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#1
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Hallo zusammen!
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Meine Schwiegermutter (52) hat seit über einem Jahr LK. Anfang Januar hatte sie sich endlich dazu entschlossen eine Bestrahlungstherapie zu beginnen, die auch erfolgreich verlief. Seit letzter Woche liegt sie im KH, weil ihr immer schwindlig war. Die Ärtze dachten erst es wär ein Blutgerinnsel, war aber nicht so. Gestern wurde uns mitgeteilt, dass es mehrere Metastasen im Kopf sind. Ab heute beginnt eine 2 wöchige Bestrahlung. Was aber noch dazu kommt: Meine Schwigermutter war jahrelang schwer Heroinsüchtig, dh. dass sie jetzt HIV und Hepatitis hat, dazu noch eine Leberzerose, Varizen und Trombosen. Also ist das Immunsystem sehr geschwächt. Die Frau wiegt gerademal 40kg. Unsere Sorgen sind jetzt, ob das (Bestrahlung) der Körper noch lange mitmacht?! Viele in unserem Umfeld glauben, dass es langsam bergab mit ihr geht. Morgen haben wir einen Termin beim Arzt, der die ersten Ergebnisse der Bestrahlung hat. Wir wünschen uns so sehr, dass alles gut verläuft, dass sie wenigstens noch ein oder zwei Jahre bei uns sein kann. Diesen Zeitraum hatte man ihr im Januar gegeben, bis sie diese Woche diese Metastasen festgestellt hatten. |
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#2
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Hallo Natascha,
es tut mir leid wegen Deiner Schwiegermutter. Was Du schreibst, hört sich nicht gut an. Genieße die Zeit mit Ihr und versuche ihr beizustehen. ![]() Tut mir leid - es hört sich wirklich schlimm an. Liebe Grüße Sigrid
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Die Hoffnung stirbt zuletzt - Sie starb am 18.06.08 genau ein Jahr nach der Diagnose |
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#3
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Danke für eure Meinungen.
So, sie ist mittlerweile ein paar Mal daheim umgekippt und die Haustür musste durch die Polizei geöffnet werden. Sie liegt seit ca 2 Wochen im Krankenhaus! Die Ärzte können angeblich keine genauen Auskünfte geben warum sie umgekippt ist. Wahrscheinlich drücken die Metastasen im Kopf aufs Gleichgewicht. Sie hat auch ihren Körper nicht unter Kontrolle. Sie kann nicht ruhig sitzen und das Reden fällt ihr schwer! Ihre Station, auf der sie liegt, nennen die Schwestern Sterbestation. Was soll ich mir nun darunter vorstellen?! Wird sie nicht mehr nachhause kommen und dort sterben? Ich mache mir große Sorgen um meinen Verlobtern (es ist seine Mutter). |
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#4
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Liebe Natascha,
tut mir leid, das zu hören. Wurde denn durch die Bestrahlung irgendwas besser? Fragt doch die Ärzte einfach mal direkt, was konkret los ist. Wenn die Schwestern die Station "Sterbestation" nenne, wird das sicher einen Grund haben. Also müssen die Ärzte Euch doch was sagen, damit Ihr dann wenigstens dort sein könnt. Traurige Grüße Mapa |
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#5
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Die Bestrahlung setzt im Moment aus. Wir reden morgen mit den Ärzten
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#6
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Mittlerweile wollen sie meine Schwiegermutter in ein Heim für die Rest der zeit stecken! Bin total verwirrt. Es hieß es, sie stirbt bald, dann ins Heim! Was kommt als nächstes?
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#7
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Aus dem Heim wurde nichts!
In der Nacht zum 28.06.08 ist unsere Hilde gestorben! Zum Schluss hatte sie rießige Schmerzen, die die Ärtze nicht in den Griff bekamen! Mein Verlobter ist am Boden zerstört! Erst hatte er wieder Kontakt zu seiner Mutter aufgebaut und dann wird sie ihm wieder weggenommen! Ich versuche so gut es geht ihm bei zustehen! Wir hoffen, dass wir nach der Trauerfeier (Diesen Dienstag) und der Bestattung in 2 bis 3 Wochen (sie wird verbrannt) endlich den Tod aufarbeiten können und es realisieren was passiert ist! Im Moment ist es wie im Traum! Keiner kann oder will es wahr haben! Es ist schwer loszulassen! Vorallem für mein Verlobter! Er will mir gegenüber seine Gefühle nicht zeigen, da er denkt es wär eine Schwäche für den Mann z.B. zu Weinen. Mehrmals habe ich ihm gesagt, dass es ganz normal und in Ordnung ist, sich einfach mal Auszuweinen oder sonstirgendwie seinen Kummer raus zulassen! Was uns beiden viel Kraft gibt, ist zu einem unsere starke Liebe und natürlich unsere Tochter (14Monate). Sie ist eine große Ablenkung für uns! Und wenn man so will, dann lebt Hilde ja in ihr weiter! |
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#8
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Hallo Natascha,
es tut mir leid, dass Deine Schwiegermutter gestorben ist, aber ich habe es am Verlauf, den Du geschildert hast geahnt. Was mich doch sehr verwundert ist, dass sie Schmerzen hatte. Das kann an sich nicht angehen, da jeder Patient anscheinend schmerzfrei gehalten werden kann. Liebe Grüße Sigrid
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Die Hoffnung stirbt zuletzt - Sie starb am 18.06.08 genau ein Jahr nach der Diagnose |
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