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Alt 31.10.2011, 23:13
Elisabethh.1900 Elisabethh.1900 ist offline
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Registriert seit: 08.04.2009
Beiträge: 2.252
Standard AW: Sie wird immer dünner!

Liebe Schleiereule!

Es ist gut, dass Du das Forum gefunden hast, ich möchte Dich begrüßen, auch wenn Du Dich aus sehr traurigem Anlaß angemeldet hast.

Zitat:
Ich frage mich den ganzen Tag, wie geht man mit so etwas um??? Meine Mutter hat mir viel schlimmes in meinem Leben angetan, dennoch bleibt sie meine Mutter.
Ich bewundere Dich, dass Du Dich, trotz der schlimmen Erlebnisse, um sie kümmerst, ebend weil es Deine Mutter ist. Kannst Du ihr verzeihen, Frieden schließen, damit sie es leichter hat, loszulassen?
Viele Frauen und Männer, die ihre Kinder, aus welchen Gründen auch immer, schlecht behandelt haben, kämpfen damit ihr Leben lang. Etwas anderes kann ich Dir zur Zeit nicht schreiben, vielleicht kannst Du Dich einmal beraten lassen, z.B. bei einem Psychologen? Ich denke, man muss sich auch genauer kennen, um etwas raten zu können, dass dann wirklich hilft.
Die "Frauenselbsthilfe nach Krebs" führt eine Onlineberatung durch, wenn Dir dies lieber ist oder Du nicht so schnell einen Termin bekommst.

Zitat:
Am 16.11. hat sie einen Termin zur Kontrolle, dann wird er die Medikament einstellen und ihr nur noch ein Schmerzmittel geben und etwas für den Appetit. Er hat mir gesagt, dass wir die Zeit jetzt nutzen sollen, weil er ihr nur noch 6 Monate gibt.
Wenn ich Deinen heutigen Beitrag richtig verstanden habe, hat der Onkologe Deine Mutti schon längere Zeit nicht mehr gesehen. Dann zu äußern, es ist vorbei und eventuell noch 6 Monate zu leben, dies ist sehr hart und zieht einem den Boden unter den Füßen weg.
Es kommt darauf an, welche Medikamente Deine Mutti jetzt nimmt, alles so radikal an einem Tag (16.11.2011) abzusetzen, wie er sagt, ist auch nicht gut.
Wie lange Deine Mutti noch bei Dir sein wird, kann auch der beste Mediziner nicht vorhersagen. Das wichtigste wird jetzt sein, dass sie so schmerzfrei wie möglich ist.

Zitat:
Hinzu kommt die Überlegung ob sie und mein Vater in ein Heim oder betreutes Wohnen ziehen sollten.
Es ist sicherlich günstiger, wenn Deine Eltern in ihrer Wohnung bleiben und durch einen ambulanten Pflegedienst unterstützt werden. Es gibt Dienste, welche sich auf die Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase spezialisiert haben. Die Kranken-und Pflegekasse übernimmt hierfür die Kosten.

Liebe Schleiereule, ich hoffe, dass ich Dir mit meinen wenigen Zeilen ein Stück weiterhelfen konnte! Bitte melde Dich wieder, wir versuchen uns hier gegenseitig zu helfen.

Hier ist noch die URL der "Frauenselbsthilfe nach Krebs" http://www.frauenselbsthilfe.de
Onlineberatung:http://www.beranet.de/extern/about/?id=328&in=popup

Tschüß!

Elisabethh.
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