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Alt 29.03.2009, 21:12
--pfefferminztee-- --pfefferminztee-- ist offline
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Registriert seit: 28.03.2009
Beiträge: 17
Standard AW: keine hilfe mehr ?

Hallo frauSCHULZE,

eigentlich schreib ich im Forum für BSDK wegen meiner lieben Oma...
Aber meine Mutter hat vor einigen Wochen auch erst die Diagnose Schilddrüsenkrebs bekommen.

Sie hat sich vor ein paar Monaten vorsorglich an der Schilddrüse untersuchen lassen und es wurden Auffälligkeiten festgestellt. Der Arzt meinte dann das es nicht gefährlich sei und das man es operieren kann, aber nicht wirklich dringend is. Sie soll sich keine Sorgen machen - IRGENDWANN mal kann sie das ja operieren lassen...

Jahaa... wenn der wüßte wie wütend ich deswegen bin!!

Denn Gott sei dank hatte sie sich schon ein bißchen Gedanken gemacht und war auch der Meinung lieber gleich als später.

Nach der "vorsorglichen" OP haben die Ärzte aber dann festgestellt das sie einen bösartigen Tumor hat!! Sie wurde nocheinmal operiert und es konnte alles entfernt werden. Dann durfte sie zwei Wochen heim und kam dann in ein anderes Krankenhaus wo sie dann mit Strahlung therapiert wurde.
Heute geht es ihr wieder recht gut und am Mittwoch darf sie 3 - 4 Wochen auf Kur.

Es kommt natürlich drauf an WO die metastasen sitzen. Am Hals sind OP's immer nicht ganz einfach mit der Schlagader, der Luft- und Speiseröhre und den Stimmbändern. Vielleicht ist es tatsächlich so das der Tumor und die Metastasen erst verkleinert werden müssen damit man operieren kann.

Aber mach dich auf keinen Fall selbst zu sehr fertig! Es ist wirklich schrecklich mit deiner Mama... unterstütze deine Mama wo du nur kannst und steh ihr immer bei, denn das allein hilft ihr ungemein!

Wir haben damals sehr intensiv nach dem richtigen Krankhaus gesucht und haben schließlich die Martha-Maria-Klinik in München gefunden. Von der haben wir wirklich von allen Seiten nur Gutes gehört, weil die auf Schilddrüsenoperationen spezialisiert sind. (Privatklinik aber egal! Die behandeln dort jeden! Meine Mama is eben z.b. gesetzl. Krankenversichert )
Ihre Zimmernachbarin is sogar extra vom Norden Deutschlands bis nach München gereist um sich dort operieren zu lassen.
Zur Strahlentherapie war sie dann im Klinikum Großhadern in München auf der Nuklearmedizinischen Station. (Da durfte man sie dann leider auch nicht besuchen... )

Ich hoffe das hat dir ein bißchen geholfen...
Ich wünsche euch wirklich alles alles Gute! Und ich hoffe deiner Mama geht es bald wieder besser!!
Nicht die Hoffnung verlieren und immer immer stark und zuversichtlich sein!

Viele liebe Grüße
Franzi
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