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Alt 23.05.2011, 23:01
Yasmin86 Yasmin86 ist offline
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Registriert seit: 18.05.2011
Ort: Netphen bei Siegen
Beiträge: 39
Standard AW: Hilfe ! Meine Mama ist erkrankt

Vielen vielen lieben Dank für eure Ratschläge, Informationen und lieben Worte.
Ich bin jedem dankbar, der an meine Mama denkt und vllt. etwas positive Energie schickt.....

Ich hab hier noch etwas gelesen, ich bin furchtbar traurig darüber wie scherzhaft jeder von einen auf den anderen Tag aus seinem Alltag gerissen wird. Ob Angehörger o. Betroffener.

Ich würde meiner Mama am liebsten diesen Misst abnehmen, für sie das alles erleiden...

Heute ging es ihr nicht gut. Sie hat geschlafen und vestand es nicht, da sie die Nacht über geschlafen hatte. Auch Bauchschmerzen hatte sie
Ihr wird es von Tag zu Tag bewusster, bzw. sie weis nichts.

Sie ist teils im glauben das man das schon irgendwie hinbekommt. Die Hoffnung will ich ihr nicht nehmen.
Vom Arzt haben wir ja nichts genaues das letze Mal erfahren, und die Untersuchungen im Krankenhaus hat sie nicht wahr genommen, da ihr keiner auch nur ein Wörtchen gesagt hatte.

Ich habe heute in Heidelberg angerufen. Sie haben mich mit dem Tumorzentrum...mir fällt der Name nicht ein, auch in Heidelberg weitergeleitet.
Da keine Op in frage kommt und dort jeweils " nur " die Unterlagen durchgeschaut werden und sich beratschlagt wird, für die weitere Therapie.
Ich warte nun auf den Rückruf in den nächsten 1-2 Tagen und hoffe das wir schnell einen Termin bekommen !!!

Wie ich erwähnte, fällt Mama sichtlich in ein Loch.
Ich könnte schreien wenn ich denke, was sie nun für Gedanken im Kopf haben muss, sie an ihren Enkel denkt...man achtet nun darauf was man sagt... wir hatten eigentlich vor in 2 jahren hier wegzuziehen und uns einen Bauernhof suchen, wo wir unsere speziellen Angebote anbieten können... es sollte alles so schön werden... es sollte uns für die letzten schwierigen Jahre belohnen... nun spricht man nicht mehr darüber, es ist alles so schwierig....

Mama wird morgen nicht zum Arzt gehen. Ich solle allein die Unterlagen abholen. Sie will wahrscheinlich nichts darüber erfahren, Angst wieder etwas schlimmes zu hören...lieber nichts genaues wissen.

Es ist so schwierig, ich möchte ihr am liebsten, wie man es gewohnt ist, das Herz ausschütten, meine Ängste...aber das geht nun nicht mehr. Nun muss ich ganz stark sein, damit meine Mama auch stark bleibt...

Ich bin schlaflos, kann kaum was essen. Mein Sonnenschein und unsere Hunde holen mich hin und wieder aus meinen Tiefs raus, aber sobald die Augen zu gehen oder man zuviel Zeit zum nachdenken hat. Man ertappt sich, wie man neben sich steht.... nicht mehr dabei...

und ich weis, das der zustand mich nun ganz lange im griff haben wird.
ich will meine liebe mama nicht verlieren.....

wie kann ich ihr kraft geben ??????
soll ich sie nichts wissen lassen...wie kann ich sie aufklären,damit sie vllt. "besser" damit umgehen kann...was mache ich nur ???? Ich kanne es nicht einschätzen...

Ich bin schon froh das ihr Hausarzt ihr morgen nichts weiter erzählen wird.
Er würde sich wieder zu .... ausdrücken.... kanns nicht beschreiben.
Ihr muss das schonen beigebracht werden, ich hoffe das Heidelberg ein Händchen dafür hat. !?!?!?

Danke fürs Lesen,
ich denk an euch !
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