Krebs-Kompass-Forum seit 1997  


Zurück   Krebs-Kompass-Forum seit 1997 > Krebsarten > Brustkrebs

 
 
Themen-Optionen Ansicht
  #9  
Alt 29.11.2013, 23:14
Ric Ric ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 20.05.2011
Ort: Eschweiler
Beiträge: 87
Standard AW: Krebs und Schwangerschaft. Wie weiter?

Hallo Paddy,

Ich schreibe Dir mal etwas von unserer Situation.
Mein Mann leidet seit 3 Jahren an einem metastasierten Sarkom.
Wir haben sehr sehr lange überlegt ob wir ein Kind in die Welt setzen oder nicht.
Ich bin 28 und mein Mann 40 Jahre alt. Wir hatten vorsorglich vor der Chemo für den Fall
der Fälle Sperma kryokonservieren lassen, welches wir nach langem überlegen auch verwendet haben. Unser Sohn ist jetzt 5 Monate alt und wir sind uberglucklich.
Ich muss dazu sagen das die Angst meinen Mann zu verlieren und mein Sohn ohne Vater aufwachsen könnte ist sehr groß und schmerzlich und viele Leute hätten diesen Schritt nicht gemacht an unserer Stelle.
Meiner Erfahrung nach braucht ein Baby die Mutter sehr, mehr als es den Vater braucht. Ich bin jung und gesund als ich mich dafür entschieden habe. Ok Du hast das nun nicht freiwillig entschieden und es grenzt an ein Wunder das Du noch fruchtbar bist nach all den Behandlungen. In der wievielten Woche bist Du überhaupt jetzt? Deine Erkrankung ist ja leider sehr weit fortgeschritten. Halten die Ärzte es denn überhaupt für möglich das Dein Körper die SS aushält und Du das Kind austragen kannst?
Und wenn das Kind da ist dann ist das auch kein Zuckerschlecken, da ein Neugeborenes einem schon sehr viel abverlangt und auch körperlich fitte Frauen sehr erschöpfen.
Das Baby braucht konstante klare Bezugspersonen, daher solltest Du auf jedenfall den Vater einbeziehen und sehen was er sagt. Vielleicht reagiert er ja ganz toll und ist für Euch da und würde das Kind auch alleine aufziehen. Wären denn ansonsten Deine Schwester und Ihr Mann bereit das Kind zu adoptieren und als eigenes aufzuziehen?
Deine Situation ist furchtbar und Du tust mir sehr leid.
Ich hoffe Du findest eine machbare Lösung.
Ein Kind zu haben ist wundervoll, aber die Sorgen und Ängste werden damit auch größer, besonders wenn einem bewusst ist das man eine begrenzte Lebenserwartung hat.

Alles Liebe

Ric

Geändert von gitti2002 (01.12.2013 um 12:36 Uhr) Grund: fehlgeschlagenes Zitat entfernt
 

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:33 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2025 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Volksbank Darmstadt Mainz eG · IBAN DE74 5519 0000 0172 5250 16 · BIC: MVBMDE55