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Alt 23.04.2009, 19:11
Nicole_H Nicole_H ist offline
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Registriert seit: 04.06.2007
Beiträge: 177
Standard AW: Nasenkrebs

Hallo Julie,
sei ganz fest gedrueckt! Michi war mit Sicherheit ganz dankbar, dass er Dich hatte und Du ihm ermoeglichst hast, bis zum Schluss zu Hause zu bleiben! Ich hoffe, Du findest bald neue Kraft. Das Schicksal ist manchmal so hart aber einfach nicht zu aendern. Im uebrigen finde ich im Gegensatz zu Batmo, dass es sich gelohnt hat um jeden Tag zu kaempfen. Versuche Dich an die schoenen Momente zu erinnern und behalte Michi im Herzen.

Hallo teknon,
lass Dich jetzt hier bloss nicht entmutigen. Wir alle wissen, dass dieser Tumor keine Kleinigkeit ist und wir alle stehen nun mal auf sehr duennem Eis. Um so wichtiger ist es nun, dass Du eine gute Behandlung bekommst. Ich wuerde die Aerzte folgendes fragen:
Warum wird nicht zu erst eine OP gemacht? Um einen Verlust der Nase zu vermeiden? Wird durch Verzicht auf die OP nicht evtl. ein hoeheres Risiko fuer den Erfolg der Behandlung hingenommen?
Was ist, wenn die Bestrahlung nicht zum Erfolg fuehrt? Hat man nicht durch die Bestrahlung Moeglichkeiten der operativen Entfernung verschlechtert? Sprich waere spaeter eine OP wenn erforderlich noch moeglich? Waeren weitere Bestrahlungen dann noch moeglich? (Bestrahltes gewebe ist nur noch bedingt operationsfaehig)
Wie viel Erfahrung hat man mit der Bestrahlung von Nasentumoren im Krankenhaus? Welche Technik steht zur Verfuegung (in Frankfurt oder gibt es gerade ein brandneues Geraet, dass auch Bewegungen durch die Atmung beruecksichtigen kann und damit hoch praezise ist)
Waere es nicht besser eine Bestrahlung mit einer Chemo (cisplatin) zu kombinieren? (2 unabhaengig voneinander enstandene Studien haben eine 10-15 Prozent hoehere Ueberlebenswahrscheinlichkeit ergeben - englischsprachige Artikel sind dazu in der Fachliteratur erschienen / ich habe leider die Autoren vergessen)

Ich finde das Vorgehen Bestrahlung ohne OP auch etwas ungewoehnlich. Aber vielleicht ist ja wirklich die Technik inzwischen so gut, dass dies die erfolgsversprechendere Methode ist (mein Gehirntumor wurde auch durch Bestrahlung zerstoert). Ich haette nur Bedenken, was in dem Falle passiert, wenn der Tumor wieder kommt oder erst gar nicht komplett entfernt werden kann. Also frag auch hier genau nach. Woran liegt der Vorteil bei Veryicht auf OP / so hart es klingt - eine NAse ist im Zweifel nicht lebensnotwendig.

Ich habe damals selber nach der Chemo gefragt - der Arzt hat recherchiert und mir dann dazu geraten (das rechne ich ihm sehr hoch an). So ungluecklich ich damit auch war, mir eine Chemo eingebrockt zu haben - ich bin gluecklich dass ich es gemacht habe. Auch wenn eine Bestrahlung mit Chemo kein Spaziergang ist - man kann das ueberstehen - das schlimmste ist vielleicht wirklich die Angst.

Ich wuerde mir im Zweifel lieber eine Zweitmeinung einholen. Die Charite in Berlin (Prof. Budach) erreichst Du mit dem ICE in 1,5 Stunden. (Auch Frankfurt Oder kann ich sehr empfehlen). Ich glaube hier findest Du in jedem Fall sehr kompetenten Rat.

@ Lilli
Mensch, Du mit Deinen Kopfschmerzen machst mir langsam Sorgen. Wird Dein MRT eigentlich immer vom ganzen Kopf gemacht?
Arbeitest Du nach wie vor? ICh weiss nicht, wie Du das schaffst - ich koennte es nicht - mein Kopf wuerde wahrscheinlich explodieren. Nur mit viel Ruhe ist mir ein ganz gutes Leben moeglich.

@ Daresa
Ja, wir muessen einfach auf kleiner Flamme kochen.

Liebe Gruesse an Euch alle

Nicole
 

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