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#1
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Guten Morgen zusammen,
vor zwei Monaten habe ich die Chemotherapie beendet und würde sehr gerne eine biologische Krebsabwehr-Therapie beginnen. Nach langem Recherchieren bin ich immer noch unsicher, welche Therapie für mich geeignet ist. Ich denke eher an Enzyme und Antioxidantien, um mein Immunsystem zu stärken. Im Internet bekomme ich meist Adressen vom Heilpraktiker, die sich für so etwas spezializiert sind. Könnt Ihr mir verraten, welche Therapien Ihr anwendet? Gibt es auch Onkologen dafür?? Außerdem möchte ich wissen, ob die gyn. Untersuchung in der Klinik oder in der Praxis meiner Frauenärztin stattfinden soll. Für jede Hilfe bin ich sehr dankbar Liebe Grüße Marie |
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#2
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Hallo,
also bei mir läuft die Nachsorge sozusagen zweigeteilt. Ich habe einen niedergelassenen Onkologen zu dem ich großes Vertrauen habe, da ich ihn während meiner diversen Katastrophen während der Chemo als sehr kompetent und zuverlässig erlebt habe. Er nimmt die Tumormarker, macht Oberbauchsono und in regelmäßigen Abständen Röntgen. Meine Gyn macht Vaginalsono und Gynuntersuchung. Außerdem überweist sie mich jährlich zum CT und zur Mammographie. Außer ich hab irgendwelche unklaren Bauchbeschwerden dann gleich CT. Ach ja zur Gyn geh ich immer erst wenn die Blutwerte schon da sind, weil ich mir denke, sollte dort irgend etwas auffälliges sein, dann kann ich mit ihr gleich ein erweitertes Vorgehen besprechen. LG clara P.S. Leitlinien zur Nachsorge findet ihr z.B. hier: http://www.ago-ovar.de Geändert von clara (22.03.2007 um 16:01 Uhr) |
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#3
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Hallo Clara,
muss es unbedingt ein gynäkogischer Onkologe sein??? Leider kann ich keinen Arzt finden, der für diesen Bereich spezialisiert. Liebe Grüße Marie |
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#4
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Hallo Blackberry,
nö muss es nicht. Mein Onkologe ist Internist und Hämatologe und meine Gyn eine ganz "normale" Gyn, die aber sehr sorgfältig schaut und ein gutes Beziehungsnetz (auch Ärzte empfehlen eher andere Ärzte die sie kennen...) zu anderen Praxen mit neuen! Geräten wie CT oder Mammographie hat bzw gut mit denen zusammenarbeitet. Lg clara |
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#5
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Hallo Blackberry (oder Marie)!?
Wollte auch mal meine Erfahrungen mit Nachsorge beitragen: also, mein Prof. in der Klinik, der mich auch operiert hat (ich habe eine private Zusatzversicherung, aber auch wenn ich die nicht gehabt hätte, hätte mich der Prof. operiert!), ist der Meinung, daß mein Gyn. die Nachsorge voll und ganz in die Hand nehmen sollte. Allerdings kennen sich die beiden, mein Gyn. hat jahrelang in dieser Klinik auf der Station gearbeitet. Mein Gyn. macht also alle 3 Monate die gyn. Untersuchung mit Ultraschall vom Unterbauch und in der Scheide und er nimmt Blut ab und läßt den Tumormarker bestimmen. Und wenn er der Meinung ist, daß noch andere Untersuchungen nötig sind, also Sono vom Oberbauch, Röntgen der Lunge oder CT, dann überweist er mich. Ich habe meine Chemo in der onkologischen Tagesklinik bekommen, die an die Klinik angeschlossen ist, in der der operiert wurde. Der OA dort ist ganz "wild" darauf, mich als Patientin zu behalten und war "pikiert", als er erfuhrt, daß mein Prof. die Nachsorge ganz in die Hände meines Gyn. legt. Als im Januar ein CT gemacht werden sollte, bin ich dorthin gegangen. Hatte auch den Vorteil, daß ich alles kannte und mich "geborgen" fühlte, besser als in so einen Röntgen-Institut. Am liebsten würde der OA mich alle 3 Monate in der Tagesklinik sehen, aber ich richte mich nach dem, was mein Prof. gesagt hat und vertraue meinem Gyn. voll und ganz. So, nun wünsche ich dir und allen anderen FROHE OSTERN!!! Viele Grüße Mosi-Bär
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#6
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Hi Marie,
vor etwa 4 Wochen habe von einem Arzt, den ich auf der Website Biokrebs ausgesucht habe, Selen, Mistel, Regacan und Biokult verschrieben bekommen. Naja Mistel Injektion ist nicht so mein Ding, deshalb habe ich sie weggelassen. Bis auf Mistel nehme ich zusätzlich, Eisen, Vit. C + E, Ginseng, Multivitamin und Biotin Heute war ich zur Nachsorge in der Klinik. Mein Gyn. war schockiert, als er erfuhr, wieviele Tabletten ich täglich schlucke. Sein Kommentar, ich soll mein Leben genießen und Dinge tun, die mir Spaß machen und mich nicht abhängig von Tabletten mache, obwohl sie mir nicht schaden würden. Wichtig ist, dass ich die Nachsorge wahrnehme. Mistel hat er mir ganz abgeraten, er würde nur Patienten empfehlen, die während der Chemo viele Nebenwirkungen erleiden oder die mit einem schwachen Immunsytem haben. Sonst besteht die Gefahr, dass diese Therapie das Immunsytem überstimmuliert. Heute habe ich mit Prof. Beuth für Naturheilverfahren an der Uni Köln telefoniert, der die Aussage meines Gyns bestätigt hat. Trotzdem werde ich in zwei Wochen bei ihm ein Immuntest (kostet ca. 450,- )machen lassen. Übrigens meine Nachsorge besteht nur aus Sono und Abtasten, so oft ich will. Und natürlich unsere Lieblingsthema Narbenbehandlung. Ct, Mrt oder Pet nur bei Befund/Beschwerden Liebe Grüße |
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#7
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Hallo himmelblau,
ich habe zum 1. Mal von einem Immuntest gehört. Magst du etwas näher darüber berichten? Aber 450,- ist sehr viel Geld, zahlt die Krankenkasse etwa? Ich wohne in Viersen, leider gibt es bei uns kein Tumorzentrum, auch die Ärzte sind mit diesem Thema etwas überfordert. Beim Arzt war ich auch, der mir Mistel verschrieben hat. Ich bin aber mit seiner Beratung sehr unzufrieden. Liebe Grüße Marie |
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#8
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Hi Ihr Lieben,
heute habe ich wieder mal Stress mit dem Krankenhaus. Ich wollte ursprünglich meine Nachsorge dort durchführen lassen, aber die Dame am Telefon hat mich abgelehnt mit dem Grund, dass ich nicht privatversichert bin. Oder ich komme als Selbstzahler zur Untersuchung. Gibt es einer von Euch, der als Kassenpatientin die Nachsorge in der Klinik hat? Für jeden Beitrag bin ich sehr dankbar. Ps: Danke himmelblau für den Link, es ist gut zu wissen, dass der Test bezahlbar ist. Liebe Grüße Marie |
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#9
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Hallo Marie,
soviel ich weiß, brauchst du, um die Nachsorge im KH durchführen zu lassen, eine Über- oder Einweisung von deinem Gyn. Ich bin zwar bei einer gesetzlichen KK, habe aber eine private Zusatzversicherung für Chefarztbehandlung usw. Meine Nachsorge wird zum Teil im KH durchgeführt und so hole ich mir von meinem Gyn eine Einweisung. Dann ist das alles kein Problem und ich kann einen Termin machen. Ich hoffe, ich konnte dir helfen Viele Grüße Mosi-Bär
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#10
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Hallo Mosi-Bär,
die Dame an der Ambulanz teilte mir heute mit, dass ich die Nachsorge bei meinem Frauenarzt machen soll. Es sei denn, ich bin privat versichert oder es handelt sich um aufwendige Untersuchung z.B. Ct, dann bräuchte ich eine Einweisung. Vor meiner OP fanden alle Untersuchungen im KH statt. Wie sieht deine Nachsorge aus? Liebe Grüße Marie |
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#11
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Hallöchen Marie
,meine Nachsorge: ich gehe alle 3 Monate zu meinem Gyn. Er macht vaginalen Ultraschall und Ultraschall vom Bauchraum, macht Abstrich, er nimmt Blut für Tumormarker. Am nächsten Mittwoch habe ich wieder Termin. Er tastet den Bauch ab, tastet die Brust ab. Und er entscheidet, ob und wann ein CT gemacht werden soll oder auch eine Mammographie. Mein erstes CT nach Ende der Behandlung im September 2006 war Ende Januar 2007 im KH, habe eine Einweisung von meinem Gyn bekommen. Dort wurden auch Blutwerte und Tumormarker getestet. Dann war ich im März in der Reha und dort wurden ja auch alle Blutwerte genommen und gynäkologische Untersuchung mit Abstrich, Bauch abtasten, vaginaler Ultraschall. Und nun habe ich eben nächste Woche meine nächste Nachsorge beim Gyn. Mal sehe, wie das sein wird. Da ich immer mal wieder kurze Stiche im rechten Unterbauch habe (im Bereich des Blinddarms, den ich allerdings nicht mehr habe), wird er vielleicht noch andere Untersuchungen anberaumen oder erstmal abwarten, was der TM sagt. Der lag im März in der Reha unter 5!!!!! Ist seit September 2006, da war er auf 9, immer weiter abgesunken, lag Ende Januar bei 6, nun unter 5. Ich hoffe, daß das so bleibt und das sich meine Stiche (dauern immer nur weniger als 1 Sekunde und manchmal habe ich sie tagelang gar nicht!) als hamrlos erweisen, vielleicht Verwachsungen...? Ich wünsche dir alles Gute für die Nachsorge Grüße Mosi-Bär
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#12
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Hi Marie,
ich bin mir nicht sicher, ob alle Kliniken die Nachsorge unabhängig davon, ob man Privat- oder Kassenpatient ist, durchführen. Das 1. Mal habe ich die Uni-Klinik um einen Nachsorgetermin gebeten, man teilte mir mit, dass die Uni-Klinik die Routineuntersuchung nicht im "Programm" hat, obwohl mein Gyn. mir am Tag der Klinik-Entlassung ausdrücklich gesagt hat, dass er mich jederzeit untersuchen würde. Die Nachsorge heißt bei mir jetzt "Endoskopie-Sprechstunde". Ist schon witzig. Nun ich darf dich wohl trösten, dass die Nachsorge in einer Klinik sehr mit Wartezeiten verbunden ist. Am Montag habe ich trotz Termin 1 1/2 h warten müssen. So ein Tag mit allem drum und dran dauert mehr als 3 h. Aus zeitlichen Gründen kann ich mir als Berufstätige so etwas nicht immer leisten. Bei meiner Frauenärztin kann ich auch ohne Termine und Wartezeiten abends nach 18h kommen. Ich bekomme 2x a 45min in der Woche Rückenmassage, nächste Woche werde ich noch Gewebemassage speziell im Narbenbereich sowie Lymphdrainage erhalten. Meine PKV zahlt diese Behandlungen. Am Besten haben mir die Thai und Aromatherapie Massage in Phuket während meiner Asien Reise gefallen und geholfen. Solche Massage gibt es auch bei uns im Hotel oder auf dem Schönheitsfarm, die Kosten werden aber nicht von den Kassen übernommen. Liebe Grüße Geändert von himmelblau (03.05.2007 um 16:17 Uhr) |
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#13
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Hallo Marie,
meine Mutter bekam die Nachsorgeuntersuchungen in der Charite. Sie musste aber einen Überweisungsschein abgeben. Liebe Grüße koalabärchen |
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#14
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Halli Hallo Marie,
hat nicht dein Gyn die Unterlagen aus dem KH bekommen? Meiner hat alle wichtigen Infos und Berichte vom KH geschickt bekommen und war voll informiert, als ich zum ersten Mal nach Behandlung und OP zu ihm kam. Außerdem fühle ich mich mit den normalen Kontrollen bei meinem Gyn bestens aufgehoben und bin ganz froh, daß ich nur hin und wieder ins KH muß für Cts oder so. Das ist ja doch nicht so privat und "gemütlich" wie bei meinem Gyn, zu dem ich volles Vertrauen habe. Ich wünsche dir alles Gute und drücke die Daumen, daß alles okay ist! Ich habe am Mittwoch Nachsorge mit TM-Bestimmung bei meinem Gyn. Drück mir auch die Daumen, habe ganz schön Angst, daß was ist. Liebe Grüße und Gute Nacht Mosi-Bär
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#15
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Liebe Mosi,
ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass die Nachsorge OK ist. Meine ist am Donnerstag. Ich denke schon, dass alles i.O. ist. Du hast so eine positive Einstellung, die solltest Du weiterhin behalten. Schön, wieder mal von Dir zu hören. Einen schönen Sonntag Marie |
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