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Alt 27.08.2006, 16:06
Kerstin13.06.80 Kerstin13.06.80 ist offline
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Registriert seit: 26.08.2006
Beiträge: 29
Standard an Leonore

Zitat:
Zitat von leonore
ich habe selber zwei töchter und doch stütze ich mich immer auf die gleiche, und ich weiß auch, dass ich oft sehr ungerecht gegen sie bin. ich liebe aber ausgerechnet sie mehr als alles andere und trotzdem belaste ich sie mehr. ich denke bei dir und deiner mama war das auch so, behalt sie so wie sie war vor ihrer krankheit in erinnerung.
Vielen Dank. Leonore, für eine Antwort aus Sicht einer Mutter. Bei Dir scheint es genauso zu sein wie bei meiner Mutter und mir. Kannst Du mir vielleicht sagen, warum es gerade diese eine Tochter ist und nicht die andere? Gibt es wirklich unterschiedlich Stärke der Liebe zu den Kindern?
Bei uns wurden immer betont alle gleich behandelt, aber ich spürte, dass das nicht stimmt- irgendwie war ich immer was besonderes für meine Mutter.
An jedem meiner Geburtstage erzählte sie mir, wie schön ich als Neugeborenes war- wie eine Rosenknospe, sagte sie immer. Etwas vergleichbares habe ich bei meinen Brüdern nie gehört.
Sind Mädchen etwas anderes für die Mutter als Jungen (Du hast ja keinen Jungen, aber vielleicht kannst Du trotzdem was dazu sagen)? Sieht die Mutter in der Tochter ihr zweites Ich, die zweite Chance, alles besser zu machen in dieser Tochter? Noch mal zu leben?

Ich habe diese Bevorzugung immer als unheimlich empfunden, besonders, weil sie geleugnet wurde. Ich hätte mir gewünscht (und meine Brüder auch), dass diese "Schieflage" offen zugegeben wird, und auch begründet. Aber icht mit mehr oder weniger Liebe, sondern mit bestimmten Fähigkeiten, die die einehat und die andere nicht.
Wie läuft das bei euch? Ich hoffe, ich kann Dir mit meiner Sicht als bevorzugte Tochter auch ein bisschen bei Deinen Kindern weiterhelfen, falls Du überhaupt Tipps möchtest und ich hiermit nicht zu weit gehe.
__________________
Man sagt, das Leben geht weiter- stimmt nicht!
Mein Leben steht still, seit meine Mutter ging.
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