![]() |
|
|
#20
|
||||
|
||||
|
Immer wieder gerne - und kein Grund zur Entschuldigung für längeres Schweigen.
Zitat:
Beides ist der Alimta-Therapie geschuldet, da ist das die Standardvorgehensweise zur Vorbereitung. Beides sollte sich auch in Zukunft wiederholen. Zitat:
Andere Nebenwirkungen sind allerdings deutlich gravierender - und nach dem, was du hier über deinen Vater schilderst, müsste vielleicht jemand von euch mit darauf achten. Das Cisplatin kann zum Beispiel ganz gravierende Hörschäden auslösen, die dann auch nicht mehr vollständig behebbar sind. Im Allgemeinen ist das ein Grund, sofort die Dosis zu reduzieren. Wenn also jemand bemerkt, dass das Gehör offenbar nicht mehr ok ist, sollte der Onkologe davon erfahren. Ganz allgemein sind Störungen an den Nervenenden insbesondere in Händen und Füßen nicht unwahrscheinlich sowie Schädigungen des Knochenmarks und damit der Blutbildung fast sicher. Letzteres wird allerdings regelmäßig überprüft, sodass man sofort eingreifen kann. Da ist aber wichtig, dass er tunlichst nicht auf Volksfeste und zur Haupteinkaufszeit in Supermärkte geht oder sich mit Leuten, die Erkältungen etc. haben, trifft. Gegen Übelkeit wird er Medikamente bekommen, die mehr oder weniger gut wirken, bei den meisten Menschen mehr mehr als weniger. Eine Nebenwirkung des Cisplatins kann ein metallischer Geschmack im Mund sein, sodass man nicht mehr essen mag. Bitte zwingt ihn dann auch nicht dazu. Niemand verhungert während einer Chemotherapie. Nur trinken sollte er ausreichend. Zitat:
Zitat:
Es gibt mindestens Lymphknotenmetastasen im auf der gleichen Seite des befallenen Lungenflügels gelegenen Brustraums, aber schon außerhalb der Lunge ("N2"; bei N1 lägen sie noch in dem gleichen Lungenflügel), eventuell aber auch schon auf der anderen Seite ("fraglich N3"). Das jeweils vorangestellte "c" bedeutet "clinical" und besagt, dass diese Befunde durch klinische Untersuchungen und nicht durch pathologische Untersuchungen nach einer einer Operation gewonnen wurden (dann stände dort ein "p"). "M1 (HEP)" heißt, dass Lebermetastasen vorliegen. Die Histologie besagt, dass es sich um ein Adenokarzinom handelt, das nicht mehr sehr viel Ähnlichkeit mit normalem Körpergewebe hat ("G3"). Die übrigen Angaben ("keine Expression von ALK, EGFR. Mutationsanalyse : Wildtyp , Ki67 ca 20%") besagen, dass es keinerlei Besonderheiten hat, die eine besondere Therapie rechtfertigen würden - ein Feld-, Wald- und Wiesenkrebs wie der größte Teil aller Adenokarzinome. |
| Lesezeichen |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
|
|