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#1
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Hallo Bärbel,
ich kann Dich verstehen, dass Du in die Arbeit willst. Es lenkt ab und man hat doch ein wenig das Gefühl, dass alles normal ist (soweit es geht). Ich habe zwar zur Zeit keine Arbeit, dafür aber auch so genug zu tun. Kind, Mann, Stiefpapa und Mama. Mir reicht das und ich wäre manchmal auch froh, wenn ich einen Bereich zur Flucht hätte. Ich war heut wieder im Krankenhaus. Es war furchtbar. Mama hat schmerzen und musste sich ständig übergeben. Jetzt hat sie eine Magensonde bekommen. Was aber irgendwie nicht in meinen Kopf will, am Donnerstag soll sie heim kommen????? Ihr geht es jeden Tag schlechter und dann soll sie heim? @shelly: danke fürs drücken und ein dicker drücker zurück. Bleib stark @Bärbel: Gibts was neues von Deiner Mama? Gruß und seit alle gedrückt |
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#2
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Vielleicht weiss einer das von euch, mein Hausarzt wollte mich auch schon krankschreiben, aber ich will das auch ( noch ) nicht. Doch wenn es soweit kommt dann bringt es mir ja nix weil ich dann zu Hause hocken muss und nicht zu meinem Stiefvater darf und dann werde ich auch sicher zu Hause verrückt werden ... Ist das ein extra Krankenschein wo man da bekommt?
Wünsche euch allen viel Kraft!! Liebe Grüsse Shelly |
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#3
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@ shelly
Wenn Du einen Krankenschein bekommst, dann sicher wegen psychischer oder physischer Überlastung oder sonstwas. Und Du bist da ja nicht bettlägerig krank, wenn Dein Arzt Bescheid weiss, dann ist es auch kein Problem, wenn Du während der Krankschreibung nicht in Deiner Wohnung bist. Entscheidend ist, dass Dein Arzt Dich krankschreibt. Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, nämlich die Möglichkeit, dass Du für die Pflege beurlaubt wirst. Alles hier nachzulesen. http://www.pflegewiki.de/wiki/Pflegezeit#Anspruch @Tanj Du musst unbedingt häusliche Pflege organisieren. Im Krankenhaus gibt es Sozialarbeiter, die sich darum kümmern , aber man muss mit ihnen reden. Vielleicht kann deine Mutter erst mal in die Kurzzeitpflege, die kann der Arzt verordnen- auch da müsste sich drum gekümmert werden. Dann gibt es noch den Begriff der Verhinderungspflege.. Fakt ist, sie kann erst mal nicht nach Hause, es muss eine andere Unterbringung gefunden werden. Wie sieht es mit einem Hospizdienst(auch eventuell ambulant) bei euch aus ?
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Mein Ehemann Georg+36jährig+1988(NHL) Mein Liebster Joachim+42jährig+1997 (kleinzell. Bronchial Ca.) Ich : 2002 DCIS re.Mamma, operiert, bestrahlt, AHT Meine Schwester Heike +2011(Bronchialca) Unsere Mama +2013(operiertes Glioblastom, Nierenversagen bei Temodal Therapie) Meine Schwester Sandra(45),TN mamma Ca.metastasiert, +21.11.2015 Geändert von Monika Rasch (01.12.2011 um 10:27 Uhr) |
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#4
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Danke Moni
Ich werde versuchen das so gut es geht hinaus zu zögern, denn im Moment lenkt die Arbeit noch ab. |
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#5
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Hallo Moni,
erstmal danke für Deine Info. Morgen kommt ein Sozialarbeiter zu meiner Mama ins Krankenhaus. Sie wird vermutlich auf Pflegestufe I eingestellt und wird morgens und abends eine Pflegekraft bekommen, die sie an die Infusionen an und abschließt oder so. Ich hab noch keine Ahnung. Sie bekommt ein Krankenbett und wir müssen jetzt die Wohnung auf die Schnelle umräumen, damit auch alles rein passt und für sie gerecht ist. Das Problem ist auch, dass sie im 3. Stock ohne Aufzug wohnt. Wie sollen wir sie denn da hoch bekommen? Ich hab keine Ahnung wie das alles weitergeht. Bin im Moment mut- und kraftlos. Heute ist kein guter Tag. Trotzdem danke Euch allen
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#6
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Hallo Tanja,
hatte auch keinen guten Tag gestern. War noch kaputt und müde vom Wochenende und hatte ständig Angst, diesen einen Anruf zu bekommen, den man nie bekommen will. Diese Auf und Ab von schlechten und "guten" Tagen zermürbt, ab gute Tagen denkt man, man hat alles im Griff und kommt mit der Situation klar und dann reicht die kleinste Verschlechterung und es haut einen um. War heute 3 Stunden bei meiner Mutti im Krankenhaus und habe sie begleitet, als sie auf die Palliativstation verlegt wurde und der Arzt die Aufnahme gemacht hat. Sie hat ein sehr schönes Zimmer und die Schwestern dort sind einfach lieb, ganz anders als auf "normaler" Station. Jetzt hängt sie am Schmerztropf und soll neu eingestellt werden, Physio bekommen und hofft, wieder auf die Beine zu kommen. Sie hat auch dem Arzt gesagt, dass sie "aufgepäppelt" werden möchte und danach wieder heim will. Ich wünsche es uns so. Dann kann ich auch das mit der 24h Betreuung in Angriff nehmen. Leider hat sich die Krankenkasse noch immer nicht gemeldet wegen der Einstufung zur Pflege, dabei haben wir das schon Anfang Oktober beantragt. Ach Tanja, es ist alles Mist und dabei beginnt doch jetzt eigentlich die besinnliche Zeit, wo man sich mit der Familie auf Weihnachten freut. Lass dich drücken! ![]() Bärbel |
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#7
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Hallo,
morgen soll meine Mama heim kommen und ich bin fertig wie noch nie davor. Ich habe heute mit ihrem behandelnden Arzt gesprochen, er sagt sie soll heim, damit sie endlich zur Ruhe kommt. Wir sollen noch mit Tagen rechnen, aber Weihnachten wird wohl nichts mehr erreicht. Ich könnte heut nur noch heulen. Zu allem überfluss hat meine Tochter (5 Jahre) mich heute abgewiesen und geheult, dass sie zu ihrem Papi will. Er hat sie mir natürlich gleich abgenommen und sich um sie gekümmert. Es war trotzdem ziemlich hart für mich. Wie soll ich es nur hinbekommen, dass ich für meine Tochter trotzdem noch die geliebte Mami bleibe? Heute ist ein schrecklicher Tag. Ich werde jetzt ein Bier trinken und mich dann in meinem Bett vergraben, morgen muss ich mich wieder um alles weitere kümmern. Ich mag, kann und will nicht mehr, aber ich muss. Haltet weiter durch und Kopf hoch. Danke Euch, dass ich mir alles von der Seele schreiben kann. Gute Nacht |
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| leberkrebs, leberpforte, mama, oma |
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