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#1
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Guten Morgen,
ich bin neu hier. Und habe die Diagnose Brustkrebs kurz vor Weihnachten bekommen. Hormonreptoren + , 95%, 70%. HER 2 negativ. Ki 67% : 20%. Lymknoten waren alle unauffällig. Das war der Stand vor der OP. Ich bekam Zoladex. + Letro. Nach der OP Ki 67: 3%. Aber einen befallen Lymphknoten von 3 entnommen. L1. Jetzt heißt es doch Chemo. Konnte es garnicht glauben, dass doch einer befallen war. Ich sei eigentlich in einer Grauzone. Mammaprint zeigt 6% nutzen der Chemo. Ist nicht viel wenn ich mit Kosten für den Körper betrachte. Mir macht eher der befallene Lymphknoten Sorgen. Gibt es hier Frauen, die die Chemo abgelehnt haben ? Und länger noch gesund sind? Es hieß sie sind Tumorfrei aber nicht Krebsfrei. Bitte keine steinigenden Antworten. Jedem das seine an Zweifel lassen. Danke. ❤️ |
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#2
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Hallo Charming,
warum wird eine Chemo empfohlen? Sehr großer Tumor, Grad 3, sehr jung oder Oncotype Test ab RS 26? Bei nur einem befallenen Lymphknoten? Hätte ich bei meinem Tumor von 2,7 cm, N0, Grad 2, keinen höheren Oncotype Test gehabt, wäre bei mir nur OP und Bestrahlung gemacht worden. KI67 vor OP 32%, nach OP mit 3 Wochen AHT 5%. Ich hatte ein mittleres Risiko. Ich habe die 16 Chemotermine durchgezogen, ich wollte letzendlich alles machen um nicht in ein paar Jahren bei einem Rückfall zu denken, hätte ich bloß die Chemo gemacht. Sicherheit gibt es nie mit all den Therapien ob nichts mehr nachkommt. Ich habe durch eine Genmutation Chek2 sowieso ein höheres Risiko in der anderen Brust BK zu entwickeln oder für einen Rückfall. Kannst ja nochmal nachhaken bei den Ärzten, entscheiden musst am Ende Du. Wünsche Dir eine gute Prognose und Zukunft! Liebe Grüße Sonnenhut |
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| chemo ja oder nein ? |
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