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Alt 05.03.2007, 16:22
MartinH MartinH ist offline
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Registriert seit: 25.01.2007
Ort: berlin
Beiträge: 20
Lächeln AW: Erfahrungen mit RLA

hallihallo,
juhu wieder zu hause, schon seit ein paar tagen, aber heute kam der letzte schlauch aus dem bauch raus(war wegen prolongiertem Lymphfluss so lange drin)und jetzt fühl ich mich um 100% besser.
die op war wohl recht lang(ca 6 std), ich kam aber am noch am gleichen tag wieder auf die normale station und dank der schmerzpumpe (einen oscar für die erfinder dieser kisten) war alles danach problemlos auszuhalten. nach fünf tagen kamen dann alle schläuche plus zvk raus und ich konnte eigentlich schon wieder rumlaufen, bischen wackelig, wurde aber jeden tag besser.
Und das allerwichtigste: keine aktiven tumorzellen mehr!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Mann ich bin so froh ich kann es gar nicht beschreiben!!!!!!

Es gibt eigentlich nur einen kleinen und einen großen kritikpunkt bei der ganzen sache:
die schmerzpumpe sollte über das rückenmark angeschlossen werden (im prinzip ne periduralanästhesie, nur weiter oben) weil dadurch das morphin geringer dosiert werden kann, wozu ich mich überreden ließ, obwohl ich angst davor hatte, und prompt bekam der anästhesist die nadel nicht in die wirbelsäule. nach dem vierten oder fünften versuch (autsch das tat weh!!!!!) hat ers dann doch über den zvk gemacht,ich hatte keinerlei probleme damit, im gegenteil, es schläft sich bei bedarf sehr gut damit, und das ist glaub ich in den ersten tagen danach auch nicht das schlechteste.
der große kritikpunkt : nach der op kam der chef vorbei und meinte, die op sei super verlaufen, war ziemlich fummelig, aber alles hat gut geklappt, sie hätten zwar leider noch aktive tumorzellen im schnellschnitt gefunden, aber dann bekäme ich halt noch zwei mal PEB und dann wäre alles erledigt. Punkt. schönen abend und alles gute.
das hat mich dann doch umgehauen, v.a. da ich ja auch noch ganz schön matschig von narkose etc. war.
der endgültige histologische befund war dann gottsei dank auch anders. das ganze war kein fehler des pathologen, denn in der kurzen zeit die er zur verfügung hat, ist es schwierig, entzündungszellen und krebszellen zu differenzieren. mein onkologe hat mir in den tagen bis zum endgültigen befund ganz gut mut zugesprochen, er hat offenbar mehr ahnung von der psyche in so einer situation als ein chirurg.
jetzt muss ich noch ein paar mal zur wundkontrolle und dann gehts ab zur reha, die ich ambulant hier in berlin mache, ist mir lieber wg. family etc.

ich wünsch allen genauso gute nachrichten und alles alles gute

martin
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