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Alt 21.08.2006, 17:50
Benutzerbild von Geli-Emilie
Geli-Emilie Geli-Emilie ist offline
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Standard AW: Tonsillenkarzinom

Hallo Andrea,

wie Du aus meinen Berichten ersehen kannst, habe ich Ähnliches durchgemacht wie Dein Mann. Auch der Pilzbefall auf Schleimhäuten und auch in den Ohren hat mir lange Zeit zu schaffen gemacht. Ampho-Monoral hat garnix genutzt. Erst, als der Pilz gründlich im Labor untersucht wurde, stellte es sich heraus, dass ich eine Infektion hatte, die gegen alle möglichen Medikamente resistent war. Da bekam ich eine Aufstellung von Antibiotika, die speziell zur Bekämpfung tauglich waren. Ist eine Pilzanalyse gemacht worden? Wenn nicht, sollte das nachgeholt werden, denn ansonsten kann Ampho-Monoral literweise geschluckt werden, es nutzt dann nicht.

Deinem Mann lege ich dringend nahe, sich eine PEG-Sonde legen zu lassen (s. meine vorgehenden Erfahrungsberichte). Das ist mit Sicherheit das geringere Übel!!! Auch wenn Ärzte ihm das vielleicht auszureden versuchen. Bei vielen Privatpatienten, die ich in der Klinik kannte, war das eine Selbstverständlichkeit, dass ihnen die Sonde nahegelegt wurden. Kassenpatienten müssen da oft schon länger quengeln. Aber es lohnt sich. Vor allem ist der Stress mit der Nahrungsaufnahme verbunden mit allem Frust vorbei. Und wenn er schon nach der 8. Behandlung Probleme hat, dann sollte er sich das erst recht überlegen. Schlimm ist das auf keinen Fall. Ich war mit der Sonde sogar schwimmen (aber erst nach der Bestrahlung) und ein bisschen Ski laufen (wobei mir leider der Stöpsel vom Schlauch aufging und mir die klebrige warme Soße in die Unterhose geflossen ist - )

Liebe Doris, die Krankenkasse hat zwar Kenntnis von der Notwendigkeit der Zahnsanierung, aber hat trotzdem nicht mehr bezahlt als den üblichen Satz. Aber Du hast Recht: ich habe mich ohne Nachdruck in mein finanzielles Schicksal ergeben. Im Nachhinein werde ich versuchen, die Sache nochmals in Angriff zu nehmen und es nochmals zu versuchen. Bin nämlich im Augenblick völlig blank. Die Sache mit der Zusatzversicherung habe ich dem Anwalt übergeben. Die haben letztendlich 2600 Euro weniger gezahlt als zugesagt, nachdem Kosten- und Heilplan vorlagen. Es stimmt zwar, dass die nach dem 5. Zahn keine Kosten für die Verblendung übernehmen, aber ich als Laie kann natürlich nicht beurteilen, wie eine solche Kostenzusage zustande kommt. Nun kann meiner Ansicht nach die Versicherung nicht sagen, sie hätten den Differenzbetrag ja bereits im Anhang (Auflistung, was alles NICHT übernommen wird) die Leistung abgelehnt. Aber dann hätten sie es ja gleich vom Betrag abziehen können. Der Sachbearbeiter hat damals gepennt. Na ja, als Patient kalkuliere ich ja mit dem Zugesagten, sollte man meinen. Sonst kann ich mich auch auf den Standpunkt stellen, wenn es daran liegt, dass ich so viel weniger Zuschuss bekomme, dann kann ich mir die Behandlung nicht leisten und lasse mir halt die Zähne hinter dem 5. ziehen. Oder hätte mir den teuren Islandurlaub nicht leisten können. Ich klage jetzt auf Zahlung des Differenzbetrags und Übernahme des Zinsschaden, der mir durch die Kontoüberziehung entstanden ist.

Hallo Raipa, Du alter Schlingel! Wenn DAS Deine Liebste jetzt gelesen hätte... aber ich freu' mich, wenn Du am Strand von mir träumst Lass' doch mal ein Bildchen vor DIR rüberwachsen! Vielleicht bekomme ICH dann schlaflose Nächte Auf alle Fälle wünsche ich Dir einen prima Urlaub - ohne Stierkampf!

Euch allen hier im Forum wünsche ich, dass Eure Problem jeden Tag ein bisschen kleiner werden und es Euch auch bald so gut geht wie mir.

Liebe Grüße
Geli
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