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Liebe Christel,
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Das senkt natürlich die mediane Überlebenszeit, wenn auch ältere Menschen mit unterschiedlich "letal wirkenden" Vorerkrankungen miteinbezogen werden. Selbst über 90jährige, die ein Bronchial-CA haben und dann versterben, werden mit berücksichtigt. Tja nun, vielleicht wäre der Patient mit 92 aber auch "einfach" aufgrund des Alters gestorben. Zitat:
Zitat:
"Private" Empathie gibt es nur selten und das muss auch so sein, sonst geht man als Arzt/Pflegepersonal seelisch kaputt. Das geht einfach nicht. Ich selbst könnte z.B. nie in der Pädiatrie oder Neonatologie arbeiten, ich würde vor Emotionen keinen klaren Gedanken mehr fassen können und so das Leben der kleinen Patienten riskieren, weil ich nicht mehr fähig wäre, professionell zu denken. Gut, und da ich "vorgespielte" oder wie von Dir genannte professionelle Empathie kenne, verzichte ich da gleich lieber ganz drauf. Ich weiß halt, wie man als Mediziner dann so tickt, und dann lieber nüchtern .Das mag für ernstlich erkrankte Patienten ganz anders sein. Trotzdem ist das Einfühlen in den Patienten, v.a. in onkologische, immens wichtig und ich habe hier im Forum darüber schon mehr gelernt als in der täglichen Arbeit auf Station (Uniklinik, Durchschleusen der Patienten, strenge Vorgaben hinsichtlich OP-Durchführungen, Liegezeiten, etc. Kliniken sind letztlich auch nur Wirtschaftsunternehmen mit dem Streben nach Profit). Niedergelassene Ärzte sind da oft ganz anders, die kennen ihre Patienten sehr gut und fühlen mit, da ist aber auch die "Fallzahl" eine ganz andere als in der Uniklinik, in der ich meine praktischen Fertigkeiten erlerne, wo eine Taktung herrscht, dass Dir ganz anders wird. So, nun ist es 3.34 Uhr und ich lerne mal weiter die Theorie .
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