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#11
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Liebe AndreaB,
danke für Deine mitfühlenden Zeilen. Ich bin oft in ähnlichen Situationen wie Du. Gerade heut morgen lag ich wieder im Bett und habe still geweint und mich gefragt, wo meine Mutter jetzt ist. Ob sie weiß was ich mache und wie es mir geht. Ob sie mich noch sehen kann. Wie alt bist Du denn? Du hast ja auch eine sehr lange Zeit des Leidens mit Deiner Mutti überstanden. Es ist sehr bewundernswert. Ich kenne viele, die sagten, man solle sich lieber distanzieren, aber man hat ja nunmal nur eine Mutter. Deswegen wird man sich wohl nie mehr wieder komplett fühlen. Mein Freund versucht mich gerade wieder davon zu überzeugen, zu einem Psychologen zu gehen. Ich denke, er fühlt sich auch mit meinem Schmerz überfordert. Es tut mir auch so oft leid, wenn es mir so schlecht geht und ich andere runterziehe bloß ich komme nicht weiter aus meinem Schmerz. Sehr interessant, dass Du auch schreibst, dass Deine Mutter so verändert war durch Ihre Therapie. Ich kann unsere Streitereien oft nicht vergessen. Am Donnerstag kommt mein Vater zu Besuch. Ich hoffe, mit ihm noch ein paar schöne Gespräche führen zu können. Aber ich habe oft Angst, andere mit meinem Leid zu konfrontieren und zu überfordern. Bist Du zur THerapie gegangen oder gehst noch? Wünsch Dir und Euch anderen einen schönen sonnigen Tag! Bis bald, Maja |
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