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#1
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bei mir vergingen von der diagnose ( ergebnis der biopsie ) bis zum tag der op sind 10 tage. ist lange ( war dann noch ein mrt - warten auf das ergebnis, op-vorbesprechung,...) aber auch kurz ( nämlich zum verarbeiten, was die diagnose kongret bedeutet - in meinem fall ablatio)
wie viel zeit ist bei euch ungefähr vergangen? |
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#2
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ich hab die diagnose nach der OP bekommen.
erst gingen alle davon aus, dass zu 99% gutartig. auch der gefrierschnitt während der OP war okay. erst danach ... und dann gings weiter - zweite OP (sentinel), chemo, bestrahlung... liebe grüße suzie |
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#3
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Hallo,
ich möchte auch was dazu sagen. Nämlich- Brustkrebs ist kein Notfall, der schon am nächsten Tag operiert werden muss. Viel wichtiger als eine schnelle Operation ist, dass es ein gutes Krankheitsmanagement gibt. Das heisst, der Tumor wird im Vorfeld biopsiert, um zu erkennen, von welcher Sorte er ist. Dann kann man entscheiden, ob nicht vielleicht eine Chemotherapie vor der Op stattfinden sollte, denn SO kann man sehen, ob das Mistdingens auch wirklich empfindlich reagiert. Und bei einem verkleinerten Tumor muss die Operation vielleicht nicht so umfangreich sein, eventuell kann nach einer Chemotherapie VOR der OP doch brusterhaltend operiert werden. Der Tumor ist im Normalfall über Jahre gewachsen, bis er entdeckt wurde. Da kommt es im Normalfall nicht auf einige wenige Wochen an. Ausser beim inflammatorischen Brustkrebs, der sollte tatsächlich schnellstens behandelt werden. Man hat vor der OP genug Zeit für eine zweite oder sogar dritte Meinung. Diese werden problemlos von den Krankenkassen übernommen. Eine Überweisung stellt der behandelnde Gynäkologe aus, und das sogar meistens gerne. Am besten ein zertifiziertes Brustzentrum aufsuchen, denn Brustkrebsbehandler sollten wissen, was sie tun und wie die neuesten Behandlungsmethoden sind.
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Mein Ehemann Georg+36jährig+1988(NHL) Mein Liebster Joachim+42jährig+1997 (kleinzell. Bronchial Ca.) Ich : 2002 DCIS re.Mamma, operiert, bestrahlt, AHT Meine Schwester Heike +2011(Bronchialca) Unsere Mama +2013(operiertes Glioblastom, Nierenversagen bei Temodal Therapie) Meine Schwester Sandra(45),TN mamma Ca.metastasiert, +21.11.2015 |
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#4
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Zitat:
Ich war sowas von froh, dass ich eine Woche nach der Biobsie bereits operiert wurde. Daniela |
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#5
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Hallo zusammen,
ersteinmal wünsche ich euch allen einen guten Wochenstart! Bei mir lief das ganze so ab: 11.06. Diagnose, 26./27.06. Staging-Untersuchungen (habe es so weit rausgeschoben, weil ich am 25.06. eine wichtige Prüfung bestehen musste... weiß auch nicht wie ich das geschafft habe ), 05./06.07. Wächterlymphknoten und Port-Anlage ich einer (kleinen) OP, und am 19.07. Chemo. Habe letzte Woche Freitag die 5. Chemo bekommen und erwarte sehnlichst die 8. und letzte Chemo. Ich hoffe, dass man dann so schnell wie möglich operiert, vermutlich Anfang Januar.Liebe Kimmy, wann wirst Du denn operiert? Liebe Grüße, Peanut |
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#6
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Hallo Ihr,
bei mir wurde Donnerstags die Stanzbiopsie gemacht und Freitags kam die erste Diagnose: "...Herde mit stromareichem Gewebe, teils mit bizarren Kernformationen. Zellen teils sehr gut vereinbar mit einem Phylloidestumor, mindestens vom intermediären Typ...." Die endgültige Diagnose konnte erst nach der OP gestellt werden, da sich bei dieser Art von Tumor gutartige, mittelmäßig bösartige und bösartige Zellen in einem Gewebeverband befinden können. Manchmal erwischt man mit der Stanze nur gesunde oder intermediäre, obwohl auch bösartige da sind. Die OP war dann am Dienstag darauf. Das das so schnell ging war von mir gewünscht. Ich wollte wissen, womit ich es zu tun habe. Die endgültige Diagnose war dann maligner Phylloidestumor mit einer Mitoserate von 21. Das entspricht einem satten G3. Gute zwei Wochen später folgte die Ablatio mit Expandereinlage und Strahlentherapie. Ich war froh, dass alles so schnell ging. Ich kann mit Ungewißheit nicht gut umgehen. Krebs ist zwar immer sch.... , aber ich gebe meiner Angst lieber einen Namen.Gruß DeeDee
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#7
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Hallo Caropepita,
...deine Komplettremission macht wirklich Mut . Welche Chemo hattest Du denn? Ich habe fest vor, Dir das nachzumachen. Momentan kämpfe ich mit den leider wieder heftigeren Nebenwirkungen meiner Dolotaxel-Gabe (Knochenschmerzen...könnte in die Luft gehen!), aber versuche mich immer wieder damit zu motivieren, dass jetzt wirklich alle Krebszellen mausetot gemacht werden. Trotz befallener Lymphknoten, G3, Her2neu usw... Liebe Grüsse, Sonne Geändert von SonneSollScheinen (15.10.2007 um 12:57 Uhr) Grund: ...vertippt |
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#8
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Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für euere Antworten! Puhh...jetzt bin ich erstmal beruhigt... Der Karnofsky Index muss mich also NICHT beunruhigen, und meine Hormonrezeptoren sind immerhin brauchbar . Ich hätte ja auch selbst mal googeln können...gerate aber immer so schnell aus der Fassung, dass ich nicht mehr gerade aus denke... Naja, und kein KI67 Wert zu haben ist auch ok, kann man sich schonmal nicht verrückt machen Vielen lieben Dank... und die Sonne scheint wiiirklich, zumindest hier im Schwarzwald Liebe Grüsse, Sonja |
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#9
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Huhu Sonja,
ein Karnofsky-Index von 50% bei mir fände ich sehr bedenklich Nee, im Ernst: Ki67 gibt die Wachstumsgeschwindigkeit des Tumors an. Bei mir stand nur lapidar "grösser 50%", das heisst, das Ding wuchs richtig zackig. Der Vorteil ist: viele schnell teilende Zellen--> voller Erfolg für Chemo. Ich dachte schon, ich bin die Einzige, die mit der Kombi und G3 und Her2Neu den Mega-A....Joker gezogen hat, hab aber schon bei jemandem hier eine Ki67 von 60% erspäht. Naja, wenn man in die Vollen langt, dann richtig. Schau nochmal in Deinen Befund, das wird eigentlich obligat mitbestimmt. So, und jetzt mache ich Feierabend, juchhu. K. |
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#10
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oh.... sch.... ich hab ki67 - 80%. trotzdem G2.
naja hoffen wir, die chemo hat super gewirkt... gruß @all s. |
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