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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Profil: Angehörige stellen sich vor...


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Angi
14.04.2004, 19:17
HAllo Ihr Lieben,

ich nutze die Gelegenheit mich gleich mal vorzustellen.

Ich bin die Angi, 33 Jahre alt und seit 2002 mehr oder weniger im Forum, zuerst als Leserin als meine Mutter ,damals 49 Jahre alt, an einem kleinzelligen Bronchialkarzinom erkrankte .

Später schrieb ich mit um mich mit Betroffenen und Angehörigen auszutauschen. Für mich war damals schwierig das Gespräche mit meiner Mutter nicht möglich waren, zum einen wegen der Schwere der Erkrankung als auch später da sie mit mir kaum redete.

DIe Geschichte erzählte ich im Forum "Nach der Lungen-OP" im Beitrag Lungen-OP - 17.02.2004, 09:31

http://www.krebs-kompass.de/Forum/showthread.php3?id=5935&eintrag=1120&UIN=7f58cdc385b198b149a38c43d69695b4

Das Schreiben im Forum und der Austausch hat mir sehr geholfen. Jetzt möchte ich ein Stück dieser Hilfe zurückgeben.
Seit kurzem bin ich auch Mitmoderatorin sowohl im Lungenkrebs-,als auch im Deutschlandforum.

Meiner Mutter geht es heute , zwei Jahre später sehr gut. Die letzte PET ergab keinen Anhaltspunkt mehr für Tumor und Metastasen. Ein Lungenlappen selbst (inkl. Tumor und kleineren befallenen Lymphknoten ) wurde zu 2/3 resektiert.
Sie gilt als "geheilt" und wir alle hoffen,

mit lieben Grüßen
an Euch alle
Angi

Tanja L.
14.04.2004, 20:17
Hallo

(Angi...ich bin KEIN Feigling...wollte nur nicht sofort nach dir posten *grins*)

Ich heiße Tanja, bin eins der Küken hier...noch 29 Jahre, bin verheiratet, habe zwei Söhne und zwei Hunde.

Seid Januar 2003 komme ich in den KK.
Zuerst nur um mir hier Informationen zu holen... mein Schwiegervater hat metastasierenden Darmkrebs mit Lungenmetastasen!

Ich moderiere zusammen mit Angi, Gunter und Gaby_2003 das Lungenkrebsforum.
Außerdem noch das Leberkrebsforum.
Da der KK mir schon sehr geholfen hat ... sei es beim Austausch oder auf der Suche nach Informationen, die ich hier gefunden habe, habe ich nicht lange gezögert, als Marcus mich um die Moderation gebeten hat!

Ich wünsche uns allen hier ein gutes Miteinander und freue mich über weitere "Steckbriefe"...

Liebe Grüße

Tanja L.

14.04.2004, 20:19
Hallo!

Mein Name ist Bee, ich bin weiblich, knapp 41 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier Kinder (3 und 6 Jahre alt). Ich bin Hinterbliebene, da mein Stiefvater am 7.9.2003 im Alter von 62 Jahren an Lungenkrebs verstorben ist. Die Hintergrundgeschichte habe ich im Thread "Hoffnung oder nicht" aufgeschrieben.

Ich bin dem KK treu geblieben, da ich hier viele Kontakte während der Krankheit meines Stiefvaters geknüpft habe und gerne anderen Betroffenen, Angehörigen oder Hinterbliebenen weiterhelfen oder mit Rat zur Seite stehen möchte.

Herzlichst

Bee

Amily
15.04.2004, 11:12
Ich bin die Anne , auch Amy genannt , hier sowie auch zuhause , damit aber keiner mehr durcheinander kommt werde ich nur noch die ANNE sein....
Mein Mann hat Lungenkrebs und Hirnmetastasen , habe hier im Forum schon viel Hoffnung und gute Freunde gefunden .
Nach OP , Chemo und Bestrahlungen gehts meinem Mann besser , mal gute und mal schlechte Tage , sind aber generell zufrieden .
Das ist die Kurzfassung unserer Geschichte , Anne .

Su
15.04.2004, 21:11
Also versuch es mal mit meiner Vorstellung:

Mein Name im Forum, Mod. und Chat ist Su.
Im Waltonhaus bin ich die chatbesessene Oma!
Ich wohne in der Schweiz.
Bin Angehörige von René (meinem Mann) der seit Okt.1998 mit der Diagnose Multiples Myelom (Knochenmarkkrebs - leider unheilbar) leben muss. Wir haben 2 erwachsene Söhne, eine Schwiegertochter und eine alte Katzendame.
In den KK bin ich per Zufall durch einen Link auf Adenos Seite im Sommer 2002 gestossen.
Ich lese seit dem jeden Tag im Forum und bin fast jeden Abend mit den "Nachteulen" um Mitternacht rum im Chat anzutreffen.
In enger Zusammenarbeit mit Esther moderiere ich auf der Schweizerseite und Leukämie (bin Mitglied in einer Selbtshilfegruppe für Leukämie- und Myelomerkrankte).
Liebe Grüsse
Su

16.04.2004, 14:00
Hallo ich heisse Sabine (Bine) und bin 37 Jahre alt.
Ich bin im August 03 auf den KK gestossen, da meine Mutter an einem Adeno-Karzinom erkrankt war. Leider ist sie bereits im Oktober 03 ihrer Krankheit erlegen.

Ich wohne in Hamburg mit meinem Lebensgefährten zusammen, habe 2 Katzen und ein Pferd.

Mit hat der KK auch als Mitleserin sehr geholfen und hilft mir auch im Hinterbliebenen Forum immer noch.

Christa1
17.04.2004, 06:20
Ich bin die Christa, die sich meistens im Waltonhaus aufhält. Ich bin Angehörige, bei meiner Mutter wurde im Frühjahr 2003 ein großzelliges Adeno diagnostiziert.Sie war damals 79 Jahre. Ich war völlig am Boden zerstört und hatte mir nur noch vorgestellt, meine Mutter würde ihren 80. Geburtstag nicht mehr erleben. Durch Zufall fand ich den KK, da ich mich natürlich informieren wollte. Jetzt ist schon über ein Jahr vergangen, Mutter hat zwei Chemos hinter sich und es geht ihr eigentlich sehr gut. Ich selbst bin 45 Jahre alt, hab irgendwann mal das brotlose Studium der Biologie abgeschlossen, bin aber leider nicht berufstätig, hat sich nicht ergeben. Ich bin verheiratet, habe einen Graupapagei (Amadeus), einen Beo (Jerry), einen Chinchilla (Knuddel) und wenn mein Mann mich nicht bremsen würde, wohl noch Hund, Katz und Maus.... Ich hab eher unsportliche Hobbys, nämlich Filme schauen, Musik hören und Lesen. Je dicker die Bücher, um so besser. Und natürlich am PC abhängen.... (hätte ich fast vergessen ;-))
Ich wohne mitten in der wunderschönen Pfalz.
Besonders kurz nach der Diagnose LK bei meiner Mutter hab ich hier im KK viel Hilfe erfahren. Und mittlerweile auch persönliche Kontakte geknüpft, die mir viel bedeuten.
Da es noch eine andere Christa gibt, häng ich mir jetzt ein "J" an, damit Verwechselungen ausgeschlossen sind ;-).

Liebe Grüße

Christa J.

17.04.2004, 10:28
Hallo,
mein Name ist Marion und ich bin 33 Jahre alt und Angehörige. Im Februar dieses Jahres wurde bei meinem Vater ein Plattenepithelkarzinom festgestellt. Für mich brach eine Welt zusammen und ich versuchte verzweifelt etwas Hoffnung zu finden, also suchte ich im Internet und fand den KK. Hier habe ich das erste mal nach der Diagnose wieder Hoffnung geschöpft. Auch als die OP anstand fand ich hier ein offenes Ohr und bekam von selbst Betroffen Information, die mir und meinem Vater sehr halfen. Danke nochmals. Ich hoffe, dass ich mich irgendwann einmal revanchieren kann.

Ich lebe mit 2 Hunden (Shiva und Mickey), 2 Katzen (Pretty und Nanouk), 2 Nymphensittichen (Romeo und Julia) und 5 Wellis (Snow, Nemo, Grisu, Quax und NoName) zusammen. Da ich ehrenamtlich im Tierschutz tätig bin, sind natürlich auch die meisten meiner Tiere Tierschutztiere. Viel Zeit für andere Hobbys bleibt mir da nicht. Ab und zu schaffe ich es mal ein Buch zu lesen.

Liebe Grüße
Marion

17.04.2004, 20:28
Hallo,

mein Name ist Monika und ich bin Angehörige. Wir leben in der Nähe von Bremen und haben zwei Kinder, 9 und 13 Jahre alt und eine schwanzlose Katze. Mein Mann ist jetzt 43 und erhielt im September 2003 die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom mit befallenen Lymphknoten und Lebermetastasen. T3 N2-3 M1 (hep).

Ich schreibe überwiegend unter "Lungenkrebs mit Metastasen" und bin froh, dass es dieses Forum gibt. Über die Idee mit dieser Seite habe ich mich sehr gefreut ich denke, es wird vieles übersichtlicher.

Liebe Grüße von Monika

25.04.2004, 05:12
So, nachdem sich Winfried vorgestellt hat, bin ich als naechste der "Waltons" in der Reihe :

Ich heisse Anna,verheiratet, 59 Jahre, bin Angehoerige, hab 2 Kusinen die beide mit BK und Darmkrebs zu kaempfen haben.

Ich bin die "andere Omi" aus dem Walton -Haus, nicht zu verwechseln mit "Anne/ Amy".
Meist stille Mitleserin, hab ich doch viel an Anregung im KK dankbar erhalten.
Bei der "Walton-Familie" geht es so wunderbar zwanglos und liebevoll zu, egal mit welchem Leiden, egal welchem Alter man zutritt - es ist immer ein verstaendnisvolles Familien-Mitglied mit offenen Armen da und sagt: "Willkommen".

Ein grosses Danke an die Gruender des KForums und besonders an alle meine lieben " Waltons,"

Herzliche Gruesse,
Anna

25.04.2004, 11:03
Hallo, meine Name ist kleinerhobbit (Anja), ich bin 35, habe 3 Kinder (9, 7 und fast 2 Jahre). Bei meiner Mutter, 55, wurde vor 4 Wochen ein nicht-kleinzelliges BC mit der Klassifizierung T4, N2-3, M1 festgestellt. Einfach so....Schlimm finde ich, dass wir uns ihren offensichtlichen Verfall seit Dezember 03 permanent und plausibel durch ihre Lebensumstaende erklaert haben (Umzug in andere Stadt, Stress bei der Arbeit, Winter, etc.).
Ich arbeite 60% Teilzeit in der Entwicklungshilfe, den Rest der Zeit verbringe ich mit meinem Lebensgefaehrten und meinen Kindern, ach ja.... und mit einem Fernstudium an der Fernuni Hagen (seit wieviel Semestern sag ich nicht... aber ich muss endlich fertig werden, weil der Studiengang abgeschafft wurde ;o)) )

Den KK habe ich durch Zufall waehrend einer meiner schlaflosen Naechte nach der Diagnose entdeckt und fuehle mich schon nach der kurzen Zeit "zu Hause". Es ist einfach sehr menschlich hier, jeder wird mit offenen Armen empfangen - das ist sehr schoen und auch beruhigend. Das Lesen der Beitraege macht soviel Mut und nimmt der Krankheit ein bisschen den Schrecken und einem selbst die Machtlosigkeit.

Wissen ist halt doch Macht!!!!

Lieben Gruss
kleinerhobbit (Anja)

Trude63
26.04.2004, 22:23
Hallo Ihr Lieben hier,
ich bin die Trude/Britta. Mein Vater hatte ein Plattenepithelkarzinom mit Metas in Leber und Pankreas. Aus einem Viertel Jahr Prognose hat er 2 erfüllte, lebenswerte, unvergessliche jahre gemacht. Hat bis zum Schluss im Februar 2004 gekämpft und seinen Optimismus behalten.
Mir hat das Forum sehr geholfen, habe viele Infos bekommen und erlebt, dass es nicht nur unserer Familie getroffen hat und wie tapfer alle anderen hier kämpfen.
Ich bin 41 Jahre alt(nicht 63 ;-) ) und habe 2 halbstarke Söhne (17 und 16), mit denen ich mich prima verstehe.
Neben dem Forum kann ich allen Verzagten nur den Chat empfehlen, dort menschelt es genauso prima wie hier.

03.05.2004, 14:11
Hallo Ihr Lieben,

bin seit 2 1/2 Jahren nur stille Leserin gewesen, habe meine Geschichte am 28.04 unter der Rubrik "Wie kommt der Tod" geschrieben.Eigentlich wollte ich mir nur etwas von der Seele reden. Ich habe gemerkt, daß es mir danach viel besser geht,weil ich hier verstanden werde.

Ich werde mich kurz vorstellen.
Heiße Sabine, werde nächsten Monat 40. Bin seit 18 Jahren verheiratet und habe 4 KInder(17, 15, 9 und 8 Jahre). 3 Mädchen und der jüngste ist ein Junge. Haben noch 2 Katzen und 4 Kaninchen.Wir leben seit 4 Jahren im Westerwald.

Mein Bruder ist mit 35 Jahren an lk gestorben. Er wäre am kommenden Donnerstag 36 geworden. Er hinterlässt eine Frau (25) und zwei kleine Kinder (3 u.4 Jahre).Er war 2 1/2 Jahre krank, mit allen höhen und tiefen.
Er ist im Febr. dieses Jahres eingeschlafen und ich kann heute sagen es ist gut so.Gut für ihn.
Gruß Bine 64

18.05.2004, 21:39
Hallo Ihr Lieben!
Will mich auch kurz vorstellen.Bin 30 jahre jung,seit 6 jahren verheiratet habe ein Rottweilerrüden namens Percy.Wohne in schönen Schleswig-Holstein.
Bin auf das KK forum gestossen,weil meine Mutter am 6.5.2004 die diagnose Lungenkrebs bekam.Und ich information haben wollte, war sehr überrascht was Ihr alles so wisst und das es so verschiedene Lungenkrebs arten gibt.Habe letzte Woche einfach den Artztbrief geöffnet.Und es stand drin kleinzelliges BC.
Alles Liebe an euch.Tanja

Thomas R.
31.05.2004, 17:04
hallöchen!

werd mich und meine family auch mal hier "reinkritzeln", damit ihr wisst, wer manchmal im chat soviel "mist" "verzapft"!

ich heisse Thomas, werde von meinen engeren freunden "roaf" genannt(auf hochdeutsch"reifen"; hängt mit meinem "mittlerem Ring" zusammen), bin im 41 lebensjahr.

mein goldstück manuela ist im 37 lebensjahr,hat lk, mit metas in leber, beiden nieren, teilw. in den knochen und venen.

wir sind im 18 ehejahr, haben zwei süsse starke kids, rudi, im 17 lebensjahr und ramona,im 15 lebensjahr.(ramona war auch schon mal als "ramilinchen" im chat vertreten)

im chat tauch ich als ThoMan1 auf, bin nicht immer vertreten, meistens abends,wenn ich meine augen nicht zukrieg, oder ich einfach ablenkung brauche!seit ca. 10. februar 2004 komm ich deshalb ab und an zum "ablästern, plaudern und reden" in den chat!

ich hoffe, jetzt habt ihr auch nen kleinen "blick" über uns gewinnen können!

grüsse thomas!

06.06.2004, 08:38
Hallo an alle,
möchte mich auch nun vorstellen.
Mein Name ist Nicole ich bin 32 Jahre alt und lebe in Wien.
Meine Mutter bekam im Aug. 03 die Diagnose kleinz. Lungenkrebs. Seit Mai 04 Hirnmetastasen.
Ich bin froh dass es dieses Forum gibt und schau auch jeden Tag rein. Es hilft mir sehr.
Ich werde im Sept. heiraten und hoffe das meine Mutter dabei sein kann. Es ist alles so schwer.

24.08.2004, 12:34
hallo
tja...nach langen zögern stelle ich mich nun doch hier vor
ich bin hier im forum unter den namen assi bekannt gewesen
in den kk gelang ich ende 2001 da mein vater zu der zeit lk hatte
der kk hat mich damals super aufgefangen und mir auf viele fragen antworten gegeben
mein vater ist im mai 2002 mit 56 jahren dann verstorben...ich durft ihn bis zum letzten atemzug begeleiten und
...heute noch bin ich stolz darauf....so einen tollen vater erlebt haben zu dürfen
ich habe viele nette menschen hier kennen gelerent...
und ich denke ich kann sagen auch eineigen mut machen können
da ich nur vom büro aus schreibe und nun 6 wochen nicht da war bin ich etwas rausgerutscht aus der aktiven sparte
und deshalb auch nie im chat aktiv...(server dafür hier im büro gesperrt :-(( )
ich bin 36 jahre ,
wohne in der schönen hansestadt hamburg,
bin seit april 2003 sehr glücklich liiert und ohne kinder
vielleicht werde ich ja wieder etwas aktiver....
das waltonshaus gefällt mir gut...hab vorhin mal drinne rumgelesen

nun denn im diesen sinne grüsst euch alle
ein alter hase

assi

Peggy
26.08.2004, 14:56
hallo zusammen,

ich bin peggy, 36 jahre jung und seit 4 jahren verheiratet, keine kinder.

mein mann ist seit 4 jahren an lungenkrebs erkrankt mit nebenierenmetastasen.
nach diagnosestellung suchte ich im internet nach informationen und gleichgesinnten und stieß auf den kk. seitdem bin ich auch hier vertreten, erst nur als leser und inzwischen auch aktiv beteiligt. ich habe hier viel gelernt, erfahren, geweint und gelacht und fühle mich sehr gut aufgehoben. von der hilfe und den zuspruch den ich hier erhielt und den erfahrungen die wir selber im laufe des krankenverlaufes gemacht haben möchte ich so viel wie möglich an andere betroffenen und angehörige weiter geben. meiner meinung nach sind informationen sehr wichtig und deshalb ist der kk eine sinnvolle " einrichtung " für mich.

liebe grüße, peggy

11.09.2004, 03:16
Melde mich dann auch mal zu Wort.

Vor drei Wochen wurde bei meinem Vater(47) Lungenkrebs festgestellt. Logischerweise war das ein Riesenschock. Nicht nur für ihn, sondern auch für meine Mutter, meine Schwester (15), mich (21) und all unsere Verwandten und Bekannten. Nach einigen missglückten Gewebeentnahmen, unzähligen CTs, Ultraschalluntersuchungen usw wurde diese Woche ein Plattenepithelkarzinom diagnostiziert. Ausserdem hat er leider noch drei Metasten im Hirn, die sofort nach deren Feststellung vor etwa drei Wochen bestrahlt wurden. Nach Einholung einer Zweitmeinung (Thoraxklinik Heidelberg), wurde jetzt beschlossen ihn mit einer Strahlentherapie zu behandeln. Von einer Chemo wurde, zumindest vorläufig, abgeraten. Er hat jetzt noch 4 Bestrahlungen des Kopfes vor sich, bevor mit einer 4-6 wöchigen Bestrahlung der Lunge weitergemacht wird.
Ca. 6 Wochen später soll dann die erste Nachuntersuchung gemacht werden. Der Tumor ist inoperabel, bis auf das Gehirn sind jedoch alle anderen Organe noch sauber. Auch die Lymphen sind noch nicht befallen. Seine Klassifizierung ist T2-3 N0 M1.
Bisher verträgt er die Bestrahlung einwandfrei, abgesehen von seinem Haarausfall, den er aber mit Humor nimmt.
Sieht man ihn sich so an, sollte man meinen er ist kerngesund, zumal es ihm seit Behandlungsbeginn, sicherlich auch durch das Cortison, wesentlich besser geht. Er hat wieder ordentlich zugenommen, sieht wesentlich fitter aus und seine Beschwerden durch die Hirnmetastasen sind deutlich zurückgegangen, was wir als gutes Zeichen betrachten.
Das schönste jedoch ist, dass die Strahlenbehandlung ambulant durchgeführt wird, wodurch er die meiste Zeit zuhause verbringen kann.
Dass sich unser aller Leben schlagartig verändert hat, brauche ich wohl niemandem hier zu sagen. Langsam aber sicher haben wir uns aber mit der Situation arrangiert und sind bereit zu kämpfen. Sein Optimismus ist nicht verschwunden und das gibt uns zusätzlich Kraft. Mal sehen, was die nächsten Wochen bringen. Wir versuchenn jedenfalls die nächste Zeit so intensiv und "normal" wie möglich zu verbringen.
Bis demnächst

Baddy

cyrne
17.11.2004, 12:20
Hallo zusammen,

ich heisse Tanja Goebels, bin 34 Jahre alt, lebe in Aachen und bin zu Zeit in Tokio.
Ich kam vor mehr als einem Jahr ins Forum, als die Krebserkrankung meiner Mutter eine derartige Form annahm, dass weder ich, geschweige denn sie, damit noch klar kamen.
Meine Mutter starb am 07.09.2004.
Was wir hier fanden: Rat und Hilfe, liebe Worte, aufmunternd und auch ermahnend. Was auch wichtig war. Besonders dann, wenn ich mal wieder nahe dran war den Kopf zu verlieren.
Besonders Liz und Willi sowie Inge habe ich viel zu verdanken!
Nach einer 2 monatigen Pause bin ich nun wieder hier.
Warum? Weiss ich garnicht so genau. Vielleicht weil ich hier Freunde gefunden habe, deren Kommunikation mir wichtig ist.
Und ich meine Möglichkeiten durch den Job als Journalistin gerne anderen zur Suche nach bestimmten Informationen zur Verfügung stellen möchte.

20.11.2004, 14:11
Hallo!

Mein Name ist Monique Talita,ich bin 16 Jahre alt und komme aus Rendsburg (S.-H. bei Kiel).

Im Juni dieses Jahres wurde bei mir Morbus Hodgkin diagnostiziert,nach Chemo geht es mir soweit gut.

Nun wurde bei meiner MUtter(52) heute Lungenkrebs mit Lebermetastasen festgestellt.

Ich kam vor kurzem erst hierher (im Chat: Blacktear), weil ich nicht mehr weiter wusste wegen meiner Mutter.

Gruß, Talita Hexe@w-m2000.de

23.11.2004, 16:09
Hallo liebe Leser,

ich habe erst einmal viel gelesen und dachte mir das ich mich jetzt auch mal vorstellen werde:

Ich bin 21 Jahre alt und wohne in Hamburg. Mein Papa ist 53 Jahre alt und ist seit ca. 6 Monaten an einen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom mit oberer Einflussstauuung erkrannt.
Er hatte 3 Zyklen Kombinationschemotherapie mti Carboplatin und Etoposid erhalten, ohne Erfolg, da aufeinmal der Tumor sich vergrössert hatte. Die Chemo hatte er super gut vertragen.
Sofort danach wurde eine Strahlentheraphie durchgeführt für 4 Wochen. Die Nebenwirkung waren grauenhaft. Nach ca. 3 Wochen Strahlentherphie wurden Knochenmetastasen in der linken Schulter festgestellt, die dann ebenfalls bestrahlt worden ist für 1 Woche. Mittlwereile hat er alles hinter sich und es geht in seit 3-4 Tagen super schlecht, kaum ansprechbar, nicht kontaktfähig, isst kaum was, schläft viel und wenn er wach ist, dann kreisen seine Augen nur da hin. Heute bekammen wir die IRESSA Tabletten vom Krakenhaus Grosshandsdorf. Unsere letzte Hoffnung das es besser wird.

Wer sich mit mir Austauschen möchte, kann mich unter
kathrinpiechowski@web.de kontaktieren.

Weitere Berichte von mir könnt ihr auch unter IRESSA - Studien in Deutschland lesen.

LG
Kathrin

21.01.2005, 21:50
Ok, ich hab ihn jetzt auch entdeckt....
Hallo ich heiße Claudia und habe den KK Ende Oktober 2004 entdeckt, als bei meinem Dad (58) die Diagnose Lungenkrebs gestellt wurde! Ich bin 25 Jahre, Krankenschwester von Beruf und habe gerade am 14. Januar geheiratet! Ich kann nur sehr schwer mit der Gewisshweit umgehen das mein Dad mich/uns bald verlassen muß (Kleinzeller+Lebermetastasen), die Ärzte sind verblüfft wie fit er noch ist bei der Tumorgröße! Ich habe wahnsinnige Angst vor dem Tag an dem es bergab gehen wird, ebenfalls davor WIE er sterben wird, ich kenn das alles nur zu gut. ABER durch die tollen Menschen hier die ein offenes Ohr und aufbauende Worte an mich richten und gerichtet haben, habe ich Kraft und Mut geschöpft und werde die Hoffnung nicht aufgeben!!!!
viele Grüße Claudia

22.01.2005, 08:36
Hallo, mein Namen ist Petra, ich bin 40 Jahre alt, bin verheiratet, habe 2 Töchter im Alter von 3 und 6 Jahren.
Mein Vater ist an Lungenkrebs erkrankt und verstarb im Oktober 04.

22.01.2005, 23:32
hallo!
ich heiße ulrike, bin 35 jahre alt, verheiratet und habe 2 kinder (1 und 3 jahre alt). die diagnose kleinzelliges bronchialkarzinom traf meinen vater und uns im herbst 2003, nach seinem 66. geburtstag. was diese prognose für unser aller leben bedeutet, brauche ich hier nicht zu schreiben... neben allen höhen und tiefen, den schlimmen, traurigen momenten und den seltenen, intensiven, schönen momenten versuchen wir, so gut es geht, einen lebenswerten alltag zu leben. immer mit dem schatten dieser krankheit über uns und natürlich auch der angst davor, was noch alles kommen wird. aber auch der hoffnung, daß wir noch viel zeit gemeinsam verbringen können.
viele grüße, ulrike

ps ich hätte niemals gedacht, mich jemals so vorstellen zu müssen in einer gruppe gleichgesinnter mit diesem thema. manchmal kommt mir heute noch die situation so skurril vor, daß ich denkle, alles ist nur ein böser traum.
ich bin sehr glücklich, daß es euch hier gibt. leider teilt keiner meiner angehörigen die ansicht, daß ein gemeinsames schicksal auch verbindet und die einsicht, daß es hilft, hier zu sein...

03.04.2005, 13:46
Ich bin Angehörige, 37 Jahre, im chat bin ich die AnRo.
Mein Mann Michael (44) hat im November 04 die Diagnose LK bekommen, Kleinzeller, OP nicht möglich, zum Glück bisher ohne Metas.
Wir sind schon immer Optimisten und konnten uns das zum großen Teil bis heute bewahren.

Corinna
14.06.2005, 18:12
Hallo Zusammen,
Ich bin Corinna 19 jahre jung. Und mein Vater ist an Lungenkrebs erkrankt. Ich bin das einzige Kind meiner Eltern und bekomme nun alles ab. Sei es von meiner Mutter, die trauer und den schmerz oder die Wutausbrüche und nörgeleien von meinem Vater. Momentan steht die 4 Chemo an und der Arzt hat meiner Mutter vermittelt, dass er jeden Tag geniessen soll denn so schnell kann es auch vorbei sein.

01.08.2005, 17:29
Hallo Zusammen
Ich bin 30J,habe zwei Kinder(5,7).Seit ca.4Wochen bin ich als Angehörige im KK.Mir wurde und wird hier sehr geholfen.Ich kam hierhin weil ich mit der Erkrankung von meiner Mama(52)und meiner Tant(54)fast alleine da stand.Ich habe hier erlebt,was es heisst Betroffene von LK zu treffen,die mich herzlich aufgenommen haben und mir immer wieder mit Rat und Beistand zur Seite standen.
Ich habe es bis jetzt nie bereut hier her gekommen zu sein.Manch Angehöriger oder auch Betroffener die weis gott bestimmt mit sich sebst genug zu tun haben oder hatten,waren mir in so manchen Situationen näher als irgendjemand aus meiner engeren Umgebung.
Ich würde diesen Weg immer wieder gehen,auch um mein Mitgefühl zu geben.Ich danke und drücke Alle,bleibt so Gruss Lea

02.08.2005, 16:50
Hallo!
Ich (26) bin seit 2Monaten hier dabei, als bei meinem Vater (67) ein kleinzelliges BK diagnostiziert wurde. Es ging alles sehr schnell- er ist letzte Woche, am 23.7. gestorben. Schon während der ratlosigkeit nach der Diagnose als auch, eigentlich noch mehr, jezt nach seinem Tod fühle ich mich hier sehr verstanden. Es ist mir eine große Hilfe mit Leuten zu "quatschen",die das alles auf unterschiedliche Weisen selber kennen.
Toll, das es dieses Forum gibt!
LG an alle,
Anne

Manuela3
16.08.2005, 18:05
Hallo zusammen !!

Ich heiße Manuela, bin 33 verh. und habe 3 Kinder. ( alles Mädchen )
Und komme aus dem Kreis Recklinghausen ( NRW ).
Bin gelernte Restaurantfachfrau und arbeite in einem
Italinschen Spezialitätenrestaurant.

Bei meinem Vater wurde vor kurzem Lungenkrebs T4 festgestellt .
Seit dem versuche ich alles zu lesen über Lungenkrebs was es gibt.
Jezt versuchen wir so gut es geht damit fertig zu werden , und ich hoffe
das wir das schaffen werden.

Gruß Manuela

rezzan
22.02.2006, 10:26
Hallo allerseits,
ich möchte mich auch kurz vorstellen. Ich bin 37 Jahre alt, Single, lebe und arbeite in Frankfurt, habe eine Schwester und drei wundervolle Neffen, die ich über alles liebe. Seit Dezember weiß ich, dass mein Vater (65) kleinz. BC hat. Meine Mutter ist leider vor drei Jahren verstorben, so dass mein Vater jetzt wieder bei mir lebt (eigentlich hat er seinen Wohnsitz in Istanbul). Vor knapp einem Jahr habe ich mich mit einem sehr lieben Kollegen selbstständig gemacht. Leider weiß ich oft nicht mehr, wie ich alles unter einen Hut kriegen soll (meine Schwester kann mir auch nicht so viel helfen, mit drei Kindern ist es für sie auch nicht gerade leicht). Ich lese oft hier mit und hole mir Tipps, Ratschläge, manchmal Mut, manchmal hilft es mir auch nur, mich nicht so alleine damit zu fühlen. Ich bin so überrascht wie viele unglaublich tolle und starke Menschen es gibt. Ich danke euch allen :remybussi
Rezzan

Michael_D
22.02.2006, 11:47
Hallo zusammen,

möchte mich auch kurz vorstellen. Ich bin 28 Jahre alt und kämpfe zusammen mit meiner Mutter seit nunmehr über zwei Jahren gegen ein Adeno-Karzinom der Lunge. Operation erfolgte im Februar 2004, danach massive Nachbehandlung (Cisplatin/Etoposid, Bestrahlung). Rezidiv im August 2004. Danach Zweitlinienbehandlung mit Taxotere. Erneuter Progreß und Behandlung mit Iressa. Abbruch der Iressabehandlung in April 2005, Pleurodese wegen Pleuraerguß. Thoraxwandmetastasen. Danach Behandlung mit Alimta. Seitdem eine (erstaunliche!) Stabilisierung, Gewichtszunahme, gutes Allgemeinbefinden. Der Kampf geht weiter, so oder so.

Tanja7
22.02.2006, 12:55
Ich heiße Tanja und bin Mama von zwei Zwergen!
Ich bin hier auf das Forum gestossen,da meine Mama seit juni 05einen nicht-kleinzelligen Lungenca hat.
Im Juli 2005 eine Metastase im Hirn herausoperiert worden ist,darauf bekam sie 13 Bestrahlungen und nimmt jetzt ihren 3.Chemozyklus zu sich!
LG Tanja

Steph570
05.03.2006, 15:25
Na dann meld ich mich doch auch mal zu Wort ;)

Mein Name ist Stephanie , ich bin noch 35 , verheiratet und Mutter von zwei Kindern (14 und 6). Zur Familie gehören noch ein Hund , eine Katze und zwei Meerschweinchen. Wohnen tu ich im Raum Düren in der Nähe von Aachen.

Ich bin Angehörige. Bei meinem Paps wurde Anfang Feb 06 BC diagnostiziert (mit Befall der Leber,des Zwerchfells und des Bauchraums). Mittlerweile wissen wir das der Primärtumor nicht in der Lunge sitzt. Sie haben ihn aber noch nicht gefunden und gehen auch nicht davon aus das sie es noch tun. Somit lautet die Diagnose jetzt CUP (cancer with unknown primary).Also Krebs mit unbekanntem Primärtumor.

Ich habe hier ein offenes Ohr gefunden und dafür bin ich dankbar

LG an alle

steph

drea01
18.08.2006, 13:33
dann werde ich das mal tun:

ich heiße Andrea, bin noch 39 Jahre alt, lebe mit meiner fast dreijährigen Tochter und unserem Hund Oscar auf dem Lande in der Nähe von Bremen.

Bei meinem damals 39 jährigen Mann wurde im Juli 2004 ein kleinzelliges Bronchal-Ca - Stadium T3N2M1 - diagnostiziert. Sofortiger Beginn einer palliativen Chemo mit Cisplatin und Etoposid. Mein Mann lebte leider nur noch knappe 6 Monate......

Ich stehe dem immer noch völlig fassungslos gegenüber und versuche hier, Antworten auf Fragen zu finden bzw. mich mit Menschen, die mich verstehen können, auszutauschen.

AndreaU
18.08.2006, 13:53
Ich schließe mich gleich an:

auch ich heiße Andrea, bin 44 Jahre alt, verheiratet, 2 Töchter (18 und 16), Hund (Labradormix).
Bei meiner Mutter wurde im Dezember 2003 kleinzelliger Lungenkrebs festgestellt. Nach Chemo und Bestrahlung ging es ihr ab Spätsommer 2004 dann wieder sehr gut - bis nun plötzlich kurz vor Pfingsten zwei Metastasen im Kopf festgestellt wurden.
So traurig es ist - aber das Leid der anderen, die tieftraurigen Berichte, manchmal auch die Hoffnung darin, helfen mir das alles zu verkraften, mein Leben weiter zu leben und meine Eltern - so weit es geht und so weit sie es zulassen- zu unterstützen.

kathie
18.08.2006, 15:20
Hallo, dann will ich mich auch mal vorstellen:
Mein Name ist Katharina und ich bin 44 Jahre jung, habe zwei Kinder (Tochter 17 Jahre, Sohn 19 Jahre alt) sowie einen Rauhhaardackel Namens Henry (4,5 Jahre alt) und komme aus der Region Hannover. Beruflich bin ich dafür zuständig, dass Diktate von Ärzten oder Gutachtern auf Papier landen.

Kurz nach Ostern 2006 erhielten wir die Diagnose meines Mannes (51): Adenokarzinom d. re. Oberlappens mit pulmonalen Metastasen im Mittel- und Unterlappen li., mediastinalen Lymphknotenmetastasen, supraklaviculären Lymphknotenmetastasen li., Lebermetastasen, Wirbelsäulenmetastasen (Deckplatteneinbruch LWK 4) und Metastasen der li. Hüfte mit Pfannendestruktion. Seit ca. 3 Wochen kamen dann noch 2 Hirnmetastasen hinzu. Chemo- und Strahlenbehandlung laufen, wobei die Strahlentherapie im Moment ruht, da nach der letzten Chemo die Leukos auf 700 (Dienstag) runter waren, sind jetzt aber schon wieder bei 1500 (Donnerstag).

Ich bin froh auf dieses Forum gestoßen zu sein, da es sehr hilfreich ist sich austauschen zu können und zu wissen, dass man nicht alleine ist.

Liebe Grüsse Kathie

Clarissa
18.08.2006, 16:04
Hallo alle hier im Forum,möchte mich auch kurz vorstellen.Ich heiße Clarissa und bin 26 Jahre alt und komme aus der nähe von Köln.Hab dieses Forum erst spät entdeckt,da war ich schon hinterbliebene.Meine Mama ist am 27.03.06 an einem kleinzelligen Bronchialkarzinom gestorben und das Forum gibt mir halt,meistens schreibe ich bei den hinterbliebenen.Noch kurz zu mir,ich heirate nächstes Jahr,meinen Freund,mit dem ich dann auch schon elf Jahre zusammen bin und wer weiß,vielleicht kommen dann auch noch Kinder.Ich sehne mich danach,eine Familie zu haben,da ich fast niemanden mehr habe.So das wars über mich!Lieben Gruß,Clarissa!

waldi52
18.08.2006, 19:50
Hallo,
da ich bis jetzt mehr eine stille Leserin war, möchte ich mich vorstellen.
Ich habe heute meinen 53. Geburtstag. Seit Nov. 05, an unserem 33. Hochzeitstag, wurde bei meinem Mann die Diagnose kleinzelliges BC gestellt. Metastasen in Lunge, Lymphknoten, Wirbelsäule. Remission nach Chemo, leider nur für die Dauer von 3 Monaten. Nun hat Zweitlinien-Chemo mit Topotecan begonnen.
Er ist die große Liebe meines Lebens und obwohl wir wissen, dass unsere gemeinsame Zeit begrenzt ist, versuchen wir, jedem Tag Leben zu verleihen. Oft gelingt uns das auch. Und wenn ich strauchle, gehe ich ins KK. Dort lese ich Schreckliches und Wohltuendes. Aber immer Hilfreiches. Kann mir viele Nächte ohne euch nicht mehr vorstellen. Auch wenn es nicht wirklich Hilfe gibt, aber man ist mit diesem Hintergrundwissen wenigstens nicht mehr so hilflos und ausgeliefert.
:1luvu: Marianne /waldi52

Ylva
19.08.2006, 15:36
In einigen anderen Foren gibt es diesen Thread,in dem sich die User kurz vorstellen auch schon und ich denke ,es ist eine sehr gute Idee um den Überblick zu behalten.

Ich mache einfach mal den Anfang und hoffe das sich viele beteiligen.

Mein Name ist "Ylva" und ich bin 19 Jahre alt.
Im Mai/Juni 04 ist meine Mutter (46) an Brustkrebs erkrankt (yT3 pN1a G3 MO ER+PR+Her2neu3+ ) 3 Lymphknoten waren befallen. Sie bekam 5 Zyklen TAC neoadjuvant. Der Tumor der 8cm gross war,sprach gut auf die Chemo an. Sie wurde dann operiert, Ablatio re. und danach noch 30 Bestrahlungen.
Inzwischen war bei allen Nachsorge Untersuchungen alles o.B.
Körperlich geht es ihr wieder relativ gut,psychisch dagegen nicht.

Vor der Brustkrebsdiagnose erkrankte sie an GBS http://www.gbsinfo.de/..

Ich mache zur Zeit eine Ausbildung zur Krankenschwester,habe einen kleinen Zoo zuhause (Pferd,Hunde,Kater,Meerschweinchen) und komme aus einem kleinen Dorf zwischen Frankfurt/Main & Gießen.

Alles Liebe
Ylva

Shaya
19.08.2006, 15:46
Na dann will ich auch mal...:smiley1:

Mein Name ist Shaya und im wirklichen Leben heisse ich Nicole...
Ich bin jetzt 28 und arbeite in einem Diskount-Supermarkt...
Meine Mama hat im Januar die Diagnose Lungenkrebs bekommen wodrauf sie operiert wurde...
Da aber beide Lungenflügel betroffen sind und sie noch Metastasen in den Bronchien hat wird sie auf jeden Fall irgentwann an LK sterben...
Der grösste Tumor wurde gelasert und dann bekam sie Chemo,die 5te ist grad ne Woche vorbei..
Ihr geht es den Umständen gut,sie kämpft wie eine Löwin um zu überleben und die Lebenserwartung ist schon wieder gestiegen...
Es gab leider eine Komplikation und daraufhin musste ihr leider die linke Hand amputiert werden,aber auch damit kommt sie ganz gut klar...
Ich bin mega stolz auf sie...:1luvu: :1luvu:


Ach n Zoo habe ich auch zu Hause mit Momentan 4 Hunden(2 eigené und 2 Pflegehunde) und 17 Ratten...:smiley1:

Dreamy
19.08.2006, 16:24
Hallo...

ich schließ mich mal an.

ich heiße Katja und bin 23 Jahre alt. Zur Zeit bin ich im 3. Ausbildungsjahr zur Arzthelferin bei einem Gynäkolgen/Onkolgen.

Ich wohne noch bei meinen Eltern wobei mein Vater die ganze Woche arbeiten ist und ich ihn mur am Wochenende kurz sehe wo er auch noch arbeiten geht...der Suchti. :angry:
Außerdem haben wir noch einen Kater names Leo der seit September 2004 zu unserer Famiele gehört.

Meine Mutter (56) hat im Mai 2006 die Diagnose metas. Ovarial-Ca bekommen. :weinen:

Die Diagnose war ein Schock aber wir machen das beste draus. Jeder versucht auf seine Art und weise damit umzugehen. Meine Mutter und ich reden viel darüber und mein Vater stürzt sich eben in seine Arbeit.

Seit Juni 2006 bekommt sie Chemo (Carboplatin & Taxol). Mittlerweile ist die 3. Chemo rum und bis jetzt ist sie ganz gut durchgekommen.

Auch ich weiß das meine Mutter an dieser Krankheit sterben wird...kurz nach der Diagnose sagte man uns im Krankenhaus es würde nur noch eine "pallitative Therapie" gemacht werden. Was das bedeutet weiß jeder...auch ich.
(Zum Glück hat sie jetzt einen super guten Doc und ist nicht mehr in diesem anderem Krankenhaus in dem Krebspatieten wie ein Stück Vieh behandelt werden. Wo man den Leuten sagt sie sollen sich nicht so anstellen wenn die Infusionen daneben laufen.... :eek: )

Inzwischen habe ich keine Angst mehr (jedenfalls im Moment nicht) das sie bald sterben muss. Wir genießen jeden Tag und machen das beste draus.

LG Katja

Petsi
19.08.2006, 21:53
Hallo Ihr Lieben,

möchte mich auch kurz vorstellen.
Ich heisse "Petsi" bin 32 Jahre jung und Mama von 2 Kindern (5 und 2 Jahre).

Meine Mama ist im August 2000 an Brustkrebs erkrankt. (Da war ich mit meiner Tochter schwanger.)

Mein Papa ist im Dezember 2003 an Darmkrebs erkrankt. (Da war ich mit meinem Sohn schwanger.)

Habe beide Schwangerschaften nicht geniessen können, weil ich fast die ganze Zeit am Krankbett, Krankenhaus etc. verbracht haben.

Meinen Eltern geht es körperlich eigentlich recht gut. Mein Vater hatte gerade am Donnerstag wieder Untersuchungen. Sind Gott sei Dank alle gut ausgegangen.

Ich habe ein grosses Problem: Die Angst bestimmt seitdem nämlich mein komplettes Leben. Vor den jeweiligen Untersuchungen habe ich totale Panik und bekomme nichts mehr auf die Reihe.

Wenn meine Kinder nur eine Klitzekleinigkeit haben denke ich schon an das Schlimmste.

Habe bin heute noch keinen richtigen Weg gefunden um mit der Angst fertig zu werden.

Das schreiben hier im Forum ist für mich allerdings ein erster Schritt. Hier gibt es so viele liebe Menschen die einen wirklich verstehen.
( Was leider im Freundes- und Bekanntenkreis nicht immer der Fall ist.)

Wünsche Euch allen nur das Beste.

Petsi

twinsma
20.08.2006, 15:56
Hallo!
Möchte mich auch mal kurz vorstellen.
Ich heiße Sandra, bin 37 Jahre, verheiratet und habe 2 Jungs die bald 10 Jahre alt werden--Zwillinge!

Mit der Angst habe ich auch große Probleme.
Meine Ma erkrankte 1996 an kehlkopfkrebs bis vor 2 Jahren war alles gut.
Dann Rückfall und im Januar 06 ist Sie gestorben.
Bei meiner Schwiegerma wurde im Mai 05 ein Hirntumor diagnostiziert und 3 Wochen später starb auch sie.
Im November 05 wurde bei meiner Schwester Lungenkrebs festgestellt, eigentlich ein Zufallsbefund und nach einem halben Jahr (Mai 06) mußten wir auch von Ihr Abschied nehmen................................!!!!!

Euch alles Gute!!!!
Gruß Sandra

Petra+Sarah
20.08.2006, 16:58
Hallo,
finde ich eine schöne Idee, sich mal vorzustellen ;)
Ich heisse Petra, bin 32 Jahre und habe eine 4-jährige Tochter. Ich bin alleinerziehend (lebe aber seit 2 Jahren in einer sehr glücklichen Beziehung) und arbeite als Verkäuferin (bin letzte Woche zur Filialleiterin befördert worden :D )
Meine Tochter heisst Sarah-Renée und im Mai 2004 (da war sie gerade 2 Jahre geworden) haben wir die Diagnose bekommen: embryonales Rhabdomyosarkom, links thorakal und intraspinal. Sie war querschnittgelähmt und der Tumor war so ausgedehnt, das man ihr kaum noch Chancen gab. Heute ist sie ein richtiger Wildfang, ihr geht es supergut, sie hat das Laufen, entgegen jeglicher Prognose wieder erlernt und man sieht keine "Unterschide" zu den gesunden Kindergartenkindern.
Auch bei mir ist die Angst riesig!!! Jedesmal wenn ihr irgendetwas weh tut könnte ich durchdrehen! Ihre Therapie ist seit ziemlich genau einem Jahr beendet und bisher ist sie Rezidiv-frei und ich bete das es so bleibt. Nächsten Monat haben wir wieder Nachsorge und ich gehe jetzt schon auf dem Zahnfleisch...
Wünsche allen noch einen schönen Sonntag
Liebe Grüsse
Petra

Sakurama
20.08.2006, 20:36
Hallo, also auch ich:

Ich heiße eigentlich Angi, bin 39 Jahre alt, Mutter einer pupertierenden 14jährigen Göre:grin: und mein Mann hat 1999 die Diagnose Oligoastrozytom II links frontal bekommen. Nach der Op im April 99 dann 2000 2 Zyklen PCV-Schema,(1. Rezidiv) die wegen Unverträglichkeit abgesetzt werden musste. Dann von 01 - 04 Temodal (2.und 3. Rezidiv) im 4 Wochen Rhythmus. Dann 2004 Bestrahlungen (insgesamt 40 Termine in der Uniklinik). Jetzt 2006 4. Rezidiv und 2. Op (2 Stellen links frontal Jetzt Astrozytom III/ 1 Stelle rechts frontal Glioblastom IV). Auch bei mir geht die Angst jetzt jeden Tag ein und aus und ich denke viel darüber nach was noch kommt. Die Krankheit ist da und kann nicht weggeredet werden. Beschönigen bringt auch nichts, aber das Leben muss weitergehen. Meine Tochter braucht mich jetzt auch, sie bekommt doch alles mit. Und mein Mann braucht meine ganze Kraft. Er war immer sehr intelligent, sprachgewandt und hat alles schmell kapiert. Er muss damit klar kommen, dass das nicht mehr so ist. Die einfachsten Wörter fallen ihm nicht ein, seine Tabletten vergißt er zu nehmen. Alles verlegt er. Es ist schwer für ihn zu verstehen, dass er nichts daran ändern kann. Wir machen "Gehirn-Jogging" um seine grauen Zellen wieder ein bisschen auf Vordermann zu bringen. Es scheint sogar ein bisschen zu helfen.
So jetzt habe ich wieder viel zu viel geschrieben.:winke: :winke: :winke:

asteri71
20.08.2006, 21:22
Dann möchte ich mich hier auch anschließen..
Ich bin 35 Jahre alt,verheiratet und habe zwei süße Jungs im Alter von 3 und 10 Jahren.
Wir leben zusammen mit meinem Mann,der Grieche ist,in Athen in Griechenland.
Das macht es für mich jetzt,seitdem mein Papa so krank ist,soooooo schwer.Ich bin 3000km von ihm entfernt.Im Juni 2005 bekam er die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom.Seit Januar dieses Jahres hat er HIRNMETASTASEN.
Ich denke,die meisten von euch wissen,was das bedeutet.
Inzwischen habe ich es geschafft,ihn viermal zu besuchen und überlege jetzt,ob es irgenwie möglich ist,bald nochmal zu fahren.
Meine Mutter war psychisch nie sehr belastbar und ist jetzt wirklich am Ende ihrer Kraft.Sie braucht ab und an ein wenig Ablenkung,um einigermaßen zurecht zu kommen.
Mein Vater ist seit März in einem Pflegeheim im Ort untergebracht.
Er ist geistig total verwirrt,weiß oft seinen Namen nicht,möchte Gegenstände essen,weiß nicht mehr,wozu man eine Toilette benutzt...
Es ist sehr traurig und meine Gedanken sind ständig bei den beiden.
Und das,als wenn man sonst nichts zu tun hätte!:grin:
Wenn ich hier im Krebs-Kompass lese oder auch schreibe,denke ich an meinen Papa und an all die Menschen,die ein ähnliches Schiksal haben...Und das leider auch viel zu oft in so jungen Jahren.
Viel Kraft und alles Liebe an alle
von asteri

Ilonka
21.08.2006, 09:25
Guten Tag!
Ich bin Ilonka, Baujahr 1961 und Tochter, Enkelin, Mutter, Lebenspartnerin, .....

Das Forum habe ich aus (leider) gegebenem Anlass gefunden. Ich bin heilfroh, dass es existiert und (leider) erstaunt, dass es so voller Leben steckt.

Der gegebene Anlass ist das Plattenepithelkarzinom meines Vaters. Es befindet sich am rechten Lungenflügel und ist zurzeit Tischtennisballgroß. Außerdem lautet die Diagnose, dass auch eine Rippe befallen sei. Mein Vater ist 70 Jahre. Ab heute (21.08.2006) bekommt er seine Chemotherapie.

Ich bin (leider) nicht ganz unerfahren, was Lungenkrebs betrifft. Meine Mutter starb vor 16 Jahren. Sie war 46 Jahre und hatte zu Anfang ein kleinzelliges Bronchialkarzinom, welches nach fast 1 1/2 Jahren eine Metastase im Gehirn gebildet hat. Inoperabel.
Der Kampf, den sie damals führte, war gnadenlos. Sie hätte sich einen Sieg redlich verdient gehabt.

Ich suche Antworten auf Fragen! Ich bin dabei, mir mein Rüstzeug zusammenzustellen, damit ich meinem Vater einen guten und sicheren Halt geben kann. Was Familie bedeutet und wie wichtig der Zusammenhalt und das Zusammenspiel der einzelnen Familienmitglieder bei der Diagnose „Krebs“ ist, das durfte ich anlässlich der Erkrankung meiner Mutter erfahren. Auf den Austausch mit Euch freue ich mich und hoffe, dass ich ein bisschen von dem, was ich bereits durch das Lesen Eurer Beiträge bekommen habe, an Euch zurückgeben kann.

Ilonka : )

Cinderella80
21.08.2006, 09:41
Na gut, dann will ich jetzt auch mal...

Ich bin 25, Tierarzthelferin, und wohne mit meinem Freund zusammen.
Ich bin in dieses Forum geraten, da meine Schwester (38) im Februar die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Metastasen in der Leber bekommen hat. Wer davon schon gehört hat, weiß wie gering die Chancen bei diesem Sch**** sind. So auch bei meiner großen Schwester. Sie hat sich am 17.07. auf die Reise über die Regenbogenbrücke gemacht.

Liebe Grüße
Cinderella80

Peter
21.08.2006, 09:56
Hallo zusammen,

ich denke ich sollte mich dann auch mal vorstellen..;-)

Aber zunächst einmal vielen Dank für diesen Theard Ylva.

Ich bin ein ehemaliger Angehöriger, meine Frau ist im Jahr 2000 an einem Hirntumor verstorben.
Weil man in dieser Zeit sehr viele Informationen gesammelt hat und viele Kontakte knüpfen konnte war es mein Anliegen diese Infos auch anderen zur Verfügung zu stellen, damit nicht jeder so viel suchen muß um an "Gute Informationen" zu kommen oder aber auch wie so oft enttäuscht zu werden.

Zunächst war ich aus diesem Grunde Mod. im Hirntumorforum und später dann auch hier.

Ich möchte mich auch einmal bei Euch allen hier bedanken. Ein Forum lebt von den Nutzern diese machen es lebendig! Und das beweist Ihr hier sehr gut..:-)

Auch freut es mich immer wieder das ich nur in gaaanz seltenen Fällen einschreiten muß, denn das ist eigentlich das was ein Mod. gar nicht will...


Ich wünsche allen hier weiterhin viel Gedankenaustausch und alles Gute, das möglichst viele diese Biester besiegen können!


Herzliche Grüße

Peter :winke:

Schlumpfinchen
21.08.2006, 14:09
Schöne Idee!

Also ich bin Schlumpfinchen aber sonst nennt man mich Petra. Ich bin 33 Jahre alt, verheiratet und arbeite als Bürokauffrau. Ich hab leider keine Kinder, dafür zwei Meerschweinchen und einen Vogel (Wellensittich). :D

Bei meine Schwiegermama wurde Anfang März 2006 ein Nierenzellkarzinom mit multiplen Metastasen diagnostiziert und sie hat uns am 10.08.06 bereits wegen dieser Sch....krankheit verlassen müssen. :mad:

Liebe Grüße:winke:
Petra

Safira
21.08.2006, 18:04
Na dann will ich auch mal !

Mit bürgerlichem Namen heiße ich Marlis, bin 51 Jahre alt und habe zwei erwachsene Kinder.
Mein Mann ist am 10.08.06 im alter von 66 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Ich habe ihn am 21.07. mit einer angeblichen Lungenentzündung ins Krankenhaus gebracht.
Am 02.08. habe ich dann erfahren was es wirklich war. Ich habe die letzten zwei Tage dann in seinem Zimmer gewohnt und konnte so die ganze Zeit bei ihm sein.
Am 16. war die Trauerfeier und Überführung zum Krematorium und Freitag, 25.08. ist nun die Urnenbeisetzung. Sch…. Krebs.
Ich wünsche uns allen hier, die Kraft die wir brauchen um das alles durchzustehen.
Ich bin froh hier auf dieses Forum gestoßen zu sein, fühle mich hier sehr wohl und es tut gut sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Viele Grüße

Safira

tenna
22.08.2006, 17:01
Hi, ich bin 39 Jahre alt, seit gestern registriert und kenne mich hier noch nicht so aus. Meine Mutter ist vor vielen Jahren an Brustkrebs erkrankt. Es wurde ihr eine Brust abgenommen und sie wurde bestrahlt - keine Chemo. Meine Mutter ist 70 Jahre alt und letztes Jahr wurde Darmkrebs, Magenkrebs und nach einem CT einige nicht eindeutige andere Stellen in Lunge, Leber festgestellt. Sie hält sich nach der OP und seit der Chemo tapfer, obwohl es ein Schock für sie war, bis zum Lebensende mit der Chemo leben zu müssen (um möglicherweise ein weiteres Wachstum der der Turmore zu verlangsamen). Momentan ist aber eine ihrer Sorgen, ob man - sie hat noch eine ganze Menge Haare behalten und wird wohl auch nicht alle verlieren - so die Ärztin - die verbliebenen Haare färben kann (sie hat immer ihre Haare gefärbt), oder ob das zu schädlich ist. Hört sich vielleicht komisch an, aber wen soll sie fragen, ohne merkwürdig angeschaut zu werden? Eine hübsche Perücke hat sie auch, die sie aber nicht immer tragen möchte.
Hat jemand hier Erfahrungen?
tenna

enail
25.08.2006, 12:25
Halle an alle,
bin neu hier und möchte auch die Gelegenheit nutzen mich mal vorzustellen.
ich heiße eigentlich Liane, bin 36 mutter von 2 Kindern schon groß (20 und 16), verwitwet und habe erst vor einigen Tagen erfahren, das es bei meinem Vater so schlimm ist, das es sich nur noch um einen kurzen zeitraum handelt den er noch zu leben hat. Vor ca. 3 Jahren wurde bei ihm Hautkrebs festgestellt, es folgte OP und Reha und der ganze WERdegang. bei den ganzen nachfolgenden Untersuchen, Kontrollen war soweit alles in Ordnung, dann vor ca 5 Monaten ging es wieder los. am Mittwoch habe ich dann vom Oberarzt erfahren, das alle inneren Organe von Metasthasen befallen sind, selbst die Knochen sind betroffen und als wenn das nicht alles schon schlimm genug ist, wurde festgestellt das vor einger Zeit auch noch einen Schlaganfall hatte.
Eigentlich bin ich am Ende, aber das darf ja gar nicht sein ich muss weiter machen.
letzte Woche ist er wieder in die Klinik eingeliefert worden, weil es ihm so schlecht geht, es musste eine Punktierung erfolgen, da die Nieren von einem Tumor eingequetscht worden. nun muss er mit den Schläuchen weiterleben. nächste Woche wird er nach Hause entlassen und meine Schwester übernimmt erst einmal die Pflege, wenn es dabei bleibt, ansonsten muss mein Vater bei mir einziehen, damit die Pflege abgesichert ist.
Wer hat ähnliche ERfahrungen, worauf muss ich jetzt achten und und und.

Frederik
27.08.2006, 15:09
Hallo zusammen!


Auch bin als Angehöriger (49 J.) mit im Boot. Wir haben zwei erwachsene Kinder. In erster Linie schreibe ich im Thread "Ein langer Abschied und das rauf und runter". Da wir auch "mitten drin" stecken, möchte ich unsere Situation mal etwas ausführlicher beschreiben.


2004 hat man bei meiner Frau (ebenfalls 49 J.) „Nerventumore“ diagnostiziert. Im Juni 2004 wurde eine großer Tumor aus der Schulter entfernt. Leider haben einige Nervenstränge (trotz Einsatz einer zu genannten Bioschiene) darunter gelitten. Die extremen Bewegungseinschränkungen des linken Armes können nur durch ständiges Training und Übungen mit dem Krankengymnasten einigermaßen in Grenzen gehalten werden. Leider gibt es keine Möglichkeit, diese Tumorart direkt zu behandeln. Über Nervenschmerzen, die nur mit speziellen Medikamenten einigermaßen in den Griff zu bekommen sind, will ich gar keine Worte verlieren.


Im Juli 2005 wurde während einer OP Krebszellen aus der Brust entfernt. Und nun soll in der nächsten Woche ein weiterer Eingriff (Unterleib) gemacht werden. Allerdings hat sich in den letzten Tagen ihr Zustand stark verschlechtert und nun Anzeichen auf Störungen im Kopf auftauchen. Auch dieses wird in den nächsten Tagen untersucht werden müssen.


Unter diesen Eindrücken versuchen wir das Leben mehr oder weniger zu meistern, mit den entsprechenden Höhen und Tiefen (gerade sehr tief). Mir hilft zwar meine ehrenamtliche, seelsorgerische Tätigkeit im täglichen Leben (auch hin und wieder mit Schwerkranken und Sterbenden), doch die persönlichen Leiderfahrungen sind doch wesentlich intensiver.


Auch wenn man sich manchmal nicht mal in der Lage fühlt hier zu schreiben - es ist gut, dass es dieses Forum gibt!


Frederik

Jule20
28.08.2006, 19:39
Hallo ihr Lieben!

So, dann melde ich mich doch auch mal zu Wort ;)

Also, ich heiße Judith, lasse mich aber immer lieber Jule nennen :smiley1: und bin 20 Jahre alt/jung. Ich habe Justizfachangestellte gelernt und habe in dem Beruf auch ein halbes Jahr gearbeitet. Aber seit Anfang August arbeite ich als Verwaltungsangestellte in einer Justizvollzugsanstalt.

Ich bin in diesem Forum gelandet, weil ich Infos über Eierstockkrebs gesucht habe, da meine Mutter daran erkrankt ist (FIGO III c) :embarasse
Nach der Chemo litt sie meistens unter sehr starken Knochenschmerzen.
Aber bei ihr ist so langsam die Endphase eingetroffen, da sie am Freitag ihre (vorerst) letzte Chemo erhalten wird. Danach kommen die Abschlussuntersuchungen, die dann darüber entscheiden werden, ob meine Mutter doch nochmal operiert werden muss oder direkt zur Kur kann. Aber bisher kann man auf die bessere Möglichkeit hoffen. :)

Und jetzt muss ich Frederik doch erstmal zustimmen. Ich bin auch echt froh, dass ich dieses Forum gefunden habe. Denn hier merkt man doch, dass man verstanden wird. Klar, wer nicht direkt betroffen ist, kann es vielleicht nicht so verstehen, wie es uns wirklich geht.

So, wünsche euch allen viel Kraft für eure Zukunft mit euren Lieben. Einfach jeden Tag genießen :)

Schönen Abend noch!

Liebe Grüße

Jule

Sabine Wagner
30.08.2006, 08:49
Hallo Ihr Lieben,

nun möchte auch ich die Gelegenheit nutzen mich vorzustellen.

Mein Name ist Sabine, 29 Jahre jung und arbeite als Projektleiterin im Bereich Marketing u. Eventmanagement in Frankfurt am Main. Ich bin seit knapp drei Jahren in "festen Händen" und sehr glücklich.

Meine Heimatstadt ist Leipzig und dort verbrachte ich den größten Teil meines Lebens.

Leider habe ich keine Geschwister und muss als "Lieblingskindl" meines Paps alleine den Schmerz der Diagnose "Darmkrebs" verkraften.

Nach einer Operation im letzten Dezember konnte der Tumor entfernt werden und er erhielt einen vorläufigen künstlichen Darmausgang. Momentan liegt er im Krankenhaus, denn seine Lebermetastasen haben sich vergrößert und nun warte ich jede Sekunde das mein Handy klingelt und erfahre wie es weiter geht.

Meine Mama ist seit dieser Diagnose psychisch schwer krank und ihm leider keine Hilfe. Somit verbessert sich auch sein seelischer und körperlicher Zustand nicht.

Manchmal weiss ich nicht mehr weiter und frage mich warum es ausgerechnet meine Paps, den liebsten Menschen für mich, getroffen hat. Aber dies fragt ihr euch sicherlich auch...

Euch allen wünsche ich weiterhin viel Kraft, auch wenn diese hin und wieder zu schwinden scheint. Ich versuche aller zwei Wochen meinem Paps neue Kraft zu geben, denn leider kann ich aus Jobgründen nicht öfter zu Hause sein.

Dank meiner Freunde und meines Freundes schaffe ich es gerade zu stehen und versuche einen Weg zu finden um mit dem Zurecht zu kommen was noch passieren wird.

Liebe Grüße
Sabine

Jesmande
30.08.2006, 11:01
Hallo zusammen,
Ylva... super Idee!!! Vielen Dank.
Nun, dann möchte ich mich auch kurz vorstellen. Mein Name ist Jessica (31), ich bin alleinerziehende Mami einer 3-jährigen Tochter.
Bei meiner Mama wurde im Mai 06 BK mit Mestas im Bauchraum / Bauchfell festgestellt. Da sie einen sehr langsam wachsenden Tumor hat, wurde ihr vorerst die Hormontherapie angeordnet. Die ersten 3 Monate sind nun um und das Ergebnis ist positiv: Wasserbildung ging zurück, alle Blutwerte sind sehr gut, Leberwerte auch und der Tumor ist ein wenig geschrumpft (war 3cm groß und ist jetzt etwas kleiner). OP findet vorerst nicht statt und Hormontherapie wird die nächsten 3 Monate fortgesetzt.
Mein größtes Problem ist die Verlustangst - habe hierzu auch einen Thread eröffnet, aber schon lange nicht mehr geschrieben, weil ich ein bisschen Abstand benötigt habe. Die Angstschübe und das Weinen tritt ab und zu auf, aber momentan haben wir uns alle ganz gut im Griff und bleiben stark, ohne aufzugeben. Meine Mama ist meine größte Liebe und eine Kämpfernatur.
Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Kraft - und bitte gebt niemals auf!
LG, Jessica

La Luna
08.09.2006, 09:00
Hallo zusammen

ich heiße Ina. Bin 47 Jahre, habe 2 Kinder (16/14),einen Hund und einen chronisch kranken Mann. Meine Mutter hat im Juli die Diagnose Kleinzelliges BC bekommen. Ich habe Info gesucht und bin dann hier gelandet. Das war ein Glücksgriff, denn ich habe hier schon viel Trost und auch Info in der kurzen Zeit bekommen. Ich habe schnell gelernt, daß ich nicht alleine bin.

Liebe Grüsse an alle

Ina

shusha
08.09.2006, 11:05
Hallo ihr Lieben,
wollte mich auch kurz vorstellen. Ich bin 40 Jahre alt. Mein Mann hat ein malignes Melanom mit Metastasen in Kopf und Lunge, im Moment warten wir auf weitere Therapien, die Lunge wurde im März operiert, danach jetzt weitere Metastasen, dazwischen wurden die Metastasen im Kopf gefunden und Bestrahlt.
Habe vor kurzem dieses Forum entdeckt, und beginne gerade kontakt zu suchen. Freue mich total diese Seite gefunden zu haben.
Wünsche allen viel Kraft und bis bald,
Liebe Grüße
Shusha

Sonnenschein2606
08.09.2006, 11:45
Dann möchte ich mich auch mal kurz vorstellen, ich heiße Stefanie bin 33 Jahre und (seid 5 Jahren) verwitwet. Meine Tochter ist 9 Jahre dann gib's noch meinen Hund 2,5 Jahre und natürlich meinen Lebenspartner mit dem ich mir ein neues Leben aufgebaut habe.

Meine Mutter bekam ende Juni die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzenom (t3 N2 M0), da weiß man im ersten mom überhaupt nicht was man tun soll.
Ich habe mich dann durch Internet gelesen, habe keine Seite ausgelassen, wo was über Lungenkrebs zu finden war. So bin ich hier auf das Forum gestoßen,worüber ich sehr glücklich bin.
Denn hier ist man nie allein, wenn man Fragen hat oder nicht mehr weiter weiß, hier immer jemand da der einem hilft und Mut und Kraft gibt, vielen Dank dafür.:winke:


Liebe Grüße,
Stefanie

PetraGP
08.09.2006, 21:15
Auch ich möchte es nicht versäumen mich näher vorzustellen. Ich heisse Petra, bin verheiratet, wir leben in Göppingen (BaWü)und unser Sohn ist 12 Jahre alt. Seit Ende Mai leben wir mit der Gewissheit, dass mein Mann Lungenkrebs hat. Kleinzelliges Bronchialcarzinom mit mediastinalen und supraclaviculären Lymphknotenmetastasen sowie diffusen Lebermetastasen (Stadium IV).
Bis 2 Tage vor der Diagnosestellung stand er voll im Berufsleben als Servicetechniker überwiegend im Aussendienst. Von einer Sekunde auf die andere wurde er aus seinem Alltag gerissen.

Bald bekommt er die 5te Chemo und es gibt eine deutliche Befundbesserung nach der ganzen Prozedur!

Den Schockzustand am Anfang kennt jeder von uns. Die Herzlichkeit, mit der ich hier aufgenommen worden bin, ist hilfreich und ich finde es schön, dass es Euch gibt. Es tut so gut, wenn man weiss, dass man hier im Forum gelesen und vor allem auch verstanden und der Kummer geteilt wird.

Es ist so schade, dass mein Mann wegen dem heftigen Schlaganfall nicht mehr in der Lage ist, hier zu lesen und auch selber zu schreiben.

Schön, dass es Euch gibt und ein herzliches Dankeschön an die Menschen, die uns dieses Forum ermöglichen.

Die liebsten Grüße von
Eurer Petra :winke:

Jyrina
09.09.2006, 22:15
Hallo,
auch ich bin relativ neu hier habe auch schon viel hilfreiches erfahren.
Also ich bin die Gerda, 53 Jahre, verheiratet 1 Tochter (27). Der Leidensweg meines Mannes begann vor 9 Jahren. Er hatte 1997 Tonsilenca und ein Flächen-ca auf der linken Halsseite bis zum Lympfknoten auf der Schulter. OP und 35 Bestrahlungen. 3 Jahre nur Astronautennarung. Es folgten Depressionen und Alkoholabusus. 2000 dann der zusammenbruch die Diagnose Korsakow (Demenz - Harald Juhnke erkrankte daran). Ende 2001 endlich trocken und klar im Kopf (bis auf kleine Merkschwächen und veresslichkeit).
Es folgten wunderschöne Jahre die wir genossen und die Krankheit fast vergassen. Jetzt die Diagnose seit 19.07.06 Kleinzelliges Ca des Medistinums -extensive disease mit hepatischer Filiarisierung (Segment II) und V.a. Lymphanigiosis carcinomatosa. Diese paar Zeilen haben uns völlig aus der Bahn geworfen aber jetzt jetzt kämpfen wir, wir haben es ja schliesslich schon mal geschafft, diesmal auch, da bin ich ganz sicher.
Ich möchte hier allen Mut machen und grüsse alle
Gerda

annina79
09.09.2006, 22:23
Hallo ihr Lieben

Ich möchte mich anschliessen und ebenfalls die Geschichte von mir und meiner geliebten Mutter erzählen.

Die Geschichte beginnt kurz vor meiner Pubertät. Bevor meine Brüste zu wachsen begonnen haben, hat meine Mutter die ihren verloren. Damit verloren hat sie auch ihren gesamten Stolz über ihre Weiblichkeit. Es war schrecklich als ich das erste mal ihre amputierte Brust gesehen habe. Sie sah so verstümmelt aus. Ich habe mich geschämt dafür, dass meine Brüste gewachsen sind, während ihre zweite Brust ebenfalls abgenommen worden ist. Tausend Ängste habe ich ausgestanden über der Frage, wo ich denn hinkommen würde, wenn meine Mutter nicht mehr ist. Dann hat sie sich für einen Brustaufbau entschieden. Es ging psychich und physisch wieder aufwärts und die Krankheit schien besiegt.

Jedes Jahr ging sie zur Kontrolle und das Ergebnis war immer das selbe: alles in Ordnung. Uff... wir konnten endlich aufschnaufen. Bei ihrer Brustamputation hatte sich meine Mutter fest in den Kopf gesetzt, den Ausbildungsabschluss ihrer Kinder mitzuerleben. Und alles schien dafür zu sprechen.

Dann, 1 Jahr vor meinem Studienabschluss, zeigte das Röntgenbild einer Kontrolluntersuchung wegen ihrer Rückenschmerzen Abnormitäten auf. Und wir wussten sofort, was es bedeutete: Der Krebs hatte überlebt, hatte gewuchert, all die Jahre. Die schrecklichste Weihnachtszeit meines Lebens begann. Untersuchungen folgten, Spezialisten wurden eingeschaltet und am 6. Januar 2002 kam schliesslich die Diagnose: Methastasen im gesamten Skelett – einfach überall! All die Jahre hatte man vergessen, das Blut zu untersuchen und das war das Resultat davon. Beine, Arme, Rücken, Becken, Schädelknochen, Lunge,... zu viel ist betroffen als dass ich es mir merken könnte oder wollte.

Mittlerweile steht meine Mutter vor ihrer dritten Chemo und ich habe meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Damit hat sie ihr Ziel eigentlich erreicht. Sie hat sich aber ein neues gesetzt: sie will ihre Grosskinder kennen lernen und aufwachsen sehen. Ich habe ihr gesagt, dass sie dann aber noch ganz lange bei uns bleiben müsse und sie hat angenommen :) . Wir freuen uns über jeden neuen Tag.
Annina

auegirl1989
10.09.2006, 00:07
hallo alle zusammen

ich bin jetzt durch zufall auf dieses forum gekommen. ich habe schon ein paar beiträge in ein anderen forum geschrieben einige von euch werden diese auch schon gelesen haben!
So nun zu meiner person:
Ich heiße im richtigen Leben susann und bin 16 Jahre alt und werde in einen Knappen Monat 17. Mich hat mein vater hier her geführt! Er hat Zungenkrebs. Wir haben es vor drei Wochen erfahren.
Am Sonntag vor einer Woche sollte er eigentlich ins Krankenhaus da sie ihn operieren wollten um den Tumor zu entfernen, doch nach einer weiteren Untersuchung habe sie beschlossen die op fallen zulassen1 Ihr fragt euch jetzt bestimmt warum ich sgae s euch: bei der Untersuchung kam heraus das der tumor schon mehr als die hälfte der Zunge eingenommen hat und wenn sie da operieren würden würde er keine Zunge mehr habe da da nur ein zentimeter übrig bleiben würde.
daher beschlossen die Ärzte das er chemo und bestrahlöung im wechsel bekommen soll, was er auczh ab montag bekommt! Er bekommt dann 5 mal in der Woche bestrahlung und 4 mal in der Woche Chemo1 Insgsamt sind es dann 35 chemos und 25 Bestrahlungen!
Das allres war für mich und mene familie ein riesen schock da wir 1999 unsere Oma verloren haben, 2001 meinen Opa an Lungenkrebs und Dieses Jahr haben wir erfahren das ´meine tante Darmkrebs hat aber ihr get es wieder ganz gut!
ich wohne mit meinen Eltern in Aue das liegt in der nähe von Chemnitz dies wiederum liegt in Sachsen! Zur zeit bin ich und meine ma allein zuhaus da mein dad wie schon gesagt im kh ist! meine Brüder (27 und 31) könne leider auch nicht immer da sein da sie in Bayern wohnen und arbeiten müssen leider auch Wochenend!
ich hab dieses Jahr meine Realschulöe abgeschlossen und mach jetzt das fachabi Wirtschaft!

So jetzt wisst ihr schon mal ganz viel mehr über mich!

Liebe grüße susann

argentino
10.09.2006, 13:55
hallo,

einige kennen mich hier ja schon.

bei meiner sabine (heute 37) ist im oktober 2003 eierstockkrebs figo III c, also im fortgeschrittenen stadium festgestellt worden der tumor war bei der ersten op nicht ganz operabel.

danach gab es 3 chemos mit den hammermittel carboplatin/taxol. haarausfall ab dem 10. tag und auch sonst dass komplette programm.

im januar 2004 wurde sabine dann wieder operiert, diesmal in köln bei dr. possover. er hat es tatsächlich geschafft, auf null zu operieren.

bis in den sommer gab es zu absicherung noch 3 mal die hammerchemo.

im sommer 2004 war es dann zum glück damit vorbei und wir hatten ein paar monate ruhe.

im dezember 2004 hat sich der rückfall abgezeichnet und im januar auch diagnostisch festgestellt, metastasen in lunge und leber.

dieses mal wieder 6 zyklen chemo dann aber mit topotecan. im sommer 2005 war es dann wieder soweit, remission auf null.

wir habe die chance beim ergriffen uns noch einmal einen traum von australien zu erfüllen. und tatsächlich im august standen wir dann vor dem ayers rock.

im september 2005 wieder ein ansteigen der tumormarker. seitdem erhält meine sabine eine tablettenchemo als palliative therapie mit ixoten. das funktioniert bisher ganz gut.

jetzt im sommer gab es noch einmal große aufregung, weil ein darmverschluss sich eingestellt hat. sabine musst operiert werden. zum glück hat sie auch dieses überstanden und jetzt geht es mal wieder aufwärts.

zum glück haben wir uns dazu durchgerungen vorher im mai noch mal nach australien zu fahren. das war ein einziger rausch für sabine und mich.

ich selber bin jetzt 40 und habe in den letzten 3 jahren viele dinge erlebt, die für mich unheimlich wichtig waren. ich und sabine leben sehr viel intensiver als vor der erkrankung, wir können uns an den großen und kleinen schönen dingen im leben erfreuen.

wir leben im rheinland und reisen unheimlich gerne, vor ein paar jahren waren wir in auch in argentinen (deshalb argentino)

ich habe die zuversicht, dass die zeit, die uns bleibt, wir gemeinsamen gestalten werden. manchmal ist das so intensiv, da bleibt eigentlich kein platz mehr für den krebs.

vor ein paar wachen hatten wir einen durchhänger (nach der darmverschlussgeschichte), mittlerweile geht es sabine wieder "schweinegut", hat sie zumindestens vor ein paar tage gesagt.

euch allen einen wunderschönen spätsommertag

euer christoph

marianneta
16.09.2006, 14:19
hallo mein name ist marianneta
meine mutter lebt seit ein paaar jahren im ausland
nun wurde bei ihr malignes melanom 4ten grades festgestellt
und die dortigen aerzte empfehlen sich deutschland behandeln zu lassen
sie kann bei ihrer schwester in potsdam wohnen
hat aber weder krankenversicherung noch geld
hat jemand aehnliche erfahrung oder sonstige tipps?

danke
mta

Esah
16.09.2006, 15:45
hallo an alle :winke: , auch ich finde die idee sich vorzustellen klasse und schliesse mich gleich an :) Ich heisse eigentlich Nadine und bin 29 Jahre alt.
Bei meiner Mama (sie ist Alkoholikerin seit ich denken kann) wurde im Mai diesen Jahres Mundbodenkrebs festgestellt. Sie wurde Ende Mai operiert. Da 3 Lymphknoten befallen waren hat sie jetzt 6 Wochen Bestrahlung bekommen, die am Dienstag endlich abgeschlossen war. Im Oktober geht sie auf Reha. Ihr geht es soweit ganz gut, aber mich laesst seit dem der Gedanke an Tod und Krebs nicht mehr los. Am schlimmsten sind bei mir diese Verlustaengste (wie von einigen hier auch schon beschrieben).Ich mache nun seit einigen Wochen eine Therapie und hoffe, dass mir diese etwas hilft. Vor allem war auf dem ganzen weg, das forum hier mein stiller begleiter und hat mir oft sehr geholfen!! Eine grosses Dankeschoen an alle lieben Menschen hier!!! Esah

christa48
16.09.2006, 17:39
Hallo ich heisse christa ich bin auch angehörige (mein mann lungenkrebs) vor einem jahr op jetzt sind wieder metastasen da ich komme auch nicht damit zurecht und mit dem "WARUM" schon erst recht nicht jegliche guten freunde lösen sich auf einmal in luft auf , als hätte der kranke eine ansteckende krankheit aber ich habe im forum gelesen das ich nicht die einziege bin ein schwacher trost ja mein mann ist 59 ich bin 48 das leben wird durch diese krankheit auf den kopf gestellt nichts ist mehr so wie es war ich habe immer für mich alleine geweint aber dieses forum hat mir geholfen die lieben menschen die trotz eigenem leid das meinige noch geteilt haben ich hoffe vieleicht irgend jemanden auch durch ein paar worte helfen zu können denn hier ist man nicht allein danke euch allen
christa
ps ich danke auch allen von herzen die dieses forum erst möglich gemacht haben ich denke ihnen gehört der grösste dank diese menge arbeit ,die buchtipps,usw.danke an alle
christa

Wirbelwind
16.09.2006, 22:20
Hallo @ all!
Möchte mich auch mal vorstellen. Heiße im richtigen Leben Christine und komme mir seit der Diagnose "Krebs" bei meinem Vater vor wie mein Nickname.
Meine Eltern waren beide eigentlich nie krank. Unsere Einliegerwohnung im Haus steht schon seit über zwei Jahren für sie bereit (sie wohnten bis Juni bei meinem Stiefbruder, die Wohnung dort ist aber für ältere Leute nicht so gut geeignet) und als sie nach dem Schlaganfall meiner Mutter (zum Glück ohne Restausfälle-noch mal Glück gehabt!) und der Lungenentzündung meines Vaters sind sie zu uns gekommen. Und seitdem wechselweise immer im KH gewesen. Meine Mutter hat psychosomatische Beschwerden und muss in eine entsprechende Klinik. (wohl ca. 3-6 Wochen) Daher bleibt alles an mir hängen - Papas Chemo mit Topotecan fängt Montag schon an. Er hat ein Bronchialkarzinom (kleinzellig) das bereits in die Leber, die beiden Nebennieren, die Lympfknoten und ins Gehirn gestreut hat. Außerdem ist er sehr dement geworden, man kann ihn nicht mehr allein lassen. Daher habe ich eine Tagespflegestelle gesucht, denn ich muss ja arbeiten. Wenn die Mutter wieder fit ist, überlegen wir neu. Die Onkologen haben gesagt, das Topotecan nicht so arge Nebenwirkungen hätte, wie andere Chemo-Präparate. Hat jemand damit Erfahrungen? Ich habe manchmal das Gefühl, ich müsse gleich aus diesem bösen Traum aufwachen. Und so wirbele ich momentan nur so durchs Leben - für meinen Papa, meine Mama, meine Familie, meinen Job und ein bisschen auch für mich.

Tiinaa
21.09.2006, 16:43
Dann fang ich mal auch an!

Hallo, ich bin Tanja, 32 Jahre alt, verheiratet und seit 21 Monaten Mutter eines kleines Jungen, der uns viel Freude bereitet. Bei meinem Papa ist im Juli 2004 ein Coloncarzinom entfernt worden, der massiv in die Leber gestreut hat. 13 Metastasen, die laut Onkologen außer mit Palliativchemo nicht zu therapieren sind.

Mein Papa kämpft tapfer und rein äußerlich sieht man ihm die Krankheit (noch) nicht an. Aber er wird langsam immer müder und der Appetit leidet mehr und mehr. Auch die Lebensfreude und die Leichtigkeit, mit der wir die letzten 2 Jahre angegangen sind, ist dahin.

Die Metas waren erst geschrumpft, sind jetzt aber seit einem halben Jahr stetig gewachsen. Zwar gering, aber keiner kann sagen, wie lange es noch dauern kann...das schlaucht...

Habe schreckliche Angst vorm Abschied. Habe meinen Papa sehr lieb!

Es ist gut, hier zu sein und zu wissen, dass ich hier immer ein offenes Ohr (Auge) finde :1luvu:

Mit Kraft, Licht und Liebe
Eure
Tanja :augendreh

felice72
22.09.2006, 00:20
Hallo..

mein Name ist im realen Leben Silvia, bin noch 33 und Verheiratet, Mutter von zwei Kindern (7,5 und 5,5 Jahre alt)

Meine Mutter (heute 56) hatte im Jahr 1996 die Diagnose Gebärmutterhalskrebs, aber Gottseidank war es zufällig so früh festgestellt worden, das außer einer OP weder Chemo noch Bestrahlungen nötig waren.

1998 erkrankte mein Papa (heute 64) an Mundboden- und Zungenkrebs, nach Op, Bestrahlungen und Chemo kam es leider noch 2x im 2-Jahresabstand zum erneuten Ausbruch.

2001 bekam meine Mutter dann die Diagnose Brustkrebs, eine Total-OP war nicht nötig. Mit Chemo und Bestrahlungen und der Entfernung der Lymphknoten im linken Arm ging es ihr bald besser. Sie hat auch die Chemo sehr gut vertragen.

Kurz nach Pfingsten dieses Jahr hatte sie Gallenprobleme, die Gallenblase sollte herausgenommen werden. Dabei wurden Metastasen an der Leber entdeckt. Sie kam (mit Gallenblase) nach Hause, aber es ging ihr sehr schlecht. Nach weiterführenden Untersuchungen wurde Sie Noteingewiesen, weil die Metastasen bereits 3 Brustwirbel zerstört haben, an weiteren 2 Stellen wurden weitere entdeckt. Sie bekam Bestrahlungen und ist jetzt in der Chemotherapie.
Mit einem Korsett und 3x tgl. Morphium wurde sie nach 3 Wochen entlassen.

Die Chemo diesmal verträgt Sie überhaupt nicht, sie hat alle Haare verloren, durch das Cortison lagert sie sehr viel Wasser und Lymphe ein, das durch die fehlenden Lymphknoten ja auch nicht abgebaut werden kann.
Ebenfalls durch das Cortison entwickelte sich Pergamenthaut und durch die Chemo hat sich wohl ein Pilz überall angesiedelt, der Ihre Haut schwer schädigt, überall sind offene Wunden.
Die Chemo sollte eigentlich am folgenden Mittwoch fortgesetzt werden, aber ihr Allgemeinzustand ist so schlecht, das sie heute wieder ins KH mußte.
Sie bekommt nicht richtig Luft, ißt nicht und trinkt nicht. Und mein Papa, der ja ebenfalls krank ist, kann ihr nicht helfen.
Sie hat bis vor der Diagnose noch Vollzeit gearbeitet, aber jetzt ist sie seit dem 1.07 in Pflegestufe 2...und kann praktisch nichts mehr. Ich helfe, wo ich kann, bin da und besorge, habe aber ja auch noch meine Familie, vor allem meine beiden Kleinen.
Im Moment weiß ich nicht, wo mir der Kopf steht...Zeit zum weinen hatte ich bis heute noch nicht...ich möchte ja da sein für meine Eltern, sie nicht auch noch mit meiner Traurigkeit belasten.
Bisher war sie in Ihren und in Papa´s Erkrankungen immer Diejenige, die stark für beide war, den Mut nicht aufgab und immer sagte, das Sie das alles schon schaffen. Aber heute hat sie gesagt, das sie wohl besser im KH aufgehoben ist...sie, die immer sagte, das es zuhause am besten ist, sie sich nur dort wohlfühlt.

Nach der Einweisung wegen der Wirbelzerstörung habe ich mit der behandelnden Ärztin gesprochen, die sagte, das die Erkrankung schon schlimm sei...ich habe aus lauter Angst nicht weiter nachgefragt!
Auch habe ich (sonst immer Neugierig und sofort bei Google, um nachzuforschen) erst heute den Mut aufgebracht, mal nach den Stichworten zu suchen und dabei dieses Forum entdeckt.

Hat jemand eine ähnliche Situation? Kann mir jemand Mut machen oder mir sagen, womit ich rechnen muß? Ich habe echt Angst, das ich sie nicht mehr lange habe. Bis heute habe ich alles nicht so an mich rangelassen, war eher normal und habe alles, was erledigt werden mußte, gemacht, war bei ihr, habe geholfen und habe einfach funktioniert. Aber Ihr Zustand heute Morgen hat mir solche Angst gemacht, das ich schon den ganzen Tag neben mir stehe...und heute Abend, beim Lesen hier im Forum, fiel dann die Schranke...nun weine ich schon seit über einer Stunde und habe einfach nur Angst um meine Mam.

LG Silvia

kruemelchen
22.09.2006, 01:09
Halloechen!!

Mein Mann ist im Januar diesen jahres zweimal umgekippt..... dann kam der Befund, Hirntumor... er wurde dann am 02.02. in Magdeburg operiert und die Diagnose ist Glioblastom WHO IV. Ich weiß bis heute noch nicht, wie ich damit klar kommen soll, es ist soo furchtbar und grausam, weil man ja weiß ,daß dieser Tumor noch nicht heilbar ist. Ihm geht es aber zum Glueck immer noch sehr gut, er vertraegt seine Chemo gut und auch seine Betrahlung hat er tapfer ueberstanden. Das große Problem ist halt die liebe Familie... alle sind der MEinung, daß man das schon schafft usw..... wir waren ja immer schon stark und so sollen wir das auch wieder schaffen... aber diesmal habe ich das Gefuehl, daß es nicht sooo einfach wird, ja, es wird bestimmt noch schlimer. ich bin 24 Stunden fuer meine Maus da, gehe zu allen Terminen mit..... versuche alles richtig zu machen und immer lieb und freudnlich zu sein.. oki... macht mir wirklich nichts aus, weil wir wirklich eine Super-Beziehung haben.... aber ich gehe langsam zu grunde, weil ich weiß, wie heftig dieser Glio ist und meine Maus nicht darueber reden moechte. Er weiß also nur, daß es sehr schlimm aussieht, aber nicht, wie schlimm wirklich. Ich drehe hier wirklich langsam durch, bin nachts nur am Computer oder so, schlafe nicht.. wir haben ne Kleinfamilie.. zwei Meeris, zwei Nyphis, zwei Kanaries und zwei Spaniels..... also immer maechtig wat los hier....Ich weiß, wenn meine Maus es nicht schafft, dann schaffen wir alle es nicht...

Gutes Naechtle

Euer kruemelchen:confused:

arie
22.09.2006, 11:07
Hallo liebe Forumsteilnehmer,
ich möchte mich gerne vorstellen: ich bin 32, habe eine 9 Monate alte Tochter und lebe seit kurzem auch mit ihrem Papa zusammen. Als meine Mama (61 Jahre) im März die Diagnose Gallengangskarzinom erhielt (inoperabel), war ich noch alleinerziehend und am Rande meiner Kraft. Ich las viel nach und es war schnell klar, wie besch.... die Prognosen bei dieser Krebsart sind. Sie begann mit einer Palliativtherapie- Chemo- die sie sehr mitnahm. Jetzt hat sie die Chemo abgebrochen und bekommt Misteltherapie, liest über alternative Heilmethoden nach usw. Es geht ihr täglich schlechter, sie hat nun extrem viel Wasser im Bauch, ist nur noch Haut und Knochen und liegt fast den ganzen Tag.
Ich habe akzeptiert, daß sie bald gehen muß, versuche, so oft wie möglich bei meinen Eltern zu sein. Meine kleine Tochter gibt ihnen und mir so viel Lebensfreude und Kraft!
Das Schlimme ist, das meine Mama noch immer komplett verdrängt, wie es um sie steht. Mein Vater weiß Bescheid und versucht, ihr etwas vor zu machen. Aber er ist komplett am Ende, er redet mit mir darüber, frißt sonst alles in sich hinein. Die Hausärztin meint, man dürfe meiner Mutter ihre Situation nicht "so hinknallen", aber was ist besser? Sie muß doch die Chance haben, ihre Angelegenheiten zu regeln, sich zu verabschieden! Wer hat Erfahrung mit einer solchen Situation?
Ich hoffe, in Beiträgen von Betroffenen Mut zu finden und auch Anderen dadurch zu helfen.

mlcat
27.09.2006, 20:28
Hallo Ihr Lieben,

ich lese nun auch schon einige Zeit in diesem Forum. Heute habe ich mich angemeldet. Mein Name ist Marion und ich bin eine Angehörige. Meinem Mann wurde im Juli der Kehlkopf, Stimmlippe und Stimmband entfernt. Nun haben wir eine schwierige Zeit vor uns. OK, einen ganzen Teil haben wir ja schon geschafft. Es ist nicht einfach, sich durch den ganzen Behördenirrsinn durchzuboxen.
Meine speziellen Fragen werde ich in die Threads einbringen. Ich freue mich schon auf viele Antworten.

Allen einen lieben Gruß
Marion

Mayt-ap
02.10.2006, 16:36
Hallo...

bin 26 jahre alt, meine Mutter ist im märz 2004 an Darmkrebs gestorben, sie war 53. nach der diagnose wollte sie keine behandlung und ist dann auf eigene verantwortung nach hause gegangen. ich fands erstaunlich das, obwohl sie gelitten hat, es nie wirklich gezeigt hat und bis zu ihrem tode zu hause alltägliche dinge bewältigt und auf den beinen stand, als würde sie nie sterben.

zwei wochen vor ihrem tod, brach ihr ein schüttelfrost ein, sie legte sich zu bett, stand die nächsten tage aber wieder auf. anfang der letzten woche kippte sie dann entgültig, schleppte sich selbst auf vier beinen zu bett und stand nicht mehr auf.

sie hat sich nie helfen lassen, sie wollte nicht zum krankenhaus bis sie dann keine kraft mehr hatte entgegenzusetzen. wir brachten sie zum krankenhaus, am nächsten tag habe ich mich 15 minuten verspätet. obwohl mein älterer bruder vor mir anwesend war traute er sich nicht in den letzten minuten bei ihr zu sein.


ich muss als angehöriger sagen, das ich und meine drei geschwister alle weggetreten waren, keiner von uns war bereit am vorigen nacht im krankenhaus zu bleiben, die krankenschwester meinte es wäre nicht nötig, da sie unter beobachtung stehen würde und es niemanden gut kommen würde. wir nahmen es hin als hätten wir überhaupt keine bindung mit der mutter. vielleicht hatte keiner von uns den mut, es ist für jeden von uns unverzeihlich.


mich stört heute nicht das sie tot ist, sondern dass sie ohne ihre kinder die letzten stunden ... naja

die ärzte waren auch nicht informativ, der hausarzt beschrieb mir nur den vorfall wie sie sterben würde; als hätte ich genau danach gefragt, ein horror-arzt, er meinte der darmausgang würde sich verstopfen, der darm würde platzen und sie müsste alles erbrechen... etc.. ich mein so was erzählt man doch nicht, er hätte stattdessen aufklären müssen wie man ihr in den letzten stunden helfen kann. wir hatten damals keinen schimmer von morphin oder anderen schmerzmitteln.

selbst der notarzt der nach hause kam, war so neunmalklug, er begutachtete sie, kam ins Wohnzimmer und sagte "sie wird sterben"... ach Gott, als wüssten wir es nicht, als wären wir auf die frage geil ob sie nun weiterleben wird oder sterben muss...

letztendlich hatten wir keine guten erfahrungen mit den ärzten.

Gott sei dank hat sich der darm nicht verstopft und ist auch nicht geplatzt, nach der aussage der ärztin und den schwestern die anwesend waren ist sie innerhalb von fünf minuten gestorben. die ärztin versicherte und bezog sich auf ihre erfahrungen, dass es ein leichter sterbevorgang war.

Lasst euch aufklären und verliert keine Zeit mit inkompetenten Ärzten. Wenn der oder die Betroffene sich auf Behandlungen nicht einlässt, dann muss man das akzeptieren und versuchen ihn oder ihm wenigstens auf Schmerzmittel und Sonstiges zu überreden. Nicht jeder der Krebs hat, stirbt in gleicher weise. Der eine Leidet sehr, der andere weniger.

Ich denke die Kranken sollten das Mitleid ihrer Angehörigen nicht sehen, vielmehr brauchen sie starke Personen und die Nähe.

Ich wünsche allen Betroffenen eine schnelle Heilung und den Betroffenen viel Geduld und Kraft.

Alles Gute

Mayt-Ap

Steffen
02.10.2006, 21:22
Hallo,

ich bin Steffen, 37 aus Hannover, lese hier nun auch schon seit fast 2 Jahren regelmäßig mit. Meine Lebensgefährtin und Mutter unserer gemeinsamen 13 jährigen Tochter, ist im Dezember 2004 an einem Bronchial-CA mit multiplen Metastasen erkrankt. Wir kämpfen nicht gegen den Krebs, sondern versuchen damit, so weit es geht, zu leben. Ich kämpfe bewußt nicht, auch wenn es hart klingt, gegen den Krebs, sondern versuche das Leben für meine Freundin so angnehm wie möglich zu gestalten. 1995 ist mein Vater an einem Hirntumor erkrankt und 1998 nach langem Kampf gestorben. Damals haben wir gekämpft, in dem Glauben, den Kampf gewinnen zu können. Ich habe den Glauben verloren und möchte nicht zu blinden Kampf das Leiden meiner Freundin verstärken. Ich gehe alle Schritte und Behandlungen mit, die sie will.
Betreut werden wir in der MHH und sind mit den Ärzten dort sehr zufrieden, menschlich und fachlich. Auch Fachübergreifend.

Gruß

Steffen

saschmidt@web.de

Schnucki
04.10.2006, 21:26
ich stelle mich auch mal vor, ich lese seit zwei Wochen im Brust- und Lungenkrebsforum mit.

Ich heiße Astrid, bin aus München, 38, bin selbst nicht betroffen. Meine Mutter (59) hat die frische Diagnose: Duktales Mamma-Ca und Lungen Adeno-Ca.

Wie es weitergeht? Das steht wohl in den Sternen!

Liebe Grüße

Astrid

madcat
06.10.2006, 15:23
Hallo!

Nun möchte ich mich auch vorstellen.
Zu meiner Person, ich bin 23 Jahre alt, von Beruf angehende Grafikerin und lebe in Österreich/Tirol. Ursprünglich stamme ich aus Salzburg, wo meine Eltern auch heute noch leben.

Ich habe bereits einmal einen Beitrag (bezüglich des Ohrspeicheldrüsenkrebses von meinem Papa) geschrieben, ich hatte beim damaligen Beitrag einfach furchtbare Angst weil die OP anstand und musste die Dinge aus meinem Kopf rausbringen.
Ich wurde auch sehr nett begrüßt, was mich sehr gefreut hat, großes Lob an alle Administratoren und Mitglieder!


Nun bin ich wieder hier.
Nachdem bei meinem Papa vor gut 9 Jahren Darmkrebs (ihm wurden 45cm Dickdarm entfernt), 3 Jahre darauf Hodenkrebs (ihm wurde ein Hoden entfernt), Krebs an der Ohrspeicheldrüse links (wurde bereits entfernt) und zuletzt auch während den voruntersuchungen zur OP an der rechten Seite diagnostiziert wurden, war unser Familienleben selbstverständlich sehr turbulent in den letzten Jahren.

Nun hatte meine Mutter (immer ein gesunder Mensch bis dato) eine Gallenblasenoperation, ihr wurde die Gallenblase aufgrund von Gallensteinen entfernt.
Ich hatte dieselbe Operation vor einigen Monaten und war ziemlich schnell wieder zuahuse. Meine Mutter aber wurde ein zweites Mal operiert, die Schmerzen gingen nicht weg und die Leberwerte sprengten alle Maßstäbe.

Gestern abends hat es mir mein Papa dann gesagt. Er hat mich angerufen und mir gesagt, das die Gewebeproben von dem Gewächs um die Gallenblase ein unbekannter aber ziemlich aggressiver und bösartiger Krebs wären.



Und jetzt bin ich wieder hier bei euch - mit all meiner Angst, meinen Zweifeln am Leben und der Gerechtigkeit und meiner Hoffnung :undecided

Frau M.
16.10.2006, 12:28
Hallo,

ich bin hier Freitag reingeplatzt, weil ich dringende Fragen hatte...Danke für die liebe Hilfe. Deshalb werde ich auch weiterhin hier reinschauen. Mein Name ist Kirsten, bin 39 Jahre alt und meine große Schwester hat mit 50 einen Hirntumor gekommen....sie hat gekämpft wie eine Löwin, sie hat über die 2-3 Monate gelacht, die sie ihr als Lebenserwartung präsentiert haben....Diese hat sie inzwischen weit überschritten, aber leider hat sich in den letzten Wochen ihr Befinden dramatisch geändert, sie ist nicht mehr in der Lage, sich selber zu organisieren...sie hat den Kampf verloren...jetzt ist die Rede von 2-3 Wochen...

Ich bewundere dich, Dagmar und ich liebe dich....

Andrea067
19.10.2006, 14:43
Hallo,
ja dann stelle ich mich auch mal vor:) Ich bin 39 Jahre alt habe 2 Kinder im alter von 10 und 4 Jahren und bin getrennt lebend.Ich habe hier vor 2 Jahren schonmal gelesen im Forum,damals habe ich hier Input gesucht über Hautkrebs an dem mein Bruder erkrankt ist.Jetzt geht es um meine Schwester,die ist seit 6 Wochen im Krankenhaus,sie hat Magenkrebs:(
Meine Schwester ist 45 Jahre alt und Mutter von 4 Kindern,wir sind alle geschockt.Letzte Woche sollte sie einen Kathederport gesetzt bekommen unter Teilnarkose,das ging schief,Herz hatte ausgesetzt,mußten abbrechen und meine Schwester lag 5 Tage auf der Intensivstation.Sie sollte nach gestrigen Aussagen vom Stationsarzt Chemo bekommen,heute hat der Professor entschieden erstmal keine Chemo sondern doch Operation.Ehrlich gesagt stehe ich momentan ziemlich neben mir.1996 ist unsere Mum an Brustkrebs gestorben,sie ist zu spät zum Arzt,Operation und Chemo konnten Ihr nicht mehr helfen.Dann mein Bruder an Hautkrebs erkrankt,Ihm gehts momentan relativ gut,er hat im November wieder eine Operation,aber das wird ambulant gemacht.Nun noch meine Schwester mit Magenkrebs der gestreut hat und die Behandlung durch schwaches Herz ist schwierig.Weiß ehrlich gesagt nicht mehr wen ich zuerst aufbauen soll und woher ich die Kraft die ich brauche noch hernehmen soll

Julie C.
19.10.2006, 21:25
Moin ! (so sagt der Hamburger)

Ich heiße Julie, bin 49 Jahre jung und eine waschechte Hamburger Deern. Vor 4 Jahren wurde ich durch Insolvenz des Arbeitgebers arbeitslos und konnte bisher, trotz intensivster Bemühungen, keine neue Tätigkeit finden.
Nun komme ich seit 2005 in den vollen Genuss von "Hartz IV", mit all den Ungerechtigkeiten und den fragwürdigen und menschenverachtenden Reformen. Zum Zwangsumzug wurde ich von der ARGE auch schon aufgefordert, weil meine Wohnung 5 qm zu groß und EUR 40,- zu teuer ist. Aber ich kämpfe wie ein Tiger um den Erhalt meines sozialen Umfeldes und habe eine Klage vor dem Sozialgericht Hamburg laufen.
Ich bin in einem Arbeitslosen-Hilfe-Verein (Internet-Forum) aktives, ehrenamtlich tätiges Vorstandmitglied, wir leisten Öffentlichkeitsarbeit und Hilfe zur Selbsthilfe für Betroffene und Interessierte. Merke: Jeder Mensch, der heute noch Arbeit hat, kann sie eventuell schon bald verlieren.
Ich bin sehr an Politik und Wirtschaft interessiert und meine Hobbies sind Musik (Klassik und ruhige Popmusik), Geschichte, Literatur und Kultur im Allgemeinen.

Und nun haben wir gestern erfahren, dass mein Freund Michael (52 Jahre), mit dem ich seit 12 Jahren zusammen bin, an Rachenkrebs erkrankt ist. Diese Nachricht hat mir förmlich den Boden unter den Füßen weggerissen und nichts, aber auch wirklich gar nichts ist noch so, wie es vor 2 Tagen war.

Nein - das Leben ist nicht fair !
Und ich weiß momentan nicht, wie ich dieses Leben ertragen und schaffen soll.

Gitti7
20.10.2006, 06:09
Auch ich möchte mich vorstellen

mein Name ist Brigitte,
bei meinem Mann wurde im Januar 2005 kleinzelliger BC festgestellt.
Es folgten Chemo und Bestrahlungen. Im Februar 06 die Diagnostik Gehirnmetastasen und weitere Bestrahlung. Das Ergebniss bis jetzt,
Gehirnmetas sind verschwunden, der BC ruht und ich hoffe noch sehr lange.

LG
Gitti

Kicky
20.10.2006, 15:08
Hallo,
auch ich möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Christiane, 36 J. alt und verheiratet. Ich habe einen 14-jährigen Sohn.
Bei meinem Mann (33 J.) wurde im April 2006 ACC diagostiziert. Seitdem 2 OP mit der totalen Entfernung der linken Parotis und des Gesichtsnerves und Neck dissection. Im Anschluss daran Bestrahlung von Kopf (70 gy) und Hals (60 gy). Da jetzt auch noch Lungenmethastasen gefunden wurden, bekommt er seit Anfang August noch eine Chemotherapie, die im November abgeschlossen wird. Danach ist noch die Entfernung der Lungenmethastasen geplant. Die OP hat er körperlich gut verkraftet. Mittlerweile hat er sich auch an sein "neues" Gesicht gewöhnt. Auf der linken Seite hat er halt keinerlei Mimik mehr. Die Bestrahlung war heftig, aber bis auf einige dunkle Hautstellen am Hals ist alles wieder beim alten. Selbst die Chemo verträgt er überraschend gut und wir haben alle Hoffnung, dass alles irgendwann wieder gut wird. Aber zum Nachdenken und Verarbeiten sind wir noch nicht gekommen. Seit der 1. OP laufen wir wie in einem Hamsterrad und kommen nicht zur Ruhe. Die erste Nachsorge bei den Strahlentherapeuten ist super gelaufen, auch die Tumornachsorge in der HNO war erfreulich. Die Betreuung in der Uni-Klinik Münster war bis jetzt immer vorbildlich. Wir werden wohl trotzdem noch etwas Zeit brauchen, alles zu verdauen und zu begreifen. Aber die Hoffnung stirbt halt immer zuletzt. Und Hoffnung haben wir....

Ich hoffe, ich finde hier im Forum einige Gesprächspartner, mit denen man sich austauschen kann. Immerhin zeigt das Forum, man ist nicht allein.

LG
Christiane

Pitry
20.10.2006, 20:11
Hallo!

Ich heiße Ela, bin 29 Jahre alt. Meine Tochter ist 4 Jahre alt. Am 21.09.2006 wurde bei ihr Leukämie diagnostiziert - ALL.

Mehr weiß ich grad nicht zu erzählen. Wenn ihr Fragen habt - ich antworte gerne ;)

Grüße, Ela

Ivi
23.10.2006, 23:43
Hi!

Ich bin Ivi, bin 34 Jahre alt. Mein Papa ist am 19. April diesen Jahres an Lungenkrebs gestorben.

Er hatte 3 Monate von der Diagnose bis zum Tod!

Ich habe eine Familie, ein Mann eine Tochter und zwei Hunde.

Meine Mama lebt 200 km entfernt und ist alleine!

Ich war während der Krankheit meines Vaters jedes Wochenende dort und nun jedes zweites, ich vermisse meine Mama weil sie auch so alleine ist, es tut mir weh!

LG Ivi

Centerella Lamberti
31.10.2006, 20:24
Hallo,

ich heiße Centerella und bin seit 09/2006 im Forum und meine Mutter ist an Bronchial-CA mit multiplen Metastasen (Lunge, Leber, Gerhirn, Knochen, eigentlich fast überall) im September erkrankt. Ich war völlig durch den Wind und habe mich verzeifelt durch das Forum gesucht und anfangs auch ein paar Fehler gemacht.

Die Ärzte haben meiner Mam keine große Chancen gemacht, im Gegenteil. Weder eine OP, Chemo noch Bestrahlung würden sie ihr raten, stattdessen sollte sie an einer Studie teilnehmen. Eine ganz renomierte Klinik in Wiesbaden, bei der die Welt zu Gast ist. Wir waren so geschockt und haben eine andere Klinik aufgesucht. Jetzt hat sie die zweite Chemo (1/6 vom normalen, damit sie das Gefühl hat, zu kämpfen) hinter sich. Ohne die Chemo würde sie Weihnachten nicht überleben. Jetzt hoffen wir! Nach dem 3. Zyklus soll sie endlich die Bestrahlung für ihr Gehirn bekommen, denn dort haben sich 7 Metastasen angesiedelt. Wir kämpfen gemeinsam, Schritt für Schritt und Tag für Tag.

Was ich eigentlich allen sagen möchte ist, das ich unendlich froh bin, das Forum entdeckt zu haben, das es hier Menschen gibt, die in der Situation für einen da sind und vor allem Wissen von was sie reden und super wertvolle Ratschlage geben.

Danke an alle ;) vor allem an meinen :engel:

Bea.M
03.11.2006, 14:08
Hi,

dann möchte ich mich auch vorstellen. Ich habe heute diese Seite gefunden und mich gleich regestriert und lese hier nun mit und schreibe auch wenn es meine Zeit zulässt. Ich heisse Bea, bin 31 und habe einen Jungen(10) und eine tochter (2). Von Beruf bin ich Selbstständige. Einen zoo haben wir auch ein Meerschweinchen eine Katze und seit Anfang der Woche auch einen Welpen.
Ich habe mit 17 meine Mutter verloren (Lungenkrebs durch Aspest) und nun ist meine Liebe Schwiegermutter (ja es gibt auch liebe ;) ) an Speiseröhrenkrebs erkrankt. Sie ist leider schon im Endstadium .... Sie hat seit dem Sommer 35kg abgenommen und hat sehr starke Schmerzen im Rücken (sie wurde geröngt und man sah in den Lungen Schatten und sie vermuten das sind Metastasen. Sie wird darauf auch nicht weiter untersucht denn das kostet ja zuviel und es bringe ja auch nichts mehr (orignal hat der Doc das so zu mir gesagt)) Dann ist es auch so das mein Schwiegerpapa durch einen Schlaganfall halbseitig gelähmt ist und auch keine grosse Hilfe ist. Aber das ist eine lange Geschichte und ich denke es gehört hier nicht hin.
Ich bin etwas mit meinen Nerven runter da ich ja schonmal jemanden an dieser Sch***s Krankheit verloren habe und nun mache ich es wieder durch. Meine Schwägerin kümmert sich kaum Ihre Mutter also mache ich es alles.

Gruss Bea

Lieben Gruss Bea

morgaine78
07.11.2006, 09:02
Hallo
auch ich hab das Forum gerade eben entdeckt da ich es einfach nicht mehr aushalte nur zu grübeln, werde ich auch gleich was schreiben.
Ich bin 27 Jahre alt habe einen Mann und einen Sohn 5 Monate. Zur Zeit bin ich in Elternzeit....
Meine Tante ist an Krebs erkrankt und genau vor einem jahr hatte Sie noch 75 Kilo Gewicht und die erste Op war gerade durchgefürht worden...Zum jetztigen Zeitpunkt wurde ihre Dosies Morphium innerhalb von einer Woche von 20 auf 30 erhöht.(geht wohl bis hundert dieser wert?!?)
Tut mir leid wenn ich hier nicht mit vielen Fachausdrücken glänzen kann aber es ist alles sehr neu für mich. Ich weiß einfach nicht mehr wie ich bei diesem Leid weiter zu sehen soll.Sie hat jetzt noch knapp 40 Kilo.Und meine Mama fängt langsam an völlig zu verzweifeln..Frage mich jeden Tag wie lange meine Tante das noch durchhält Ihre Schmerzen werden immer schlimmer.Und die Ärzte hatten eigentlich schon im August durchblicken lassen das Sie nichts mehr machen werden was dann auch jetzt vor 3 Wochen bei einer großen Untersuchung noch mal bestättigt wurde.
So siehts bei uns aus
Liebe Grüße Morgaine

Kermi
10.11.2006, 22:01
Hallo zusammen!

Ich heiße Eva, bin 24 Jahre alt und komme gebürtig aus dem Rheinland. Wohne aber jetzt seit 3 Jahren in München.

Ich habe zwei Geschwister (34 und. 31), aber beide wohnen bei meinen Eltern in im Rheinland in der Nähe.

Meine Mama ist 58 und mein Papa 60 Jahre.

Die Situation, die unser aller Leben komplett veränderte, begann bereits Mitte September. Da ich nicht mehr daheim wohnte, habe ich erst, als mein Papa zusammen mit meiner Mutter bei uns zu Besuch war, mitbekommen, dass er Probleme/Beschwerden im Bauch hatte. Er konnte nicht richtig aufs WC und als er dann endlich daheim war, ging er zum Hausarzt. Der hat eine Magenspiegelung machen lassen... Das erste Ergebnis hieß, Bakterium. Aber behandeln könnte man es erst, wenn die anderen Ergebnisse der Darmspiegelung da wären. Die dauerten auch wieder eine Weile und eine gute Woche später stand eine Darmspiegelung auf dem Programm. Leider kamen die Ärzte nicht weit damit... sie konnten die Darmspiegelung nicht durchführen. Sie brachen ab und man sagte, es könnte entweder ein Tumor oder eine Entzündung sein. Ein CT wurde gemacht und es stand fest, dass mein Vater Krebs hat (Zwischenzeitlich war er jetzt im Krankenhaus eingeliefert). Am nächsten Tag sollte der OP-Termin sein. Wir dachten uns, nun ja jetzt wird der Krebs entfernt und es geht ihm wieder gut. Falsch gedacht... Es handelt sich um einen Bauchspeicheldrüsenkrebs, der bereits Metastasen im Bauch (Fettschürze, Dünndarm, Fettnetz) gebildet hat. Den Dünndarm hat man ihm komplett entfernen können... bei dem Rest kann man wohl nicht viel oder besser gesagt, gar nichts machen. Da der Dünndarm entfernt wurde, hat mein Papa jetzt einen künstlichen Darmausgang, der aber für seinen Rest des Lebens bleiben wird.

Für alle waren diese Nachrichten ein riesen Schock. Man kann es einfach nicht begreifen... mein Papa wurde im März 60 und sollte nächsten Januar in Rente gehen und darauf hat er sich doch so sehr gefreut.

Mein Papa bekommt am 21.11. seine erste Chemo und man hat ihm und meiner Mama bereits gesagt, dass er nur noch wenige Monate hat. Heilen wird man ihn nicht mehr können. Man versucht nur, seine Schmerzen so gut es geht, zu lindern. Letzte Woche wurde er im Krankenhaus auf die Palliativ-Station gelegt, weil er es vor Schmerzen daheim nicht mehr ausgehalten hat. Seit Wochen hat er keine ganze Nacht mehr durchgeschlafen und ich bete, dass er keine Schmerzen mehr hat. Für meine Mama ist natürlich auch eine Welt zusammen gebrochen. Sie weiß gar nicht, wie sie mit der neuen Situation umgehen soll. Mein Papa war nie richtig krank und musste Medizin nehmen und dann jetzt so etwas und er hatte doch auch noch so viel vor, wenn er erstmal in Rente wär.

Nächstes Jahr wollen mein Freund und ich heiraten... derzeit ist mir die Lust aufs Heiraten total vergangen. Wie gerne wollte ich doch mit meinem Papa tanzen...

Großen Bamel habe ich jetzt vor Weihnachten... es ist eh so eine besinnliche Zeit und dann diese Hintergedanken... Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mir freigenommen. Ich wollte gerne zusammen mit meiner Familie feiern...

Mein Papa möchte sich nun eine Prioritäten-Liste machen, mit all den schönen und wichtigen Dingen, die er gerne noch erleben möchte...
Ihn hat der Krebs richtig mitgenommen... ist sehr!!! dünn geworden und schaut viiiel älter aus.

LG
Eva

gocha73
11.11.2006, 15:08
Hallo, bin hier relativ neu, bisher habe ich nur die Beiträge gelesen, habe mich nicht so sehr getraut selbst zu schreiben, nun möchte ich mich vorstellen, mein Name ist Margarete, bin 33 Jahre alt.
Anfang Oktober bekam meine Mama Diagnose Brustkrebs, nach einer Woche folgte eine brusterhaltende OP, jetzt die erste Chemo.
Ich bin Altenpflegerin, habe mit Krankheiten und Leid täglich zu tun, aber das ist etwas womit ich überhaupt nicht zurecht komme.
Habe große Angst, daß ich meine Mama nicht genug unterstützen kann.
Sie zieht sich zurück, will überhaupt nicht über ihre Krankheit reden.

wirhoffen
11.11.2006, 20:57
Hallo.
Ich stelle mich dann auch mal vor...

Ich heisse im wirklichen Leben Melanie, bin 26 Jahre, verh., habe 2 Kinder - der Grosse ist fast 3 Jahre und der Kleine 19 Monate) arbeite bei einem Energiekonzern und komme aus dem Ruhrgebiet.

Mein Opa (wäre jetzt 71) ist im Juni 2004 an Darmkrebs gestorben und bei meiner Mutter (im Jan. 47) wurde zum 1. Mal im Juli 2003Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) diagnostiziert.
Ich möchte hier auch vermehrt auf meine Mutter eingehen...
Leider kann ich nicht viele Fachbegriffe dazu aufschreiben, wie die Behandlung ausgeführt worden ist.
Sie hatte damals eine OP bei der ihr die komplette Gebärmutter entfernt wurde und das wars dann auch.
Die Ärzte sagten dann, dass jetzt alles ok sei - von wegen :mad:

Na,ja, es erfolgten regelmässige Untersucheungen mit Tumormarkern, Abstrichen bei der Gyäkologin, usw.

Nach fast 2 Jahren (ich meine es war im Juni 2005) hieß es dann, jetzt folgt die letzte Untersuchung und dann könnte man sich sicher sein, dass meine Mutter "geheilt" wäre.
Also wurde CT gemacht und ab diesem Ergebnis sind wir nun leider wieder da, wo wir schon einmal waren,nur noch schlimmer:

Aber es ist ein ständiees Durcheinander bei den Ärzten.
Das Prblem ist waber auch, dass meine Mutter sich nicht traut, die Ätze etwas zu fragen und ihr Mann (seit 11 Jahren verh. - meine Eltern sind geschieden) ist selber immer "Fix und Fertig" wenn meine Mutter auch schon eine Erkältung hat, ist auch nicht gerade eine grosse Unterstützung in dieser Angelegneheit.
Er fragt gar nichts-so nach dem Motto : Ist doch sowieso egal was ich weiß, ich kann eh nichts ändern...!!!
Das macht mich ganz schön sauer:aerger:

Nun bekommt meine Muuter seit Juli 2005 Chemotherapie -eine OPdes Tumors sei nciht möglich, wobei jetzt in einem Bericht stand das dieser nicht mehr da sei und auch doch nciht rezidiv sei, keine Ahnung...
Es sind da aber leider noch Metastatsen in der Lunge - 11 re. und bis vor 2 Tagen waren auf der linken Seite auch nur 3 bekannt nun sind es aber 5!
Und 2 hätten sich noch vergrössert.
Mittlerweile wurde die Chemo zum 3.Malumgestellt.
Ich weiß eigentlich viel zu wenig, welche Behandlung meine Mutter genau bekommt und irgendwie mache ich mir Vorwürfe, dass ich als Tochter so wenig weiß!
Das Problem ist auch, meine Mutter wohnt im Sauerland und ich habe meinen Job und 2 kleine Kinder - ich habe so wenig Zeit für meine Mutter und hätte gerne mehr, denn wer weiß wie viel Zeit wir noch haben.
Manchmal glaube ich, Laufe ich vor all diesen Sachen fort, also davor dass sie schon bald sterben könnte.
Das darf ich mir gar nicht vorstellen.:weinen:

Nun gut. Momentan scheint meine Mutter als Medikament Endoxan und Ribodoxo zu bekommen.
Die Chemo erfolgt momentan donnerstags und freitags und dann hat sie erstmal 3 Wochen Pause!
Sie bekommt vor der Chemo noch einige Vorläufe, also Kortison und so Sachen, die die Nebenwirkungen deutlich verringern.
Sie wird in der Klinik "Kloster Pradise" in Soest behandelt.
Diese ist sehr gut im Gegnsatz zu dem KH wo sie beim ersten Mal war.

Ich würde ja gerne mal mit meiner Mutter mit dorthin gehen und mit den Ärzten sprechen, viele Fragen stellen und aber gerne auch die Wahrheit wisse,also wie es wirklich um meine Mutter steht. Wobei ich mir doof dabei vorkommen würde. Wenn ich meiner Mutter sage: So ich spreche jetzt mal mit den Ärzten -aber OHNE Dich!
Zum Glück habe ich meine Kinder die mir sehr viel Kraft geben.
Denn nach dem Tod meines Opas habe ich natürlich weniger Hoffnung, was die Überlebenschancen bei Krebs angehen, bzw. ich habe Angst dass "es" genauso schnell gehen könnte,wie damals bei meinem Opa.

Schreibt doch mal, vielleicht habt ihr auch Erfahrungen was Gebärmutterhalskrebs angeht oder andere Behandlungsmethoden die ihr kennt.
Und was wichtiger ist: Aufbauende Worte, denn die braucht man doch sehr oft!!!


Bitte entschuldigt meine Fehler, aber ich habe so schnell geschrieben...:winke:

aniroc
13.11.2006, 09:17
hallo
auch ich lese seit einiger zeit im forum.gestern habe ich meinen ganzen mut zusammengenommen und mich angemeldet,leider kenne ich mich mit foren, chat und so was gar nicht aus und muss mich erst mal zurechtfinden .meinem vater wurde anfang august der kehlkopf entnommen und seit dieser zeit steht unsere familie kopf.er hat sich zum ziel gesetzt noch in diesem jahr nach lanzarothe zu reisen. darum auch meine frage gibt es denn einen HNO auf der insel der sich mit kehlkopflosen auskennt??
liebe grüße corina

Jutta H.
13.11.2006, 19:37
Hallo alle zusammen!
Ich bin die Jutta, 37 Jahre,verheiratet und habe einen 4jährigen Sohn.
Ich habe noch 5 Geschwister,alles Brüder!Und komme aus dem Raum Hannover.
Ende September haben wir erfahren das unser Papa Lungenkrebs hat,der schon in den Kopf gestreut hat.
Schock pur!!!!!!!!
Chemo hat er abgelehnt.Hat dann aber Bestrahlung für den Kopf und dann für die Lunge bekommen. Lungenbestrahlung hat er jetzt abgebrochen.
Wie es meiner Mama dabei geht,kann man sich ja vorstellen.Zumal es ist dann schon den 2. Mann den sie durch Krebs verliert!

Eschi
13.11.2006, 21:42
Hallo zusammen :) ,im wirklichen Leben heiße ich Claudia.
Ich bin 37 Jahre alt habe einen Mann und 2 Kinder alles Jungen.
Von uns ist keiner betroffen, aber meine Schwester (35 Jahre ) .
Man hat bei ihr einen bösartigen Mama Tumor festgestellt .
Die genaue Bezeichnung von diesem Ding lautet pT2G3pNo(0/17)proMO .
So ganz hat meine Schwester erst begriffen was los ist, als wir letzte Woche ein Gespräch mit dem Operatör hatten und anschließend beim Onkologen waren.Als sie hörte das sie eine Perrücke tragen soll ,fingen bei ihr einige Bäche an zu laufen .
Sie sollte eigendlich heute mit der Chemo anfangen :confused: .Sie eröffnete uns am Donnerstag das sie keine Chemo machen will (was ich nicht verstehe).
Sie ist bei Ihrem Wald und Wiesen Doc gewesen und der hat nen Freund, der aber sagte das es besser sei eine Chemo zu machen .Heute sagte meine Schwester mir dann, sie möchte am Mittwoch eine 2 Meinung einholen ,bei einem anderen Arzt .Da Ich aber familiär bedingt nicht kann ,hoffe ich das meine Mutsch mit geht:) .
Ich hoffe nur das dieser Arzt meine Schwester dazu bringt die Chemo zu machen .
Sie soll 3*FEC und 3*Taxotere bekommen danach 6 Wochen lang Bestrahlung.Meine Schwester hat auch noch das Pech, das sie alleinerziehend ist und das ihr EXEhemann keine Stütze ist .2 Mädchen im alter von 6 und 9 sind auch noch da.

Ich hoffe das ich euch noch viele dumme Fragen stellen darf:) .
Ich freu mich schon jetzt viele neue Leute kennen zu lernen.
lb gr sendet Claudia

OliverM
14.11.2006, 01:30
Hallo Eschi / Claudia und alle anderen!

Bitte bring deine Schwester dazu, sich einen Spezialisten zu suchen, zu dem sie Vertrauen gewinnt und sich beraten zu lassen. Ich kenne den Tumor, den du beschriebst zwar nicht, aber was ich weiß ist dass es dem Patienten am meisten bringt, wenn er bescheid weiß und das es meistens sehr wichtige Entscheidungen sind, die man / frau treffen muss.

Aber bevor ich so weise rede, sollte ich mich vorstellen:
Mein Name ist Oliver und ich bin 35 Jahre alt. Meine Freundin Petra ist mit ihren 31 Jahren von einem Medulloblastom betroffen, eigentlich einem Hirntumor, der meistens Kinder befällt. Während sie das alles durchleiden muss und dabei ungeheure Kräfte aufbringt, helfe ich ihr, indem ich uns (sie, ihre Familie, mich, Freunde) "schlau mache" und immer zur Seite stehe.

Eigentlich sollte alles schön werden, als ich in diesem Frühjahr von Berlin zurück in meine ostwestfälische Heimat zog, wo ich ihr dann bis auf 80 km auf die Pelle rückte. Aber ab April ging es ihr schlecht und sie kotzte sich ca. 7 Wochen alles wieder aus dem Leib. Sie nahm 14 kg ab und wurde auf "psychosomatische Störung" hin behandelt (wurde noch nicht einmal richtig untersucht!), weil sie Stress auf der Arbeit hatte... Sie war nur noch Haut und Knochen! Und es gab keine vernünftige Diagnose bzw. eine Richtung für einen Ausweg!

Am 5.6 fiel einer Ärztin durch Lichttest der Augen auf, dass eine Pupille viel langsamer reagierte als die andere und schickte sie am 06.06.06 endlich einmal "in die Röhre". Ergebnis: Ein golfballgroßer Tumor zwischen Hirnstamm und Kleinhirn, ein Medulloblastom. Mit das aggressivste, was es so gibt. Wir schafften sie von Hannover (nicht sehr vertrauenerweckende Klinik) in die Nähe ihrer Heimat nach Hamm-Heessen, wo wir eine sehr gute Neurochirurgie kannten (Barbara-Klinik, Dr. Ebel) und zwei Tage später wurde sie von eben diesem operiert.

Ihr weiterer Weg hatte bisher schon einige schwere Stationen: Vor der Bestrahlung eine Entnahme von Eierstockgewebe (damit wir gesunde Kinder bekommen können, falls alles einmal überstanden sein wird), die Bestrahlung mit Begleitchemo über fast 7 Wochen (Haare fielen aus, schwere Verstopfung und starke Schwäche), Entfernung eines entzündeten Zahns (Der Zahnarzt sagte, dass das bei Krebspatienten öfter noch dazu kommt!), daher um 1 Monat verschobene Erhaltungschemotherapie (in Köln, Kinderonkologie Uniklinik, Prof. Dr. Berthold, sehr erfahren!).

Sie hatte nie eine Pause, immer war etwas. Nie hatte sie die Möglichkeit, einmal wieder Kraft zu tanken und diese ersten "versauten" Wochen wieder aufzuholen! :mad:

Einen Tag vor Beginn des 2. Chemozyklus musste ich sie letzten Mittwoch statt wie geplant nach Köln hier in Paderborn ins Krankenhaus bringen. Sie hatte wahnsinnige Schmerzen, war fast besinnungslos. Bei einer CT am Freitag "hat man da wieder etwas gesehen" :sad: Heute war keine MRT möglich, weil sie brechen musste und die halbe Stunde nicht durchgehalten hätte. Ich hoffe, sie ist morgen dazu in der Lage, weil diese Aufnahmen schnellstmöglich gemacht werden müssen.

Ich habe mich hier im Forum schon nach weiteren Therapien informiert, wenn es ein Rezidiv, also ein erneut gewachsener Tumor, sein sollte (vielen Dank für diese Möglichkeit!). Aber in wie weit ich dann noch Hoffnung schöpfen geschweige denn weiter vermitteln kann ist mir fraglich. Das hat zwei Gründe:

1. Wenn es ein Rezidiv sein sollte ist es schweine-schnell gewachsen und super aggressiv. Hier aus dem Forum oder auch aus anderen Quellen kenne ich Zeiträume von 1 oder 1,5 Jahren aber keine 5 Monate! :mad:

2. Petras Onkel hatte 1999 mit ca. Ende 30 ebenfalls einen Medulloblastom und starb drei Jahre später daran. Ihre Mutter begleitete ihren Bruder bis zum Schluss, daher kennt sie den Krankheitsverlauf. Sie hat das alles schon einmal erlebt und muss es jetzt bei ihrer eigenen "Ältesten" noch eimal durchleben!

Aber wollen wir einmal morgen / heute abwarten. Entschuldigt bitte, dass es etwas länger wurde. Aber so brauche ich unsere Geschichte nicht irgendwo in einem Thread unterbringen sondern hier an zentraler Stelle.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Gruß
Oliver

Agnes
20.11.2006, 15:18
Na dann will ich auch mal.
Ich heiße auch im richtigen Leben Agnes und weiß seid August diesen Jahres das meine Tochter (26) an Krebs erkrankt ist. Sie hat einen Nervenscheidentumor im Bein gehabt. Sie bekommt jetzt Chemo. Die Zeit jetzt ist wahnsinnig schwer. Ich weiß manchmal nicht weiter weine sehr viel. Bin aber ihr gegenüber sehr stark. Ich hoffe das sie es schafft und wir die Zukunft nicht so schwarz sehen müssen.

crazyflykatja
23.11.2006, 20:13
hallo
mein name ist katja ich bin 27 und habe einen sohn 7 jahre alt er wurde grad eingeschult und jetzt haben wir erfahren das meine mutter 47 bauchspeicheldrüsenkrebs hat mit metastasen in der leberchemo hat sie zur lebensverlägerung heut zum ersten mal bekommen. ich habe 2 schwestern 19 und 23 jahre alt. meine mutter hat nie geraucht oder getrunken sich mmer "öko" ernährt" und es ist unfassbar. hier zu schreben ist sehr hilfreich und zu lesen auch.
ja ich sag ja immer ....wenn einem das wasser bis zum hals steht soll man den kopf nicht hängen lassen....aber wer hört schon gern seine eigenen klugen ratschläge :-)

delfin1
26.11.2006, 12:17
:winke: Hallo alle zusammen

Mein Name ist im richtigen Leben Birgit, ich bin 43 Jahre und habe 3 Kinder von 23,15 und 11. Ich bin gelernte Familienpflegerin und arbeite zur Zeit in der Altenpflege
mein Mann ist imJuli diesen Jahres an Speiseröhrenkrebs erkrankt.

Zur Zeit ist er im Kh in essen und wird auf seine OP am 18.12 ein wenig vorbereitet.
Meine Angst vor dieser OP ist enorm ,weil man so hielflos ist.

Pearl
26.11.2006, 13:16
Hallo,

wollte mich auch mal kurz vorstellen.
Ich habe mich gerade angemeldet, weil ich vor kurzem erfahren habe, dass meine Mama an CLL erkrankt ist.
Leider weiß es in meiner Familie sonst keiner, so dass ich mit niemandem darüber reden kann.
Ich hoffe, mich hier etwas mit anderen Angehörigen und Betroffenen austauschen zu können.

Schöne Grüße,

Pearl

graupelchen
02.12.2006, 17:13
Hi,
ich heiße Gabi, bin 22 und hab grad alle Einträge hier durchgelesen. Wahnsinn, erst durch so ein Forum kriegt man langsam einen Einblick wieviele Menschen mit solchen Schicksalsschlägen zu kämpfen haben, und vor allem mit welchen Schicksalsschlägen.

Zu meiner Geschichte:
Meine Mutter hat Ende Juni die Diagnose Brustkrebs bekommen, Tumor leider sehr groß, desshalb vor der OP 6 x Chemo (Taxotere) um den Tumor zu verkleinern, dann OP (vor einer Woche). Sie haben die ganze linke Brust abgenommen (wussten wir aber von Anfang an) und 19 Lymphknoten.
Unser jetziger Stand:
Chemo hat fast gar nicht gewirkt; es waren 10 Lymphknoten befallen; sehr aggressiver Krebs; sehr großer Tumor;
-> schlechte Prognose.

Ich habe keine Ahnung wie es weiter geht und habe Angst vor der Zukunft, aber bin jetzt froh hier Menschen gefunden zu haben, die meine Angst verstehen.

Schlimm, dass Krebs so ein Tabuthema ist in unserer Gesellschaft. Die Medien vermitteln permanent das Bild vom perfekten Menschen und wenn die eigene "perfekte" Welt durch solch eine Krankheit zusammen fällt merkt man erst in was für einer naiven Welt man eigentlich gelebt hat (und wie wenig Aufmerksamkeit man dem Thema Krebs bisher gewidmet hat)!

vanitas02
04.12.2006, 09:56
hallo zusammen,

habe ja schon fleißig hier geschrieben und dabei ganz vergessen, mich vorzustellen. insofern hole ich das hier nach:

Ich bin 27 Jahre alt.
Im November 06 wurde festgestellt, dass meine Mutter (49) an Brustkrebs erkrankt ist und Metastasen in der Leber hat. Die genaue Bezeichnung (Typ,, etc. habe ich leider - noch - nicht). Der Hausarzt sprach von "nichts tun" und nur noch 1/2 Jahr Lebenserwartung. Die zweite konsultierte Ärztin sagt: 6 x Chemo per Infusion im Abstand von einer Woche (welche, weiß ich - noch - nicht). Wie es dann weiter geht, mal sehen. Sie kann wohl laut Ärztin "noch ein paar gute Jahre haben". Ob sie irgendwann die Brust operieren wollen, weiß ich nicht.

Ich arbeite als Werbekauffrau und habe auch einen kleinen Zoo zuhause (Pferd, Hund, Katze, Kater) und komme Mittelfranken (vom "Land").

HeikeHH
05.12.2006, 08:11
Hallo,

mein Name ist Heike, ich komme aus dem Saarland und bin 39. Mein Vater ist an einen Plattenepitelkarzinom erkrankt (Zunge/Hals) und man hat Lungenkrebs festgestellt. Derzeit wird der Krebs mit Bestrahlung und Chemo behandelt (seit 7 Wochen im Krankenhaus). Mein Vater hat die Diagnose sooo tapfer angenommen und gesagt, dass er den Kampf jetzt aufnehmen will.

Die Therapie hat ihn mittlerweile aber so geschlaucht, dass er einfach erbärmlich aussieht (kaum Haare, dünn, blass, "verbrannte" Wangen, Hals und Ohren. Er kann nichts essen, hat eine Magensonde, und das allerschlimmste für mich ist, dass er seit ein paar Tagen so depressiv ist, sogar geweint hat. Das habe ich noch nie bei meinem Vater erlebt. Es war ein Schock, ihn so zu sehen, aber auch ein Trost, dass er seine Gefühle rauslässt. Ich habe schreckliche Angst, dass er nicht mehr auf die Beine kommt, der Krebs nicht in den Griff zu bekommen ist.
Wenn er nur nächst Woche wenigstens nach Hause kann und die Behandlungsfolgen auskurieren...........ich habe schreckliche Angst, vor dem was noch kommt.........Bin froh, dass ich das hier einfach so schreiben kann.

Grüße, Heike

Karina77
06.12.2006, 23:05
Ich bin Karina, wie mein Nick schon vermuten lässt. Ich bin 29 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter von 5 Monaten.

Bei meiner Mama (62) besteht der Verdacht auf Krebs der Bauchspeicheldrüse. Ich habe schon im entsprechenden Forum darüber geschrieben. Im Moment habe ich nur eines: Angst, Angst, Angst! :weinen:

Ich sehe hier, ich bin nicht alleine. Wir alle brauchen so viel Kraft.

Viele Grüße
Karina

cascaya
07.12.2006, 09:28
Hallo, gute Idee diese "Kennlernrunde"!
Ich heiße Dana und bin 21 Jahre alt.
Wir haben dieses Jahr im Mai die Diagnose bekommen, dass mein Opa ein kleinzelliges Karzinom im Lungenflügel hat. Lungenkrebs....Eine Welt ist zusammengebrochen. Wir kämpfen uns setdem mehr schlecht als recht durch. Meinem Opa geht es sehr schlecht, die Ärzte meinten, er könne froh sein, wenn er noch Weihnachten erleben kann.
Wir hoffen und kämpfen mit ihm. Worauf wir hoffen? Auf das beste. Wie auch immer das aussehen mag.
Viele liebe Grüße!

Nina_1
12.12.2006, 12:04
Hallo .bin Nina 32,meine Ma ist im Feb mit 59 am Bronchialkarzinom verstorben , nun der gleiche Verdacht bei meinem Mann er ist 50,wir haben leider keine Kinder ,haben beim CT einen Zumor von 8X5X8 cm festgestellt , nöchste Woche muß er zur Medaistinoskopie.Seit dem Tod meiner Ma lebt mei Pa bei uns (ironie des Schicksals)seit 30 Jahren Krebs krank,Hodenkrebs,Brustkrebs,Hypophysentumor, weiß das wohl demnöchst eine sch.... Zeit auf mich zukommt und habe wahnsinnige angst

christiane sc.
15.12.2006, 00:11
Hallo mein Name ist Christiane und ich bin 24 Jahre alt.

Auch ich würde euch gerne meine Geschichte erzählen.

Seit dem 02.09.2005 bin ich eigentlich glücklich verheiratet und wir haben auch einen 1-jährigen gemeinsamen sohn.

Zwei Tage nach unserem ersten Hochzeitstag kam mein Mann mit starken Beinschmerzen ins Krankenhaus. Nach längeren Untersuchungen dann die Diagnose Non Hodgkin Lymphom Stadium 4.

Durch diesen fiesen Krebs ist sein Oberschenkelhals gebrochen, den man zurzeit aufgrund der Größe des Tumors nicht operieren kann. Er hat 6 weitere Metastasen im gesamten Oberkörper.

Zurzeit ist er im Krankenhaus zu seiner 5 ten Chemotherapie (8 sind angesetzt) und ich habe ein paar Tage Zeit etwas Kraft zu tanken. Denn es ist nicht leicht einen 1-jährigen sehr aufgeweckten Sohn zu haben und sich um einen Rollstuhlfahrer zu kümmern der sich kaum selbstverpflegen kann.

Das ist ein ganz schöner Balanceakt. Klar haben wir Familie aber die kommen nur um ihn zu besuchen aber hilfe bekommen wir leider nicht wirklich.

Durch zufall bin ich auf diese Seite gestoßen und freue mich doch irgendwie das man hier mal seine Geschichte erzählen kann und sich austauschen kann, da mein Mann mit seinen 23 Jahren nicht über seine Krankheit sprechen kann. Dafür fehlt ihm die Stärke. Ich brauche schon das Gespräch und freue mich auf euch.

Wünsche euch allen viel kraft und Stärke

Liebe grüße von Christiane

Nicole K.
15.12.2006, 12:11
hallo zusammen..
ich bin Nicole bin 34 Jahre und bin auf diese Seite gestoßen da meine Mama, sie ist 70 Jahre alt, an einem inflammatorischem Karzinom leidet.. Bei ihr wurde das Anfang November diesen Jahres festgestellt.Alles ging sehr schnell Mammographie, Biopsie, Ct, Knochenzintigramm unzählige Blutentnahmen.. Mittlerweile hat sie ihre zweite Chemo erhalten.. Ihr geht es soweit ganz gut.. sie verträgt zum Glück die Chemo sehr gut! Ich hoffe das dies auch so bleibt.. denn sie hat zusätzlich einen Diabetes Typ II hat ein vergrößertes Herz und im Moment auch noch ein offenes Bein das halt sehr schlecht heilt wegen ihres Zuckers.. Der Krebs hat uns alle umgehauen da meine Mama der Mittelpunkt unserer 'Familie ist und ich sehr an meiner Mum hänge.. Ihre Grunderkrankung hätte ihr eigentlich gereicht damit ist sie genug gebeutelt!! Aber nein es mußte sie auch noch so hart treffen!! Ich lebe immernoch in Angst und kann sehr schlecht damit umgehen.. Der Gedanke sie zuverlieren holt mich immer wieder ein! Sie ist da viel stärker, sie kämpft hält sich tapfer und läßt alles über sich ergehen.. Ihr bliebt ja auch nix anderes übrig!! Ich hoffe hier im Forum viele Erfahrungen und Meinungen zu erhalten.. denn dieses inflammatorische Karzinom macht mich irre.. keiner kann dir irdendeine Prognose sagen oder sie reden um den heißen Brei rum.. ich hoffe das diese Angst irgendwann beherrschbar ist und das meine Mama es wirklich schafft!!! Ich bete darum...

Sansibar
17.12.2006, 22:07
Grüß alle interessierten.Ich bin 53 Jahre und 37 Jahre verheiratet!
Meinen Mann 63 Jahre,wurde überraschend ohne Vorwarnung bösartiger Magenkrebs ,ende Nov.2006 erstellt!
Daraufhin wurde am Nickolaus der ganze Magen und die Galle entfernt!Nach der OP gings im so gut,das der Chefarzt nur bewundend von meinem Mann sprach.
Er war nicht auf der Intensiv-Station ,da er kaum Blut verloren hatte und sein Allgemeinzustand sagenhaft war.Nun nach Tropf ab und fester Schonkost,geht es meinem Mann besch...!Er muß dauernd ,erst Erbrechen und abführen, oder das Gegenteil.Nun wissen die Ärzte nach CT ,röntgen und gutem Befund nicht weiter.Mein Mann versucht seit 4 Tagen zu schlafen.Leider kann er :huh: nur einnicken.Wenn dies geschieht/im sitzen/muß er schon wieder speien,obwohl er nur höchstens ein paar kleine Schlucke getrunken hatte!Auf jedenfall nimmt uns beide alles sehr mit.Am heutigen Tag war er dann auf anraten des Arztes,nüchtern!So hoffen alle,das er endlich schlafen kann.Morgen will ich mit einem Arzt darüber sprechen..

Viele Grüße Ingrid

Anbeck
19.12.2006, 17:55
Hallo
ich bin 35 Jahre und meine Oma hat Krebs.
Vom Darm wurde ein Stück entfernt und die Leber ist auch angegriffen.
Das meine Oma mit ihren 80 Jahren Krebs hat wissen wir erst seit ca. 1 Monat.
Da für mich alles noch ziemlich neu ist lese ich mich hier erstmal ein wenig durch.
Trotzdem möchte ich mich schonmal im Vorfeld bedanken das es so ein Forum gibt. Danke!:prost:
Liebe Grüße Andy

simson
24.12.2006, 11:14
Hallo, ich heiße Simone, bin 25 Jahre alt und seit fast 7 Jahren mit meinem Freund zusammen.

Meine Mutter hat ende August die Diagnose Brustkrebs bekommen. Das ganze hörte sich erst einmal alles gar nicht so schlimm an, aber leider wurden die Diagnosen immer schlechter. Es hat sich nach der Brusterhaltenden OP heraus gestellt, dass der Krebs Metastasen gestreut hat. Ihre ganze Wirbelsäule und Ihre Leber sind voll davon. Sie erhält dadurch auch nur eine Lebensverlängernde Chemo. Obwohl Sie schon eine der stärksten Chemos direkt in die Leber bekommt wollen die Metastasen nicht aufhören zu wachsen. Dieses haben wir am 21.12. in einem Nebensatz von einer Ärztin gesagt bekommen. Für uns ist es nun leider die Gewissheit, dass meine Mutter zum letzten mal mit uns Weihnachten feiern wird.
Für mich ist dieses Wissen sehr schwer und mein Freund versteht nicht warum ich mich immer mehr zurückziehe.

So soviel über mich.

Trotz allem wünsche ich jedem ein frohes Weihnachtsfest.

Lieben Gruß
Simone

rustymaus
27.12.2006, 12:15
Hallo,

möchte mich auch kurz vorstellen. Mein Name ist Conny, ich bin 41 jahre alt und lebe mit meinem Freund zusammen.
Mein Vater bekam mitte des Jahres die Diagnose Lungenkrebs, inoperabel. Seitdem hatte er 5 Chemos, die er recht gut vertragen hat. Doch dann ging es Schlag auf Schlag, 2 Metastasen im Kopf, die mit Bestrahlungen behandelt wurden. Das hat er leider gar nicht vertragen, seitdem gehts ihm immer schlechter. Kurz vor Weihnachten kam er in die Klinik, wo ihm fast 6 Liter Wasser aus dem Brustkorb entfernt wurden. Zu Weihnachten war er zu Hause, doch heute ist er wieder in die Klinik gekommen, mit dem Verdacht auf erneute Wasseransammlungen.
Für mich ist es das Schlimmste, das ich nicht bei ihm sein kann. Ich lebe 400 km entfernt und kann auf Grund meines Jobs (7-Tage-Woche) nicht so hier weg, wie ich gerne möchte. Wir telefonieren jeden Tag, aber das ist nicht das gleiche wie bei ihm zu sein. Morgen werde ich zu ihm fahren, aber es ist so schwer, eine Vertretung für mich hier zu organisieren. Diese Hilflosigkeit und die Angst um ihn machen mir schwer zu schaffen. Mein Freund ist mir in dem Moment auch keine große Hilfe, klar, er hört zu, aber so recht versteht er mich auch nicht.
Ich hoffe und bete, das es endlich wieder ein bissel aufwärt geht!
Werd mich nun mal hier ein wenig durchs Forum lesen, es tut gut, mit anderen zu reden, die in der gleichen Situation sind.
Liebe Grüße von Conny

peggy1983
28.12.2006, 21:54
guten abend ihr lieben !

ich heisse peggy ,bin23 jahre und mutter von einer 3 jährigen tochter.am22.12.06 habe ich erfahren das mein lieber papa 66 lungenkrebs hat!eine welt ist für mich zusammen gebrochen .ich bin auch einzelkind und habe alles bekommen vorallem sehr viel liebe.mein papa hat den boden unter seinen füssen verloren und sagt immer das er sterben wird.2 tage später (heilig abend)waren die schrecklichsten weinachten in meinen leben.wir haben alle nur geweint.:weinen: wir wissen nur das mein papa am 09.01.07 wieder in die klinik muss zur chemo.mehr wissen wir nicht es wurde uns telefonisch beigebracht.ich bin jeden tag mit meiner tochter bei ihm und muntern ihn auf meistens klappt es auch, aber manchmal hat er auch tränen in den augen:weinen: .mal sehen was der arzt am 09.01 sagt.ich wünsche euch noch schöne feiertage
peggy

nierchen
30.12.2006, 19:52
hallo,ihr lieben!!ich hab mich jetzt schon etwas eingelesen hier,und ich will euch allen erstmal ganz viel Kraft für die Zukunft wünschen!!:) :)

jetzt zu mir:Mein Name ist Stefan und mein Vater hat einen Nierentumor.Er ist erst vor ein paar Wochen diagnostiziert worden,und deshalb glaube ich,dass man da noch einiges machen kann.Das,was mir nur so zu schaffen macht,ist dass er schwer herzkrank ist,und dies die OP natürlich viel riskanter macht...

jetzt weiss ich natürlich,dass ihr alle keine Ärzte seid,aber ich brauche irgendwie einfach etwas,an dem ich mich hochziehen kann,weil ich schon sehr verzweifelt bin,darum wüsste ich gern,ob jemand schon Erfahrungen(möglichst gute..)in diesem speziellen Fall gemacht hat.Also herzkranker Patient,bei dem auch sonst fast alles kaputt ist,und Nierentumor!!

oder sagt mir einfach generell,was ihr darüber denkt.
danke schonmal für eure Antworten...

Stefan

Lucy28
05.01.2007, 21:19
Hallo!

Ich bin Carmen, 28 und komme aus dem Westen Österreichs.
Bei meinem Schwiegervater wurde ein Non-Hodgkin-Lymphon festgestellt.
Bei der Suche nach Infos bin ich auf dieser Seite gelandet und bin total froh persönliche Ratschläge zu erhalten.
Und zwar hinter der Nase und wie es sich nun auch herausstellte auch im Bauchraum.
Die 6 Chemos die er heuer bekommen hat, hat er recht gut vertragen. Ab Montag bekommt er eine Erhaltungstherapie mit Mabthera. Nachdem ich hier soviel positives über diese Therapie gelesen habe, bin ich sehr zuversichtlich.

Liebe Grüsse
Carmen

raspel
11.01.2007, 17:44
Hallo alle Lesenden,

ganz spontan habe ich gerade beschlossen, mich ebenfalls vorzustellen. Ich lese seit Sept. 06 hier im Lungenkrebsforum und spitze immer mal auch in andere Bereiche. Ich selbst arbeite in der ambulanten Krankenpflege und habe viel Kontakt zu Betroffenen aller Stadien und bin mit vielen Menschen denen dieses Thema am Herzen liegt konfrontiert.

Im Juli 2006 erlitt mein Vater 63, bis zu diesem Tag topfit und Sportler, einen Schlaganfall, erholte sich relativ gut, befand sich in Reha mit mäßigem Erfolg und war bei der Krankengymnastik und Logopädie auffallend Kurzatmig, bzw. schnell erschöpft. Es folgte Röntgen, Schatten auf der Lunge. Daraufhin CT :
Raumforderung im li. Oberlappen Segment 1, am ehesten einem peripheren Bronchialckarzinom entsprechend. Kein Nachweis von Lymphknoten oder Organmetastasen im übersehbaren Bereich.

Ich habe selbst in Heidelberg Thoraxklinik bei Prof Drings gearbeitet, für mich war dies eine schwer begreifbare Diagnose. Da mein Paps und ich, immer ein Kopf und ein Ar.. waren, haben wir auch viel miteinander geredet, auch er wusste was das bedeuten kann. Ab dieser Diagnosestellung verweigerte er jegliche Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten, im Zusammenhang mit seiner Schlaganfall-Rehabilitation, er spricht seitdem kein Wort mehr, obwohl er vorher erfolgreich an der Logopädie teilnahm... usw. .

Ich war mit ihm nochmal in der Thorax Heidelberg um das weitere Vorgehen in Angriff zu nehmen, Dort lehnte man eine sichernde Diagnostik, z. B. Bronchoskopie wg. des SA-Risikos ab, und empfahl in drei Monaten eine weitere CT , sozusagen Sicherung der Diagnose durch Verlauf.
Chemo oder Bestrahlung ohne zu wissen um welches CA es sich handelt ist undenkbar und OP auf Grund der Gefäßsituation nicht durchführbar.

Die Kontroll-Ct soll jetzt im Jan. sein. mein Paps verweigert sich total. Und ich bin seit Sept. hier am lesen , am Grübeln, bin wütend und traurig, mache alle Gefühlsregungen durch die hier jeder kennt und komme nicht damit klar, daß ich weder mit meinem Wissen noch mit meiner Liebe auch nur irgendwas für ihn tun kann.

Ein SA-Patient braucht oft ungefähr ein Jahr um sich in seine Situation hineinzuleben, bzw. wieder Leben zu Wollen und sich aktiv an der Umwelt zu beteiligen. Manchmal hoffe ich, daß er dann mit mir kämpfen will, und mein Kopf sagt mir.... 1 Jahr ohne jede Behandlung? Wo sollen wir da noch eine Chance finden.....

Jetzt wird es hier zu lange .... Danke, daß mich ich trotzdem hier im Forum aufhalten kann, ich finde so viel Hilfe auch für meine Patienten und komme irgendwie nicht davon weg.

Ich fühle mit euch allen, wünsche euch Allen das Beste was ihr kriegen könnt
Zukunft und Liebe.

Andrea

Tiffy05
14.01.2007, 07:49
Hallo,ich bin ganz neu hier und möchte mich vorstellen.Ich heiße Tiffy.Leider bekam ich gerade vor 3 Tagen die Nachricht das mein Bruder mit gerade 43 Jahren Lungenkrebs hat.Auch noch Unheilbar.Die Ärzte geben Ihm vielleicht noch sechs Wochen.Für mich ist das ganz schlim zu ertragen.Ich Weine nur noch,kann kaum was Essen.Ich bin 200Km von ihm weg und darf ihn auch nicht zur seite stehen.Meine Angst ist so groß das ich vielleicht meinen Bruder nicht mehr sehen kann und das gefühl zu haben das seine Schmerzen Unerträglich sein müßen.Es wird schlimmer und schlimmer da zu sitzten und einfach nichts tun zu dürfen.An das andere mag ich garnicht erst Denken.
:( Ich Wünsche uns allen die das gleiche durch machen ganz viel Kraft und Energie um nicht in unsere Trauer einzugehen.Ihr seid alle so Mutig und Stark.Danke

Kirschen
14.01.2007, 18:17
Ich bin Sari, die Älteste von vier Schwestern. Bis Anfang Juli `06 war unsere Welt in Ordnung. Dann bekam die Jüngste mit 47 Jahren die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom. Ihr Behandlungszyklus wurde vor einer Woche abgeschlossen. Es sei nur noch Narbengewebe nachweisbar. Am 23. Januar fährt sie gemeinsam mit ihrem Mann in die Reha. Heute bekam ich einen neuen Schock: unsere Mutter (sie ist 74 Jahre) muss morgen in die Klinik "Vedacht auf Brustkrebs". Sie hat schon seit 2 Monaten Beschwerden und diese verdrängt. Jetzt heißt es wieder bangen, warten, hoffen, warten ... ich habe ziemlich Angst ...mein Vater ist völlig hilflos ohne sie (die goldene Hochzeit liegt fast fünf Jahre zurück..). Meine Angehörigen sind allesamt zwischen 500 und 600 Kilometer von mir entfernt. Ich versuche erstmal Ruhe zu bewahren ...

Rosine
25.01.2007, 18:21
*reinplumps*knicksmach*

hallo!

Ich - bin Rosine - weil mein (seinerzeit sicher gutgemeinter)Doppelvorname mir - keinen Spaß macht und niemand mich so nennt!

Hier gestrandet/gelandet bin ich - auf der Suche nach - Erklärungen, Antworten, Erfahrungen, Informationen, Tipps, Ratschlägen...

Ich hoffe, ich darf hier - mitschreiben, auch wenn ich noch nicht mal - direkte Angehörige - sondern irgendwie - nur so - eine Art 'Mit-Leidende' bin? Inzwischen im fünften Jahr...

Noch bin ich auf der Suche nach dem "richtigen" Unterforum... aber wenn ich nichts passendes finde, mach ich mich hier - mehr oder weniger breit, vielleicht kann mich dann jemand in die richtige Richtung schubsen.

*seufz* froh, mich endlich getraut zu haben - allen einen schönen Abend
Rosine

Kaima
25.01.2007, 21:11
Hallo!
ich war bis vor kurzem alleinerziehende Mama (34Jahre alt) von einem 9 jährigen Jungen.
Im November 2006 haben die Ärzte meinem 33 jährigen Ex-Mann (wegen seinen Bauchschmerzen) den Blinddarm rausgenommen. Er war danach 2 Wochen lang arbeiten gegangen, dann ist er wieder wegen Schmerzen ins Krankenkaus reingekommen, Ein Tag später die Diagnose Neuroendokrines Karzinom im Oberbauch. Leber, Magen usw.Die Ärzte geben ihm nicht mehr lange, deswegen haben wir beschlossen sofort zusammen zu ziehen und unserem Jungen so viel Liebe und Zuneigung noch zu geben wieviel es nur geht. Am 16.01.07 haben wir zum zweiten Mal geheiratet und jetzt versuche ich so oft es geht für ihn da zu sein. Er bekommt zur Zeit die zweite Chemo, es geht ihm schlecht, will nichts essen, ist sehr schlapp. Ich bin psychisch und physisch langsam am Ende, da ich noch einen vollzeit Job habe... Ich hoffe er bleibt noch lange Zeit bei uns..
LG an Alle

Filouline
29.01.2007, 19:18
Hallo Ihr Lieben,

ich bin auch neu hier und auch wirklich froh, daß es den Krebs-Kompass gibt.:)
Ich stelle mich auch mal vor.
Ich heiße Michaela, bin 36 Jahre alt, verheiratet, zwei Hunde.
Meine Mutter ist 57 Jahre alt. Vor neun Jahren wurde links Brustkrebs diagnostiziert. Dadurch wurde ihr die linke Brust komplett mit den Lymphdrüsen amputiert. Nach unzähligen Chemos und Bestrahlungen dachte ich sie hätte es geschafft. Kurz bevor die sogenannte 5 Jahresfrist abgelaufen war stellte man bei Ihr eine sehr große Lungenmetastase fest. Zwischendurch hatte sie auch noch mehrere kleine Schlaganfälle sowie einen "leichten" Hirninfarkt. Die ganze Angst, alles begann wieder von vorne. Nachdem sie zwei Jahre durchgehend orale Chemo bekam teilten uns die Ärzte mit, daß es jetzt in Würzburg ein neues Gerät gibt, mit dem man die Lunge bestrahlen kann, ohne daß sie zusammenfällt. Diese Metastase war wirklich hartnäckig, denn auch die orale Chemo kam nicht gegen sie an und sie ging und ging nicht zurück. Also letztes Jahr im Frühjahr fingen dann die Bestrahlungen an. Am Ende der Bestrahlungen endlich aufatmen. Die Metastase war weg. Nun dachten wir wieder: Jetzt ist es endlich geschafft. Doch die Freude hielt nicht lange an. Im Herbst letzten Jahres bekam sie linksseitig kleine Lähmungserscheinungen und wurde, mir ist das schleierhaft, auf Tinitus behandelt. Jede Woche mußten wir zum Arzt und hier bekam sie entsprechende Infusionen. Was ist nicht verstehe, daß bei Ihrem Hausarzt nicht sofort die Alarmglocken losgegangen sind obwohl meine Mutter immer wieder betonte, da kann was nicht stimmen, sie will kpl. durchgecheckt werden. Sie kam dann auch ins Krankenhaus, aber erst nachdem sie einen sehr starken epileptischen Anfall hatte. Hier stellten die Ärzte dann fest dass sie Gerhirnmetastasen hat. Man sagte uns, dass sie bei 18 Stck. aufgehört hätten zu zählen, das Rückenmark auch metastasiert ist und sie nicht ausschließen können, das weitere Metastasen im Körper vorhanden sind. Lebensdauer: stündlich bis max. 3 Monate. Innerhalb einer Woche setzten wir alle Hebel in Bewegung, damit sie noch vor Weihnachten nachhause kam. Im neuen Jahr mußte sie dann wieder für ca. 1 Woche ins Krankenhaus, da sie einen weiteren epileptischen Anfall erlitt. Jetzt ist sie wieder daheim. Es wird nur noch palliative Therapie betrieben, aber zusätzlich bekommt sie noch Bestrahlungen am Kopf. Das schlimmste ist, daß sie ahnt wie es um sie steht, die Ärzte sind der Meinung, daß wir es ihr nicht sagen sollen, da es sonst den Lebenswillen, der sehr stark bei ihr ist, brechen kann und dadurch alles schneller geht. Sie ist so hilflos, denn durch das ganze hat sie halbseitige Lähmungserscheinungen. Noch ist sie im Kopf klar... Ich habe einfach nur Angst, aber ich rede sehr viel mit ihr auch allgemein über den Tod, nehme sie oft in den Arm und streichle sie. Ich kann sie leider nur einmal in der Woche besuchen und habe dadurch ein schlechtes Gewissen, da ich gern mehr machen würde aber dies geht nicht. Manchmal hoffe ich auf ein Wunder, manchmal wünsche ich mir für sie und uns dass sie nicht länger leiden muß.:weinen: Dadurch habe ich dann sofort wieder ein schlechtes Gewissen.
Aber ihr wißt ja, wie man sich dabei fühlt. Man ist einfach nur hilflos.
Ich wünsche Euch allen Kraft und Hoffnung und verlernt trotz allem nicht selbst noch am Leben teilzuhaben und sich an den kleinen Dingen zu freuen.
Eure Michi

Gisela und Klaus
05.02.2007, 18:34
Hallo alle zusammen,

freue mich dieses Forum gefunden zu haben.
Kurz zu unserer Geschichte:
Bis vor 2 Wochen war unsere Welt noch in Ordnung, aber dann kam die schreckliche Diagnose für meinen Mann, 54 Jahre alt, bisher eigentlich bis auf kleine Wehwehchen immer kerngesund gewesen.
Seit 2 Jahren plagen ihn Halsschmerzen, war regelmäßig beim HNO-Arzt, vor 1 Jahr wurde eine Untersuchung des Halses in Vollnarkose durchgeführt und bis auf eine leichte Rötung wurde, so sagten wir damals, gott sei Dank nichts gefunden.
Seit November bekommt er schlecht Luft, muss nach ein paar Metern gehen erst einmal stehenbleiben. Der Lungenfacharzt vermutete Asthma, aber auch das Spray half nicht. Eine Tomographie der Lunge ergab auch keinen Befund.
Dann vor 2 Wochen eine erneute Untersuchung in Vollnarkose des Halses, Gewebeproben wurden entnommen, Schichtaufnahme des Kehlkopfes durchgeführt.
Vor 1 Woche dann das niederschmetternde Ergebnis. Der Kehlkopf muss komplett entfernt werden, der Krebs sei zu sehr verstreut.
Laut Aussage der Ärzte hat man dann eine gute Chance zum Weiterleben, wenn es auch ein anderes Leben ist.
Nun steht am Donnerstag die OP bevor, ich hoffe, es geht alles gut, denn das ist erst einmal die nächste Hürde, die zu nehmen ist.
Freue mich über Tipps und Hilfestellungen.

Grüße aus Düsseldorf
Gisela

PetraW
05.02.2007, 18:53
:winke: Hallo,
dann will ich auch mal. Bin ja jetzt schon eine Weile registriert und habe längere Pausen dazwischen, die ich einfach brauche ich hoffe das ist in Ordnung so:winke: .

Also ich bin Petra, 30 Jahre alt und begleite jetzt seit nunmehr 3 Jahren meinen Pap`s 71 Jahre. Er hat vor drei Jahren die Diagnose Darmkrebs mit Leberbeteiligung gestellt bekommen. Ist daraufhin operiert worden, man hat ihm ein ganzes Stück Darm entfernt und da der Krebs ziemlich weit unten saß hat man ihm auch noch einen künstlichen Darmausgang gelegt, der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Er bekommt Chemo nur noch palliativ, das heißt der Krebs war leider zu weit fortgeschritten als das er heilbar ist. Bei der Leber ist ein großes Stück mitsamt der Gallenblase entfernt worden und ein paar Metas sind verkocht worden. Sein Problem ist halt das sich die Metastasen schön auf der ganzen Leber verteilen, leider. Bei der letzten Chemo sind sie wieder kleiner geworden, die hat er bis Oktober bekommen mit einer Antikörper-Therapie, die er aber nicht so gut vertragen hat.
Momentan geht es ihm nicht besonders gut, er sagt zwar er habe keine Schmerzen aber an ihm ist ein guter Schauspieler verloren gegangen. Außerdem macht er sich ziemlich verückt mit seinem künstlichen Darmausgang, er spült alle zwei Tage und das macht ihn ziemlich verückt wenn es nicht klappt wie er will, ich denke mal ist auch Kopfsache.

Ich weiß das er mir nicht alles sagt und ich muß es wohl oder übel akzeptieren, den es ist ja seine Krankheit. Obwohl es mich fertig macht muß ich ehrlich gestehen, ich bin ein sehr sensibler Mensch und für mich geht schon die Welt unter wenn ein geliebtes Tier von mir stirbt, wie wird es erst sein wenn es bei meinem Dad in die Finale-Phase geht ?:weinen: :weinen:

Ach ja ich bin von Beruf Arzthelferin und lebe jetzt dann im Mai in einer 8-jährigen Beziehung mit meinem Freund. Habe auch noch 8 Vögel, drei Nympensittiche, einen Halsbandsittich und 4 quirlige Unzertrennliche, die mir gute Ablenkung geben.

Also man liest sich

Liebe Grüße

Petra

:winke: :winke:

Christa1966
06.02.2007, 07:48
Hallo,ich bin erst seit kurzem hier!

Bin 40 Jahre,glücklich verheiratet,habe keine Kinder ,aber 3 Katzen!
Tiere sind wirklich sehr wichtig,meine Katzen merken genau wenn es mir schlecht geht.

Ich habe im Mai meine Schwägerin verloren,sie hatte eine Tumor im Kopf!
:sad:

Und nun hat man bei meiner Mutter auch noch einen Tumor an der Lunge entdeckt.
Sie bekommt ab heute palliative Chemotherapie.
Eine Bekannte hat mir gestern von der Misteltherapie erzählt-ob das hilft?

Ich bin sehr traurig und weine viel,ich weiß das ich viel Kraft brauche!
Die Bachblütentropfen helfen mir sehr gut-wenn es mir schlecht geht!

Bigga
12.02.2007, 10:29
Hallo,
ich bin Birgit und 35 Jahre. Meine Mutter liegt im Krankenhaus und eigentlich warte ich jeden Moment auf einen Anruf, dass es ihre letzte Stunde ist. 2004 wurde bei Ihr Eierstockkrebs festgestellt. Daraufhin brach für mich schon die Welt zusammen. Dann kamen die ganzen Chemos, die sie eigentlich relativ gut vertragen hatte. Als sie dann nach der OP entlassen wurde, mußte sie gleich am selben Abend wieder mit einer Lungenentzündung eingeliefert werden. Nach mehr als einer Woche im Krankenhaus, ihr ging es immer schlechter, obwohl die Ärzte die Lungenentzüdung behandelten, stellte man fest, das bei der OP vorher der Darm angeschnitten wurde und sie langsam von inner her vergiftet wurde. Sie wurde dann notoperiert und bekam einen künstlichen Darmausgang. Danach lag sie für ca. 3 Wochen im Koma und für eine zeitlang nach dem Koma war sie auch nicht wieder richtig da. Als das dann alles endlich geschafft war und es ihr dann einigermaßen besser ging, da kam sie nach Hause. Die Chemobehandlungen begannen wieder, aber es ging ihr einigermaßen. Bis dann immer wieder Beschwerden und starke Schmerzen kamen. Es stellte sich heraus, dass sich der Krebs wieder verbreitet hatte und irgendwann konnte der Magen auch nicht mehr arbeiten. Und sie bekam, nachdem sie eigentlich jeden Monat für 1 - 2 Wochen im Krankenhaus lag, einen Port gelegt, worüber sie täglich, weil sie ja nicht aß, Flüssignahrung, Schmerzmittel usw. bekam Ohne Schmerzmittel konnte sie da schon nicht mehr. Jetzt liegt sie wieder mittlerweile seit 3 Wochen im Krankenhaus und jetzt macht der Darm auch nicht mehr mit. Sie isst garnichts mehr, steht nur noch unter Morphium und hat Fieber. Der Arzt meinte gestern, dass sie nicht mehr nach Hause kommen würde und den Streß, um sie in ein Hospiz zu verlegen, sollten wir ihr nicht antun. Denn es würden vielleicht nur noch Stunden bzw. Tage dauern, bis sie geht. Meine beiden Schwestern, ihr Lebensgefährte und ich warten eigentlich nur und versuchen so oft, wie es geht, bei Ihr zu sein. Ich will ihr doch noch so viel Freude mit ihren Enkeln geben. Sie ist doch erst 58 Jahre am 31.01.07 geworden. Ich weiß nicht, was ich machen soll. 1 Mal hat sie ganz kurz das Thema sterben angesprochen und da ging es auch nur kurz darum, dass sie dem Arzt gesagt hat (ich war nicht dabei, sie erzählt mir das nur), dass sie Bescheid weiß. Wie kann ich nur Abschied nehmen? Ich weiß es nicht!

Susanna 21
12.02.2007, 21:40
Hallo :winke: ich bin Susanna 21 Jahre alt und komme aus Hannover.Ich arbeite als Call Center Agent.

Etwar vor nem Jahr haben wir erfahren das mein Opa Krebs hat erst war es nur Darm Krebs und dann kam die Lunge und jetzt ist es so weit das es Streu Krebs ist und er liegt wieder im Krankenhaus,weil er nicht essen kann....
Die Chemo ist eigendlich überflüssig denn man kann ihm nicht mehr helfen.
Die Ärzte meinten nur das man nur noch auf seinen tot warten kann.Es ist hart aber die Warheit.....
Meine Oma kommt mit der Situation nicht klar,aber sie versucht meinem Opa alles recht zu machen,so das er noch sein Leben zufrieden zu ende Leben kann....

Er hat schon mit dem Leben abgeschlossen er hat alles gemacht was er machen wollte also hat er eigendlich ein erfülltes Leben.......

Liebe grüße ;-)

müffelchen
12.02.2007, 22:36
Hallo,
ich möchte mich auch ganz kurz vorstellen. Ich bin "müffelchen", verheiratet und habe 2 Kinder.
Bei meinem Mann wurde im Mai 2006 eine 2/3 Magenresektion operiert, weil ein Magengeschwür nicht verschwinden wollte. Danach stellte man fest, dass dieses ein Gist war.
Bei der Nachuntersuchung im November fand der Arzt Flecken in der Leber. Nach zahlreichen Untersuchungen und einer Leberbiopsie Anfang dieses Jahres war klar, dass dieser Gist nun in die Leber metastasiert ist.
Jetzt steht seit 26.01.2007 die Behandlung mit Glivec an. Bis jetzt Gott sei Dank noch ohne jede Nebenwirkung.

Liebe Grüße
müffelchen

nomeolvides
13.02.2007, 20:23
hallo
ich bin Johanna, 18 Jahre jung.
stehe gerade vor meinem ersten schritt in ein neues Leben (mache in diesem jahr mein abitur) und werde diesen schritt wahrscheinlich ohne meine oma tun.
kam auf die idee mich hier anzumelden, weil ich mir erhoffe, dass ich einfach jemanden zum sprechen finde, zum ansprechen, damit ich nicht immer das gefühl habe, dass ich die einzige bin. (ich scheine wirklich die einzige zu sein, die ihre omas wegen lungenkrebs verliert)
habe leider sehr schlechte erfahrungen gemacht, als meine erste oma 2003 gestorben ist.ich möchte nicht lles sagen, aber so viel, dass das thema in meiner familie totgeschwiegen wurde und kein familienmitglied für mich da war, außer mein opa, der meine gefühle teilte (es war seine frau)
ich hoffe einfach, dass ich mich hier nicht mehr so allein fühle werde

carola1972
14.02.2007, 00:43
Hallo, ich bin die Carola. Ich bin 34 Jahre alt und habe eine 7 jährige Tochter.

Tja in Windeseile habe ich gleich die zwei Männer verloren, die ich vom ganzen Herzen liebe. Mein Mann war nach 15 Jahren der Meinung, dass ich mit 34 schon veraltert bin, somit nahm er sich eine jüngere.

Mein Vater hat den Kampf gegen den Krebs am 11.1.07 verloren. Aber an Frieden gewonnen. Bislang hatte ich zuvor nie die Zeit gefunden hier in KK öfter zukommen, da ich meinen Vater zuhause täglich gepflegt hatte.

Jetzt fühle ich mich leer und mir geht es sehr schlecht. Daher traue ich mich hierher um mit Betroffenen zu sprechen und vielleicht Trost und Kraft zu finden.

Liebe Grüße Carola

Konstanze
17.02.2007, 12:18
Hallo,
bis zum heutigen Tag habe ich dieses Forum nur zu Informationszwecken besucht.
Mein Name ist Konstanze und ich bin 37 jahre alt, seit dem 30.01.2007 Witwe. Mein Mann war 20 Jahre älter als ich und verstarb an zuspät erkanntem Magenkarzinom mit Bauchfellkrebs. Ich gehöre zu den Menschen die die Pflege zu Hause gemacht haben bis zuletzt. Ich habe meinen Mann gehalten und hab ihn freigegeben( dachte ich jedenfall´s). Momentan fehlt mir aber der Sinn des Lebens, wozu leben wir wenn wir so enden müssen. Dazu muss ich sagen das 2003 meine Mutter an Brustkrebs verstorben ist. Ich bin NICHT einsam, das ist nicht der Grund, ich bin einfach glücklich das beide es " hinter sich" haben und es vorbei ist. Im August werde ich Oma von Zwillingen, am 08.02.2007 bekam ich bei meiner Routinemäßigen Mammographie zu hören..... Op termin 19.04.07. Wer hat sowas verdient?

Roter Mohn
19.02.2007, 23:59
Hallo, auch ich wo ich nun schon seit 7 Jahren als Angehörige betroffen bin möchte mich vorstellen.
Bei mir ist es meine Zwillingsschwester, die seit 7 Jahren Brustkrebs hat...eigentlich Behandlung ohne Pause. Ich weiss nicht was noch auf MICH zukommt wenn es an den Zeitpunkt geht Abschied zu nehmen.
Als extrem schwierig empfinde ich die Zwillingskonstalation "Warum nur die eine, die andere nicht"
Da ist auch eine Schuldthematik drin.
Nun ist die Situation so (vielleicht kann mir hier jemand helfen die Situation richtig einzuschätzen):
2 Brusterhaltende OP, 2 mal Nach OP Achseln, seit 2 Jahren inoperabel beide Brüste, unzählige Chemos und Bestrahlungen, Knochenmetastasen im Sternum, Haut auf Brust und Oberkörper von Krebs befallen.Palliativ Behandlung seit ca 5 Jahren.
Letzte Chemo ausgesetzt, nicht die erhoffte Wirkung, Punktuelle Strahlentherapie der betroffenen Haut wird jetzt versucht. Herceptin als Dauergabe, Navelbine,Biosphonate..die nächste Chemo die versucht werden soll ist Taxol.
Es gab in den letzten 7 Jahren einfach kein aufatmen, keine wirkliche Pause!
Ich habe selbst 2 Therapien gemacht um mit der Situation umgehen zu lernen, und oder auch um meine Ängste mit jemanden besprechen zu können.
Ganz am Anfang stand: Ich kann doch nicht am Grab meiner 2 Hälfte stehen, diese enge Verbindung zum Zwilling..wo doch auch ziemlich schnell klar war, das es sich um einen recht schnell wachsenden aggressiven Tumor handelt.

Meine Schwester verdrängt viel, lässt die Situation oftmals nicht an sich heran, was dazu führt das keine wirklich offene Komunikation möglich ist.
Am Anfang schon eher, da hat Sie schon mal über sterben geredet...aber jetzt wo die Situation sich immer mehr zuspitzt....
Sie hat auch für Ihre Tochter noch nicht vorgesorgt, das Mädchen ist 9 Jahre alt und erlebt diese Bedrohung (ein Schwert im Nacken) schon seit 7 Jahren.
Ok Die Hoffnung stirbt zuletzt, und ich glaube auch das Ihr Umgang mit der Erkrankung ihr noch diese Jahre ermöglicht hat...und es waren bestimmt die schönsten Jahre in ihrem Leben:
Früher war Sie viel traurig, sehr schüchtern und viel alleine.
Jetzt ist sie forsch, offen und hat den Humor entdeckt und das lachen gelernt.
Also auch mit der Krankheit gewachsen, eine neue Persönlichkeit entwickelt!

Aber ich, ich hab scheiss Angst... weil ich das gefühl nicht los werde, das es langsam ernst wird...und auch Gespräche erforderlich sein werden.
Ich weiss halt nicht wie lang Sie sich noch wird versorgen können, und auch die Tochter. Was passiert wenn der Krebs durch die Haut durchbricht?
Die Haut ist schon von vielen Pustel befallen, knallrot etc.
Die Tumore sind riesig in beiden Brüsten, inoperabel letztes jahr hat eine Ärztin nochmals 9 Zentimeter entfernt..immer Brusterhaltend, da ein Abdecken nach einer Amputation mit körpereigenen Haut nicht mehr möglich ist.
Würde mich sehr freuen wenn mir jemand aus Erfahrung berichten kann, oder einfach Lust hat...mit mir zu chaten.
Das war mein erster Bericht hier im Forum, und freue mich sehr auf Antworten.
Bin übrigens 43J. alleinerziehend im Ausland lebend, wobei mein Sohn mit 20J. schon selbstständig in Deutschland lebt, mein 12 jähriger steckt aber noch allzu gerne die Füsse unterm Esstisch aus...

Lieben gruss an Alle hier:)

TINA21
20.02.2007, 17:20
Hallo Ihr,
ich bin zwar noch nicht so lange dabei, aber ich möchte mich auch vorstellen. Mein voller Name ist Bettina (TINA21), ich bin am 21.01.1966 geboren (daher die "21"). Ich bin Konstruktionstechnikerin (halbtags), verheiratet und habe eine Tochter von fast 10 Jahren.
Bei meinem Vater (66) wurde am 04.08.06 ein Hirntumor festgestellt, nachdem er mit Verdacht auf einen Schlaganfall ins Krankenhaus kam. Bei der OP wurde nur ein Teil entfernt, sonst hätten die Ärzte Teile seines Gehirns zerstört. Die OP hat er sehr gut überstanden und eigentlich waren wir total happy, bis der Befund des Gewebes kam: Glioblastom multiforma WHO IV! Wir waren total geschockt! Was nun? Wir haben viel Hoffnung auf die Kombi Chemo & Bestrahlung gesetzt, mein Vater hat auch alles gut überstanden. Wenn da nicht die ständigen epileptischen Anfälle gewesen wären, die ihn jedesmal weiter geschwächt haben. Seit dem 17.12.06 wissen wir, das sich ein zweiter Tumor gebildet hat. Mitterweile ist mein Vater ein Pflegefall, erliegt seit Weihnachten nur noch im Bett, kann nicht mehr selbstständig Essen und Trinken, spricht kaum noch, und was er noch von seiner Umwelt mitbekommt, wir wissen es nicht. Meine Mutter kümmert sich mit Hilfe eines Pflegedienstes um die Versorgung. Ich helfe meiner Mutter, so oft ich kann, aber es ist einfach zu wenig. Es tut weh, meinen Vater so hilflos liegen zu sehen. Er war immer für seine Familie da, wie ein Fels in der Brandung und nun ist er völlig hilflos. Die Ärzte haben uns keine Hoffnung mehr gemacht, weil er für eine weitere Chemo zu schwach ist. Jetzt ist es nur noch ein Warten und ein Hoffen, dass er nicht mehr lange leiden muss. Ich bin froh, dass es dieses Forum gibt, denn ich weiß nun, dass ich mit meiner Verzweifelung nicht alleine bin und das gibt mir Kraft, diese Zeit durchzustehen.
Viele Grüße an alle Angehörigen.
TINA

schnurzel
22.02.2007, 21:26
Guten Abend,
Schluss mit der "stillen Mitleserei".
Ich bin Heike, 43, verheiratet. Mein Sohn wird nächsten Monat 20. Soweit das Angenehme.
Seit dem 3. Januar 2007 wissen wir, das mein Vater (66) ein kleinzelliges Lungenkarzinom hat. Nachdem sich alles etwas gesetzt hat, stelle ich fest, das wir alle Phasen von Hoffen bis Verzweiflung in den letzten Wochen erlebt haben. Es ist aber schön hier im Forum zu lesen, das alle ähnliche Erfahrungen mit Ärzten, ihren Auskünften, den eigenen Gefühlen und Stimmungen haben.
Meistens versucht man ja stark zu sein, aber mit zunehmender Krankheit, oder besser den Symptomen, wird das schwieriger. Paps ist immer der Starke, Zuverlässige, gewesen. Selbst im KH bei der Feststellung der Diagnose sagte er noch: Ab nach Hause, ihr habt doch zu tun, was wollt ihr denn hier? Seit Beginn der Chemo er wird immer schwacher. Ich glaube ihm fällt es schwer, sich so zu akzeptieren. Aber die Hoffnung bleibt, das die Behandlung hilft und er sich wieder erholt.
Und Eure Beiträge. Sie haben vieles relativiert, zurecht gerückt und zum Verständnis beigetragen. Vielen Dank an alle. Einen schönen Abend für Euch! Heike

BlackAngel
25.02.2007, 20:48
:winke: Hallöchen,
dann werd ich mich mal in die Reihe der Vorstellungen eingliedern.

Ich bin 33 Jahre und lebe in der wunderschönen Oberpfalz. Privat bin ich verheiratet, arbeite als Angestellte im Bereich Personal und bin mom. mitten im Hausbaustress.

Vor 3 Monaten hat meine Mum die Diagnose Brustkrebs erhalten....inzwischen wurde sie operriert und beginnt nun nächte Woche mit der FEC-Chemo.
Auf der Suche nach Informationen über diese Chemo und über den Brustkrebs im Allgemeinen bin ich auf dieses Forum gestoßen und ich finde es hoch interessant, wie ehrlich die Menschen doch mit Ihrer Krankheit umgehen können.

Bei meiner Mum habe ich allerdings das Problem das sie der Meinung ist, mit der Krankheit alleine Fertig werden zu müssen...genau wie sie alles andere in ihrem Leben alleine meistern wollte. Mein Dad ist vor genau 4 Jahren plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben...seither lebt meine Mum allein in ihren Haus und lässt niemanden an sich bzw. ihre Seele ran.:(

Ich haben nun schon einwenig Angst, das sie die Chemo nicht durchzieht bzw. das sie die ganze Krankheit psychisch nicht verkraften wird. Einen Therapeuten will sie nicht aufsuchen.

Vielleicht kann ich ihr mit der Hilfe und dem Erfahrungsaustausch in diesem Forum einwenig helfen - deswegen bin ich hier.

Bis demächst

BlackAngel

Diesel
26.02.2007, 22:16
Hallo Ihr Lieben,
ich habe jetzt auch einige Wochen still mitgelesen, nachdem ich erfahren habe, dass mein Vater an nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom Stadium IIIb erkrankt ist. Operiert werden kann momentan leider noch nicht, aber wir hoffen auf die Chemo. Einige Beiträge (:winke: Sammy1 und Ekaka) haben mir geholfen, den ersten Schock zu überwinden. Während die Welt sich weiter dreht, tut es gut einen Platz zu wissen, wo es sich auch um die Hauptgedanken meiner Familie dreht.
Ich bin 32 Jahre alt und komme aus NRW.
LG Diesel

ani76
26.02.2007, 22:55
Hallo,
auch ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Anika, bin 31 Jahre alt, verheiratet, habe eine süße Tochter von 4 1/2 Jahren und bin bereits seit einiger Zeit eine "stille Leserin". Da mir langsam die Kraft ausgeht, hoffe ich hier auf ein wenig Gehör. Mein Vater hat einen Hirntumor (PNET), festgestellt im Juli 2005 nach einem epil.Anfall, Anfang August die OP, dann Bestrahlung, Reha nach nur 5 Tagen im November 2005 abgebrochen, da er drei Anfälle in Folge hatte und seit 24.12.2005 haben wir ihn mit Unterbrechungen zu Hause. Leider sieht es nicht gut aus...:weinen:
Liebe Grüße an alle hier
Anika

trixi27
04.03.2007, 12:29
Hallo an alle,

ich bin 37 Jahre alt, Vater von 3 Kindern, und mein Vater ist vor 2 Jahren an einem Kleinzeller erkrankt. Die Geschichte ist relativ schlagartig vor 2 Jahren über uns gefallen, die Ärzte gaben uns vor 2 Jahren keine grosse Hoffnung. Nun, er ist immer noch da, der Krebs scheint zeitweise besiegt, aber der Appetitverlust und die damit verbundene Gweichtsabnahme bereitet uns grosse Sorgen. Ich bin zufällig über Google hier gelandet und bin dennoch froh, viele Gleichgesinnte zu treffen. Ich hoffe auf diesem Wege weitere Details / Infos / Ratschläge zu erhalten.

Alles Gute wünscht

Trixi27:) ;)

JUKI1958
11.03.2007, 11:17
Hallo!
Ich habe viele Beiträge von Euch gelesen.Mein Name ist Astrid und meinem Mann Uwe(48) wurde am Montag der Kehlkopf entfernt.Am Freitag haben wir ihn das erste Mal besucht und es war doch schon ein Schock ihn so zu sehen.Wie geht es jetzt weiter ist so eine große Frage?Es wird wohl noch eine Weile dauern,bis die ganzen Schläuche und so weiter entfernt werden.Wie gehen andere Angehörige mit dieser Situation um?Kann mir Jemand Tips geben?Werde jetzt erst einmal Literatur besorgen.Habe einige interessante Bücher im Web gefunden.
Gruß Astrid!

dionysosfrau
15.03.2007, 23:53
Also ich lese auch schon läger mit, weiss nicht so ganz ob ich hier reinpasse...
Bin 25 jahre alt alleinerziehende mutter und studentin.
Mein kind (heute 3 jahre alt) hatte einen nebennierenrindentumor, der entfernt worden ist vor einem jahr und bis jetzt kam auch noch nichts nach... hoffe das es auch so bleibt. suche hier auch den kontakt zu anderen eltern, gerade auch solchen deren kinder auch solch einen tumor hatten um nachzufragen wie sie mit den jetzt nachfolgenden begleiterschweinungen (extreme körpergröße, ständig höher geschätzes alter, höhere anforderungen der umwelt an das kind) umgehen.... derzeit bin ich dabei einen integrativplatz für mein monster im kindergarten zu beantragen da er in einigen bereichen durch seine körpergröße und die daraus resultierenden anforderungen der umwelt schon sehr weit ist und er in anderen bereichen eben sich "nur" wie 3 verhält und dadurch schlecht in eine gruppe integriert werden kann, aber auch um mich bei allgemeinen fragen auszutauschen....
des weiteren steht auch die frage immer wieder bei uns an wie ich mit den nachsorgeterminen und der angst dazu umgehen soll....
lg grüße
anna

Kerstin N.
16.03.2007, 15:07
Hallo,
ich(44) bin erst seit ein paar Tagen hier dabei und glaube hier bin ich richtig.

Meine Mutter(72) hatte vor ca. 10 Jahren Brustkrebs (Amputation, rechts).
Sie bekam Chemotherapie mit all den bekannten Nebenwirkungen.
Nach 5 Jahren kehrte der Krebs zurück. Sie hatte ein Rezidiv an der OP-Narbe.
Es wurde entfernt, anschließend gab es Betrahlung (40x)

Im letzten Sommer bekam sie Schmerzen in der rechten Schulter.
Ich dachte sofort an Krebs und bat sie so schnell als möglich zum Arzt zu gehen.
Ich weiß nicht genau, ob sie es getan hat. Jedenfalls erzählte sie mir, es handele sich um ein orthopädisches Problem.
Die Schmerzen wurden immer schlimmer. Bald konnte sie ihre rechte Hand und den kompletten Arm nicht mehr bewegen.
Immer noch dachte sie nicht an Krebs, oder wollte nicht daran denken.
Auch meine Geschwister nicht.

Meine Mutter ist ein sehr schwieriger Mensch. Sie kann wegen irgendwelcher unwichtigen Wehwehchen zum Arzt rennen, aber vor so etwas Wichtigem rennt sie lieber davon.

Jedenfalls haben auch ihre vielen Doktoren nicht erkannt, daß der Tumor zurück sein könnte.
Aber so war es!
Inzwischen hat sich der Krebs in ihrem Körper ausgebreitet.
Leber, Lunge, Wirbelsäule, Knochen, Oberbauch und ein großer Tumor, der die Nerven an ihrem Arm lähmt!
Meine Mutter bekommt Bestrahlungen und eine Chemotherapie. Es geht ihr-jetzt, da sie wieder zu Hause ist- einigermaßen, den Umständen entsprechend.
Ich mache mir die größten Vorwürfe, daß ich nicht hartnäckiger gewesen bin.Ich hätte nicht locker lassen sollen und immer wieder nachhaken sollen.
Aber wahrscheinlich hätte das auch nichts genützt.
Sie hätte nicht auf mich gehört.
Das Problem ist nun, daß wir (mein Mann, meine Tochter u.ich), sowie mein Bruder und meine Schwaster, soweit von meiner Mutter entfernt wohnen.
Wir müssen lange Fahrten in Kauf nehmen um unsere Mutter zu besuchen.
Ansonsten wird sehr viel vom Telefon aus geregelt(Pflege, usw.).
Das ist gar nicht einfach, weil meine Mutter sich nicht gerne helfen lassen will.
Außerdem hat sie dauernd Angst, daß ihr jemand ihr Haus, an dem sie sehr hängt, wegnehmen will.
Es ist nichts geregelt wie z.B.Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung u.ä.
Das wollte sie nie.
Ich bin z.Z. ziemlich fertig von der ganzen Situation.
Einerseits habe ich große Angst um meine Mutter, andererseits bin ich auch richtig wütend auf sie.
Mit diesen Gefühlen, auch mit der Liebe, die ich für sie empfinde, muß ich nun erst mal fertig werden.
Aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis kommt da kaum Feedback. Die meisten wollen mit Krebs nicht in Berührung kommen.
Aber hier lese ich von vielen Leuten, denen es ähnlich geht wie mir.
Das tröstet mich und macht mir Mut!
Schöne Grüße aus Hannover
Kerstin

teddy 34
19.03.2007, 09:42
Hallo wehr die Nachricht Liest, ich weiss noch nicht wie das hier alles geht.
Meine Mama hat Lungenkrebst.sie ist 56 Jahre
Wollte mit jemanden Kontakt aufnehmen , wer schreibt mir mal
Liebe Grüsse Nicole

Lisa87
23.03.2007, 14:23
Hallo ihr Lieben,
nun möchte ich mich auch mal richtig vorstellen.
Ich heiße Lisa, bin 19 Jahre alt und gehe noch zur Schule. Bei meinem Vater wurde Anfang Januar ein nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom rechts, zentral T4N1 festgestellt. Also der Tumor ist schon 12 cm groß. Nach einer Chemo hat er jetzt abgebrochen, da es ihm immer schlechter geht und die Ärzte geben ihm nicht mehr lang. Auf diese Seite bin ich gestoßen als ich nach Informationen über Lungenkrebs gesucht habe und bin froh, dass ich euch habe. Ich wünsche allen ganz viel Kraft...
Lieben Gruß Lisa

mdrirod
28.03.2007, 02:16
Tja,
ich würde mich auch gerne einmal vorstellen.

Ich heisse Andre (37), bin verheiratet und habe einen 16 Monate alten Sohn.

Ich habe hier in den letzten 7 Wochen sehr viele traurige Sachen gelesen.:cry:
Der Grund war mein Vater (65).
Meine Mutter hatte mich vor 8 Wochen informiert, dass es meinem Vater nicht so gut gehen würde. Beide waren in Spanien um dort zu überwintern.
Wir haben einen Flug organisiert damit mein Vater so schnell wie möglich nach Deutschland kommt.
Hier sind wir dann ins Krankenhaus mit der vorläufigen Diagnose Lungenembolie. Nachdem wir dachten, dass alles noch einmal gut gehen würde kam eine Ärztin ans Bett meines Vaters und offenbarte uns, dass da etwas raumgreifendes im Bauchraum zu sehen sein und man müßte das einmal untersuchen. Gesagt, getan, Diagnose: Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Metastasen in Lungen und Leber.
Heute ist mein Vater an dieser sch.... Krankheit in einem Hospiz gestorben.
Einerjeits sehr hart für uns, aber andererseits gut dass er nicht sehr lange leiden mußte.
Schade nur, dass uns die Ärzte nicht eindeutig gesagt haben ( auch nach mehrmaligen Nachfragen ) wie es um meinen Vater stand.
Hätten wir von Anfang an gewußt, dass die Zeit so knapp ist, hätten wir eventuell die 2 Chemos die er noch bekommen hat, eher abgelehnt.

Ich wünsche allen sehr viel Kraft und alles, alles Gute !!!

Ich möchte hier an dieser Stelle auch den Pflegerinnen, Pflegern und Ärzten des Hospiz ( Oberhausen Osterfeld ) ein sehr grosses Lob aussprechen. Wie man unter diesen Umständen so lieb, freundlich und hilfbereit sein kann, ist mir schleierhaft. Danke

Andre

sebastian.L1991
29.03.2007, 21:13
hallo,

mein name ist sebastian, aber meine freunde nennen mich enfach nur sebi!!!
ich bin 16 jahre alt, und komme aus gladenbach bei marburg!!
also ich bin hier, weil mein opa am 24.06.2006 an lungenkrebs gestorben ist.
ich bin hier weil ich es nicht richtig verarbeiten kann, und möchte mich gerne mit menschen austauschen die gleiches erleben oder noch erleben werden!
es interessiert mich was andere leute hier für erfahrungen machen oder gemacht haben!!
ich möchte gerne damit besser zurecht kommen....und vielleicht sogar anderen hier beistehen und helfen können wenn es ihnen schlecht geht, wie es auch mir damals und heute noch schlecht geht!!!

ich möchte nicht das andere wie ich alle schlechten gefühle in sich hinein fressen und dadurch denken das sie alleine sind!
denn das seid IHR nicht!!


bis dann

ich hoffe es schreibt mir mal einer :) würde mich sehr freuen:)

mit vielen lieben gesunden grüßen

vom sebi!!;)

Berta48
03.04.2007, 12:10
Hallo,
möchte mich auch kurz vorstellen,bin weiblich, 58 Jahre alt und als Angehörige
(Schwiegermutter erkrankt an Plattenepithelkarzinom)betroffen.
Das Forum ist sehr hilfreich und ich hoffe, daß ich in nächster Zeit mich selber mit Beiträgen beteiligen kann.
LG aus Hannover
Christa :winke:

sohappy
10.04.2007, 13:08
Hallo ihr alle
Ich wollte mich mal vorstellen...
Ich bin Jana, 20 jahre alt; Ich mache im Moment eine Ausblidung zur Kinderkrankenpflegerin, bin in 2 Monate fertig. :laber:
ich weiss das meine mutter seit Juli 2006 an kleinzelligen LK leidet (T2N3M1). Sie hat 6 Zyklen Chemo hinter sich (carboplatin etopisid) und 23 bestrahlungen (kopf,hals, lunge) und jetzt ist sie set kurzem gelämt... :(


Viel Kraft an alle :winke:
liebe grüsse
Jana

Lilli77
13.04.2007, 12:08
Eine kurze Vorstellun:

Hallo!
Ich werde dieses Jahr 30 Jahre alt und mich bekleidet diese Krankheit nun schon 6 Jahre. Vor 6 Jahren bekam mein Verlobter (10 Jahre zusammen, er mittlerweile 34) die Diagnose Hodentumor. Der Hoden wurde entnommen, Bestrahlung des Bauchraums... Ihm folgte meine Oma (damals 81) mit einem Non-Hotkins-Lymphom, das nach 5 Chemotherapien zurück gegangen war. Dann mein Patenonkel (50 Jahre), der nach langer Qual und vielen Chemos den Kampf verlor (Tumor im hinteren Bauchraum). Die Tante (52 Jahre) meines Schatzes verstarb ca. zu gleichen Zeit mit der dritten Diagnose Brustkrebs, auch sehr qualvoll und sie hat lange gekämpft. Zwei sehr gute Freunde von uns (mitte 30 und Anfang 40): Magentumor und Stimmbandtumor. Im November 2005 bei meinem Bruder (2 Jahre jünger als ich) Diagnose Schilddrüsenkrebs. Bei der OP wurden 31 Knoten zw. Ohr und hinter dem Brustbein entfernt. 6 Radiojodtherapien, da die Tumormarker nicht richtig fielen. Vor zwei Wochen sagte man ihm, das er nun engmaschig zu Kontrolle muss, aber erstmal keine Therapie mehr bekommt, es sähe endlich gut aus. Vorgestern vor einem Jahr wurde bei Verlobtens letzter Nachuntersuchung ein Tumor im noch vorhandenen Hoden entdeckt. Kein Rezidiv, nein das unsagbare Pech einer neuen Erkrankung. Der Hoden wurde erhaltend operiert, dient aber nur noch seinem Gefühl. Anschl. 2 Zyklen Carboplatin und Bestrahlung. Und das seelische, nie Kinder zeugen zu können (wir haben eingefroren, aber die Qualität ist nicht sonderlich gut). Und nun, wo wir endlich mal aufatmen wollten, kam Ostersonntag mein Opa (fast 68) auf die Intensiv, weil er Blut spukt. Er liegt nun auf der Onko, man wartet auf die letzten Histo-Befunde, geht aber von Lungenkrebs N2 inoperabel aus.

Das war die traurige Geschichte, die mich mit dieser Krankheit verbindet. Zu mir selbst: Wie gesagt, ich bin (noch) 29, habe einen 400€ Job, bin 10 Jahre mit meinem Schatz zusammen, seit August verlobt, hätte gerne Kinder (...), und glaube das ich sonst ein recht lustiger und verständnisvoller Mensch bin... Nur im moment treibe ich etwas dahin und ziehe mich gerne in mich zurück.
Ich schreibe hier, weil ich glaube, dass ich hier auf Verständis stoße und aus Angst, meine Angehörigen noch mehr zu belasten, wenn ich so bin, wie ich im moment bin. Was nicht heißt, das wir nicht reden. Das kann meine Familie (Gott sei dank) sehr gut...

So das soll mal reichen, ist ja bald ein Roman geworden!
Viele liebe Grüße
Lilli

Caprice
13.04.2007, 12:33
Hallo zusammen

sehr traurige Geschichten liest man hier, aber auch Dinge, die Hoffnung machen. Darum habe ich mich entschlossen, mich hier aktiv zu beteiligen.

Vor bald zwei Monaten wurde bei meiner Mutter Brustkrebs festgestellt, für mich ist das ganze also noch ziemlich neu und unbekannt.
Relativ bald wurde ihr dann die Brust amputiert, da der Tumor sich extrem schnell vergrösserte und eine brusterhaltende OP nicht möglich war. Ebenfalls wurden ihr 16 Lymphknoten entnommen, von denen 9 befallen waren.
Zum Zeitpunkt der ersten Untersuchungen wurden keine Methasthasen (wo sind eigentlich über all Hs??) gefunden, jedoch wurde sie heute nochmals gründlichstens durchgecheckt und die Resultate davon sollten nächste Woche kommen. Danach wird entschieden, wie genau man therapiert. Fest steht, dass sie nicht geschont wird: Chemo, Strahlentherapie und Hormontherapie - die Ärzte fahren das volle Programm.

Ich selbst bin 20 Jahre alt und beginne im Herbst mein Jurastudium. Ich bin leidenschaftliche Springreiterin, ein grosser Musikfan und absoluter Krankenhausserienjunkie ;)
Das Reiten hilft mir sehr, da es mich auf andere Gedanken bringt - denn das schlimmste an der Krankheit meiner Mutter ist für mich die ständige Ungewissheit.
Zuerst die Frage, ob der Tumor bösartig ist, dann das Hoffen auf gute Gelingen der OP, jetzt inständiges Bitten, dass sich keine anderen Methastasen finden und meine Ma die Therapie gut übersteht. Das finde ich ganz übel...
Ich bin kein pessimistischer Mensch und mir ist klar, dass bei Brustkrebs die Heilungschancen ganz gut stehen. Dennoch sterben Frauen an dieser Krankheit. An schlechten Tagen bin ich überzeugt, dass es meine Mutter auch trifft und das beeinträchtigt dann meinen ganzen Tagesablauf - ich kann an nichts anderes denken, kann nicht essen und mir ist immer zum Heulen zu mute obwohl kein einziges Tränchen fliessen kann.
Dann gibt es aber auch Tage, an denen es mir gut geht und ich die Krankheit fast vergesse, oder aber mir denke, dass ich bestimmt stark genug bin, den möglichen Tod meiner Mutter zu verkraften. Das führt jedoch wieder zu Schuldgefühlen, ganz komisch irgendwie.


Nun ja, das wärs mal fürs erste, ich les mich mal durch die anderen Beiträge :)

sylviaM32
13.04.2007, 17:15
Hallo liebes Forum,

auch ich möchte mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Sylvia bin 32 lebe und arbeite in Düsseldorf.
Meine Mama, 69, ist letztes Jahr an Krebs erkrankt.
Darmkrebs (inoperabel) mit Lebermetas..
Ich selber habe den Krebs besiegt...bin bis heute (Diagnose 2003)
Krebsfrei..

Hoffe auf einen guten Austausch hier!!:winke:

Sylvia

sabsi42
15.04.2007, 16:41
Hallo :winke: ,

ich bin die Sabsi (Sabine), 42J. Ich habe 5 Kinder im alter von 11Mon, 6J., 9J., 13J.und 16Jahren, und natürlich noch seit 11 Jahren meinen super Lebensgefährten Maik. Wir kommen aus Nordfriesland.
Als mein Vater an Lungenkrebs erkrankte, suchte ich im Internet immer wieder nach Informationen. Mein Vater wollte nie richtig über seine Krankheit sprechen, er spielte immer wieder alles runter. Trotzdem bemerkte ich wie schlecht es ihn tatsächlich geht, und ich versuchte ihn dann immer wieder aufzubauen und positiv auf ihn einzuwirken.
Als er dann vor 4 Wochen ins Krankenhaus kam und seit dem auch im künstlichen Koma lag, und ich ihn dann an alles mögliche angeschloßen sah, brach alles in mir zusammen. Ich suchte ein Ventil wo ich zumindes etwas von der Seele schreiben konnte, und so kam ich auf dieses Forum. Hier habe ich auch sehr viel gefunden was mich wieder aufgebaut hat. Danke :D !

Liebe Grüße von Sabsi!

Anja28
16.04.2007, 20:39
Hallo,
ich bin noch ganz Neu hier,habe mich eben hier angemeldet und stelle mich nun mal vor:-)
Ich heiße Anja,bin 28,Kinderpflegerin von Beruf,wohnhaft in der Schweiz nähe Zürich.
Meine Mutter ist an Eierstockkrebs erkrankt,dabei ist sie doch erst 64!?Warum?
Nun begann die 4 Woche im KKH,sie wurde letzte Woche Do operiert,Tumor raus,beide Eierstöcke raus............sie schweigt seither das Thema tod:-(
Sie ist sehr schwach,ißt kaum,hat keinen Hunger,kann wegen Eiweißmange sind die Beine dick geworden nu gar nicht mehr aufstehen:-( Wo soll es enden?Wie geht es weiter?
Wer kann mir helfen?
Anja:weinen:

Sonjuschka
16.04.2007, 21:00
Hallo,

ich heiße Sonja, bin 36 Jahre alt und komme eigentlich aus der Sparte Gebärmutterhalskrebs.
Nachdem bei mir nun alles gut ausgegangen ist kam nach 1 1/2 Jahren der neue Schock. Meine Schwiegermutter hatte einen Herzinfarkt und wurde im Rahmen der Untersuchungen geröngt. Dabei fanden die Ärzte Schatten auf der Lunge (beide Flügel) und auf der Leber.
Obwohl die Untersuchungen bezügl. des Herzens schon ca. 2 Wochen zurück liegen, liegen immer noch keine Ergebnisse vor und bis die Ergebnisse nicht da sind wollen die Ärzte keine Lungenpunktion machen. Sie liegt in der Klinik und wartet nun was da kommt.
Da mir dieses Forum sehr geholfen hat hoffe ich hier die nötigen Informationen zu bekommen was Behandlung und vor allem Kliniken und Ärzte anbelangt.
Es wurde ihr aber heute schon ziemlich deutlich gesagt, daß die Bilder ziemlich eindeutig sind und es sehr schlecht aussieht.
Nun sind wir alle fix und fertig, weil man mal wieder in der Luft hängt....

Ich bin aber sehr zuversichtlich hier viele Tips und Hilfe zu finden!

LG
Sonja

debebaer
05.05.2007, 08:44
Hallo alle zusammen,
möchte mich kurz vorstellen,mein Name ist Bea bin 43 J.verheiratet und habe einen Hund.Beruflich in der Altenpflege.
Bisher verlor ich 5 Freundinnen an Brust-Magen und Pankreakopf Ca.
Im Jahr 2000 erkrankte mein Mann an entarteten Polypen im Dickdarm,es folgte die Op mit Teilentfernung des Dickdarms und Anuspreter,dieser wurde aber nach 5 Monaten zurückverlegt.Im Jahr 2003 Bridenilieus,erneute Op mit Wundheilungsstörung,usw..Die bis zum heutigem Tage durchgeführten Kontrolluntersuchungen sind aber okay.
Seit zwei Wochen steht die Diagnose Nierentumor in der rechten Niere bei meiner Mom,die Op fand am 3.5.07.statt,rechte Niere komplett entfernt.Näheres werde ich noch erfahren,meine Mom liegt im Hessenlande im Krankenhaus und ich wohne in NRW.Denke mir geht es wie vielen anderen auch bescheiden!Starte morgen nach dem FD ins Hessenland,meine Mom hat die Op bisher gut überstanden.
Finde ich super das es dieses Forum gibt ,allen Betroffenen wünsche ich viel Kraft und Mut.

Was der Menschheit unmöglich ist,
vermag die Macht und die Kraft der
Engel zu vollbringen.
Bis demnächst
Liebe Grüße
Bea

kugelmensch
10.05.2007, 10:20
Hallo,

mein Name ist Tanja. Ich komme aus München und war eigentlich auf der Suche nach einer richtigen Selbsthilfegruppe, als ich dann auf diese Seite stieß... Ich hoffe, dass ich andere Angehörige finde, die sich mit mir austauschen...

Mein Vater hatte vor 1 1/2 Jahren Krebs in der Speiseröhrengegend. Er wurde aber zum Glück rechtzeitig erkannt und weg operiert. Danach bekam er noch Chemo und Bestrahlung. Es ging ihm die letzten Monate sehr gut.
Nun, vor vier Wochen, wurde bei der Routinemäßigen Nachsorge etwas verdächtiges gefunden. Diagnose: Lungenkrebs.
Seit dem geht es rapide Berg ab. Keiner von uns hatte Zeit sich darauf vor zu bereiten oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen... Von heute auf morgen, war der Krebs wieder da. Von jetzt auf gleich bekam er starke Schmerzen, die mittlerweile mit Morphium behandelt werden. Er liegt nur noch auf dem Sofa und schläft und der Arzt gibt ihm nicht einmal mehr ein Jahr... Vielleicht schafft er nicht einmal mehr den Sommer... Von heute auf morgen ist mein Vater von Gesund Totkrank geworden und ich muss mich damit abfinden, dass ich bald keinen Vater mehr haben werde... Ich bin ziemlich verzweifelt... Und ich weine viel.. Ich fühle mich so Machtlos... So hilflos... Ganz bestimmt kennt Ihr diese Gefühle...
Ich wünschte, es gäbe diesen großen schwarzen Mann vom Film "The green Mile"... Und ich wünschte, ich könnte einfach nur die Zeit anhalten...

Shakira
10.05.2007, 18:29
Hallo liebe Leute,

ich möchte mich hier auch vorstellen, ich bleibe mal bei meinem Synonym Shakira, hoffe, dass es euch nichts ausmacht. Schön, dass es dieses Forum gibt, man sich einfach mal was von der Seele schreiben, was viele andere vielleicht nicht verstehen würden!
Ich bin 33 Jahre alt, kinderlos, 1 Hund, 1 Pferd und einen kranken Mann....
mein Mann ist 36 Jahre alt und vor 4 Jahren an einem epitheloiden Sarkom (Weichteiltumor) im Oberschenkel erkrankt. Da dieser Krebs (weil selten) sehr spät erkannt wurde, hatte er auch schon Lungenmetastasen. Sein Leben hing an einem seidenen Faden. Nach OP und 6 Monate Chemo ging es ihm wieder recht gut - zwar konnte er nie wieder fehlerfrei laufen (durch den Tumor waren die Beinmuskeln zerstört), aber mit viel konsequentem Training hat er es geschafft, wieder einigermaßen und nur mit einem leichten Hinken zu laufen. Damit ging es uns 3 Jahre recht gut, wenn auch das Leben mit allerlei Einschränkungen gelebt wird.
Jetzt ist wieder alles da, vor 6 Wochen wurden wieder Lungenmetastasen entdeckt - nachdem man versucht hatte, die Angst die letzten Jahre zu verdrängen und optimistisch in die Zukunft zu blicken, haut es einen jetzt so richtig um. Nach 4 Jahren habe ich nicht mehr die Kraft wie damals, ich merke langsam, dass ich einfach nicht mehr kann.
Immer nur stark sein, immer durchhalten, immer sich selbst zurück nehmen und Rücksicht üben, alles mit einem Lächeln ertragen und ihm die Angst und Sorgen und Frustation nicht so spüren lassen - es zehrt mich auf.
Ich spüre, dass ich MEIN Leben wieder leben möchte, ICH bin jung und ICH bin gesund!!! Andererseits zerreißt es mir das Herz, wenn ich ihn so leiden sehe.
Vor allem - ich weiß nicht, ob ich das hier so schreiben kann, ich hoffe sehr, dass ich niemandem von euch "auf den Schlips" trete!!! - aber wir sind doch noch so jung, wir wollten eigentlich auch eine Familie gründen, ich hatte ihn gefunden und war mir sicher, nach x Fröschen endlich meinen Prinzen gefunden zu haben und jetzt..... was soll das? Er ist der beste Mensch, den es gibt, er hat es wirklich wirklich nicht verdient!!
Wenn ich andere Beiträge lese, wo die Eltern erkrankt sind, bekomme ich auch jedesmal eine Gänsehaut - mein Vater erkrankte vor 3 Jahren an Prostatakrebs, hält sich bis jetzt aber sehr gut. Er wurde operiert damals und bestrahlt, und nach einem halben Jahr ist er wieder voll in den Beruf eingestiegen und hat das Thema verdrängt - vor allem, da er wohl auch das Gefühl hatte, dass sein armer Schwiegersohn schlimmer dran ist.
Ich finde es so ungerecht - mein Mann hatte gar nicht die Chance, irgendwas im Leben aufzubauen; er fing gerade erst an, an seiner Karriere zu basteln und wurde brutal ausgebremst. So wie es momentan aussieht, wird er wohl auch nicht die Chance haben, Kinder auf dieser Welt zu hinterlassen - und damit etwas von sich.
Mein Vater wird Ende des Jahres 70 - er hat alles gelebt, was es zu leben gibt, er hat die ganze Welt gesehen, er hat zwei tolle Kinder in die Welt gesetzt, er hat eine Firma aufgebaut und hinterlässt so einiges von sich auf dieser Welt - mit seinem Tod könnte ich mich wohl besser anfreunden.
Vor allem - ich habe manchmal den Gedanken, naja, es ist zwar unglaublich hart und schmerzvoll, die Eltern zu verlieren und man kommt sich sicherlich plötzlich sehr allein und hilflos vor - aber es ist immer noch etwas, was die Natur im Leben vorgesehen hat, dass nämlich die Kinder irgendwann ohne Eltern weiter leben müssen. Solange es keine kleinen Kinder mehr sind, sondern erwachsene Menschen, ist das im Plan der Natur so vorgesehen. Schmerzhaft, sicher, aber man ist ja erwachsen und man ist in der Lage, sein Leben selbständig zu führen, man ist sozusagen "flügge" -
so sehr ich auch meine Eltern eines Tages vermissen werde, so sehr würde ich mir dennoch (groteskerweise??) wünschen, wenn ich einen Pakt mit dem Teufel schließen könnte, das Leben meines Vaters mit dem meines Mannes eintauschen zu können..... hört sich jetzt wirklich schrecklich an, ich weiß, aber ich denke, dieses Forum ist ja auch dazu da, mal Gedanken aufzuschreiben, die man sonst wohl noch nicht mal denken würde...

Manchmal, nach diesen 4 Jahren und mit einer Perspektive, dass es noch einige Jahre so weiter gehen wird, weiß ich nicht mehr, was ich mir mehr wünschen soll: Dass es ihm bald wieder viel besser geht und wir weiter machen können (das er mal ganz gesund sein wird, ist wohl eher unwahrscheinlich), sprich, ein paar Jahre ein halbes normales Leben führen und dann wieder Chemo etc, oder ob ich ihm manchmal nicht lieber einen schnellen Tod wünsche, ohne viel weitere Quälerei....
Immer wieder stelle ich mir vor, eine junge Witwe zu sein und frage mich, ob ich es schaffen werde, nochmal von vorn anzufangen... ?
Dann sage ich mir, dass ich zuschnell aufgebe - evtl. hat er ja Glück und könnte sogar noch 10 Jahre weiter leben...

jetzt habe ich schon viel zu viel geschrieben -
erstmal liebe Grüße an alle und viel Kraft!

Shakira

Sindy und Lucas
11.05.2007, 13:51
Hallo!!

Hab zwar schon paarmal in den Threads geschrieben,aber mich noch gar net vorgestellt.
Ich heiße Sindy,bin fast 28 Jahre alt,verheiratet und habe einen Sohn namens Lucas,der 20 Monate alt ist.
Ich bin hierher gekommen,weil mein Papa Lungenkrebs hatte und Lebermetastasen,ich wollte hier um Hilfe fragen und mich mit anderen austauschen,um ihm irgendwie helfen zu können.Doch am 20.04.ereilte ihn das Schicksal und nahm ihn uns fort,da wo es ihm nun besser geht.Er hatte nicht die Kraft,um gegen den Krebs anzukämpfen.
Dennoch erhoffe ich mir hier Hilfe,um damit fertig zu werden und mit der Trauer um meinen geliebten Papa umzugehen.
Ich danke euch jetzt schonmal für alles.

LG Sindy und Lucas

Kata66
12.05.2007, 20:02
Hallo,

ich heisse Kata, bin 40 Jahre alt, mein Mann ist 41, unser Sohn 15.

Mein Mann hat im Februar 2007 die Diagnose: Plasmozytom/Multiples Myleom erhalten.

Momentan ist er im 2. Zyklus der Chemotherapie ambulant in Heidelberg im Rahmen einer Studie. Ende Mai folgt der 3. Zyklus, danach Hochdosis und Stammzellentransplantation.

Soweit hat er keine Nebenwirkungen, etwas übel ab und zu und müde manchmal.

Nur momentan ist er ziemlich launisch, was die ganze Familie belastet.

Ich habe mich hier angemeldet, damit ich mit anderen Angehörigen mich etwas austauschen kann, denn ich bin ab und an ziemlich am Ende.

Gerne hätte ich Kontakt zu jüngeren Patienten dieser Krankheit.

Wir wohnen zwischen Heilbronn und Heidelberg!

So das wars erstmal! Wenn Ihr noch was wissen wollt, fragen!

Liebe Grüsse
Kata

mamarieke
15.05.2007, 07:51
Hallo,
ich bin neu hier und möchte mich gern vorstellen. Ich heiße Rieke, bin 41 Jahre, Mutter dreier Kinder und eines Hundes und komme aus dem Raum Frankfurt.
Mein Vater hat vor 16 Jahren Prostatakrebs bekommen und ist erfolgreich operiert worden. Vor drei Jahren stellten die Ärzte ein CUPP-Syndrom fest. Er hatte eine Metastase an der li Halsseite. Er bekam 30 Bestrahlungen. Dabei hat er 20kg abgenommen. Seit einem Jahr hat er nun auf der anderen Halsseite eine neue Metastase. Er ist jetzt 83 Jahre und geht nicht mehr zum Arzt. Mir hat er davon erst vor ein paar Monaten erzählt. Mittlerweile wuchert ihm die gesamte Halsseite zu. Er hat phasenweise sehr starke Schmerzen. Die Geschwüregehen auf, es kommt eine weißliche Flüssigkeit geraus. Ich verbinde ihn täglich.:confused:
Die Situation schlaucht mich ganz schön, da mein Vater seit dem Tod meiner Mutter im Januar diesen Jahres auch noch sehr depressiv ist. Ich kann keinen Arzt zu Rate ziehen, da mein Vater die Zusammenarbeit verweigert, da er selbst Arzt ist.

gabi66
15.05.2007, 22:40
Hallo, auch ich bin eigentlich neu hier und heisse Gabi.
Ich wohne in Berlin , bin allein mit meinem fast 11 jährigigen Sohn und Arzthelferin.
Auf der Suche nach Erklärungen für eine durch Chemotherapie entstandene Leberzirrhose bin ich auf dieses Forum gestossen.
Meine Mutti bekam vor 2 Jahren die Diagnose Plasmozytom. Sie sagte es mir nach meinen Papa als erste, weil ich immer die mit dem kühlen Kopf bin. Ich habe mich durchgelesen, mit meiner Cheffin geredet und und konnte so einige Ängste abbauen. Damals habe ich leider noch nicht gewusst, was auf uns zukommt. Drei verschiedene Chemos hat sie bekommen. Nebenwirkungen wie man sie kennt. Aber meine Mutti hat immer allles positiv gesehen. Sie war nie negativ eingestellt und der Erfolg zeigte sich auch . Die Werte waren im Dezember alle wieder im Normbereich. Anfang März dann der Rückfall. Chemo wurde wieder angesetzt und dann ging es erst richtig los. Sie bekam wasser im Bauch. Jetzt fing sie nur an stur zu werden. Ins Krankenhaus will sie nicht. Bis es dann überhaupt nicht mehr ging und sie dann doch wollte. Das war Mitte April. Da hat man dann die Leberzirrhose im fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Eine Woche im Krankenhaus und es ging ihr wieder einigermassen gut. Das Wasser war weitgehend weg und sie war froh wieder zu Hause zu sein. Aber das Wasser ging nicht weiter weg sondern wurde wieder mehr. Sie ass nicht mehr richtig, baute innerhalb von drei Wochen dermassen ab, das ich am Muttertag einen riesigen Schreck bekam. Dicker Bauch, dicke Beine die unten schon aufgeplatzt waren. Aber sie will nicht ins Krankenhaus. Vorgestern hatte sie nun einen Routinetermin zur Blutkontrolle bei ihrer Ärztin. Ich habe die Ärztin vorher angerufen und es war gut. Ich habe kein schlechtes Gewissen auch wenn sie jetzt wieder im Krankenhaus liegt.Kreislaufkollaps, Fieber und keine Hoffnung auf Heilung.Wir müssen jetzt jederzeit mit einem Anruf rechnen. Ich muss jetzt stark sein, für meinen Papa, meinen Bruder und seiner Familie und für meinen Sohn.
Ich kann nur sagen, es hat unsere Familie noch enger zusammengeschweisst, wie sie schon war.Unser Papa, der das schwerste Los zu tragen hat wird jetzt nicht alleine gelassen. es ist immer von uns bei ihm.
Es ist viel was ich geschrieben habe, aber es tut auch gut, sich alles von der Seele zu schreiben. Ich danke diesem Forum, das es sowas gibt und ich werde hier noch oft reinschauen.
Lieben Gruss an alle Angehörigen und die die sich angesprochen fühlen,
Gabi

afallenangel
19.05.2007, 21:57
Huhu,

ich schließe mich dann auch mal an. Mein Name ist Ana und ich bin 19 Jahre alt. Mein Opa ist seit kurzem an Leberkrebs erkrankt (bzw. seit kurzem wissen wirs) und das alles zieht mich ziemlich runter. Stundenlange Recherchen im Internet und die gesundheitliche Lage meinesOpas geben zu denken.Ich hoffe hier nette Kontakte zu finden, verstehen und verstanden zu werden;)

HanZZ
21.05.2007, 13:44
Hallo alle zusammen,

ich habe hier schon ein Weilchen mitgelesen, hatte mich aber bislang nicht selbst geäussert. Einen ellenlangen Vorstellungsbeitrag hatte ich zwar vor ein paar Wochen schon mal geschrieben, der ist aber dann beim Absturz des Browsers im Datennirvana verschwunden.

Mein Name ist Hans, ich bin 43 und lebe in Bonn. Der Anlass, mich im Krebs-Kompass-Forum umzusehen ist die Krebs-Erkrankung meines Vaters. Hier die Kurzversion seiner Krankengeschichte:

Er ist vor 11,5 Jahren mit 63 erstmals wegen eines Tumors an der Prostata operiert worden und hat nach der OP die sogenannten "3-Monats-Spritzen" bekommen. Obwohl die PSA-Werte über die ganze Zeit im minimal-Bereich geblieben sind, wurde im Oktober 2005 ein neuer Tumor entdeckt, der durch Bestrahlung behandelt wurde, leider aber erfolglos.

Im November 2006 wurde ihm dann eröffnet, dass er an einem „schwer bösartigen, entdifferenziertem Prostatakarzinom mit lokalinfiltration" leide, d.h. sein Prostatatumor war trotz Strahlentherapie in den Penis-Schwellkörper hineingewachsen. Es würde ihn -angesichts seiner für 73 Jahre ansonsten guten Gesundheit- letztlich töten.

Zunächst wurde über die Möglichkeit einer "Totaloperation" nachgedacht -also Entfernung von Penis, Hoden und Harnblase-. Dies wurde aber dann verworfen, da die damalige Lebensqualität durch die OP einerseits eher verschlechtert worden wäre als verbessert, zum anderen durch die grosse OP-Wunde, die entstanden wäre, ein grosses Risiko bestand, dass er die OP nicht überlebt hätte. Mithin beschränkt sich die Therapie seit Oktober vergangenen Jahres auf die Gabe von Schmerzmitteln.

Begleitet regelmässigen Erhöhungen der Dosierungen war er so bis vor 2 Wochen zu Hause und wurde von meiner Mutter (inzwischen ebenfalls 74, aber -bis auf gelegentliche kleinere Zipperlein- gesund) gepflegt. Währenddessen ist sein Tumor weiter gewachen und hat in der Genitalgegend eine inzwischen grosse, auch äusserlich entzündliche Wunde ausgebildet, die von einem medizinischen Pflegedienst zu Hause versorgt wurde.

Vor 2 Wochen hat sich dann sein Zustand erheblich verschlechtert:
Sein bis dahin normaler psychischer Zustand ist einer zunehmenden Verwirrung und Wahnvorstellungen gewichen, die wir z.T. auf die Nebenwirkung der Medikamente, zum anderen Teil auf die Erkrankung selbst geschoben haben. Einhergehend mit einer zunehmenden körperlichen Schwächung hat ihn der Hausarzt dann auf Bitten meiner Mutter ins Krankenhaus überwiesen, wo er zunächst auf der urulogischen und seit Mittwoch auf der Palliativ-Station zur Neu-Einstellung der Medikation liegt.

Nach 2 Tagen dort hatte sich zunächst sowohl sein geistiger als auch der körperliche Zustrand wieder verbessert und wir konnten uns wieder einigermassen mit dem Menschen unterhalten, den wir kannten, und von dem wir innerlich (zumindest vom Wesen her) schon befürchtet hatten, Abschied zu nehmen.

Dann kam aber am vergangenen Donnerstag ein herber Rückschlag bei dem er wieder unter Wahnvorstellungen litt und selbst mich und meine Freundin nicht mehr erkannte. 2 Beispiele:
- Alle hätten sich zu ihrem persönlichen Vorteil ("Die werden dann befördert oder bekommen eine bessere Stelle") gegen ihn verschworen, damit er nicht entölassen würde.
- "Der Professor" (der Chef der Urulogie, der die Behandlung längst an die Palliativ-Abteilung abgegeben hat) habe ihm gesagt, er wolle nun doch operieren und alles werde wieder gut.

Sogar verbarrikadiert in seinem Zimmer mit lauten "Hilfe"- und "Polizei" - Rufen hat er sich, einen der Pfleger lässt er seitdem nicht mehr an sich heran um die Wunde zu versorgen.

Am Freitag hatte er sich, nachdem ich und meine Freundin nachts lange bei ihm waren, wieder gefangen, und über's vergangene Wochenende ging es ihm relativ gut.

Das erklärte Ziel meiner beiden Schwestern, meiner Freundin und mir ist es eigentlich, ihn wieder nach Hause zu holen und dort zu pflegen. Aber unter den momentanen Umständen ist da wohl nicht dran zu denken. Wir würden helfen können und vieles übernehmen, ein Pflegedienst ist mehr oder weniger organisiert, aber die Hauptlast würde trotzdem meine Mutter zu tragen haben.

Sie ist allerdings so ziemlich am Rande ihrer Leistungsfähigkeit angelangt und hat mehr Angst davor, dass er nach Hause kommt, als dass sie es möchte. Auch der Leiter der Palliativstation rät "im derzeitigen labilen geistigen Zustand" davon ab, obwohl der körperliche Zustand es wohl erlauben würde, aber auch der könne sich "sehr rasch wieder zum schlechteren wenden"

Unser Dilemma ist, einerseits meinem Vater seinen Wunsch erfüllen zu wollen, wieder nach Hause zu kommen (um zu Hause zu sterben) und andererseits meiner Mutter kein schlechtes Gewissen einzureden (das hat sie von sich aus -genauso wie wir auch- sowieso), dass das eben nicht geht.

So, das war jetzt schon eine Menge mehr, als einfach nur eine Vorstellung. Gut, dass es das Internet und damit Foren wie Krebs-Kompass gibt.

HanZZ

Zini
28.05.2007, 20:05
Hallo ihr Lieben!
Ich bin Claudia, 39 Jahre alt. Mein Vater ist an LK erkrankt und so bin ich auf der Suche nach Infos hier gelandet.

Ich habe auch schon einige Beiträge gelesen und finde es sehr schön, wie ihr einander Unterstützung und Hoffnung in dieser schweren Zeit gebt.

Seid alle lieb gegrüßt:winke:
Claudia

Imke2
29.05.2007, 18:06
Hallo,

ich lese schon länger die Beiträge im Forum und möchte mich nun kurz vorstellen.

Mein Name ist Imke, 46 Jahre, Mutter von 3 Kindern (14,16,17) und verheiratet mit Jens.

Jens ist seit 1995 herz-lungentransplantiert und leidet seit 2001 an Plattenepithelkarzinomen. Begonnen an den Lippen und nach und nach im ganzen Gesicht. 2005 folgten diverse Hauttransplantationen, aufgrund der Karzinome. 2006 erstmals auch an den Händen. Juni 2006 PEC's wachsen das Erstemal nach innen. Ohrspeicheldrüse rechts mußte entfernt werden, Gesichtsnerv blieb erhalten. August bis Mitte Spetember 2006 Strahlentherapie. Januar 2007 Metastase wieder rechte Seite. OP mit Entfernung des Ohrs und des Gesichtsnerves. Chemo- und Strahlentherapie wurden, wegen der Herz-Lungentransplantation, abgelehnt. Seit Anfang Februar alle 14 Tage ambulante oder stationäre OP's, zwecks Entfernung von Metastasen. Seit Anfang April erhält Jens eine Cetuximab-Monotherapie (Erbitux). Er reagiert mit der üblichen Akne. Sonst hat er keine Beschwerden. Leider ist es seit Therapiebeginn zu weiteren Metastasenbildungen gekommen. Letzte OP war Himmelfahrt. Jetzt ist er zu Hause und wir hoffen alle auf ein wenig Ruhe.


Gruß
Imke

Angela07
02.06.2007, 23:58
Angela07

Hallo alle miteinander!

Ich habe mich gerade im KK registrieren lassen und möchte mich somit auch kurz verstellen. Seit März 2007 lese ich schon regelmäßig die traurigen und aber auch Hoffnung gebenden Seiten im KK. Bei meinem Vater wurde im März 2007 ein kleinzelliges Bronchialcarzinom festgestellt, anscheinend noch keine
Metastasen.?! Werde sicherlich auch einen eigenen Beitrag schreiben.

Grüße und viel Kraft an Alle

Engel07
04.06.2007, 22:25
Hallo all Ihr wunderbaren Menschen!!! Hab mich gestern im KK eingeklinkt. Bin froh, dass es Euch gibt. Wer ich bin? Heiße Irgendwie, bin 32 Jahre alt, mit dem tollsten Mann der Welt verheiratet, habe einen Sohn (5). Meinen Paps hat's auch erwischt, wir wissen es seit 4 Wochen. Haben bis jetzt allen Grund zur Zuversicht. Ihr alle macht Mut.

Meine Gedanken sind bei allen, die sich angesprochen fühlen....:1luvu: :1luvu:

1000 Dank, dass es Euch gibt :) :) :)

Patrick07
05.06.2007, 08:33
Hallo zusammen,

ich wollt mich hier auch mal vorstellen. Mein Name ist Patrick, bin 20 Jahre alt und komm aus 'm nördlichen Ruhrgebiet. Meine Story ist folgende: Ich hab letztes Jahr Abi gemacht und mich entschieden für neun Monate nach Australien zu fahren um mal mein Englisch aufzubessern, Selbstständigkeit zu erlangen etc. Hab das 3/4 Jahr auch durchgezogen und es war auch richtig geil! Bin dann vorgestern (Sonntag dem 3.) wieder gekommen. War auch alles soweit in Ordnung, hatte 'ne schöne Welcome Back Party usw. Doch dann kam gestern der Schlag in Magen: Meine Mum hat mir gesagt, dass sie seit September letzten Jahres mit der Diagnose Non-Hodgkin B-Zell irgendwas (sorry; da ich es erst seit gestern weiss, hab ich noch nich so die Ahnung von was, wo & überhaupt) leben muss.

Ich bin natürlich erstmal aus allen Wolken gefallen. In den neun Monaten hat mir keiner was gesagt, damit ich die Zeit in Australien geniessen kann. Sogar am Sonntag haben alle gute Miene zum bösen Spiel gemacht (sogar meine besten Kumpels, dies auch wissen). Ich bin nicht sauer deswegen oder so, ich bin nur ziemlich durcheinander. Ich hab auch noch 'nen kleinen Bruder (16), der die ersten Monate (die die schlimmsten waren) ohne mich klar kommen musste. Meiner Mum gehts im Moment einigermassen gut, soweit ich das nach 2 Tagen einschätzen kann. Aber ich mach mir gerade auch echt Gedanken darüber durch was sie eigentlich gegangen sind, während ich in Australien war, frei von Sorgen! Ist echt so 'ne große Scheiße und ich hab noch keine Ahnung was da auf mich zukommen wird in den nächsten Monaten und hoffentlich Jahren!

Soweit erstmal von mir. Sorry für den Schreibstil, bin seit knapp 24 Stunden auf den Beinen und hab mir die Augen aus 'm Kopp geheult...

Denke mal ihr werdet ab heute öfter mal was von mir lesen! Bis dann

Liebe Grüße, Patrick

manuela50
13.06.2007, 16:05
Hallo:) , ich bin seit letzter Woche hier im Forum.
Ich bin Manuela, 50 jahre alt, Mutter von 2 Töchtern.
Die Älter ist 35 und Hauflorstin in einem grossen, noblen Hotel hier in Hamburg.
Die Jüngere ist 21 und studiert Soziologie und Germanistik.
Ich bin Arzthelferin, aber zur Zeit in EU-Rente bis Ende 08.
Im Oktober 06 wurde bei dem mann den ich liebe Hodenkrebs festgestellt, viet Tage später wurde er operiert.
Zudem Zeitpunkt kannten wir uns 3 Monate.
Ich lebe in Hamburg, er in der Pfalz.
Doch von Anfang an bekamen wir es stets hin das wir uns jeden Monat sahen und in der Zeit der Chemo...3 Zyklen...war ich immer bei ihm.
Der 3. Zyklus wurde vor knapp 2 Wochen abgeschlossen, jetzt steht die Kur an.
Eigentlich hatten wir vor nach der Kur zusammen zu ziehen, hatten uns beide drauf gefreut endlich nicht mehr Abschied nehmen zu müssen, zusammen nach Wohnungen geguckt.
Aber jetzt ist alles anders und darum bin ich hier gelandet.
In den paar Tagen hier habe ich viel gelesen und gelernt und bin allen sehr dankbar für das was ich daraus ziehen und vor allem lernen konnte:)
Allen hier, ob Erkrankte oder Angehörige und Hinterbliebene, wünsche ich alles erdenklich Gute.
Liebe Grüsse Manuela:winke:

Sandy-angel
13.06.2007, 16:53
Hallo an alle, ich möchte mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Sandra und ich bin 20 jahre alt.
Vor 3 Wochen wurde bei meiner Mama (46 jahre) ein Gehirntumor festgestellt.Eine Woche später dann die Op und das das schreckliche Ergebnis:Astrozytom Grad 3. Für mich, aber auch für meine Mama&papa ist es momentan nicht leicht. Ich fühle mich absolut überfordert mit der ganzen Situation,Wie geht ihr alle mit der Diagnose Krebs um?Für mich ist es wahnsinnig schwer mich damit abzufinden weil ich absolut nichts tun kann außer für meine Mama da sein wenn sie mich braucht.

Liebe grüße

destiny2007
16.06.2007, 09:29
hallo zusammen...

auch ich möchte mich hier vorstellen.

ich heisse manuela, bin 31 jahre alt, habe 3 kleine kinder... und bei meinem dad (52) wurde vor 2 wochen ein bronchialcarzinom und 6 metastasen im hirn diagnostiziert :( uns allen hat es den boden unter den füssen weggezogen :weinen:

ich lese hier nun schon seit einigen tagen fleissig mit und mus sagen, dass mir eure schicksale dermassen unter die haut gehen, dass ich sogar oft beim lesen mit weinen musste. aber ich bewundere euch, weil ihr alle so verdammt stark seid! ich wünsch euch allen gaaaanz viel kraft weiterhin und schick euch ne riesen portion neuer zuversicht!

lieben gruss,

manuela

Linde030
19.06.2007, 21:12
Hallo ihr Lieben,
nun möchte ich mich auch kurz vorstellen, ich lese seid Mai ihr im Forum nachdem bei meinen Mann Bronchialkarzinom T4N3MO festgestellt wurde,
wir haben einen Sohn von 21 Jahren der hoffentlich am 26.06.07 trotz der Diagnose seine abschlußprüfung schafft.

Ich habe schon ein paar mal hier geschrieben u. find es toll das mann sich austauschen kann. Mein Mann hat die zweite Chemo hinter sich u. bekommt Bestrahlung erstmal 54 stück u. am 2.7.07 muß er zur 3Chemo ins Krhs.
Wir wohnen in Berlin u. mein Mann wird im Benjamin Fränklin Klinikum (Charite)
Steglitz Behandelt, wir sind sind im 29 Jahr verheiratet.

Nun Liebe Grüße an alle eure Linde030

nordsee
20.06.2007, 12:45
Na dann stell ich mich auch mal vor.Heisse Elke,bin 47 Jahre und komme aus Nordrhein Westfalen.Wir bekamen die Diagnose kleinzelliges Bronialkarzionom bei meinem LG am 15.Mai 2007.Es hat uns schier umgehauen aber wir werden kämpfen!Bis jetzt sind noch keine Metastasen gefunden worden und die Ärzte sind zuversichtlich.Im Moment ist er in der zweiten Chemo,die er bis dato gut vertragen hat.Bin durch mosescat auf dieses Forum gekommen und froh das man hier gleichgesinnte findet mit denen man sich austauschen kann.Danke das es euch gibt

maydu
20.06.2007, 13:42
Hallo,

mein Name ist Anja, bin 37 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder (12 und 13 Jahre alt)
Bin hier, weil ich meinen Stiefvater (wie mein richtiger Vater) vor fast 9 Jahren an Lungenkrebs verloren habe.
Nun ist das Thema wieder aktuell, denn diesmal hat es meine Mama (67J)
Sie möchte keine Behandlungen mitmachen und bewusst von uns Abschied nehmen. Sie organisiert sogar ihre Beerdigung selber.
Sie ist eine sehr starke Frau. Man sieht nicht eine Träne.
Ich bedanke mich für die lieben Worte die man hier erhält und daß es Euch gibt.

:cry:

Silke M.
24.06.2007, 13:54
Hallo an alle,
möchte mich jetzt auch mal kurz vorstellen. Mein Name ist Silke, bin 36 Jahre alt, alleinerziehende Mutter eines 11jährigen Sohnes und tagsüber arbeite ich in einem Bekleidungsgeschäft, wo bei den Öffnungszeiten nicht mehr viel Zeit übrig bleibt. :grin:
Meine Mama ist vor drei Jahren an Brustkrebs erkrankt. Nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung mit Entfernung der rechten Brust und diversen befallenen Lymphknoten, Chemo, etc., hatten wir jetzt drei Jahre "Ruhe". War es die Ruhe vor dem Sturm? Vor wenigen Wochen waren die Blutwerte dann nicht mehr ok. Na ja, denkt man sich, kriegen die schon wieder hin... Doch dem war nicht so. Nach zahlreichen Untersuchungen stand fest, die Biester haben wieder zugeschlagen! Der Krebs hat gestreut... Leber und Lunge. Das hat mir erst mal den Boden unter den Füßen weggezogen. Meine Ma ist für mich viiiel mehr, als nur Mutter. (soll in keinster Weise abwertend klingen!!!) Sie ist für mich Vertraute, beste Freundin, Rettungsanker, Zweitmama für meinen kleinen Süßen,... Will damit nur sagen, wir haben eine ganz besondere Verbindung. Falls jemand auf den Gedanken kommen sollte, ich hätte mich noch nicht abgenabelt, der liegt falsch. Ich führe schon mein eigenes kleines Leben und treffe meine eigenen Entscheidungen.
Meine Mutter geht mit der Diagnose total positiv um. Sie nimmt sie an und kämpft wie eine Löwin. Ich bin unendlich stolz auf sie!!! Ich hätte gerne etwas von ihrer Stärke. In ihrer Gegenwart bin ich stark, unterstütze sie, begleite sie zu den Ärzten, bin einfach da. Obwohl das nicht immer einfach ist. Viele Sachen bleiben einfach liegen, gerade bei mir zu hause:grin: Doch wenn ich dann alleine bin, stürzt alles ein...
Ich will mich mit der Thematik Tod einfach noch nicht auseinander setzen. Wenn meine Ma davon anfängt und mir wichtige Unterlagen diesbezüglich zeigen will, mache ich dicht. Es schnürt mir dann die Kehle zu. Ich kann einfach noch nicht... Meine Schwester macht sich übrigens sehr dünne und Unterstützung ist da kaum zu erwarten.
Die erste Chemo hat sie relativ gut überstanden und mein kleines Stehaufmännchen ärgert uns schon wieder tüchtig :smiley1:
Wir warten jetzt auf die Ergebnisse der Blutuntersuchungen und hoffen, dass alles doch irgendwie noch gut wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt!!!
Mein Gott, voll der Roman, sorry. Falls es irgendjemand geschafft hat, meine ellenlange Ausführung bis zum Ende zu überstehen, sag ich schon mal: vielen, vielen Dank!!! Mußte das jetzt einfach mal loswerden...
Freue mich über einen regen Austausch.
Allen Betroffenen wünsche ich ganz viel Kraft und eine Menge :engel: :engel:
:engel:
Liebe Grüße, Silke

Nimue
24.06.2007, 15:49
Hallo!
Ich bin der Frischling, die Nimue.
Ich habe erst am letzten Mittwoch erfahren, daß mein Vater an Lungenkrebs erkrankt ist, die Biopsieergebnisse sind noch nicht da.
Er kommt morgen in die Lungenfachklinik HH-Großhansdorf, hoffe, dann erfahre ich genaueres.
Ich hoffe hier einfach auf ein kleines Bißchen Beistand, denn die Diagnose war ein Riesenschock für mich.
Trotz allem wünsche ich Euch Allen einen schönen Sonntag und einen erfolgreichen Start in die Woche.
Liebe Grüße,
Nimue:winke:

Voni
04.07.2007, 15:15
Hallo,
ich bin seit heute auch neu hier...
Ich heisse Elke,bin 35 Jahre,lebe allein (ohne Partner,wenn man von meinen 22 Tieren mal absieht..).

Bei meiner Mutter wurde vor 2,3 Jahren Brustkrebs festgestellt.Und zwar,als sie wegen Wasser in der Lunge ins Krankenhaus kam.Da hatte sie aber bereits seit 2 Jahren Luftprobleme und war fälschlicherweise auf Herzkrankheit und Bronchitis behandelt worden....

Im KH musste der Tumor dann erst mal per Chemo soweit geschrumpft werden,dass operiert werden konnte(meine Mutter war in der Zeit von 112 kg auf 67 kg runter,da sie aber selber abnehmen wollte,war ihr erstmal nichts aufgefallen..).
Sie wurde dann operiert: die linke Brust weg,dazu Lymphkoten.Es folgten Bestrahlungen.
Dann wurde festgestellt,dass Metastasen in den Knochen waren.ERneute Chemo.
Vor ca. einem halben Jahr hiess es dann : Tumorzellen in der Leber...wieder Chemo,jede Woche...
Gewicht 57 kg.
Es war noch "altes Wasser" in der Lunge,da damals so viel drin war,dass sie es nicht hinausbekamen...

Vor 3 Wochen sollte sie ambulant in der Onkologen-Praxis eine Bluttransfusion bekommen,auf die sie aber mit schwerster Atemnot reagierte und ins KH kam.

Hier wurde dann festgestellt,dass sie wieder "jede Menge" Wasser in der Lunge hat,die Lunge nur noch zu einem Drittel arbeitet und "alles verseucht " sei----im Gegensatz zum Onkologen,der eine gute Prognose hatte ("Chemo schlägt sehr gurt an").Sie bekam links 2 Lungendrainagen.Bei der 2. vertrug sie die Narkose nicht,es ging ihr so schlecht,dass die Ärzte sagten,sie würde zu 1000% die Nacht nicht überleben...
Das war vor 14 Tagen.
Mittlerweile geht es auf und ab.Drainiage rein,raus.Dann bekommt sie 3 Tage wieder hut Luft,dann wieder Atemnot und neue Drainage.
Jetzt hat sie 3 Infusionsschläuche (Ringerlösung,Nährstofflösung,Antibiotikum),Blasen katheter,Lungendrainage links und rechts,Sauerstoff---total "verkabelt" und bettlägerig.
Essen will sie gar nicht mehr,sie meint,das käme von "den flüssigen Koteletts",die sie bekommt.Knabbert sie doch mal was,wird ihr sofort schlecht.Sie bricht sehr viel,besonders nach dem Legen neuer Drainagen oder nach Anstrengungen wie Röntgen oder Saubermachen durch die Schwestern.
Zwischendurch gings ihr immer wieder mal sehr gut,sie sollte 2 mal schon nach hause....

Die Ärzte geben uns keine vernünftige Auskunft mehr,nachdem sie sie das eine Mal schon totgesagt haben.
Man wagt nicht mehr,sich irgendwie zu entspannen oder Termine zu machen,da man ständig das Schlimmste befürchtet....

Meine Güte,nun habe ich aber viel geschrieben....SORRY!!!

Ich hoffe immer noch,dass es Hoffnung für meine Mutter gibt......am schlimmsten ist es,sie so leiden zu sehen...Woche für Woche ...und man steht hilflos daneben...



LG Elke

Sidney
09.07.2007, 09:03
Hallo zusammen,
dann möchte ich mich auch mal vorstellen. Mein Name ist Bianca, ich bin 29 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und meinem Hund in der Nähe von Friedberg in Hessen.
Anfang Februar wurde bei meiner Schwester ein Gehirntumor festgestellt.
Nach der ersten OP wurde dann festgestellt, das sich der Tumor neu gebildet hatte innerhalb von knapp 4 Monaten und es wurde erneut operiert.
Vor 1 Woche wurde dann zusätzlich eine Zyste an der Gallenblase entfernt.
Leider kann ich nicht viel mehr berichten, da mein Schwager sehr verschwiegen ist, was den Krankheitsverlauf anbelangt.
Leider erfahre ich viele Dinge nur über dritte. Wenn wir telefonieren oder ich zu besuch bin geht er gezielten Fragen immer aus dem Weg...

Soviel zu mir und der momentanen Thematik.

Liebe Grüße
Bianca

lima-mali
10.07.2007, 00:37
Liebe Leser/innen,

ich bin Anfang 50. Mein Mann ist an einem Multiplen Myelom erkrankt. Er hat in 8 Monaten 6 Chemotherapien, 2 Operationen und 1 Strahlentherapie hinter sich gebracht. Zur Zeit werden die Vorbereitungen für eine autologe Stammzellentransplantation getroffen.

Es handelt sich beim MM und eine relativ seltene Krebserkrankung. Trotzdem hoffe ich hier im Forum auch auf Austausch mit anderen Betroffenen bzw. deren Angehörigen.

Liebe Grüße in die Runde

lima-mali

Jule_S
11.07.2007, 20:37
Hallo an alle!

Ich heiße Juliane, bin 24 Jahre und Sachbearbeiterin. Vor etwa 8 Wochen bekam meine jüngere Oma die Diagnose Lungenkrebs und - im Laufe der Untersuchungen bemerkt - Nierenkrebs. Merkwürdigerweise sind beide nicht voneinander abhängig (zumindest können sich die Ärzte Lage und "Auftreten" nicht erklären).

In etwa 1 Woche darf sie die dritte Chemo genießen, dann 3 Wochen lang jeden 2. Tag Bestrahlung und späterhin für ?? ungewisse Zeit Tageschemo. Sie hält sich verhältnismäßig gut, leider sagte niemand uns ungefähre Prognosen. Sie wüßte gern ob sie sich noch viel Hoffnung machen darf oder eher wenig - leider wird sie wohl mit der Ungewissheit leben müssen.

Liebe Grüße an alle hier!

Jule

EdnaHH
12.07.2007, 10:42
Hallo ich heiße Edna und komme aus Hamburg. Ich bin 42 und habe gestern erfahren das mein Vater (70 J. gute Konstitution ) in beiden Lungenspitzen ein großzelliges Bronchial Ca hat. Er hat Zeit seines Lebens geraucht ( 50 jahre ).
Seine Behandlung ist noch unklar, sie wollen untersuchen, ob er schon Knochenmetastasen hat.Bisher gab es die gestrige Bronchoskopie, CT und Röntgen. Das alles ist ein ziemlicher Schock für meine Schwester und mich.Ich selbst bin Krankenschwester, arbeite aber als Kodierfachkraft und lese jeden Tag in Akten von traurigen Krebsschicksalen. Leider liegt er auch in einem entfernten Krankenhaus, so das ich ihn erst am Wochenende besuchen kann.

Natürlich bin ich jetzt auf der Suche nach allen erdenklichen Infos, was sind die besten Therapiemöglichkeiten, wie stehen die Chancen. Einer Chemo und Bestrahlung steht mein Vater negativ gegenüber.
Ich habe bisher gelesen, das eher das großzellige BCA die schlechtere Prognose hat, nun lese ich hier anderes, was stimmt denn ? :confused: Mein Vater hofft naürlich auf eine OP, wobei ich denke bei dem beidseitigem Befund ist das auch nicht ohne, oder ?

Ich bin für Tipps und Infos sehr dankbar. Herzlichst Edna:)

Nele123
14.07.2007, 20:32
Hi,

mein Name ist Nele, ich bin 31 Jahre alt.
Meine Schwiegermutter hat Krebs und ich hoffe, hier ein paar Informationen zu bekommen.

Lieben Gruß
Nele:winke:

Babs1957
14.07.2007, 23:27
Hallo alle zusammen,
mein Name ist Barbara und bei meiner mom ist nach 2 Jahren der Darmkrebs wieder gekommen. Übermorgen kann ich sie nach 9 Wochen Krankenhausaufenthalt endlich nach Hause holen. Sie wurde in dieser Zeit 3 mal operiert und bei der 2. großen DarmOP wurde uns mitgeteilt, dass der Tumor inoperabel sei. Er hat sich links in der Leiste auf die Hauptschlagader gesetzt. Meine mom hat sich nach dieser Diagnose kaum erholt. Langsam, ganz langsam fängt sie wieder an zu essen.
Die Ärzte wollen auch nicht mehr zur Chemo raten. Sie sagen: Der Nutzen der Chemo steht nicht im Vergleich zur Einbüßung der restlichen Lebensqualität.
Ich habe Kontakt mit dem Pflegedienst hier vor Ort aufgenommen, unser Hausarzt ist Facharzt für Innere Medizin und auch einen Hospitzdienst gibt es bei uns in der Nähe. Da habe ich jedoch noch keinen Kontakt aufgenommen. Wir wollen jetzt einfach sehen, wie wir hier zuhause zurecht kommen. Meine mom wohnt bei uns direkt nebenan. Sie hat noch ihre eigene Wohnung und ich hoffe sehr, dass sie noch einige Zeit dort leben kann. Es ist für sie sehr sehr wichtig. Und dennoch habe ich unendliche Angst um sie. Nicht einmal so sehr, dass sie sterben wird (sie wird ihre Mutter und ihren Vater wieder treffen), sondern, dass sie leiden muss. Das würde ich ihr so gerne ersparen. Wir sind uns beide schon in den letzten Wochen sehr sehr nahe gekommen (wir hatten davor einige Differenzen > Mutter und Tochter eben). Vielleicht sollte ich auch noch dazu sagen, dass meine mom 'nur' 16 Jahre älter ist als ich. Wir haben sehr viel miteinander erlebt und ich habe jetzt nur den Wunsch, sie zu tragen und zu begleiten.
Habe in den beiden vergangenen Tagen hier sehr sehr viel gelesen und ich bin froh, dass ich diese Seiten gefunden habe.

Laubbaum
17.07.2007, 12:13
Hallo alle zusammen!

Will mich auch kurz vorstellen...

Bin weiblich und vor kurzem 30 geworden. Habe mich hier angemeldet, weil meine Ziehmama vor acht Jahren an Brustkrebs erkrankte, so weit genesen war und nun seit ca 2 Jahren wieder Metastasen an Leber und Knochen hat und es ihr zur Zeit schlecht geht. Ist seit gestern im Krankenhaus und ich weiß noch nichts genaueres. Ich hoffe hier vielleicht ein paar Antworten zu bekommen und Hoffnung auf Besserung schöpfen zu können, habe große angst, sie zu verlieren!

MFG Laubbaum

Eponine1974
18.07.2007, 12:51
Auch ich will mich kurz vorstellen:

33 Jahre alt, weiblich, ich lebe als Musikerin und Musikpaedagogin in Schottland.

Meine Mutter ist vor 25 Jahren an Brustkrebs erkrankt, hat den ersten Krebs allerdings gut uebestanden, soweit man das sagen kann. Nun vor wenigen Wochen die Diagnose Eierstockkrebs FIGO IV :undecided

Mesinchen
19.07.2007, 09:48
Hallo zusammen,

auch ich bin wie einige von Euch auf der Suche nach Infos zufällig auf dieser Seite hier gelandet- und bin richtig froh das ich sie gefunden habe!!!!
Es ist schon schockierend: erst wenn man selbst damit konfrontiert wird, wird einem bewußt wie schnell alles vorbei sein kann weil bis zu diesem Zeitpunkt ja alles selbstverständlich war....Ich selbst bin nicht an Krebs erkrankt, aber meine Schwiegermutter, und sie ist noch so jung (48) und man hat sie letzten Sommer mit der Diagnose inoperables Lungenkarzinom nachhausegeschickt...Der Schock war riesengroß! Seit letzten Sommer fahren wir auf der Achterbahn der Gefühlen zwischen Hoffnung und ....? ich weiß nicht? Mittlerweile ist der restliche Körper mit Metastasen befallen und letzten Monat wurden mehrere sogar im Gehirn festgestellt! Manchmal verläßt einen da schon der Mut und ich weiß nicht mehr weiter und bin ja nicht mal selbst von dieser Krankheit betroffen, aber es macht mich fast wahnsinnig diesen regelrechten Zerfall mitansehen zu müssen und man kann nicht helfen, sondern nur von einer Hürde zur nächsten irgendwie immer wieder neu zu kämpfen und zu hoffen..... Ich finde diese Seite toll weil man sich austauschen kann und Menschen findet die dich verstehen. Ein großes DANKESCHÖN daher das es diese Seite gibt! Und ich wünsche allen hier ganz viel Kraft und vor allem Hoffnung und Mut um das 'Ziel Weiterleben` nicht aus den Augen zu verlieren....auch wenn es noch so schwer ist......ich weiß!!!!

Herzliche Grüße an Alle hier und Alles Liebe! :1luvu:

Juniper
22.07.2007, 08:22
Hallo,

ich bin Inka (35) und diesmal als Angehörige einer Krebspatientin unterwegs. Vor 7 Jahren war ich das letzte Mal selber Betroffen und musste nun feststellen, dass es ein Unterschied ist ob man selber erkrankt oder ein Angehöriger. Aufeinmal habe ich ganz viele Fragen die ich mir selber nicht beantworten kann.;)

Meine Schwiegermutter ist an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. Sie ist mittlerweile operiert worden und nach ihren Angaben haben die Ärzte die Tumore die sowohl bösartigals auch gutartig waren vollständig entfernt. Da sie es früh erkannt haben wurde ihr gesagt, dass sie noch 5 Bestrahlungen bekommt und dann ist die Geschichte ausgestanden.
Gestern bekam ich von ihr einen Anruf, und sie erklärte mir, das sie zur Vorbeugung jetzt 35 Chemo und Bestrahlungen bekommen soll. Ausserdem wurde ihr erzählt, dass das eine ganz sanfte Form sei und ihr u.a. die Haare nicht ausfallen würden...:confused:
Jetzt bin auf der Suche nach Antworten. Wie ist die Kosten- Nutzen- Rechnung in dem Fall? Schließlich erhöht eine Chemo u.a. deutlich das Krebsrisiko wieder an anderer Stelle zu erkranken.

Ich werde mich jetzt nochmal genau hier umschauen und versuchen etwas zu finden.

Wenn jemand von euch vielleicht schon eine Antwort parat hat würde ich mich auch über eine persönliche Message freuen.

Liebe Grüße

Juniper

der_weg
22.07.2007, 09:09
Hallo, ich bin Sophie (32), Studentin und allein lebend.
Ich war schon öfters hier im Forum weil ich Informationen über das Siegelringzell Karzinom des Magens gesucht habe, das im November bei meiner Tante festgestellt wurde. Irgendwann habe ich mich hier festgelesen und dachte, ich melde mich mal an.
Meine Familie traf es letztes Jahr um die Weihnachtszeit gleich doppelt: zuerst meine eine Tante mit dem Magenkarzinom (T3NxM0) und dann noch meine andere Tante: Pankreas Karzinom mit Lebermetastasen.
Anfangs war es ein ziemlicher Schock. Es war als ob alles Kopf steht.
Mittlerweile läuft alles den Umständen entsprtechend gut.
Meine eine Tante ist jetzut nach Chemo-OP-Chemo, was sie alles sehr tapfer und positove denkend durchgestanden hat, in der Reha. Was bleibt ist die Angst vor dem Rezidiv.
Meine andere Tante ist - entgegen den Prognosen der Ärzte, die iher maximal noch ein halbes jahr gaben - noch immer in einem stabilen Zustand.
Sie wird mit einer Kombination aus Chemo und Hyperthermie behandelt, was offensichtlich zumindest das Wachstum erstmal gestoppt hat.

So weit erstmal...
Beste Grüße an euch alle
Sophie

Nicky20
26.07.2007, 04:23
Hallo,
ich bin Nicole, (20) Mutter von einem wundervollem Sohn (15 Monate), mein Freund und ich wollen in 8 Wochen heiraten... er hat BSDK,- hat es mir vor ein paar Wochen erst erzählt... weiter darüber reden möchte er nicht! Beschwerden hat er noch keine, alles was ich weiss, ist, dass noch keine Metastasen da sind, aber OP oder Chemo will er auch nicht...:confused:

Soviel dazu erstmal...
Gruß Nicky

Fillipa
27.07.2007, 17:56
hallo ich bin Tanja 28 Jhre alt und mein Dad hat Prostatakrebs.

die Krankheit wurde vor ca. 3 jahren diagnostiziert und war zu diesem Zeitpunkt nicht operativ... lange Rede, kurzer Sinn: die Mestastasen haben sich bis zum heutigen Tag trotz Bestrahlung, Chemo etc im ganzen Körper ausgebreitet... Leber, Nieren, Knochen, alles ist betroffen... ein Nierenstau in der rechten Niere machte alles nur noch schlimmer...

Seit Anfang diesen Jahres bekam er bis ca. Mai 12 Chemo´s, die mittlerweile abgesetzt wurde, da es lt. der Ärzte nur noch Quälerei für ihn ist und es keinen Sinn mehr macht, da er nun auch Hirnhautmetastasen hat... Er bekommt seitdem nur noch alle 2 Wochen Blutübertragungen, die ihm bisher auch immer wieder auf die Beine gebracht haben,...
Nun war gestern abend der Hausarzt da, der mit meinem Dad und meiner Mum darüber gesprochen hat, das auch die Blutübertragungen nicht mehr helfen, sondern nur noch verzögern würden,... Er sprach mit meinem Dad und sagte, das dies nun wohl der letzte Weg währe....

Im Klartext hat mein Dad wenn´s hochkommt noch 4-6 Wochen zu leben,...


ich weiss nicht mehr weiter,... bislang kam ich ganz gut damit klar, meine Mum und ich wissen und sehen ja auch, das es mit der Zeit immer schlechter um ihn steht.... aber nun die absolute Gewissheit zu haben, das er bald stirbt, bringt mich fast um den Verstand,....

mausbaer_1970
30.07.2007, 12:23
Hallo,
ich bin neu hier!
Mein Name ist Alexandra, ich bin 37 Jahre alt und komme aus Neu-Ulm.
im Februar haben wir erfahren daß meine Mum Brustkrebs hat. Seitdem ist das Leben ein anderes.
Ich erhoffe mir von diesem Forum Trost fürmich und für andere - Verständnis, Antworten auf viele Fragen und eventuell ergibt sich sogar mal ein Treffen mit dem ein oder anderen Betroffenen.
Ich weiß nur alleine schafft man es nicht!

Sophie55
01.08.2007, 20:54
Hallo, ich bin , neu hier und nicht sehr fit am PC, hoffe dennoch dass es klappt.
Bei meinem Mann (58) wurde im April ein Bronchialkarzinom mit Lymphdrüsen-und Lebermetastasen festgestellt. Schock für die ganze Familie. Habe noch 2 Töchter (19 und 26 Jahre). Ich bin in dieser Situation sehr froh dass ich sie habe.
In einer onkologischen Privatpraxis wurden bei im bisher 3 Chemo-Cyclen durchgeführt. Bei der dritten Chemo ging es ihm sehr schlecht; die Ärztin meinte aber nur, das wäre halt so mit den Nebenwirkungen. Ich habe immer gefühlt, dass da mehr dahinter steckt. Eine CT Untersuchung brachte es an den Tag: schwere Lungenentzündung. Bilder und Bericht der radiologischen Praxis zweifelte die Ärztin an. Sie glaube nicht, dass das eine Lungenentzündung ist und schickte uns aber vorsichtshalber mit einem Rezept f. Antibiotika nach Hause. 3 Tage hielt es mein Mann noch zu Hause aus, dann wäre er beinahe erstickt. Sofort in die Torax-Klinik Heidelberg, wo er dann versorgt mit stärkster intravenöser Antibiotika mehr als 2 Wochen gebraucht hat um wieder halbwegs auf die Beine zu kommen.
Ich bin so sauer auf diese Ärztin. Mein Mann will nichts unternehmen, aber ich möchte ihr so gerne wenigstens sagen, dass auch ein Arzt seine Kompetenzen überschreiten kann. Sie hätte ihn viel früher in die Klinik schicken müssen.
Nun ist er nach der schweren Lungenentzündung so schwach und es muß aber mit der Chemo trotzdem weitergehen. Ich habe Angst was noch alles auf uns zukommt. Die größte Angst dabei ist jedoch, ihn vielleicht irgenwann leiden zu sehen.
Liebe Grüße an alle

flaboenel
02.08.2007, 20:37
Hallo Zusammen

Ich bin hier neu in diesem Forum und habe bereits unter der Selbsthilfegruppe Zungenkrebs einen Text verfasst.

Ich bin 35 Jahre alt, verheiratet, heisse eigendlich Monika und wir haben zwei Kater zu Hause.

Bei meinem Mann wurde im Dezember 2006 ein Plattenepitelkarzinom gefunden, danach von Januar bis März 2007 eine Bestrahlungstherapie mit 3x Chemo durchgeführt. Danach wurde bei der Nachkontrolle festgestellt, dass der Tumor noch da war und Inseln gebildet hatte. Im Juni 2007 wurde ihm dann die ganze Zunge entfernt und durch einen Muskel-Hautlappen ersetzt.

Seit drei Wochen ist er nun zu Hause und ernährt sich mit einer Magensonde, das Schlucken funktioniert nur mit Wasser. Schlafen kann er nicht richtig trotz Medikamenten und er hat einen enormen Speichelfluss, der ihm das Sprechen sehr schwer macht.

Ich hoffe, in diesen Foren viele Ratschläge und Erfahrungen zu erhalten. Für mich und die ganzen Familien-Angehörigen ist es eine schwierige und lange Zeit...

Grüsse

Monika

Sunshine77
04.08.2007, 08:08
Hallo zusammen!

Ich bin 30 Jahre alt, verheiratet mit kleiner Tochter und wohne in der Nähe von Hamburg. Bei meiner Tante, die emotional wie eine Mutter für mich ist, wurde binnen einer Woche ein vielfacher Krebs festgestellt (Haut, Leber, Lunge und Knochen). Das Ausmaß der Erkrankung macht uns fassungslos und bringt viele Fragen mit sich. Da bin ich beim googeln auf diese Seite gekommen und ich würde mich freuen hier Informationen zu bekommen und auch einfach die Möglichkeit nutzen zu können mich mit anderen Angehörigen auszutauschen.

LG,
Sunshine77

Bastian1998
13.08.2007, 01:11
Hallo
ich bin der "Basti" wenigstens hier im Forum ansonsten heiß ich etwas anders *g* naja ich bin 30j und lebe mit meinem Freund zusammen am Niederrhein, wir haben vor ca. 3 Wochen erfahren das seine Mutter(56) ,Nichtraucherin seit 56j. (ich sag immer meine zukünftige Schwiegermutter, oder auch nur Schwiegermutter ist einfacher) ein Adeno Ca hat am li. Hauptbronchus vor gut 12 Jahren hatte sie ein MamaCa. re. laut Ärzte hängt das jetzt nicht mit der alten Geschichte zusammen, naja und bei der Suche im Netz bin ich hier auf die Seite gestoßen und auch hier gelandet.
und nun dachte ich mir ich stell mich hier auch mal vor.

Ich wünsche allen alles erdenklich Gute mögen all Eure Wünsche (nur die guten) in Erfüllung gehen.

lg Basti

Beatchen
14.08.2007, 07:10
Hallo,

nach mehreren Tagen des stillen mitlesens möchte ich mich vorstellen,
Ich bin die Beate, 38 Jahre alt, 3 Kinder, geschieden,

Meine Freundin leidet sei einigen Monaten unter starken schmerzen in der Schuler, die erste Diagnose lautete Gürtelrose, allerdings wurden die Schmerzen nicht besser, trotz Medikamente. Wir fuhren ein paar Tage in den Urlaub, dort schwoll eine Brust auf die fast 3-fache Größe an. Sie litt auch unter starken Schmerzen wollte aber auf keinen Fall ins Krankenhaus, da sie felsenfest davon überzeugt war, es handele sich um Auswirkung der Gürtelrose. Mir kam das ganze schon sehr seltsam vor, vor allem, weil sie die größten Schmerzen nachts hatte und überhaupt nicht schlafen konnte.

Wieder zu Hause ist sie von Arzt zu Arzt gelaufen und keiner konnte ihr wirklich helfen, dann ging man von Kalkablagerungen im Arm aus und verschrieb ein Schmerzmittel nach dem anderen, wovon nichts wirklich half.
Als man dann ein MRT machte, konnte man auf ihrer Lunge einen ziemlich großen weissen Fleck sehen konnte, Diagnose: Pancoast-Tumor mit Gefäßinfiltration.
Nach dem ersten Schreck, sie bekam sofort eine Einweisung ins Krankenhaus - welche sie nicht wahrnehmen wollte - sie wollte das Wochenende noch schön zu Hause verbringen, die tun ja im KH eh nichts am WE - , informierte ich mich ein bischen im Internet und bin dann hier auf diese Seite gestoßen.

Nach einigem Lesen schnappte sich sie mir noch am gleichen Abend und verfrachtete sie ins Krannkenhaus, wo der Pneumologe dann meinte, also es wäre zwar dringend und die Bilder sehen "höchst verdächtig" aus, aber sie könnte am Montag kommen, dann würden alle Untersuchungen gemacht.

Nun ist sie über eine Woche im Krankenhaus, im Bauch und im Hirn ist nichts gefunden worden, allerdings hat sie viel Kalzium im Blut und gestern kam dann die Diagnose: bösartiges Gewebe, der Tumor ist inoperabel, weil zu groß (Durchmesser 6 cm) und auf jeden Fall steht eine Chemo an.

Heute werden noch die Knochen untersucht und da befürchte ich das schlimmste, da sie, seit sie im Krankenhaus ist, den Arm kaum noch bewegen kann, sie bekommt zwar Morphiumpflaster und nimmt ihre Tabletten, trotzdem wandert sie nachts durch die Gänge und kann vor Schmerzen nicht schlafen.

Gestern kam dann vom Krankenhaus auch die Bitte, dass ein Angehöriger/Freund kommen sollte, damit jemand da ist, mit dem man das weitere vorgehen besprechen soll.
Da sie keine Angehörigen mehr hat, Ihr Bruder und ihr Vater sind beide an Lungenkrebs gestorben, sie ist 57 Jahre alt und hat zeitlebens viel geraucht, bin ich nun ihre Kontakt- und Vertrauensperson, ich weiss gar nicht, wie ich damit umgehen soll.
Vor allem möchte ich ihr Mut machen, andererseit verhalten die sich im Krankenhaus so, als hätte sie sowieso nicht mehr viel Zeit.

Momentan bin ich ziemlich orientierungslos und renne mit einem Riesenfragezeigen auf der Stirn rum.

LG
Beate

Barbara H.
14.08.2007, 14:48
Hallo ihr Lieben,

ich bin Barbara und 26 Jahre alt. Im März diesen Jahres wurde meinem Vater (53J.) gesagt, er habe Speiseröhrenkrebs. Ein Schlag ins Gesicht für meine ganze Familie. ( 1 Schwester 29J. 1 Bruder 19 J. und meine Mama 46J.)
Er wurde in Heidelberg operiert. Ca 15 cm. Speiseröhre und gut 3/4 seines Magens wurde entfernt. Danach lange Reha und das Tumorzentrum in Heidelberg hatte ihn als gesund entlassen:undecided .Da aber auch Lymphknoten befallen waren, sollte er zur Vorsicht eine Chemotherapie machen. Er wurde zu einem Onkologen überwiesen. Dieser fand jetzt im Juli Metastasen im Bauchraum:( . Da er stark abgenommen hat und parenterale Ernährung zusätzlich benötigt, habe ich meinen Job als Krankenschwester gekündigt und betreue ihn zu hause. Sein Onkologe gibt ihm nur noch 6 Monate Lebenszeit:mad: Ich glaube das nicht und kämpfe mit ihm. Abends fahre ich dann zu meinem Lebenspartner heim und kuschel mit unserer Katze. Irgendwie werden wir das schaffen:undecided

Liebe Grüße an alle,

Barbara

Mipu
20.08.2007, 20:32
Hallo

dachte, ich stelle mich erst mal vor, lese dann ein bischen und werde dann meine Fragen stellen.

Bin hier, weil bei meiner Mutter in der Lunge ein Adeno-Karzinom festgestellt wurde und ich nach Unterstützung suche.

Bin weiblich, noch 41 Jahre (noch nen ganzen Monat lang :D ) und lebe mit meinen beiden Katers jetzt in Hessen. Da meine Eltern in Bayern geblieben sind, ist der Km-Abstand leider sehr gross, aber letztes WE war ich gleich auf Besuch, da ich den Angaben am Telefon nicht so traue.

Habe erst vor zwei Monaten die Tante an Magenkrebs verloren und ein Onkel von mir hat auch Diagnose Bronchialkrebs. Dieses Jahr also vermehrtes Auftreten von solchen Hiobsnachrichten, ich hoffe, das wars erst mal.

LG
Andrea

Martinakalch
22.08.2007, 14:05
Hallo alle Zusammen,

ich bin 46 Jahre und muss mich damit abfinden, das meine Schwester bald sterben wird. Angefangen hat es mit einem Lungentumor, der erfolgreich (Lymphknoten nicht befallen) operiert wurde. Keine Chemo und keine Bestrahlung. Wir hatten alle sehr große Hoffnung, das es Überstanden ist. Dann 9 Monate nach der Lungen-OP kam der Schock: Hirnmetastase. Auch diese wurde operiert und bestrahlt. Dann 6 Monate später erneut eine Hirnmetastase an der selbern stelle - wieder OP und dann 3 Monate später: Metastasen in beiden Ohren und wieder eine an der selben Stelle im Gehirn. Nun wird sie nur noch paliativ versorgt. Letztes Wochende habe ich sie besucht und da fällt es mir nun sehr schwer zu glauben, das sie bald gehen muss. Wir haben miteinander gescherzt und Zukunfstpläne geschmieded. Sie hört aufgrund der Ohrmetastasen sehr wenig und hat auch keinen Appetit mehr. Ich würde sogerne mit Ihr kämpfen.

Liebe Grüße

Martina

Aimee!
23.08.2007, 11:08
Hallo zusammen

mein Name ist Andrea ich bin 37 Jahre und Anghörige. Bei meinem Mann(42) wurde gestern in der Lunge ein Tumor entdeckt - nur dadurch das er selbst aufgrund eines Hustens zum Arzt gegangen ist und dieser Arzt sich zum Glück immer durch Röntgen absichert.

Ich muss sagen ich habe eine Scheissangst :cry: er gibt sich stark was er auch ist obwohl er gestern einmal geweint hat und ich ihn in den Arm genommen habe.

Mehr schreibe ich dazu in einem eigenen Beitrag im LK Forum

lieber Gruss Andrea
:)

Heike.P.
24.08.2007, 20:20
Hallo,

auch ich bin hier als Angehörige reingerutscht auf der Suche nach Antworten und Informationen.

Ich bin 40 J. alt, habe zwei tolle Mädels (16 und 12).
Bereits vor 15 Jahren ist mein Opa an Lungenkrebs gestorben (Danke an die Staublunge aus dem Pütt), 2003 ist mein Vater ein einem Multiplen Myelom gestorben.:weinen:
Im Oktober 2004 hat es dann meinen Mann erwischt. Er hatte eine CML, hat im Juli 2005 eine Stammzelltransplantation erhalten und kämpft seit dem mit den ständigen GvHDs an Haut und Augen.:twak:

Ganz lieben Gruß an alle, die wie auch wir versuchen, immer die Sonne scheinen zu lassen!:engel:

Heike

Jlofun
27.08.2007, 17:13
Hallo,

ich bin Jlofun oder auch Sabine.
Ich selbst bin 35 Jahre alt und ganz NEU hier.
Mit 21 Jahren habe ich bereits meinen Dad an großzelligem Bronchialkarzinom verloren. Man konnte gar nichts mehr tun und es dauerte gerade mal ein 3/4 Jahr von der ersten Diagnose bis zum bitteren Abschied.

Meine Mutter hat nun erst im NOV 2006 dieselbe Diagnose bekommen. Bronchialkarzinom ABER kleinzellig. 6 sehr intensive Chemos hatten geholfen den Primärtumor verschwinden zu lassen - zumindest auf den Bildern. Es ist dort gerade gar nichts mehr sichtbar. Es hat auch immens schnell gegriffen !!!
Es hatte leider schon komplett bei meiner Mutter gestreut.
Nun gab es die ersten wiederholten Auswirkungen.
Seit 3 Wochen hat sie vergrösserte Metastasen in der Leber und im Gehirn. Es wird nun die 2.Chemobehandlung gemacht speziell dagegen und gleichzeitig 4 Wochen täglich kanzkopfbestrahlt.
Aggressiv soll diese Chemo natürlich auch wieder sein. 4 Stück im Abstand von 3 Wochen, wenn es mit den Blutbildern passt natürlich. Mittlerweile weiß ich etwas mehr darüber durch ständiges nachlesen und Rat suchen. Sie selbst spricht nicht mit mir darüber, das Wort Krebs darf nicht ausgesprochen werden und nur wenn sie anfängt davon ist es ok zuzuhören oder etwas hier und da anzumerken. Das frisst mich ganz schön auf.

Damals im NOV 2006 ohne allem hätte meiner Mutter keine 2 Monate mehr gehabt.

Ich denke wenn man eine Chance auf Erfolg hat sollte man diese ergreifen, denn das wichtigste ist Zeit zu gewinnen und hoffentlich ist diese lebenswert für den Betroffenen. Ich habe selbst so viel Angst. Ich weiß nicht wie lange man hoffen darf oder kann und wie das alles werden soll. Die Aussichten sagt einem ja keiner ins Gesicht. Zumindest die Ärzte lassen bei uns gar nichts raus. Ich denke es wäre manchmal fairer einen Hinweis der Vermutung/Tendenz zu geben um die Zeit sinnvoll zu nutzen und veilleicht die Dinge jetzt zu tun die man immer aufgeschoben hatte. (wenn es der Zustand zulässt natürlich)

Zum anderen hat sie nun wieder so stark und schnell abgenommen, es geht ihr sehr schlecht und man merkt alles zusammen macht ihr noch mehr denn je zu schaffen.

Ich habe das schon einmal miterlebt. Ich weiß wir - vor allem sie selbst - man bzw. wir können dadurch nur Zeit gewinnen. Doch wie lange, wie qualvoll und mit was für einer Tortur für meine Mutter.

Ich bewundere sie. Sie sagte selbst zu mir wenn sie mich nicht hätte und ihre Enkelin, würde sie das Ganze nicht alleine durchstehen.... das glaube ich ihr auch wenn ich sie so sehe.

gruß Jlofun

diana2007
05.09.2007, 12:51
Hallo,

mein Name ist Diana komme aus Halle Saale ,bin 33 Jahre alt und bin Mutter von zwei Kindern Meine Sohn momentan noch 4 Jahre alt wird aber bald fünf und meine Tochter 17 Monate alt.

Anfang dieses Jahres erfuhren wir dass meine Schwester (37 J.) an Gebärmutterhalskrebs hat und meine Mutti (63 J.) hat Lungenkrebs.Zu allem Überfluss mussten wir am 09.08.2007 von meiner Mutti ihren geliebten Hund einschläfern lassen.

Beide haben bisher die Chemo sehr gut vertragen meine Schwester hat keinerlei Nebenwirkungen gehabt.Meine Mutti hat auch bisher nicht so, mal ist es leicht übel und ein bissel schläferig ,naja und die Haare sind nicht mehr da.Es geht ihnen beiden bis jetzt gut.

Harlad
08.09.2007, 22:28
Hallo,

mein Name ist Harald, bin 46 Jahre alt, verheiratet ohne Kinder und ich bin Angehöriger: meine Mutter hat Kehlkopfkrebs und ist mitten in der Behandlung. Ihre Geschichte könnt ihr in meinem Thread Wer hat die Bestrahlung nach der OP abgelehnt? (http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.php?t=27994) nachlesen.

Letztes Jahr starb meine Schwester an Eierstockkrebs, sie wurde nur 48 Jahre alt, mein Vater ist schon lange tot. Ich habe keine weiteren Geschwister, weshalb ich mich stark für meine Mutter einsetze und alles tue was ich kann. Ich denke, das gehört sich so in einer Famile.

Wir hatten niemals in der Familie Krebskranke: weder in der Familie meiner Mutter (7 Geschwister und ne Menge Kinder) noch bei meinem Vater oder meinen Großeltern.

Das Forum hier hilft mir viel, ich bin immer wieder überrascht wie oft man hier landet wenn man googelt.

Niesje
17.09.2007, 09:22
Hallo,

ich bin die Niesje. Wer etwas im holländischen Bereich forscht, der erfährt, dass das der SPitzname für Denise ist. Jap. So heisse ich...:)
Alter:22

Warum bin ich hier?!
Nunja.Ich wusste mir einfach keinen Ausweg mehr. Ich möchte lernen, Informationen sammeln, austauschen, meiner Angst Luft machen können...
Ein sehr guter Freund von mir, 25 Jahre alt, hat vor drei jahren die Diagnose Hirntumor erhalten.
Jetzt..Nach 3 Jahren, geht es wohl gen Ende zu. Und das Schlimme ist: Ich weiss fast gar nichts über den Tumor und über sein befinden, denn er spricht nicht. Und nach Amerika kommt man nicht mal eben so schnell...
Wir haben eine sehr ungewöhnliche freundschaft. Für mich ist es, als würden wir uns seit Jahren kennen, dabei sind es erst Monate, denn ich leide wie ein Hund und kann nicht schlafen, ehe ich ihn nicht gesprochen habe!
Ich hab das Gefühl er hat sich aufgegeben, was mich wahnsnnig macht!

Aber Freddie Mercury sagte ja schon:

Only the good die young

LG

Nisy
18.09.2007, 19:11
Hallo an alle.

Ich bin eine Namensvetterin meiner Vorschreiberin. Ich heiße also auch Denise und bin auch 22 Jahre alt.

Ich habe heute erfahren, dass meine Mutter im Krankenhaus liegt und morgen operiert wird. Sie hat einen Knoten in der Brust entdeckt und es stellt sich hoffentlich morgen raus was es genau ist.
Wir wissen ja noch gar nicht ob es Krebs ist aber ich habe so wahnsinnige Angst um sie. Ich wohne in Berlin und meine ELtern in Hannover. Ich kann also auch nicht eben mal vorbei. Ich bin im Moment leider krankgeschrieben, kann mich also auch nicht durch Arbeit ablenken.
Vorhin habe ich mit meiner Mami telefoniert und sie hat angefangen zu weinen! Das ist so hart. Sonst ist sie immer die Starke, die uns Kinder bei Krankheiten zur Seite stand und jetzt ist es andersrum. Ein komisches Gefühl!

Ich weiß nicht so recht wie ich mit der Sache umgehen soll und hoffe auf eure Ratschläge.

Ich bin so fertig und könnte den ganzen Tag heulen!

Liebe Grüße eure Nisy :cry:

Barbara1958
18.09.2007, 19:16
Hallo Ihr Lieben,
auch ich möchte mich bei Euch vorstellen. Ich bin 49J. und habe zwei wunderbare Kinder allein groß gezogen. Ich habe mich bei Euch gemeldet, weil ich mich wunderbar getröstet fühle, wenn ich mich hier mitteilen kann, wenn ich traurig bin, oder ich mich mit Euch freuen kann, wenn es gute Nachrichten gibt.
Mein Schwager (mein lieber Freund) ist an LK erkrankt. Er war immer für meine kleine Familie und mich da, jetzt braucht er uns.
Ich grüße Euch :pftroest:

Elin
18.09.2007, 19:44
Hallo Zusammen,
auch ich möchte mich dann mal kurz vorstellen..
Ich bin weiblich, 38 Jahre alt und habe leider keine Haustiere. Auch ich bin Angehörige: Mein Mom (65) hat im August 2006 die niederschmetternde Diagnose "kleinzelliges Bronchialkarzinum" bekommen. In den ersten Monaten hat sie unzählige Chemos bekommen. Dann wurde im Februar diesen Jahres entschieden das man Terceva einsetzt. Eigentlich ging es meiner Mom immer kurz nach den Chemos wieder einigermaßen gut - nicht so seit dem sie Terceva bekommt. Sie hat Schmerzen und ihre allgemeine Lebensqualität ist arg zurückgegangen.
Ich bin nicht oft hier, was daran liegt, dass mich die Beiträge oft zu Tränen rühren. Dennoch bin ich wahnsinnig froh, dass es EUCH hier gibt!! Denn auch Kraft und Trost hol ich mir hier.
Dafür DANKE!:shy:

hape50
20.09.2007, 08:16
Hallo Nisy, ich wünsch Dir das die OP deiner Mutter gut verläuft und das Ergebnis für Euch alle beruhigend ist. Panik ist aber das Letzte was Dir und ihr jetzt hilft. Bei meiner Frau wurde im Mai bei einer "routine"-Mammo ein Knoten festgestellt.daraufhin wurde gestanzt und da das Ergebnis Krebs war im Juni operiert. Man sagte ihr das es erst im Anfangsstadium sei un dalles nicht so schlimm. EineWoche nach der Op kam dann eine 2.,in der ihr 22 Lymhpknoten rechts entfernt wurden. Seit Juli bekommt sie Chemao,die 1. war sehr schlimm für sie,die anderen dann nicht mehr so. Jetzt hat sie die 4. Chemo hinter sich(die erste mit Docetaxel) und die hat es scheinbar in sich.Jeder Knochen tut weh, der Mundraum ist total entzündet, Schlaf nur noch höchstens mal 2 Stunden,und und.... Sie hält sich(zumindest nach aussen) sehr "tapfer" und baut darauf das die Chemo ihr hilft den Krebs zu besiegen. Naja, was soll ich noch alles schreiben. Es gtibt ne Menge an Veränderungen,Arztbesuchen und immer kommt was Neues dazu. Leider ist es so das alles so schnell kommt, man zum Handeln gezwungen ist,ohne die notwendigen Infos zu haben. Egal wie es bei Dir/Euch aussieht - zeig deiner MUtter das bei allem Schlimmen sie nicht allein ist und das es nicht auswegslos ist.Sie braucht Kraft,auch eure Kraft.
Liebe Grüsse
Peter

Orange1234
20.09.2007, 13:30
Hallo ich bin 41 und mein Mann ist an einem Cliviuscardom(tumor im Kopf) erkrankt.
Er wurde bereits operiert und wird zur Zeit bestrahlt.
Momentan weis ich nicht so recht wie ich mit ihm umgehen sol, denn er macht zum teil sachen die ich nicht einordnen kann. ich weis oft nicht ob er dinge bewust tut oder weil er krank ist und sein Hirn nicht richtig funknioniert.

Ich suche auch Leute aus der Schweiz um mit ihnen erfahrungen auszutauschen.

Die Nette
02.10.2007, 21:05
Jetzt hab ich erst nach einiger Zeit den Vorstellungsthread entdeckt. Dann will ich das doch gleich mal nachholen.

Ich bin "Die Nette". Mein Mann hat angefangen vor 8 Wochen nichts mehr zu essen und Blut zu erbrechen. Der Arzt stellte daraufhin nervöse Störung fest und schickte ihn mit dem Hinweis nach Hause, dass er ruhiger werden solle. Nach 3 weiteren Wochen war mein Mann nur noch Haut und Knochen - trotzdem fuhr er noch 500 km zur Silberhochzeit meiner Schwester (obwohl ich ihn nicht lassen wollte - Arzt durfte ich nicht rufen). Dort ist er dann umgekippt und mit Verdacht auf Darmverschluss ins Krankenhaus gekommen - Ergebnis: Darmkrebs (T3, G2, N1, RO, MX). Künstlichen Darmausgang hat er auch bekommen - soll aber wieder zurück verlegt werden. Dann bin ich hin und her gerannt, weil er nach Hause wollte und ich alles klären musste - naja, wer kennt das nicht. 500 km von zu Hause weg - musste ja alles geregelt werden wegen Arbeit (meiner) und Rücktransport etc.
Auf jeden Fall hatten sie erst gedacht (die Ärzte) dass er die OP nicht überlebt - hat er aber geschafft, allerdings mit 50 kg auf 1,80 m - ein wenig wenig.
Nun ist er nach Hause gekommen und gestern hat die Chemo angefangen (5Folfox-Protokoll).
Nun bin ich dabei meinen Mann zu motivieren (er war schon vorher leicht depressiv, jetzt schwankt er zwischen Aggressivität und Depression hin und her).

Ich selbst bin ebenfalls schwerbehindert - darf nicht schwer tragen und nicht weit laufen und nicht zu lange sitzen - von daher krieche ich hier auf dem Zahnfleisch. Aber wir halten durch! Und ich denke, er wird das schon packen!

Tja, was soll ich sonst noch zu uns sagen? Mein Mann ist 42 - wie ich auch.
Wir wohnen in München und lieben keine Weißwürste :lach2: Wir sind ja auch keine "Eingeborenen".

Falls ihr noch Fragen habt -her damit!

Rena24
05.10.2007, 23:48
Hallo zusammen! Bin auch eine Angehörige (29)... Mein Mann (38) hatte vor 2 Jahren Hautkrebs / Malignes Melanom Stadium IV. Keine Metastasen etc. Danach 1 1/2 Jahre Interferon-Therapie (3x3 Mio.) Im Juni diesen Jahres bekam er einen epileptischen Anfall. Diagnose Hirnmetastase. Danach OP und PET-CT. Dort wurden auch Metastasen in der Lunge festgestellt. Es folgten 2 Chemos. Letzte Woche wurden dann 5 weitere Metastasen im Gehirn gefunden. Letzten Dienstag 12 Stunden OP. Leider wurden nur 4 Metas entfernt, nächsten Dienstag wieder OP. Wir sind eigentlich ganz optimistisch, wird aber mit der Zeit immer schwieriger, da seit 3 Monaten nur noch schlechte Neuigkeiten kommen...

Finde es super, dass es dieses Forum gibt. Versuche auch in jeder freien Minute zu lesen bzw. selber zu schreiben. Es tut gut, mit Menschen zu sprechen, die in der gleichen Situation sind!!!

gecco
06.10.2007, 20:55
Hallo zusammen, ich habs endlich auch gecheckt, das es diesen Vorstellungsthread gibt. Bin Carmen, 34 und bei meinem Vater wurde Mitte August 2004 Speiseröhrenkrebs festgestellt. Nach OP, Chemo/Strahlen u. Reha geht es ihm heute eigentlich wieder gut. Er wurde Frührentner und geht wieder in Urlaub, Radfahren, spazieren usw. Wir freuen uns, dass wir wieder auf der positiven Seite des Lebens stehen. Allen anderen möcht ich nur das Beste Wünschen.Liebe Grüße, carmen

mykka
14.10.2007, 12:27
Hallo an alle!!!

Ich bin Mihaela, 28 und komme aus Frankfurt/Main...

Wir haben vor 3 Tagen erfahren, dass meine liebe Mami (67) Brustkrebs hat :(
Ich kann´s noch kaum fassen!!!

Nächste Woche werden ein Knochenszintigramm & Röntgenbilder und Sonographien gemacht um nach Metastasen zu schauen... Ende Okt erfolgt die OP... und es heißt abwarten... ich hab so Angst!! Ich hab meinen Vater schon mit 13 verloren und meine Mutter ist alles für mich!! Ich muss jetzt stark sein, aber finde das Leben eigentlich so unfair!

Wie geht ihr damit um, mit Partner, Freunden.... trefft ihr Euch mit Betroffenen?

Ganz liebe Grüße

Martina R.
14.10.2007, 15:36
Hallo,
mein Name ist Martina. Vor 10 Jahren hatte mein Mann Hodenkrebs mit Lungenmetastasen. Er wurde mit 5 Zyklen PEB behandelt und ist seitdem "gesund".
2005 erkrankte meine Schwiegermutter an BSDK und verstarb im Januar 2007 im Hospiz.
Kurz nach dem Tod meiner Schwiemu erlitt mein Schwiegervater Rezidiv Non Hodgkin und ist jetzt seit 4 Wochen im Hospiz.
Meinem Mann geht es seit einigen Wochen nicht so gut, weil er eigentlich darauf wartet, dass nun auch bei ihm wieder irgendeine Form von Krebs auftritt.
Martina

sanne66
16.10.2007, 13:22
Hallo....
auch ich möchte mich kurz vorstellen....mein name ist susanne und ich bin
41 jahre alt, verheiratet und mutter von 2 kindern....außerdem bin ich "schwester" und das ist auch der grund, warum ich mich hier angemeldet habe.
mein bruder hat ein plettenepithelkarzinom.

mira1982
16.10.2007, 19:02
hallo,
ich heiße mira und bin so gut wie 25 (ende des monats).

im oktober 2005 wurde bei meiner mama hautkrebs festgestellt, der sich auch in lymphen festgesetzt hat. ihre wurde an der leiste die befallene lymphe entfernt. leider hat dieser "herd" gestreut. es folgte eine chemotherapie, die nicht sehr gut anschlug.
im juni 2006 wurde mama nochmals an einer lymphe am hals operiert... diese op hat sie sehr gut verkraftet.
trotzdem ist der krebs, bzw. die metastasenbildung immer weiter vorangeschritten.
im november 2006 bekamen wir schließlich die schreckliche diagnose, dass sie bestimmte, in deutschland noch nicht zugelassene tabletten benötigt und sie ohne diesen weiteren therapie versuch nur noch 6 monate zu leben hat. zum glück übernahm die krankenkasse ohne murren die kosten für die nun folgende therapie... mama wechselte die klinik (ist nun in essen, im ruhrgebiet) und im märz 2007 hieß es plötzlich, dass alles wahnsinnig gut angeschlagen hat... ihre werte waren zum damaligen zeitpunkt überragend gut (für ihre verhältnisse)... leider machten zwei monate später ihre blutwerte nicht mehr mit, so dass die chemotherapie ab juni unterbrochen werden mußte...
vor drei wochen haben wir die neuen ergebnisse einer neuen untersuchung bekommen... mamas körper wimmelt mitlerweile voller metastasen... lunge und leber sind direkt befallen. ihr "tumormaker" ist von 0,49 auf 1,79 angestiegen und es haben sich 3 hirnmetas geblidet... am donnerstag bekommt mama jetzt hirnbestrahlung... ich hab furchtbare angst vor den nebenwirkungen, bin aber guter dinge (sofern man das so sagen kann...)
nächste woche geht dann die weitere chemotherapie weiter!

meine mama ist eine unwahrscheinlich starke frau.
durch diese krankheit hab ich erst gemerkt wie stark sie ist und gesehen, was LIEBE kann!!! ich liebe sie und hoffe (mit meiner familie) auf nichts mehr als auf noch ein paar schöne jahre, die wir bewußt erleben können!!!
mitte nächsten jahres werde ich meinen langjährigen freund heiraten... mama hat versprochen, dass sie gut drauf sein wird!!!

DIE HOFFNUNG STIRBT NIE!!!

bente74
19.10.2007, 23:12
... dann will ich mich auch vorstellen...

durch die krebsdiagnose bei meinem vater im oktober 2006 bin ich erst als stille leserin hier gewesen.
dann tuomorop, zwischenfall, multiples organversagen, mehrere monate intensivstation, erkankung an zwei keimen, wachkoma, lungenentzündungen und mehr im sterben als am leben und viele schlimme erlebnisse in den einzelnen krankenhäusern ...

nun bin ich hier.

mein vater kämpft und wir alle kämpfen gemeinsam...

und ich

...

33 verh., keine kinder
sehr enge bindung zu meinem vater
zur zeit sehr müde und verzweifelt
singe gerne und liebe musik
habe hier viel hilfe und nfos erhalten
und finde es schön, mich hier äußern zu können
mein umfeld meidet mich und ich höre nur blöde sprüche... :mad: :(

mein mann hat seinen vater ebenfalls vor vielen jahren durch lungekrebs verloren - er durchlebt alles zum zweitenmal und stützt und stärkt mich :knuddel:

lg bente74

Ingridla
23.10.2007, 21:41
Mein Name ist Ingrid und ich bin 49 Jahre alt. Ich habe meinen jetzigen Freund im April dieses Jahres kennengelernt. Er hat am 8.Mai 2007 die Diagnose NHL bekommen. Seit dem 15 Juni sind wir ein Paar und gehen diesen schweren Weg gemeinsam. Ich hoffe er wird es schaffen und wir noch eine lange Zukunft ohne Chemos und Krankenhaus Aufenthalte haben werden.

Lieben Gruss und viel Kraft an alle.

Ingrid

AnnaR
24.10.2007, 07:27
Hallo, ich bin 50J. pflege gerade meine Mama. Sie hat GIST der HIGH RISK Gruppe. Seit 4 Wo. bin ich fast Tag und Nacht bei meinen Eltern. Mama isst fast nichts mehr, bricht nur Schleim einigemale am Tag, dann rinnts wiedermal hinten heraus, braucht Gehilfe, da li. Hüfte schmerzt usw. WER hat Erfahrung und gibt mir Ratschläge. AnnaR

SaskiaAntonia
27.10.2007, 12:29
Hallo,
dann will ich auch mal.

Ich heiße Rebecka, bin 29 Jahre alt, habe eine kleine Tochter Namens Saskia- Antonia, 6 Jahre alt und bin alleinerziehend. Leider seit über 2 Jahren arbeitslos, aber schlage mich mit ein paar Putzstellen durch.

Bei meiner Mutter wurde Anfang 2001 das erste mal Brustkrebs rechts diagnostiziert. Verzeiht, wenn ich die Fachsprache nicht so beherrsche. Im Oktober 2006 kam das erste Rezidiv. Brust wurde abgenommen und mit Rückengewebe wieder aufgebaut. Im Januar 2007 dann der nächste Schock. Erneut ein Rezidiv an der gleichen Stelle. Wieder OP, Bestrahlung. Chemo haben die Ärzte abgelehnt, weil sie meinten, wenn noch mal was wieder kommen würde könnten sie nicht mehr operieren. Vor zwei Wochen die Diagnose: Knoten unter der linken Achselhöhle und definitiv Krebs. Da war nur noch die Frage :
1. Alter Krebsbefall der in die Achselhöhle gestrahlt hat?
2. neuer Krebsbefall der bis dahin gesunden linken Brust, der gestrahlt hat
oder 3. Lymphdrüsenkrebs
was soll man sich denn da wünschen?????
Sie wurde sehr schnell operiert, da es ein schnellwachsender war. In 5 Tagen 0,5 cm... Danach MRT, Ultraschall und alles mögliche. Befund: Es waren Metastasen und sie kann nach Hause gehen, weil sonst nichts befallen wäre.
Und dann am Freitag der nächste Schock: Meine Mutter ging in die Strahlenambulanz um mit der Besrahlung zu beginnen. Der Arzt fragte sie dann, wann denn die OP wäre oder ob die schon rum wäre? Meine Mutter sagte, klar is die rum schon vor zwei Wochen. Er: Ja, die erste und was ist mit der zweiten OP in der linken Brust?....................
Schade, dass uns niemand darüber informiert hat......... Nun ist meine Mama, wie wir alle völlig am Ende..
Und es hört sich an, als wolle sie aufgeben. Ich möchte nicht egoistisch klingen... denn ich weiß vorrangig geht es hier um meine Mutter. Aber ich kann nicht mehr, ich bin am Ende mit meiner Kraft, weil ich immer für meine Eltern stark sein muss. Und auch wenn ich mich jetzt tatsächlich egoistisch anhöre... Niemand fragt nach, wie es mir geht und wie ich das verkrafte. Ich muss damit allein klar kommen, dass meine Mutter zu mir sagt " Ich kann nicht mehr und wenn ich an diesem Krebs sterben soll, dann soll es eben jetzt so sein"
Wie verkraftet ihr das alles???
LG
Rebecka

wölkchen
28.10.2007, 23:34
Hallo liebe Rebecka!

"Äußerst schade"...mensch, "kompliment" dass du noch sarkastisch ausdrücken kannst, dass bei deiner Ma noch mehr befallen war. Ich finds wirklich unglaublich... das sind genau die Erlebnisse, von denen ich glaubte, es gibt sie nur im Fernsehen.
Ich wünsche dir jede Menge Kraft für dich, deine Tochter und deine Mama!
Wie man das ganze verkraftet ist eine gute Frage. Ich denke, so lange Menschen für jene da sind, die es nötig haben und Liebe und Zuwendung brauchen, läuft alles richtig. Euch wünsche ich jede Menge von diesen Menschen!

Sei lieb gegrüßt, Wölkchen

katzesturmi
08.11.2007, 07:00
Guten Morgen,
mein Name ist Kathrin, ich bin 25, Mama von 2 Jungs (3 Jahre und 9 Wochen). Vor 7 Wochen hat mein Mann (28) die Diagnose Cardia-Krebs erhalten.
Ich hoffe auf guten Austausch und Informationen hier im Forum.
Lg

Thomsen
08.11.2007, 21:57
...dann will ich mich mal gleich unter Dir verewigen, Bente.

Vor einer Woche brach auch unsere vermeintlich heile Welt mit lautem Getöse zusammen, als mein Vater des nächtens ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
Grund war eine Art Bluthusten, hervorgerufen vermutlich durch blutverdünnende Mittel und chronische Bronchitis. Röntgenaufnahmen ergaben zunächst nichts aussagekräftiges, erst die Bronchoskopie entlarvte einen kleinen Schatten auf der Lunge. "Zu 90% Krebs" hieß es, aber operabel. Status Quo.

Ich bin 33 und der Sohn, also eher nur in einer Nebenrolle beteiligt. Aber geändert hat sich einiges und viele Dinge bekommen einen ganz anderen Stellenwert. Sich verabschieden mit den Worten "bis bald" zum Beispiel. Oder die Frage nach dem Befinden. Aber auch die Gewissheit, dass wenig Bestand hat und alles Leben enden muss. Die Gedanken drehen sich im Kreis, lassen einen unruhig schlafen. Lungenkrebs - mein Vater! Ein Todesurteil vielleicht. Und wenn schon. Geht es dann doch auch darum, wann es vollstreckt wird.

Besonders bewegt haben mich viele Einzelschicksale, derer man hier im Forum oder auch in diesem wundervollen Chat gewahr wird. Ich hatte mich bis dato für ziemlich unkaputtbar gehalten. Aber beim Lesen hat es mir schon ab und zu die Kehle zugeschnürt.

Bleibt munter!

Tom

MandyT
10.11.2007, 10:44
Hallo alle zusammen,
ich heiße Mandy und bin 31 Jahre. Mein Papa (53) hat am Donnerstag die Diagnose Lungenkrebs erhalten. Genaueres wissen wir leider noch nicht , da gestern die Bronchoskopie
gemacht wurde. Von seiner Hausärztin wurde er seit 4 Wochen auf eine atypische Lungenentzündung behandelt. Dann kamen Atembeschwerden und Schmerzen dazu. Wechsel der Ärztin - erneute Röntgenaufnahmen - seit Dienstag Krankenhaus. Am Montag haben wir (Papa, Mama, Bruder) ein Gespräch mit der Ärztin im Krankenhaus. Unsere Gedanken drehen sich nur noch um das Thema Lungenkrebs. Angst, Wut und Traurigkeit bestimmen unseren Alltag, aber für uns ist im Moment wichtig, dass Papa nicht aufgibt und sich hängen lässt. Werden deshalb morgen Opas kleinen "Hosenscheisser" (meine Sohn, 2 J.) mit ins Krankenhaus nehmen, damit er ein bisschen Abwechslung hat. Also bis dahin
viele Grüße Mandy

Skipper
11.11.2007, 21:00
Hallo,
ich heiße Petra, bin 37 Jahre alt. Mit meinem Mann und meinem 13-jährigen Sohn, lebe ich in Bayern.
Nachdem bei meinem Vater im März ein kleinzelliges Bronchialkarzinom diagnostiziert worden ist, bin ich bei meiner Suche nach Informationen auf dieses Forum gestoßen. Ich bin sehr froh, dass es euch gibt, ich habe viele wertvolle Infos erhalten. Bisher war ich nur stille Mitleserin, ich konnte mich einfach nicht dazu durchringen, selbst zu posten. Ich versuche meinen Vater zu unterstützen, so gut es geht, aber ich konnte diese ganzen harten Tatsachen einfach nicht niederschreiben.
Nun ist die Behandlung in vollem Gange, und es haben sich trotz schlechter Prognose Behandlungserfolge eingestellt.
Nun denke ich, es ist an der Zeit, etwas von dem, was ich hier gefunden habe, zurückzugeben. Vielleicht kann ich mit unseren Erfahrungen anderen Betroffenen und Angehörigen helfen und Mut machen.
Viele Grüße Petra

Tochter77
21.11.2007, 15:44
Hallo liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen,

ich habe mich hier in dem Forum angemeldet, da bei meinem Vater im Oktober ein nicht-kleinzelliger Tumor entdeckt wurde. Seitdem geht es mit Informationen hin und her und ich bin froh, hier immer wieder meine Sorgen schreiben zu können und auf so aufmerksame Zuhörer zu stoßen, die einen trösten. DANKE!!

Ich heiße Jeanette und bin 30 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn, der nächstes Jahr im Februar 3 Jahre alt wird :)

Leider hatten wir in der Verwandtschaft schon öfters Verluste durch Krebskrankheiten. Meine Oma starb an Magenkrebs, ein Onkel an einem schlimmen Hirntumor und andere an Lungenkrebs und Speiseröhrenkrebs :(
Nun ist es mein lieber Papa, der krank ist und ich kämpfe mit ihm und unser Leitspruch ist:

"AUFGEBEN GIBT ES NICHT"

Ich wünsche hier allen nur das Beste und viel Kraft und positive Energie!

Tibatabai
23.11.2007, 01:26
hallo ihr alle!

ich heisse melanie, bin 27 jahre alt und hab im juni meinen papa verloren.

ich hab hier schon viel gelesen und traue mich nun endlich auch mal meine geschichte zu erzählen.
es tut verdammt gut zu wissen, das man nicht allein ist und das es anderen auch so geht, denn ich fühle mich in meinem bekanntenkreis absolut unverstanden...

ich bin ein mensch, der immer allen anderen hilft, bevor ich an mich denke und nun fühle ich mich, als hätt ich das wichtigste vergessen, meinen eigenen papa...

meine mama hat ihn früh geheiratet, dann kam ich und danach die scheidung, sie hat wieder geheiratet und ich bekam drei geschwister. mit zehn wollte ich nicht mehr zu meinem papa, wegen seiner neuen frau.

ich hab keine schlechten erinnerungen an ihn, gar nicht, nur gute und schöne zeiten, die letzten jahre hab ich oft an ihn gedacht, wollt ihn besuchen, wieder einen richtigen papa haben, aber der krebs war schneller...

seine neue frau hat ihn deshalb vor einem jahr verlassen, er hatte vor 20 jahren prostatakrebs und deshalb auch nur mich.

ich fühle mich so schlecht, ich wäre ihm so gern bei gestanden, aber er hat niemand was gesagt, das er vor einem dreiviertel jahr erfahren hatte, das er im magen, der leber, der lunge und im kopf krebs hatte, weil er keinen grund mehr sah, in seinem leben, darum zu kämpfen.

weil ja nicht mal seine tochter mehr kontakt mit ihm hatte. und das nur weil ich zu feige war, den mut nicht fand....obwohl ich so oft an ihn gedacht habe.
keiner versteht mich, alle sagen, jetzt musst aber langsam mal darüber weg kommen! wie denn?
ich bin so ein emotionaler mensch, setze mich nur für andere ein, stehe vor jeden, der hilfe braucht und lasse meinen eigenen papa so im stich...

seine blöde frau verlässt ihn, obwohl sie weis wie krank er ist, hat ihm vor 20 jahren die ewige treue geschworen, nimmt sich einen neuen freund und steht jetzt dran als traurige witwe wegen dem erbe- und hinter ihr der freund....

klingt sicher alles etwas verwirrend, aber so fühle ich mich und es tut so gut, endlich welche zu haben die genau wissen wie es mir geht.
es tut mir weh zu sehen, wie traurig ihr seid und möchte euch kraft schenken um weiter zu machen, an den geliebten menschen zu denken, den ihr verloren habt, er wird immer in unserem herzen sein und wissen wie sehr ihr ihn liebt.
ich fühle ihn als ob er mein eigenener kleiner schutzengel ist,
trozdem bin ich immer noch so traurig und habe ein so schlechtes gewissen.

hab euch lieb bussi melanie

bella88
24.11.2007, 22:44
hallo ich bin isa 19 jahre alt...mein freund liegt momentan auf der kmt hat seine knochenmarktransplantation hinter sich gebracht...2006 erkrankte er das erste mal an lymphomen hatte chemotherapien und sein arzt erklärte ihm das nun der krebs weg war 2007 nachdem wir dann einen monat zusammen waren im märz wurde bei ihm wieder etwas festgestellt...das ganze jahr über hatte er chemotherapien bis er dann mitte oktober in die uniklinik kam...da kam dann das ganze programm auf ihn zu bevpr er die transplantation bekam...eigentlich sollte er morgen wieder nach hause kommen...leider geht es ihm zusehends schlechter...ich weiß nicht merh weiter wie ich ihn aufbauen soll wie ich für uns beide stark genug sein kann...(ich mache momentan mein fsj an einer förderschule für körperlich und geistig behinderte kinder) die arbeit raubt mir alle nerven und dann noch die situation mit ihm zu sehen das es ihm schlechter geht wir uns so sehr auf sonntag gefreut haben mitzuerleben wie in das psychisch total fertig macht...auf seine familie kann ich nicht zählen...für die bin ich ein dorn im aughe... ich weiß einfach nicht merh weiter und hoffe hier irgendwie rat und hilfe zu bekommen...ich möchte für ihn da sein ihm kraft geben und ihn ermutigen nicht die hoffnung zu verlieren...

lieben gruß

isa

Thorsten41
27.11.2007, 13:59
Hallo,
also dann stelle ich mich auch mal bei euch vor mein Name ist Thorsten bin 41 Jahre alt und lebe in Niedersachsen. Bin heute zum erstenmal über dieses Forum gestossen weil ich Infos zum Thema Lungenkrebs gesucht habe da meine Mutter davon betroffen ist und Morgen operiert werden wird.

Häsi
30.11.2007, 21:08
Hallo zusammen,

ich lese und fühle seit einiger Zeit auch still mit.
Es hat meinen geliebten Papa erwischt - Lungenkarzinom Stadium IIIb und dazu noch Darmkrebs. Letzerer wurde aber heute operiert und nun bleibt die Hoffnung. Die letzten 6 Wochen waren die Hölle - nur noch schlechte Nachrichten. Das hat er sich nicht verdient. Aber wir sind eine Familie und halten zusammen - geben ihm Kraft soviel wir können.
Habe aber schrecklich Angst. Nachts holen mich die Albträume ein.
Ich weiß, dass es hier sehr vielen ähnlich ergeht - hier werde ich hoffentlich verstanden. Mein Mann tut sich leider sehr schwer damit....

Liebe Grüße und alles Gute
Häsi

Zabaione81
06.12.2007, 17:02
Hallo ihr da im Forum ich möchte mich auch kurz vorstellen...........
Mein name ist jessi ich bin 26 jahre alt und habe eine 7 jährige tochter ich mache zurzeit mein examen in der altenpflege.

Ich habe noch zwei schwester im alter von 20 und 28.

seit 1,5 jahren wissen wir das mein vater an Lk erkrankt ist..........
Leider ist der tumor nicht operabel und seit längerem haben sich überall hin Metastasen gestreut, wir wissen das mein Vater daran sterben wird und es keine heilung oder chance mehr gibt......

Aber wir kämpfen.......... mein Vater ist 48 Jahre alt und hat so viel mitgemacht in seinem leben er hat das nicht verdient das man ihm nicht helfen kann!!!!!!!!!

Wir haben nur noch unseren Papa denn den Kontakt zur meiner erzeugerin wurde schon lange abgebrochen ( aber das ist zu persönlich)

Mein Vater ist 48 jahre alt und so stark denn er will nicht sterben aber die Gleichgültigkeit von mancghen menschen obs Ärzte oder bekannte sind die ihn schon längst abgeschrieben haben oder die behörden und Träger von einrichtungen die sich weigern irgentwelche mittel zu bewilligen um ihn noch ein bischen das leben zu erleichter, genau die machen den ganzen kampf und den mut zu nichte !!!!!!!!!!!!

Es ist schwer für mich stark zu sein ich habe mich bereit erklärt meinen Vater zu pflegen wenn es so weit sein sollte, denn momentan ist er noch soweit das er nur pflegestufe 1-2 benötigt aber es ist nicht einfach selber bin ich mama mache mein examen und habe ständig die angst das könnte der letzte tag mit meinem papa sein .................. da habe ich schon gleich ein mulmiges gefühl wenn ich mal nicht so viel zeit habe um lange bei ihm zu bleiben .....ich liebe meinen papa so sehr und ich weiß nicht wie ich das verarbeiten soll ....wir haben recherchiert was man noch in seinem fall tun kann die ärzte sagen die bestrahlungen sind nur ztum schmerz lindern und zeit schinden ....dann habe ich mich schlau gemacht es gibt eine tablette die nennt sich talodomit oder so die wurde an kleinzelligen tumoren angewandt aber mein vater hat großzellige aber ich wollte halt nur wissen vom arzt warum man es nicht probieren kann vieleicht ist er einer von 1000 bei dem das medikament hilf......aber man kennt ja die ärzte .ja ja ich erkundige mich bekommt nman dann zu häören " aber es dauert seine zeit".Zeit .bei solchen antworten denke ich mir immer sie brauchen zeit ...........aber wenn mein Papa einfach keine zeit mehr hat !!!!!!!!!!!

Tjark
09.12.2007, 21:50
hej hej zusammen!

dann will ich mich auch endlich mal vorstellen,nachdem ich schon seit ein paar wochen mehr oder weniger stille mitleserin in diesem forum bin.

also,ich bin 33 und meine allerbeste liebste freundin hat einen tumor im kieferknochen,der sich inzwischen richtung kieferhöhle ausbreitet.sie muss sich gerade einer chemo unterziehen,die ihr zunehmend heftiger zusetzt.

die diagnose kam vor ein paar wochen,völlig überraschend und hat unsere welt vollkommen aus den angeln gehoben.es war schon vorher nichts mehr wie es war (sie hat erst letztes jahr ihren langjährigen lebensgefährten innerhalb von wochen durch krebs verloren)aber jetzt ist nicht mal mehr ansatzweise was wie vorher.ich sitze oft da und denken,dass das doch alles nicht wahr sein kann?!was soll sie denn noch alles ertragen,aushalten und durchmachen???fragen über fragen,auf die es doch keine antworten geben wird.

ich bin so froh,dass es dieses forum und die möglichkeit zum austausch gibt.ich fühle mich einfach so verflixt hilflos.weiß nicht was ich machen...sagen oder wie ich mich verhalten soll.wir kennen uns schon fast unser ganzes leben lang,sind quasi zusammen aufgewachsen,bis jetzt immer gemeinsam durch dick+und dünn gegangen und sie ist für mich so etwas wie beste freundin,engste vertraute und auch schwester in einem.es tut weh sie so kämpfen und leiden zu sehen.

grüße von tjark

Kam
10.12.2007, 02:21
Tach zusammen,

mein Name ist Dirk, ich bin 25 Jahre alt und bin Student.

Mein Vater hat Lungen- und Schilddrüsenkrebs im Endstadium. Ich bin hier ins Forum gekommen, um mit Leuten zu sprechen, die ein ähnlich schweres Schicksal zu tragen haben um evtl ein wenig Hilfe zu finden...

lg Dirk

letterhenn
11.12.2007, 07:39
Hallo,
möchte mich auch kurz mal vorstellen, ich heiße Christiane, bin 43 Jahre und habe 2 Jungs, 11 und 13 Jahre alt.
Seit 5 Tagen bin ich Witwe, mein Mann war 47 und hatte ein Magenkarzinom.
Die Diagnose bekamen wir kurz vor Ostern, er hat noch klaglos 2 Chemozyklen mitgemacht, bis er Anfang November nichts mehr essen konnte.
In der Klinik haben sie dann festgestellt, dass der Krebs die Speiseröhre perforiert hatte. Das letzte CT wurde Ende August gemacht, so dass wir bis November gar nicht wussten, dass er Metastasen im ganzen Körper hat. 4 Wochen hat er noch gekämpft, 2 davon zu Hause, wo er dann am Donnerstag morgen auch gestorben ist.
Ich bin sehr traurig, aber auch froh, dass er nicht mehr leiden muss...

LG Christiane

Nachteule
11.12.2007, 20:17
Huhu,
ich eigentlich keine klassische Angehörige, habe aber nichts gefunden, wo ich mich vorstellen kann.

Meine beste und einzige Freundin ist an Brustkrebs erkrankt.
Erstmals 2005, es erfolgt Chemo, dann Op, dann nochmal Chemo dann Bestrahlung.
Dann kam die Reha und sie fing wieder an zu arbeiten.
Im März bei der Kontrolle war noch alles okay.
Im Mai hatte sie sehr wenig Luft bekommen und ist zum Arzt.
Beim Röntgen wurde man auf die Lunge aufmerksam.
Es folgten weitere Untersuchungen. Ergebnis: Metastasen in der rechten Lunge und in der Leber und zwei Lympfknoten und im Pleuraspalt.
Es kam Chemo eins,die nicht wirkte. Weitere Metastasen in der Lunge.
Es kam Chemo zwei, die nicht wirkte. Weitere Metastasen in der linken und rechten Lunge und in der Leber. Inzwischen hatte sie Schmerzen auf der rechten Seite und kann nur noch auf der linken Seite liegen. Sie bekommt inzwischen Opiate
Nun bekommt sie eine Platinchemo und es geht ihr richtig schlecht.

Ich war bisher täglich bei ihr und sie hat mir gesagt, das es ihr gut tut, das ich da bin. Wir haben nicht viel geredet ich war einfach, da und habe ihr Hand gehalten und und über ihren Schlaf gewacht.
Nun ist sie wieder im Krankenhaus.
Sie möchte mich nur noch alle 2-3 Tage sehen. Ich hatte ihr immer Croissants mitgebracht,die sie sehr möchte.
Heute kam die sms; keine Croissants, breche alles aus.

Ich bin verzweifelt,weil es ihr so schlecht geht.
Ich hoffe die Chemo wirkt.
Die klinischen Befunde sprechen eine eigene Sprache.
Ich möchte so gerne bei ihr sein und ihre Hand halten.
Ihr nahe sein. Aber auch ihren Wunsch respektieren.
Ich habe Angst sie zu verlieren, ich möchte aber auch nicht das sie leidet.
Ich bin so durcheinander.
Und ich habe Angst.

Warum ich hier bin? Ich hoffe irgendwie damit nicht allein zu bleiben.

Windlicht
19.12.2007, 10:46
Hallo Zusammen ich bin eigentlich im Darmkrebsforum zu Hause........
Mein Pa ist vor 8 Jahren an Darmkrebs erkrankt OP entgültiges Stoma
...........danach 2 mal Lungen OP fast vollständige entfernung des
linken Lungenlappens.................Metas auf rechter Lunge sind aber
kein Problem ...............Meta in Luftröhre............wurde ihm vor ca
1 1/2 Wochen ein Stend.....(Röhrchen) in die Luftröhre eingesetzt
damit er nicht ersticken muss........meine Frage werde ich im LK-Forum
stellen
Liebe Grüsse Windlicht

Mystical38
21.12.2007, 20:20
Dann stelle ich mich auch mal vor.Ich habe mich vorhin erst hier angemeldet,habe aber die letzten Tage schon hier im Forum gelesen.
Ich heiße Antje,bin 38 Jahre alt und bin Mama von 3 Töchtern(15,12,9) und bin seit einem Jahr alleinerziehend.
Vor ca 5 Monaten habe ich dann einen ehemaligen Schulfreund wieder getroffen und wir haben uns ineinander verliebt.Vor 4 Wochen hat er erfahren das er Darmkrebs hat und vor 2 Wochen hat er sich aus dem Grund von mir getrennt.Er meint er will nicht das ich das mit ihm durchstehe und er müsse mich frei geben damit ich sorglos mit meinen Kindern in die Zukunft schauen kann.Das macht mich alles ziemlich fertig ,denn ich liebe ihn über alles!!!!
Er ist bereits im Juli am Darm operiert worden .Es wurde ihm schon ein großer Teil entfernt.Zu mir sagte er das er Auswuchtungen oder Entzündungen hatte.Um einen Seitlichen Ausgang ist er aber drum herrum gekommen.Er sagte mir das er nach der Op wieder völlig gesund sei.Irgendwann fing es an das er wieder starke Schmerzen hatte und er musste zur Spiegelung.Danach haben sie ihm dann gesagt das er an Krebs erkrankt ist .Wir waren beide völlig fertig.Allerdings hat er mir nie genau gesagt wie es um ihm steht .Er sagte nur das sie ihn nicht mehr operieren können.
Ich weiß nicht wie ich mit der Situation umgehen soll,denn er hat vor 2Wochen den Kontakt komplett abgebrochen.Er meint es wäre besser wenn wir uns nicht mehr sehen würden.Wie soll ich mich ihm gegenüber verhalten..soll ich ihm etwas Zeit lassen oder soll ich ihm immer wieder klar machen das ich das mit ihm durchstehen will und kann.Er sagte ich sollte seine Entscheidung akzeptieren und ihm nicht noch mehr weh tun .Ichhabe ihm gesagt er soll mir das ins Gesicht sagen das er mich nicht mehr sehen will.Er hat es nämlich am Telefon gemacht .Seine Antwort war das er das nicht kann da er schwach werden würde wenn ich vor ihmstehe.Ich bin völlig verzweifelt denn ich kann die Gefühle zu ihm doch nicht einfach so abstellen.

ISILEIN
31.12.2007, 13:08
Hallo,mein Name ist Isabelle,bin 29 Jahre alt.
mein Vater ist an Lungenkrebs erkrankt,er ist 61 jahre.
Man hat es vor 4 Jahren zufällig festgestellt.Da wollten sie ihm was vom rechten lungenlappen entfernen,was er verweigert hat.Er spricht nicht darüber und behauptet immer er hat kein Krebs!ich bin seine einzigste Tochter und mache mich verrückt weil ich nicht genau über alles bescheid weiß.Es gibt einen Artzt der mir persönlich am telefon gesagt hat das er Krebs hat,die anderen sagen sie stehn unter Schweigepflicht.Er wird immer schwächer,hat keinen hunger mehr,Wasser in den Beinen(seit2 Tagen) schläft ständig ein,(mit Zigarette in der Hand),sind bestimmt schon 16 Löcher im Teppich.Er hat keine einsicht geht wegen anderen Sachen zum Arzt aber deswegen nicht.Ich vermute das der Krebs schon in den Knochen sitzt,weil er täglich sagt ihm tuen die knochen weh.
Ich habe selber zwei Jungs 4 und 9 und muß immer stark sein,dabei kann ich schon nicht mehr weil ich im Unterbewustsein immer daran denke wann es passiert?

Agelika
03.01.2008, 20:37
Hallo zusammen.
Ich möchte mich hier auch vorstellen, aber nicht als betroffene, sondern mein Mann ist seit Januar 2006 an Kehlkopfkrebs erkrankt.
Nach der ersten OP sah es auch noch so aus als müsste man den Kehlkopf nicht entfernen, er lag danach 4 Tage auf der Intensivstation, und hatte sich relativ schnell erholt. Aber es folgten 2 weitere OP innerhalb von 2 Wochen, wobei der Kehlkopf ganz entfernt wurde und die Lymphdrüsen. Nach der letzten OP lag er dann 5 Tage im Künstlichem Koma, um schlucken und schmerzen zu verhindern, aber es hat ihn sehr viel Kraft gekostet wieder wach zu werden.
Die Wochen danach ging es ihm aber immer besser, und er war ganz Ungeduldig darauf wieder essen zu können. Das seine Stimme weg war bekam er mit schreiben aber gut hin. Als er nach 6 Wochen Krankenhaus endlich nach Hause durfte war ich heilfroh, aber auch ängstlich. Die ersten Nächte erschrak ich jedesmal wenn er Husten musste, konnte kaum eine Nacht richtig durchschlafen.

Mit einem guten Logopäden den wir hatten, lernte er die Ructussprache, was aber noch besser wurde als er im Sommer in der Reha Klinik in Bad Münder war.

Seit Januar 2007 ist er nun in Frührente, und zu 100 % Schwerbehindert.

Was ich mir von diesem Forum erhoffe, sind vielleicht ein paar Antworten auf Fragen, weil mein Mann einige Probleme beim schlucken und Essen hat, und am 14 diesen Monat wieder ins Krankenhaus muss.

Liebe grüsse Angelika

Mauschi
08.01.2008, 11:05
Hallo mein Name ist Mauschi, eigentlich heiße ich Manuela.Ich bin 48Jahre alt.
Mein Lebensgefährte heißt Achim,er ist 56 Jahre und hat einBronchialarzenom,eine Hirnmetastase von 2cm. wurde am 6.12.07 Operiert.
ER bekommt Bestrahlung. Wie es nun weiter geht müssen wir abwarten. Seit 2 Monaten haben wir nun diese furchtbare Diagnose. Es ist sehr schwer damit umzugehen.

hetti1973
08.01.2008, 20:23
Hallo,

ich bin Marina und 34 Jahre alt. Mein Papa nennt mich Hetti. Mein Papa muß sterben, er hat weniger als ein Jahr. Im Oktober 06 stellte man zufällig einen lungentumor fest. OP, Chemo, es sah für ca. 8 Wochen gut áus, doch jetzt Hirnhaut und Gehirnwasser mit Tumorzellen befallen. Meningeosis Carzinomatosa nennen die Ärzte es. Es soll irgendwo ein Hirntumor sein, auf dem CT nicht zu sehen. Heilung unmöglich. Es zerreißt mir das Herz, gleichzeitig habe ich auch solche Wut in mir.

Liebe Grüße

Ditte
11.01.2008, 08:14
Hallo, ich bin Ditte, bin etwas über 40 Jahre alt und habe einen Mann sowie eine 17jährige (ganz ganz tolle) Tochter. Im letzten Jahr hat es uns so richtig krass erwischt, mein Papa hat ein Lymphom (derzeit aber stabiler Zustand), meine Schwiegermutter hat ein Nierenzellkarzinom mit inzwischen mehreren Knochenmetas. Dadurch ist sie querschnittsgelähmt und ein schwerster Pflegefall. Seit Oktober pflege ich sie (gemeinsam mit dem Pflegedienst, der allerdings nur zwei kleine Runden abarbeitet) sehr intensiv neben meinem 8 Stunden Job. So langsam komme ich in die Phase der körperlichen (weil seit 3 Monaten nicht ausschlafen können und ständig nach der Uhr leben) und auch psychischen Erschöpftheit. Auszeiten sind aber momentan einfach nicht drin. Als ich ihr gestern zu verstehen gegeben habe, dass ich Ende Februar mal für eine Woche eine Kurzzeitpflege beantragt habe, war sie sehr eingeschnappt. Bitte sagt ihr mir doch, wie ihr in diesen Situationen mit euren Angehörigen umgeht. Eine Dankeschön gab es für mich von ihr bis jetzt nicht. Und das fehlt mir sehr.:sad:

Karin1968
12.01.2008, 17:54
Hier nochmal offiziell:)

Mein Name ist Karin (39) und es geht um meinen Papa, der Magen- und Rachenkrebsbetroffen ist:(

Er lebt seit Febr. letzten Jahres ohne Magen und in letzter Zeit geht es richtig bergab. Er wiegt nur noch 51 kg:cry: Liegt aber auch mit daran, dass er durch die Rachenkrebs-OP (bei der alles regelrecht ausgeräumt wurde) nicht richtig schlucken kann.

Ich habe ein offenes Ohr für alles hier und hoffe, dass ich auch das Eine oder Andre bekomme.

Gruß, Karin

cassandra
13.01.2008, 16:02
Ich setze meine/unsere Neuvorstellung auch noch hier ein :)

________________________________

Ich möchte mich kurz den Lesenden und Anwesenden hier vorstellen. Mein Synonym hier ist cassandra. Ich selbst bin nicht von Krebs betroffen aber mein Mann. Er hat ein Hypopharynx-Karzinom. Also Kehlkopfkrebs. Bis jetzt hat er wohl Glück gehabt, es ist in einem sehr zeitigen Stadium gefunden worden. Der Kehlkophf ist noch da. Es wurden zwei Laser-OP gemacht und rechts sind im Halsbebereich die Lymphknoten entfernt worden. Zwei waren eventuell metastasiert!?

Ende Januar muss mein Mann in die Krebsambulanz nach Chemnitz. Termin für Radon-Chemo festlegen. Oder Bestrahlungen- ich weiss nicht.

Ich erhoffe mir hier Tipps und ehrlich gesagt, ich bin ziemlich down. Kann es meinen lieben Mann natürlich nicht merken lassen. Er hat genug zu kämpfen.

Ich bin sicher oft hier und hoffe auf Tipps und vielleicht ab und an ein gutes Gespräch.

Ich wünsche euch einen guten Abend. Ich denke, wenn eine Zeit vergangen ist, dann wird mein Mann vielleicht hier selbst schreiben. Er ist im Moment noch nicht so weit.

LG

cassandra

clausi72
17.01.2008, 13:55
Hi, bin vor knapp 2 Jahren schon mal da gewesen- nachdem mein Vati die Diagnose "nicht kleinzelliges Bronchial Ca" erhalten hatte.
Bis zu dem Zeitpunkt war auch er Raucher-der Lungenfacharzt begründete seine diagnose aber weniger mit dem Rauchen als mit einer hohen asbestbelastung...Nun - den Grund zu suchen, dafür ist es bissl spät.
Nachdem mein Vati (fast 70) fast 2 Jahre immer brav zur chemo gegangen ist, er sogar seinen ersten Enkel (16 Monate) :) kennengelernt hat, kamen im Herbst 2007 Metastasen im Kopf dazu::( darauf folgte Bestrahlung-Metas lahmgelegt, Lähmung im arm weg...neue Schmerzen, diesmal in der Leiste: arthrose und Metas...Ca wieder gewachsen --> Bestrahlung, MST und vor 2 Tagen einen Schlaganfall! Intensivstation u abwarten:(
Das blöde- ich bin mit meiner Familie fast 400 km weit weg, hab nen neuen Job und meine Mutti muss da derzeit allein durch. Mein Bruder- der ist auch weiter weg u kann nicht oft vor Ort sein...
Jetzt seh ich hier so viele- Besorgte, Betroffene und Trauernde...
Klar kenn ich die Prognose meines Vatis- fragt sich nur, wann...und was er bis dahin noch alles durchmachen muss.
Bin traurig aber getröstet, das es solche foren gibt...für was auch immer man Rat, Hilfe oder trost braucht...

littlemama
20.01.2008, 19:08
Hallo,
meine Name ist Jacqueline bin 25 Jahre. Ich bin zwar keine Betroffene aber eine Angehörige. Bei meiner Tante wurde vor 5 jahren Lungenkrebs im endstadium festgestellt.es hieß 6 wochen oder 6 monate. dank der heuteigen medizin haben sie ihr noch 5 Jahre geschenkt. nun geht es dem ende zu und ich habe keine ahnug wie ich damit umgehen soll. wie ich mit ihr umgehen soll noch sontiges. es macht mich fix und alle weil sie auch nicht darüber spricht. durch zufall hab ich nun mitbekommen das es nicht nur lungenkrebs ist sondern noch nieren, blasen und knochen. die chemo schlägt nicht an und die bestrahlungen auch nicht. der krebs streut immer weiter. ich weiß nich was ich machen soll. bin total verzweifelt. ich weiß nicht woran ich merke das es nun wirklich vorbei ist.:weinen:

DatSteff
21.01.2008, 00:47
ich konnt nich schlafen und ich bin iwie auf das forum hier gestoßen...und hab erstmal ne stunde gelesen..und mich jetzt angemeldet...

ich heiße steff (also..stefanie, aber steff reicht) und ich bin 17. mein papa hat leukämie, deswegen bin ich hier...
er is seit monaten schon im kkh und ich weiß nich mehr was ich machen soll oder wie ich damit umgehn kann oder was ich für ihn tun kann oder WAS AUCH IMMER...eig weiß ich gar nichts mehr :sad:

und ich weiß auch nich genau was ich hier noch rein schreiben soll deswegen lass ichs jetzt erstmal und les noch was weiter..

liebe grüße an euch alle

Seeschwalbe
22.01.2008, 07:02
Huhu Ihr Lieben, ich bin nun auch hier!!!:D

Freue mich, euch (Wolfgang, Ute, Claudia, Susanne, usw.) wieder zu sehen/lesen.

Hier ganz kurz meine Vorstellung:

Ich, Gina, 49 Jahre und unser Sohn 12 Jahre helfen seit dem 22.12.06 meinem Mann, 56 Jahre, gegen den Lungenkrebs zu kämpfen.

Liebe Grüße an die mir noch unbekannten und eine liebe Umarmung an die mir bekannten :knuddel:

Gina, die Seeschwalbe

Kullerkeks
23.01.2008, 19:07
Halli, hallo, auch ich habe den Weg hierher gefunden. Nun sind wir ja fast alle wieder vereint. Ich will mich kurz vorstellen und zwar mein Name ist Sybille und mein Mann ist seit Ende Juli 2007 an ein nichtkleinzelliges Lungenkarzinom im Stadion 4 erkrankt, rechter Lungenoberlappen und zwar ist die Histologie das es ein unverhorntes Plattenepithelkarzinom mit intrapulmonaler Metastierung ist. Er bekam 6 Zyklen Chemo und hat jetzt ein Vierteljahr Ruhe und geht am 4.3. wieder in die Klinik. Sein Zustand ist so, als wenn gar nichts wäre. Er erledigt die gewohnten Tätigkeiten und auch sonst merkt man nichts, außer das er nicht mehr so belastbar ist und nicht viel Kraft hat, außerdem ist er desöfteren müde. Nach dem 4. Zyklus ist der Tumor um 2 cm von 7 auf 5 geschrumpft und der darunter liegende von 5 com auf 4 cm und aus diesem Grunde haben sie noch die zwei anderen Zyklen rangehangen. Er soll wohl nun Strahlentherapie bekommen. Sein Tumor ist ja inoperabel. Von seinem Optimismus gibt er mir viel ab, denn ich bin ständig am zweifeln. Hatte mich erst durch das Internet verrückt gemacht mit den Prognosen, aber nun geht es so einiger Maßen, nur verstehe ich nicht, warum dort in der Klinik immer fast drei Monate vergehen, ehe dann die Strahlentherapie erfolgt. Denn die Behandlung heißt sequentielle Chemo-Strahlentherapie. Aber das so viel Zeit dazwischen liegt verstehe ich nicht ganz. Das wäre also meine Geschichte.
Gruß Sybille (jetzt Kullerkeks)

Andrea Susann
24.01.2008, 22:28
seit einigen tagen bin ich recht oft hier im forum.........es ist sehr hilfreich hier zu lesen und gibt mut.......es geht um einen freund, einen sehr nahstehenden freund.......

vor gut 1 1/2 jahren riß der kontakt von einem tag auf dem anderen ab, er rief mich damals, es war ein samstag, an, ihm ginge es sehr schlecht, darmkrämpfe, ich habe angst, waren seine worte.....er wohnt 300 kilometer von mir entfernt.....ich brauchte eine woche um ihn zu finden.

notop, darmdurchbruch, 8 wochen künstliches koma, ich als nicht verwandte versuchte ihn auf intensiv zu besuchen, war nicht einfach aber ich bekam es hin. trotzdem seine familie jeglichen besuch untersagt hatte. es stand verdammt schlecht um ihn, ich müsse sofort kommen sonst, sie sprachen vom abschalten. wie ich dort hin kam weiß bis bis heute nicht, er hing an schläuchen, war total gelb und aufgedunsen. ich durfte nicht lange bleiben aber als ich am nächsten tag anrief........die schwester dort war ganz aufgeregt......stellen sie vor, als sie weg waren ging es ihm richtig gut.....na prima.....nachdem ich weg war!!!!!!!

aber es ging ihm wirklich mit jeden tag besser, er mußte wieder laufen lernen, keine muskeln........nichts mehr nach 8 wochen koma, insgesamt war er mit einrechnung der reha 6 monate in den kliniken aber er verließ die rehea auf eigenen füssen. er ist knapp 67.

es ging ein jahr gut..........jetzt haben sie metas in leber, lunge und niere festgestellt......er bekommt seit letzter woche chemo über einen port.

irinotecan
folinsäure
flurorid

antikörper und angeblich sulfran aber das glaube ich nicht, er hat doch kein mehltau oder so.

leider bekomme ich so schwer etwas über die bestimmungen der metas raus, eigentlich gar nichts nur was damals war

pt3
pn2 4/9 -13 ( was -13 bedeutet habe ich noch nicht rausgefunden)
c m0

ach ja, er hat einen künstlichen ausgang, mir dem er sehr gut klar kommt und keinerlei beschweden bis jetzt, die chemo verträgt er auch ganz gut, nur halt etwas müde, unwohlsein und wenig hunger.

was mich sehr rasend macht, er hat keinerlei unterstützung seitens seiner familie, sie riet ihm von der chemo ab, wollte nicht das er vor weihnachten die untersuchungen machen läßt, es könnte ja das fest verderben und ich bin leider so weit weg um mal eben auf einen sprung vorbeizuschauen..geht alles nur per telefon oder internet.

es schön, das es dieses forum gibt, es gibt hoffnung und trost......

danke

susann

hexxer
26.01.2008, 17:47
Hallo, ich habe mich endlich überwunden und hier ein wenig gelesen, nachdem ich mich schon vor einiger Zeit angemeldet habe.
Heute will auch ich mich einmal vorstellen. Ich heiße Dagmar bin 54 Jahre alt und Angehörige aber auch Bestroffene. Mein Mann hat seit März 07 die Diagnose Lungenkrebs, ich seit Mai die Bestätigung das es sich nicht um eine Halsentzündung, sondern ein Zungengrund-, Rachenkarzinom handelt.
Mitte der Eoche erhielt ich dann die Mitteilung das der Krebs bei meinem Mann Metastasen gesetzt hat und zwar im Kleinhirn und im linken Hirnlappen. Habe mich gefühlt als wenn mir einer den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Nun fahre ich wieder jeden Tag ins Krankenhaus wo er Bestrahlungen bekommt.
Das soll für den Anfang erstmal reichen, denn ich werde wohl öfter herkommen habe festgestellt das Schreiben hilft anscheinund doch ein wenig.

Liebe Grüße
Dagmar