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Alt 09.11.2005, 22:37
FridaB FridaB ist offline
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Registriert seit: 25.09.2005
Beiträge: 28
Standard AW: Was macht man wenn jemand den Tod der Mutter nicht verkraftet???

Hallo Tanja,

eine Therapie ist kein Wundermittel. Zehn Sitzungen sind nicht viele, 50 bis 100 sind am Anfang üblich. Wenn deine Schwester unter Depressionen leidet ist es wichtig, das sie regelmäßig Antidepressiva nimmt. Die wirkung setzt erst nach etwa sechs Wochen ein. Mit Alkohol natürlich nicht grad.

Der Tod eurer Mutter liegt erst sechs Wochen zurück, die Trauer ist noch ganz frisch, solange der Schmerz deiner Schwester noch so stark ist wird es auch keine schnelle Besserung geben. Wichtig ist, dass sie durch ihre Familie, ihren Mann, ihre Kinder, ihre Freunde, dich, wenn du kannst, aufgefangen wird. Seid für sie da, laßt sie nicht allein.

Deine Schwester würde nicht zu einem Therapeuten gehen, wenn sie wirklich sterben wollte. Ihr solltet sie also nicht einweisen lassen, was gegen ihren Willen auch gar nicht geht, sondern mit ihr sprechen. Es gibt die Möglichkeit für 10 Wochen ins Krankenhaus zu gehen, um sich dort intensiv behandeln zu lassen. Wenn sie das möchte, solltet ihr zusammen überlegen, wie die Kinder in der Zeit betreut werden können und euch dann an ihren Arzt wenden.

Ich wünsche euch alles Gute!

FridaB
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