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Alt 09.02.2012, 16:02
voltron voltron ist offline
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Beiträge: 128
Standard AW: Hodenkrebs - und nun?

Hi Sven,

Fleissig am lesen ...beim PET-CT gibt es auch mehr oder weniger Barrieren ab wann ein uptake (gemessen in der Einheit "SUV") in Richtung einer "abnormalen" Aktivität geht. Wie gesagt ist PET-CT für Hodenkrebs und insbesondere für Nichtseminome nicht klinisch bewiesen (so zeigt z.B. Teratom oft keinen SUV Wert an) und hat sich deshalb (gemäss meinem Onkologen) noch nicht zweifelsfrei etabliert. Du hast Recht, dass Verletzungen und Entzündungen auch SUV mässig visualisiert werden können. Am Vorabend einer PET-CT Untersuchung habe ich z.B. Akkupunktur (Schwerpunkt Abdomen) gemacht und das Resultat am nächsten Tag lautete "entzündliche Veränderungen feststellbar in gewissen Bereichen, aber nicht metastasenverdächtig". Ob jetzt zwischen der Akkupunktur und dem Ergebis wirklich ein Kausalzusammenhang besteht, sei dahingestellt, aber es ist nicht immer schwarz-weiss. Ich glaube wenn der SUV Wert >4 (auch je nach Gerät und Kontrastagent) ist, dann geht man von einer "unnormalen" Aktivität aus.

Gruss
voltron




Zitat:
Zitat von SvenB Beitrag anzeigen
Hallo voltron und kafasi,

die Sache mit PET-CT sieht ja bei wikipedia sehr interessant aus. Aber wenn dort Folgendes lese: "Ein Uptake kann ganz unterschiedliche Ursachen haben: Ein Tumor kann ebenso zu einer FDG-Anreicherung führen wie der Heilungsprozess einer Wunde, ein Entzündungsvorgang, eine einfache Muskelanspannung oder ein frierender Patient." (http://de.wikipedia.org/wiki/Positro...ns-Tomographie), frage ich mich, ob der größere Lymphknoten vielleicht auch damit zusammen hängen kann, dass die OP-Narbe ja noch nicht vollständig abgeheilt ist. Wirklich warm war bei - bei den Außentemperaturen der letzten Tage auch kein Wunder - bei meinen Untersuchungen auch nicht wirklich. Aber gerade für das MRT sollte das ja wohl nicht die Rolle gespielt haben. Doch PET-CT ist für mich Frostbeule wohl eher was für den Sommer (max. 25 °C reichen mir aber völlig aus!!!). Ansonsten sind falsche Ergebnisse bei mir nicht ausgeschlossen.

Wenn vor der OP die Marker negativ waren, wann sollten eigentlich nach der OP die Marker wieder kontrolliert werden? Eine Garantie, dass die Marker weiter unauffällig bleiben, gibt es doch sicher nicht. Aber mit positiven Markern hätte es sich ja mit wait and see erledigt.
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