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  #11  
Alt 05.06.2012, 20:48
larap larap ist offline
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Registriert seit: 31.05.2012
Beiträge: 84
Standard AW: Magenkrebs im Endstadium

hallo Rickerl,
es war schrecklich!
nein, eigentlich war es sehr, sehr gut!
Ich glaube unser Freund hat den Onko erstmal darauf gebrieft es ihr schonend bei zu bringen, meinte aber bereits im Vorfeld, das es ein sehr emphatischer, fähiger Mann sein...von wegen keine Heilung, aber eben 'damit LEBEN lernen'...
so gut und so lange es geht.
Meine Mutter war super tapfer...ich hab nur geheult, alle Last ist von mir gefallen, aber in dem Moment konnte ich auch aller Traurigkeit freien Lauf lassen. Ich weiss nicht, was meine Mutter mehr geschockt hat: die Diagnose, oder mein hemmungsloses Los-Geheule.
Er hat ihr sehr sanft bei gebracht, das sie nicht mehr geheilt wird und wir jetzt weitere Maßnahmen überlegen müssen, hat aber auch immer hinterfragt, was gerade in ihr so vorgeht und ob sie Fragen hat. Er wird jetzt mit allen weiteren Instanzen (Radiologen, Chirurgen) in den nächsten Tagen ihren Befund furch gehen um ihr dann am kommenden Montag eine Therapie vor zu schlagen.
Gemäß dem Motto: den 'jetzt' Zustand solange wie möglich zu erhalten!
Er hat ein tolles Beispiel angebracht: Zuckerkranke wissen auch das sie unheilsam krank sind und sich täglich spritzen müssen. Sie lernen MIT ihrer Krankheit zu leben! Wir reden nicht über das Sterben...sondern über das LEBEN!

Meine Mutter musste im Nachhinein zugeben, das es viel öfter schlecht geht, als sie zugibt, aber: ich glaube, sie hat das Gespräch, trotz des Schocks, sehr gut aufgenommen und ist willig ihr Leben so weiter zu führen und alles zu tun, damit das noch lange so möglich ist.

Wir schauen nach vorne, und ich habe eine neue Parole:
so gut und so lange damit leben lernen, wie es eben geht!
Herzlichen Dank an den Chefarzt der Inneren & Onkologie, Diakonie Kaiserswerth!
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Stichworte
chemotherapie, magenkrebs, palliativmedizin


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