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#16
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Ich habe meinen Port seit Oktober 2000.
Als die Behandlung 2001 vorbei war, wollte ich ihn eigentlich auch so schnell wie möglich los werden. Aber mein Arzt hat mich überredet, ihn so lange zu behalten, wie er mir keine Beschwerden macht. In den folgenden Jahren wurde er alle 4-6 Wochen ambulant gespült. Als ich dann im März 2006 die ersten Metas hatte, war ich froh, dass ich ihn behalten habe. Jetzt bin ich wegen Knochenmetas in Dauerbehandlung und ohne meinen Port wäre es ein echtes Problem für mich, denn meine ganzen Venen sind völlig kaputt. Man hat den Krebs nicht besiegt, nur weil man seinen Port entfernen lässt. Und abgeschlossen hat man mit seiner Krankheit nach Ende der Chemos und Portentfernung auch nicht. Der Port ist eine große Hilfe und ihr solltet es euch wirklich genau überlegen, ob ihr ihn so schnell los werden wollt, wenn er keine Probleme macht! Ich spreche da leider aus Erfahrung! Grüße Rubbelmaus |
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#17
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Genau - Rubbelmäuschen - so sehe ich das auch.
wenn er gut sitzt und keine Probleme bereitet, sollte man ihn drinlassen. Wer weiß, ob es beim nächsten Mal wieder so reibungslos klappt. Und so ein Vergnügen, das Ding sich jedesmal neu einsetzen zu lassen, ist es ja auch nicht. Ich sah 10 Tage aus, als wurde ich misshandelt. Da ich nicht gerade viel auf den Rippen habe, stiebelt er ziemlich weit heraus. Manchmal stört mich das, aber es stört einen ja vieles und das sind nur Kleinigkeiten. Dann habe ich ihn mir gedanklich zum Schutzpatron gemacht (solange das Ding drin ist, kommt keine Chemo mehr). Mal sehen ob's hilft. Jeder hat ja seinen Strohhalm... Liebe Grüße an alle. Anja Geändert von anthierry (03.04.2008 um 20:44 Uhr) Grund: tippfehler |
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#18
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Hallo Rubbelmaus und anthierry,
ich reihe mich bei euch ein: ich bin zwar mit meiner Chemo seit Anfang Oktober 07 fertig, habe meinen Port aber behalten. Er stört mich überhaupt nicht, ich merke ihn gar nicht, warum sollte er dann also raus? Man weiß nun mal nicht, was noch kommt. Das zeigt ja dein Beispiel, Rubbelmaus, leider. Ich hoffe natürlich, dass ich mit dem Thema Krebs durch bin, aber man hat nun mal keine Garantie. Und wenn doch wieder was kommt, habe ich wenigstens den Port noch und muss dafür nicht nochmal an mir rumschnippeln lassen. Und wer weiß, ob die ihn nochmal so ideal platziert kriegen. Übrigens haben die mir auf der Onkologie bei der Abschlussbesprechung auch dringend geraten, den Port noch 2-3 Jahre liegen zu lassen. Die trauen wohl der Wirksamkeit ihrer Chemo nicht so recht ...... Zum Spülen brauche ich nur alle 3 Monate, häufiger ist nicht nötig. Liebe Grüße an alle, Chrissie |
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#19
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Hallo,
ich stehe auch gerade vor der Frage... Ich habe den Port im Arm, d.h. ich habe einen sehr langen Schlauch durch dünne Venen. Vermute also, daß die Thrombosegefahr erhöht sein könnte. Ich weiß auch nicht, wie schwierig es ist, wieder einen neuen einzubauen... Im Arm müßte es doch wieder die Möglichkeit geben. Und wenn nicht, dann halt am Schlüsselbein... Ich hab keine Lust auf die Spülungen und das ewige Zittern wg. Infektionsgefahr. Oder ist durch die OP zur Entfernung das Thromboserisiko genauso erhöht, wie wenn man ihn drin läßt? Meine Wundheilung ist nicht die beste, das wäre auch noch so ein Punkt... Habt Ihr Tipps? Danke! Eleve |
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#20
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Hallo,
hat sich erledigt, ich hab dort angerufen, wo die Ports ein und ausgebaut werden. Der Arzt riet dazu, den Port zu entfernen, wg. Gefahr einer Armthrombose. Außerdem wäre der Port innerhalb von 10 Minuten entfernt und es könnte bei Bedarf problemlos wieder ein neuer eingebaut werden. Das klingt doch prima ![]() Viele Grüße, Eleve |
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#21
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Hallo Eleve,
na dann nix wie raus damit, wenn sowas droht! Ich lass meinen jedenfalls drin solange er mich nicht "ärgert". Ich muss nächste Woche zum MRT und CT. Mir graut schon wieder vor dem Kontrastmittel, da dieses ja nicht durch den Port "gejagt" werden darf und meine Venen wirklich im Eimer sind. Mich hat man damals gar nicht gefragt, ob Arm oder Schlüsselbein... Viel Glück! Herzlichst Anja |
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#22
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@ eleve
Hallo Eva, ich habe auch bei dem Doc nachgefragt der damals den Port eingebaut hat und die Auskunft bekommen, dass ein Port an gleicher Stelle kein zweites Mal gelegt werden kann. Ich habe den Port auch (noch) im Unterarm, sollte ich ihn rausmachen lassen und irgendwann wieder einen brauchen *ggrrrr*, bleibt mir dann nur die Möglichkeit des Ports unter dem Schlüsselbein. War bei Dir mit "problemlos bei Bedarf" wieder ein Unterarmport gemeint? Das wäre ja sehr beruhigend, wenn ein zweiter Einbau an gleicher Stelle vielleicht doch möglich ist. LG,Maurizia |
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#23
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Hi Maurizia,
ja, so hatte ich das verstanden... Er sagte auch, das Einbauen würde, wie ich ja weiß, nur eine Stunde dauern, usw. Aber ganz ehrlich: Wenn ich wieder einen Port brauchen würde wäre mir vermutlich alles egal. Da würde ich dann zur Not auch den Schlüsselbeinport nehmen, wenn es nicht mehr anders gehen würde, schließlich hat der auch seine guten Seiten... Viele Grüße, Eleve |
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#24
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Hallo liebe Anja,
früher hat man mir auch immer gesagt, dass Kontrastmittel nicht durch den Port gegeben würden, weil sie teilw. dickflüssig und klebrig seien. Doch bei sämtlichen Untersuchungen (CT's,MRT's) im März d.J. wurden alle Kontrastmittel durch den Port verabreicht. Anschl. wurde der Port jedes Mal gut durchgespült und ich habe bei der 4 wöchigen Bondronatinfusion und der Blut-Kontrollabnahme alle 3 Wochen, keine Probleme gehabt. Denn für mich ist es praktisch nicht mehr möglich, Blut aus den Armen zu nehmen, weil ich in in beiden Armen ein Lymphödem habe und einen Kompressionsstrumpf tragen muß. Und Blutabnahmen aus der Fußvene lehne ich grundsätzlich ab. Also, lass dich nicht abwimmeln, es klappt auch mit Port! Gruß Rubbelmaus |
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#25
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Hallo Shira,
ich habe mir meinen Port ein Jahr nach der letzten Chemo rausnehmen lassen. Bereits während der Chemotherapie hatte ich zwei Thrombosen im Arm (auf der Portseite), nach Beendigung der Therapie folgte eine weitere Thrombose. Aufgrund dieser Situation hat mein Onkologe die Entfernung dringend angeraten. Noch heute, Jahre später, habe ich häufig Schmerzen im Thrombose-Arm. Alles Gute wünscht Dir Tina |
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#26
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Hallo,
mein Port liegt nun schon seit Ende 2005 und es gab bisher damit noch überhaupt keine Probleme. Den Port legen sollte aber schon ein Arzt mit viel Erfahrung, ich habe überhaupt nichts davon gemerkt. Er liegt direkt unter dem Schlüsselbein. Da ich das 1. Rezidiv bereits im Aug. 2006 hatte und eigentlich seither nur noch in Behandlung bin (jetzt das 4. Rezidiv), habe ich mir über eine Entfernung noch gar keine Gedanken gemacht, obwohl ich den Port bisher noch nicht wieder gebraucht habe. Mache jetzt eine Chemo in Tablettenform. Ich wollte nur sagen: Wer einen Port hat, der ihn nicht stört, sollte ihn so lange wie möglich behalten und schön pflegen (regelmäßige Spülungen). Laßt auch nur Ärzte und Schwestern an den Port, die sich damit gut auskennen! LG Gila52 |
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#27
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Hallo Ihr Lieben,
könnt Ihr mir sagen, in welchen Abständen ein Port durchgespült werden muß? Der Arzt, der ihn mir eingesetzt hat sagt alle 4-6 Wochen (besser alle 4). Beim Onkologen wird mir gesagt, daß es alle 3 Monate ausreicht. Ich bin jetzt etwas verunsichert und rufe morgen noch eine andere Klinik an. Es wäre aber schön, wenn Ihr mir Eure Erfahrungen mitteilen könntet. Im Vorraus vielen Dank für Eure Antworten, alles Liebe Shira |
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#28
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Liebe Shira,
ich habe seit Juli 2007 einen Port, der bei vier Chemos im Juli, August, September und Oktober 2007 benutzt wurde. Danach habe ich meinen Onkologen auch wegen des Durchspülens gefragt. Er sagte mir, dass man das heute nicht mehr macht, da man mit jedem Anstechen natürlich auch potentielle Infektionen auslösen kann. Sollte der Port wirklich zu sein, kann man ihn später immer noch wieder freispülen. Früher empfahl man wohl alle 4 Wochen zu spülen, meinte er, heute macht man das nicht mehr. Seit Oktober 2007 ist meiner unbenutzt und nie gespült worden und macht keine Probleme. Aber erkundige dich ruhig noch an anderer Stelle bei Ärzten. Gruß Stefan |
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#29
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Hi,
irgendwo im WWW hab ich gelesen, daß das auf den Port ankommt, weiß aber nicht, ob das stimmt. Grüße, Eleve (seit 2 Wochen portfrei, juhuu!) |
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#30
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Hallo Shira,
mein Port wird alle 6 (max. sieben) Wochen gespült. Bin in der Frauenklinik in Tübingen in Behandlung und auf meine Nachfrage, ob man das nicht lockerer sehen könne, erhielt ich die Antwort, ob ich denn Wert auf eine Thrombose legen würde. Nun, ich denke man ist dort übervorsichtig und so gehe ich halt regelmäßig zum Spülen, sicher ist sicher. - Hatte bisher aber noch keinerlei Probleme mit dem Port und ich habe das Teil jetzt immerhin schon über 1 1/2 Jahre drin. Grüße
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**************** „Die hellen Tage behalte ich, die dunklen gebe ich dem Schicksal zurück“ Zsuzsa Bánk |
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