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Alt 04.06.2013, 10:21
starsonearth starsonearth ist offline
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Registriert seit: 31.01.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 19
Standard AW: Brauche Zuspruch und Erfahrungsaustausch

Hallo Uli,

herzlich willkommen hier im Forum. Ich habe die Diagnose im Oktober 2011 bekommen, noch nicht so lange her aber lange genug um etwas Abstand zu haben.

Ich war damals 31 Jahre alt (habe eine 3jährige Tochter) und die Welt ist übermir eingestürzt. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, es gab keine Minute an der ich nicht an den Scheiss Krebs gedacht habe, an die Ungewissheit, Zukunftsangst und alles was sonst noch so dazu gehört.

Hast du eine Uni Klinik in der Nähe in der du dir eine zweite Meinung einholen kannst? Es gibt Möglichkeiten, da kann diese OP laproskopisch also ohne riesen Bauchschnitt durchgeführt werden, das machen aber nicht alle Kliniken. Such dir einen Operateur der damit Erfahrung hat. Erfrage alles und lass dich nicht abwimmeln. Am besten nimmst du noch jemanden zu den Gesprächen mit, ist am Anfang vermutlich alles ein bisschen viel.

Wichtig ist jetzt, immer ein Schritt nach dem anderen machen. Lass dir keine Angst machen von Nebenwirkungen und Eventualitäten, mit denen kannst du dich auseinandersetzten, wenn es soweit ist. Jeder Mensch reagiert anders auf die Belastungen der OP oder wie bei mir einer Chemo und Bestrahlung. Mir gehts wieder total gut, andere Frauen haben noch lange mit den Langzeitnebenwirkungen zukämpfen.
Darum erstmal mit einer gesunden Portion Optimus aber auch Realismus an die Sache rangehen, du schaffst das!

In einem Jahr sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Gib nichts auf Statistiken, die machen nur verrückt und berücksichtigen deine persönliche Situtation nicht. Guck nach vorne und Kämpfe, deine Kiddies brauchen dich.

Hier vielleicht noch wichtig, vor dem Kindern nichts verheimlichen. Ich habe damals mit einem Kinderphychologen gesprochen, der mir oder uns erklärt hat, wie wir am besten mit einerm dreijährigen Kind in dieser Situation umgehen. Das hat mir richtig doll geholfen, man versucht als Mutter sonst ja doch immer alles böse von den Kindern fernzuhalten. Mitunter ist das aber genau falsch, die Kinder merken das was nicht stimmt und ziehen sich zurück.

Alles gute und Starkte nerven wünscht
Mel
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