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#6
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Hallo ihr Lieben,
meine Mama ist im Frühjahr 2007 mittels Wertheim Op operiert worden. Damals wurde ein Plattenepithelkarzinom pT2b, G3 festgestellt. Anschliessend bekam sie eine Chemo mit Cisplatin und Topotecan. Im März 2008 wurde bei einer Routineuntersuchung erklärt, dass keine Auffälligkeiten seien. Ende April musste meine Mama als Notfall wegen Darmverschluss in die Klinik, der Tumor war wieder da, inoperabel, da er im Becken Blutgefässe umschlossen hatte, lediglich ein Stück vom Darm wurde entfernt, was mit dem Tumor verbacken war. Es war eine schwere Zeit für meine Mama und auch für uns, sie war lange im Krankenhaus, da noch Komplikationen auftraten. Als sie wieder soweit fit war, bekam sie anschliessend 8x in wöchentlichem Abstand eine Chemo mit Carboplatin und Taxol. Jede CT-Auswertung war und ist für uns ein Gräuel, da keiner genau sagen kann, ob es Tumorgewebe ist oder evtl noch vom Frühjahr von dem Abszess und der Drainage Narbengewebe. Seit September hat sie auch noch starke Schmerzen im Sitzbein, nun nach etlichen Untersuchungen scheint der Verdacht Knochenmetastase sich Gott sei Dank nun doch nicht bewahrheitet zu haben. Vorletzte Woche war sie wieder im Krankenhaus, da der Tumor den Harnleiter einer Niere dichtgemacht hat und die Niere, die zwar nicht mehr viel arbeitet, aber doch noch etwas produziert gestaut wurde, so dass sie nun einen seitlichen Schlauch zum Ableiten bekommen hat. meine Mama ist so tapfer, sie erträgt das alles mit einer Geduld und versucht stark zu sein. Nur diese dauernden Schmerzmittel, entweder sie helfen nicht oder nicht lange, oder sie haben Nebenwirkungen, wie Darmbluten. Pflaster mit Fentanyl haben gar nichts geholfen. Die Niere muss irgendwann vermutlich noch entfernt werden. Eine erneute Op des Tumors haben inzwischen verschiedene Ärzte abgeraten. Nun bleibt noch Bestrahlung, oder schon wieder eine Chemo. Hyperthermie, auf die meine Mama so gehofft und als Möglichkeit gesetzt hatte, geht bei ihr anscheinend nicht, da es sich bei ihr um ein Plattenepithelkarzinom handelt, lt. Aussage der Ärzte. meine Mama möchte kämpfen und hofft nun fest, dass sich eine Therapie findet, bei der sie Lebensqualität hat und die den Tumor klein hält oder evtl. auch etwas zurückdrängt. ...das ist auch mein Weihnachtswunsch. Einfach nur ein kleines Stückchen Hoffnung für 2009, viel Kraft und Mut, Lebensqualität und keine Schmerzen für meine Mama. für Mitte Januar hat sie nun einen Platz in einer onkologischen Klinik bekommen. liebe Grüße Sari |
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