langzeitfolgen östrogenenzug
Liebe Frauen,
nach langem Ringen habe ich (44) mich für eine AHT mit Zoladex und Femara entschieden - Tam ging nicht, weil es bei mir erwiesenermaßen nicht wirkt. Hatte einen stark hormonpositiven, wachstumsschwachen Tumor, HER2neu negativ und DCIS.
Nehme es jetzt drei Wochen, NWS halten sich bis jetzt in Grenzen, Übellkeit, Kopfschmerzen Hitze. Mich lässt aber der Gedanke nicht los, was das auf lange Sicht mit meinem Körper macht. Frauen, denen vor der Menopause die Eierstöcke entnommen werden entwickeln bspw. signifinkant häufiger Parkinson und Demenzerkrankungen und wenn ich es richtig verstanden habe, ist Zoladex ja quasi eine chemische "Eierstocklahmlegung". Hinzu kommt, dass Aromatasehemmer nach einer Studie, die die AOK auf ihrer Seite zitiert, das Mortalitätsrisiko bei nodalnegativen Frauen (dazu gehöre ich) sogar erhöht! Hat sich jemand damit beschäftigt oder weiß eine Adresse wo man seriös nachfragen kann? Ich fühle mich im Moment wie ein Versuchskanninchen, da Langzeitstudien über die Therapie, die ich erhalte bei prämenopausalen Frauen schlicht noch nicht vorliegen. Bin für jede Antwort dankbar.
Nikita
|