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Liebste Inez,
vielen Dank für Deine ausführlichen Tips. Ich werde mich bei Gelegenheit mal dazu schlau machen. Ich habe bei Holger gelesen, dass es Deiner Mutter sehr gut geht. Das freut mich total. Wie schön das ist, wenn es auch mal gute Nachrichten gibt. Ich hoffe ihr macht was Nettes am We auch wenn das Wetter nicht so schön ist. Weiter so, das ist der richtige Weg. Ich bemühe mich auch wieder aufzustehen und zu kämpfen. Es ist eben nicht leicht, wenn man für seine Mühen nicht belohnt wird... Liebste Anita, Danke für Deine Erklärung zu Erbitux. Ich dachte das wäre eine Idee aber scheinbar doch nicht ganz. Ich hoffe einfach, dass der Schatten in der Lunge vielleicht auch von den Altlasten ist. Meine Mutter hat damals in der chemischen/medizinischen Forschung auch bestimmt einige schädliche Substanzen abbekommen. Ich lasse das vielleicht mal bei den Ärzten anmerken. Liebste Manuela, das lässt meinen Kopf ein wenig nach oben ragen, wenn Du erzählst, dass das Oxaliplatin Dir geholfen hat. Eigentlich erinnere ich mich, dass damals der Tumor stagnierte als wir Oxaliplatin genommen hatten, ich hoffe es bildet so eine Art Turbo für das Avastin und macht sich stark gegen die Mistdinger. Aber es hat schon auch harte Nebenwirkungen...aber da kann ich meiner Mutter auch gar nicht helfen. Ausser eben für Sie da sein. Geht es Dir denn einigermaßen gut? Danke für den super süßen Schutzengel. Drucke ihn aus und werde ihn meiner Mama in die Tasche legen. Auf jeden Fall Danke nochmals Euch allen für Eure Unterstützung. Es ist schon schwierig dabei zu bleiben, wenn die Ärzte oft zweideutige Sachen von sich geben. Ich komme da gar nicht mehr mit. Metas an der Blinddarmnarbe, dann irgendwie Herd in der Lunge, dann irgendwie eine Verdichtung bei der OP Narbe...was soll man denn davon alles halten. Ich will nicht aufgeben, ich will meine Mutter jetzt noch nicht hergeben und ich hoffe, dass das Oxaliplatin wirkt. Ihr Gesicht war gestern ganz arg geschwollen und der Bauch tut auch weh. Wir sind ein wenig mit dem Hund spazieren gegangen und dann war es besser mit der Schwellung. Ansonsten weint sie viel, psychisch ist sie immer noch nicht wieder hoch zu bringen. Sie wollte auf eine Hundefreizeit aber das ist ihr nun zu anstrengend. Mein Bruder und ich versuchen einen kleinen Urlaub mit Ihr in Italien so Mitte Juli zu planen. Das wäre bestimmt schön. Aber sie ist dennoch weiterhin tapfer und versucht sich wieder zu fangen. Vielleicht haben wir ja noch eine Chance mit dem Oxaliplatin ansonsten...weiß ich auch nicht mehr weiter. Es gibt ja eigentlich nicht wirklich etwas, das sie wieder gesund machen könnte. Und was ist schon ein Jahr.. warum nur ein Jahr..andere Leben noch 5 Jahre... das ist einfach so unfair, dass ich mich niemals damit abfinden werde... Lasst Euch drücken, sammelt alle Kraft und seid schön stark..ich versuche nicht allzu viele Tränen zu vergießen und versuche tapfer zu sein.... aber wie gesagt,,,es wird ein Versuch sein.. Es grüßt Euch von Herzen ![]() Doris Danke |
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