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#76
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Hallo alle zusammen,
nachdem ich mich endlich angemeldet habe möchte ich mich nun auch vorstellen. Mein Name ist Angelika, 46 Jahre, verheiratet, 3 Kinder (22/17/15),wohne in Niederbayern und habe BK seit Sept.95. Nach OP, Chemo und Bestrahlung war bis Sept. 98 alles ok. Bei einer Routinekontrolle wurden dann Knochenmetas festgestellt. Im Juni 2000 hatte ich einen malignen Pleuraerguß, 8x AC-Chemo und anschließend AHT mit Arimidex. Im Juli 2004 kleine solitäre Hirnmeta, behandelt mit Gamma-Knife,und jetzt seit Nov.2004 multiple Lebermetastasen. Chemo mit Taxotere lief bis Mitte Mai und wurde wegen erneutem TU-Markeranstieg und immer massiverer Nebenwirkungen abgebrochen. Zur Zeit nehme ich Aromasin und hoffe auf den gleiche Effekt wie 2000 mit Arimidex (hatte immerhin 4 Jahre Ruhe) Obwohl ich noch an den Nachwirkungen der Chemo zu knabbern habe geht es mir relativ gut, meine Haare fangen wieder an zu sprießen und trotz diesem ganzen Mist ist das Leben schön. Liebe Grüße und allen Kampfgeist dieser Welt von Gela |
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#77
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Hallo
ich finde diese Seite echt super auch ich möchte ich vorstellen. Bin nun 51 Jahre seit 28 Jahren verheiratet (auch mit dem selben Mann)habe einen Sohn mit noch 22 Jahren und wohne in Baden Württemberg. Bin 99 an BK erkrankt wurde Bursterhaltend operiert (99 dreimal) dann im Dez. 2002 Rezidiv auf der Brust wieder 3 OP´s bei der 2. Ablation der Brust und weil sie wieder nicht ins gesunde gekommen sind sollte ich so schnell wie möglich bestrahlt werden, aber leider kam Weihnachten und Neujahr dazwischen, der Narbenbereicht war über nacht übersäht mit roten Flecken kam natürlich gleich wieder unters Messer, habe nun nur noch eine Brust aber die andere Seite ist so gestrafft, die bleibt ewig jung. Habe dann fast 2 Jahre Herceptin bekommen dann im Aug. 04 anstieg der Tumormarker nicht viel nur auf 31, sofort wurde eine Lebersono gemacht und es wurde 1 Metastase auf der Leber gefunden es wurde noch eine CT gemacht und die haben noch eine kleiner gefunden. Im Sep.04 OP der Leber, laut Ärzten war die 2. Metastase ein Blutschwämchen keine Nachbehandlung auser Herceptin im Jan.05 dann wieder ein Rezidiv unterm Arm und OP danach Bestrahlung und es wurde noch einmal ein CT von der Leber gemacht das leider nicht eindeutig war also wurde ein MTR gemacht auch nicht eindeutig habe die Bilder dann mit zur Uni genommen, denn die hatten die 1. Aufnahmen, dann Entwarnung, vor ein paar Tagen hat dann mein Prof. wieder eine Sono gemacht und wieder war´s die Leber sofort CT und nun hat sich herrausgestellt, dass das sogenate Blutschwämchen ,von 4 mm, leider keines war ist heute 3,4 cm groß. Bekomme nun Chemo und danach soll gelasert werden. Gruss Lea |
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#78
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Hallo,
ich heisse auch im wirklichen Leben Axel, bin noch ein paar Tage 37, seit 8 1/2 Jahren verheiratet und habe zwei Söhne im zarten Alter von 6 & 8 Jahren. Bei meiner Frau (36) wurde am 15.11.04 per Mammographie BK festgestellt, das Ergebnis der Stanzbiopsie bekamen wir dann am 16.11. - und das war leider positiv. Bei der weiteren Diagnostik wurden Metas in den Lymphen und der Leber gefunden. Da der Tumor inoperabel war, bekam sie dann ab Anfang Dezember Chemo mit Xeloda & Taxol. Bei beiden Präparaten hatte sie schwerste Nebenwirkungen. Xeloda hat bei ihr ein Hand- Fuß-Syndrom 3. bis 4. Grades ausgelöst, so dass sie 2 Tage nach dem 2. Zyklus am 25.12. stationär aufgenommen und die Xeloda-Gabe ausgesetzt wurde. Der dritte Zyklus Xeloda dann 25 % dosisreduziert - Abbruch nach 2 Tagen. Der vierte Zyklus Xeloda dann 50 % dosisreduziert, ebenfalls Abbruch nach 2 Tagen. Danach Xeloda-Therapie komplett abgebrochen. Das Taxol hat immense Knochenschmerzen verursacht - letzter Zyklus am 17.03. ebenfalls dosisreduziert - so dass sie in Spitzenzeiten mehr als 100 mg Hydromorphon nehmen musste. Auch heute - mehr als 3 Monate nach Chemo-Ende - kommt sie ohen Hydromorphon nicht über den Tag. Die Metas und auch der Primärtumor sind unter der Chemo stark zurückgegangen, aber leider nicht verschwunden. Da die Leber aufgrund Lage, etc. der Metas nicht therapierbar ist, bekommt sie seit Anfang April Zoladex & Aromasin. Unser Hausarzt - der sich sehr für meine Frau engagiert - meinte, wir sollten unbedingt eine zweite Meinung bei einem befreundeten Professor einholen und hat dort einen Termin für uns in der letzten Woche vereinbart. Besagter Professor wollte einen aktuellen Status haben und hat deshalb ein neues Mamma-MR und ein Thorax-CT angefordert - dabei ist herausgekommen, dass der Tumor in der Brust und die Metas in den Lymphen wieder wachsen... und das nur gut 3 Monate nach Chemo-Ende und trotz Aromasin. Jetzt soll sie operiert werden - wahrscheinlich sogar brusterhaltend (Zitat: ... aufgrund der Leber-Metas würde ich ein erhöhtes Risiko für Lokalrezidiv eingehen und erhaltend operieren...). Jetzt suchen wir nur noch die geeignete Klinik und gegen Ende der Woche wird meine Frau sich wohl entscheiden, wo der Eingriff vorgenommen werden soll. Wieviel Zeit ihr die OP verschaffen wird, dass weiss Gott allein... Liebe Grüße Axel |
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#79
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Hallihallo,
ich bin Petra 43 Jahre , werde am 12 Juli zum zweiten mal heiraten , mein zukünftiger Mann und ich haben einen lebenden Sohn Till 2 Jahre und 7 Monate alt ( ein schönes Alter ) Wir haben aber noch einen geliebten Sohn Maximilian ,totgeboren Mai 1999 und unsere geliebte Tochter Viktoria ,auch totgeboren im September 2000. Ich komme aus dem schönen Saarland und bin natürlich wegen der Liebe nach HH gezogen, hätte ich mir auch nicht träumen lassen naja *gg* In unsere Familie ist Krebs leider sehr häufig, meine Mutti ist 1982 44 jährig an Eierstockkrebs verstorben, 1981 meine Oma an Brustkrebs , meine Uroma Darmkrebs mit 60 Jahren und zuletzt mein Opa 186 an Prostatakrebs, ,a viel bleib nicht mehr von meiner Familie übrig… Ja und seit Mai habe ich Brustkrebs , Tumor war 1cm groß 3 Grad , nicht Hormonabhängig so das jetzt vorige Woche die erste Chemo begonnen hat 5 werden noch folgen und dann 30 Bestrahlungen , die Chemo habe ich leider sehr schlecht vertragen, aber was solls ich werde das schon schaffen… Ich bin von Beruf Altenpflegerin , aber das schönste in meinem Leben ist mein Kleiner Sohn Till .. So das war’s erstmal von mir Liebe Grüße Petra |
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#80
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Hallo,
ich bin die Michaela und lebe seit 31 Jahren in Niedersachsen in der Nähe von Hamburg. Bin 43 Jahre alt, seit fast 17 Jahren verheiratet. Habe eine Tochter die demnächst 16 wird und einen Sohn von 14 Jahren (ganz schön anstrengend dieses Alter) Bei mir wurde Ende April - 3 Tage nach der konfirmation unserer Tochter BK festgestellt. Nach etlichen Meinungen die ich mir eingeholt habe, wurde ich am 14.06. brusterhaltend operiert. Es folgten 4 Chemos und 33 Bestrahlungen. Zum Glück waren keine Mestastasen vorhanden und der Tumor war noch im Frühstadium. Leider hatte Tamoxifen bei mir sehr starke NEbenwirkungen. Thrombose, Lungenembolie, einen Hashimoto (Schilddrüse hat sich von selbst zersetzt) von den üblichen NW ganz zu schweigen. Nun musste ich die Tamox-therapie abbrechen. Aromatase kamen für mich nicht in Frage, da mein BK progesteron abhängig und nicht östrogenabhängig war. Im März wurden bei mir 2 große Darmpolypen entfernt, die zum Glück aber noch nicht vom Krebs befallen waren. Meine Blutwerte sind zur Zeit nicht so berauschend, da ich Fraxiparin 0,8mg tgl. spritzen muss. Meine Venen sind so hinüber, dass ken Quick mehr gemacht werden kann und ich somit auch kein Marcumar mehr nehmen kann, welches ich wegen der thrombose bekommen habe. Mein Arzt meint, er ist ganz happy, dass ich so ein Stehaufmännchen bin. Nun soll ich aber doch auch mal aufhören hier zu schreien, wenn es wider darum geht welche NW verteilt werden. Tja und so gebe ich mir Mühe seinen Rat zu befolgen. Bin trotz allem eine Frohnatur. Mache soviel wie ich kann und wozu ich Lust habe. Eben wie ihr alle hier. Zur Zeit arbeite ich stundenweise bei einer versicherung und mache dort telefonakquise. Meinen alten Jovb habe ich verloren. Ich konnte ihn auch nicht mehr ausüben. Zuviel zu schwer zu packen und zu transportieren. Tja, das wars. Es gibt Leute die es schlimmer getroffen hat als mich (siehe Thread von Axel) Mein Motto ist Die Lebensspanne bleibt die gleiche, ob man sie weinend oder lachend verbringt und ich habe schon immer gerne gelacht Liebe grüß michaela |
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#81
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Bin schon seit längerem ein stiller Leser,und erst jetzt hat es geklappt mit meiner Anmeldung. Ich heiße Ute bin 48Jahre verheiratet,habe 3 Kinder und 2 Enkeltöchter.Wir wohnen in einem schönen Vorort von Köln. Ich bin September 03 an BK erkrankt.Wurde insgesamt 4xoperiert 4EC-Chemo und 34 Bestrahlungen. Habe einen latissimus-dorsi Aufbau, was ich aber, wenn ich es vorher besser gewußt hätte, nicht mehr machen lassen würde.Jetzt im Juni05 ist meine Basedow-Erkrankung wieder ausgebrochen, hatte jetzt insgesamt 9Jahre Ruhe damit.Ansonsten geht es mir wieder gut, habe mich noch während meiner Erkrankung selbstständig gemacht, bin froh,daß bis jetzt alles soweit in Ordnung ist.
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#82
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Hallo an alle,
bin Sabine, noch 38 Jahre alt, verheiratet seit 2000 (zusammen aber seit 1993), zwei Töchter, Alena (9) und Sara (bald 7). Gebürtige Saarländerin, aufgewachsen im Markgräflerland und jetzt leben wir in Niederbayern. Ich bin Hinterbliebene, meine Mama ist im Sept. 2004 an metast. Brustkrebs und Leberkrebs gestorben (diagnostiziert 1996). Ich selbst hatte im April 2003 ein Malignes Melanom. Das Forum habe ich letzte Woche entdeckt und habe mich gleich draufgestürzt. Man kan ja noch soviel lernen und vorallem Mut machen, zuhören (bzw. lesen)! Wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag Gruß Sabine |
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#83
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Hallo,
ich bin noch nicht lange registriert, habe aber immer mal seit der Diagnosestellung BK reingeschuppert. Im März 2005 wurde bei mir ein G3 festgestellt. Ich mache bei der Studie GeparTrio (TAC) mit und hatte gestern meine letzte Chemo in Frankfurt/M. Uniklinik. Danach wird operiert und danach kommt die Bestrahlung. Eine Reha möchte ich auf alle Fälle mitmachen. Das wird sicher nicht ganz leicht für meine Familie, die gewöhnt ist, dass ich immer für sie da bin und bei kleinen und großen Problemen zur Seite stand. Ich bin 42 Jahre alt, habe zwei Kinder und bin 18 Jahre lang verheiratet. Zu dem Forum und den Nutzern möchte ich mich gerne noch positiv äußern. Es tut gut, sich mal alles von der Seele schreiben zu können. Noch schöner ist, dass ein Feedback und ein Austausch zustande kommt, der oft sehr hilfreich oder zumindest beruhigend ist. Man fühlt sich mit der Krankheit nicht mehr alleine und hat auch nicht mehr das Gefühl, dass nun alles zu Ende ist - im Gegenteil - ich fühle mich angespornt viele schöne Dinge noch erleben zu wollen. Ein herzliches Dankeschön an alle. Yvonne |
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#84
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Hallo ihr Lieben,
jetzt möchte ich mich doch auch mal kurz vorstellen, nachdem mir schon sooooviel geholfen wurde von Euch lieben Mitbetroffenen. Ich bin 42 Jahre alt, bin in München geboren und lebe da auch noch. Verheiratet bin ich nicht, da mein Freund unter chronischer Heiratsphobie leidet. Auch ohne Trauschein ist er mir aber in der letzten - oft nicht so leichten Zeit - sehr lieb zur Seite gestanden und war mir eine grosse Stütze. Kinder habe ich keine - sollte nicht sein - dafür aber zwei süsse Katzen. Dieses Jahr im März der übliche Schreck beim Duschen, ein grosser Knoten! Es folgte die 1.OP, dabei wurden über 6 cm rausgenommen, aber fast alle Ränder waren befallen. Carcinom in situ und 1,2 cm invasiv. Daraufhin Ablatio rechts mit sofortigem Wiederaufbau mit Latissiumus dorsi+Silikon. Es wurden nur 3 Wächterlymphknoten während der OP rausgenommen, sofort pathologisch untersucht und waren gottseidank alle frei! Am Freitag wurde mir nun die gesunde Brust angeglichen und ich bin jetzt sehr froh alles hinter mir zu haben - und hoffe, dass es auch so bleibt. Therapiert werde ich mit Arimidex und Zoladex für die nächsten 3 Jahre. Ich hatte das grosse Glück keine Chemo und Bestrahlungen durchmachen zu müssen. Jetzt lass ich noch die letzten "Wunden" verheilen und werde dann meinen Beruf als Arzthelferin wieder aufnehmen. Bisher konnte ich noch nicht soviel helfen, sondern habe mehr Fragen an Euch gestellt, aber ich denke das kommt noch. Seid ganz lieb gegrüsst und tausend Dank dass es Euch gibt ![]() Eure Claudia |
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#85
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Hallo, mach ich mal weiter:
Ich bin 37, von Beruf Sozialarbeiterin, lebe mit meiner 17-jährigen Tochter alleine und wohne in Tübingen. Am 18.01. war ich zur Krebsvorsorge bei meiner Gyn. Brust abgetastet, o.B. Hat mir aber aufgrund meiner fam . Belastung ( Mutter und Tante an Brustkrebs erkrankt und verstorben) einen Termin beim Radiologen gemacht. Da bin ich dann nicht hin, (hatte soooo viel Stress, außerdem, vor 40, glaubte ich mir eh keine Sorgen machen zu müssen......) Ende April dann Schmerzen in der Brust, ein sehr ungutes Gefühl beschlich mich. Dann ging alles sehr schnell: Befund: bifokales invasiv-lobuläres Mama-Ca, G2 horm.rez. pos., 2 Tumore, 2 und 2,5 cm, 1 von 13 Lymphknoten befallen. Ablatio, z.Zt 4.Zyklus TAC, dann Bestrahlung. Nachdem ich anfangs das Gefühl hatte, ich bin irgendwie in einem Film gelandet, der nichts mit mir zu tun hat, oder ich bin hier in einem Albtraum, aus dem ich wieder aufwachen werde, reale ich es so ganz langsam Krebs zu haben. Am liebsten würde ich immer noch schreien: Das giltet nicht, Krebs? Nein Danke, Annahme verweigert, zurück an den Absender.... wie ihr alle wahrscheinlich. Ich schwanke zwischen Hoffnung, Angst und Wut......und bin total froh, dass es Euch gibt. Dass es soviele tolle Frauen gibt, die das Schicksal mit mir teilen, ist irgendwie tröstlich. Ich finde den Umgang hier oft sehr liebevoll, schwesterlich. Schön, dass es Euch gibt. maja |
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#86
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So, nun ich: Ich heiße Simone, bin 38 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn, Fabian (mein ganzer Stolz). Wir wohnen im schönen Sachsenland. Meine Geschichte begann im Dezember 2004. OP brusterhaltend, Grad 1, keine Lymphknoten befallen, sowie ohne Metastasen. Klingt gut, was? Das sind auch die drei Werte, woran ich mich mehr oder weniger geklammert habe. Behandlung "nur" Bestrahlung und jetzt Zoladex (noch bis Dezember) + Tamoxifen. Abgesehen von den Nebenwirkungen geht es mir super und bin auch von Anfang an optimistisch (wahrscheinlich wir alle hier im Forum
) Aber nur so können wir den Übeltäter besiegen, gar nicht erst in Kopf lassen! Habe mich anfangs gar nicht soo sehr mit der ganzen Materie beschäftigt, aber jetzt intensiv hier im Forum gelesen. Und ich muss sagen, es macht echt süchtig. Kann es Tag für Tag gar nicht erwarten, den PC einzuschalten und wieder nachzulesen Schön, das es euch alle gibt und wir uns gegenseitig durch das Forum seelisch unterstützen können!Danke! Schönen Abend euch allen und liebe Grüße! Simone |
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#87
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Hallo ihr lieben, hier meine Vorstellung:ich heiße Bettina, bin 39 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder (7 und 9), kaufm. Angestellte und wohne in Gütersloh. 1998 wurde 8 Monate nach der Geburt meiner Tochter durch meinen Hausarzt BK diagnostiziert. Ich selbst habe ihn viel früher entdeckt, habe mich aber immer gerne von meinem Gyn beruhigen lassen. (Zyste, Milchstau..) In meinem Mutterpass steht: außer Knoten in der Brust keine Beschwerden. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man lachen. 1998 BK, brusterhaltend, 17 von 21 LK befallen Bestrahlung - Chemo - Bestrahlung so, das wars mit Krebs 2001 Hupps da war noch was... Rezidiv, Ablatio rechts AHT Mist, habe ich was falsch gemacht? Ich bin doch sooo stark, das haut mich doch nicht um. Ein Woche nach der Amputation saß ich wieder am Schreibtisch 2005 Knochenmetastasen Hüfte, LWS, BWS, HWS tja, und da habe ich gesehen, es haut mich doch um. Habe im ersten Moment gedacht, das wars, Aus. Nachdem ich aber als stille Leserin so viele Informationen sammeln konnte (auch für die Seele, danke dafür) bin ich dabei aus dem tiefen Loch in das man ja erst fällt, raus zu krabbeln. Oben bin ich noch nicht, aber jeden Tag geht es ein Stückchen weiter. Euch alles Liebe und Gute. Viele Grüße, Bettina |
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#88
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Hallo,liebe LeserInnen!
Dann möchte ich mich doch auch mal kurz vorstellen: Mein Name ist Lore,und bin hier im Forum seit kurzer Zeit als stiller Mitleser dabei. Meine Diagnose erhielt ich im Februar diesen Jahres: pT1c, pN1a(1/18), MX, hormonrezeptorpositiv, Her2neu negativ. Nach der Operation (Bet) folgten 6 Zyklen FEC-Chemo von März bis Ende Juni, im Anschluss 28+5 Bestrahlungen, die ich gerade glücklich zu Ende gebracht habe. Weiter geht`s mit Tamoxifen für ca. zwei Jahre mit geplantem Wechsel zu Exemestan. Außerdem nehme ich regelmäßig Selen und versuche meine Seelenlage mit Hilfe einer Psychotherapeutin zu stabilisieren. Um mir Zoladex-Spritzen zu ersparen und zur Risikominimierung werde ich mir Ende September Eierstöcke und Gebärmutter entfernen lassen ,und dann hoffentlich bald eine Kur genehmigt bekommen! Ich bin 47 Jahre alt, seit fast 26 Jahren verheiratet. Wir haben zwei geliebte und großartige Mädchen im Alter von 21 und 15. Nach mehreren Umzügen hat es uns in die Nähe von Osnabrück verschlagen, wo wir nun auch schon seit fast 2 Jahrzehnten heimisch geworden sind. Habe das Glück von liebevollen Freundinnen in meiner Krankheit aufgefangen zu werden, obwohl ich manchmal ein schlechtes Gewissen habe und denke,ihre Hilfe zu oft in Anspruch zu nehmen.Doch bin ich ihnen unendlich dankbar wie auch meiner Mutter,zu der ich ein sehr enges Verhältnis habe.Seit der Erkrankung telefonieren wir täglich miteinander. Computertechnisch kenne ich mich leider noch nicht besonders gut aus und mit dem Zeichenstift bin ich sicher schneller als mit der Tastatur,doch mir gefällt der liebevolle Umgang miteinander hier im Forum ausnehmend gut.Ich hoffe, Mann und Kinder helfen mir bei den ersten Schritten... Viele Geschichten hier im Krebs-Kompass-Forum berühren mich sehr und ich hoffe für Alle das Beste !!! Mir hat das Mitlesen schon sehr geholfen,konnte ich doch viele Informationen erhalten und merken,dass ich mit meinen Problemen wahrlich nicht allein dastehe. Nach dem Schock der Diagnose schwanke ich zwischen Trauer, Angst, Mutlosigkeit, Hoffnung und Zuversicht.Mein Leben ist ziemlich aus den Fugen geraten, aber alles in allem versuche ich doch positiv in die Zukunft zu schauen, von der ich mir noch ein paar Jährchen wünsche.Diese Gefühle kennt Ihr sicher nur zu gut! Immerhin begreife ich das Leben seither als ein wunderbares Geschenk und genieße die guten Momente sehr viel intensiver. Ich wünsche alles Liebe Lore Menschen zu finden,die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden. Carl Spitteler |
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#89
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hallo
bin neu hier bin 38 j.alt bin seit 12 j.an Krebs erkrankt brustkrebs .eierstock dannNiere im moment ist es die Blase hinzu komen bei mir starke Depresionen die auchMedikamente bedürfen da es ohne antidepessive im Moment gar net geht suche Leute zum Austauschen bin im Moment gar net gud drauf freue mich über jede Antwort ganz liebe Grüße kerstin |
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#90
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Hallo an alle,
möchte mich auch kurz vorstellen: ich heisse heidrun werde 61 Jahre und war/bin voll beruftstätig (selbstständig zus. mit meinem Mann). Bei mir wurde im Juni bk festgestellt - links pT2 pNO (0/12) G 2 RO MO Lymphknoten waren tumorfrei. OP am 11.7. - August und Sept. Bestrahlungen und Arimidex. Hab bisher alles gut verkraftet - bin aber jetzt im "Loch" - versuch jedoch schon wieder rauszukrabbeln. Liebe Grüsse an alle - heidrun1010 |
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