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#1
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Ganz lieben Dank für die ausführlichen Erläuterungen. Es sollte auf keinen Fall der Eindruck entstehen, dass ich etwas besser weiss, oder dass Du Dein Wissen verteidigen musst. Ich bin bezüglich Lymphome ein absoluter Laie und Neuling!
Das mit der Impfung klingt ja wirklich faszinierend! Es scheint schon logisch, dass eine individuelle Abstimmung des "Antikörpers" den grösstmöglichen Nutzen bringt. Nun, ich mache jetzt mal den 1. Schritt in die richtige Richtung (so hoffe ich), indem ich an dieser Rituximab - Studie mitmache. Dir Fedi ganz lieben Dank für die Geduld bei der Beantwortung meiner Frage. liebe Grüsse Marcel PS: lass mich wissen wie Du reagierst! |
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#2
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Hallo Fedi,
die Impfung gegen das follikuläre Lymphom bekommst Du auch in Freiburg. Es gibt hier eine Studie der Universität in Zusammenarbeit mit der Fa. Cellgenix, die stellen eine Vakzine namens "IdioVax" her, hierfür wird ein Knoten entnommen und gemäss der Oberflächenstruktur des Lymphoms ein Impfstoff speziell für den Patienten hergestellt. Viele Grüsse von Rio |
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#3
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So jetzt weiss ich wie Riuximab gewirkt hat.
Es war alles harmloser als gedacht. Ich hatte mich auf Schüttelfrost, Fieber etc. eingestellt. Zum Glück ist das alles ausgeblieben. Das einzige ist die Langeweile weil es lange dauert und die Tatsache einen Tag lang "groggi" zu sein. Angefangen hats um ca. 10 Uhr morgens mit einer Spritze Antihistamine egen mögliche Nebenwirkungen wie Schlecht sein etc. Diese sind auch verantwortlich für die Müdigkeit. Anschliessend ca. 1/2 Liter Flüssigkeit (Salzlösung): das ging relativ schnell, kapp eine halbe Stunde. Nach der Flüssigkeit dann das Rituximab, welches fast nicht enden wollte. Von 10.30 Uhr bis abends um 5 Uhr. Heute morgen sind die Verdickungen unter den roten Flecken auf der Haut, praktisch weg. Nur noch auf der Kopfhaut und hinter den Ohren spüre ich noch Verdickungen. Mein Allgemeinzustand ist gut, so dass ich heute arbeiten gehen kann. Ich glaube mit Chemo wäre das nicht möglich. Wünsche allen ein tolles Wochenende Fedi |
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#4
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Auch ich habe Neuigkeiten!
Die Letzten Checks für die Retuximab-Studie sind durch. Ich würde als geeignet befunden. Allerdings zeigte das neueste CT, dass ich zwar Grad 1, aber dafür Stadium 3 oder 4 habe. Ein Untersuchung zeigte nichts in den Knochen, die andere aber schon, obwohl nur sehr geringe Anzeichen. Das hat mir einen Dämpfer gegeben. Nächste Woche beginne ich mit der 1. Infusion (Donnerstag). Zuvor muss ich Mittel gegen Gicht einnehmen, mein Arzt meint das beuge einer "Übersäuerung" des Blutes durch die Abbauprodukte durch Retuximab vor. Ich bin ja sowas von gespannt! liebe Grüsse Marcel |
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#5
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hallo marcel,
na endlich gehts vorwärts. mein sohn hatte auch 6 gaben rituximab bekommen und außerdem daß er an diesem tag nicht selbst autofahren wollte, hatte er keinerlei nebenwirkungen. ein bekannter von mir hat vor 5 jahren in usa rituximab bekommen und auch danach eine erhaltungstherapie, er hat das auch supergut vertragen, kommt wahrscheinlich auch darauf an, wie der sonstige zustand des betroffenen ist. laß jedenfalls hören, wie es bei dir läuft und dazu wünsche ich dir alles gute. gr sonja |
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#6
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hy Sonja
nun habe ich die 2. MabThera - Infusion hinter mir. Die 1. Infusion wurde stationär gemacht und das war gut so. Mein Kreislauf klappte zusammen und ohne Hilfe der Ärzte und Schwestern hätte das ziemlich schlecht ausgesehn (Blutdruck 69 / 55 mit 38 Puls) Es geht mir eigentlich sehr gut zur Zeit. Nich zu verleugnen sind die Müdigkeit während der ersten 3 - 4 Tage. Da bin ich ziemlich groggy und die Konzentration ist nicht die beste... von wegen Bücher lesen! Aber sonst kann ich nicht klagen. Liebe Grüsse Marcel |
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#7
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Hallo Marcel,
ja,das man sich auf nichts mehr konzentrieren kann kommt mir sehr bekannt vor *g*. Ich hab die ganze therapie über,also 3 monate,im KH gelegen.Lesen fiel mir auch sehr schwer.Bisher hab ich immer gedacht,das käme von der hochdosis chemo,oder daher,das ich vorher im koma lag,aber nicht vom rituximab. Siehste,wieder was dazu gelernt...Kann aber auch gut sein,das alles zusammen die konzentrationsunfähigkeit bei mir verursacht hat. Am meisten hab ich fern gesehen und geschlafen. Ich hab hier noch einen schönen link für dich http://www.onkodin.de/zms/content/e2...index_ger.html Ich wünsche dir alles gute für die therapie, lg bonny
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Nur wer nicht ganz dicht ist,kann für alles offen sein! hochmalignes B-zell-NHL Stadium 3-4 Diagn.:12/03>Koma->Intensivstation b.Ende 2003/Hochdosis Chemo 2x autologe Stammzelltranspl.stationär 3 Monate,anschl.36gy.Seit 9/2004 Remission
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