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#1
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Hallo,
nachdem ich seit einiger Zeit nur "stille" Nutzerin dieses Forums war, möchte mich zuerst einmal bei allen hier bedanken. Ihr hat mir während der letzten Monate alle sehr geholfen Nun kurz etwas zu mir: ich bin 42 Jahre alt und im Juli 2006 wurde bei mir Bruskrebs (pT1b,pNO, MOG2, Er+, Rr+, Her2neu1+) festgestellt. Ich wurde brusterhaltend operiert, bekam 8 Lymphknoten entfernt und habe 6 x FEC-Chemos erhalten. Nun bekomme ich noch 33 Bestrahlungen... Mein Frauenarzt hat mir nun Tamoxifen verordnet - ich weiß aber nicht, ob Aromastasehemmer evtl. besser für mich wären?? Auch würde ich gerne eine Misteltherapie machen, ist dies bereits während der Bestrahlung sinnvoll oder besser erst danach? Auch bin ich mir nicht schlüssig, ob ich nun eine Reha, bzw. AHB machen soll, bevor ich voraussichtlich Mitte April wieder anfange zu arbeiten? Meine Überlegung war, dass ich mit meinem Mann einfach ein paar Tage in Urlaub fahren könnte, lecker essen, wandern, Seele baumeln lassen und etwas Sonne tanken... einfach raus aus allem.... Wie ist eure Meinung hierzu? Entstehen mir vielleicht von Seiten des Rentenversicherungsträgers oder der KK Nachteile, wenn ich keine Reha oder AHB mache? Ich würde mich sehr freuen, eure Meinungen hierzu zu erfahren. Liebe Grüße aus Aschaffenburg, Claudia |
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#2
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Hallo Claudia,
ich würde beides machen AHB und Urlaub! Ich hatte erst die AHB durchgeführt, die mir physisch und psychisch sehr gut getan hat. Dann bin ich mit meinem Mann in die Sonne gefahren, was ich dann auch richtig genießen konnte, weil die Nachwirkungen der Bestrahlung völlig verschwunden waren. |
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#3
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Hallo Claudia,
ich bin 44 Jahre alt und mir wurde auch 5 Jahre lang Tamoxifen und 1/2 Jahr lang Zoladex verordnet. Aromatasehemmer bekommt man erst nach den Wechseljahren und du bist ja erst 42. Misteltherapie kann ich leider keine kriegen, weil ich Allergiker bin. Aber vor ein paar Tagen sah ich eine interessante Sendung im TV über Mistel. Die haben schon gleich zu der Chemo gespritzt, dadurch wurde die Chemo verstärkt und gleichzeitig die Nebenwirkungen gelindert. Die Behandlung sollte aber 5 Jahre lang dauern und 3x die Woche gespritzt werden. Da frag ich mich machen das die Kassen mit? Eine AHB würde ich wieder machen, obwohl ich meine erst am letzten Bestrahlungstag beantragt habe. Man kriegt ein bisschen Abstand, kann sich erhohlen von der stressigen Zeit. Lernt nette Leute kennen. Wir haben sehr viel gelacht ...was ja die beste Medizin sein soll. Du kannst ja deinen Mann auch mitnehmen zur Reha. Bei uns waren viele dabei. Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen. LG Elke |
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#4
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Guten Morgen,
meine Diagnose und Behandlung war fast identisch (bin 43, T1b, N0, M0, G3). Ich habe mich gegen die Reha entschieden und bin mit der Familie 10 Tage nach Frankreich gefahren - eben mal aus allem raus! War wunderschön. Danach hab ich wieder mit meinem Teilzeitjob angefangen und normal Sport gemacht, war also wieder fit für den Alltag. Vor kurzem hatte ich hier im Ort Lymphdrainage für die Brust (war durch die Bestrahlungen noch etwas geschwollen), das war sehr gut. Du kannst Anwendungen auch ambulant in deinem Heimatort bekommen! Die Entscheidung Reha/Urlaub/beides kann dir sicher keiner abnehmen, aber Nachteile durch die Krankenkasse musst du auf keinen Fall befürchten, falls du die Reha ablehnst! Viele Grüße, Corinna |
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