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  #18  
Alt 13.01.2009, 10:43
2001little 2001little ist offline
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Registriert seit: 13.12.2008
Beiträge: 42
Standard AW: Vorläufiger Entlassungsbericht...

Hallo Marion, Hallo jani1944, Hallo Ulla...

tausend Dank für Eure Worte. Endlich fängt mich mal jemand auf. Das Forum hier ist der Beste Beweis dafür, dass Reden hilft!

Bei uns tut sich fast jeden Tag etwas neues. Das Wichtigste vorab:

Luisa ist mit der Sprache rausgerückt und hat mir ihr Geheimnis anvertraut. Sie hat einfach Angst sich bei Opa anzustecken. Das hat mich so geschockt, dass ich ihr klar und deutlich gemacht habe, dass Opa schwer krank ist, auch daran sterben kann, aber sie keine Angst haben brauch, dass sie sich ansteckt. Ja, sie hätte im Fernsehen schon verstanden, dass Menschen an Krebs sterben. Thema für sie beendet. Seid dem ist sie fast nur unten bei Opa und versucht wieder Kontakt aufzunehmen. Opa gibt sich auch viel Mühe! Luna, unsere Kleine, lassen wir in der Zeit bei uns, sonst wird das nichts.

Mein Schwiegervater bekommt derzeit Chemo über eine Pumpe, die um dem Bauch trägt. Donnerstag muss er zum Wechseln der Pumpe. Glaub Ende nächster Woche wieder Chemo stationär. Das ganze über 9 Wochen.

Eine große Schweinerei in unseren Augen ist, das sie ihn vergessen haben. Er sollte Ende vergangener Woche in die Röhre, weil er Blut gespuckt hat. Vergessen! Jetzt wo er zu Hause ist, sollte er sich selber einen Termin besorgen, Telefonnummer hat er alles bekommen. Da er nicht mehr stationär ist, soll er diese Untersuchung selber bezahlen. Ist doch der Hammer. Die Telefondrähte haben geglüht, ist mittlerweile eh nicht mehr wichtig. Da er Chemo bekommt, kann er wohl nicht in die Röhre. Das will er am Donnerstag beim Arzt anbringen.


Ansonsten verträgt er die Chemo gerade so. Er bricht zwar, liegt viel, aber wir sind meist bei ihm und unterstützen ihn. Und wenn es nur ein Kinderlachen ist.

Euch allen wünsche ich genauso viel Hilfe und Vertrauen in die Zukunft wie ihr es mir entgegenbringt. Allein schafft man das nicht!!!

Danke
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