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#1
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Peter,
schau mal was ich noch gefunden habe: "Wurde der Tumor frühzeitig erkannt, im Stadium I, überleben nach Entfernung der Niere etwa 90 bis 100 Prozent der Patienten langfristig und können weitgehend als geheilt angesehen werden. Die verbliebene Niere übernimmt die Ausscheidungsfunktion vollständig (Deutscher Krebsinformationsdienst)". Wie groß war der Tumor in deiner Niere? Wir sollten aber trotzdem sehr wachsam sein und uns nicht darauf verlassen ![]() Gruß Sabine Geändert von sabiene (20.09.2006 um 14:19 Uhr) |
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#2
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Hallo Sabine
meinen Vater haben sie auch als 80% geheilt und Krebsfrei aus dem Krankenhaus entlassen, obwohl sein Tumor in der rechten Niere 9 cm groß war,und er ein sehr hohes Grading hat. Keine weitere Behandlung, außer alle 6 Monate ein Lungenröntgen und ein Ultraschall. Gruß Jacqueline Geändert von Jacqueline-1 (20.09.2006 um 15:50 Uhr) |
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#3
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Hallo zusammen,
die Stadieneinteilung (nicht das Grading!) sollte man nicht allzu ernst nehmen. Diese hängt hauptsächlich von der Tumorgröße ab. Sie sagt etwas über den physischen Befund, wenig über die Prognose. Schon mit nur einer Metastase hat man Stadium 4, unabhängig von der Tumorgröße. Ich hatte Stadium 4, das "schlechteste", vor 6 Jahren. Außerdem T3 (8 x 10 cm), G1, N0, M1 (12)! Die Bezeichnung G3/G4 ist auch bei uns üblich. Eine therapeutische Bedeutung hat die Unterscheidung zwischen G3 und G4 vermutlich sowieso nicht. Ob die Tumorzelle nun "mäßig differenziert" oder "undifferenzeirt" ist, eine brauchbare Funktion im Sinne der normalen Nierentätigkeit ist eh nicht zu erwarten. Hier kann man etwas mehr über die Einteilung erfahren: http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...ad.php?t=12308 Im übrigen ein sehr lesenswerter, umfangreicher Erfahrungsbericht. Hallo Jaqueline, zuerst mal danke für die Geburtstagswünsche. In Kanada ist doch angeblich alles besser. Daß das MRT noch nicht ausgewertet ist, halte ich für schlampig. In Deutschland weiß man, daß eine schnelle Beurteilung sehr wichtig sein kann. Nur zum Vergleich: Mein Radiologe sah die MRT-Bilder am PC unmittelbar nach der Aufnahme. Er zeigte und erklärte sie mir sofort, und nach 10 Min. Warten bekam ich sie auf CD mit nachhause. Genaugenommen gab es nichts zu zeigen, im pathologischen Sinne. Wenn Dein Vater nun zu 80% geheilt ist, was ist mit den restlichen 20%? Wo sind die? Warum forscht man nicht danach? Oder ist damit gemeint, daß mit 20%iger Wahrscheinlichkeit Metastasen auftreten werden oder vielleicht schon da sind? Entschuldige bitte, daß ich so provokative Fragen stelle. Ich möchte Dich keineswegs verunsichern, sondern Dir vielmehr den Rücken stärken bei Deinen "kanadischen Fragen". Liebe Grüße an alle Rudolf
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Ich habe Krebs - aber ich bin gesund! (Nieren-Op. Nov. 2000, Mistel seit Sept. 2001, anfangs >15 Lungenmetastasen, seit 2003 noch eine, seit 2006 ruhend, 2018 operativ entfernt) Ich kämpfe nicht gegen den Krebs, sondern für das Leben. Nein, ich kämpfe nicht, ich lebe! Mein Krebs ist nicht mein Feind, er ist Teil meines Körpers. Ich will ihn verstehen. Angst ist Gift für den Körper . . . . . und noch mehr für die Seele. Entscheiden Sie sich für das Leben, sagte eine Psychologin . . . |
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#4
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Hallo Rudolf,
sei ganz ganz fest gedrückt. Schön das du wieder da bist!!! Ja, meine *kanadischen Fragen* (lächel), ich sehe es genauso wie du. Du hast mich in keiner weise provoziert, denn du hast ja vollkommen recht!!! Rückenstärkung, ja das brauche ich mehr als zuvor )-: Ich werde mir nun einmal den Link ansehen. Ganz liebe Grüße an Dich. Jacqueline |
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#5
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Hallo, alle zusammen!
Ich bin echt sehr froh über dieses Forum und möchte ich mal bei Allen bedanken, die etwas geschrieben haben. Werde mir in den nächsten Tagen alles mal durchlesen und dann weitersehen. Liebe Grüße |
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#6
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Hallo Peter...
Ich selber bin im April letzten Jahres an einem Nierenzellkarzinom rechts operiert worden.Und das mit damals 31 Jahren...Du siehst also Du bist kein Einzelfall.Mein Befund lautete Pt1b,Mo,No,G3...es wurde somit nur ein nephrektomie gemacht mit keiner anschließenden Therapie...da ja nichts weiter zu therapieren war.Ich mache bis zum heutigen Tage regelmäßig meine nachsorgeuntersuchungen.Die letzte war am Montag,mikt einem MRT...nachdem der Verdacht stand auf Hirnmetastasen...was sich aber Gott sei dank nicht bestätigt...Ich bin sozusagen"SAUBER" udn ich habe auch vor genau dies noch ewig zu bleiben. Unterstützen tue ich das indem ich wie auch Rudolf eine Misteltherapie mache.Informiere Dich doch einfach mal bei deinem behandelnden Arzt und wenn Du fragen hast...nur her damit. Ich werde demnächst meine Kur antreten,die mir im 2.Jahr nach der OP ja noch zusteht.Dieses Jahr werde ich nach Bad Suderode in den Harz fahren für ganze 3Wochen....auf der einen Seite freue ich mich schon ziemlich darauf...mal 3 Wochen Ruhe und Zeit für sich.Aber andererseits wirds auch ne lange Zeit die man von zuhause weg ist.Naja ich lass mich überraschen. Wünsch Dir alles Gute un d meld dich doch einfach mal. LG Anke
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#7
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Hallo!
Danke für deine Antwort! D.h. also dir geht es relativ gut. Das ist ja was Erfreuliches. Ich nehme an, dass du in Deutschland lebst. Ich bin aus Österreich. Was ist das für eine Kur genau? Diesbezüglich ist mir in Österreich nichts bekannt, dass man als Krebspatient eine spezielle Kur machen kann. Liebe Grüße |
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#8
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Hallo
ich glaube die *Rehakuren* sind eine deutsche Spezialität. Meinem Vater in Canada, wurde mitte August die rechte Niere nach Krebsdiagnose entfernt. Anschl. Rehamaßnahmen, wie Kuren etc. sind nicht vorgesehen. Meiner restlichen Familie in den USA sind Kuren usw. auch unbekannt, jedenfalls nicht in der Form wie es hier in D. praktiziert wird. Liebe Grüße Jacqueline |
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