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  #16  
Alt 10.02.2008, 15:23
Satin Satin ist offline
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Registriert seit: 11.01.2008
Ort: München
Beiträge: 19
Standard AW: OP wegen Verwachsungen

Hallo Manuela,
jetzt möchte ich dir auch einmal antworten, ich bin zwar relativ neu hier und habe bisher nur in meinem eigenen Thread "Figo 3b, Chemo nur mit Platin, wie weiter?" über meine Mutter geschrieben.

Ich persönlich habe etwas Mühe, mich einfach so an diesem Forum zu beteiligen, man hat den Eindruck, das ist so ein "eingeschworener Kreis", obwohl jeder neue Beitrag wirklich sehr herzlich aufgenommen wird, muss man schon lobend erwähnen! Aber ich bin etwas zurückhaltend mit Ratschlägen oder Antworten, weil ich denke, da gibt es noch tausend andere, die sich viel besser auskennen und viel Erfahrung haben.

Aber vielleicht muss man einfach mal anfangen! Deine Antworten in meinem Thread haben mich auch sehr gefreut, überhaupt bist du immer so positiv, das ist sehr angenehm. Die Sache mit den Verwachsungen, der sich deine Mutter jetzt mittels OP stellt, interessiert mich auch sehr. Bei meiner Mutter war es ja leider so, dass sie trotz Figo 3b nicht tumorfrei operiert werden konnte, eben wegen den vielen Verwachsungen, die sie hatte. Der Chirurg, der als Top-Chirurg gilt (wobei ich nicht weiß, ob er auch speziell mit EK viel Erfahrung hat, wir sind da einfach davon ausgegangen), war nach der OP ganz geknickt, weil er so viel drin lassen musste (Uterus und Eierstöcke, alles noch da). Er hat es zwar geschafft, ihren Darm "wiederherzustellen", musste zwei Drittel (!) des befallenen Dickdarms wegschneiden, das ist auch gut verheilt, aber von der Tumormasse konnte er insgesamt gerade mal 50 Prozent rausschneiden. Das ist so ein Frust. Jetzt hat die Chemo (nur mit Platin) zwar zunächst ganz gut gewirkt, also die Peritonealkarzinose zeigt ingesamt eine leichte Tumorregredienz (zwar leider auch wieder eine neue zystische Läsion am Eierstock, komisch...??), so dass wir eigentlich gehofft hatten, dass vielleicht noch eine weitere OP helfen könnte. Der Onkologe meinte aber, und hat sich auf den Chirurgen berufen, "wohl eher nicht", bei dem Befund meiner Mutter, aber ich habe da doch noch etwas Hoffnung. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, zunächst die Verwachsungen zu lösen, und zwar von einem dafür spezialisierten Chirurgen, und dann doch noch zu operieren? Vielleicht dann sogar tumorfrei, um die Überlebenszeit ingesamt zu verlängern?

Deiner Mutter wünsche ich auf jeden Fall für den 14. viel Glück und drücke die Daumen, dass sie diese OP gut packt, und bin natürlich gespannt auf deine weiteren Berichte.

Liebe Grüße
Satin
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