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#11
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Heute muss ich mir wieder mal meinen Frust von der Seele schreiben.
Ich habe lange hier nicht reingeschaut, weil mich die vielen Berichte nicht gerade positiv stimmen. Also habe ich es lieber gelassen hier zu lesen und zu antworten. Jetzt habe ich wieder ein wenig Kraft um einige zeilen zu schreiben. Bei meiner Mama hat sich jede Menge getan, doch leider nichts im positiven Sinne. Bis nach unserem Urlaub waren wir einigermaßen guter Hoffnung das Mama wieder nach Hause kann, doch nun sieht es ganz anders aus. Bei der letzten Kontrolluntersuchung, wurde ein Rezidiv festgestellt, metastasen in den Lympfgeweben, im Bauchraum und in der Leber, dann noch Aszitis. Ich war am Boden zerstört, alles für die Katz, seit Samstag kann Mama nichts mehr schlucken, liegt immer im Dämmerschlaf, bekommt wegen der Schmerzen Morphium, jetzt gehts wohl zu ende. Auch wenn es sich grausam anhört, ich bin froh wenn alles vorbei ist, denn so ein Leben ist kein Leben. Der Onkologe macht meiner noch Hoffnung, obwohl die Metastasen überall sind und er keine Chemo mehr machen will , da frage ich mich, was soll das.? Gut das ich eine gute Hausärztin habe, wir haben uns für einen humanen Weg entschieden, damit kann ich so einigermaßen umgehen, obwohl es sehr schwer ist. Jeden Tag komme ich mit bangen Herzen zu meiner Mama, aber sie bekommt schon nichts mehr mit,Schmerzen hat sie nun anscheinend keine mehr, denn sie liegt immer so ruhig und friedvoll da, sieht auch gar nicht so krank aus. Gleich werde ich wieder zu ihr gehen, so nehme ich auf meine Weise schon jetzt von ihr Abschied, ich könnte nur noch heulen, mache ich aber nicht, nur wenn ich mal allein bin. Danke fürs Lesen, ich hoffe einige von euch schaffen es die Krankheit zu besiegen. LG Karin
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meine Mama: geb.1935, BSDK festgestellt am 23.02.2009, OP nach Whipple am 03.03.09,verstorben am 20.10.09, |
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