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Hallo Monika,
entschuldige bitte. Deine Antwort ist mir irgendwie durchgerutscht. Das war bestimmt keine böse Absicht. Wir wohnen so wir ihr sehr dörflich-ländlich Da ist es mit der Hausarztversorgung schon recht schwer. An einen Psychoonkologen gar nicht erst zu denken. Ich mag für mich keine Hilfe in Anspruch nehmen, die mein Mann für sich selber nichts nutzt. Was soll ich denn sagen, ich komme mit deiner Erkrankung nicht zurecht. Wie soll das denn auf ihn wirken. Klar weiß ich nur zu gut, was du meinst und es wäre genau das, was ich anderen in meiner Situation raten würde. Doch ich gestehe mir keine Hilfe zu. Ist leider auch Erziehungssache. Ich habe als Kind viel durchleiden müssen. Sexueller Missbrauch, Misshandlungen körperlicher und auch seelischer Art. Damals hieß es immer wir sind auf niemanden angewiesen. Hilfe von außen habe ich da leider auch nie erfahren. Durch das tiefe Tal der Tränen und Depresssionen hat mir mein Mann immer wieder geholfen. Er hat auch zu mir gestanden als ich damals für 6 Wochen zur Reha musste. da ich das Erlebte so weit verdrängt hatte, dass ich mich nicht daran erinnern konnte. Eines Tages kamen die Erinnernungen aber aus heiteren Himmel zurück und ich bin dann damit mit fertig geworden, so das ich zur psychologischen Reha musste. Er hat in der Zeit hier alles toll geregelt mit den Jungs. Wobei das sicher nicht einfach war, denn der Jüngste war 3. Du siehst er ist mir eine starke Stütze, mein absoluter seelischer Anker. Ich habe trotz des schönen Wetters gerade wieder eine ganz schlimme Phase. Das mag aber daran liegen, dass die Erkrankung damals im Sommer aufgetreten ist. Außerdem werte ich alles was passiert als schlechtes Zeichen. So macht hier jetzt in unmittelbarer Umgebung ein Bestatter auf und das sehe ich auch schon wieder als schlechtes Ohmen an.
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