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Moin, melde mich kurz, habe mal wieder im Forum viel gelesen und geweint. Es ist schrecklich was uns Angehörigen und den Betroffenen passiert. Manchmal fängt man an, das Leben anders zu sehen, Kleinigkeiten über die man sich vor der Krankheit aufgeregt hat, sind nebensächlich. Ich hatte in den letzten 7 Jahren immer wieder Angst, dass mein Mann wieder krank wird. Es ist passiert, keine Aussicht auf Erfolg, wer hat schon ein
Plattenepithelkarzinom im Bereich der Kardia mit Tumorstr. bis in den Leberhilus. Ich lese und lese, aber diesen Krebs gibt es wohl wirklich nicht. Die Klinik für Tumorbiologie ist direkt gegenüber der Uniklinik, allerdings kann mein Mann erst in 3 Wochen dorthin, falls die Rentenversicherung es ihm erlaubt. Samstag wird er nach 8 Wochen aus dem Krankenhaus entlassen. Habe ein wenig Angst mit ihm hier im Mobil zu leben. Hoffe, dass er besser gelaunt ist. Bin froh, dass es Euch gibt. Manchmal fühlt man sich so allein. Manchmal weiß man vor Angst nicht was man macht. Manchmal ist das Leben so sinnlos geworden. Manchmal hat man aber Hoffnung. Manchmal sieht man Kleinigkeiten über die man sich sehr freuen kann. Wünsche Euch einen schönen Abend. Tschüss bis bald Conny |
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