AW: Erfahrungsaustausch
hallo alle zusammen,
nachdem meine mutter die erste chemo am freitag hinter sich gebracht hat, wollte mich mal wieder zu wort melden und einen kleinen einblick in die situation geben. bis jetzt hat sie alles sehr gut ueberstanden und organisiert zu hause ihren haushalt schon wieder alles selbst. ich biete ihr zwar regelmaessig meine hilfe an, aber sie moechte viel alleine erledigen. eigentlich finde ich das prima, denn das zeigt ihren unglaublichen kampfeswillen und ihr vorhaben, sich nicht unterkriegen zu lassen. allerdings muessen wir aufpassen, dass sie sich nicht uebernimmt. aber sie legt sich auch des oefteren hin, ruht sich aus und sie akzeptiert, dass alles langsamer geht.
ich bin sehr froh, dass es ihr ganz gut geht und sie die chemo als verbuendeten gegen den krebs sieht. am freitag ist sie nach der chemo beim arzt aufgestanden und hat gesagt: "so und jetzt soll das zeug mal richtig wirken!" hoffentlich bleibt das so.......
liebe mariah,
taubheitsgefuehl in fingerspitzen und fusszehen hatte auch meine mutter waehrend ihrer ersten chemotherapie vor zwei jahren. ihr onkologe wollte daher die letzte chemo weglassen, aber meine mutter bestand darauf, das bis zum ende durchzuziehen. die taubheit ist nach ende der chemotherapie wieder weggegangen, allerdings war dies ein laengerer prozess. ob das generell bei allen patienten wieder verschwindet oder auch mal bestehen bleibt, kann ich leider nicht sagen. ich kann nur fuer den fall meiner mutter sprechen.
lg an euch alle
mieki
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