nach hause und war komplett
verändert. Das Gehirn war bereits dermaßen geschädigt, dass man
kein normales Gespräch mehr führen konnte. Datum, Uhrzeit und
verschiedene Ereignisse warf er durcheinander. Dann der rapide
körperliche Abbau. Stundenlang mussten wir auf ihn einreden damit
er ein Stückchen aß oder etwas trank. Die letzten vier Wochen hat er
nur noch gelegen.
Ich bin nicht sauer, dass es nicht eher erkannt wurde und auch nicht
böse auf die Ärzte, dass sie sich bereits im letzten Jahr geirrt haben.
Irren ist menschlich-leider auch wenn es um Leben und Krankheiten
geht. Ich bin einfach nur traurig, dass es nicht mehr möglich war, ihm
Dinge mitzuteilen, ein normales Gespräch zu führen...
Ich möchte niemanden Angst machen. Ich möchte nur jedem empfehlen,
einfach immer und ständig aufeinander zu achten. Auch wenn
mein Vater nicht geheilt worden wäre, wenn man es etwas eher bemerkt
hätte-man hätte die letzten Monate aber lebenswerter gestalten können.
Ich wünsche allen ganz viel Kraft und Zuversicht!
LG Annika
AnMurphy
23.10.2013, 00:42
Hallo, ich heiße Anne und bin 44 Jahre alt. Verheiratet und habe 2 Söhne, bald 16 und 19 Jahre alt. Ich gehe nicht jedes Jahr zur Routineuntersuchung zum Frauenarzt. Letzten Mittwoch aber doch. Habe aber keine Ultraschalluntersuchung durchführen lassen - das werde ich aber noch nachholen, denn:
am Abend dieses Tages rief mich meine ältere Schwester an- (Sie ist 53 Jahre alt), um mir zu sagen, dass sie im Krankenhaus liegt.
Diagnose:
Thrombose, Lungenembolie und einen Tumor im Bauchraum...
Gleich am nächsten Tag (ich hatte die ganze Nacht nicht geschlafen, weil ich im Netz zu dem Thema gesurft hatte...) sind mein Mann und ich nach Potsdam gefahren, um sie zu besuchen.
Wir erfuhren, dass das Ct eine schlechte Nachricht ergeben hatte...
es ist Wasser im Bauch und die Tumore haben sich auch schon ausgebreitet...
Wegen der Lungenembolie muss meine Schwester meist liegen - die Ärzte sind sich untereinander noch nicht einig, wann die große OP erfolgen soll.
Ich befinde mich nun wieder zu Hause 300 km weit weg.
Habe meiner Schwester angeboten, dort zu bleiben. Ich soll wiederkommen, wenn die OP stattgefunden hat. Unsere jüngere Schwester lebt vorort, aber zu ihr habe ich keinen guten Kontakt. Werde also auch nicht sehr gut über die Dinge informiert.
2003 ist unsere Mutter an Lungenkrebs gestorben - im letzten August unser Vater...jetzt das mit meiner Schwester...
Meine Schwester hat kein Übergewicht, ist sportlich, raucht nicht...war noch nie krank...und jetzt diese Wahnsinnsdiagnose!!!
Ich bin zurzeit arbeitsuchend und zermartere mir den ganzen Tag das Hirn- ist dies der Grund - weil ich für meine Schwester da sein soll? Wie wird es werden? Wie ich lese, dauern die Behandlungen sehr lange...und Potsdam ist eben so weit weg...
Den ganzen Tag lauere ich am Telefon, um sofort ran zu gehen, wenn meine Schwester sich meldet. Es ist momentan das Einzige, was ich tun kann.
Heute erzählte mir jemand, dass sein 83!-jähriger Bruder im Koma läge...Hallo? Meine Schwester ist erst 53!!!!!
Noch vor dem WE soll wohl eine Bauchspiegelung durchgeführt werden - aber wozu denn? Sie wissen doch schon, dass es Krebs ist???
Ich hoffe, dass meine Schweser mir morgen Genaueres sagen kann. Ihre Herzuntersuchung hatte wohl ein gutes Ergebnis.
Im Allgemeinen geht es ihr auch noch gut... wenn man bedenkt, dass sie vor 1,5 Wochen erst auf den Malediven eine 12km-Tour mit dem Mountainbike absolviert hat...als die Lungenembolie schon vorgelegen haben muss...
Hoffentlich sind das gute Voraussetungen für die Behandlung.
Hallo ihr Lieben,
nachdem in meiner Familie alle möglichen ansurden Krankheiten aufgetaucht sind (und mit absurd meine ich eigentlich eher "selten"), verschlägt es mich nun auch hier her ins Forum.
Kurz zu mir: Mein Name ist Maria, ich bin 22 Jahre alt und komme aus einem beschaulichen Städtchen unweit Frankfurt a. M.
Ja, der Grund, warum ich mich hier angemeldet habe, ist offensichtlich-eine mir nahestehende Person hat Krebs. Lungenkrebs um genau zu sein und das mit 27. Erfahren habe ich es vor knapp zwei Wochen, nachdem ich durch einigen Stress und desgleichen, fast zwei Jahre keinen Kontakt mehr zu ihm hatte. Aber ich glaube...mehr sollte hier nicht rein, denn das soll ja nur der Vorstellungsdings sein.
Ich wünsche allen Angehörigen in diesem Sinne viel Kraft und den Patienten alles Gute. Wenn man das so sagen kann, denn um ehrlichzusein, ist das ganze für mich eine Situation, mit der ich (noch) nicht umgehen kann.
phoenix02
24.10.2013, 13:40
Nun Ja, da will ich mich nun auch mal vorstellen.
Ich bin Phoenix02, im bürgerlichen Leben höre ich auf Elke und bin 48.
Im August 2010 habe ich bei mir einen Knoten in der rechten Brust getastet.
Vor lauter Angst bin ich erst im November zum Arzt. Diagnose Brustkrebs kein Lymphknoten befallen. Dann 2x OP, Latisimusabdeckung, Chemo, Bestrahlung AHB.
Dann war ich "Über dem Berg" und in September 2012 bekam mein Mann die Diagnose kleinzelliger Lungentumor (inoperabel) mit Metastasen in Leber und eventuell in der Niere.Da lag ich dann auf der Nase.
Nach erster Chemo sah alles gut aus. Tumor um die Hälfte kleiner, die metastasen nicht mehr sichtbar, keine Metastasen im Gehirn, aber trotzdem Bestrahlung.
Dann erneutes Wachstum des Lungentumors.
2. Chemowelle. Ergebnis nicht befriedigend, aber keine Hirnmetastasen und die Knochen sind auch nicht befallen.:rolleyes:
Nächste woche startet die 3. Chemowelle und ich weis nicht was daraus wird.
So das reicht erstmal für die Vorstellungsrunde.
Liebe Grüße
Eure
phoenix02
schmibi36
02.11.2013, 16:41
Hallo,
ich lese schon eine ganze zeitlang mit und bin überrascht, das wir mit unsrem "Problem" gar nicht alleine stehen.
Vor 7 Wochen hat es uns den Boden unter den Füßen weggerissen:mad:
Mein Mann, 61 Jahre, sein Befund : Adenokarzinom cT4 N3 M1a Stadium IV
Er hat keine Metastasen im weiteren Körper, "nur " die Lunge hat es voll erwischt.
Seit dem 24.10.13 bekommt er Chemo mit Carboplatin und Gemcitabine. Die erste hat er ganz gut vertragen. Die zweite( vorgestern) musste leider abgesagt werden, das die Blutwerte total im Eimer sind.
Wir haben 3 minderjährige Kinder im Haus leben und die Situation ist stark belastend. Am meisten macht es mir zu schaffen, dass ich meinem Mann nichts abnehmen kann.
Ich habe große Angst vor der Zukunft.
Hat jemand hier Erfahrung mit dieser Chemo ?
liebesmädchen
03.11.2013, 21:33
hey leute
zwar habe ich kein kehlkopfkrebs aber meine mutter(41)
ich bin erst 13 möchte aber trotzdem mich gerne darüber informieren
mein onkel ist daran gestorben ich habe angst das das verärbbar ist ! ich weis dort rüber auch schon vieles vieleicht kann ich ja auch anderen leuten helfen oder manche leute wissen vieleicht sachen die ich nicht weis die könnten dan mir helfen
Lottaline
06.11.2013, 22:47
Hallo,
schön das es dieses Forum gibt !!!
Ich bin Doris 44 verh. 2 Erwachsene Kinder!
Meine Mutter ist 86 (ich weiß ein sehr schönes alter) hat ein
großen Lebertumor lt CT sehr groß wie weit es fortgeschritten ist weiß ich noch nicht heute wunde eine Biobsy ? gemacht, warten auf das Ergebniss!
Ich hab Angst und weiß nicht wie ich damit umgehen soll !
Soll man es Ihr sagen oder nicht ?
Ich weiss auch nicht wie lange Sie noch hat der Tumor wäre sehr groß
essen kann sie fast nichts. Ist immer satt oder mag nicht!
Was kommt auf mich zu?
LG
Katharina 71
08.11.2013, 00:30
Hallo,
ich habe im April diesen Jahres eine neue Liebe gefunden, die jetzt im Krankenhaus auf der Intensivstation liegt.:(
Erst nach der 1.OP (am 10.Okt.13) wusste ich, daß ein Tumor im Bauchspeicheldrüsen-Kopf entfernt wurde. (Whipple Operation)
Mit dabei ein suspekter Lypfknoten.
Und das nicht einmal in einem Spezialisierten Krankenhaus.
Vorher wurde ich im glauben gelassen -es sei nur ein Magengeschwür-
Mein Freund wollte oder konnte es mir vorher nicht sagen.
Es folgten am 15. Und 17.Okt. zwei weitere OP's
Gefolgt von Sepsis und Lungenentzündung.
Seit dem 10.Oktober durchforste ich das internet nach Informationen zu Tumore der Bauchspeicheldrüse.
So stieß ich auf dieses Forum.
Die Untersuchung des am 10.Okt. entnommenen Tumors steht noch aus.
Mein Freund ist zwar schon ansprechbar, aber laut Ärzte noch nicht ausser Lebensgefahr.
Bin traurig-fühle mich echt hilflos-soo klein und machtlos-
Wie ich hier gelesen habe, haben viele von euch sehr viel stärke und Kraft gezeigtich habe tiefes Mitgefühl mit denen, die sehr viel durchgemacht haben.
Ich hoffe, ich habe auch genug kraft meinen geliebten Schatz/Freund beizustehen.
Denn die Prognose ist ja ......
Ich besuche ihn jeden Tag.
Ich weiss auch nicht so richtig, ob es so richtig ist wenn ich mich hier ausheule.
Aber so richtig weis ich auch nicht. ...wohin mit meinen Gedanken.
Alles ist so ... so wie in einem Albtraum.
Entschuldigt bitte bin fix und fertig. :(
Hallo!!!!
Ich bin 25 Jahre alt, wohne in Österreich und habe eine kleine tochter mit 6 Jahren.Ich bin selbst Krankenschwester, was das alles auch nicht viel leichter macht, denn man malt sich schon die schlimmsten Dinge aus, die auftreten könnten.
Ich weiß seit drei Wochen das meine geliebte Mami (55) an Brustkrebs erkrankt ist. Niemand in meiner Familie hat je irgendeinen Krebs gehabt. Mir geht es nun total schlecht, da diese Warten auf die Befunde und die weiteren Therapien die anstehen ganz wahnsinnig machen - diese Ungewissheit.
Meine Mama ist heute ins KH gekommen und wird morgen brusterhaltent operiert. Heute wird noch der Wächterlymphknoten untersucht, ob der schon befallen ist....hoffentlich nicht. :weinen:
zu den Daten vom Tumor: G2, er ist 9mm groß, Axilla frei (sonografisch) Lungenröntgen war schon: o.B. :) ist ja schon mal gut. Mehr weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.
Ich warte jetzt auf den Anruf von meiner Mami.....
Alles Liebe, :kuess:
Helena
Huhu zusammen,
ich bin neu hier heisse Nina bin 35 und alleinerziehende Mama von Simon er ist 4, meine Mama ist 64 und hat eine Zyste im Bauchgewebe am 4.12 bekommen wir die Blutergebnisse und ich hab sooo Angst davor!! Das dauert noch so lange,ich werd noch irre:eek:
katzmaus67
20.11.2013, 05:12
Mein Name ist Kerstin,
Ich bin 46 Jahre alt und Altenpflegerin.
Zur Zeit bin ich bei meiner Schwester in Florida, ja das hört sich erstmal gut an....allerdings bin ich hier, um sie in ihrem Kampf gegen Hirntumore zu unterstützen.Ich muss dazu sagen, dass meine Schwester seit 1995 in den USA lebt und ich es aus vielen Gründen...die mir allerdings jetzt nur noch wie billige Ausreden vorkommen, es erst vor 2 Jahren schaffte sie zu besuchen.
Während meines Urlaubes bekam sie nach einer Biopsie die Diagnose Brustkrebs.
Einige kennen ja wie alles so weiter geht...OP..Bestrahlung Chemotherapie ....dieses Jahr im April besuchte ich sie gemeinsam mit meinen Eltern denen es gesundheitlich auch nicht besonders gut geht....ich hatte so ein verdammt blödes Bauchgefühl......Ende August erhielt ich vom meinem Schwager über Skype eine Videonachricht aus dem KH...meine Schwester wurde notoperiert...Hirnmetastasen....10 Stück....trotz Kontrolle????
Leider wurde auf Grund ihres absolut guten Zustandes das Gehirn nicht mit überwacht!!!!
Hätte sie nicht wegen starker Kopfschmerzen einen Arzt aufgesucht...würde sie heute nicht mehr leben!!
Der größte Tumor am Hinterkopf hatte das Gehirn schon zu stark gequetscht...sie hätte noch 1 Tag gelebt.
Nach der Videonachricht konnte ich meinen Schwager nicht erreichen..es war die Hölle. Ich informierte alle unserer Familie und meinen AG. Ich buchte einen Flug und bin ohne lange zu überlegen hierher geflogen. Für 3 Monate.
Jetzt wo ich hier bin und viele Gute aber auch schlechte Tage mit meiner Schwester verbracht habe, bin ich in einer riesigen Zwickmühle.
Am 12.12. fliege ich wieder heim.....kann ich das...kann ich meine Schwester und meinen Schwager einfach hier zurücklassen....ich weiß, dass nur 1 Tumor entfernt werden konnte, dass meine Schwester jeden Tag bis an ihr Lebensende 5 Chemotabletten nehmen muss, das die Nebenwirkungen von Tag zu Tag schlimmer werden und ich einfach nichts tun kann!!!!
Wenn sie nur nicht so weit Weg wohnen würde. Ich weiß momentan nicht, wie ich damit umgehen soll.
Ich wollte das einfach mal los werden...für meine Seele :(
Priemmelchen
20.11.2013, 11:22
Guten Morgen,
ich bin 34 Jahre alt, habe eine wundervolle 4-jährige Tochter und einen sehr sensiblen Mann. Bei meiner Schwiegermutter wurde vor einer Woche Lungenkrebs festgestellt, der seit 1,5 Jahren unbemerkt vor sich hinwächst.
Sie hat heute ihre erste Chemo und wir sind alle in Gedanken bei ihr.
Ich habe in den letzten Tagen sehr viel gelesen und habe gemerkt, dass ich mehr Kontakt brauche, als nur zu lesen was passieren wird.
In der Familie wird sehr wenig geredet und ich hoffe unter euch einfach Mut und Hoffnung zu finden, damit ich meinem Mann helfen kann.
nettel42
20.11.2013, 21:10
Hallo alle miteinander!
Ich bin Jeanette,44 Jahre alt und noch ganz neu hier.(Genau gesagt seit eben.)
Seit zwei Wochen wissen wir, daß der Mann meines Lebens Lungenkrebs hat.
Blöderweise bin ich auch nicht so ganz gesund. Ich habe eine entzündliche Augenerkrankung,die blind machen kann. Aber darum geht es mir gar nicht.
Seit dem Satz "Sie haben Krebs." ist unser Leben ein tiefes schwarzes Loch und ich falle immer weiter.
Ich kann meinen Mann gar nicht mehr erreichen, er verschließt sich vor mir. Ich werde immer unsicherer und weiss schon nicht mehr ein und aus. Hier im Forum zu lesen hat mir schon wieder etwas Mut gemacht und ich würde mich gerne bei Euch einbringen.
Hallo . Ich bin 49 Jahre, weiblich, alt und mein Cousin ist seid Februar an Lungenkrebs erkrankt . Ich habe eine sehr enge Verbindung zu ihm. Nun ist er seid dem 09.11.2013 wieder im Krankenhaus ... und soll am 27.11.2013 , nach 6 Chemo's , noch operiert werden. Das nimmt mich alles sehr mit , da ich vor 5 Jahren erst meine Mutter mit dem selben Leiden verloren habe und vor 2 Jahren meine Tante . Kurz noch : Mein Cousin ist grad mal 51 Jahre alt.
hermannJohann
28.11.2013, 09:53
Hallo an Alle,
ich bin Hermann ( 62 Jahre). Meine Frau hatte 2009 Brustkrebs im Anfangsstadium Anfang 2012 hatte sie nach einem Urlaub in der Türkei Magenprobleme. Im April 2012 wurde dann bei einer Nachuntersuchung ein erhöhter Tumormarker festgestellt, bei weiteren Untersuchungen wurde aber nichts gefunden. Sie fuhr dann ins Ausland, um ihre Enkelin abzuholen. Wir wollten zusammen in Urlaub fahren. Dann wurde sie krank. Eine Aszites wurde behandelt Bei einer diagnostischen Operation fand man Krebszellen im Bauchfell. Das war im Juni, einen Tag vor meinem Geburtstag. Nach dem Tod meiner Frau erzählte mir die Tochter, die Ärzte hätten gesagt, sie habe nur noch wenige Monate zu leben. Sie kam zurück nach Deutschland, begleitet von Tochter und Enkelin. Tochter und Enkelin mussten nach ein paar Tagen wieder abreisen. Zunächst hieß es, es sei ein Mesotheliom. Über die schlechte Prognose las meine Frau im Internet. In Deutschland wurde dann festgestellt, dass es doch ein Mesotheliom war, sondern ein Krebs, der dem Ovarialkarzinom ähnelt, aber eben im Bauchfell. Es folgte eine Chemo-Therapie ( Internistische Onkologie). Wir konsultierten einen Gynäkologen. Der empfahl eine Operation und sprach mit dem Onkologen. Beide hielten es für möglich, dass bei einer OP alles entfernt werden könne. Im Oktober war dann die OP, leider nicht mit dem gewünschten Ergebnis. Aber wir hofften, dass wir wenigsten einige Zeit Ruhe haben würden. Der Tumormarker war bei 16. Sylvester feierten wir dann im Ausland bei der Familie. Im Januar ging es aber wieder los: erhöhter Tumor-Marker, dann CT. Festgestellt wurde, dass etwas nachgewachsen war. Es folgte eine Therapie mit Topotecan. Nach dem Abfall der Leukozyten durch die Chemo -Therapie bekam sie einen Infekt und musste ins Krankenhaus. Nach ihrer Entlassung wurde die Chemo-Therapie fortgesetzt, aber während dieser Therapie wurde ein schneller Progress des Tumors festgestellt. Empfohlen wurde eine Chemo-Therapie mit Caelyz, die dann auch begann. Wir suchten nach einer zweiten Meinung. Weil es ihr sehr schlecht ging, kam eine Frau auf die Palliativstation. Meiner Frau ging es dann wieder besser und sie wurde entlassen. Wir konsultierten einen Chefarzt einer Frauenklinik. Er hielt es für möglich, das eine OP erfolgreich sein könne (Sugarbaker-Methode). Wissen könne man das aber erst bei der OP. Aus dem OP-Bericht der 1. Operation gehen nicht hervor, das keine weitergehende Operation sinnvoll sei. Kurz vor dem OP-Termin Ende Juli schwoll der Bauch an, sie erbrach Essen und Galle. Es war wohl ein Darmverschluss. Leider hatte auch diese OP nicht das gewünschte Ergebnis. Meine Frau bekam einen Infekt, beginnendes Leberversagen wurde festgestellt. Drei Wochen nach der zweiten OP starb sie im Hospiz.
Hallo, ich habe mich jetzt auch dazu gesellt,
ich stehe im Moment einen harten Kampf durch. Musste mich heute krankshreiben lasen,da mein Mann nicht mehr alleine sein kann. Mein Leidensweg fing im September vor zwei Jahren an, Diagnose Darmkrebs. Der wurde goßfächig entfernt, mit einem künstlichen Ausgang. Von dem Tag ging es bei Ihm bergab, künstliches Koma, Lungenentzündung, Milz Entfernung, Oberschenkelhalsbruch und im Dezember 11 Diagnose Magenkrebs. Keine Chemo und weiteren Behandlungen möglich, da mein Mann über 40 Kg abgenommen hat.Im Februar 12 wurde er in Hospiz verlegt it der Aussage im höchstfall noch ein paar Wochen. Mein Mann lebt immer noch. Er hat sich wieder so aufgerappelt, das ich Ihn im Mai 12 wieder nach Hause bekam und das war auvh gut so. Er hat trotz Schmerzen, trotz höhen und tiefen bis Sonntag alles gut gemeistert, ach ja im September 13 kam dann noch die Diagnose Speiseröhrenkrebs hinzu. Seid Sonntag geht es nur noch bergab, zittern am ganzen Körper, Montag Fieber, Dienstag noch höheres Fieber, dann fing er an zu phantsieren, und seid heute kann ich Ihn nicht mehr alleine lassen , ist gestern abend gestürzt, hat jetzt vom Doktor aufsteh Verbot. Morgen spreche ich wieder im Hospiz vor, Doktor hat Ihn heute angemeldet. Jetzt habe ich noch eine Frage: Mein Mann greift immer öfter in den Himmel, hat das was zu bedeuten? Ich bin eigentlich nicht abergläubisch, aber eins bestätigt sich bei mir immer wieder, wenn bei uns aus der Familie jemand verstorben ist bleibt meine Wohnzimmeruhr stehen.
Hallo,
ich bin Alanna, 38 Jahre, im echten Leben hab ich einen ähnlichen Namen, der aber ziemlich selten ist. Ich bin hier erstmalig gelandet, als bei mir ein auffälliger Abstrich auftrat und Verdacht auf eine Vorstrufe von Gebärmutterhalskrebs. OP (Konisation) war bereits terminiert, als ich feststellte, schwanger zu sein. Dann ruderten alle Ärzte wieder retour. Während der Schwangerschaft engmaschige Kontrolle, Verbesserung des PAP auf I (!) während der Schwangerschaft, anschließend keine HPV mehr nachweisbar, alles gut.
Nun bin ich wieder hier, weil bei meinem Vater ein fortgeschrittener, inoperabler Lungenkrebs aufgetreten ist. Er ist schon "so alt", dass die Onkologen von einer Chemo abraten. Heute versuchen sie, eine Drainage zu legen, um das Wasser aus der Lunge abzulassen und dann das Lungenfell zu verkleben, damit keine Flüssigkeit mehr nachkommt. Außer den Atembeschwerden hat er noch keine Probleme. So wie es aussieht, wird außer einer eventuell später notwendigen Schmerzbehandlung ansonsten nichts gemacht werden können.
Meine Mama hatte etwa 1988 einen Brustkrebs, der aber durch Totaloperation und ohne Chemo erledigt werden konnte. Sie hatte sich damals "uns Kindern" gegenüber sehr bedeckt gehalten, so dass ich keine Ahnung hab, was da genau vorlag und wie behandelt wurde. Sie starb vor zwei Jahren überraschend an Herzversagen. Die Mutter meines Vaters ist, als er gerade 12 Jahre alt war, an Magen-Darmkrebs verstorben. Damals sahen die "Behandlungsmöglichkeiten" aber auch noch sehr mau aus.
Nun, heute heißt es Däumchen drücken.
Eleonora
02.12.2013, 17:40
Ich lese nun schon eine ganze Weile hier mit und wollte mich nun auch vorstellen, da ich auch schon Fragen gepostet habe.
Bei meiner Mama wurde 2004 Brustkrebs festgestellt mit Metastasen in den Lymphknoten, da war sie 58. Nach der brusterhaltenden OP und der Chemo ging es so sehr bergauf, dass sie nach 4 Jahren Femara absetze, vielleicht zu früh. 2012 dann der große Schock (wir dachten alle, sie hätte den Krebs komplett überstanden): Knochenmetastasen in Wirbelsäule und Becken, richtig viele. Dann Bestrahlung und danach Zumeta und Faslodex. Es ging wieder aufwärts, alles war, wie wenn nichts gewesen wäre bis August. Dann kam die niederschmetternde Diagnose Lebermetastasen. Eine größere mit 2 cm, aber unzählige kleine. Keine OP kam mehr in Frage, keine der gängigen Methoden außer Tabletten. Wir setzten alle Hoffnung auf Exemastan in Kombi mit Afinitor. Doch das hat sie nur zwei Monate nehmen können, bis die Nebenwirkungen (vor allem Atemnot und Verdacht auf Pneumonitis) das Absetzen erzwangen. Ein Leberultraschall am Freitag brachte dann das niederschmetternde Ergebnis, dass ALLE Metastasen auf ca. 2 cm angewachsen sind. Meine Mama trägt es erstaunlich gefasst, will nichts mehr machen lassen außer Schmerztherapie. Und ich hoffe, die Nebenwirkungen klingen nochmal so ab, dass wir noch eine - wenn auch kurze - schmerzfreie, glückliche Zeit verbringen.
Es hilft mir sehr, hier hin und wieder Sachen nachlesen zu können und auch die PNs, die ich bisher bekommen habe, helfen sehr.
Danke
Eleonora
Hallo Zusammen,
auch ich möchte mich gern als Angehörige eines Krebspatienten vorstellen...
Ich heiße Irene, bin verheiratet und derzeit mit meinem ersten Kind schwanger. Bei meiner Mama wurde im Jahr 2008 mit nur 51 Jahren ein Schilddrüsenkarzinom entdeckt. Leider schon so spät, dass er gestreut hat... Viele OP's, unzählige Radiojodtherapien und Bestrahlungen bringen leider nichts. Nun wurde auch Lungenmetastasen entdeckt und seit heute wissen wir, dass sogar die sich vermehrt haben...:embarasse
Weiß teilweise gar nicht mehr weiter, sodass ich mich nun entschlossen habe zumindest im Internet mit "Gleichgesinnten" auszutauschen, da mich im Freundeskreis niemand "auffangen" kann...
Liebe Grüße
Irene
Guten Abend zusammen
Dann möchte ich mich auch mal vorstellen :)
Ich heiße Madita, bin 31 Jahre alt und dreifache Mama :D
Bei meiner Mutter wurde Anfang des Jahres per zufall fest gestellt das sie ein Lungenkarzinom hat. Sie hat den ersten Chemo zyklus mit anschliessender Bestrahlung auch schon hinter sich. Doch jetzt wurde vor ca 6 Wochen festgestellt, das er wieder größer ist und das er gestreut hat in Brust und Leber :(.
Ich hoffe einfach das ich mich hier mit anderen austauschen kann und ihr vielleicht auch den Mut machen kann sich mal zu öffnen und mit anderen zu sprechen.
LG Madii
Hallo.
Will mich hier nun auch leider vorstellen.
Das Leider bitte nicht persönlich nehmen.
Leider bezieht sich jetzt nur darauf, jetzt auch ein Betroffener bzw. Angehöriger eines von Krebs betroffenen Menschen zu sein.
Wir sind 51 Jahre alt und leben zusammen mit einem Rudel aus 3 Hunden und 1 Kater im Speckgürtel Berlins.
Ich bin hier gelandet auf der Suche nach ....
nach Hilfe oder Ratschläge oder liebe worte
Alles ist so kompliziert aber dazu im Forum mehr.
spaul
Hallo zusammen,
mein Mann Bj 53, hat ein Adenokarzinom in der Lunge, BAC, in sehr fortgeschrittenem Stadium. Er bekommt Morphin und Tavor um die Panikattacken zu mildern. Er kann gerade noch vom Bett zum Toilettenstuhl und zurück. Ich versuche alles für ihn zu tun bin aber selbst ziemlich am Limit.
Familie haben wir nicht wirklich und auch von unserem Freundeskreis können die meisten nicht mit der Situation umgehen.
Ich würde mich auch gerne mit Euch austauschen.
Conny
Hallöchen miteinander :)
Habe lange überlegt, da mir dieser Schritt, warum auch immer so schwierig vorkommt.
Aber nun gut...
Ich heiße Maria, bin 29 Jahre alt und Mama einer 7 Jahre alten Prinzessin.
Im November 2013 wurde bei meiner Mom ein kleinzelliges Bronchialkarzenom diagnostiziert. Metastasen,davon 6 Stück, wurden ebenfalls auf der Leber entdeckt.
Erste Chemo hinter ihr ... Kaum Nebenwirkungen. Ärztin meint, die Chemo schlägt gut an. Yeah :) ich freu mich unglaublich.
Trotz allem sind Panikattacken mein Begleiter. Auch die Angst (um meine mum, selbst an Krebs zu erkranken) ist mein Tagtäglicher Begleiter.
Ich wünsche euch viel Kraft
Lg
Jeanie1978
18.12.2013, 21:48
Hallo,
ich bin Jenni, 35 Jahre alt und Tochter einer sehr tapferen 57 jährigen Frau. :1luvu:
Meine Mama kam am 12.11.13 mit einem Pleuraerguß in der li. Lunge ins Krankenhaus und kam am 21.11.13 mit der Diagnose unheilbaren Lungenkrebs m. Lebermetastasen hinaus. Wie tief der Schock saß brauche ich hier glaube ich gar nicht erwähnen :embarasse
Inzwischen war sie desöfteren mal wieder im Krankenhaus u.a. wegen akutem Harnverhalt, Luftnot etc. Jetzt habe ich sie seit ca. zwei Wochen zu mir geholt, da sie Angst hat alleine zu sein (sie ist ledig) und ich mich dabei auch wohler fühle wenn sie bei mir bzw. bei uns ist. Es ist zwar nicht ganz einfach, da mein Lebensgefährte, unser gemeinsamer Sohn (4 jahre) und ich, in einer kleinen 3 Zimmerwohnung mit 63qm wohnen. Wir haben jetzt für Mama unser Schlafzimmer geräumt und es ihr richtig kuschelig hergerichtet, sie fühlt sich pudelwohl. Wir haben es uns im Wohnzimmer gemütlich gemacht und unsere Couch rausgeworfen und unser Bett dort hin platziert. Es ist natürlich keine Dauerlösung aber bis wir was passendes größeres gefunden haben ist es erst mal das Optimalste. So bekomme ich immer mit wenn irgendwas nicht in Ordnung ist und das ist leider in letzter Zeit häufig der Fall. Es ist immer ein Auf und Ab...es gibt Tage da können wir stundenlang shoppen gehen...dann gibt es Tage da liegt sie nur im Bett und hat Schmerzen. Es ist so traurig sie dann so zusehen...sie hat mittlerweile fast 10 kg abgenommen und sieht aus wie ein Häufchen Elend. Da sie nicht nur meine heißgeliebte Mama ist sondern auch meine allerbeste Freundin (sind bzw. waren im selben Kegelclub, Stammtisch)...wir kennen uns in und auswendig...ich brauche sie nur anschauen und weiß genau wie es ihr geht.
Es tut mir so dermaßen weh zusehen wie ein sonst topfiter Mensch so langsam immer mehr abbaut:weinen:
Ich hoffe hier Unterstützung und vielleicht auch einige Tipps zu bekommen um mit der ganzen Situation besser klar zu kommen.
Liebe Grüße Jenni
Hallo,
mein Name ist Tobias und ich bin ein Angehöriger eines Magenkrebskranken, genauer gesagt handelt es sich um meinen Vater (63). Im Herbst 2012 bekam er die Diagnose bösartiger Magenkrebs. Weitere Untersuchungen brachten die Erkenntnis, dass es keine erkennbaren Metastasen gäbe und der Tumor operabel sei, obwohl schon im fortgeschrittenen Stadium.
Es folgte eine Chemotherapie und zwei Operationen im Februar 13 bei denen der gesamte Magen, die Milz und ein Teil der Bauchspeicheldrüse entfernt wurden. Als Vorsichtsmaßnahme wie man damals erklärte. Es folgte eine weitere Chemotherapie. In dieser Zeit hatte ich hier schon viel gelesen und konnte etwas Mut schöpfen und verbreiten, denn diese Zeit war wie Ihr ja sicher alle wisst, die Hölle für uns.
Er verkraftete die Operationen recht gut und lehnte sogar die Reha ab. Der Sommer war richtig gut mit ihm und außer seinem enormen Gewichtsverlust war es wirklich hoffnungsvoll. Jedoch bekam er plötzlich vor über einem Monat immer öfter Ohrensausen und Schwindelattacken, die immer extremer wurden. Bis er vor etwa vier Wochen beim überqueren der Strasse stürzte und kollabierte und der Notarzt ihn wiederbeleben musste. Seitdem ist er sehr schwach, oft verwirrt und er ein kompletter Pflegefall.
Das schlimmste ist nun, dass uns niemand helfen kann / will. Schon das zweite Krankenhaus in dem er nun liegt will ihn wieder zu uns zurückschicken ohne eine Diagnose gestellt zu haben! Es wäre ja ein Magenkarzinom eine schlimme Krankheit und er würde sicher bald sterben. Es wurde bisher nur ein CT vom Kopf gemacht und es war nichts zu ersehen! Ein MRT des Körpers lehnte der Stationsarzt auf mein Anfragen heute ab mit der Begründung es würde nichts bringen!
Bin ich jetzt selbst schon total irre? Es kann doch nicht richtig sein ihn einfach dahinsiechen zu lassen ohne festzustellen was ihm nun eigentlich fehlt!
Ich bin ratlos und völlig verzweifelt. Was soll ich nur tun!
Viele traurige Grüße
FraenziBaenaensi
23.12.2013, 20:28
Hallo, ich möchte mich auch gerne vorstellen.
Mein Freunde nennen mich FränziBänänsi ich bin 21 Jahre alt.
Meine Mom hat 12 Jahre gegen den Krebs angekämpft.
Als ich 8 Jahre alt war hat sie die Diagnose Brustkrebs bekommen.
Deswegen wurde ihr eine Brust abgenommen. Nachdem wir dachten sie hätte es überstanden streute der Krebs nochmal in die Lymphen weswegen sie einen Kompressionsstrumpf tragen musste. Dann in die Lunge, weswegen sie rund um die Uhr an Sauerstoffflaschen angeschlossen sein musste. In die Knochen an der Wirbelsäule, sie war gefährdet bei einem Sturz oder sonstiger Überbelastung Querschnittsgelähmt zu werden, sie hat ein Korsett tragen müssen. Und zu guter letzt griff der Krebs ihr Gehirn an. Sie bekam Aussetzer. War von Zeit zu Zeit nicht klar im Kopf.
Vor einem Jahr starb sie in einem Hospiz. Am 27.Dezember ist ihr erster Todestag.
Sie war nicht die erste die ich an den Krebs verlor.
Es ist für mich weiterhin ein Aktuelles Thema, deswegen habe ich mich hier angemeldet.
Schafschubser
24.12.2013, 20:05
...ich mache weiter...
mein Name ist Claudia, bin 43 Jahre und wohne in der Nähe von Hannover.
Es geht um meine Mutter, die an Nierenkrebs erkrankt ist. Genaue Infos kann ich gar nicht geben, weil die mir noch nie jemand mitgeteilt hat.
Liebe Grüße
Claudia
Hallo zusammen,
seit geraumer Zeit lese ich hier im Forum für Angehörige. Mein Schatz hat das Multiple Myelom. Es wurde Anfang September diagnostiziert. Die Induktionschemotherapie und Stammzellsammlung hat er hinter sich gebracht. Nun folgt bald die Hochdosis Chemotherapie.
Natürlich habe ich Angst vor der Zukunft.:mad:
Ich versuche ihn zu unterstützen, soweit es mir gelingt.
Gruß an Alle
Mirca
Hi, ich bin Irmchen und bin 36 Jahre alt. Seit 8 Jahren verkleinert sich meine Familie kontinuierlich....Demenz und Krebs im Wechsel... bin in 3 Wochen auf meiner 8ten Beerdigung...und werde langsam zynisch. Warte fast darauf das der Nächste mit einer schlechten Nachricht kommt. Mitlerweile gehört das zu meinem Leben dazu: Diagnose...Hoffnung (haben alle außer mir)...und dann TOD, oh Wunder. Bin leider noch Medizinerin und habe entsprechendes Wissen. Es nervt mich langsam. Sorry für die NEGATIVITÄT am Abend. LG
Hallo, ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 58 Jahre alt und komme aus dem Münsterland. Wir haben in den letzten drei Jahre sehr viel durchgemacht. Dazu vl später mehr. Ostern 2013 hat mein Mann (60) die Diagnose Lungenkrebs bekommen. Der beh. Arzt meinte ohne Behandlung 1/2 Jahr, mit ein bischen länger. Chemo und Bestrahlungen auf die er nicht ansprach wurden im November beendet. Im Gespräch ende Nov. hat man ihm noch 6 bis 8 Wochen gegeben. Hinzu kommt das er seit Jahren Manisch Depress. ist. Seit Wochen schlafe ich nicht mehr, weil er die Nacht zum Tag macht und am Tag auch nicht sehr nett ist. Ich frage mich immer mehr, wie sieht das Ende aus. Ich habe Angst davor. Liebe Grüße. vl antwortet mir ja einer.
ninakoeln
29.12.2013, 19:55
Hallo in die Runde !
eine kurze Vorstellung und Grüsse in die Runde:
Ich bin 37 wohne im Rhein-Sieg-Kreis und bin hier, weil meine Mama bösen Krebs hat.
Ich möchte mich ein bisschen bei Euch erkundigen wie man damit umgeht, wie ich ihr besser helfen kann und wie ich auch selber ruhiger werde.
Dazu aber dann in einem anderen Thema mehr.
Ich kann garnicht viel über mich sagen, ich arbeite viel und habe zwischenzeitlich alle Hobbies und Freunde abgeschafft, weil ich keine Zeit habe. Sogar mein Pferd musste ich vor 4 Wochen abgeben, es passt halt auch finanziell nicht mehr, weil soviele Kosten durch die Behandlung meiner Mutter aufgetreten sind.
Arbeit ist so das einzige was mich noch aufrecht erhält.
Mehr in meinem gleich folgenden Hilferuf. Nehmt mich bitte nett auf, ich könnte ein paar gute Ratschläge gebrauchen
MJstarchild
30.12.2013, 22:02
Na dann will ich auch mal ein freundliches Hallo in die Runde werfen,
Ich habe keinen in meiner Familie, der nicht am Krebs gestorben ist. Die Grosseltern von meinen Grosseltern hatten Krebs. Mein Opa ist vor Jahren schnell aber schmerzlos und friedlich in den Armen meiner Grossmutter am CUP gestorben. Grossmutter hat mit ihren paar-und-achtzig jetzt Darm-Ca. Wurde operiert und es geht ihr gut. Sie hat aber gleich resolut verkündet, dass sie nix mehr wird machen lassen.
Meine SchwiegerMa ist einem MagenCa erlegen...Siegelring oder so....erkannt nur auf Verdacht am Anfang vom Anfang. Nach einem halben Jahr grässlicher Qualen starb sie. Mein SchwiegerPa hat jetzt seit ca. nem 3/4 jahr mit Blasenkrebs zu kämpfen. Vor einigen Monaten starb meine Tante am Eierstockkrebs.
Wenn ich meine Tochter ansehe, frage ich mich, ob sie mal Krebs bekommt, denn sie hat von Geburt an ein grosses Muttermal am Bauchnabel ( locker 1-cent-gross). Jeder rät was anderes- abwarten, ob es sich verändert....oder prophylaktisch entfernen....
Ich selber hatte mich angemeldet hier, als vor einigen Jahren im Urlaub nach einigen Wochen Urlaub und schönem Nagellack mein mittleren Zehennagel verfärbt und verändert war. Verdacht auf mal. Melanom. Op...Nagel gezogen...war aber gutartig. Nagel neu gewachsen, wären nicht diese Schmerzen da drin....und die werden immer schlimmer.
Aber das Schlimmste war eine Lehrerin in der Schwesternausbildung. Wir hatten die Hausafgabe, einen Stammbaum mit familiären Krankheiten zu erstellen. Meinen beschenkte sie mit trockenem Glückwunsch, i-wann am Krebs zu sterben.
Ich habe keine Angst und ich bin auch kein Hypochonder....aber manchmal frage ich mich...wann ich am welchem Krebs zugrunde gehen werde.....:gaehn:...bis dahin informiere ich mich hier:D
Wünsche euch allen alles Gute und Guten Rutsch:1luvu:
Solstice
03.01.2014, 00:00
Dann möchte ich mich auch mal vorstellen, nachdem ich hier seit 4 Wochen mitlese. 4 Wochen deshalb, weil da meine Mutter die Diagnose bekam: Bronchialkarzinom, nicht kleinzellig, Plattenepithel.
Mein Name ist Jana, ich bin 44 und hatte einige schlechte Jahre hinter... gerade hab ich wieder den Kopf hochgesteckt und da kam der Lungenkrebs von Mama, die einzige die ich noch habe... ich liebe die, ich brauche sie... Sich bin hier, um das alles irgendwie verkraften zu können.
Wie wissen noch keine Details, kein staging, nicht wie es weitergeht...
Hallo ihr Lieben alle,
euch allen und euren Familien ein frohes neues Jahr und lasst uns das Beste daraus machen !!
Wir haben uns jetzt nach der 2. Gabe Chemo entschieden,diese abzubrechen.
Meinem Vater geht es eher schlechter,als dass sie ihm Besserung geschweige denn Lebensqualität verschafft.Er ist wieder in psychiatrischer Behandlung,zeigt aggressive Verhaltensweisen,hat eine Schwester sowie eine Ärztin angegriffen. Im Moment ist es wieder genau das Gegenteil,er ist sehr schwach und fällt dauernd. Wir sind nun auf der Suche nach einem Hospiz,da daheim keine kontinuierliche Pflege möglich ist,auch weil meine Mutter das definitiv nicht schaffen würde und wir nicht ständig(24h) da sein können.
Ich kann Irmchen nur beipflichten,lieber noch eine halbwegs erträgliche Zeit mit der Familie,als nichts mehr mitbekommen....:embarasse
Drücke euch allen die Daumen ! Liebe Grüsse...
susi3001
03.01.2014, 21:32
So dann mach ich auch mal mit:-)
Mein Name ist Susann und ich bin fast 37 Jahre alt. Meine mama ist 62 und kämpft mittlerweile seit 15 Jahren gegen diese tückische Krankheit. Angefangen hat alles mit einem nierenzellkarzinom , dieser wurde mitsamt einer Niere entfernt. Nach einigen Jahren Ruhe wurde dann in beiden Lungenflügel Metastasen festgestellt. Diese konnten glücklicherweise durch eine op entfernt werden. Nun kämpft sie seit 2008 mit einer gesichtsknochenmeastase. Diese ist leider nicht zu operieren. Seit ca. 2 Jahren bekommt sie Medikamente in Tablettenform. Erst hatte sie sutent und nun auf Grund schlechter Verträglichkeit ein anderes Medikament(leider will mir der Name nicht einfallen) seit einigen Wochen habe ich das Gefühl das das Geschwür wirklich mal kleiner wird. Und nun kommt der kleine Tiefpunkt : heute hatte sie einen krampfanfall o.ä. sie liegt im kh und keiner konnte bisher eine Aussage treffen was es denn war. Ich bin nun hier in diesem forum gelandet um evtl. Erfahrungsaustausch zu betreiben :-)
Liebe grüsse susi
Ein hallo und frohes neues Jahr mit viel Kraft für alle!
Ich bin 31 Jahre alt. Mein Vater hat Anfang letzten Jahres die Diagnose Glioblastom bekommen. OP folgte, Bestrahlung, hochdosierte Chemo und mittlerweile dauer Medikation Chemo! Zeit der OP und Diagnose war sehr schwierig! Seit letztem Jahr ist alles von dieser Erkrankung überschattet. Ich habe häufiger schon überlegt hier zu schreiben, aber hatte einfach Angst das es durchs Aufschreiben zu real wird! Verdrängen ging bisher ganz gut! Solange man funktionieren muss, ist es besser nicht soviel über die Prognose dieser Diagnose nachzudenken. Sein Zustand war jetzt wirklich schon lange stabil, doch langsam merke ich, dass sein Zustand schlechter wird und ich habe Angst vor dem was kommen wird!
LilSpooky
04.01.2014, 23:32
Hallo,
ich bin 26 Jahre alt. Meine Mutter (66) kämpft seit 3 Jahren gegen den Hautkrebs und Rippenfellkrebs an. Sommer 2011 habe ich die Nachricht von meinen Eltern erhalten, gewusst haben sie es aber schon länger und ich habe nur durch einen ersten Krankenhausaufenthalt erfahren was nun los ist. Ich war damals in meiner Zwischenprüfungsphase meines Studiums und wollte ins Ausland...meine Mutter wollte nicht, dass ich durch die Info mein Auslandsaufenthalt fürs Studium cancel, was ich auch für sie nicht gemacht habe...denn telefonisch und durch ferien und durch professionelle Rat (ich war eigentlich 'nur' in Wien) konnte ich auch von dort aus beistehen... aber seitdem ich aus Wien im Sommer 2013 zurückkam ist nun alles eher bergab gehend... nun liegt sie zum zweiten Mal auf der Palliativstation und die Hoffnung schwindet von Tag zu Tag zumal es klar ist, das man von ärztlicher Seite nur noch schwer helfen kann... :(
Ich geselle mich nun auch zu euch.
Wollte mich schon Anfang Dezember anmelden, aber mit einem 4 Monate alten Sohn hat man nicht so viel Freizeit und dann ging es mit meinem Papa (Speiseröhrenkrebs) drunter und drüber.
Ich heiße Kathleen und bin 27 Jahre alt. Mein Papa bekam am 15.04.2013 die Diagnose Speiseröhrenkrebs. Leider hat hat er erst sehr spät mitbekommen das was nicht stimmt und somit war der Krebs schon sehr fortgeschritten, d.h. Inoperabel mit einer Lebenserwartung von weniger als 5 Jahren. Da ich mich viel dazu belesen habe, habe ich rausbekommen das die meisten nur noch 8-10 Monate haben (nach Auftreten der ersten Symptome). So war es dann leider auch. Er ist leider am 25.12.2013 von uns gegangen.
Es ist sehr schwierig und schmerzhaft, aber es ist besser so. Nach der letzten Bluttransfusion (09.12.) ging es ihm immer schlechter bis er am 12.12 zusammengebrochen ist und ins Krankenhaus kam. Am 23.12. kam er in die Kurzzeitpflege, weil er nicht mehr laufen könnte und meine Mutter es körperlich nicht geschafft hätte.
Am 24.12. waren wir nochmal bei ihm, er konnte endlich seinen Enkel wieder sehen. Vielleicht hat er somit auch seine Ruhe gefunden und ist am 25.12 dann friedlich eingeschlafen.
Ich kann es immer noch nicht glauben. Als er die Diagnose bekam war er noch so optimistisch und voller Hoffnung: Das schaffen wir schon. Ich mach die Chemo. Infanterie ging es ihm auch noch Super, aber im November gab er sich dann auf. Er wusste nicht mehr was das alles noch bringen soll. Verständlich es würde ja auch nicht besser.
Nun ist er leider nicht mehr da und jeden Tag denken wir an ihn und vergießen eine Träne.
Ich wünsche euch allen viel Kraft.
Stillen, lieben Gruß Kathleen
Martina*
10.01.2014, 23:29
Hallo ihr Lieben,
Ich bin neu hier und noch etwas verunsichert weil ich mich noch nicht so richtig zurechtfinde..!
Ich überlege schon lange mich hier anzumelden, habe aber bisher nur ab und zu mitgelesen.
Ich bin 33 Jahre alt und selbst nicht erkrankt. Mein Papa hat im August 2013 die Diagnose Lungenkrebs erhalten und seitdem ist mein Leben ein anderes als zuvor. Es vergeht kein Tag an dem die Krankheit nicht Hauptthema ist und ich nicht am lesen oder recherchieren bin..! Dabei gibt es einen Ehemann und zwei Kinder (9 und 2) die mich ebenso brauchen. Manchmal weiß ich nicht mehr wo mir der Kopf steht.
Mein Papa ist 72 Jahre alt und war bis 2010 ein "Mann wie ein Baum"! Dann kam im Juni 2010 plötzlich Nierenversagen- Diagnose terminale niereninsuffiziens. 6 Wochen später begann die Dialyse. Sein Leben änderte sich schlagartig. Dann im August 2012 eine Spenderniere- alles sollte wieder werden wie früher! Doch es ging ihm nach der Transplantation schlechter als je zuvor und die Niere hielt nur wenige Monate bis März 2013. ab da wieder Dialyse, aber die Niere sollte drin bleiben wegen Restausscheidung! Mit der Dialyse ging es ihm endlich wieder besser und er wollte es sich jetzt mit meiner Mama ein bisschen schön machen...! Dann im August 2013 Rückenschmerzen die der Orthopäde nicht weg kriegte! Dann CT beim Radiologen und... Da war er!!! Wie sich nach allen Untersuchungen rausstellte: Plattenepithelkarzinom rechter Oberlappen, ein Lymphknoten mediastinal befallen (PET). Also T3 N2 M0, Stadium IIIa. Und das ganze quasi symptomfrei, kein Husten, keine Atemnot. Nach Aussage der Ärzte wahrscheinlich ein Resultat der Trsnsplantstion und Immunsupressiva..!!! Generell wäre der Tumor operabel gewesen, aber da die Transplantation erst ein Jahr her war, sei das operationsrisiko zu hoch, meinte die Tumorkonferenz! Da er keine Chemo bekommen kann wegen der Dialyse, hat er 33 Bestrahlungen erhalten. Keine Nebenwirkungen (!) aber jetzt Strahlenpneumonitis! Am 4. Februar ist die erste Nachsorge und wir haben Angst! Was ist dann??? Was macht man dann bei einem Rezidiv???
Ich hoffe jemand hat ähnliche Erfahrungen...!
Liebe Grüße an euch alle hier!
bella 75
12.01.2014, 15:54
Hallo liebe forum Gemeinde,
Ich bin schon länger stille leserin im Forum, weil ich im September selbst an Krebs erkrankt bin, habe mich aber erst jetzt erst angemeldet weil ich nun auch als angehörige betroffen bin. Seit ca 4 Monaten ist nun auch mein Bruder erkrankt. Lungen krebs im Endstadium. Ich habe mich angemeldet in der Hoffnung hier Wege zu finden wie ich mit allem umgehen kann.
Ich hab meine eigene Geschichte noch nicht wirklich verarbeitet und stehe nun vor der Aufgabe meinen Bruder auf dem letzten weg zu begleiten.
Kurz zur meiner Person ich bin 38 Jahre, verheiratet, 2 Kinder und 2 Hunde. Normal bin ich ein sehr offener und lustiger Mensch aber z.Zt kommt mir vieles was mal wichtig war recht unwichtig vor.
Ich wünsche allen die hier mitlesen viel kraft.
Hallo,
Da ich schon seit einiger Zeit hier im Forum schreibe, möchte ich mich vorstellen.
Meine Mutter ist an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Es ist bei ihr die dritte Krebserkrankung. Meine Mutter ist 71 Jahre alt.
Mein Name ist Sabine, Mutter drei erwachsener Kinder und Großmutter. Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet, und komme aus der schönsten Stadt Deutschlands.
Mein Vater hat mich immer seine Bambine genannt, daher mein Username.
Lieben Gruß
Sabine
nanajovanna
16.01.2014, 14:04
dann stelle ich mich mal vor :)
mein Name ist Nana. Ich bin 30 Jahre alt. Am 29.12.2012 ist mein Vater an den folgen von Lungen- und Darmkrebs gestorben. Das war genau eine Woche nach der Diagnose kleinzelliges BC meiner Mama. Laut den Ärzten hatte sie eine Lebenserwartung von 8 Monaten. Nun sind es über 14 Monate und die nächste Kontrolluntersuchung steht an. Die letzte Chemo ist nun auch ein halbes Jahr her.
Ich habe meinen Vater über 1 Jahr betreut, er lag in Kiel in der Universitätsklinik, ich komme aus dem Ruhrgebiet. Bin also hoch in den Norden, habe monatelang dafür gekämpft ihn nach Hause zu holen. Kurz vor seinem Tod habe ich es mit Hilfe des ADACs geschafft.
Jetzt meine Mama. Ich bin auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe für Angehörige. Musste leider feststellen das es zu wenige gibt.
Ich habe meine Arbeit verloren und das Gefühl keine Kraft mehr zu haben.
Ich habe alles für meine Mama übernommen. Einkaufen, Termine erledigen, Wohnung putzen, Wäsche waschen etc.
Ich habe Angst davor wieder Pflegestufe beantragen zu müssen.
Für meinen Vater habe ich um Pflegestufe gekämpft, gebettelt und trotzdem verloren.
Ich hoffe mich hier mit Menschen austauschen zu können denen ähnliches widerfahren ist.
Mit ganz lieben Grüßen
die NANA
[FONT="Comic Sans MS"]Hallo zusammen,
dieses Forum kenne ich schon sehr lange, ahnte aber nicht ,
einmal selbst involviert zu sein.
Seit einer Woche wissen wir, das mein Mann (73)Lungenkrebs hat.
Gestern brachte ich ihn ins Krankenhaus.Ich hoffe sosehr, das ihm noch geholfen werden kann.
Alles Gute, Marlies
Hallo an Alle
ich bin "Glivec" und komme aus dem Leukämie-Forum (bin seit 2008 an CML erkrankt),heute geht es nicht um mich sondern um meine Schwester!
Sie ist 56 und hat am Donnerstag die Diagnose Lungenkrebs bekommen :smiley11:,Inoperabel Lymphknoten befallen ,Metastase in der Leber,das ist was wir bis jetzt wissen.
Da ich weis wie wichtig eine gute Behandlung ist würde ich von Euch gerne erfahren wo die Spezialisten sitzen?
Sicher gibt es noch tausend Fragen ,aber aus eigener Erfahrung weis ich dass es besser ist erst mal zu warten bis wir wissen um welche Art Tumor es sich handelt.
Gut dass es dieses Forum gibt
liebe grüsse Iris
Liebe Betroffene und Angehörige,
eine Weile lese ich schon als Gast mit, habe mich irgendwie immer gesträubt, aktiv hier zu schreiben, das hatte für mich so etwas endgültiges. Ich bin immer noch nicht wirklich bereit, zu akzeptieren, wie unser Leben sich so entwickelt hat. Wie ein trotziges Kleinkind möchte ich die Augen schließen und sagen, "nein, das akzeptiere ich nicht, das kann nicht sein", dann die Augen öffnen und wir haben unser altes Leben wieder.
Mein Mann hatte vor 2 Jahren Darmkrebs, wurde erfolgreich operiert und ihm wurde gesagt, dass keine Metastasen zu finden sind und keine Lymphknoten befallen. Mein Gott, wie schön und zukunftsorientiert war die Zeit bis zum November letzten Jahres. Wir erhielten die Nachricht, das seine Leber über und über mit Metastasen durchsetzt ist, nur noch Palliativmedizin möglich ist, keine Heilung. Er bekommt Chemotherapie, die Leberwerte haben sich gebessert, allerdings sind die Tumormarker noch nicht geringer geworden. Er kämpft so unglaublich tapfer.
Es ist so unfassbar schwer, zu sehen wie er leidet. Kann man das schaffen, ohne selbst daran zu zerbrechen? Wie bringt ihr als Angehörige diese Kraft auf? Kann man jemals wieder optimistisch in die Zukunft blicken? In mir ist nur noch Angst und Trauer und dennoch versuche ich, ihm eine optimistische Stütze zu sein.
Geht es euch auch so, dass ihr bei jedem Symptom sofort "googelt", was das jetzt sein könnte, wie das behandelt werden kann, ob da noch Schlimmeres auf ihn zukommt usw.? Ich möchte so gerne, all dieses Leiden von ihm fern halten und habe ja doch nicht die Macht dazu.
Vielleicht hilft es ja tatsächlich, sich auf diesem Weg auszutauschen. Freunde und Kollegen, die so etwas nicht selbst durchlebt haben, haben glaube ich nicht so viel Verständnis und man möchte sie ja auch nicht damit zu sehr belasten.
Ich wünsche allen von Herzen viel Kraft; irgendwie muss es gehen
Marmot
Okay, dann stelle ich mich auch malvor, denk ich...
Mein Name ist Jule und ich bin 16 Jahre alt. Meine Omi ist vor einem Monat an Lungenkrebs gestorben. Ich wusste davon nichts bis vor einer Woche vor ihrem Tod, meine Mutter erzählte mir aber, dass sie bereits seit Jahren einen Verdacht hatte. Der Tumor war meines Wissens nach großzellig und hat sich relativ schnell entwickelt. Omi war Kettenraucherin. Ich vermisse sie wirklich sehr, es passierte alles so plötzlich. Die Ärzte vermuteten zunächst eine Lungenentzündung und ich habe Oma oft im Krankenhaus besucht.
Bei mir war es ein ständiges Auf und Ab was sehr wehgetan hat, denn jedes Mal war die Hoffung da, es würde ihr wieder besser gehen, aber schlussendlich verschlechterte sich ihr Zustand nur noch mehr. Aber wir haben sie schlussendlich zu sich nach Hause gefahren, denn sie liebte die Krankenhäuser nicht und wollte dort nicht sterben.
Die Beerdigung war furchtbar.
Mein Opa väterlichereits starb vor 13 Jahren an Magenkrebs.
Meine Eltern leben nicht sehr gesund und sind Kettenraucher, auch wenn sie gerade dabei sind, von der Sucht loszukommen. Omas Beispiel hat sie ziemlich abgeschreckt. Trotzdem habe ich Bedenken, dass sie vielleicht später an Krebs erkranken, ich komme mir seit dem Tod von Oma ziemlich paranoid vor...
Auch um meine Gesundheit fürchte ich, aber ich mache bereits Sport und ernähre mich bewusster um etwas vorzubeugen. Ich rauche auch nicht und gehe nicht ins Sonnenstudio.
Ich weine sehr viel seitdem... Aber in der Öffentlichkeit versuche ich mich zurückzuhalten, weil ich Angst habe, dass die Personen aus meiner Umgebung negativ darauf reagieren weil sie es albern finden dass ich "noch immer" traurig deswegen bin. Aber ich denke die Trauer um einen geliebten Menschen wird niemals ganz verschwinden. Zum Glück habe ich sehr liebe Freunde und immer wenn ich mich fühle als müsste ich in Tränen ausbrechen, sage ich ihnen wie es mir geht und sie versuchen mich abzulenken.
Meiner Mutter geht es auch nicht sonderlich gut deshalb, immerhin hat sie ihre Mama verloren.
Ich bin hier, weil ich meine Gedanken mit Jemandem teilen wollte und mich mit meinem Schicksal nicht so allein fühlen möchte.
- Yikes
Hallo
Bei meiner Frau (54Jahre) wurde gerade BSDK mit Metastasen in Leber und Lunge festgestellt.
Wir sind 35 Jahre verheiratet und kennen uns schon aus der Schule.
Mein Richtiger Name ist Rüdiger
Noch ist sie in Krankenhaus und bekommt einen Port eingesetzt
Montag geht es dann zu einen Onkologen.
Ich bin total verzweifelt kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen.
Wie soll man damit nur umgehen?
Rüdiger
toinfinity
26.01.2014, 19:44
Möchte mich verstellen:
Ich heiße Laura, bin 26 Jahre alt. Bin verheiratet, habe einen Mann und einen Hund.
Im August 2012 ist mein Mann an Leukämie (AML) erkrankt. Wir sind noch immer mittendrin statt nur dabei.
Warum ich nun hier schreibe weiß ich nicht, ich wollte es nie und nun bin ich doch hier. Soviel nun erst mal zu mir
Lieben Gruß :winke:
Hi, meine liebe Freundin ist an Brustkrebs erkrankt. Sie ist ein wunderbarer Mensch, hat mir schon so oft ganz viel geholfen. Ich verstehe leider viel zu wenig von all diesen Begriffen, versuche immer nur, sie zu motivieren aber manchmal fehlen mir da auch die richtigen Worte.
Wir haben nun einen Deal:
Wenn ich jemanden finde, der folgende Diagnose 5 Jahre ohne Metastasen erlebt hat, fasst sie wieder Mut:
Tumorklassifikation T1 G3N3a (mind. 10 befallene Lymphknoten).
Bitte, lasst mich diesen Deal gewinnen und sehr gern per PN.
Danke euch!
LG
na_ich
Thomas D
13.02.2014, 23:07
Hallo,
möchte mich hier vorstellen. Komme aus dem Raum südlich von Bremen.
Bei meiner Partnerin wurde im November 2013 Lungenkrebs festgestellt.
Heute wurde sie mal wieder ins Krankenhaus gebracht, wei der Kreislauf nicht mitmacht und wahrscheinlich eine Infektion vorliegt. 3 Chemotherapien hat sie schon hinter sich, sowie 10 Bestrahlungen.
Habe versucht das alles alleine zu Verarbeiten, aber das geht nicht.
Habe heute dieses Forum gefunden und mich angemeldet.
Cori_cfc
18.02.2014, 22:04
Hallo!!!
Mein Name ist Corina und ich bin 21 Jahre alt. Meine Mutter 46 Jahre alt hat vor einem 3/4 Jahr die Diagnose Brustkrebs bekommen, aber nach mehreren Untersuchungen stellte sich heraus das Meterstasen auch in der Lunge in den Nieren der Leber und an der Kopfhaut sind, nach der ersten Chemo ist es schlimmer geworden danach machte sie eine Hormontherapie die auch nichts brachte und jz macht sie wieder eine Chemo bei der es ihr aber sehr schlecht geht. Momentan ist sie im Krankenhaus da sie die Schmerzen nicht mehr ausgehalten hat.
Und diese Woche wird darüber entschieden was sie noch mit ihr machen könnten da die zweite Chemo auch nichts gebraucht hat...
Ich bin einfach völlig verzweifelt, da ich so riesige Angst habe sie zu verlieren.
Vielleicht kann mir jemand sagen wie ich besser damit umgehn könnte,
denn zurzeit halte ich es nur sehr schwer aus.
Pedi Stormarn
19.02.2014, 19:40
Hallo mein Name ist Pedi,
ich bin die Mutter von einem 26 jährigen Jungen. Im Februar 2012 hat er erfahren, dass er eine Synovialsarkom im Aufrichtermuskel hat.
15,8 cm x 7,5x 8,3 cm groß
Der Tumor wurde R1 entfernt. Leider wurden bei der Vorbereitung der OP festgestellt, dass bereits eine Lunge befallen ist.
2 weitere LungenOP´s folgten.
Chemotherapie nach CWS Protokoll Keine Bestrahlung.
Im September 2012 dann die gute Nachricht. Die Chemo hat sehr gut ange
schlagen und wir können anfangen mit der Erhaltungsbehandlung.
Die Freude währte nicht sehr lange.
Kontrolluntersuchung ergab. Die Lungenmetastasen sind gewachsen.
Keine weitere OP möglich und zu empfehlen, da bereits bei der letzten OP reanimiert wurde.
Strahlentherapie schlägt Cyberknifebehandlung vor. Nun der Kampf um die Kostenübernahme. Aber die Bestrahlung wurde durchgeführt und dann einer renomierten Zeitung haben wir auch eine Kostenübernahme erhalten.
Dann der nächste Schock im April 2013. Neuer großer Tumor in der Nähe des Primärtumors. LWS 2 Spinalkanal. Innerhalb von 14 Tagen ein Wachstum vom 3,4 auf 8,4 cm. Inoperable. Und wieder Cybernknife mit anschließender Chemotherapie.
Im August wurden erneut Metastasen in der Lunge festgestellt. Chemo wird umgestellt. Im Dezember 2013 dann das nächste Staging. Und leider nicht so der Erfolg der gewünscht war, doch es hätte schlimmer kommen können.
Keine neuen Metastasen, aber 2 sind gewachsen und die anderen alle still. Immer wieder taucht mittlerweile auch die Pankreas mit einer Raumforderung auf. Und Lungenentzündung hat ihn auch schon niedergeschmettert.
Dazu dann noch Pleural- und Perikarderguss.
Umstellung nach dem neuen Staging auf eine letzte Möglichkeit der Chemo.
Caelyx. Aber leider treten nun 4 Wochen später starke Schmerzen im Rücken und an den Beinen auf. Knie versagt immer wieder. Fast 1 Woche auf einen Termin im MRT gewartet und heute dann die Bestätigung . Neuer Tumor in Wirbelsäule/Spinalkanal. LWS 4
Und ich..... vollkommen ruhig... und gefasst. Ich habe den Eindruck, es kommt bei mir nicht an.... Im Januar war ich vollkommen erschlagen und jetzt... Ich merke ein Schwirren in mir und ich bin auch sehr verspannt, doch ich kann es gar nicht erklären... Was ist mit mir los ?? Hat jemand schon mal ähnlich reagiert ??
Jasmine318
20.02.2014, 18:28
Hallo, ich stelle mich auch einmal vor.
Ich bin Jasmine, 16 Jahre alt. Habe im letzten Jahr mein Abitur gemacht und mache jetzt eine Ausbildung zur Bankkauffrau.
Ich habe schon viele Erkrankungen in meinem Umfeld, bei Verwanten und Freunden mitbekommen: Mein Opa hatte Leukämie, war bereits sehr weit vortgeschritten und konnte nicht mehr geheilt werden, er ist nach knapp einem halben Jahr leider verstorben. Kurz davor wurde bei meinem kleinen Bruder ein Tumor festgestellt und entfernt, war ein Mischgewebe und man konnte und nicht wirklich sagen was es war. Kurz nachdem mein Opa gestorben war bekam meine Oma Krebs (zum dritten Mal, konnte bis dahin immer geheilt werden, erst Gebärmutterhalskrebs dann Brustkrebs), diesmal Darmkrebs, welcher bereits Metastasen gebildet und der Magen war befallen. Bei meiner Oma gab es, genau wie zuvor bei meinem Opa, keine Hoffnung mehr, da die Chemo nicht anschlug und sie durch den Krebs bereits so geschwächt war, dass ihr Lebenswille erlosch. Ich war darauf vorbereitet dass sie sterben würde, mein kleiner Bruder jedoch nicht, nach ihrem Tod (sie stand uns sehr sehr nahe, wir haben alle zusammen gewohnt) bekam er immer wieder Panikattacken, bis er sich nicht mehr zur Schule, irgendwann nicht mehr alleine aus dem Haus getraut hat. Das war natürlich eine psychische Belastung für die ganze Familie. Er kam ins Internat, und als sich die Situation einigermaßen gebessert hat (mittlerweile ist er wieder jeden Tag zu Hause und auch der Besuch der Schule klappt gut), jedenfalls wurde dann bei meinem Papa MS fedtgestellt. Er kommt aber glücklicherweise sehr gut klar damit. Vor ein paar Monaten bekam meine beste Freundin Schilddrüsenkrebs. Nach vielen Behandlungen und der Entfernung der Schilddrüse ist sie aber zum Glück wieder gesund geworden. Vor ein paar Wochen wurde dann bei meiner anderen Oma Hautkrebs festgestellt. Konnte aber zum Glück durch eine OP restlos entfernt werden. In der gleichen Zeit wurde bei dem Papa von meinem Freund ein Gehirntumor festgestellt, dieser wurde operativ entfernt (war 6x6 cm groß), man ist aber noch unsicher ob er wiederkommt.
Ich habe das Gefühl, nach jedem Schicksalsschlag, gerade dann, wenn man denkt, dass man endlich alles hinter sich hat und ein "normales" Leben anfangen kann, kommt das nächste! Denn jetzt, wo ich dachte, alles wäre wieder "gut", wo ich endlich wieder neuen Mut gefasst hatte, wurde bei meinem Freund (21), ein kutanes B-Zell-Lymphom niedriger Malignität festgestellt.
Leider kenne ich mich damit nicht aus, auch wenn ich in letzter Zeit viel darüber gelesen habe. Am Dienstag kommt er ins Krankenhaus, wo zwei vergrößerte Lymphknoten/ Tumore entfernt werden, außerdem eine Knochenmarkbiopsie, Ultraschall, tausende Untersuchungen um zu gucken ob der Krebs sich bereits ausgebreitet hat.
Ich habe panische Angst um ihn und ich habe keine Ahnung wie ich damit umgehen soll.. Ich habe jetzt schon mehrere Panikattacken und Nervenzusammenbrüche hinter mir, kann aber mit niemandem darüber reden, weil ich niemanden zusätzlich belasten will, die letzten Jahre waren schon schwer genug für uns alle.
Ich habe schon überlegt, einen Psychologen aufzusuchen, da mir langsam alles zu viel wird, aber dazu fehlt mir die Zeit. Ich versuche stark zu sein für meinen Freund und seine Familie (ich bin jeden Tag bei ihm, weil ich immer den Gedanken im Kopf habe, dass uns vielleicht nicht mehr viel Zeit bleibt), und auch stark für meine Familie, die noch immer die Schicksalsschläge der letzten Jahre zu verarbeiten versucht.
Ich sehe meine Freunde kaum noch, vernachlässige die Berufsschule... Ich bin erst 16 aber ich habe das Gefühl mich wie 30 verhalten zu müssen um allen gerecht zu werden.
Ich weiß wirklich nicht wie ich das alles noch länger schaffen soll, ich habe schon wieder Tränen in den Augen und zitter am ganzen Körper dass ich nicht einmal richtig schreiben kann :(
Jasmine
schnaddi
23.02.2014, 09:00
Hallo :-)
Dann moechte ich mich auch mal vorstellen. Ich heisse Tanja bin 45 Jahre alt und wohne in Berlin. Bei meiner mom, 64 J. alt wurde im maerz 2012 ein adenokarzinom des rechten Lungenfluegels mit Metastasen im li Lungenfluegel diagnostiziert. Die letzten zwei Jahre waren, wenn man von nebenwirkungen der Behandlungen mal absieht, eine recht gute Zeit. Seit Januar diesen Jahres ist es dann ganz ploetzlich steil bergab gegangen. Und sie hat saemtliche Symptome wie atemnot, extreme Schwaeche, Hustenanfaelle, Schmerzen etc.entwickelt. Man kann ihr im Moment beim Zerfallen z usehen. Es ist einfach unglaublich schlimm ihr dabei zuzusehen. Meine Situation dabei ist, dass ich in der familie niemand habe, der ihr so nahe steht, dass er mich bei der Pflege unterstuetzen wuerde ich also ziemlich alleine da stehe. Ich habe derzeit die rolle der pflegerin, der Psychologin (nein sie moechte keine psychol. Unterstuetzung, auch wenn ich ihr das ans Herz gelegt habe)ja und Tochter bin ich ja auch noch. Ich fuehle mich derzeit oft an meinen grenzen und teilweise psychisch ueberfordert. Meine Mutter ist nicht mehr die alte. Sie ist fast ausnahmslos nur noch aggressiv bis jaehzornig und bruellt mich und auch andere an. Auch wenn ich Verstaendnis habe, es ist schwer zu ertragen. Wenn ich dran denke, dass da noch viel mehr auf mich zukommt macht mir das Angst. Ich weiss auch nich nicht wie das alles zu haendeln ist. Eine ausfuehrlichere Version werde ich demnaechst ins Angehoerigenforum posten. Lese hier ja schon lange mit und hab mich dazu entschlossen mich nun dich mal anzumelde. Denke der Austausch mit Menschen in derselben situation kann doch sehr viel Mut machen. Freue mich auf produktiven Austausch und bin bei Sympathien auch persoenlichen treffen nicht abgeneigt. Wir werden sehen :-)
Liebe Gruesse
Tanja
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