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#1
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Hallo zusammen!
Vielleicht passt es ja nicht wirklich hierhin, aber ich betätige mich jetzt mal einfach ganz dreist als "Quereinsteiger". Vielleicht gibt es ja auch von meiner "Sorte" hier noch einige. Ich hatte zwar nichts in Richtung Kinderwunschbehandlung, sondern einfach 4 Kinder auf ganz normale Art bekommen. Insofern ist dieser Krebs eigentlich ziemlich unfair zu mir gewesen, viele Kinder zu haben soll ja ein guter Schutz davor sein. Tja, hat nicht geklappt, Pech gehabt! Vor ca 6 Jahren fingen die Wechseljahre an, mir das Leben schwer zu machen. Naja schwer eigentlich nur, wenn man das wörtlich nimmt, ich hatte nach den Kindern ziemlich mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Ansonsten war eigentlich alles soweit OK mit mir. Meine damalige Gynäkologin meinte dennoch, es wäre vielleicht eine gute Idee, mir eine Hormontherapie zu verpassen. Ohne Überprüfung des Hormonstatus, nichts, einfach nur, weil sie mal eine gute Idee zu haben meinte. Diese Hormonbömbchen habe ich dann völlig kritiklos so gut anderthalb Jahre lang geschluckt, außer ziemlich starker und immer noch unregelmäßiger Regelblutung hab ich aber keinen Effekt gespürt, so dass ich das dann lieber sein gelassen habe. Ende vom Lied war vor jetzt 4 Jahren Eierstockkrebs, FIGO 3C. In meiner gesamten Familie hat es vorher noch nie eine gynäkologische Krebserkrankung gegeben. Andere Krebserkrankungen auch nicht (bis auf die meiner Mutter, die mit 75 Jahren an einem Glioblastom erkrankt und verstorben ist). Und natürlich hat nie ein einziger Arzt ein Sterbenswörtchen darüber verloren, dass so eine Hormontherapie krebsauslösend sein kann. Auch wenn es noch andere Punkte auf der Liste der möglicherweise krebsauslösenden Todsünden bei mir gibt (Übergewicht, übermäßig viel Stress und Sorgen, viel Süßes, kein Sport...), bin ich davon überzeugt, dass diese Hormonbömbchen ganz viel mit dem Krebs zu tun haben. Ich hoffe, ich hab die ursprüngliche Diskussion nicht zu sehr gestört, aber meine damaligen Hormonbömbchen liegen mir schon lange auf der Seele. Liebe Grüße und viiieeeel Gesundheit für alle! Marietta |
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#2
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Hallo an alle! Ich muss auch mal stören. Ich habe nie Hormone zu mir genommen keine Pille (obwohl das wäre ja glaub ich gut gewesen)und auch sonst nichts und habe es auch bekommen. Das Übergewicht IST auch ganz klar mein Problem.Mann kann überlegen wie man will es ist so,und ich glaube auch das die Umwelt Einflüsse viel machen. Wir wissen doch gar nicht was alles so rum schwirrt in der Luft oder in unserem Essen. Und dann noch vieles mehr was der Auslöser sein kann. Ich finde aber das dieses "warum"einen nicht wirklich weiter bringt. Einen lieben Gruß an alle Tina
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#3
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Hallo in die Runde,
wir haben alle mit dem Thema Eierstockkrebs zu tun. Ist es müßig, darüber nachzudenken bzw. zu forschen, warum wir krank geworden sind? Mir ist es ein Bedürfnis. Ich finde das interessant. Auch, weil ich, wenn ich mögliche Ursachen für die Enstehung der Erkrankung in meinem Fall ausmachen kann, mich dem eventuell nicht tatenlos ergeben muss. Ich freue mich, wenn ich etwas für meine Gesundheit tun kann. Liloe ist gesund und macht sich berechtigterweise Gedanken und möchte Informationen, die sie nicht so ohne weiteres bekommt. Solche hohen Hormongaben verunsichern nachvollziehbar. Es geht ja nicht "natürlich" zu. An die liebe Tündel noch kurz: zu hohe Androgene bewirken eine Dauerstimulation auf dem Oberflächenepithel der Ovarien und können dann zu Mutationen führen. Darüber gab es mal einen interessanten Artikel in der Mamzone. Ich hatte ebenfalls immer zu hohe Testosteronwerte. Hormonverschiebungen... Viele liebe Grüße in unsere Diskussionsrunde Edeka |
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#4
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Hallo an alle,
das Thema Hormone ist schon sehr interessant und sorgt für viel Diskussionsstoff. Auch von mir ein kleiner Beitrag.... Ich bin sehr früh in die Wechseljahre gekommen. Mein Frauenarzt riet mir von Hormonen ab, da meine Mutter an Brustkrebs erkrankt war. Meine Beschwerden hielten sich Grenzen und ich verzichtete auf Hormone. Ich bekam nach längerer Blutungspause wieder Blutungen. Mein Frauenarzt (ein anderer ich hatte gewechselt) überwies mich Krankenhaus zwecks Ausschabung. Es war alles OK, es hätte sich nur Gebärmutterschleimhaut aufgebaut. Das könnte vorkommen wurde mir gesagt. Es kam wieder vor, ich blutete wieder, mal mehr und mal weniger in unregelmäßigen Abständen. Nun sagte mein Arzt, versuchen sie es mit Hormone. Trotz meiner Ablehnung zu Hormonen habe ich mich entschieden es zu versuchen. Das Ergebnis....ich blutete immer mehr. Ein Ultraschall wurde nicht gemacht, sondern eine andere Sorte Hormone wurden wir verschrieben, später auch noch andere Tabletten, ich weiß gar nicht mehr was das für welche waren. Das Ganze zog sich 9 Monate. Es war der 2. Weihnachtstag, als ich dachte ich verblute. Eine sehr nette Notärztin überwies mich sofort ins Krankenhaus. Beim Ultraschall sah man dann eine Zyste von 9 x 7 cm. Diese „Zyste“ entpuppte sich dann als Granuloserzelltumor, eine seltene Art Eierstockkrebs, der hormonabhängig war und sich natürlich gefreut hat, das er Hormone bekam. Ich bekam Krebs, ohne vorher je Hormone genommen zu haben. Jetzt mache ich eine Anti-Hormontherapie Liebe Grüße Rima ![]() --- Den Arzt habe ich natürlich wieder gewechselt ---- |
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#5
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Liebe CharlOtte und all ihr anderen mit den grünen Lichtern!
Ich wünsche Dir und euch auch eine gute Nacht! Heute soll ja die “Sternschnuppennacht des Jahres“ sein, sagt meine Große. Da wird hoffentlich für jede von uns eine dabei sein und viele Wünsche erfüllen! Ich finde das Thema Hormone auch total spannend und würde am liebsten deinen ganzen Thread damit zutexten, liebe CharlOtte, aber jetzt bin ich erstmal müüüüdeeeee! Schlaft gut und träumt was Schönes, Marietta |
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#6
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Liebe Charlotte,
guten Abend! Vielen Dank für die freundliche Einladung zu Dir in Deinen Thread, in dem wir uns ja schon mal so breit gemacht haben. Ich geb da noch kurz meinen Senf dazu zu Deiner Frage, warum überhaupt Antihormontherapie... Es gibt von umtriebigen Pathologen Untersuchungen zum Thema, was man beim Ovarialkarzinom noch tun könnte an Behandlungsschritten. Viele Ovarialkarzinome wachsen, wie Brustkrebs ja zum teil auch, hormonabhängig. Leider wird das meist nicht automatisch untersucht nach der OP, Hormonabhängigkeit ja oder nein. Ich habe, um mehr Optionen zu haben, das privat machen lassen. Ich hatte einen Endometrioiden Typ. Der wächst z.B. immer hormonabhängig. Deshalb habe ich eine zeitlang Tamoxifen bekommen und es aber nach wenigen Monaten abgesetzt, weil ich es nicht vertragen habe. (Auch der vielzitierte Prof. S. aus B. verordnet es bei endometrioidem Typ nach Rezidiv! Warum erst nach Rezidiv leuchtet mir nicht ein. Nur so am Rande. Also - Du könntest, wenn Du wollen würdest...) Übrigens hatten wir hier schon vor einiger Zeit das Thema Hormone NACH Ovarialkarzinom. Ich bekam, da noch vor Menopause, nach der OP völlig selbstverständlich Hormonpflaster, die ich monatelang klebte. Ich habe viele Ärzte, Onkologen und Gynäkologen immer wieder gelöchert und immer wieder absolut gegensätzliche Antworten zum Thema Hormonsubstitution bekommen. Ich kann mich nur wiederholen: Wenn man einen hormonabhängig wachsenden Tumor hatte (und das ist beim OvCa ziemlich wahrscheinlich!) dann besteht die Gefahr, dass man das Tumorwachstum triggert! Möglicherweise hat man nicht so heftige Wechseljahrsbeschwerden, aber man kann davon sterben! Eigentlich logisch... Wieso habe ich die Pflaster also verordnet bekommen? Darüber habe ich schon spekuliert. Wenn ich mich dazu jetzt äußere, besteht erhöhtes Risiko, dass ich rustikal werde.. Ihr Lieben, es ist ja eigentlich ein anderes Thema, Hormone VOR oder Hormone NACH Krebs. Jedenfalls IST es Thema. Schön, hier mit Euch! Auch bei Charlotte im Thread ganz murkelig ![]() ![]() Schlaf schön, meine Liebe, und ihr anderen, liebe Grüße an Euch!! Edeka P.S.: Liebe Marmi, danke für den Hinweis! Sternschnuppen, super! Es sind die Perseiden, Maximum der Meteore ist morgen nacht, also falls es heute zu bewölkt sein sollte... Schöne Schnuppen für alle Wünsche und dann schön schlafen! P.P.S.: Das klappt nicht so richtig mit den Schnuppen und den vielen Wünschen, die ich habe. Der (doofe) Mond ist zu hell. Und dann dachte ich eben, es ist so schön, der Austausch mit Euch hier. Und - ganz plötzlich hat mich mal wieder eingeholt, warum wir hier sind. Und dass das alles parallel läuft zu einer wirklich großen Schwere. Wir sind echt eine coole Frauentruppe hier, aber einigen von uns geht es sehr schlecht und wird es sehr schlecht gehen. Ich denke an Sandra, die so süß war, auch bei Ihren letzen Nachrichten, ich mache mir Sorgen um Eva, die Angst hat zu ersticken. An das Engelchen denke ich auch mit den süßen kleinen Zwuckeln... Ihr Lieben, mir ist gerade zum Heulen. Ich muß das einfach nur mal kurz loswerden. Geändert von Edeka (12.08.2014 um 02:00 Uhr) Grund: P.S. angefügt und später P.P.S. |
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#7
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Guten Morgen Ihr alle zusammen,
schön, dass Ihr Euch wohlfühlt bei mir .@ Edeka zu mir hat nie irgendjemand was mit Hormonen gesagt, und schon gar nicht von Tamoxifen oder anderen Hormonblockern. Meine Interpretation: die wollte schon die anderen 'Mittelchen' nicht, dann braucht sie das auch nicht! Aber Du hast ganz Recht, wenn ich wollen würde ... will ich aber nicht. Übrigens wegen dem Antibiotika nach dem evtl. Zeckenbiss: Ich habe mir das Mittel angeguckt, das ich da bekommen würde. Es hat - wer hätte es gedacht horrormäßige 'Neben'wirkungen: Niere, Leber, Darm, Haut. Geht also gar nicht. Ich habe ja schon Vorschäden an Leber und Niere. Dann habe ich mich nochmal über die berühmten Statistiken hergemacht und siehe da: es gibt keine Studien darüber, was passiert, wenn nichts passiert. Es gibt wieder viel hätte könnte würde und auch schon mal. Die einzige 'Konstante', die ich gefunden habe, war: 70 bis 90 % heilen komplett aus, ohne irgendwelche Schäden - mit und ohne Antibiotika. Lustigerweise steht bei dem Antibiotikum in den Nebenwirkungen: Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautschäden, UV-Empfindlichkeit, Geschwüre (wenn es z.B. in der Speiseröhre hängengbleibt), Schwellungen im Hals- und Kopfbereich ... Und ich dachte, genau diese gälte es zu verhindern ![]() ![]() ![]() Meine Liebe, hoffentlich geht es Dir heute schon wieder besser ![]() Die Sternschnuppen habe ich leider verpasst. Bei uns war aber eh bewölkt ... vielleicht krieg ich was von Euren Wünschen ab? Einen schönen Tag für Euch Charl0tte |
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#8
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Hallo Ihr Lieben,
eine Frage zum Thema mit den Hormonen geht mir noch im Kopf herum, nachdem hier so viele von Euch ihre Erfahrungen berichtet haben: Gibt es welche unter Euch, die überhaupt nie, nie, nie irgendwelche Hormone (egal ob Kinderwunschbehandlung, Wechseljahresbeschwerden oder Zyklusbeschwerden oder Empfängnisverhütung oder oder ... ) bekommen hat und 'trotzdem' an EK erkrankt ist? Irgendwie scheint's die gar nicht zu geben? Sorry für die direkte 'intime' Frage, aber das geht mir nicht aus dem Kopf. Liebe Grüße Charl0tte |
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#9
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Zitat:
entschuldige bitte, wenn ich mich bei euch einmische - ich komme aus dem Gebärmutterbereich, lese aber sehr viel im Forum herum und auch bei euch lieben Mädels regelmäßig mit.Bin auch so ein Typ, der Ursachenforschung betreibt, auch um des inneren Friedens willen, und sehr interessiert ist an allen Studien, Forschungsarbeiten, Veröffentlichungen usw zum Thema Krebs. Ich finde es auch sehr auffällig , wieviele Frauen hier vor ihrer Erkrankung hormonell behandelt wurden, in welche Richtung auch immer ..Mir fiel jetzt nur gerade ein, dass es ja EK sicher auch schon früher gegeben hat, zB in vorigen Jahrhunderten, lange bevor damit begonnen wurde, Frauen gezielt mit Hormonen zu behandeln? So gesehen müßte es ja doch noch eine gewisse Anzahl an Frauen geben, die ohne "solche" mögliche Ursache an EK erkrankt sind.. War nur so ein Gedanke von mir. Mit lieben Grüße, Jessa |
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