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Alt 12.04.2006, 22:49
rella rella ist offline
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Registriert seit: 15.08.2005
Beiträge: 4
Standard AW: Nasenkrebs

Hallo!

Ich möchte Euch meine Erfahrungen mit einem NNH Tumor schildern. Ich lese hier mit großem Interesse mit, da mich die Erfahrungen anderer sehr interessieren.

Ich hatte einen relativ großen vom Siebbein ausgehenden Tumor, der schließlich meine rechte Nasenhöhle ausgefüllt hat. Ich hatte ständig Nasenbluten und war in der Nasenatmung behindert. Allerdings habe ich das über lange Zeit nicht bemerkt bzw. mich einfach sukzessive an den schlechten Zustand gewöhnt. Nachdem ich aber irgendwann mein Nasenbluten nicht mehr stoppen konnte, kam ich in die Klinik. Irgendwie kam mir (damals 25) die ganze Situation ziemlich irreal vor. Der Arzt wollte mir klar machen, dass die Situation ernst war, aber ich habe immer nur den Satz "Aber Sie können das doch operieren!" wiederholt.

Im Herbst 2002 wurde der Tumor chirurgisch entfernt, aber hat seitdem 3 x rezidiviert. Es ist ein nicht besonders gefährlicher, langsam wachsender Weichteiltumor - von Chemo- oder Strahlentherapie war anfangs nie die Rede. Nachdem er allerdings bereits zum dritten Mal rezidiviert hat, hat sich mein Arzt zu einer Behandlung mit dem Gammaknife entschlossen. Die Bestrahlung hat circa eine Stunde gedauert, aber war wohl sehr effiktiv. Sie liegt mittlerweile ein Jahr zurück und seither ist nichs nachgewachsen und der Restumor hat begonnen, zu schrumpfen. Ein klarer Erfolg!

Im Nachhinein wird mir erst bewusst, dass ich großes Glück gehabt habe: vieles hätte anders kommen können: Der Tumor hätte sehr gefährlich oder inoperabel sein, eines der Operationsrisken (z. B. Auge oder Gehirnhaut verletzt) hatte eintreten können...

Wenn ich hier im Krebskompass lese, habe ich gar nicht das Gefühl, eine "Betroffene" zu sein. Wahrscheinlich liegt das daran, das ich immer das Gefühl hatte, dass ich und mein Arzt dem Tumor immer einen Schritt voraus waren - weil er so langsam und träge war und daran, dass ich das Glück hatte, keine Chemo oder keine "normale" Strahlentherapie auf mich nehmen zu müssen.

Ich wünsche Euch alles Liebe!

Rella
 

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