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#11
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Liebe Lissi,
lange habe ich überlegt ob ich dir diese Geschichte schicken soll. Ich bin sicher kein übertrieben gläubiger Mensch. Diese Geschichte aber genau wie der Satz aus dem Vater unser, "und befreie uns von allem Bösen", sind und waren seit der Erkrankung meines Mannes meine Stützpfeiler. Diese Geschichte möchte ich an dich weitergeben. Für mich ist es so schön zu wissen und zu glauben, dass immer dann wenn ich mich schwach fühle und mich schlecht fühle, jemand da ist, der mich trägt, jemand der stärker ist als ich passt auf mich auf. Sei mir bitte nicht böse, wenn du so gar nichts damit anfangen kannst, denn es ist natürlich eine ganz persönliche Sache, ob man darin Kraft findet oder auch nicht. Wie gesagt, ich habe lange überlegt. Auf jeden Fall schicke ich dir noch ganz viele liebe Gedanken und ganz viele Hoffnungsstrahlen für dich und deinen Peter, dass dieser Tag ein guter Tag wird. Spuren im Sand Ein Mann hatte eines Nachts einen Traum. Er träumte, dass er mit Gott am Strand entlang spazieren ging. Am Himmel zogen Szenen aus seinem Leben vorbei, und für jede Szene waren Spuren im Sand zu sehen. Als er auf die Fußspuren im Sand zurückblickte, sah er, dass manchmal nur eine da war. Er bemerkte weiter, dass dies zu Zeiten größter Not und Traurigkeit in seinem Leben so war. Deshalb fragte er den Herrn: „Herr, ich habe bemerkt, dass zu den traurigsten Zeiten meines Lebens nur eine Fußspur zu sehen ist. Du hast aber versprochen, stets bei mir zu sein. Ich verstehe nicht, warum du mich da, wo ich dich am nötigsten brauchte, allein gelassen hast.“ Da antwortete ihm der Herr: „Mein liebes, teures Kind. Ich liebe dich und würde dich niemals verlassen. In den Tagen, wo du am meisten gelitten hast und mich am nötigsten brauchtest, da, wo du nur die eine Fußspur siehst, das war an den Tagen, wo ich dich getragen habe.“ Alles liebe Iris |
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