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#1
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Hallo,
mit Gleason Score 9 ist Ihr Mann ein Hochrisikopatient. Ich würde an seiner Stellle auch eine Bestrahlung eventuell kombiniert mit einer Hormontherapie durchführen. Mehr Infos erhalten Sie unter folgendem Link: Prostatakrebs II Lokal fortgeschrittenes und metastasiertes Prostatakarzinom: http://www.krebsgesellschaft.de/down...ca2_100818.pdf Die Broschüre können Sie auch in gedruckter Form bei BPS in Gehrden kostenlos anfordern : BPS <info@prostatakrebs-bps.de> Alles Gute für Sie beide! Hansjörg Burger Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V. |
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#2
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Hallo Herr Burger,
herzlichen Dank für die prompte Info. Noch eine Frage: heisst der Befund eigentlich, dass schon Metastasen im Körper bzw. in den Lymphbahnen vorhanden sind????? Und was heisst das für den Krankheitsverlauf bzw. für ev. Heilungschancen. Liebe Grüsse ufilein |
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#3
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Hallo,
nein das heißt es nicht! Allerdings ist das Risko für ein PSA-Rezidiv nach OP auf Grund des positiven Schnittrandes und des hohen Gleason-Scores sehr hoch. Ihr Mann ist nach diesem Befund ein Hochrisikopatient! Eine vorsorgliche Bestrahlung wegen des positiven Schnittrandes (R1) ist bestimmt sehr sinnvoll. Vielleicht empfiehlt es sich, eine Hormonblockade vorher und begleitend zur Strahlentherpie durchzuführen. Gruß Hansjörg Burger |
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#4
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Endlich eine etwas positive Nachricht nach den vielen Horrormeldungen, die wir in letzter Zeit erhalten haben.
Bei meinem Mann ist nun die nächste Untersuchung für Anfang Mai festgesetzt, wobei anschliessend je nachdem ob ein PSA Wert über 0,2 festgestellt wird, entweder eine adjuvante oder eine salvage Radiotherapie (vielleicht kann mir jemand den Unterschied erklären) durchgeführt wird. Ev. wird auch an eine Hormontherapie gedacht. Einige Nebenwirkungen der jeweiligen Behandlungsmethoden wurde uns im Krankenhaus erklärt, aber vielleicht kann mir jemand aus Erfahrung berichten, womit man hier rechnen muss. Es tut mir leid, dass ich etwas laienhaft klingen muss, aber wir haben eigentlich bis nach der OP noch damit gerechnet, dass damit alles erledigt sein wird - leider hat sich herausgestellt, dass die Krankheit doch schon sehr ernst ist. Liebe Grüsse ufilein |
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#5
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Hallo,
die Nebenwirkungen einer Strahlentherapie sind in dem Ratgeber, auf den ich Sie bereits hingewiesen habe, auf Seite 40 beschrieben, die Nebenwirkungen der Hormontherapie auf Seite 49. Die Nebenwirkungen einer Strahlentherapie sind heutzutage in der Regel gering. Bei der Hormontherapie soll Ihr Mann mit dem Urologen sprechen, dass er zuerst Antiandrogene (Tabletten - Bicalutamid) einsetzt. Die sind bedeutend Nebenwirkungsärmer als die Spritze, bei der der Mann chemisch kastriert wird mit allen Folgen einer Kastration. adjuvant = vorsorgliche Therapie salvage = Rettungs-Therapie Gruß Hansjörg Burger |
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#6
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Hallo Herr Burger,
nochmals vielen, vielen Dank für Ihre sehr informativen Antworten. Ich bin nun doch wieder etwas mehr optimistisch, dass wir die notwendigen Therapien mit allen daraus resultierenden Folgen gemeinsam durchstehen werden. Viele Grüsse ufilein |
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#7
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Hallo,
es kommt doch leider immer wieder etwas dazu. Seit etwas mehr als einer Woche leidet mein Mann unter starken Kopfschmerzen, die - wie er es formuliert - wie Blitze durch seinen Schädel sausen. Unser Hausarzt hat ihn heute zum Neurologen überwiesen. Können diese Kopfschmerzen im Zusammenhang mit dem Krebs stehen???? Liebe Grüsse ufilein |
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