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#34
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Hallo Daisy,
da gebe ich dir absolut recht! Dieses Jahr kann nur besser werden als das letzte! Als ich nach meiner Op aus Bochum wieder daheim war und meine schlimmen Rückenschmerzen (die ich seit kurz nach der Op hatte) eher schlimmer als besser wurden ging ich am 17.12. zum Orthopäden zwecks Abklärung. Ich erwähnte auch den Peridualkatheter den ich in Bochum für die Schmerzpumpe bei der Op bekommen hatte und daraufhin schickte er mich zum MRT um eine Entzündung auszuschließen - auch wenn dies so gut wie nie vorkäme.....also nur zur Sicherheit. Jedenfalls kam ich dann am nächsten Tag direkt von der Radiologischen Praxis in Paderborn nach Kassel in die Neurochirurgie und wurde dort noch in derselben Nacht notoperiert. Ein intraspinaler Abszess drückte bereits massiv aufs Rückenmark und hätte praktisch jeder Zeit zum Querschnitt und/oder zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung führen können. Danach noch 2 Wochen über Weihnachten stationär und nun noch bis mind. Mitte Feb. Antibiotika und dann neues MRT. Diese Komplikation durch Peridualkatheter (oder z.B. auch spinaler Betäubung vor Op's) trifft nur ca. 1 von 10000 Patienten.....aber wenn, dann endet sowas nicht selten dauerhaft im Rollstuhl. Es kommt also ganz auf die Sichtweise an, ob ich Glück oder Pech hatte ![]() Auf jeden Fall lasse ich in Zukunft die Finger von solchen Sachen wie einer Schmerzpumpe über einen Katheter im Rücken. Obwohl es mich ja kaum ein 2. Mal treffen dürfte..... Aber es beweist mal wieder, dass jeder Eingriff Risiken hat.....und seien sie noch so gering oder selten.....wenn es einen selbst trifft hilft einem die Statistik auch nicht viel. In Bochum hatte man mich damit abgespeist, es seinen Verspannungen vom Liegen oder ähnliches.... Wünsche euch allen nur positive Nachrichten und wenn es schon die BSD treffen muss, dann hoffentlich einen gutartigen Befund wie bei mir. Bis bald Maria |
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