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Alt 12.07.2008, 11:31
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Standard AW: Morbus Hodgkin - Rezidiv?

Hallo Beate,

vielen Dank für Deine lieben Worte.
Ich bin gestern fast durchgedreht. Wennich sage, was ich noch alles getan habe, wirst Du mich für bekloppt halten. Ich habe seit längerem eine "Telefonbekannte" (ich kenne die Frau nicht persönlich), die einem Hilfe in Problemstellungen gibt, ohne dass man ihr sagt was man derzeit hat. Ich habe sie angerufen (was ich höchstens 2x jährlich mache) und sie hat mr gleich gesagt, dass ich unter Verspannungen im Hals- und Rückenbereich leiden würde, physisch sehr am Boden sei usw. Ich war geschockt, denn mit keiner Silbe hatte ich die Nackenschmerzen und meine Kreuzprobleme im Vorfeld erwähnt. Als ich sie dirket darauf ansprach, was mit meinem Hals los sei und ob es Krebs wäre, verneinte sie und gab mir noch die Nummer eines Heilers. Auch diesen rief ich an, sofort nach dem Gespräch, damit sie ihn nicht infomrieren konnte und der sagte, ohne dass ich nur eine Silbe erwähnt hatte, dass ich im Schulter-/Nackenbereich einen riesen Lymphstau hätte und meinen Körper zunächste entsäuren sollte. Klingt komisch, aber ich hatte wieder ein wenig Auftrieb.
Hab zwar auch überlegt, ob die einem schlechte Nachrichten nicht überbringen, muss dies aber verneinen, da man mir am Telefon auch gleich sagte, dass ich Omi (von der Seite meines Freundes) nicht mehr lange haben würde. Dies ist eine Furcht, die ich seit längerem in mir trage, ihre Schweißausbrüche Nachts ließen mich schlimmes erahnen. Sie hatte vor 15 Jahren Lymphdrüsenkrebs. Im Krankenhaus stellte man nichts weiter fest, außer Schilddrüse und eines schwachen Herzens. Ich hatte noch nie mit der Dame am Telefon darüber gesprochen - auch noch niemand aus meiner Familie - und sie sagte mir gleich, dass Omi einen Krebs des Mages-Darmbereiches hat, diesen aber wohl nicht bemerkt. Sie würde allerdings in nicht allzu langer Zeit wegen einer Herzschwäche von uns gehen müssen. Der Schock saß, man empfahl mir allerdings, es ihr nicht zu sagen. Sie ist 87 und ich bin nun verunsichert und hin und her gerissen. Es hat mich gestern ziemlich fertig gemacht, habe den ganzen Abend geheult. Zum Glück war mein Freund nicht da und schlief mein Sohn schon.

Für mich dachte ich jedoch, dass es dann villleicht doch nichts ist, sonst hätte man es mir gesagt.
Nach meinem Urlaub soll gleich ein PET/CT gemacht werden und ggf. eine Biopsie erfolgen. Dann weiß ich genau Bescheid. Den Urlaub wollte mir meine Onkologin nicht streitig machen - aber wie ich ihn überstehe, weiß ich auch noch nicht.

Im übrifgen bin ich schon bei einer Onkologin zur Nachsorge - nur wie es in Uni-Kliniken so ist, wechselt diese von Mal zu Mal. Dies betrifft ebenso die Ärzte, die die Sono machen. Da diese ja nicht den einzelnen Lymphknoten beschreieben, sondern immer nur die Gegend (link, recht, Kieferwinkel) kann es natürlich Schwankungen geben, die letztendlich dann nur ich weiß. Schade, denn der Patient findet immer das wenigste Gehör.

So, jetzt werde ich mal meine Sachen packen, mein Freund kommt auch bald und dann solls nächste Nacht in den Urlaub gehen. Eine wenig beruhigt bin ich ja, weiß allerdings auch noch nicht, was ich gegen einen möglichen Lypmhstau tun soll. Muss ihn ja bis zum PET/CT wegbekommen haben.

Liebe Grüße
Babsi
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