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#1381
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Hallo Gabi (6),
es tut mir so unendlich leid. Nichts von Dir zu hören, war kein gutes Zeichen. Warum nur kann die Menschheit zum Mond und zurück fliegen, aber heilen kann sie diese Krankheit nicht. Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft für die Zukunft. Nicht helfen zu können und einen lieben Menschen leiden sehen, hinterläßt tiefe Narben. Aber wenn man zusammenhält und sich gegenseitig aufbaut, schafft man es und vertreibt die dunklen Wolken. Irgendwann lernt man dankbar zu sein, für die schönen Stunden, die man gemeinsam verbringen durfte. Es braucht halt seine Zeit. Anna |
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#1382
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Hallo Meike,
vielen Dank für Deine Antwort wegen der Übelkeit. Meine Schwägerin hat jetzt mit dem ausdrücklichen Hinweis wie teuer die Tabletten sind, zwei Stück erhalten. Ihr ging es danach sofort besser, allerdings ist nicht jeder Tag gleich. Die Chemo selbst hat sie auf dem Gang der Klinik verabreicht bekommen. Da sie noch keine Stunde aufrecht sitzen kann, haben die Schwestern ihr freundlicherweise ein Bett auf den Flur geschoben. Aber sie war ja nicht allein. Nach ihrem Bericht sassen dort mehrere Frauen, denen es ebenso erging. Bist Du es, deren Mann bereits 2003 die große OP hatte? Ich habe alle Berichte von Dir verschlungen, das liegt sicher daran, dass bei vielen Angehörigen im Forum die OP nicht mehr gemacht wurde. Meine Schwägerin ist 1 1/2 Monate nach der OP immer noch sehr schwach. Die meiste Angst haben wir allerdings vor der Bestrahlung, weil die Chefärztin in der Heliosklinik ihr sagte, dass das garantiert ihr Tod sei und sie die Bestrahlung ablehnt. Aber der operierende Professor von Bad Berka besteht darauf. Wie geht es Deinem Mann jetzt. Ist der Körper in der Lage den Verlust eines Lungenflügels zu kompensieren - wenigstens einigermaßen. Oder sind durch die andauernde Mangelversorgung mit Sauerstoff weitere erhebliche Schäden zu erwarten??? Ich würde mich sehr freuen wieder von Dir zu hören und grüße an dieser Stelle alle, denen dieses Forum Hilfe und Trost spendet. Anna |
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#1383
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Hi,ich wollte nur mitteilen das mein alter Herr seit einer Woche wieder wahnsinnige Schmerzen im Arm und in der Schulter hat.Er bekommt schon ein sehr starkes Morphiumplaster und nimmt Unmengen von Schmerztropfen.Dies ganze Zeug macht ihn auch ständig müde obwohl er trotzdem noch Schmerzen hat.Er hatte schon öfters diese Schmerzphasen,aber die Abstände werden immer kürzer.Er ist auch nur noch eine halbe Portion,traurig ihn so zu sehen.Wir Angehörigen hoffen,das es nicht das beginnende Ende ist.
Ich meld mich und allen anderen viel Glück und Durchhaltevermögen. Mfg Achim |
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#1384
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Hi Anna
ja ich bin`s. Luftmangel hatte mein Mann nur bei größerer Belastung. Heute fast 2 Jahre später sieht es sehr schlecht aus. Mein Mann wird in absehbarer Zeit sterben. Der Tumor hat sich über die Rippen auf das Bauchfell ausgebreitet. Der Darm wurde in Mitleidenschaft gezogen was einen irreparablen Darmverschluß nach sich zog. Der Darmverschluß kündigt sich mit übermäßigen Erbrechen an!!!!!!Im Juli sind wir noch mit der ganzen Familie in den Urlaub gefahren und heute ist mein Mann ein Pflegefall. Weiß du wie die Tabletten deiner Schwägerrin heißen ? War es Zofran eine Schmelztablette? Damit könnte ich ihr noch aushelfen. Liebe Grüße und viel Kraft für alle von meike |
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#1385
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Hallo Meike,
als ich Deine Nachricht heute früh las, war ich erst einmal zu geschockt, um gleich antworten zu können. Dein Mann hat die schwere OP auf sich genommen, Bestrahlung und Chemo über sich ergehen lassen und dann soll es so schnell gehen. Man klammert sich an Berichte, in denen von einer Lebensverlängerung auf bis zu fünf Jahren die Rede ist. Bei der rasenden Geschwindigkeit mit der dieser fiese Krebs sich durch den Körper frisst, haben die Ärzte wahrscheinlich wirklich keine Chance schneller zu handeln. Nun verstehe ich auch, was Du mit tumorbedingten Erbrechen meintest. Das ist so schrecklich. Welches Mittel meine Schwägerin erhielt, weiß ich nicht. Aber ich werde sie demnächst danach fragen und Dir das Ergebniss mitteilen. Dein Angebot ihr ein paar Tabletten zu überlassen, hat mich wahnsinnig gefreut. Erst einmal vielen Dank dafür. Ich drücke Euch ganz fest die Daumen und wünsche Euch viel Kraft für die nächste Zeit. Anna |
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#1386
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Hi Anna
danke für deine lieben Wünsche. Bei dieser Krankheit muß man jede Chance nutzen. Es gibt eine Statistik über Pleuramesotheliom Patienten die besagt das bei Patienten mit dem Tumorstadium T1 N0 (also die besten Bedingungen) ca 40% noch 4 Jahre nach Entdeckung der Krankheit leben alle anderen sterben früher. Weiter spielt es eine Rolle welchen Zelltyp die Tumorzellen haben. Patienen mit dem epithel-Zelltyp haben die besten Chancen. Mein Mann hat leider ein biphasischen Tumor (epithel und spindelzellig) und damit die schlechtesten Aussichten auf´s Überleben gehabt. Und trotzdem hat er nie aufgegeben. Liebe Grüße meike |
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#1387
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Hi,also so weit ich informiert bin,ist der sarkomöse (hoffentlich richtig geschrieben) Typ der absolut schlimmste und tötet innerhalb von aller kürzester Zeit.Mein Vater hat den "ephitialen Subtyp".......von den scheiß Tumoren noch der beste.......
Mfg Achim Deing |
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#1388
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Hi Achim
sarkomatös (gr.-lat.bösartig) sind bis auf ganz wenige Ausnahmen alle Mesotheliome. ..........und das wohl niemand dauerhaft gegen diesen Tumor ein Chance hat habe ich jeden Tag vor Augen. Falls ich dir mit meinem Text zu Nahe getreten bin tut mir das Leid. Ich wünsche dir und deiner Familie sowie allen anderen Betroffenen viel Kraft bei dem Kampf gegen den Krebs meike |
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#1389
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Hi,danke,aber gibt es diesen speziellen tödlichsten Typ.Ein bischen kenn ich mich auch schon aus,immerhin betrifft es meinen alten Hernn schon seit 1,5 Jahren,in denen ich alles gelesen und verschlungen habe,was es gibt,incl Alternativmedizinusw.
Mfg Achim |
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#1390
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Hi,unter anderem in dieser Statistik.
Verteilung histologischer Subtypen des Pleuramesothelioms* [Krysa S 1997] Histologie Verteilung (%) epithelialer Typ 50 gemischt-biphasischer Typ 35 sarkomatöser Typ 15 * Nach einer Sammelstatistik von 900 Patienten Mfg Achim Deing |
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#1391
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das mit dem Lesen geht mir genau so. Wir haben nichts unversucht gelassen. Heute ist es 2 Jahre her das der Tumor bei meinem Mann entdeckt wurde und so wie es Aussieht ist der Kampf in wenigen Tagen zu Ende.
Ich wünsche allen Betroffenen weiter hin viel Erfolg bei ihrem Kampf gegen den Krebs Liebe Grüße meike |
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#1392
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Hallo Meike,
nicht nur die ständige Angst vor dem, was bei dieser Krankheit unnvermeidbar scheint, macht die Seele kaputt. Das - wie mit erleben zu müssen, ist so grausam. Du schreibst, dass Du nur noch von wenigen gemeinsamen Tagen ausgehst - wie stark musst Du jetzt sein, um dass überhaupt in Worte fassen zu können. Ich war am Wochenende wieder bei meiner Schwägerin. Immer wieder diese Schmerzen und am Mittwoch wieder Chemo. Und immer die Angst, dass es jederzeit schlimmer werden kann, weil es einfach keine Heilung gibt... Ich habe sie nach ihrem Mittel gegen die Übelkeit befragt, ja es ist Zofran. Aber ich denke, Du hast jetzt wirklich andere Gedanken und Sorgen. Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute und viel, viel Kraft. Anna |
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#1393
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Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für Eure Beileidswünsche. Jetzt ist es fast zwei Wochen her das mein Vater gestorben ist und ich vermisse ihn furchtbar. Die letzten fünf Tage seines Lebens hat er nicht mehr viel mitbekommen aber er wußte das wir da waren und er nicht alleine war. Er hat gekämpftmit jedem Atemzug aber dann war es leider irgendwann vorbei. Meine Mutter kommt nicht sehr gut damit zurecht. An manchen Tagen ist sie richtig teilnahmslos und spricht kaum. Auch nicht mit mir. Sie will es nicht. Ich versuche damit klarzukommen weil ich weiß das mein Vater das nicht gewollt hätte das man sich hängen lässt. Für ihn war es immer wichtig weiterzumachen und sich um sein Enkelkind kümmern. Das war das wichtigste für ihn. Meine Tochter ist erst 6 geworden vor en paar Tagen aber als ich ihr erzählte das ihr Opa gestorben sei hat sie fürchterlich geweint. Sie spricht viel über ihn und das ist auch gut so. Sie geht mit auf den Friedhof und gießt seine Blumen und sie möchte auch mitgehen und den Grabstein aussuchen. Sie bekam auch alles von dieser grausamen Krankheit mit und lernte auch damit umzugehen. Wir haben ihr nichts verheimlicht (außer das ihr Opa bald sterben würde). Ich wünsche allen Kraft und verliert trotz allem die Hoffnung nicht. Gabi |
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#1394
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An alle
am 27.08.05 um 14:08 hat mein Mann mit 53 Jahren den Kampf gegen Krebs nach 2 Jahren und einem Tag verloren. Er hat im Kreise seiner Familie friedlich vom Leben losgelassen . Meike Hi Anna man muß jede Hilfe annehmen die man bekommen kann um so eine Krankheit gemeinsam durch zustehen. Meine Kinder und meine Freunde haben mir immer Kraft gegeben. Weiter hatte ich Unterstützung durch die Diakonie und unseren Hausarzt. Beide standen (die letzten Wochen) 24h am Tag und 7 Tage die Woche zu Verfügung. Wenn du das Zofran möchtest schreibe mir deine Adresse an : meike.jaekel@lycos.de ich schicke es dir umgehend. Liebe Grüße meike |
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#1395
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Hi,immer wieder schrecklich soetwas zu lesen......und unserer Familie steht es noch bevor.Meine Mutter ist jetzt schon total mit ihrer Kraft am Ende.Unvorstellbar was bei uns zu Hause abläuft,obwohl sich der alte Herr wieder relativ gut erholt hat und wieder mobil ist.Diese Schwankungen sind extrem.Ich meld mich.......
Mfg Achim |
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