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#5
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Danke,
nun ja mein Vater hat gestern das erste Mal Morphium bekommen und konnte somit nach Ewigkeiten wieder das erste Mal schlafen. Wir wollen, dass er ab nächster Woche irgendwie wieder bei uns zu Hause ist und mit ihm unsere letzte Zeit zusammen verbringen. Dabei wird er dann künstlich ernährt, weil bei ihm die Metastasen den Magen+Darm+ sein Pinkeln sozusagen gelähmt haben. Das ist alles so hart für mich, mein Vater ist erst 48 Jahre alt und so ein starker Mann. Ich bin erst 15 und besuche die 9 Klasse meine Schwester 13. Er ist so wichtig für mich, für uns alle. Er fehlt mir jetzt schon. Er wollte immer das beste für uns Kinder. Familie stand bei ihm ganz oben. All seine Fähigkeiten werden wir nie ersetzen können Er wird an allen Ecken und Kanten unseres Lebens fehlen.Es ist ein Alptraum aus dem ich nicht mehr aufwachen kann. Warum er? Warum so früh? Warum so schnell? Warum gleich so fortgeschritten? Andere Krebsbetroffene haben doch auch meist noch ein paar Jahre zu leben... Er nur die paar Monate. Und dann sind da all die Sachen, die er zurücklassen wird... Auch die Ziele, die wir uns gesetzt haben... och ich kann nicht mehr... sorry ich bin einfach nur aufgelöst. Ich weiß nicht mehr weiter. Immer wenn ich ihn im Krankenhaus sehe, muss ich weinen und er auch. Mir fällt nichts ein, wenn ich bei ihm sitze, ihm fehlen auch die Worte ![]() Was kann ich reden? Wie kann ich noch mit ihm reden? Das musste jetzt mal raus. Dankeschön für eure Antworten, die mich wenigstens etwas in der Einsamkeit meiner Gefühle aufmuntert. |
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