AW: Glioblastom Grad 4
Hallo Stella,
danke für deine lieben Zeilen.
Als ich von der Krankheit meiner Mutter erfahren habe, war ich grad in einem Praktikum. Die Arbeit hat mich gut abgelenkt - und auch mein Sohn schafft das ganz gut. So muss ich nicht den ganzen Tag dran denken. Ich denke, für meinen Vater ist das viel schlimmer, weil er rund um die Uhr damit konfrontiert ist. Man hat ihm aber auch von Anfang an bezüglich der Prognose wegen ihres Alters keine Illusionen gemacht - naja, im Internet hat er das ja auch gefunden. Aber dass es so schnell gehen würde, das war nicht abzusehen.
Glücklicherweise bist du ja bedeutend jünger und hast viel bessere Aussichten. Das Avastin, was du bekommst, hungert das üble Ding ja regelrecht aus. Und manchmal bildet sowas sich ganz spontan zurück, wenn es keine Nahrung bekommen kann - es wäre ja fast ein kleines Wunder - und genau das wünsche ich dir auch.
Liebe Grüße
Sterni3
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