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#1501
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Hallo alle zusammen.
Ist denn niemand mehr hier mit dem man sich austauschen kann? Ich hoffe euren Angehörigen geht es gut. Kann mir jemand sagen wie lange es dauert bis sich die Berufsgenossenschaft meldet? Der Antrag ist schon vor über einer Woche raus. Mein Vater bekommt am Montag seine erste Bestrahlung. Ich hoffe er verträgt sie gut. Ich würde mich freuen von euch etwas zu hören. Es gibt mir viel Kraft das alles durchzustehen. Ich wünsche euch und euren Angehörigen alles Gute LG Conny |
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#1502
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Hallo Cordula,
und auch ein liebes Hallo allen anderen. Du hast soviele Fragen und bekommst keine Antworten. Aber das liegt nicht unbedingt daran, dass keiner Lust zum Antworten hat, sondern dass der Verlauf und die Symptome einfach bei jedem Menschen anders sind. Niemand will Dir Angst mit Tatsachenberichten einjagen, die aufgrund des Verlaufes der Krankheit in Eurem Fall vielleicht niemals eintreten werden. Für meine Schwägerin (sie hatte die große OP im Juni) waren die Folgen der Bestrahlung von Mal zu Mal härter gewesen und sie war so glücklich, vor Weihnachten endlich die letzte hinter sich zu haben. Aber dann kam am 2.1. die Nachricht von einem neuen Tumor im Hirn. Niemand kann beschreiben, was da in der Betroffenen und bei den Angehörigen emotionell abläuft. Sie hat die OP gut überstanden und ist jetzt zur Bestrahlung des gesamten Kopfes. Ich will und kann Dir nicht beschreiben, was das bedeutet. Du musst immer hoffen, dass die angewendeten Maßnahmen Besserung bringen, weil Du sonst mit den Nebenwirkungen nicht klar kommst (ist zumindest bei mir so). Mit der BG haben wir nur Schwierigkeiten gehabt. Und von allein, ist da gar nichts passiert. Täglich Anrufe waren noch die kleinste Unannehmlichkeit. Also nach vier Wochen melden die sich vielleicht - wenn es gut geht. Besser wäre, ihr macht dort Druck. Andererseits habe ich von vielen im Forum gehört, dass es gar keine Schwierigkeiten gab und eine problemlose schnelle Anerkennung erfolgt ist. Ich drück Euch die Daumen. Liebe Grüße an alle im Forum und alles erdenklich Gute Euren Angehörigen. Anna |
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#1503
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Hallo Cordula und auch an alle anderen hier im Forum,
ich lese schon seit einiger Zeit still hier im Forum mit, da ich beruflich "Betroffener" bin. Ich bin nämlich Mitarbeiter....und jetzt kommts.... der BG. Leider ist ja die Meinung, nicht nur in diesem Forum, über die Berufsgenossenschaften nicht durchwegs positiv und dies ist auch verständlich. Sie müssen wissen, es gibt in Deutschland z.Zt. noch 35 gewerbliche BGen und da gibt es leider Gottes, wie im richtigen Leben, die "Guten" und die "Bösen". Ich habe das Glück, das lege ich jetzt einfach mal fest, bei den "Guten" arbeiten zu dürfen. Im Klartext heißt das bei uns, daß sobald ein "Pleuramesotheliom" gemeldet wird, ein Mitarbeiter sich sofort (innerhalb einer Woche) mit dem Versicherten in Verbindung setzt, um einen Beratungstermin auszumachen, sofern der Betroffene dies wünscht (nicht jeder möchte dies, zu dem Zeitpunkt). Die entsprechenden Formulare, ein bisschen Bürokratie muss halt sein, werden dann vor Ort mit dem Versicherten zusammen ausgefüllt. Ein ausführiche Beratung, auch zum Ermittlungsverfahren, findet selbstverständlich auch statt. Die Ermittlungen können, wenn die Asbestexposition nicht so eindeutig ist, schon ein wenig dauern. Aber wir achten stets darauf, daß in diesen "besonderen Fällen" die Ermittlungen beschleunigt durchgeführt werden. Uns reicht aus, wenn ein beruflicher Asbestkontakt "wahrscheinlich gemacht" wird. Da sind andere BGen sicher strenger....aber das sind ja auch nicht die "Guten". Mein Tip, bleiben Sie am Ball, trauen sich sich bei der BG anzurufen und sich nach dem genauen Stand der Ermittlungen zu erkundigen. Lassen Sie sich "ihren Sachbearbeiter" namentlich und mit Telefonduchwahl nennen. Bleiben Sie am Ball. Und ich wünsche allen sehr, daß sie bei den "Guten" landen. Allen Betroffen drücke ich mein Mitgefühl aus und wünsche allen ausreichend Kraft diese schlimme Krankheit zu überstehen. Glauben Sie mir, wir zucken immer noch jedes mal wieder zusammen, wenn uns ein neuer Fall gemeldet. Ich wünsche allen einen hoffentlich schönen Tag. |
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#1504
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Hallo Anna Maria, hallo Rehakles!
Danke für die Antworten. Ich bin immer froh etwas zu hören. Klar verläuft bei jedem Betroffenen die Krankheit anders, meinem Vater gehts ja bis jetzt auch noch ganz gut. Mit den Bestrahlungen fängt er Montag an. Er bekommt ja nur 4. Hoffentlich macht ihm das keine Probleme. Danach kommt ja irgendwann die Chemo. Ich hab ja viele von den Einträgen hier im Forum gelesen und die Nachrichten die dort stehen bedrücken mich extrem. Schlimm wenn man lesen muß was Menschen so alles aushalten müssen. Ich hasse diese Krankheit. Aber es tut gut zu wissen das man nicht alleine ist und mir hilft es wirklich sich auszutauschen. Die BG hat sich bei uns noch nicht gemeldet und ob wir bei den "Guten" oder den "Bösen" gelandet sind wird sich ja sicher bald rausstellen. Vielleicht haben wir ja Glück. Ich werde auf jeden Fall mal nächste Woche telefonisch nachfragen. Danke für den Tip. Viel Kaft euch allen und ein schönes Wochenende. LG Conny |
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#1505
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Hi,ich muß auch zugeben das nach anfänglichen Schwierigkeiten sich jetzt die BG doch stark kümmert und auch einen Haufen Geld auszahlt.Trotzdem muß man immer mal wieder nachhaken,es bleibt ein Beamtenähnlicher Apparat...
Bei uns gibts nichts neues,nur unstillbare,wahnsinnige Schmerzen... Mfg Achim |
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#1506
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Es gibt in verschiedenen Unterthreads zu diesem Rippenfellkrebs-Thread ab und zu Nachfragen über die Form und den Verlauf eines Rippenfellkrebsgeschehens (Mesotheliom). Vielleicht ist das folgende Dokument hilfreich, auch wenn es mit medizinischen Fachbegriffen gespickt ist.
Die unten zitierte Arbeit beschreibt in Form einer medizinischen Dissertation eines Dr. Pravin Thattamparambil die unterschiedlichen Ausprägungen des Mesothelioms. Dabei sind vor allem die ersten Kapitel vielleicht für Laien interessant, da sie die unterschiedlichen Ausprägungen der Krankheit erläutern. Es werden hinreichend viele Bilder gezeigt. http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de...ravin/diss.pdf
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Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun. (Johann Wolfgang von Goethe) "Wilhelm Meisters Wanderjahre", 3. Buch, 18. Kapitel |
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#1507
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Mein Vater hatte heute die letzte Bestrahlung. Insgesamt 4. Er hat sie super vertragen, noch nicht einmal die Haut ist gerötet. Morgen haben wir ein Gespräch mit dem Onkologen, denke da werden wir erfahren wie es weitergeht. Wie geht es euren Angehörigen? Hoffe es geht einigermaßen. Eine ruhige und schoene Woche wuensche ich euch. LG Cordula
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#1508
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Hallo an alle!
Es ist still geworden im Forum. Wie geht es Euren Angehörigen? Meine Schwägerin hat die Bestrahlung des Kopfes hinter sich gebracht. Und ich will da gar nicht ins Detail gehen, weil wir alle wissen, mit welchem Leid diese Krankheit verbunden ist. Zur Zeit wird sie auf eventuell neue Metastasen durchgecheckt, begleitet von bangem Zittern und Angst... Einen kleinen Lichtblick gab es allerdings, die BG hat die Berufskrankheit anerkannt. Meldet Euch doch mal wieder! Liebe Grüße Anna |
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#1509
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"Es ist still geworden im Forum. Wie geht es Euren Angehörigen? "
Hallo Anna, Still wohl nur auf den ersten Blick. Denke ich. Bei der Recherche bin ich bei dem Thema "Rippenfellkrebs" auf die unterschiedlichsten Berichte und Menschen getroffen, und dabei steht eines jetzt schon fest. Wir haben noch eine Menge zu tun, was Aufklärung und Hilfestellung angeht. Netzwerken und Zusammenschlüsse, ob offline oder online, ob Regional oder International sollen helfen, mehr Aufklräung zu leisten. Der Bericht von Dr. Harvey I. Pass gibt, denke ich, große Hoffnung in die richtige Richtung. Ich würde gerne mit euch mich zu diesem Thema speziell austauschen. Wir hier in Berlin treffen uns jetzt Regelmäßig und in den nächsten Tagen wird es die ersten offiziellen Bekanntmachungen von uns geben. Würde mich freuen von euch zu hören. Herzliche Grüße aus Berlin Heiko |
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#1510
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Hallo zusammen...
Mich werden hier nicht mehr viele kennen... Mein Dad ist vor 1,5 Jahren an diesem scheiß Krebs gestorben... Meine Frage jetzt, auch an dich Achim... wir haben am Samstag eine Ablehnung der BG bekommen. D.h. meine Mam bekommt nichts, nichts!! Ich bin total wütend, und kann es nicht begreifen... Es wäre nicht zu 100 Prozent bewiesen, das er damit gearbeitet hat... Achim weißt du, ob wir da noch was machen können?? Ansonsten wünsche ich allen Erkranken und Angehörigen viel Kraft und Hoffnung für die nächste Zeit... LG Julia |
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#1511
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Hallo zusammen,
ich habe Julia per PN geantwortet. Gruß Rehakles |
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#1512
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hallo an alle,
ich habe mich länger nicht gemeldet. mein papa ist gestern an diesem Krebsgestorben. Es war eine Erlösung, die Tumore waren bereits im Bauchfell. Die letzten drei Tage war er etwas verwirrt, dann ging alles ganz schnell. Gestern morgen wollte er unbedingt noch einen Schluck Rotwein trinken. Dann machte er zwei tiefe Atemzüge und wurde b ewußtlos. Wir hatten immer so sehr Angst vor diesem Moment, aber es geschah ganz friedlich, er hatte bis zum Schluß seine Würde behalten, das war im sehr wichtig . Ich weiß nicht ob das jemanden von Euch weiterhilft, ich hoffe es aber. Als ´meine Mutter vor elf Jahren an einem anderen Krebs starb, war das alles viel viel schlimmer, damals gab es noch nicht solche Schmerzmittel wie heute. Ich wünsche Euch allen ganz viel Kraft. Alexandra |
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#1513
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Hallo Alexandra
Es tut mir leid das dein Vater gestern gestorben ist. Man ist einfach machtlos gegen diesen Krebs. Ein Trost ist es zu hören das er es gut geschafft hat. Mein Vater ist ja auch an diesem Krebs erkrankt und noch geht es ihm relativ gut. Meine Angst ist einfach, dass er zum Schluß sehr leiden muß. Das sollte keiner mitmachen müssen. Ich wünsche Dir und deiner Familie jetzt ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit. Alles Liebe und Gute Cordula |
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#1514
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Hallo Alexandra,
es ist so schwer, loszulassen. Du hast dieses Schicksaal nun ein zweites Mal erleben müssen. Es gehört viel Mut und Kraft dazu, dem Leben nach einem solchen Verlust wieder eine positive Seite abzugewinnen. Aber unsere Lieben würden es nicht wollen, dass wir uns verkriechen. Sind sie es doch, die uns immer wieder gezeigt haben, dass man jeden Tag nutzen und leben muss, so lange es nur irgendwie geht. Bei uns gibt es nur furchtbare Nachrichten. Der Tumor schlägt unaufhörlich zu, im Gehirn, in den Nieren und wer weiß, wohin er sich heute ausweiten wird. Die Ärzte können nichts tun. Es hilft nur noch ein Wunder... Liebe Grüße Anna |
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#1515
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Hallo Ihr alle!
Auch ich melde mich nach langer Zeit mal wieder. Mein Vater hat nach Chemo, großer OP, Reha nun auch die 10 Bestrahlungen ohne Nebenwirkungen überstanden. Jetzt hat er erst mal Ruhe bis zur nächsten Kontrolluntersuchung. Hoffen wir mal das dann alles in Ordnung ist. Die Ärzte meinen aber das er mit seinem Befund quasi einen 6er im Lotto hat. Im Moment gilt er doch tatsächlich als geheilt. Kaum zu glauben bei allem was man hier im Forum liest. Wie geht es Euch anderen? Es ist so still geworden im Forum!!! Petra, Sternchen,Achim und Anna Maria meldet Euch mal wieder! Ich wünsche Euch allen noch frohe Ostern! Auf bald Andrea |
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