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  #1  
Alt 05.02.2013, 18:08
Loreley333 Loreley333 ist offline
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Standard AW: mein Brustkrebsgeschichte

Liebe Nancy,
ich bin ziemlich schockiert über deine Geschichte und eigentlich weiß ich gar nicht so recht, was ich schreiben soll. Ich finde es sehr sehr bitter, dass du gerade jetzt, wo du ein so kleines Kind hast und noch so jung bist, solch eine Diagnose bekommen musstest. Ich möchte dich aber ermutigen, gerade für dein Baby zu kämpfen und nicht die Hoffnung zu verlieren, auch wenn die Aussichten im Moment so bescheiden aussehen. Es ist noch alles offen.
Für die kommende OP und weiteren Untersuchungen drücke ich dir ganz ganz fest die Daumen, dass keine weiteren Hiobsbotschaften kommen.
Nachdenkliche Grüße
Sabine
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  #2  
Alt 05.02.2013, 21:39
Benutzerbild von AgnesB
AgnesB AgnesB ist offline
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Standard AW: mein Brustkrebsgeschichte

Liebe Nancy,
ich kann aus eigener Erfahrung gar nicht sooo viel berichten. Mir fehlen nur drei Lymphknoten, aber bei meiner Mutter wurden vor fast 20 Jahren noch alle entfernt, da gab es diese Wächter-Methode noch gar nicht. Daher weiß ich, dass man gut aufpassen muss hinterher, den Arm nicht zu überlasten. Vielen Frauen tun Lymphdrainagen gut, die man hinterher kriegt, und nur manche haben größere Probleme und brauchen dann eine Art Kompressionsstrumpf für den Arm. Aber wie gesagt, das sind die eher seltenen Fälle, soweit ich das mitbekommen hab.
Ich wünsch Dir alles, alles Gute und dass nicht noch weitere schlechte Nachrichten kommen. Genügend Ablenkung hast Du durch das Baby ja bestimmt.
Mit fest gedrückten Daumen
Agnes
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  #3  
Alt 05.02.2013, 21:52
Benutzerbild von Gitti1311
Gitti1311 Gitti1311 ist offline
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Standard AW: mein Brustkrebsgeschichte

Hallo Nancy
Auch ich wurde zweimal operiert.Beim ersten Mal wurde der Tumor und 6 Lymphknoten entfernt.Da von den 6 /4befallen waren mussten sie nochmals operieren.derArzt sagte mir das es das beste ist was mir passieren kann ....denn dann wäre ich auf der sicheren Seite das sie wirklich alle befallenen Lympfknoten entfernen.und es waren tatsächlich von 14/12befallen.Ich hatte und habe nach dieser Op keinerlei Schwierigkeiten und konnte mein Arm gleich nach der Op ganz normal bewegen.Also Kopf hoch das wird schon.Liebe Grüsse Gitti
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  #4  
Alt 18.02.2013, 22:05
Benutzerbild von Nancy81
Nancy81 Nancy81 ist offline
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Unglücklich AW: mein Brustkrebsgeschichte

Hallo, ich liege wieder im KH. Morgen werden mir die Achsellymphknoten entfernt. Wenn ich sowas lese: http://www.hilferuf.de/forum/gesundh...nsammlung.html könnte ich echt nur heulen. Ich möchte jetzt nicht für den Rest meines Lebens solche Einschränkungen haben. Klar, die Ärzte sagen ganz lapidar: "alles is besser als Krebs..." Hmm...

Ausserdem muss nochmal der wundrand vom Tumor etwas erweitert werden. Es soll zwar kein Krebsgewebe mehr in der Brust sein, aber der Abstand zwischen gesunden und kranken Gewebe ist wohl zu gering... Toll! Die "Tumorbrust" ist viel schöner geworden als die Reduktionsplastik und jetzt schnippeln sie da auch nochmal dran rum...

Mir bleibt irgendwie nix erspart...
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  #5  
Alt 18.02.2013, 22:45
Loreley333 Loreley333 ist offline
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Standard AW: mein Brustkrebsgeschichte

Liebe Nancy,

was du da gelesen hast, ist wirklich nicht schön. Bedenke aber, dass es nicht so sein muss und die LK müssen nunmal raus, wenn du eine gute Chance haben willst, gesund zu werden.

Ich habe selbst in beiden Achseln die Lymphknoten entfernt bekommen. Ich hatte auch Probleme mit dem rechten Arm. Aber mein Physiotherapeut hat das wunderbar hinbekommen. Jetzt ein halbes Jahr später merke ich davon kaum noch etwas.

Ich drücke dir für die morgige OP die Daumen und wünsche dir eine ruhige Nacht.

Alles Liebe
Sabine
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  #6  
Alt 19.02.2013, 13:24
Calypso Calypso ist offline
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Standard AW: mein Brustkrebsgeschichte

Liebe nancy,
das was dort beschrieben ist ist ein absoluter Extremfall, und m. E. stimmt das auch nicht alles.
Nimm mich als Gegenbeispiel, ich wünsche dir, dass es dir genauso geht.
Bei mir wurden inzwischen mehr als 30 Lymphknoten entnommen.
Ich habe deswegen überhaupt keine Nachteile. Ich habe kein Lymphödem, ich hatte noch nie ein Problem mit kleineren Verletzungen, ich kann allen Sport machen, den ich will, ich kann in die Sauna gehen und in heiße Länder fahren, ich kann alles heben, die Bewegung ist (nach viel Gymnastik) nicht eingeschränkt. Ich gehe vorsorglich zur MLD, aber wenn ich mal 3 Wochen nicht gehe, ist es auch nicht weiter schlimm.
Nur Infusionen darf ich rechts keine mehr bekommen, was bei monatlicher Zometagabe etwas lästig ist, weil ich nun seit fast 3 Jahren immer nur links gepiekst werde. Wäre schön, wenn man mal auf die andere Seite ausweichen könnte.
Alles Gute

Calypso
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  #7  
Alt 25.02.2013, 16:15
Benutzerbild von Nancy81
Nancy81 Nancy81 ist offline
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Beiträge: 42
Standard AW: mein Brustkrebsgeschichte

Ich bin seit Freitag zuhause. Op war ok. Danach gings mir auch gleich wieder gut. Der Arm is nicht dick, tut nicht direkt weh aber übern Ellenbogen auf der Innenseite prickelt es so komisch und fühlt sich taub an wenn man drüber streicht.

Habe heute wieder Lymphdränage (ich liebe es!!!) und Gymnastik.

Am Tag der Entlassung wurde mir gleich mitgeteilt das die Achsellympk. alle sauber waren. Jetzt gehts dann mit der Chemo weiter und dann bestrahlung. Chemo 12-15 Wochen und 8-10 Sitzungen. Das ganze per Infusion. Da bin ich dann immer paar Stunden in der Klinik. Blutentnahme, Spritze(n) und dann die Infusion. Fallen gleich nach der ersten Sitzung Haare aus und gleich alle??? Perücke?! Pro/Contra?? Zahlt die Kasse (Tk) komplett oder nur ein geringen Teil? Mein Freund ist von der Infusionschemo garnicht begeistert. Hatte auch gedacht Chemo is in Tablettenform?!
Zu viele Fragen? ))

Geändert von gitti2002 (25.02.2013 um 16:54 Uhr) Grund: PN
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